Wer hat die Gesetzgebungskompetenz im Baurecht und wie ist die Normenhierarchie?
Baurecht ist Ländersache
Nenne die Gliederung/Säulen des vorbeudgenden Brandschutzes und Beispiele dazu.
Baulicher Brandschutz
Bauordnungsrecht
Bauplanungsrecht
Organisatorischer Brandschutz
Feuerwehrpläne
Flucht- u. Rettungswegpläne
Brandschutzordnung
Brandschutzbeauftragter
Anlagentechnischer Brandschutz
Anlage zur Detektion u. Meldung von Bränden
Anlage zur Unterstützung des abwehrenden Brandschutzes
Anlage zur Behinderung der Brandausbreitung
Nenne die Bestandteile des Bauordnungsrechts und des Bauplanungsrechts.
Bauproduktenrecht
Denkmalrecht
Umweltrecht
Strafrecht
Allgemeines Städtebaurecht
Besonderes Städtebaurecht
Was fordert § 3 HBauO Allgemeine Anforderungen grundsätzlich für die Errichtung von Anlagen?
Anlagen sind so:
anzuordnen (z.B. Gebäudeabstände)
zu errichten (z.B. Bauweise)
zu ändern (z.B. Nutzungsänderung)
instand zu halten (z.B. Brandschutztechnische Infrastruktur),
dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Gesundheit, Leben und die natürlichen Lebensgrundlagen, nicht gefährdet wird.
Nenne die Schutzziele des vorbeugenden Brandschutzes nach § 14 HBauO.
Alt § 17 HBauO
Die Entstehung von Feuer und Rauch verhindern.
z.B. durch Baustoffe
Die Ausbreitung von Feuer und Rauch verhindern.
z.B. durch Brandabschnitte
Die Rettung von Mensch und Tier ermöglichen.
z.B. durch Rettungswege
Wirksame Löscharbeiten ermöglichen.
z.B. durch Angriffswege und Wandhydranten.
Was ist das Ziel des vorbeugenden Brandschutzes?
Die Erreichung der Schutzziele.
Beispiel Beherbergungsstätten:
Risiken: schlafende Personen, mangelnde Ortskenntnis, fehlende Sprachkenntnisse
Erhöhte Anforderungen an den Brandschutz notwendig, um die Schutzziele zu erreichen, z. B. durch Flucht und Rettungswegpläne, Alarmierung der anwesenden Personen.
Nenne die Definition von Sonderbauten und Beispiele für Sonderbau Tatbestände.
§ 2 Absatz 4 HBauO
Sonderbauten sind Anlagen und Räume besonderer Art oder Nutzung, die einen Sonderbau Tatbestand erfüllen.
Hochhäuser (Gebäude mit einer Höhe > 22 m),
Verkaufsstätten (Verkaufsräume > 800m2)
Versammlungsstätten ( > 200 Personen fassen, wenn gemeinsamer Rettungsweg)
…
Was kann einen Sonderbau kennzeichnen?
besondere Höhe oder Ausdehnung
hohe Nutzerzahlen
hilfs-, betreuungs- oder erhöht schutzbedürftige Personen
atypische Bauten
Was regelt § 51 HBauO Sonderbauten?
Wenn Vorschriften dieses Gesetzes oder die Aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften zur Vermeidung oder Beseitigung von Gefahren nicht ausreichen,
können an Sonderbauten zur Verwirklichung von § 3 HBauO (Allgemeine Anforderungen) besondere Anforderungen gestellt werden.
Nenne Sonderbauvorschiften und ihre Anwendungsbereiche.
Versammlungsstättenverordnung (VStättVO)
Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen, die einzeln mehr als 200 Besuchende fassen.
Kino
Theater
Verkaufsstättenverordnung (VkVO)
Verkaufsstätten deren Verkaufsräume und Ladenstraßen eine Fläche > 2 000 m² hben.
