Buffl

Turnen/Gym

TH
von Tom H.

Beschreibe 8 Bewegungsformen im Turnen:

Bewegungs-form

Definition

Beispiel

Sprung-bewegung

Translationsbewegung, bei der es durch einen schnellkräftigen Absprung, der meist mit einem Armeinsatz verbunden ist, zu einer Erhöhung des Körpers kommt, wodurch dieser kurzfristig den Kontakt zur Unterstützungsfläche verliert

Strecksprünge, Niedersprünge

Rollbewegung

Rotationsbewegung mit Translation des Körpers, wobei stets ein Kontakt des Körpers mit der Unterstützungsfläche besteht. Bei Rotationen um die Körperbreitenachse (Rolle rw, vw) ist der Körper stets nach vorn gekrümmt (Rundrücken)

Rolle rw, vw, sw…, Sprungrolle, Hechtrolle

Überschlag-bewegung

Rotationsbewegung mit Translation im Raum, wobei eine vollständige Rotation (360Grad) um die Drehachse durchgeführt wird und nur mit den Füßen (freie Überschläge) oder mit den Füßen und Händen (gestützte Überschläge) Kontakt zur Unterstützungsfläche besteht

Handstütz-überschlag vw., Rad, Salto vw. Salto rw.

Felgbewegung

Überführung einer rückwärts gerichteten Rotationsbewegung in eine nach oben gerichtete Translation durch schnellkräftiges Öffnen des Arm-Rumpf-Winkels. Hierbei kommt es stets zu einer Erhöhung der Körperlage. Zuvor eventuell

vorhandene Körperkümmungen oder Körperwinkel werden hierbei gestreckt bzw. geöffnet

Felgrolle, freie Felge, Felg-unterschwung

(Bein-) Schwung-bewegung

Rotations- oder Teilrorationsbewegung, bei denen es durch Beschleunigungs- und Abbremsbewegungen der Beine

(Bein-Rumpf-Winkel) u./o. Kniewinkel u./o. Schrittwinkel) zu einer Impulsübertragung auf den Rumpf kommt der dadurch beschleunigt oder abgebremst wird

Spreizen, Hocken, Bücken, Flanken

Kippbewegung

aufwärtsgerichtete Teilrorationsbewegung, bei der aus der Kiplage (Bein-Rumpf-Winkel geschlossen) eine schnellkräftige Öffnung mit plötzlicher Abbremsung des BRW erfolgt, sodass es zu einer Impulsübertragung auf den Rumpf kommt. Hierbei kommt es stets zu einer Erhöhung der Körperlage

Kippe, Wolkenschieber, Oberarmkippe

Stemm-bewegung

aufwärts gerichtete Tweirorationsbewegung, bei der es durch Beschleunigungs- und Abbremsbewegungen des Körpers zu einer Hochentlastung kommt. Hierbei kommt es stets zu einer Erhöhung der Körperlage

Schwungstemm, Oberarmstemm-aufschwung

Auf- und Umschwung-bewegung

Rotationsbewegung um eine feste Achse, wobei es durch Beschleunigungs- und Abbremsbewegungen zu einer Impulsübertragung auf den Rumpf kommt, wodurch dieser eine Rotation um die Drehachse ausführt. Bei Aufschwungbew. findet stets eine Erhöhung der Körperlage statt.

Hüftumschwung, Hüftaufschwung, Riesen”felge”, Knieaufschwung


Welche Handgeräte gibt es in Gym/Tanz? Was macht diese aus?

  • Seil 

    • Material: Polypropylen oder Hanf geflochten, Länge je nach Körpergröße, je 1 Knoten an den Seilenden

    • Handhabung:

      • so zu halten, dass der spielerische Charakter und ein rascher Wechsel der Formen und Ebenen gewährleistet werden kann

      • Es wird Einhändig oder Beidhändig gegriffen; sowohl an Seilenden als auch an anderen Stellen

      • Muss jederzeit seine Form behalten (offen, geschlossen, über die gesamte Länge geöffnet)

      • Ungewollte Körperberührungen oder Bodenberührungen sind zu vermeiden

    • Gerätespezifische Techniken:

      • Werfen und Fangen, Schwingen, Halten/ Führen/ Übergeben

      • Handkreisen

      • Durchschläge

      • Umwickeln von Körperteilen

      • Spiralen

  • Reifen

    • Material: Holz oder Plastik, Durchmesser von 80-90 cm (für Erwachsene)

    • Handhabung: Darf fest gegriffen werden, locker in der Hand liegen oder zeitweilig gelöst werden (z.B. beim Handumkreisen)

    • Griffarten:

      • Ristgriff (Handrücken oben, Daumen unten)

      • Kammgriff (Handrücken unten, Daumen oben)

      • Speichgriff (Handrücken außen, Daumen innen)

      • Ellgriff (Handrücken innen, Daumen außen

    • Gerätespezifische Techniken:

      • Werfen/Fangen, Schwingen, Halten/ Führen/ Übergeben

      • Rollen am Boden/ Rollen auf Körperteilen

      • Schwenken

      • Zwirbeln

      • Umkreisen von Körperteilen

      • Passieren

  • Keulen

    • Gerätespezifische Techniken:

      • Werfen/Fangen, Schwingen, Halten/ Führen/ Übergebe

      • Klopfen

      • Kreisen

      • Mühlenkreisen

      • Asymmetrische Bewegungen

  • Band

    • Gerätespezifische Techniken:

      • Werfen/Fangen, Schwingen, Halten/ Führen/ Übergeben

      • Spiralen

      • Schlangen

      • Werfen mit Rückziehen

  • Ball

    • Gerätespezifische Techniken:

      • Werfen/Fangen, Schwingen, Halten/ Führen/ Übergeben

      • Prellen und Fangen

      • Rollen am Boden/ Rollen über Körperteile


Author

Tom H.

Informationen

Zuletzt geändert