Zeichnen Sie ein Freifahrtdiagramm!
Skizze: Freifahrtdiagramm mit kT (Schubbeiwert, rot), kQ·10 (Momentenbeiwert, grün) und η0 (Freifahrtwirkungsgrad, schwarz) über dem Fortschrittsgrad J – Ablesen von kT/kQ0 aus Propulsionsversuch bei zugehörigem J_kT. [siehe Originalgrafik in PDF]
Was steckt in kT ? Warum?
T kT = ρn2 D4 Enthalten ist der Schub, welcher über den Staudruck ρ(nD)2 und der Pro- pellerfläche D2 dimensionslos gemacht wird. Es wird die Flügelspitzenge- schwindigkeit nD (geteilt durch 2/π) statt der Anströmgeschwindigkeit va verwendet.
Formel des Momentenbeiwerts? Was steckt darin zum dimensionslos machen?
Q kQ = ρn2 D5 Umfangsgeschwindigkeit
Wofür ist J ein Maß? Wo sehe ich es am Propeller? Formel.
Für das Verhältnis von Anströmgeschwindigkeit zur Flügelspitzengeschwin- digkeit. An der Ganghöhe der vom Propeller abgehenden freien Wirbel lässt sich J abschätzen (≈ arctan(J/π)) va J= nD
Ist kT für J < 0 stetig differenzierbar? Warum?
Nein, weil irgendwann der Superkavitationssprung kommt im FFD?
Wie lässt sich J noch beschreiben
Als Steigung der freien Winkel
Warum entdimensionaliert man nicht über den Staudruck
Führt zu einer Singularität bei J = va , da der Staudruck direkt von va abhängt, man also durch Null teilen würde
Wodurch kann kT abreißen?
Anstellwinkel wird zu groß, wenn va negativ
Zeichnen Sie die schiffsseitige Belastungskurve ungefähr ein. Wo liegt der Betriebspunkt? Und zu welchem Wirkungsgrad sollte der idealerweise führen?
Im Schnittpunkt der Belastungskurve mit der kT-Kennlinie. Idealerwei- se leicht links vom Maximum der η0 -Kurve, da Belastungsschwankungen auftreten können (Wind, Strömung) und rechts vom Maximum ein starker Abfall des Wirkungsgrades vorliegt.
Zeichnen Sie für den den Punkt kt=0 im Freifahrtsdiagramm das Geschwindigkeitsdreieck
kein Schub: Lift und Drag bilden Dreieck, sodass nur Moment entsteht
Hat man beim Freifahrtversuch mit stabiler Kavitation höhere Ordnungen?
Ja, wegen des hydrostatischen Drucks Interaktion der Schichtkavitation mit dem Spitzenwirbel Skew
Leiten Sie die Schiffsseitige Belastungskurve her
T kT = ρ · n2 · D4 RT T = 1−t vs va = 1−w J2 erweitern mit J2 RT kT∗ = · J2 (1 − w)2 · vs2 · (1 − t) · ρ · D2
Zuletzt geändertvor 14 Tagen