Einkaufszentren
Möbelhäuser
Beherbergungsstättenverordnung (BeVO)
Beherbergungsstätten > 12 Gastbetten
Hotel
Hostel
Garagenverordnung
Gilt für Stellplätze und Garagen im Sinne von § 2 Absatz 7 HBauO.
Einzelgaragen
Tiefgaragen
Stellplätze sind Flächen, die dem Abstellen von Kraftfahrzeugen außerhalb der öffentlichen Verkehrsflächen dienen. Garagen sind Gebäude oder Gebäudeteile zum Abstellen von Kraftfahrzeugen.
Was unterscheidet einen geregelten Sondebau von einem ungeregelten?
Nenne Beispiele für geregelten und ungeregelten Sonderbau.
Geregelter Sonderbau:
Sonderbauvorschrift existiert
Hochhäuser, Theater, Hotel
Ungeregelter Sonderbau:
Sonderbauvorschrift existiert nicht oder nicht vollständig.
Flughafen, JVA, Forschungsanlagen z.B. Teilchenbeschleuniger
Können besondere Anforderungen an Sonderbauten nur höher sein als die normalen Anforderungen?
Die Anforderungen können höher oder niedriger sein.
Welche Norm gilt für die Brandschutzordnung und in welche drei Teile wird sie gegliedert?
DIN 14096
Teil A: Verhalten im Brandfall – für alle Personen im Gebäude
Teil B: für Personen, die sich nicht nur vorübergehend dort aufhalten, z. B. Beschäftigte
Teil C: für Personen mit besonderen Brandschutzaufgaben
Welche Faktoren werden bei der Risikobetrachtung im vorbeugenden Brandschutz betrachtet?
Bauweise z.B Gebäudehöhe
Baustoffe z.B. Brennbarkeit, Brandverhalten, Toxizität
Verkehr bzw. Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechniken (z.B wichtig bei Brücken, Garagen oder Tunneln)
Gefährliche Stoffe / CBRN z.B. Laboren
Nenne die Anforderungen an den 1. und 2. Rettungsweg gelten gemäß § 33 Abs. 1 HBauO.
(1)
Nutzungseinheiten mit mind. einem Aufenthaltsraum müssen über mind. zwei Rettungswege verfügen.
Horizontaler Rettungsweg darf über denselben Flur führen, Vertikal sind zwei voneinander unabhängige erforderlich.
Nenne die Anforderungen an den 1. und 2. Rettungsweg gelten gemäß § 33 Abs. 2 HBauO.
Bei nicht zu ebener Erde liegenden NE muss der erste Rettungsweg zwingend über eine notwendige Treppe führen.
Der zweite Rettungsweg kann ebenfalls baulich über eine weitere notwendige Treppe oder mit Rettungsgeräten der Feuerwehr sichergestellt werden.
Ein zweiter Rettungsweg ist nicht erforderlich, wenn der erste als Sicherheitstreppenraum realisiert wird.
Was ist die maximale Rettungsweglänge für den ersten Rettungsweg?
Ein notwendiger Treppenraum muss in max. 35 m erreichbar sein (Aus NE).
Für den zweiten Rettungsweg gelten keine Anforderungen.
Besondere Anforderungen bei Sonderbauten.
Krankenhäuser 30 m
Straßentunnel 150 m
U-Bahn Tunnel 300 m
Leiterhöhen (inkl. Rettungshöhen)
Steckleiter
Schiebleiter
Hakenleiter
Multifunktionsleiter
2,70 m (1,70 m, EG)
4,60 m (3,40 m, 1. OG)
6,50 m (5,20 m, 1.OG)
8,40 m (7 - 7,20 m, 2. OG)
14 m (12 - 12,20 m; 3. OG)
4,40 m (unendlich)
2,30 m eingeklappt
4,56 m ausgeklappt ohne Aufsteckleiter
5,56 m ausgeklappt mit Aufsteckleiter
9,20 m 2 Multifunktionsleitern mit Aufsteckleiter
Max. Rettungshöhe 8,00 m
Welche Normen regeln das Brandverhalten von Baustoffen und welche Buastoffklassen werden darin beschrieben?
