Q: Künstlerischer vs. technischer Design-Aspekt?
A: Künstlerisch = Ästhetik/Form/Freiheit. Technisch = Funktion/Belastbarkeit/Herstellbarkeit/Kosten.
Q: Warum kann AM beide Design-Welten verbinden?
A: Geometrische Freiheit ohne klassische Fertigungsrestriktionen → komplexe künstlerische Formen + technisch optimierte Strukturen gleichzeitig möglich.
Q: Wichtige Kriterien bei der Prozessauswahl?
A: Material, Bauteilgröße, Stückzahl, Genauigkeit, mechanische Eigenschaften, Kosten, Time-to-market, Nachbearbeitung.
Q: Kommentiere: "Kein Kostengrund für AM bei konventionellen Bauteilen"
A: Stimmt für Großserien (Guss/Spritzguss günstiger). AM lohnt bei: komplexer Geometrie, Kleinserien, Individualisierung, Leichtbau.
2 Vorteile Designfreiheit + 2 Einschränkungen?
A: Vorteile: komplexe innere Strukturen (Kühlkanäle), Topologieoptimierung/Leichtbau.
Einschränkungen: Überhänge brauchen Support, minimale Wandstärken.
Q: Was ist die "Make-or-Buy"-Entscheidung?
A: Unternehmen entscheidet, ob es Bauteile selbst herstellt (Make – eigene AM-Maschine) oder extern einkauft/fertigen lässt (Buy – z.B. Dienstleister). Abhängig von Stückzahl, Know-how, Investitionskosten, Kernkompetenz.
Q: Hauptnachteil bei der "Make"-Entscheidung?
A: Hohe Investitionskosten für AM-Maschinen (Anschaffung, Wartung, Schulung) – nur wirtschaftlich sinnvoll bei ausreichender Auslastung/Stückzahl, sonst hohe Fixkosten pro Bauteil.
Q: Warum hat die z-Höhe Einfluss auf Kosten? Immer nutzbar?
A: Z-Höhe bestimmt Anzahl der Schichten → mehr Schichten = mehr Zeit = höhere Kosten. Optimierung: Bauteil liegend statt stehend drucken (geringere z-Höhe) spart Zeit/Kosten. Nicht immer nutzbar, da Orientierung auch mechanische Eigenschaften (Anisotropie), Oberflächenqualität und Supportbedarf beeinflusst – Kompromiss nötig.
Q: Was ist "Build Volume Nesting"? Einfluss auf Kosten?
A: Mehrere Bauteile werden im Bauraum optimal angeordnet/verschachtelt (auch übereinander in 3D). Senkt Kosten, da mehr Teile pro Baujob gefertigt werden → Fixkosten (Rüstzeit, Maschinenlaufzeit) auf mehr Teile verteilt = geringere Stückkosten.
Q: SLM vs. Feinguss vs. HSC-Fräsen – niedrigste Kosten?
A: Abhängig von Stückzahl:
Kleine Stückzahl/Komplexität: SLM oft günstigster (keine Werkzeugkosten)
Große Stückzahl: Feinguss oder HSC-Fräsen meist günstiger (SLM hat hohe Stückkosten, die nicht mit Menge sinken)
Faustregel: Bei sehr geringen Stückzahlen & hoher Komplexität → SLM gewinnt. Ab bestimmter Stückzahl kippt der Vorteil zu konventionellen Verfahren (Break-Even-Punkt beachten!)
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