Nenne die 7 Punkte der Erkundung.
Personen
Objekt
Optische Schadenlage im Gefahrenbereich /Arbeitsbereich.
Absperrbereich
Zugänge
Aufstell- und Arbeitsflächen
Wasserversorgung
Nenne die Punkte zur Beurteilung des Punktes Personen (7 Punkte der Erkundung).
Sind Personen anwesend?
Wenn ja, sind sie betroffen oder nicht betroffen?
Wenn betroffen, wie sind sie betroffen?
Sind sie im Gefahrenbereich?
Sind sie Verletzt?
Sind sie psychisch betroffen und müssen betreut werden?
Nenne die Punkte für die Erkundung des Objektes (7 Punkte der Erkundung).
Um was für ein Objekt handelt es sich?
Bei Gebäuden
Geschossanzahl
Nutzungsart
Ergänzung zur Geschossanzahl
Grundfläche
Bauweise
Ergänzung
Beispiel:
3-geschossiges (Geschossanzahl)
Einfamilienhaus (Nutzung)
inklusive Dachgeschoss (Ergänzung zur Geschossanzahl)
Ca. 10x8 Meter (Grundfläche)
in offener Bauweise (Bauweise)
mit anliegender Einzelgarage (Ergänzung)
Nenne die Punkte zur Befragung einer Person (7 Punkte der Erkundung).
Was ist passiert?
Sind Sie verletzt? Haben Sie Rauch eingeatmet?
Sind weitere Personen oder Tiere in der Wohnung/Gebäude?
Wenn ja, wo halten sie sich auf?
Wo sind Zugänge?
Sind die Zugänge offen oder verschlossen?
Wenn verschlossen, haben Sie einen Schlüssel?
Ist mit besonderen Gefahhren zu rechnen?
Was lagern Sie?
Gibt es Zeichnungen oder können Sie eine Skizze anfertigen?
Nenne die Punkte zur Beschreibung der optischen Schadenlage (7 Punkte der Erkundung).
Welche Gefahr oder welcher Schaden ist sichtbar?
Wie groß ist der Gefahrenbereich?
Sind Personen im Gefahrenbereich?
Sind Gefahren durch die Befragung bekannt?
Feuer aus zwei Fenstern und Rauch aus drei Fenstern im 1.OG
Rauch aus einem Dachgeschossfenster an der rechten Giebelseite
Nenne die Punkte zur Wasserversorgung (7 Punkte der Erkundung).
Welche Art der Wasserversorgung?
Größe / Leistung?
Zeit zum Aufbau?
Wichtig: In welcher Zeit steht der Wassertrupp als Sicherheitstrupp/ weiterer Atemschutztrupp zur Verfügung?
Nenne die Punkte zur Erkundung des Absperrbereiches (7 Punkte der Erkundung).
Gibt es weitere Gefährdungen im Absperrbereich?
Fließender Verkehr
Ausbreitung
Anwesende Personen
Je Fachbereich unterschiedlich definiert.
BS: Rauchgrenze bis Aufstellort des letzten Fahrzeugs.
TH: Bereitstellungsfläche für Einsatzmittel und Einsatzkräfte ( Richtwert 10 m um das Schadensobjekt.)
CBRN: 100 m und bei explosiven Stoffen 1000 m um das Schadensobjekt.
Nenne die Punkte zur Erkundung der Zugänge (7 Punkte der Erkundung).
Welche Zugangsmöglichkeiten zum Objekt gibt es?
Welcher Zugang führt am schnellsten zu vermissten Personen / zum Feuer?
Bei BBK mindestens zwei voneinander unabhängige Zugänge erkunden.
Bei TH und CBRN die Zugänglichkeit zum Objekt beschreiben, also von wie vielen Seiten zugänglich.
Nenne die Punkte zur Beurteilung der Aufstell- und Arbeitsfläche (7 Punkte der Erkundung).
Ausreichend vorhanden?
Ausreichend Fläche für im Einsatzverlauf benötigte Kräfte und Geräte?
Dabei auch nachrückende Kräfte bedenken.
Sicher?
Untergrund Tragfähig?