DIN EN 13501-1 auf EU-Ebene
DIN 4102 auf nationaler Ebene
Durch welche Vorschriften werden die Flächen für die Feuerwehr geregelt und welche Inhalte haben diese?
Vorschiften:
DIN 14090
Richtlinie über Flächen für die Feuerwehr
Inhalte:
Befestigung und Tragfähigkeit
Zu oder Durchfahrten
Aufstellflächen
Bewegungsflächen
Durchgänge
Erläutern Sie die Vorgehensweise bei der Erstellung einer brandschutztechnischen Stellungnahme im bauaufsichtlichen Verfahren.
Von außen nach innen betrachten
Einordnen des Gebäudes (Gebäudeklasse)
Anzuwendende gesetzliche Bestimmungen identifizieren
Abweichungen identifizieren
Beurteilung der Abweichungen
Kompensationsmaßnahmen
Zusätzliche Anforderungen
Brandschutztechnische Stellungnahme
Brandschutztechnische Anforderungen stehen in direkter Verbindung zur Gebäudeklasse.(Ausnahme: MIndBauRL)
Nenne den Anwendungsbereich und die Rettungskonzeption der Hochhausrichtline.
In Hamburg Bauprüfdienst für Hochhäuser.
Gebäude mit einer Höhe von mehr als 22 m.
Hochhaus >= 22 und <= 60 m
Hohes Hochhaus >= 60 m
Mind. zwei voneinander unabhängige bauliche Rettungswege.
Hochhaus: Zwei notwendige Treppenräume oder ein Sicherheitstreppenraum.
Hohes Hochhaus: Mind. zwei Sicherheitstreppenräume
Rettungswege aus Kellergeschoss und aus oberirdischen Geschossen müssen getrennt ins Freie führen.
Rettungswege sind zwingend baulich herzustellen.
Deshalb entfallen Aufstellflächen für die Feuerwehr. Bwegeungsflächen trotzdem notwendig.
Nenne die 5 Feuerwiderstandsklassen nach DIN 4102
F 30 —> Feuerhemmend
F 60 —> Hochfeuerhemmend
F 90 —> Feuerbeständig
F 120 —> Hochfeuerbeständig
F 180 —> Hochfeuerbeständig
Was gilt für die Anleiterbarkeit der Feuerwehr und deren Grenzen?
Rettungsfenster mind. 0,9 m x 1,20 m
Brüstungshöhe max. 1,2 m
Traufabstand max. 1,0 m
Balkon
Max. 30 Pers. je Geschoss und max. 60 Pers. pro Gebäude über Geräte der Feuerwehr zu retten.
Bei Sonderbauten zweiter Rettungsweg über Feuerwehr nur zulässig, wenn keine Bedenken wegen Personenrettung bestehen.
Nenne die Anleiterbarkeit in Bezug auf die Gebäudeklassen und ggf. bauliche Kompensationsmaßnahmen.
Drehleiter bis 7. OG = 22 m OKF.
Im vorbeugenden Brandschutz werden unterschiedliche Anforderungen an Wände gestellt. Welche besonderen Anforderungen bestehen an eine Brandwand?
Müssen die Brandausbreitung auf andere Brandabschnitte oder Gebäude ausreichend lange verhindern (Keine Brandausbreitung ohne Eingreifen der Feuerwehr)
Baustoffklasse A
Feuerwiderstandsklasse min. F 90
Standsicherheit und Stoßsicher nach Brandbeanspruchung
Eigenes Fundament
Wenn gemauert: Vollfugig vermauert und 24 cm stark.
Müssen bis zur Bedachung durchgehen und in allen Geschossen übereinander angeordnet sein.
