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bauphysik

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von Kiana B.


Kontinentales Klima



Kontinentales Klima findet man vor allem weit entfernt vom Meer, z. B.:

  • Nordchina

  • Russland

  • Kasachstan

  • Mongolei

  • —> das Meer speichert Wärme: Im Sommer kühlt es die Umgebung. - Im Winter wärmt es die Umgebung.

—> Deshalb gibt es dort große Temperaturunterschiede.

Klimafaktoren: heiße Sommer+35 °C - kalte Winter −20 °C

Das Gebäude muss also beides können: im Winter warm halten und im Sommer kühl bleiben

trockene Jahreszeit: je nahc region regnet es nur zu bestimmten jahreszeiten

Das beeinflusst die Landwirtschaft und damit auch die Bauweise.


  • Große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht

  • Tagsüber: 35 °C. Nachts: 10 °C

    Das Gebäude muss diese Schwankungen ausgleichen.

deshalb Yaodong-Häuser—> Das sind Höhlenhäuser, die direkt in den Lössboden gegraben wurden.

wegen dem Boden: er verändert seine Temperatur nur sehr langsam

wirkt wie eine natürliche Dämmung.

Dadurch gleichen sie Temperaturschwankungen aus. therminsche masse

  • im winter muss weniger geheizt werden , eil die erde schon isoliert

  • Solare Gewinne durch süd fenster, öffnungen Die Sonne heizt das Gebäude auf

  • Nutzungsmigration nach Jahreszeit: Die Menschen benutzen je nach Jahreszeit andere Räume.

  • —> sommer eher kühlere ; im winter die sonnigen—> Wanderende Raumnutzung

  • Nutzung des Sonneneinfallswinkels: tiefe sonnenstrahlen gelangen ins gebäude—> wärmt den innenraum

  • Die Räume liegen um diesen Hof herum.—> Der Innenhof bringt Licht., Er bringt Frischluft., Die äußeren Wände schützen vor Wind., Die Räume profitieren von der gespeicherten Wärme der Erde.


Gemäßigtes Klima Kühl

Rundumkaser – deutschsprachiger Alpenraum



Es ist weder extrem heiß noch extrem kalt.

  • Winter können kalt sein.

  • Sommer sind eher kühl bis warm.

  • Es regnet das ganze Jahr.

  • Ein Rundumkaser ist ein traditionelles Bauernhaus aus den Alpen.

  • Roter Bereich ist der beheizte Wohnkern.

—>Der große Bereich außen herum ist: Stall - Lager - Arbeitsbereich

Im Stall sind Tiere.

Die Tiere geben Wärme ab.

Eine Kuh produziert ungefähr so viel Wärme wie mehrere Heizkörper.

Dadurch wird der Stall nicht eiskalt.—> wärme der tiere hilft den Kern wohnen warm zu halten


Klimafaktoren

1. Kühle Sommer, kalte Winter

Das Gebäude muss: ✔ im Winter warm sein und ✔ im Sommer trotzdem angenehm bleiben

2. Ganzjährige Kälte in höheren Lagen

Je höher man in den Bergen ist,

desto kälter wird es.

Deshalb brauchen Alpenhäuser: gute Dämmung - kleine Wärmeverluste - Heizung

3. Ganzjähriger Niederschlag

Es regnet oder schneit fast das ganze Jahr.

Deshalb braucht man: ➡️ ein schützendes Dach.

Darum haben Alpenhäuser meistens: 🏠 große Dachüberstände.

Warum? Damit Regen und Schnee nicht direkt an die Fassade gelangen.

4. Temperaturunterschiede Tag/Nacht

Auch hier hilft: ➡️ thermische Masse.


Strategien

Geschlossene Gebäudehaut, damit wenig wärme verloren geht

Temperaturzonierung—> spart heizenergie

Flexible Raumnutzung: winter warme räume, sommer kühlere

zusätzlich eine Feuerstelle oder Heizung.

Wintersonne für solare Gewinne

Saisonale Wanderweidewirtschaft

—> Im Sommer: Die Bauern treiben ihre Tiere hoch auf die Alm.— >frisches gras

—>m Winter: Sie bringen die Tiere wieder ins Tal.

holz als hauptressource regional

gemäßigtes Klima warm

Japan (Sukiya-Zukuri-Stil)



  1. warme Sommer

  2. hohe Luftfeuchtigkeit

  3. Regen

  4. trotzdem kühlere Winter

Klimafaktoren

  • man hier im Sommer viel stärker gegen Überhitzung arbeiten.