Verkehrslage?
Nenne den Aufbau des Befehls in der Befehlstaktik.
Erster Befehl in der Eintreffphase:
(ggf. Vorbefehl)
Lageeinweisung
Ordnung des Raumes
Wasserentnahmestelle
Lage des Verteilers
Einheit
Auftrag
Mittel
Ziel
Weg
Vor
Weitere Befehle:
Nenne die Bestandteile einer Lageeinweisung.
Mitteilung aller Erkundungsergebnisse
Schadenlage
Bereits eingeleitete Maßnahmen (Med. EV etc.)
Gefahren
Welche Punkte müssen bei der Ordnung des Raumes beachtet werden?
Fahrzeugaufstellung
Ort von Ablagen
Geräteablage (TH)
Schrottablage (TH)
Sofort Dekon (CBRN)
Patientenablage (Brand/TH/CBRN)
Nenne den Aufbau des Befehls in der Auftragstaktik.
Die Elemente Mittel, Ziel und weg werden nur festgelegt, wenn sie zur Klarheit erforderlich sind.
Nenne die Bestandteile der ersten Rückmeldung.
Meldende Einheit
Einsatzstelle, ggf. Abweichende Adresse
Ggf. weiterer Kräftebedarf
Vorgefundene Lage
Kurze Objektbeschreibung
Ggf. Warnung oder Info an die Bevölkerung
Eingeleitete Maßnahmen
Ggf. noch zu veranlassende Maßnahmen
Unterschrift Einsatzleiter
Info:
Bei Einzelausrückern (HLF/LF usw.)wird auf die Rückmeldung verzichtet, wenn die vorgefundene Schadenart mit der auf der Depesche übereinstimmt.
Alarmierende Rückmeldung:
Hat den Einsatz weiterer Kräfte / Einheiten oder ergänzende Maßnahmen zur Folge.
Die Alarmierung von weiteren Kräften sollte auf Basis eines zuvor berechneten Kräfte-Mittel-Managements erfolgen.
Hier 05-C-Dienst-01 von der Einsatzstelle.
Einsatzstelle ggf. abweichende Adresse:
Die Adresse muss lauten Glasbergstraße 6.
Ggf. weiterer Kräftebedarf:
FEU2Y, insgesamt 4 RTW und 3 NEF an die Einsatzstelle.
Vorgefundene Lage / Kurze Objektbeschreibung:
Feuer im Keller eines kombinierten Wohn- und Geschäftsgebäudes. Es werden insgesamt drei Personen vermisst.
Ggf. Warnung oder Info an die Bevölkerung:
Eingeleitete Maßnahmen:
1 C zur Menschenrettung im Einsatz.
Ggf. noch zu veranlassende Maßnahmen:
Energieversorger an die Einsatzstelle.
Unterschrift Einsatzleiter:
Unterschrift 05-C-Dienst-01.
Informierende Rückmeldung:
Dient zur Information anrückender Kräfte und rückwärtiger Dienste.
Enthält ausführlichere Informationen zu Objekt, Lagedarstellung oder eingeleiteter Maßnahmen gegeben.
Alle 30 min oder bei Lageänderung geben.
Hier 05-C-Dienst-01 von der Einsatzstelle. Jetzt 3 C zur Menschenrettung im Keller im Einsatz. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein viergeschossiges kombiniertes Wohn- und Geschäftsgebäude mit den Maßen 10x5 m in geschlossener Bauweise.
Hier 05-C-Dienst-01 von der Einsatzstelle. Eine Person aus dem Keller gerettet. Rettungsdiensliche Versorgung eingeleitet. Die Person ist nicht ansprechbar, hat eine Rauchgasintoxikation und Verbrennungen am rechten.
Nenne die Erkundungsaufträge für die Einheitsführer des Löschzuges.
Erkundung der A-Seite (vorne)
Erkundung des möglichen Angriffsweges im Inneren bis zur Rauchgrenze sowie Zustand des Treppenraumes.
Erkundung der B-, C- und D-Seite.
Erkundung von Anleitermöglichkeiten für DLK und tragbare Leitern.