Müssen mindestens 30 cm über das Dach geführt werden oder auf Höhe der Dachhaut beidseitig mit einer 0,50 m auskragenden feuerbeständigen Platte abschließen.
Grundsätzlich keine Öffnungen.
Ausnahme: Wenn für die Nutzung erforderlich. Sind auf die für die Nutzung erforderliche Anzahl und Größe beschränkt.
Öffnungen müssen feuerbeständige, dicht- und selbstschließende Abschlüsse haben (Verschluss mit gleichem Feuerwiderstandswert F90).
In inneren Brandwänden sind feuerbeständige Verglasungen nur zulässig, wenn sie auf die für die Nutzung erforderliche Zahl und Größe beschränkt sind.
Abweichungen von den Anforderungen sind möglich. Müssen über Bauaufsichtsbehörde genehmigt werden. Technische Maßnahmen müssen Abweichungen kompensieren, um gleichen Schutz zu gewährleisten.
§ 30 HBauO - Brandwände
(6) Müssen Gebäude oder Gebäudeteile, die über Eck zusammenstoßen, durch eine Brandwand getrennt werden, so muss der Abstand dieser Wand von der inneren Ecke mindestens 5 m betragen; das gilt nicht, wenn der Winkel der inneren Ecke mehr als 120 Grad beträgt oder mindestens eine Außenwand auf 5 m Länge als öffnungslose feuerbeständige Wand […] ausgebildet ist.
Was gilt für die Befestigung und Tragfähigkeit für Durchfahrten sowie Aufstell- und Bewegungsflächen für die Feuerwehr?
Sind so zu befestigen, dass sie von Feuerwehrfahrzeugen befahren werden können.
Müssen für ein Gesamtgewicht bis 16 t ausgelegt sein.
Wie breit und wie hoch müssen Feuerwehr Zu- oder Durchfahrten sein?
Welche weiteren Randbedingungen gelten für Zu- und Durchfahrten?
Lichte Höhe: mind. 3,5 m
Lichte Breite: mind. 3,0 m
Wenn Zufahrt auf einer Länge von mehr als 12 m beidseitig durch Bauteile begrenzt, dann 3,5 m lichte Breite.
Stufen oder Schwellen müssen < 8 cm sein.
Keine Folge von Stufen oder Schwellen < 10 m
Sperrvorrichtungen nur wenn von Feuerwehr zu öffnen.
Freihalten von Zu- und Durchfahrten.
Welche Arten von Brandschutzverglasung gibt es und welche allgemeinen Anforderungen gelten (DIN 1402-13)?
F-Verglasung: mit Strahlungsverhinderung
G-Verglasung: ohne Strahlungsverhinderung
Anforderungen:
Sie dürfen unter Eigenlast nicht zusammenbrechen.
Der Durchgang von Feuer und Rauch muss verhindert werden.
Die Verglasung muss als Raumabschluss wirksam bleiben.
Zusätzlich für F-Verglasung:
Die vom Feuer abgewandte Oberfläche darf sich im Mittel um höchstens 140 K erwärmen; der größte Einzelwert darf 180 K nicht überschreiten.
Welche Anforderungen gelten für Zu- oder Durchgänge.
Müssen geradlinig sein.
Mindestbreite 1,25 m
Bei Türöffnungen und anderen geringfügigen Einengungen Lichte Breite = 1,00 m
Welche Anforderungen gelten bei Anfahrt der Feuerwehr über eine andere postalische Adresse (Innenhof)?
Geeignete Beschilderung
Durchgangsmöglichkeit
Lauflänge < 120 m
Zustimmung im Einzelfall
Welche Arten von Wandhydranten gibt es und welche Leistungsanforderungen gelten?
Untertsützung abwehrender Brandschutz
Typ F
mind. 100l/min
Bei Entnahme an drei Stellen Mindestdruck 3 bar.
