Arithmetischer Mittelwert
=xquer
= Summe aller Messwerte geteilt durch die Anzahl der Messwerte
Inhaltlich: gibt an, welchen Wert die Messwerte im Durchschnitt aufweisen.
Teststatistik für Zweistichproben t-Test für abhängige Stichproben für gerichtete (und ungerichtete) Hypothesen über mü1-mü2 (worin unterscheiden sich die gerichtete und die ungerichtete Variante?)
=T
= Mittlere Differenz der Wertepaare geteilt durch den Standardfehler der Differenzen
Inhaltlich: Gibt an, wie stark sich die beiden abhängigen Messungen im Mittel unterscheiden.
die beiden t-Test unterscheiden sich nur dahingehend, wo der kritische Bereich liegt, im gerichteten Fall auf einer Seite, im ungerichteten Fall auf beiden Seiten der Verteilung!
konkretes Konfidenzintervall für die Intervallschätzung von Parameterdifferenzen bei abhängigen Stichproben
=𝐼(𝑥1, … , 𝑥𝑛)
= Mittlere Differenz ± kritischer t-Wert × Standardfehler der Differenzen
Inhaltlich: Bereich, in dem die wahre Mittelwertsdifferenz μ1−μ2 mit dem gewählten Konfidenzniveau, z. B. 95 %, geschätzt wird.
Relative Häufigkeit
= ℎ(𝑥𝑗)
= absolute Häufigkeit geteilt durch die Gesamtzahl n der Messtwerte bzw. Versuchspersonen
Inhaltlich: Der Anteil an Merkmalsträger*innen einer Stichprobe oder Population, der die entsprechende Messwertausprägung aufweist
Erwartungswert einer Zufallsvariable X
= E(X)
= durchschnittliche Realisation der diskreten (/stetigen) Zufallsvariable X, wenn das Zufallsexperiment unendlich wiederholt wird.
Entspricht der Summe (/Integral) aller möglichen Realisationen jeweils multipliziert mit der Wahrscheinlichkeit des Eintretens der jeweiligen Realisation
Inhaltlich: Gibt an, welchen Wert X langfristig im Durchschnitt annimmt.
konkretes Konfidenzintervall für die Intervallschätzung eines Populationsparameters μ
= Stichprobenmittelwert ± kritischer t-Wert × Standardfehler
Inhaltlich: Bereich, in dem der wahre Populationsmittelwert μ mit dem gewählten Konfidenzniveau, z. B. 95 %, geschätzt wird.
Schätzwert der gepoolten Varianz
=s^2 pool
= Gewichteter Mittelwert der Varianzen zweier unabhängiger Stichproben
Inhaltlich: Schätzt die gemeinsame Populationsvarianz, wenn für beide Populationen gleiche Varianzen angenommen werden.
Schätzwert für die geschätzte Populationsvarianz bei abhängigen Stichproben
= s^2 Diff
= Varianz der Differenzwerte
Inhaltlich: Schätzt, wie stark die Differenzen zwischen den gepaarten Messwerten in der Population streuen
= Schätzwert für die geschätzte Populationsvarianz bei abhängigen Stichproben
(vgl. hier n-1 statt n bei normaler varianz)
Schätzwert für den Parameter 𝜎^2 einer Normalverteilung
=𝜎̂ ^2 𝑊𝑒𝑟𝑡 = 𝑠^2
= geschätzte Populationsvarianz bzw. korrigierte Stichprobenvarianz
= die an 1/n-1 relativierte Summe der quadrierten Abweichungen vom Mittelwert
Inhaltlich: Schätzt die Varianz σ^2 der Population anhand einer Stichprobe.
konkretes Konfidenzintervall für die Intervallschätzung von Parameterdifferenzen bei unabhängigen Stichproben
= Differenz der Stichprobenmittelwerte ± kritischer t-Wert × Standardfehler
Inhaltlich: Schätzt den Bereich, in dem die wahre Mittelwertsdifferenz μ1−μ2 liegt.
Gilt bei unabhängigen Stichproben und angenommener Varianzgleichheit.
bzw.
Absolute kumulierte Häufigkeit
= 𝐻𝑘𝑢𝑚(𝑥𝑘 )
= Summe aller absoluten Häufigkeiten bis einschließlich der Ausprägung xk
Inhaltlich: Gibt an, wie viele Beobachtungen höchstens den Wert 𝑥𝑘 haben bzw. Anzahl der Merkmalsträger*innen, die die Messwertausprägung 𝑥𝑘 oder eine kleinere Messwertausprägung aufweisen
Teststatistik für Zweistichproben t-Test für unabhängige Stichproben für gerichtete (und ungerichtete) Hypothesen über 𝜇1 − 𝜇2 (worin unterscheiden sich die gerichtete und die ungerichtete Variante?)
= Differenz der Stichprobenmittelwerte geteilt durch den Standardfehler der Differenz
Inhaltlich: Prüft, ob sich die beiden Populationsmittelwerte μ1 und μ2 unterscheiden.
Liefert empirischen t-Wert, aufgrund dessen eine Testentscheidungen getroffen wird
die beiden t-Test unterscheiden sich nur dahingehend, wo der kritische Bereich ist, im gerichteten Fall auf einer Seite, im ungerichteten Fall auf beiden Seiten der Verteilung!