Nenne die Ziele der taktisch technischen Ventilation.
Rettungswege rauchfrei halten.
Sichtverhältnisse verbessern (Personensuche).
Innenangriff erleichtern (Abführen von Wärme u. Rauch).
Überlebens- und Selbstrettungschancen von eingeschlossenen Personen verbessern.
Entrauchung nach einem Brandereignis.
Verhindern von Sekundärschäden durch Rauch und Löschwasser.
Nenne die allgemeinen Grundsätze der TTV bei mechanischer Ventilation.
Lüfter in einem Abstand von 1-1,5 m vor der Zuluftöffnung positionieren (Ausrichtung Türmitte).
Optimale Strömungsgeschwindigkeit für möglichst hohen Druck im Gebäude.
Lüfterkegel geht vollständig durch die Zuluftöffnung und zieht an seinen Rändern Umgebungsluft mit. Lüfterkegel wird vergrößert.
Je mehr Luft die Hauswand trifft, desto weniger Druck kann vom Lüfter erzeugt werden.
Immer von nicht betroffenen Gebäudeteilen in Richtung des Brandraumes lüften.
Wind beachten. Wirkt er auf die Strömungspfade?
Erster Lüfter immer im Freien.
Einzelner Lüfter im Gebäude kann zu unkonntrollierten Zuluftstömungen führen. Gefahr für EK und Bewohner.
Lüftungsvorgang muss ständig überwacht werden.
Ausbreitung über Wandöffnungen Lüftungsschächte möglich. Bereiche dann kontrollieren.
Atemschutz auch bei Belüftung in bereits gelöschten Bereichen tragen.
Verunreinigungen vor der Zuluftöffnung z.B. Glassplitter können zu Verletzungen führen.
Plötzlicher Ausfall des Druckbelüfters kann zu Umkehr der Wärmeströmung führen.
Nenne die Zusammenfassung der Grundsätze bei der TTV mit mechanischer Ventilation.
1. Lüfter immer im Freien
Überdruck erst wenn:
der Brand lokalisiert ist
eine Rauchgasdurchzündung ausgeschlossen werden kann
die Brandbekämpfung begonnen werden kann
eine geeignete Abluftöffnung feststeht
die Einsatzkräfte informiert sind
Abluftöffnung möglichst nahe am Brand
Gebäude NIE durch eine Abluftöffnung betreten!
(Es darf sich keine Person in der Abluftöffnung befinden.)
Wie sollte eine Abluftöffnung für eine natürliche Ventilation sein?
Es sollten möglichst viele und möglichst große Abluftöffnungen geschaffen werden.
Wie sollte eine Abluftöffnung für eine mechanische Ventilation sein?
Bei der Überdruckbelüftung nach Bränden:
Strömungskorridore schaffen
Für schnellen Erfolg sollte Raum für Raum entrauchen.
Abluftöffnung mindestens so groß wie Zuluftöffnung max. 1,5 fache der Zuluftöffnung (Überdruck muss bestehen bleiben).
Treppenraum entrauchen:
Höchstmögliche Abluföffnung wählen.
Tür zur Brandwohnung geschlossen und mit Strahlrohr gesichert.
Treppenraum als Rettungsweg freihalten:
Belüftung erfolgt über den Treppenraum in die Brandwohnung.
Abluftöffnung nur in der Brandwohnung und genauso groß wie Zuluftöffnung.
Offensive Belüftung (Unterstützung Innenangriff:
Abluftöffnung möglicht nahe am Brandherd.
AL-Größe nicht definiert. Lieber größer als zu klein.
Bei zu kleiner Abluftöffnung kann Drehzahl des Lüfters reduzieren, um Zurückdrücken der Rauchgase zu verhindern.
Wie sollte eine Abluftöffnung für eine hydraulische Ventilation sein?
Sie sollte möglichts groß sein.
Es sollte nur eine Abluftöffnung geben.
Werden mehr Öffnungen geschaffen und die Entrauchung gestartet, werden andere ehemalige Abluftöffnungen schnell zur Zuluftöffnung und es kann unter Umständen zu gefährlichen Änderungen des Wärmestroms kommen.