Typ S
17- 24 l/min
Nenne den Anwendungsbereich und die Rettungskonzeption der Beherbergungsstättenverordnung.
In Hamburg auch so genannt.
Beherbergungsstätten > 12 Gastbetten aus Fewo.
Zwei von einander unabhängige Rettungswege
Grundsätzlich baulich auszuführen.
< 60 Gastbetten und je Geschoss < 30 Gastbetten dann Rettung über Geräte der Feuerwehr.
Beleuchtete Sicherheitszeichen erforderlich.
Rettungsweglängen
Max. 35 m Lauflänge
Stichflure max. 15 m
Nenne den Anwendungsbereich und die Rettungskonzeption der Industriebaurichtlinie.
In Hamburg über “Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen Hamburg” eingeführt.
Gebäude oder Teile von Gebäuden (< 22 m OKFF) im Bereich der Industrie und des Gewerbes, die der Produktion oder Lagerung von Produkten oder Gütern dienen.
Anzahl der Geschosse und Größe der Brandabschnitte spielen tragende Rolle.
Nachweismethoden: Ingenieurmethoden, Abschnitt 7, Abschnitt 6.
Mind. zwei entgegengesetzt liegende bauliche Rettungswege je Geschoss.
Ab einer Fläche von 1600 m2
Räume müssen mind. zwei Ausgänge haben
Ab einer Größe von 200 m2
Rettungsweglängen sind von der Raumhöhe abhängig
Nenne den Anwendungsbereich und die Rettungskonzeption der Verkaufsstättenverordnung.
Verkaufsräume und Ladenstraße > 2000 m2
>800 m2 und < 2000 m2 = ungeregelter Sonderbau
Mind. zwei voneinander unabhängige, bauliche Rettungswege.
Für jeden Verkaufs oder Aufenthaltsraum und jede Ladenstraße
Bei Aufenthaltsräumen < 100 m² Grundfläche genügt ein Ausgang
Notwendige Treppen
Breite: mind. 2,00 m, max. 2,50 m
Bei Shops < 500 m² genügt eine Breite von 1,25 m
Notwendige Flure
Breite: mind. 2,00 m
Bei Shops < 500 m² genügt eine Breite von 1,50 m
Ausgänge aus Verkaufsräumen
Bei Shops < 500 m² genügt eine Breite von 1,00 m
Nenne den Anwendungsbereich und die Rettungskonzeption der Versammlungsstättenverordnung.
Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen, die einzeln mehr als 200 Besucher fassen.
Versammlungsstätten im Freien mit mehr als 1.000 Besuchern.
Sportstadien mit mehr als 5.000 Besuchern.
Rettungsweglänge : max. 30 m Lauflänge
Verlängerung möglich aber nicht > 60 m
Breite der Rettungswege sind nach der größtmöglichen Personenanzahl zu bemessen.
Welche Arten von Anlagen gibt es im anlagentechnischen Brandschutz und wonach werden sie unterschieden?
Anlagen zur Detektion und Meldung von Bränden
Anlagen zur Unterstützung des abwehrenden Brandschutzes
Anlagen zur Behinderung der Brandausbreitung
Sie werden nach Wirkungsart unterschieden.
Welche Aufgaben haben Brandmeldeanlagen?
Nach welcher Norm und wonach werden Brandmeldeanlagen klassifizert?
Brände in der Entstehungsphase entdecken
Betroffene Personen schnell informieren und alarmieren
Brandschutz- und Betriebseinrichtungen automatisch ansteuern
Gefahrenbereich eindeutig lokalisieren
ggf. Aufschaltung zur Feuerwehr erforderlich
Sie werden nach DIN 14675 und Schutzumfang klassifiziert.
Welche Schutzkategorien von Brandmeldeanlagen gibt es?
Was ist ein notwendiger Flur und welche Anforderungen gelten für ihn?
Sind Flure, über die Rettungswege zu Ausgängen in notwendige Treppenräume oder ins Freie führen.
