Ergonomie - Definition
Lehre vom menschlichen Arbeiten
Arbitswissenschaft
ergon = Arbeit
Nomos = Gesetz
Allgemeines Ziel der Ergonomie
Räumliche & Zeitliche Optimierung der Arbeit
Optimierung von:
Arbeitsbedingungen
Arbeitsabläufen
Anordnung von Arbeitsmitteln
Berücksichtigen menschlicher Fähigkeiten
Ziel:
Effizientes, fehlerfreies Arbeiten
Schutz vor Gesundheitsschäden (auch bei langfristiger Ausführung)
Produktergonomie vs Arbeitsorganisation
Produktergonomie:
Micro Ergonomics
Regeln für die Gestaltung von Arbeitsmitteln
Arbeitsorganisation:
Macro Ergonomics
Gestaltung für Gestaltung von Organisation, Betrieb und Arbeitsgruppen
Wo werden Ergonomen gebraucht?
Produktionsprozess:
Arbeitsschutz (Sicherheitsingenieur)
Arbeitswirtschaft (REFA-Ingenieur)
Produktgestaltung:
Konstruktion, Entwicklung, Design
Systemgestaltung:
Zuverlässigkeitsanalysen
Technologiefolgeabschätzungen
Arbeitsplatzergonomie/ Produktionsergonomie
menschengerechte Arbeit in Produktions & Dienstleistungsbetrieben
Ziel: Reduktion der Belastung bei gleichzeitiger Erhöhung der Leistung
Charakterisitkum:
Arbeiter als Individuum bekannt
Einbeziehen individueller Vorstellungen
Arbeitsfelder der Ergonomie (Beispiele) 3
Arbeitsplatzergonomie
Systemergonomie/ Systemgestaltung
Informationsflussanalyse
Produktergonomie
Maschine:
technisches Arbeitsmittel
Einwirkung auf Energie-/ Stoff- und Informationsfluss
Verstärkereigenschaft
Interaktion:
a relationship between two or more systems, people, or groups that results in mutual or reciprocal influence (Wechselseitige Beeinflussung)
Ziel
Charakteristikum
Optimierung der Interaktion/ Nutzerschnittstelle
Konzeptionierung benutzerfreundlicher Gebrauchsgegenstände
Charakteristikum:
Nutzer als Individuum unbekannt
-> Variationsbreite menschlicher Eigenschaften und Fähigkeiten berückksichtigen
Produkt - Definition
Alles was in einem Markt zum Gebrauch oder Verbrauch angeboten werden kann, das einen Wunsch oder ein Bedürfnis befriedigt
physische Objekte
Dienstleistungen (Services)
Personen
Orte
Organisationen
Ideen
Grundlagen der ergonomischen Produktgestaltung
AKI
A= Anthropometrie
Körperhaltung, Körpermaße
Bewegungsräume, Kräfte
-> Produkt angepasst an physische Gegebenheiten des Körpers
K= Kognition:
Informationseingabe, Wahrnehmung
Denken, Gedächtnis
-> Produkt muss vom menschlichen Gehirn leicht verständlich & ohne übermäßige mentale Belastung bedienbar sein
I= Interaktion:
Mensch-Maschine-Schnittstelle
-> Handlungen sollen flüssig, fehlerarm & mit klarem Feedback ablaufen
Aufgaben der Produktergonomie (4)
Festlegunng von Zielwerten
Festlegung von Grenzwerten
Spezifikation von Konzepten
Bewertung von Konzepten
Produktansätze der Ergonomie
Perfektionierte Lösungen:
Extrem spezifische Hochleistungsaufgabe
Training: Nutzer muss intensiv trainiert/ geschult werden um hochspezialisiertes System optimal bedienen zu können
Beispiel: Hochleistungssport, Industriearbeitsplatz
Mittelwert Orientierte Lösungen:
konzipiert für breite Masse an Nutzern
Lernen/ Konfiguration:
Mensch lernt umgang mit Produkt
Produkt im Vorfeld konfigurieren
Beispiel: Office-Software, Spiele
Lokal optimierte Lösungen:
Standardprodukt bringt eingebaute Mechaniken mit, um sich vor Ort an verschiedene physische Gegebenheiten des Menschen anzupassen
Anpassungsmöglichkeiten: Verstellmechanismen
Beispiel: Bürostühl, Sportgeräte
Produktgeschichten
technologische Durchbrüche entstehen stelten spontan im freien Markt
Oft jahrzehntelanger mehrstufiger Entstehungsprozess:
University Research
Corporate Research (Industrieforschung)
Commercial Product
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