Erkläre den Begriff “Binden einer Person”.
Person kann physisch nicht erreicht werden und wird visuell an ihrem Aufenthaltsort gebunden. (Steht z.B. auf einem Balkon).
Binden erfolgt durch eine EK.
Dient zum beruhigen der Person und verhindern von Angstreaktionen wie Zurücklaufen ins Gebäude, Springen oder anderen selbstgefährdenden Handlungen.
Erkläre den Begriff Betreuen einer Person.
Person kann physisch erreicht werden.
Betreuen erfolgt durch eine Einsatzkraft.
Dient zum beruhigen der Person und verhindern von Angstreaktionen wie z.B. Zurücklaufen ins Gebäude.
Erkläre den Begriff medizinische Erstversorgung einer Person.
Wird immer durch einen Trupp durchgeführt.
Erfolgt mit Rettungsdienstmaterial vom Löschfahrzeug.
Dient zur Erstversorgung verletzter Personen.
Erfolgt idealerweise an einer Patientenablage.
Erkläre den Ablauf und die Funktion des Fensterimpulses.
Von außen wird durch ein geöffnetes oder geplatzt Fenster Wasser mit Vollstrahl steil unter die Decke des Brandraumes abgegeben.
Sprinklereffekt: Durch den Aufprall an der Decke zerstäubt das Wasser in viele kleine Wassertropfen und regnet auf das Brandgut herab.
Wärmeentzug: Die Wassertropfen verdampfen und entziehen dem Feuer dadurch Energie. Die Temperatur im Raum wird gesenkt und das Feuer wird kleiner.
Abzug von Rauch: Da ein Vollstrahl (im Gegensatz zu einem Sprühstrahl) die Fensteröffnung nicht komplett abdichtet, können heißer Rauch und Wasserdampf ungehindert ins Freie entweichen.
Dauer: Der Wasserstrahl wird meist stoßweise oder für etwa 10 bis 30 Sekunden abgegeben.
Wann muss ein Sicherheitstrupp gestellt werden?
Wie viele müssen gestellt werden?
Wie ist er ausgerüstet?
Grundsätzlich bei jedem Atemschutzeinsatz,
außer bei Menschenrettung (kann vorerst darauf verzichtet werden)
oder, wenn eine Rettung ohne PA möglich ist.
1 SiTr pro Angriffsweg
Ausgerüstet wie der ATr + Atemschutznotfalltasche + Schleifkorbtrage
Wann liegt ein Atemschutznotfall vor?
MAYDAY-Meldung
Wenn Atemschutzgeräteträger während des Einsatzes in eine lebensbedrohliche Zwangslage geraten (Absturz, Einsturz, Explosion, Extremes Brandverhalten).
Bei Kontaktverlust (3x klar und deutlich angesprochen).
Zustand und Aufenthaltsort des Atemschutztrupps ist unklar.
Rückzugsdruck überschritten.
Lageeinschätzung durch den Einsatzleiter.
Nenne Bestandteile zur Einsatztaktik bei einem Atemschutznotfall.
Atemschutznotfall feststellen und bekannt machen.
Information der Einsatzkräfte und Aufforderung zur Funkdisziplin, achten auf Eigenschutz und unterlassen von Einzelaktionen.
Alarmierende Rückmeldung mit MAYDAY-Atemschutz geben.
Ggf. Rufgruppentrennung.
Alle nicht an der Rettung beteiligte auf andere Rufgruppe.
Entsenden des ersten Sicherheitstrupps.
Vorher Einweisung in die Lage.
Verunfallten Trupp schnellstmöglich auffinden.
Sofortrettung oder Atemluftversorgung sicherstellen.
Entsenden eines zweiten Sicherheitstrupps.
Führt Lageabhängig den zweiten Truppangehörigen aus dem Gefahrenbereich und versorgt ihn ggf. Atemluft.
Unterstützt Lageabhängig bei der Rettung des ersten Truppangehörigen.
Weitere Maßnahmen des Einsatzleiters.