Relative kumulierte Häufigkeit
= ℎ𝑘𝑢𝑚(𝑥𝑘 )
= Absolute kumulierte Häufigkeit der Messwertausprägung geteilt durch die Gesamtzahl n der Messwerte bzw. Versuchspersonen
= Summe aller relativen Häufigkeiten bis einschließlich der Ausprägung xk
Inhaltlich: Gibt an, welcher Anteil der Beobachtungen höchstens den Wert xk hat. bzw. Anteil der Merkmalsträger*innen, die die Messwertausprägung 𝑥𝑘 oder eine kleinere Messwertausprägung aufweisen
Varianz einer Zufallsvariable X
= Var(X)
= Wahrscheinlichkeitsgewichtete quadrierte Abweichungen vom Erwartungswert
Inhaltlich: Gibt an, wie stark die möglichen Werte von XX um den Erwartungswert streuen.
diskrete Zufallsvariable:
stetige Zufallsvariablen:
Median
=Mdn
= Der mittlere Wert einer der Größe nach geordneten Datenreihe
ungerades n: mittlerer Wert
gerades n: Mittelwert der beiden mittleren Werte
Inhaltlich: (Mindestens) 50% der Merkmalsträger*innen haben einen Messwert, der kleiner oder gleich bzw. größer oder gleich dem Median ist.
Empirische Varianz
=s^2 emp
= gemittelte Summe der quadrierten Abweichungswerte vom Mittelwert
Inhaltlich: Maßzahl dafür, wie stark die Messwerte um das arithmetische Mittel streuen
(Vgl. Stichprobenvarianz bzw. korrigierte empirische Varianz = n-1 statt n)
Empirische Standardabweichung
= s emp
= Quadratwurzel aus der Varianz
Inhaltlich: Gibt an, wie stark die Werte durchschnittlich um den Mittelwert streuen, in derselben Einheit wie die Messwerte.
eines der wichtigsten Streuungsmaße von Messwerten (neben der Varianz)
konkretes Konfidenzintervall für die Parameterschätzung eines Populationsparameters π
= Stichprobenanteil ± kritischer z-Wert × Standardfehler
Inhaltlich: Schätzt den Bereich, in dem der wahre Populationsanteil π mit dem gewählten Konfidenzniveau liegt.
Interquartilsabstand
= IQA (bzw IQR für Range)
= Differenz zwischen dem 3. und dem 1. Quartil
Inhaltlich: Gibt an, wie breit die mittleren 50 % der Daten verteilt sind. Gibt also die Spannweite der mittleren 50% der Daten wider.
Q1 = 25%-Quantil
Q3 = 75%-Quantil
Teststatistik für Einstichproben t-Test für gerichtete (und ungerichtete) Hypothesen (worin unterscheiden sich die gerichtete und die ungerichtete Variante?)
= Differenz zwischen Stichprobenmittelwert und angenommenem Populationsmittelwert geteilt durch den Standardfehler
Inhaltlich: Prüft, ob der unbekannte Populationsmittelwert μ vom unter H0 angenommenen Wert μ0 abweicht.
die beiden t-Test unterscheiden sich nur dahingehend, wo der kritische Bereich liegt: im gerichteten Fall auf einer Seite, im ungerichteten Fall auf beiden Seiten der Verteilung!
Kovarianz
= 𝑐𝑜𝑣 𝑒𝑚𝑝(𝑥, 𝑦)
= durchschnittliche Summe des Produkts der Abweichungswerte von Messwertpaaren bzw. Mittlere gemeinsame Abweichung zweier Variablen von ihren Mittelwerten
Inhaltlich: Maßzahl zur Beschreibung der Richtung des (linearen) Zusammenhangs zwischen zwei Variablen.
positiv → hohe Werte von X gehen eher mit hohen Werten von Y einher
negativ → hohe Werte von X gehen eher mit niedrigen Werten von Y einher
nahe 0 → kein linearer gemeinsamer Zusammenhang
(vgl. Stichprobenkovarianz bzw. korrigierte Kovarianz - wird durch n-1 statt n geteilt)
!!! Weil die Kovarianz einheitsabhängig ist, sind Aussage über Stärke des Zusammenhangs nicht möglich.
Korrelation (2 Varianten!)
= r xy
(Korrelation zweier Variablen)
Mit Kovarianz und Standardabweichungen
= Kovarianz zweier Variablen geteilt durch das Produkt der Standardabweichungen der Variablen
Mit z-Werten
= gemittelte Summe der Produkte der z-standardisierten Messwertpaare
(vgl. wieder n-1 statt n)
Inhaltlich: Gibt Richtung und Stärke des linearen Zusammenhangs zwischen zwei Variablen an. Sie ist einheitsunabhängig.
z-standardisierter-Wert
= 𝑧𝑖
= Abstand eines Wertes vom Mittelwert, geteilt durch die Standardabweichung
Inhaltlich: Gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert über oder unter dem Mittelwert liegt.
Durch die z-Standardisierung werden Werte auf eine gemeinsame Skala gebracht.
Mittelwert = 0, Standardabweichung = 1
Dadurch kann man Werte aus unterschiedlichen Skalen direkt miteinander vergleichen.
Zuletzt geändertvor 5 Tagen