Messreihe, Stichprobe
mehrere (m) Messwerte unter gleichen Bedingungen zur Analyse zufälliger Einflüsse
Messabweichung
Differenz zwischen gemessenen und wahrem Wert der Messgröße
Zufallsvariable X
Variable, deren Wert vom Ergebnis eines Zufallsexperiments abhängt
empirischer Mittelwert x̄
Schätzwert für den wahren Wert:
Erwartungswert μ
Mittelwert der theoretischen (unendlichen) Grundgesamtheit
Varianz σ^2, s^2
Maß der quadratischen Streuung um den Mittelwert x̄ bzw. Erwatungswert μ:
Standardabweichung σ, s
Maß dafür, wie stark die Messwerte um einen Mittelwert streuen.
Wurzel der Varianz, (rechts für Normalverteilung mit m=unendlich):
Standardabweichung Mittelwert σ(x̄)
Messunsicherheit u(x)
Schätzwert der möglichen Abweichung eines Messergebnisses durch zufällige Einflüsse
erweitert mit t
Dichtefunktion h(x)
Integral unter h(x) gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit x in bestimmten Intervall liegt
Normalverteilung
Symmetrische Verteilung vieler Messgrößen um μ; definiert durch μ und σ
Student-t-Verteilung
Verteilung für kleine Stichproben (m<25), erweitert die Normalverteilung um Stichprobenunsicherheit
Rechteckverteilung (Gleichverteilung)
Alle Werte im Bereich[-a,+a] sind gleich wahrscheinlich
Dreiecksverteilung
Linear ansteigende und abfallende Dichte im Intervall [-a,+a]. Ergibt sich bspw. aus Addition und dem Betrag der Differenz von zwei identischen, unabhängigen, gleichverteilten Zufallsvariablen
Genauigkeitsklasse
Von der Fehlergrenze abgeleitete Genauigkeitsangabe für Messeinrichtungen
Kovarianz cov(x,y)
Maßzahl für den Zusammenhang zwischen zwei Variablen x und y
Korrelationskoeffizient ρ
Normiertes Maß für die lineare Abhängigkeit zwischen zwei Größen, (-1≤ρ≤1)
Gewichtsfaktor G
Faktor zur Berücksichtigung der zugrunde liegenden Verteilung zur Unsicherheitsbewertung
Zuletzt geändertvor 3 Tagen