Attraktionen
Schauwert, Erregung/Fesselung/Lenkung von Aufmerksamkeit, Ästhetik, Atmosphäre, Spannung…
Emotionen
Kern des Films, Gefühle, Beziehungen, Identifikation…
Kommunikation
Erzählen, Verstehen, Aussage, Thema, Reflektion, Codes…
Produktion
ökonomische Bedingungen, Interessen bei Herstellung u. Verbreitung eines Films
Beziehung zwischen Filmemachern, Filme selbst, Rezipienten
Denotation
inhaltlicher Kern, das Offensichtliche, Grundbedeutung
was Bild zeigt —> sofort sichtbares, klares, konkretes Bild statt Text
Konnotation
die zusätzliche “Mit- oder Nebenbedeutung”
Langsamer, Bedeutung ist zu deuten
Filmaufbau in narrativen Einheiten
Einstellung
Szene
Sequenz
Akt
ganzer Film
selber Ort, Zeit, Figuren, Handlung
Eingang und Ausgang von Figur
Ausnahmen z.B. Telefonat
Einstellungsgrößen
filmische Mittel
Perspektive
Kamerabewegung
Schauspiel
Inszenierung im Raum —> Mise en scène
Licht
Farbe
Ton
Szenenbild, Dekor und Ausstattung
Schnitt/Montage/Rhythmus
Filmtricks und Nachbearbeitung
Text
Schwenk
Fahren
Zoom-In
Zoom-Out
Verfolgen
Neigen/Heben
Kreisen
Zufahrt
Querfahrt
Hoch-Runter-Fahrt
Dollyfahrt
Jib-Arm- und Kranfahrt
Kombo Fahrt und Zoom
virtuelle Fahrt
(Schärfenverfolgung)
(Blenden)
Zwischentitel, Titel, Untertitel, Schrifttafeln
—> z.B. Star Wars, Biopics
Filmische Codes
erkennbare Erzählregeln in Filmen, die sich auf filmische Mittel beziehen, mit denen aber nicht gleichzusetzen sind
—> z.B. “Ich werde dir ein Angebot machen, dass du nicht ablehnen kannst.” (Der Pate) oder die Rolle des Patriarchen (Don)
Bilder als Zeichen
Signifikant und Signifikat
Ikon
Symbol
Trope
Gleichnis, Parabel, Analogie, Vergleich
Charaktere
Fabel
Thema des Films
Bezüge auf andere Künste
Rollenmodelle der Figuren
gesellschaftliche Widerspiegelungen des Films
Geschichte der Filmherstellung und ihre Gegebenheiten, technisch und ökologisch
Wirkungsgeschichte, Rezeptionsgeschichte, Bezüge und Rückbezüge
Bezeichnendes und Bezeichnetes
Zichen mit großer Ähnlichkeit z.B. Portrait
Index
auf das Bezeichnete hinweisende Zeichen
bildhafter Ausdruck, das eigentlich gemeinte wird ersetzt
—> Metonymie, Synekdoche, Metapher und Ironie
erzählerisch eigenständiger Ton
Erzählmuster, wiederholendes Motiv
z.B. Anti-Held, Running Gag, Deus Ex Machina
Metonymie
Ausdruck im übertragendem Sinn, aber innerhalb eines Zusammenhang
Synekdoche
Ausdruck mit Ober- oder Unterbegriff aus selben Begriffsfeld z.B. ein Ausdruck in der ein Teil für das Ganze steht
Plot, Geschichte
Literatur, Theater, Roman, Ereignisse, bekannte Personen…
Film als Spiel von Licht und Schatten
Ästhetik und Wirkung des filmisch gestalteten LIchts
Plastik und Tiefe
Stimmung und Charakter
Blickführung, Auswahl, Konzentrierung
Ornamentale Flächenaufteilung
Vorbilder in der Malerei
Lichtrichtung, Helligkeit, Qualität (Eigenschaften Reflektion, Stilistik, (Farbe)
Lichtarten
Hartes Licht
Weiches Licht
Lichtrichtung (Winkel)
Frontallicht
Gegenlicht
Führungslicht
Aufhelllicht (weich)
Spitzlicht (Gegenlichtquellen)
Hintergrundlicht
Kantenlicht (Seite)
Effektlicht (z.B. Blitzfeuerwerk)
lichtsetzender Kameramann (“DOP’s)
Bildgestaltung
Lichtgestaltung
Kameraführung
Licht- und Farbkontrolle
Postproduktion: Licht- und Farbbestimmung, Kontrolle der Kopien
Maske durch Beleuchtung im Low-Key, High-Key Stil
Kontrolle VOR der Kamera und AN/IN der Kamera
Schnittstelle zwischen künstlerischer Gestaltung und technischer Ausführung
Bedeutung der Lichtgestaltung im Spielfilm
wo Licht, auch Schatten
Helligkeit, Kontrast, Qualität und Richtung
Atmosphäre, Stimmung, Durchzeichnung, Blicklenkung, Bildaufteilung, Lichtwechsel
natürliches Licht - künstliches Licht - Mischlicht
Kontrolle des Lichts
starke Kontraste bei Farbe
für Lebendigkeit und Freiheit
—> manchmal fantastisch
Farbreiz
Wirkort: Lichtquelle
Wirkart: Transport von Protonen
Fachgebiet: Entstehung Farben/Optik
wirkt auf das Auge (ableitbar z.B. aus Spektralverbreitung des Lichts)
bestimmt, welcher Sinnesreiz in Sinneszellen und Nerven des Auges ausgelöst wird
Farbvalenz
Wirkort: Auge (Zapfen)
Wirkart: Spektralspezifische Reaktion Netzhaut
Fachgebiet: Physiologie
gekennzeichnet durch: Farbsättigung, Sättigung und Helligkeit
objektiv (messtechnisch) bestimmbare Eigenschaft des Lichts
