Wie lauten die 3 Erfolgskomponenten bei Projekten?
Technologische Komponente = Fachwissen, Technik, Know-how
Ökonomische Komponente = Geld, Planung, Organisation
Humankomponente (wichtig!) = Menschen, Team, Motivation
Beschreiben Sie die 3 Lebensbereiche von Mitarbeiter/innen in Unternehmen und die Wechselwirkungen zwischen ihnen.
1. Beruflich Job, Karriere
2. Privat Familie, Freunde
3. Gesellschaftlich Staat, Umfeld
Wechselwirkung: Streit zuhause → schlechte Leistung im Job
Jobverlust → Probleme im Privatleben
Was ist unter „Betriebssoziologie“ zu verstehen?
Unter Betriebssoziologie versteht man ein Teilgebiet der Soziologie, das sich speziell mit dem Betrieb als sozialem System beschäftigt.
die soziologische Wissenschaft von durch den Betrieb gegebenen Erscheinungen und vom Betrieb als soziales Gebilde.
Beschreiben Sie die 3 Produktionsfaktoren, auf denen betriebliche Wertschöpfung beruht.
Mensch
Der wichtigste Produktionsfaktor, da er die anderen Faktoren einsetzt
Umfasst sowohl: o physische Arbeit (z. B. manuelle Tätigkeiten) o geistige/psychische Arbeit (z. B. Planung, Denken)
Maschine (Betriebsmittel)
Alle technischen Anlagen und Geräte, die zur Herstellung benötigt werden
Dienen dazu, Materialien zu bearbeiten oder zu transportieren
Material
Alle Rohstoffe, Hilfsstoffe und Bauteile, die in die Produktion eingehen
Werden im Produktionsprozess verarbeitet oder verbraucht
Was versteht man unter „Produktivität“ und unter „Wertschöpfung“? (Definitionen)
Produktivität
Produktivität ist das Verhältnis von Output zu Input, also wie viel Ergebnis mit einem bestimmten Einsatz an Produktionsfaktoren erzielt wird.
100 Stück / 10 Stunden = produktiv
Wertschöpfung
Wertschöpfung ist der neu geschaffene Wert im Unternehmen.
W𝑒𝑟𝑡𝑠𝑐ℎ𝑜̈𝑝𝑓𝑢𝑛𝑔 = 𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑤𝑒𝑟𝑡 −𝑉𝑜𝑟𝑙𝑒𝑖𝑠𝑡𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
Produktionswert = Gesamtwert der erzeugten Güter
Vorleistungen = zugekaufte Leistungen/Materialien
Welche soziologischen Dimensionen des Zusammenlebens von Menschen kennen Sie)
Beschreiben Sie die 3 Gestaltungsfelder der Betriebssoziologie.
Anpassung der Arbeit an den Menschen
Arbeit wird so gestaltet, dass sie den Fähigkeiten, Bedürfnissen und Grenzen der Menschen entspricht
Ziel: Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit erhalten
Beispiele:
ergonomische Arbeitsplätze
sinnvolle Arbeitsaufgaben
angemessene Arbeitszeiten
Anpassung der Menschen an die Arbeit
Mitarbeiter werden so entwickelt, dass sie die Anforderungen der Arbeit erfüllen können
Ziel: Qualifikation und Leistungsfähigkeit steigern
Ausbildung und Weiterbildung
Einschulung
Training
Anpassung der Menschen aneinander
Gestaltung der sozialen Beziehungen und Zusammenarbeit im Betrieb
Ziel: gutes Betriebsklima und funktionierende Teamarbeit
Kommunikation verbessern
Konfliktmanagement
Teamarbeit fördern
Was ist unter „Arbeit“ zu verstehen? Welcher Zusammenhang besteht zum gesellschaftlichen Wandel?
Arbeit
In der Betriebssoziologie wird Arbeit als eine zielgerichtete, bewusste Tätigkeit des Menschen verstanden, bei der durch den Einsatz von Fähigkeiten und Mitteln Güter oder Dienstleistungen geschaffen werden, um Bedürfnisse zu befriedigen.
