Innovationsprozess nach Voigt - Fünf Schritte
Ableitung des Innovationsbedarfs
Ideenfindung, -bewertung & -auswahl
Produkt- & Prozessentwicklung
Ramp-Up (Produktionshochlauf)
Markteinführung
Innovationsprozess - Ableitung des Innovationsbedarfs
“Quellen des Innovationsbedarfs” (Technology Push; Market Pull etc.)
Graphik Bedeutung vs. Technologie
Quellen des Innovationsbedarfs
Technology Push (Technologiedruck): Entsteht durch neue technische Erfindungen/Attribute, führt oft zu radikalen Innovationen, birgt aber hohe Risiken bezüglich der Marktakzeptanz.
Market Pull (Marktsog): Orientiert sich direkt an aktuellen oder potenziellen Kundenbedürfnissen, führt meist zu inkrementellen Veränderungen und weist geringere Risiken auf.
Regulatory Pull/Push: Basiert auf veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen oder politischen Vorgaben.
Design-Driven: Basiert auf neuen Produktformen zur Steigerung der Nutzererfahrung.
Innovationsprozess - Ideenfindung, -bewertung & -auswahl
Einordnung des Ideenmanagements nach Aeberhard und Schreier
Ideentrichter
Typische Fehler im Innovationsmanagement
4 Kriterien der Ideenbewertung
Eindeutiger Kundennutzen: Bessere Problemlösung bzgl. Zeit, Kosten oder Qualität.
Wettbewerbsvorteile: Schwer nachahmbar, dauerhaft und vom Kunden wahrgenommen.
Marktvolumen: Ausreichender Markt/ ökonomisches Potenzial vorhanden
Machbarkeit / Risiken: Technische, rechtliche, ethische, organisatorische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit.
Design Thinking Prozess (geschrieben)
Design Thinking
Design Thinking ist ein kreativer Problemlösungsprozess, welcher sich darauf fokussiert, die Bedürfnisse anderer zu verstehen, Lösungen schnell zu testen und oft zu iterieren.
“Design Thinking ist ein User-experience-getriebener Ansatz zur Ideengenerierung”
(Wird zur Ideengenerierung + Problemlösung genutzt)
Design Thinking Prozess
Service Design Thinking - Ziel
Ein Angebotenen Service noch besser machen
Service Design Thinking - Prozess
Exploration
Creation
Reflection
Implementation
[Iterativer Prozess]
Double Diamond Modell
Grundprizipien des SDT
User-Centered
Betrachtet DL aus Kundenaugen
Co-creative
Erfordert kreative Zusammenarbeit / Aktive Einbindung aller relevanten Stakeholder und Kunden.
Sequencing
Visualisiert DL als Abfolge zeitlich-logischer Touchpoints (Pre-Service, Service, Post-Service).
Evidencing
Immaterielle Dienstleistungen durch physische Gegenstände/Artefakte greifbar machen.
Holistic
Ganzheitliche Betrachtung des physischen Kontexts und aller Wahrnehmungsebenen.
Service Dienstleister sollten DL-Prozesse in einem erweiterten Kontext betrachten (3 Level)
Einzelne Touchpoints und Servicemomente
Fokussierung der physischen Umgebung; unbewusste Sinneswahrnehmung eines K kann entscheidenden Einfluss auf gesamte DL haben.
Serviceabfolge
Berücksichtigung alt. Custumor Journeys, Wünsche und Gefühle d Kunden; DL-Abfolgen sind dynamisch, müssen stets aus verschiedenen perspektiven neu geprüft werden.
Verständnis als Servicemitarbeiter (intern!)
Serviceorientiertes Mindset im Unternehmen ist zentraler Bestandteil des SDT
Kreativität
Kreative Lösungen sind nicht nur neu sondern beinhalten unerwartete und überraschende Komponenten.
Kreativität x Innovation
(Kreativität ist somit eine notwendige Voraussetzung, aber erst der Markterfolg macht daraus eine Innovation)
3 Dimensionen von Kreativität
Kreation: “Kreativität die Dinge erzeugt”
Erzeugung von Dingen “aus dem nichts”
Modifikation: “Kreativität, die Dinge verändert”
Verändern von Existierendem
Synthese: “Kreativität die Dinge verbindet”
Verbinden von zwei oder mehr zuvor unabh. Phänomenen
Aufgaben von Kreativität im Innovationsbereich
Problemsuche und Problemeingrenzung
Einschätzung und Antizipation
Problemlösung
Woher kommen Ideen?
Ideen entstehen oft nicht am Arbeitsplatz sondern in der Freizeit (13,5% Dusche - 6% Arbeitsplatz)
5 Phasen des Kreativitätsprozess
Präparation: Intensive Vorbereitung, Problemdefinition, Fachexpertise einbringen.
Inkubation: Unbewusste Nicht-Befassung mit dem Problem („Sich vom Problem lösen“)
Illumination: Der "Aha-Effekt" / Geistesblitz.
Verifikation: Kritische Prüfung der Idee auf Nützlichkeit und Machbarkeit.
Elaboration: Finale Ausarbeitung („99% Transpiration“).
Booster vs. Blockaden der Kreativität
Booster:
Intrinsisches Interesse
Neugier
Bedürfnis nach Selbstwertsteigerung
Intuitive Begabung
Widerstandsfähigkeit
Blockaden:
Perfektion
Versagensängste
Strikte Zielorientierung und Konformität
Leistungs- und Zeitdruck
Negative Haltung
Mentale Barrieren
Goods / Service Dominant Logic
Goods Dominant Logic
-> Innovationen sind das Design von Dingen
Service Dominant Logic
-> Innovationen sind das Design von Systemen
Zuletzt geändertvor 15 Tagen