—> wirkt physikalisch als Farbreiz
Farbwahrnehmung
Wirkort: Gehirn
Wirkart: Farbwahrnehmung
Fachgebiet: Physiologie/Psychologie
komplexer physiologischer Prozess
zahlreiche Nichtlinearitäten sowie Kontrast- und Nachwirkungseffekte
Anwendung von Farbe im Film
Tageslicht und Kunstlicht
Kontrastmittel
Farbe in Natur
farbiges Licht
monochromes Licht (extremer Anwendungsfall)
in Setdesign/Kostüm (z.B. Haku)
Aufmerksamkeitslenkung
Filmischer Raum
Anschauungsraum, wird erst in unserer Wahrnehmung ein echter Raum, wir ergänzen ihn und imaginieren ihn über Leinwand hinweg
Mise en scène
Organisation im Raum
es wird etwas gezeigt —> es wird etwas nicht gezeigt
Illusionsmaschine vs. Realismus
“lange Einstellung”
Bewegung Kamera im Raum
ermöglicht Wirkung der 3-dimensionalen Räumlichkeit der 2-dimensionalen Bildes
Kameraperspektive kann gleitend verändert werden
Kamera bekommt damit Körperlichkeit im Filmgeschehen und kann frei und fließend im Raum verändert und positioniert werden
Kamera als Akteurin des Bildgeschehens —> Werkzeug für Filmgestaltung und Erzählen
Montage Doppelbedeutung
handwerkliches Montieren von filmszenen
kreatives Anordnen von Teilen eines Films, Bildern und Tönen
—> erzählerisches oder gestalterisches Ganzes
Schnitt
Ganzes wird mit End- und Anfangspunkt gekennzeichnet, dann zurechtgeschnitten
Montage
entstandene Stücke werden gemäß erzählerischen Bedeutungsgehalt des Films aneinandergereiht
Montage schafft erzählfluss aus Einzelheiten
Prinzip
Anschlusstechnik, Bewegungskontinuum, Erzählfluss, unsichtbarer Schnitt
—> Szenen folgen aufeinenander —> erzählender Schnitt
Kombination, Schaffung einer neuen Bedeutung aus zwei Einzelteilen, sichtbarer Schnitt
—> Szenen haben nichts miteinander zu tun —> neue Bedeutung
Unterscheidung Filmschnitte
erklärender Schnitt
erzählerischer Schnitt
analytischer/synthetischer Schnitt
synthetischer Schnitt
zwei Szenen haben die selbe Bedeutung obwohl sie nichts miteinander “zutun” haben —> neue Bedeutung
Montagemuster
hart oder mit Blende
Cut-in
Cut-back
Reverse Cut
Cut-away
Continuity Cutting
Cross Cutting
Ellipsen
Match-Cut
Jump-Cut
Zwischenschnitt
Plansequenz
auf Detail einer Einstellung schneiden
zurück auf bereits gezeigte Einstellung schneiden
z.B. Hin-Herschneiden bei Dialog
Schnitt in neuen Aktionsraum
z.B. Schnitt in Bewegung unter Beobachtung des Bewegungsflusses
Cross-Cutting
Parallelmontage
Auslassungen
Sonderform
z.B. Insert, in Hauptgeschehen eingefügt
lange Einstellung ohne Schnitt
Schnitt und Rhythmus eines Films
entsteht durch Aneinanderfügen und Wahl Länge einzelner Einstellungen
Vorgänge können durch kürzere Schnitte beschleunigt werden und umgekehrt
Unterscheidung zwischen Filmsegmenten
autonom oder nicht
chronologisch oder nicht
deskriptiv oder narrativ
linear oder nicht
kontinuierlich oder nicht
organisiert oder nicht
Geschichte handelt von Menschen
Plot
Handlung
Nebenhandlungen
Wer? Wo? Wann? Wie? Was? Warum?
Konflikte
Hauptfrage
Spannungsbogen
Handlung-Aktion-Reaktion
Wendepunkt
Dialog
Subtext
Thema
Dilemma
Dialog und Monolog
Information (für Zuschauer, für Figuren)
Fragen und Antworten
Kunst, das Gegenteil von Gedachten zu sagen
Charakterisierung (Milleu, Sprache, Dialekt, …)
Dramatik (Schreien, streiten, rufen)
Handlung vorantreiben
Text und Subtext
Off-Text als Sonderform: Dialog mit Zuschauer
Drama
Dramaturgie
Technik des Geschichten Erzählens
Tragödie
Trauerspiel, Konflikt führt zum Untergang des Helden
Wirkung durch Erregung von Furcht und Mitleid = Katharsis (Reinigung), EMOTION
Erzählstrukturen und ihre Analyse
3 Akt Schema
5 Akt Schema
Einteilung in offene und geschlossene Strukturen
8 Sequenzen
Heldenreise mit 12 Stadien
Step-Modelle (schrittweises Erzählen)
Episodische Struktur
Brechtsche Struktur des sogenannten Epischen Theaters
Filmdramaturgie — Grundbegriffe
Erzähl-Perspektive
Protagonist - Antagonist
Haupthandlung - Nebenhandlung
Konflikt - Hindernis - Entscheidung
Exposition - Durchführung - Lösung
Wendepunkte
Midpoint
Höhepunkt(e), Klimax, Tiefpunkt
Rhythmus
Ende (Lösung, offenes Ende, tragisch, Happy End)
etwa bei 40min (Mitte des Films)
Point of no return —> Verantwortung für Abenteuer
Zuletzt geändertvor 10 Tagen