Rauch- und Wärmeabzug schaffen
Alternative Zugangs-/ Ausgangsmöglichkeiten erkunden / schaffen
Informatorische Rückmeldungen / Mannschaft informieren
Ausweisen einer Patientenablage
Feststellen der Vollzähligkeit z.B. nach Explosion, Einsturz, etc.
Kräfte auslösen, wenn neue Kräfte vor Ort sind.
Kommunikation erfolgt von innen nach außen.
Sicherheitstrupp gibt nach jeder Phase eine Rückmeldung.
Phasen der Rettung.
1. Suchen, Auffinden und Lage erfassen
2. Wenn nötig Sofortrettung. Ansonsten Atemluftversorgung sicherstellen.
3. Transportfähigkeit herstellen und Transport durchführen.
Was muss die Lageeinweisung des Sicherheitstrupps enthalten?
Was ist passiert.
Welcher Trupp ist vermisst.
Standort des vermissten Trupps.
Rückwegsicherung des vermissten Trupps z.B. 2 C-Rohr.
Wann darf ein Trupp in den Innenangriff geschickt werden.
Gesicherte Wasserversorgung + ASÜ + Sicherheitstrupp sind vorhanden.
Wasserversorgung im Aufbau + 3000 L Wasser an der Einsatzstelle + ASÜ + Sicherheitstrupp sind vorhanden.
Bei Menschenrettung darf davon abgewichen werden. Die genannten Vorgaben sind aber so schnell wie möglich herzustellen.
Nenne die Herausforderung bei Bränden in Tiefgaragen.
Eingeschränkte Zugangsmöglichkeiten.
Lange und unübersichtliche Anmarschwege.
Starke Rauchentwicklung
Ggf. Beeinträchtigung der Funktion der WBK.
Eingeschränkte Möglichkeiten für den Rauchabzug.
Gefahr einer raschen Brandausbreitung.
Negative Einflüsse auf die Kommunikation.
Schädigung der Gebäudestruktur
Aufgrund Brandlast
Niedrige Deckenhöhe
Welche Angriffswege gibt es bei Tiefgaragen?
Rampe (Wenn es mehrere gibt und eine die Zuluftöffnung ist).
Treppenräume (Schleuse)
Aus anderem Brandabschnitt
Nenne die Punkte der Erkundung bei Bränden in einer Tiefgarage.
Sind Personen gefährdet?
Wo befinden sich diese?
Wo befindet sich das Feuer?
Welches Ausmaß hat der Brand?
Wie sieht die Rauchausbreitung aus?
Sind Flucht- und Rettungswege rauchfrei?
Welche Zugangsmöglichkeiten gibt es?
Gibt es bereits Strömungswege (Zu- und Abluftöffnungen)
Gibt es besondere Gefahrenquellen?
Gibt es Pläne?
Gibt es Brandschutztechnische Anlagen?
Nenne die Punkte der Einsatztaktik bei Bränden in einer eingeschossigen Tiefgarage.
Erster Erkundungstrupp wird durch Fzf verstärkt und besteht insgesamt aus 3 EK.
Sicherung des Treppenraumes:
Erster Druckbelüfter im Freien vor dem Zugang zum Treppenraum.
Zweiter Druckbelüfter in der Schleuse vor dem Zugang zur Tiefgarage.
Zur Absicherung Rauchverschluss in der Schleuse setzten.
A-Trupp legt Schlauchreserve im rauchfreien Bereich.
Scheinwerfer in der Tiefgarage an der Tür zum Treppenraum aufbauen.
Atemschutztrupp unter PA wird zur Schlauchnachführung eingesetzt.
Sicherheitstrupp mit bereits trocken verlegter Schlauchleitung im Treppenraum nahe der Rauchgrenze positionieren.
Zweiten Sicherheitstrupp im Treppenraum in Bereitschaft.
Taktische Ventilation über Großlüfter auf der Rampe. Bis Eintreffen Großlüfter auch mit Wasserwerfer möglich.
2/3 Wasser zur Strukturkühlung und 1/3 zur BBK einsetzten.
Ggf. Netzmittel für schnelleren Löscherfolg einsetzten.
Nenne die Punkte der Einsatztaktik bei Bränden in einer mehrgeschossigen Tiefgarage.