Wichtige Aspekte:
Arbeit ist bewusst und zweckorientiert
sie schafft Wert (ökonomisch und gesellschaftlich)
sie ist eng mit der Identität des Menschen verbunden (z. B. Beruf)
Zusammenhang mit gesellschaftlichem Wandel
Arbeit und Gesellschaft beeinflussen sich gegenseitig:
Technologischer Fortschritt verändert Arbeit
von Handarbeit → Maschinenarbeit → Digitalisierung
neue Berufe entstehen, andere verschwinden
o Beispiel: Industrie 1.0 bis Industrie 4.0
Veränderungen der Arbeit verändern die Gesellschaft
neue Arbeitsformen beeinflussen:
o Lebensweise
o soziale Strukturen
o Werte und Einstellungen z. B. mehr Flexibilität, HomeoAice, Globalisierung
Gesellschaftliche Werte beeinflussen Arbeit
z. B.:
o Bedeutung von Work-Life-Balance
o Mitbestimmung
o Gleichberechtigung
Welche Auswirkungen hat die technologische und industrielle Entwicklung auf die gesellschaftliche Entwicklung? Beschreiben Sie die Entwicklungsformen und Entwicklungsschritte.
Vorindustrielle Entwicklungsformen
1. Handwerk Beispiel: Tischler arbeitet selbstständig, manuelle Arbeit
2. Hausindustrie Beispiel: Familie produziert zuhause gemeinsam
3. Manufaktur Beispiel: zentrale Werkstatt, aber noch Handarbeit
Industrielle Entwicklungsformen
1. Fabrik (zentral) Beispiel: große Produktionshallen, Maschinenarbeit
2. Produktionsnetzwerke (dezentral) Beispiel: globale Lieferketten, digitale Vernetzung
Entwicklungsschritte (Industrialisierung)
1. Industrie 1.0 – Mechanisierung
Einsatz von Maschinen (z. B. Dampfmaschine)
Beginn der Fabrikarbeit
2. Industrie 2.0 – Industrialisierung
Nutzung von elektrischer Energie
Massenproduktion, Fließbandarbeit
3. Industrie 3.0 – Automatisierung
Einsatz von Elektronik und IT
Maschinen übernehmen viele Aufgaben
4. Industrie 4.0 – Digitalisierung
Vernetzte Systeme, Automatisierung, Digitalisierung
globale Produktionsnetzwerke
5. Industrie 5.0 (neu)
Fokus auf Mensch + Technologie
Individualisierung, Nachhaltigkeit
Auswirkung auf Gesellschaft
Veränderungen der Arbeitswelt
neue Berufe entstehen, alte verschwinden
steigende Qualifikationsanforderungen
mehr geistige statt körperlicher Arbeit
Soziale Veränderungen
Trennung von Arbeits- und Lebensbereich
Entstehung neuer sozialer Klassen
Urbanisierung (Menschen ziehen in Städte)
Veränderungen der Lebensweise
höherer Lebensstandard
neue Werte (z. B. Selbstverwirklichung, Work-Life-Balance)
stärkere Vernetzung und Globalisierung
Welche Herausforderungen und Trends zeichnen sich in Bezug auf die Arbeitswelt ab?
Digitalisierung und Automatisierung verändern viele Tätigkeiten (Routinearbeiten ↓, neue Jobs ↑)
Globalisierung führt zu stärkerer Vernetzung und höherem Wettbewerbsdruck
Steigende Anforderungen an Mitarbeiter (Wissen, Selbstständigkeit, lebenslanges Lernen)
Mehr Bedeutung von Teamarbeit, Kommunikation und sozialen Kompetenzen
Flexiblere Arbeitsformen (Homeoffice, Gleitzeit, weniger starre Hierarchien)
Wertewandel: Work-Life-Balance, Sinn in der Arbeit, Mitbestimmung werden wichtiger Insgesamt: Arbeitswelt wird digitaler, flexibler und anspruchsvoller
Welche Besonderheiten weist der „Produktionsfaktor Mensch“ auf?
Mensch ist nicht vollständig berechenbar (Verhalten nicht exakt planbar)
steht unter gesellschaftlichem Einfluss (z. B. Werte, Stellenwert der Arbeit)
benötigt Erholung und Pausen (keine dauerhafte Leistung möglich)
wird durch Motivation beeinflusst (Leistung schwankt)
ist ein Individuum mit eigener Persönlichkeit
verfügt über Kommunikationsfähigkeit (soziale Interaktion wichtig)
sucht Sinn in der Arbeit (nicht nur Geld als Anreiz)
Besonderheit: Der Mensch ist kein „reiner Produktionsfaktor“, sondern ein komplexes, soziales Wesen
Benennen Sie die wichtigsten Einflussfaktoren auf das menschliche Verhalten im Betrieb.
1. Arbeit (Arbeitsbedingungen, Aufgaben, Methoden)
2. Soziale Gesichtspunkte (Gruppe, Betriebsklima, Status)
3. Führung (Vorgesetzte, Führungsstil, Motivation)
4. Organisation (Strukturen, Regeln, Kompetenzen, Kommunikation)
Was versteht man unter „Betriebsklima?