  • winter nicht extrem kalt

  • schwerpunkt verschiebt sich:

  • ❌ weniger Wärmespeicherung ✅ mehr Kühlung und Lüftung

  • Nasse Jahreszeit—> viel regen —>

  • gute Dächer

  • Dachüberstände

  • schnelle Trocknung

  • gute Belüftung

  • Große Temperaturunterschiede Tag/Nacht

strategie

1. Adaptierbare Gebäudehaut ⭐⭐⭐

➡️ Die Außenwand kann verändert werden.—> Schiebewände (Shoji).

man kann sie öffnen—> Sommer fürDurchzug, teilweise öffnen und schließen im winter , damit die wärme drin bleibt


2.Fließende Übergänge mit Pufferräumen:

Garten → Wohnzimmer, also Veranda als Pufferraum

Im Sommer liegt die Veranda im Schatten., Dadurch kommt weniger Hitze ins Haus.

Im Winter schützt sie zusätzlich vor Wind.


3. Selbstverschattung durch Volumetrie

Das Gebäude verschattet sich selbst.—> durch Dachüberstand

  • Dachüberstände

  • Bambusrollos

  • Holzlamellen

  • Pflanzen

Alles verhindert,

dass die Sonne direkt ins Haus scheint.


5. Natürliche Belüftung

möglichst viel Luftbewegung., wegen hitze und Luftfeuchte

Deshalb sind traditionelle japanische Häuser oft sehr offen., für druchzug und Kühlung


dünne Wände

Die Shoji bestehen nur aus: Holz und Papier

Weil die Winter dort nicht so extrem sind.

Dafür möchte man: ✔ viel Licht ✔ gute Lüftung ✔ flexible Räume

—> wände sind verschiebbar

Warum? Weil die Wände verschiebbar sind.

Heute: großer Raum.

Morgen: zwei kleine Räume.


—> 🌬 möglichst viel Luftbewegung.

Beim gemäßigten warmen Klima liegt der Schwerpunkt nicht auf maximaler Wärmespeicherung, sondern auf Anpassungsfähigkeit. Die Gebäudehülle ist flexibel (z. B. Schiebewände), große Dachüberstände und Veranden sorgen für Schatten, und durch natürliche Belüftung wird das Haus im Sommer gekühlt. Die Räume können je nach Wetter und Nutzung flexibel verändert werden.

arides Klima



Arid = trocken.

☀️ sehr viel Sonne

🌧️ fast keinen Regen

💨 trockene Luft

Klimafaktoren

1. Ganzjährig sehr wenig Niederschlag

Es regnet fast nie.

Deshalb braucht man keine steilen Dächer wie in den Alpen.

Das Hauptproblem ist nicht Regen, sondern Hitze.


2. Niedrige Luftfeuchtigkeit

Die Luft ist sehr trocken. Das ist wichtig, weil Wasser dort sehr schnell verdunstet.

Und genau das nutzt man aus.


3. Kaum Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten

Es ist fast das ganze Jahr warm.


4. Große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht

Zum Beispiel: Tagsüber: 40 °C - Nachts: 18 °C

Das ist typisch für Wüsten.

Warum?

Weil es kaum Wolken gibt.

Am Tag erwärmt sich der Boden sehr stark.

Nachts geht die Wärme schnell wieder verloren.


Strategien


1. Adiabatik (Kühlen durch Verdunstung)

beim verdunsten braucht wasser energie und diese wird in wärme entzogen

Wasserbecken, Brunnen , feuchte Tücher

Wenn das Wasser verdunstet, wird die Luft etwas kühler.

Das nennt man: Verdunstungskühlung (adiabatische Kühlung).


2. Verschattung / Sonnenschutz

Die Sonne ist das Problem. Deshalb sieht man links auf dem Bild:

Straßen mit Stoffdächern Sonnensegel. Sie erzeugen Schatten.

Dadurch heizen sich: Straßen, Menschen und Häuser viel weniger auf.

Gassen oft: schmal , hoch, verschattet—>Die Gebäude beschatten sich gegenseitig.


3. Gezielte Belüftung

Diese hohen Türme heißen: Windfänger

Oben weht Wind. Der Wind wird eingefangen. Dann wird er nach unten geleitet.

—> frischluft wie Ventilator


4. Einsatz thermischer Masse

Dicke Lehm- oder Steinwände speichern Energie.

Tagsüber Draußen: 40 °C

Die dicke Wand wird nur langsam warm. Der Innenraum bleibt kühl.