Sicherung des Treppenraumes mittels Druckbelüfter und Rauchverschluss.
Wenn möglich BBK aus dem Geschoss unterhalb des Brandgeschosses starten.
Treppenraum bleibt bei Ausfall des Lüfters rauchfrei.
Trupp hat mehr Platz für Schlauchreserve und freie Sicht.
Unterstützungstrupp zur Schlauchnachführung einsetzten.
Zwei Sicherheitstrupps im Bereich des Treppenraumes positionieren.
Nenne die taktischen Vorgaben aus dem Einsatzkonzept für Einsätze in unterridischen Straßenverkehrsanlagen (Tunnel).
2 SLF-T fahren Einsatzstelle von der Anstromseite zur Brandbekämpfung an (Löschen um zu retten).
Ersteintreffender HLZ definiert das durch die SLF-T zuerst angefahrene Portal als Portal A. Portal B ist dann andere Seite.
Ersteintreffender HLZ übernimmt Abschnitt BBK. Er fährt dazu in die Nachbarröhre bis auf Höhe des Brandereignisses ein und Unterstützt die BBK durch den Querschlag (Kaskadierendes Vorgehen).
Zweiter HLZ fährt Nachbarröhre aus Richtung von Portal B an und Übernimmt den Abschnitt Menschenrettung. Er beginnt mit der Menschenrettung über den ersten Querschlag (Kaskadierendes Vorgehen).
Einsatzabschnitt Rettungsdienst wird durch ein NEF und zwei RTW gebildet. NEF führt Erkundung durch und fordert dann RTW aus dem Bereitstellungsraum ab.
An jedem Portal wird ein Bereitstellungsraum eingerichtet (BR A und BR B).
Bei aufwachsendem Szenario mit vier Löschzügen bleibt die Struktur bestehen. Bestehende Einsatzabschnitte werden zu Untereinsatzabschnitten. UEAs A und B werden dann jeweils von einem B-Dienst geführt.
Beschreibe das Kaskadierende Vorgehen anhand des Einsatztaktikstandards B6.
Einsatztaktikstandard Feuer in Unterirdischen Personenverkehrsanlagen.
Nenne die Einsatzgrundsätze / Einsatztaktik für Feuer in einem Hochhaus.
Trummerschatten beachten und Absperren (Bei Fahrzeugaufstellung beachten).
Ermittlung des Brangeschosses der Nutzung und Personenanzahl (BMA/Hausmeister/Pförtner).
Aufzüge kontrollieren und stillsetzen.
Feuerwehraufzug nutzen und mit einer EK als Aufzugsführer besetzen.
Zugangskontrolle am Eingang einrichten (Auch für unsere EK).
Depotgeschoss 2 Geschosse unterhalb des Brandgeschosses einrichten.
Ggf. Repater setzen.
Rauchausbreitung über Treppenraum verhindern und Fluchtwege freihalten.
Einsatzabschnitte bilden:
EA Brandgeschoss (Löschen um zu retten).
EA Rettung (Räumen der Geschosse oberhalb und Unterhalb Brandgeschoss und dann von ganz oben nach unten).
EA Depotgeschoss (Logistik für nachfolgende Trupps und Sicherheitstrupps).
EA Umfeld (Trümmerschatten absperren u. Rettungswege freihalten).
Nenne die Bestandteile zur Einsatztaktik Dachstuhlbrand.
Problem:
Hitze sammelt sich unter dem Dachfirst wodurch sich der gesamte Dachstuhl entzündet. Hitze kann sich auch in den Zwischenräumen des Daches ausbreiten (Brandausbreitung).
Riegelstellung zur Verhinderung der Ausbreitung. Entweder über Trupps im Gebäude oder Nachbargebäude oder über DLK.
Ggf. über Cobra an Giebelwand einsetzen. Einzieht dem Feuer Energie und schafft bessere Bedingungen für Innenangriff.
Abluftöffnung über DLK schaffen.
DLK mit PA, hangeführtem C-Rohr und Einreißhaken ausrüsten.
Innenangriff über Treppenräume einleiten.
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