Unter Betriebsklima versteht man die Stimmung und Arbeitsfreude, mit der Mitarbeiter bereit sind, ihre Aufgaben zu erfüllen.
Es wird wesentlich beeinflusst durch:
die subjektiven Erwartungen der Mitarbeiter
die tatsächlich erlebten Arbeitsbedingungen
Was ist unter „Burn out“ zu verstehen? Führen Sie die Burn-out-Stufen an.
Definition
Unter Burn-out versteht man einen Zustand starker emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung, der durch langandauernde Überlastung und Stress entsteht. Typisch sind z. B. Müdigkeit, Leistungsabfall, innere Distanz zur Arbeit und Motivationsverlust.
Burn-out-Stufen
1. Enthusiasmus / Überengagement Sehr hoher Einsatz, große Erwartungen, oft Überarbeitung 2. Stagnation Erste Unzufriedenheit, Erwartungen werden nicht erfüllt
3. Frustration Enttäuschung, Zweifel am Sinn der Arbeit, Gereiztheit
4. Apathie / Rückzug Gleichgültigkeit, innere Distanz, „Dienst nach Vorschrift“
5. Burn-out (Erschöpfung) starke körperliche und psychische Erschöpfung, Leistungsunfähigkeit
Woran erkennt man ein gutes bzw. schlechtes Betriebsklima? Benennen Sie mögliche Ursachen
Gutes Betriebsklima
Vertrauen
Zusammenarbeit
offene Kommunikation
geringe Krankenstände
Schlechtes Betriebsklima
Misstrauen
Konflikte / Mobbing
hohe Fluktuation
viele Krankenstände
Was versteht man unter „Status“?
Unter Status versteht man die Stellung einer Person innerhalb einer Hierarchie.
Betrieblicher Status: Stellung einer Person im Unternehmen (z. B. Mitarbeiter, Führungskraft) Persönlicher Status: Stellung einer Person in der Gesellschaft
Wofür braucht man Statussymbole? Welche gibt es?
Statussymbole dienen dazu, den Status bzw. die Stellung einer Person sichtbar zu machen.
Sie erfüllen auch psychologische Funktionen, z. B.:
zeigen Ansehen, Macht und Einfluss
vermitteln Anerkennung und Wertschätzung
stärken das Selbstwertgefühl und die Motivation
Statussymbole
Einkommen
Büroeinrichtung (Größe, Ausstattung)
Dienstauto
Parkplatz
Telefon / technische Ausstattung
Freiheiten (z. B. flexible Arbeitszeit, Dienstreisen)
Titel und Vollmachten
Sozialleistungen (z. B. Pensionen, Versicherungen)
Traditionen, Rituale, Privilegien
Was versteht man unter „Motivation“? Beschreiben Sie den Unterschied zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation.
Motivation sind die inneren Beweggründe (Antriebe), die das Verhalten eines Menschen steuern und erklären, warum jemand etwas tut.
intrinsisch vs. extrinsisch
Intrinsische Motivation
kommt von innen heraus
Tätigkeit wird um ihrer selbst willen gemacht
z. B. Interesse, Freude, Sinn
Extrinsische Motivation
kommt von außen
Handlung erfolgt wegen einer Belohnung oder um Nachteile zu vermeiden
z. B. Geld, Lob, Noten, Druck
Was sind die wichtigsten menschlichen Bedürfnisse, damit Menschen Freude im Arbeitsleben finden? Wann werden sie uns bewusst?
Selbstwirksamkeit und Autonomie (eigene Entscheidungen treffen können)
Wertschätzung (Anerkennung, Respekt)
Sinn (Arbeit als sinnvoll erleben)
Zuwendung (Aufmerksamkeit, Unterstützung)
Bindung (gute soziale Beziehungen)
alle müssen erfüllt sein → sonst keine echte Arbeitsfreude
Wann werden Bedürfnisse bewusst
bei Mangel / Unzufriedenheit
wenn sie nicht erfüllt sind
Erklären und beschreiben Sie die Motivationstheorie von Maslow (inkl. Beispiele). Skizzieren Sie die Bedürfnispyramide.
Maslow geht davon aus, dass der Mensch verschiedene Bedürfnisse hat, die hierarchisch geordnet sind. Diese werden von unten nach oben befriedigt – erst wenn eine Stufe erfüllt ist, wird die nächste wichtig.
Beschreiben Sie die Grundgedanken zur Motivationstheorie von McGregor.
