Asthma
Chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege aufgrund einer Überempfindlichkeit des Bronchialsystmes gegenüber bestimmten Reizen
Bei anfälligen Personen geht das mit Anfallsweisen Atemwegsverlegungen einher
COPD
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung mit zunehmender irreversibeler Atemwegsverengungen
Entwickelt sich aus chronischer Bronchitis in den letzten 2 Jahren mind 3 Monate Husten mit Auswurf) und oder einem Lungenemphysem
Symptome: Atemnot,Husten,Auswurf
Nicht heilbar
Hyperventilation
Über den Bedarf hinausgehende beschleunigte und vertiefte Atmung, die nicht bewusst wahrgenommen wird
führt zu einer vermehrten Abatmung von CO2
Maßnahmen:
Spezielle Hyperventilationsmaske nutzen
Ggf Rückatmung in eine Plastiktüte (eigene CO2 angereicherte Luft wird wieder eingeatmet)
In regelmäßigen Abständen auch Umgebungsluft einatmen lassen
Lungenödem
Pathologisch vermehrte Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe zwischen Lungenbläschen
Sicherstellung der Vitalfunktionen gemäß ABCDE
Patienten beruighen und erläutern was man macht
Oberkörper erhöht lagern und Beine mach unten hängen lassen
Frühzeitig ausreichende O2 Gabe, initial 10l
Basismonitoring SPO2,RR,Puls,AF,EKG
Notarzt nachfordern
Vorbereiten von i.v. Zugang und Medikamenten
Kardialer Schock
verminderte Pumpleistung des Herzens führt zur O2 Mangelversorgung (egal ob kardiale Ursache oder nicht)
Suche nach der Ursache
Symptomorientierte Theraphie: Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen,i.v. Gabe von Katecholaminen,vorsichtige Volumengabe (VEL), um das Herz nicht zusätzlich zu belasten, wichtig herzunterstützende Medikamente
Anaphylaktischer Schock
lebensbedrohliche Form einer allergischen Sofortreaktion (Symptome entwickeln sich in kürzester Zeit)
Durch die Ausschüttung von Histamin werden die Blutgefäße weitgestellt sodass das Blut darin versackt und nicht mehr richtig über den ganzen Körper verteilt wird (Verteilungsstörung des Blutvolumens = distributiver Schock, dadurch 02 Mangel)
Schocklagerung wenn keine Kontraindikation besteht
Symptomorientierte Lagerung (bei Atemnot Oberkörper hochlagern…, hochdosierte 02 Gabe )
Bei schwerer Atemnot erstmal Atemweg sichern
I.v. Antihistaminika und oder Katecholamine wie Adrenalin geben
Akutes Coronar Syndrom (ACS)
fasst die Brustenge (Agina pectoris) und die beiden Hauptformen des akuten Myokardinfarktes zusammen (STEMI ,NSTEMI)
Im Notfall nicht unbedingt an ihren Symptomen zu unterscheiden
Vitalfunktionen sicherstellen (Basismonitoring) + xABCDE
Patient beruighen,enge Kleidungsstücke entfernen
Oberkörper hochlagern (um 15-35° erhöht, entlastet das Herz da der venöse Rückfluss zum Herzen verringert wird)
ggf. 02 Gabe
12 Kanal EKG und ich Zugänge vorbereiten
Je nach Zustand des Patienten Reanimation vorbereiten
Nach Vorerkrankungen und regelmäßig eingenommenen Medikamenten Fragen
periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
peripherer arterieller Gefäßverschluss ist eine Verengung oder komplette Verlegung einer Arterie an Armen oder Beinen (Extremitätenarterie) durch einen Embolus (losgelöstes Blutgerinnsel) oder lokalem Thrombus (mit der Gefäßwand verbundenes Blutgerinnsel)
Betroffene Extremität tief lagern und abpolstern
Oberkörper hochlagern um 30°
Gegebenfalls 02 Gabe
Patient auf keinen Fall aufstehen oder herumlaufen lassen!!
Peripher venöser Gefäßverschluss
Durch den kompletten oder in kompletten Verschluss einer Vene durch einen Thrombus kommt es zu einer Abflussbehinderung von 02 armen Blut (meist tiefe Beinvene oder Beckenvene)
Patient immobilisieren,nicht mehr aufstehen lassen (sonst Gefahr einer Lungenembolie)
Betroffene Extremität Unterpolstern und horizontal lagern + Oberkörper Hochlagerung um 30°
Schonender Transport
Vorsichtig bei Bewegungen! Jede unnötige Bewegung der Extremität vermeiden!!!
Lungenarterienembolie (LAE)
Verschluss einer oder mehrerer Lungenarterien (Pulmonalarterien) durch einen Embolus,meist losgelöster Thrombus
Oberkörper Hochlagerung (30-60°)
Maximale O2 Gabe 15l über Maske
Ggf Notarzt allamieren
Hypoglykämie
Absinken des Blutzuckerspiegels auf unter 50 mg/dl
Manchmal auch höhere Werte (60-80)
Vitalfunktionen sicherstellen+ basismonitoring
Insulinzufuhr beenden!!
Gegebenfalls Notarzt nachalamieren
Patient bei Bewusstsein: Oberkörper hochlagern Saft trinken lassen oder essen
Bewusstloser Patient: (Atemwege freihalten,bei Erbrechen stabile Seitenlage oder Flachlagerung + Absaugbereitschaft)
Nach Sturz Patienten auf Begleitverletzungen untersuchen
I.v. Zugang und Medikamenten vorbereiten, O2 Gabe initial 2-4l
Erweiterte Maßnahmen:
Gabe von Glukose
40% ige Glukose verdünnen (10ml Glukose + 10ml NaCl 0,9% auf eine 20ml Spritze aufziehen)
20%ige Glukose pur spritzen + VEL anhängen wegen Venenreizung
Blinddarmentzündung (Appendizitis)
Entzündung des am Blinddarm hängenden Wurmfortsatzes
Tritt vorallem bei Kindern und Jugendlichen auf
Untersuchungem:
Häufig lokale Abwehrspannung im rechten Unterbauch
1) Bauchdecke am McBurney Punkt oder am lanz Punkt Eindrücken um im rechten Unterbauch Druckschmerz auszulösen
2) Blumberg Zeichen: linken Unterbauch langsam Eindrücken und plötzlich loslassen, loslassen führt zum Schmerz im rechten Unterbauch
3) Psoas Zeichen: Patient hebt sein rechtes Bein gegen Wiederstand. Bei der Bewegung zieht sich der M. Psoas (großer Lendenmuskel) zusammen. Was zu schmerzen im rechten Unterbauch führt
Mögliche Krankheitsbilder Abdomen
Zuletzt geändertvor 15 Tagen