Nachts Die gespeicherte Wärme wird langsam wieder abgegeben.


5. Nachtauskühlung

Abends: Alle Fenster auf.

Die kalte Nachtluft kühlt: Wände, Boden, Decken

Am nächsten Tag sind diese Bauteile wieder kühl und nehmen erneut Wärme auf.


6. Solare Gewinne bei Kälte

Obwohl die Wüste heiß ist, kann es nachts überraschend kalt werden. Dann nutzt man die Sonne am Morgen wieder zum Aufwärmen.


7. Nutzungsmigration nach Tageszeit

innerhalb eines Tages.

Morgens Man sitzt auf der Ostseite.

Mittags Im Innenhof. Oder im Schatten.

Abends Auf der Westseite.—> je nachdem wo es angenehm ist


tropisches KLima



🌴 Tropisch = immer heiß UND sehr feucht.

🌡️ Ganzjährig etwa 25–30 °C

💧 Sehr hohe Luftfeuchtigkeit

🌧️ Sehr viel Regen

Es gibt kaum Winter.


Klimafaktoren

1. Ganzjährig heiß

Tagesdurchschnitt immer über 18 °C

Das bedeutet: Es gibt keinen richtigen Winter. 👉 Man muss also fast nie heizen.


2. Starke Regenfälle

🌧️ Starkregen Deshalb muss Regen schnell vom Haus weg.


3. Steiler Sonnenverlauf

Der Äquator liegt in den Tropen. Dort steht die Sonne mittags fast direkt über dem Kopf.

deutschland: Die Sonne kommt eher schräg.

In den Tropen: Die Sonne trifft fast senkrecht aufs Dach.

Deshalb bekommt besonders das Dach sehr viel Wärme.


4. Hohe Luftfeuchtigkeit

Wüste: heiß + trocken

Tropen: heiß + feucht

Dadurch funktioniert Verdunstungskühlung kaum.

Warum? Die Luft ist bereits voller Wasserdampf.

Sie kann kaum noch weiteres Wasser aufnehmen.


5. Kaum Temperaturunterschiede

Tagsüber: 30 °C

Nachts: 26 °C

Es wird nachts also kaum kühl. Deshalb bringt Nachtauskühlung fast nichts.



Strategien


1. Verschattung

Die Sonne darf nicht direkt aufs Haus treffen.

Deshalb: große Dächer, Dachüberstände, Schatten


2. Regenschutz

➡️ Das Dach ist riesig. Warum? Damit der Regen möglichst weit vom Haus wegfällt.

Wenn das Dach klein wäre, würde ständig Wasser gegen die Wände laufen.


3. Orientierung

steiler Sonneneinfall N/S - flacher Sonneneinfall W/O

Je nach Himmelsrichtung trifft die Sonne unterschiedlich auf das Gebäude.

Deshalb richtet man das Gebäude so aus, dass möglichst wenig direkte Sonneneinstrahlung auf die wichtigsten Fassaden trifft.


4. Natürliche Belüftung

Da es fast immer warm ist, muss ständig Luft durchs Gebäude strömen.

Darum sieht man: viele Öffnungen, hohe Räume und offene Fassaden->querlüftung


5. Minimierung thermischer Masse

In der Wüste waren dicke Wände gut. Warum? Weil die Nächte kühl waren. Die Wand konnte nachts wieder abkühlen.

In den Tropen gibt es aber keine kalten Nächte.

Das bedeutet: Eine dicke Wand speichert die Hitze. Und nachts bleibt sie immer noch warm. Das wäre schlecht. Deshalb baut man:

  • leichte Holzkonstruktionen

  • Bambus

  • wenig Masse

Die erwärmen sich zwar schnell, kühlen aber auch schnell wieder ab.


Häuser

dach ist rieseig—> schatten und regen

Haus steht auf stelzen—>

  1. Luft kann unter dem Haus hindurchströmen.

  2. Der Boden gibt keine Wärme direkt ans Haus ab.

  3. Schutz vor Überschwemmungen.

  4. Schutz vor Tieren.

  • im schnitt:

  • hohe Räume

  • große Dachform

  • Luft strömt durch das Gebäude

Warme Luft steigt nach oben. Frische Luft kommt unten nach.

Das nennt man: natürliche Querlüftung und thermischen Auftrieb.



oder auch Solarhaus I:

Nutzung der Sonneneinstrahlung zur

Heizung, Beleuchtung und

Energieerzeugung.