McGregor beschreibt zwei unterschiedliche Menschenbilder, die das Verhalten von Führungskräften und die Motivation von Mitarbeitern beeinflussen.
Theorie X (negatives Menschenbild)
Menschen sind von Natur aus arbeitsscheu
vermeiden Verantwortung
müssen kontrolliert und gezwungen werden
arbeiten hauptsächlich wegen Geld und Sicherheit
Konsequenz: autoritärer Führungsstil, strenge Kontrolle
Theorie Y (positives Menschenbild)
Menschen arbeiten gerne und engagiert
übernehmen Verantwortung
sind selbstständig und kreativ
Motivation entsteht durch Sinn, Anerkennung und Entwicklung
Konsequenz: kooperativer Führungsstil, Vertrauen und Förderung
Beschreiben Sie die Zwei-Faktorentheorie der Arbeitszufriedenheit nach Herzberg.
Herzberg unterscheidet zwei Arten von Faktoren, die die Arbeitszufriedenheit und Motivation beeinflussen.
Zufriedenheit und Unzufriedenheit sind nicht Gegensätze, sondern werden von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst
Dauerhafte Leistung entsteht nur bei zufriedenen Mitarbeitern
Hygienefaktoren (Unzufriedenheitsfaktoren)
betreffen das Arbeitsumfeld
verhindern Unzufriedenheit, führen aber nicht automatisch zu Zufriedenheit
Gehalt
Arbeitsbedingungen
Unternehmenspolitik
Beziehung zu Vorgesetzten und Kollegen
Sicherheit
Fehlen sie → Unzufriedenheit
Sind sie vorhanden → nur „kein Ärger“, aber keine echte Motivation
Motivatoren (Zufriedenheitsfaktoren)
betreffen den Inhalt der Arbeit selbst
führen zu echter Zufriedenheit und Motivation Beispiele:
Erfolgserlebnisse
Anerkennung
interessante Arbeit
Verantwortung
Entwicklungsmöglichkeiten Vorhanden → Motivation und Zufriedenheit
Skizzieren Sie das Job-Characteristics-Model nach Hackmann/Oldham.
Das Modell beschreibt, wie Arbeitsaufgaben gestaltet sein müssen, damit Mitarbeiter motiviert, zufrieden und leistungsfähig sind.
Zentrale Aufgabenmerkmale (Job Characteristics)
Anforderungsvielfalt (verschiedene Fähigkeiten einsetzen)
Ganzheitlichkeit der Aufgabe (eine Aufgabe von Anfang bis Ende bearbeiten)
Bedeutsamkeit der Aufgabe (Wichtigkeit der Arbeit erkennen)
Autonomie (selbstständig arbeiten können)
Rückmeldung (Feedback) (Ergebnis der eigenen Arbeit erkennen)
Was ist unter „Flow“ zu verstehen? Skizzieren Sie die Fähigkeiten AnforderungenRelation.
Unter Flow versteht man einen Zustand, in dem eine Person vollständig in einer Tätigkeit aufgeht.
Man ist hoch konzentriert, motiviert und erlebt die Arbeit als angenehm und erfüllend.
Flow entsteht, wenn Fähigkeiten und Anforderungen im Gleichgewicht sind:
Überforderung
o Anforderungen > Fähigkeiten
o führt zu Stress
Unterforderung
o Fähigkeiten > Anforderungen
o führt zu Langeweile
Flow-Zustand (ideal)
o Anforderungen ≈ Fähigkeiten
o optimale Motivation und Leistung
Beschreiben Sie die körpereigenen Motivationssysteme (reward systems). Wie werden Motivation und Stress ausgelöst?
Die Motivation des Menschen wird durch biologische Belohnungssysteme im Gehirn gesteuert. Diese werden durch bestimmte Reize aktiviert und führen zur Ausschüttung von Botenstoffen.
Auslöser von Motivation (Belohnungssystem)
Wichtige Auslöser sind:
Anerkennung, Zuwendung, soziale Beachtung
Musik
genussvolle Bewegung (z. B. Sport)
Dabei werden Botenstoffe ausgeschüttet wie:
Dopamin
Opioide
Oxytocin
Wirkung:
steigern Motivation
erhöhen Leistungsbereitschaft
fördern Kreativität
Auslösung von Stress Stress entsteht durch Aktivierung der Stresssysteme im Körper.
Dabei werden ausgeschüttet:
Adrenalin
Noradrenalin
Cortisol
kurzfristig: Leistungssteigerung, Aktivierung
langfristig: Überlastung, Erschöpfung (Burn-out-Risiko)
Beschreiben Sie das Persönlichkeitsmodell nach Riemann. Geben Sie einen Überblick über Stärken PersönlichkeitstypAusprägungen.
