Gewaltenteilung Teil 1
Welche 3 Dimensionen der Gewaltenteilung gibt es?
Horizontal: legislative, judikative, Exekutive
Vertikal: EU, Bund, Bundesland, Bezirk, Landkreis, Gemeinde/Stadt
Temporal: wahlzyklen 4 bis 6 Jahre
Gewaltenteilung Teil 2
Gewaltenteilung Teil 3
Warum gibt es eine Zeitaufteilung? (Wahlzyklen)
Es soll eine Verfestigung vermieden werden, bei der eine Partei alle Institutionen mit eigenen Leuten besetzt.
(Staatssekretäre und politische Beamte)
Subsidiarität Teil 1
Was ist das Subsidiaritätsprinzip?
Aufgaben werden in der möglichst unteren kleineren Einheit bewältigt. Erst wenn diese Einheit es nicht schafft, wird die Aufgabe an die nächst größere/obere Einheit verlegt.
Subsidiarität Teil 2
Bildungspolitik der Ebenen:
EU:
Bund:
Bundesland:
Bezirk:
obere Kommunalebene (Landkreis):
untere Kommunalebene (Gemeinde/Stadt):
Subsidiarität Teil 3
Aufgabenverteilung/Themenfelder der Ebenen:
Bundesland: Bildung und Kultur, Innere Sicherheit, Besoldung und Versorgung von Beamten, Medien, Infrastruktur, regionale Wirtschaftsförderung
Staatsformen Teil 1
Welche Staatsformen gibt es?
Einteilung nach Staatsoberhaupt
5 Punkte
Einteilung nach staatliche Organisation
3 Punkte
nach Oberhaupt:
-Monarchie:
—absolute
—konstitutionelle
—parlamentarische
-Republik:
nach Organisation:
-Staatenbund
-Einheitsstaat
-Bundesstaat
Staatsformen Teil 2
Staatsformen definieren:
Staatsformen Teil 3
Staatsformen definieren
Staatenbund:
Einheitsstaat:
Bundesstaat: Besteht aus einem Zentralstaat und mehreren Gliedstaaten. Zuständigkeiten klar geregelt. Ein Bürger gehört zum Bund und zu einem Land (Flächenüberschneidung).
Aufgabeneinteilung vertikal (Bund, Land, Kommune) und regional.
Staatsformen Teil 4
Die 3 Wesensmerkmale eines Staates nach der Elemente-Lehre definieren:
Staatsgebiet
Staatsvolk
Staatsgewalt
Staatsformen Teil 5
Begriffe erklären:
direkte Demokratie
indirekte Demokratie
Staatsformen Teil 6
Was ist Deutschland?
Republik
Demokratie
Rechtsstaat
Sozialstaat
Bundesstaat
Staatsformen Teil 7
Bundesstaatsprinzip
wofür braucht man es?
-verhindert eine Machtkonzentration
-Aufteilung der Aufgaben auf Bund, Länder, Kommunen, sodass Bund nicht alles regeln muss
Aktuelles Teil 1
Wichtige Personen:
Kanzler
Außenminister
Finanzminister
Kommissionspräsident
noch:
Merz
Wadephul
Klingbeil
Von der Leyen
Aktuelles Teil 2
Regierungsparteien mit % und Sitze
Oppositionsparteien mit % und Sitze
Union, 33%, 208
SPD, 19%, 120
AfD, 23,8%, 150
Linke, 10,2%, 64
Grüne, 13,5%, 85
630 Sitze gesamt
Rechtsstaat Teil 1
Was ist ein Rechtsstaat?
4 Punkte
Ein Staat, bei dem die Tätigkeiten durch das Recht bestimmt und begrenzt werden.
Staatsgewalt wird ausgeübt durch Organe der Gesetzgebung, Verwaltung und der Rechtssprechung.
“Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung,
die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.” Art 20 GG Abs. 3
Es gibt eine Gewaltenteilung, bei der keine davon eine andere beherrschen kann
Rechtsstaat Teil 2
Welche Grundsätze hat der Rechtsstaat?
Staatliches Handeln muss messbar, voraussehbar und bestimmbar sein:
belastende Gesetze dürfen nicht rückwirkend sein
Alle Teile der Staatsgewalt müssen bei ihrem Handeln die Verhältnismäßigkeit von Mittel und Zweck einhalten
Rechtsschutz vor unabhängigen Gerichten durch Rechtsverletzung durch öffentliche Gewalt
Der Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit kann durch Grundgesetzesänderung nicht beseitigt werden
Rechtsstaat Teil 3
Sicherung von Freiheit und Gleichheit:
6 Punkte
Bindung Gesetzgeber an Verfassung und Verwaltung ans gesetz.
Rechtsgleichheit
Rechtssicherheit
Unabhängigkeit der Justiz
Garantie der Grundrechte
Sicherung des Inneren Friedens und Verfassungsmäßigen Ordnung
Sozialstaat Teil 1
Was ist ein Sozialstaat?
Ein Staat, der Soziale Gerechtigkeit in Verwaltung, Gesetzgebung und Rechtsprechung erreichen will.
Sozialstaat Teil 2
Was macht der Sozialstaat?
7 Punkte
Für die soziale Gerechtigkeit greift er in private Belange ein.
Garantie der Koalitionsfreiheit, freie Berufswahl.
Verpflichtung zum Gemeinnützigen Gebrauch von Eigentum.
Möglichkeit der Enteignung zum Nutzen der Allgemeinheit.
