Androgen Rezeptor: Testosteron
Östrogen Rezeptor: Östrogen
Glucocorticoid Rezeptor: Cortisol
Mineralcorticoid Rezeptor: Aldosteron
Progesteron Rezeptor: Progesteron
Aldosteron —> Mineralcorticoid-Rezeptor
Cortisol —> Glucocorticoid-Rezeptor
Östrogen —> Östrogen-Rezeptor
Testosteron —> Androgen-Rezeptor
Progesetron —> Progesteron-Rezeptor
Abhängig vom Gewebe agonistische oder antagonistische Wirkung!!
Agonistisch: in Knochen, Herz, Lipidstoffwechsel
Antagonistisch: in Brustdrüse, Uterus, Endometrium
Basische Seitenkette verdrängt Helix 12 dorthin wo eigentlich Coregulatoren binden würden!! Aktivierungsfunktion 2 wird nicht gebildet.
➢ In der Brust kommen alpha und beta Rezeptoren vor (alpha>beta)
➢ Bei Brusttumor erhöht sich die Anzahl der alpha-Rezeptoren
➢ beta ist „Gegenspieler“ des alpha-Rezeptors
➢ Agonist im Knochen → ↓ Knochenabbau
➢ Antagonist in der Brust → ↓ Östrogenstimulation
Östrogene
Beispiele: Estradiol, Estradiolvalerat, Ethinylestradiol
Aromatasehemmer
Beispiele: Formestan, Exemestan, Letrozol, Anastrozol
SERM (selektive Estrogenrezeptormodulatoren)
Beispiele: Raloxifen, Tamoxifen, Clomifen, Toremifen
SERD (selektuve Estrogenrezeptordestruktoren)
Beispiele: Fulvestrant, Elacestrant
Wirkungsverlängerung durch Veresterung
Rezeptoren: Erα, ERß
Aromatasehemmer hemmen die Aromatase CYP19A1 —> kein Testosteron zu Östrogen umgewandelt
➢ Aromatasehemmer hemmen die Bildung von Östrogenen in Muskel und Fettgewebe
➢ hemmen nicht die Östrogenproduktion in den Ovarien
➢ Eingesetzt bei Hormonabhängigem Mammakarzinom (Nur bei postmenopausalen Frauen, da prämenopausal immer noch Östrogen in den Ovarien produziert wird)
Formestan und Exemestan hemmen Aromatase irreversibel
Letrozol und Anastrozol hemmen Aromatase reversibel
CH3-Gruppe an Stelle 19 =essentiell für AROMATASE (WENN nicht vorhanden-keine Aromatisierung im A- Ring)
C
F
G
Formestan
Exemestan
protonierbarer Stickstoff für antagonistische Wirkung wichtig!
Raloxifen
➢ → Therapie/Prävention der postmenopausalen Osteoporose
➢ → reduziert zusätzlich das Risiko für ER+ Mammakarzinom
➢ Im Endometrium deutlich weniger stimulierend als Tamoxifen.
Tamoxifen
➢ Tamoxifen – Mammakarzinom
➢ Antagonist am Östrogenrezeptor in der Brust
➢ ↓ Östrogenwirkung → hemmt Wachstum ER-positiver Brusttumoren
➢ Im Knochen und teilweise im Endometrium wirkt Tamoxifen dagegen eher östrogenartig.
➢ → Therapie und Rezidivprophylaxe bei ER+ Mammakarzinom
➢ Östradiol-Derivat, in 7-alpha eine lange Kette --> die liegt im beta Kanal
➢ Ist ein echtes Antiöstrogen, kein SERM,
➢ Durch Modifikation in 7-alpha oder 11-beta Position wird aus Agonisten ein Antagonist
➢ Es binden keine Coregulatoren und der Östrogenrezeptor wird zerstört, Bindung ist so stark, dass es nicht mehr raus geht -> Rezeptor wird abgebaut!
➢ Starkes Antiöstrogen. Ein Destruktor,
➢ Kann immer noch gegeben werden wenn Tamoxifen oder Aromatasehemmer versagen!!
Gestagen
Spironolacton-Derivat
➢ antiandrogene Partialwirkung -> Sebumproduktion und Akneläsionen vermindert
➢ Östrogen Komponente der „Pille“ erhöht Wassereinlagerung
➢ durch die antimineralocorticoide Wirkung wird der Gewichtszunahme entgegengewirkt
Therapeutische Anwendung:
➢ orale Kontrazeption
➢ Zyklusstörungen
➢ Akne, Hirsutismus (Antiandrogene)
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