Nutzung muss im Brandfall ausreichend lange möglich sein.
Unterteilung in Rauchabschnitte <= 30 m
Frei von Brandlasten
In GK 1 und 2 kann darauf verzichtet werden.
Was ist ein Brandabschnitt und welche Anforderungen gelten?
Bereiche zwischen Außenwänden und/oder Wänden, die als Brandwände über alle Geschosse ausgebildet werden.
Innere und äußere Brandwände
Max. 40 m x 40 m = 1.600 m²
Größere Brandabschnitte bei Sonderbauten oder durch Sprinkleranlage möglich.
Was ist ein Sicherheitstreppenraum und welche maximale Länge gilt für Stichflure?
Sicher erreichbarer Treppenraum, in den Feuer und Rauch nicht eindringen können.
Notwendige Flure mit nur einer Fluchtrichtung, die zu einem Sicherheitstreppenraum führen, dürfen nicht länger als 15 m sein.Sicher erreichbarer Treppenraum, in den Feuer und Rauch nicht eindringen können.
Was ist ein notwendiger Treppenraum?
Ist ein Raum, der eine notwendige Treppe umschließt und als vertikaler Flucht- und Rettungsweg aus den Geschossen ins Freie dient.
Muss ein druchegender Treppenraum sein.
Muss an einer Außenwand liegen.
Muss einen unmittelbaren Ausgang ins Freie haben.
Je nach GK Anforderungen zur Feuerwiderstandsklasse
Abweichungen:
Innenliegende Treppenräume zulässig, wenn ausreichend lange kein Raucheintritt.
Was ist eine notwendige Treppe und welche Anforderungen gelten?
Ist der Hauptzugang zu Stockwerken oberhalb des Erdgeschosses, der im Gefahrenfall Bestandteil der Rettungswegführung ist.
Führung in einem Zug zu allen Geschossen (außer GK 1-3).
Rolltreppen sind unzulässig.
Jede notw. Treppe muss in einem eigenen durchgehendem Treppenraum (Notwendiger Treppenraum) liegen.
Ohne eigenen Treppenraum zulässig in GK 1 und 2.
Als Außentreppe.
Was ist ein Rauchabschnitt?
Soll die Ausbreitung von Rauch verhindern (Rauchschutztüren in notw. Fluren).
Max. Länge 30 m
Nach welcher Norm werden Feuerwehrpläne gestaltet (Gestaltungsvorgabe) und was macht ihre Erstellung notwendig?
Nach DIN 14095, mit Anpassungen oder Ergänzungen, wenn die Feuerwehr dies für erforderlich hält.
Sonderbauvorschriften
Ungeregelten Sonderbauten
Schulen und Flüchtlingsunterkünfte
Mind. A3 ausgefertigt
Nach welcher Norm werden Flucht- und Rettungswegpläne gestaltet und welche Informationen enthalten sie unter anderem?
Nach DIN ISO 23601.
Flucht- und Rettungswege
Einrichtungen der Ersten Hilfe
Brandschutztechnische Möglichkeiten zur Selbsthilfe, z. B. Feuerlöscher und Wandhydranten.
Mindestgröße A3
Welche Arten von Löschanlagen gibt es?
(Behinderung der Brandausbreitung)
Wasserlöschanlage
Gaslöschanlage
Pulverlöschanlage
Sonderlöschanlage
Nenne die Türqualitiäten.
Rauchdicht (rs)
Behinderung des Rauchdurchtritts
Zur Abtrennung von Rauchabschnitten
Selbstschließend
Dichtschließend (dt)
Behinderung Rauchausbreitung
Mind. dreiseitig umlaufende Dichtung
Vollwandig, keine Hohlräume
Dicht- und Selbstschließend (dts)
Wie dichtschließende bloß zusätzlich selbstschließend
Zuletzt geändertvor einem Monat