– Nutzung thermischer Masse

– Solare Gewinne


oder auch durch fassadenfarbe

Schwedenrot / Falunrot

Rotes Falunrot wird in Skandinavien

auf Holzhäusern verwendet. Es

schützt das Holz und hilft, solare

Wärme passiv zu gewinnen.

– Solare Gewinne durch Farbe

oder acu h

Solar Hemicycle

Maximale Solare Wärmegewinne

durch südorientierte Verglasung.

Minimale Wärmeverluste durch

Geschlossenheit in Richtung

Windigen Norden.

– Kompaktes Volumen

– Solare Gewinne durch Orientierung

Das Gebäude nutzt also die Sonne als kostenlose Energiequelle, bevor technische Heizungen eingesetzt werden.


Rot = Trombe Wall (Trombe-Wand)—> Klimazonen mit viel Sonneneinstrahlung und kalten Nächten.

Wie funktioniert eine Trombe-Wand? Sie besteht aus:

  • einer dicken Wand aus Beton oder Mauerwerk—> thermische Masse

  • davor einer Glasscheibe

  • dazwischen ein kleiner Luftspalt

Die Sonne scheint auf die Glasscheibe.—>Die Luft dahinter wird warm.

—>Auch die massive Wand erwärmt sich.—>Die Wand speichert die Wärme.

—>Abends und nachts gibt sie diese langsam an den Innenraum ab.

👉 Dadurch wird das Haus ohne zusätzliche Heizung erwärmt.


Grün = Greenhouse (Wintergarten)

  • Sonnenenergie sammeln

  • Luft vorwärmen

  • als Pufferzone dienen

Im Winter: Die Sonne erwärmt den Wintergarten.—>Die warme Luft gelangt anschließend ins Gebäude. —>Dadurch spart man Heizenergie.


Gelb = Solar Collectors—> nutzen die Sonnenenergie.

utzen die Sonnenenergie. Warmwasser, Heizwärme oder Strom


Blau = Channel / Hot Air Chimney—> warme Luftkanal bzw. Solarkamin

Die warme Luft wird nach oben abgeführt.

Dadurch entsteht unten ein Unterdruck.—> Frische Luft wird nachgezogen. Das verbessert die Lüftung.


Weiße Klappen = Ventilation Flaps—> sind Lüftungsklappen

können geöffnet oder geschlossen werden

  • warme Luft ins Gebäude leiten,

  • warme Luft nach außen abführen,

  • oder die Luftzirkulation stoppen.

Dadurch ist das Gebäude flexibel.

Die klimaneutrale Stadt Stuttgart gestalten

gesamte Stadt an den Klimawandel anpassen.

Kessellage von Stuttgart

Nachts entsteht im Wald kalte Luft. Diese fließt wie Wasser den Hang hinunter in die Stadt. ➡️ Diese nennt man Kaltluftschneisen.Wälder und Kaltluftschneisen unbedingt freihalten


Flächendeckend Entsiegelung✅ Wiesen ✅ Erde ✅ Bäume

—> asphalt: extreme aufheizug und kein regenwasserversickerung


Baumpflanzungen im Straßenraum—> umgebung mehrere grad kühler

spenden Schatten , verdunsten Wasser , kühlen die Luft , filtern Feinstaub


Ein begrüntes Dach: heizt sich weniger auf , speichert Regenwasser , verbessert das Mikroklima , schützt das Dach.


Photovoltaik.=Dadurch wird Strom erzeugt und fossile Energie ersetzt.


Umnutzung untergenutzter Flächen (z. B. Tiefgaragen) für Wasserspeicher

weniger überschwemmung und nutzung


Begrünte Bauwiche=abstände zw gebäude—> kleine Kaltluftbereiche.


Straßengrün—> reduzeirt hitze, staub und lärm


Die Wärmeversorgung soll über Fernwärme laufen, weil ncih jedes haus eine eigene Gasheizung braucht


3D Planungstool zur Identifizierung von Konflikten für Simulierung der verschattung, wind, Hitzeinsel und Luftströme—> bevor gebaut wird


Freiflächen umgestalten als nutzbare Versickerungsflächen—> verhindert Überschwemmungen.


Geothermie: Synergie mit bodennaher Geothermie Die Erde besitzt relativ konstante Temperaturen. Diese kann man zum Heizen und Kühlen nutzen


Ökologische Ausgleichsflächen—> aufwärtung —> bessere biodiversität+ wasseraufnahme und kühlere luft


Nachverdichtung mit attraktiven Freiräumen—> innere stadtentwicklung

Author

Kiana B.

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