Gesetze werden so beeinflusst, dass individuelle Freiheiten eingeschränkt werden, wenn sie der Allgemeinheit schaden.
Soziale Sicherung: Beenden von wirtschaftlichem Elend, Armut und Krankheit
Soziale Teilhabe
Sozialstaat Teil 3
Ziele des Sozialstaats?
Ausgleich sozialer Gegensätze und damit für gerechte Sozialordnung:
Chancengleichheit durch Bildung (Förderung, Deutschkurse, Kinderbetreuung)
Lebensgrundlage allgemein absichern und damit für soziale Sicherheit sorgen:
Versicherung, Versorgung, Fürsorge
Sozialstaat Teil 4
kurz Beschreiben:
Versicherung
Versorgung
Fürsorge
Reha1, seite 53
Versicherung: verpflichtende Sozialversicherungen: Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Unfallversicherung.
Wird bezahlt durch Beitragszahlungen der Versicherten.
Versorgung: Für diejenigen, die nicht materielle Leistung erbringen:
Beamte (Lebensunterhalt bei Arbeitsunfähigkeit, Ruhestand, Hinterbliebene), Kindergeld.
Wird bezahlt durch öffentliche Mittel.
Fürsorge: Anspruch durch besondere Situation: Sozialhilfe, ALG2, Eingliederungshilfe für Behinderte, Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung, Hilfe zur Pflege/Gesundheit/Lebensunterhalt,
Parteien Teil 1
Was sind die Aufgaben der Parteien?
organisiert Willensbildung von unten nach oben
Wähler zu politisch aktionsfähigen Gruppen zusammenschließen
Ermöglicht Einfluss auf Staatsgeschehen
Parteien Teil 2
Wie werden Parteien finanziert?
Mitgliedsbeiträge und Spenden. der staat gibt für jeden Euro 38 cent dazu, bei spenden bis 3300€
vom Staat 0,85€ pro stimme für die ersten 4kk stimmen,
0,70€ pro stimme für die weiteren.
Parteien Teil 3
wie sind Parteien organisiert?
Brauchen Satzung und Programm, was dessen Ziele wiedergibt
müssen sich selbst demokratisch organisieren: Die Mitgliederrechte und die Willensbildung innerhalb der Organe müssen geregelt sein
sind verfassungsrechtlicher Bestandteil der fdgo,
Sie sind privatrechtlich organisiert,
haben Verfassungsrang,
Parteien Teil 4
Was sind Parteien?
sind Vereinigungen von Bürgern, die für eine bestimmte Zeit auf Bundes oder Landesebene an politischer Willenbildung und Vertretung des Volkes mitwirken wollen
Parteien Teil 5
Was sind Fraktionen?
Parteien Teil 6
Was ist Fraktionszwang/-disziplin?
Grundrechte Teil 1
Welche Kategorien von Grundrechten gibt es ?
Freiheit
Gleichheit
Bürger
Menschen
Verfahrensrechte
Institutionelle Garantien
Grundrechte Teil 2
Freiheitsrechte aufzählen:
Grundrechte Teil 3
Gleichheitsrechte aufzählen:
Grundrechte Teil 4
Bürgerrechte aufzählen:
Grundrechte Teil 5
Menschenrechte aufzählen:
Grundrechte Teil 6
Seit wann gibt es das GG?
1949
Verfassungsorgane Teil 1
welche Verfassungsorgane gibt es?
Bundespräsident
Bundeskanzler
Bundestag
Bundesrat
Bundesverfassungsgericht
Verfassungsorgane Teil 2
Wahl und Aufgabe von
Bundespräsident:
Wird für 5 Jahre von der Bundesversammlung gewählt.
(Bundesversammlung = gesamter Bundestag + ausgewählte Mitglieder der Landesparlamente).
Nur eine Wiederwahl möglich.
Jeder Deutsche ab 40 wählbar.
Darf nicht angehören: Legislative/Exekutive von Bund/Land
(Bundestag, Bundesrat, Landtag, Bundesregierung, Landesregierung)
Repräsentativfunktion: Völkerrechtliche Vetretung, Schließt im Namen des Bundes Verträge mit anderen Staaten, beglaubigt und empfängt Gesandte, ernennt Bundesrichter und Bundesbeamte, darf begnadigen
Integrationsfunktion: Gesetze gegenzeichnen und ausfertigen, bevor sie inkraft treten
Reservefunktion: Wenn Bundestag und Bundestag eine Entscheidung nicht treffen können. (“z. B. Ernennung und Entlassung von Ministern und Kanzler, Vorschlag des Kanzlers, Auflösung des Bundestages und Erklärung des Gesetzgebungsnotstands.”)
Verfassungsorgane Teil 3
Bundeskanzler:
Bundespräsident schlägt Kanzler vor,
Bundestag wählt Kanzler
Bundespräsident ernennt Kanzler
Bundeskanzler schlägt Minister vor,
Bundespräsident ernennt Minister
Mitglied der Bundesregierung und leitet deren Geschäfte,
Richtlinienkompetenz: “er bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung”
“Jeder Bundesminister leitet seinen Geschäftsbereich selbstständig und unter eigener Verantwortung, jedoch nur innerhalb der vorgegebenen Richtlinien”
Verfassungsorgane Teil 4
Bundestag:
Verfassungsorgane Teil 5
Bundesrat:
Verfassungsorgane Teil 6
Bundesverfassungsgericht:
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