Typ A – Verstandesorientiert (Distanz, Individualität)
Stärken:
analytisch, logisch, sachlich
objektiv, rational
Schwächen:
kontaktarm, kühl
wirkt distanziert, wenig emotional
Typ B – Beziehungsorientiert (Nähe, Gemeinschaft)
einfühlsam, kontaktfähig
kooperativ, vermittelnd
abhängig, unsicher
klammernd, konfliktscheu
Typ C – Ordnungsorientiert (Sicherheit, Stabilität)
zuverlässig, genau, strukturiert
verantwortungsbewusst Schwächen:
unflexibel, kontrollierend
autoritär, perfektionistisch
Typ D – Veränderungsorientiert (Wandel, Freiheit)
kreativ, spontan, flexibel
zukunftsorientiert
unzuverlässig, sprunghaft
wenig verbindlich, chaotisch
Kombinationen
A + C
rational + ordnungsorientiert
→ sehr strukturiert, analytisch
B + D
beziehungsorientiert + kreativ
→ offen, kommunikativ, flexibel
schwaecher in Zielorientierung, daher weniger fuer klassische Fuehrung geeignet.
A + D
distanziert + kreativ
→ unabhängig, innovativ
B + C
sozial + sicherheitsorientiert
→ teamorientiert, zuverlässig
ideal fuer Fuehrung durch Struktur und Empathie
B+A : passt fuer analytische Bereiche
Was versteht man unter dem Ich-Zustandsmodell der Transaktionsanalyse? Beschreiben Sie das Strukturmodell der Ich-Zustände.
Das Ich-Zustandsmodell beschreibt, aus welchem inneren Zustand heraus ein Mensch denkt, fühlt und handelt. Es hilft zu verstehen, wie Kommunikation und Verhalten entstehen.
Was versteht man unter dem Funktionsmodell der Ich-Zustände in der Transaktionsanalyse und was ist der Zweck dieses Modells?
Das Funktionsmodell ist eine genauere Aufteilung der drei Ich-Zustände und zeigt, wie sich diese konkret im Verhalten äußern.
Eltern-Ich (EL)
kritisch-normativ (kEL) → kontrollierend, bewertend
nährend-fürsorglich (nEL) → unterstützend, hilfsbereit
Erwachsenen-Ich (ER)
sachlich, rational, realitätsbezogen
bewertet Situationen objektiv
Kind-Ich (K)
freies Kind (fK) → spontan, kreativ, neugierig
angepasstes Kind (aK) → angepasst, gehorsam
rebellisches Kind (rK) → widerständig, trotzig
Beschreiben Sie das Modell der Lebensgrundeinstellungen (ok-Positionen) aus der Transaktionsanalyse.
Das Modell beschreibt, welche grundlegende Einstellung ein Mensch zu sich selbst und zu anderen hat.
Grundannahme: Der Mensch ist von Natur aus „OK“, wird aber durch Erfahrungen geprägt.
Ich bin ok – Du bist ok (+/+)
gesunde, konstruktive Einstellung
Selbstvertrauen und Vertrauen in andere
Basis für gute Zusammenarbeit
Ich bin nicht ok – Du bist ok (-/+)
Gefühl von Unterlegenheit
Unsicherheit, Abhängigkeit
andere werden als „besser“ erlebt
Ich bin ok – Du bist nicht ok (+/-)
Überlegenheitsgefühl
Misstrauen, Abwertung anderer
oft autoritäres Verhalten
Ich bin nicht ok – Du bist nicht ok (-/-)
HoAnungslosigkeit, Resignation
negatives Menschenbild
geringe Motivation
Wann spricht man von einer Gruppe und welche Merkmale gibt es?
Von einer Gruppe spricht man, wenn mehrere Personen über einen längeren Zeitraum miteinander in Kontakt stehen und miteinander interagieren.
Wann ist eine Gruppe eine Gruppe
Mehrzahl von Personen
regelmäßiger, direkter Kontakt
längere Dauer des Zusammenseins
Rollenverteilung innerhalb der Gruppe
gemeinsame Normen und Regeln
Wir-Gefühl (Kohäsion)
Welche Arten von Gruppen gibt es? Beschreiben Sie diese kurz.
Gruppen unterscheiden sich nach Entstehung (formell/informell) und Beziehungsintensität (primär/sekundär
Formelle Gruppen
offiziell vom Unternehmen gebildet
klare Aufgaben, Regeln und Struktur
z. B. Abteilungen, Projektteams
Informelle Gruppen
entstehen spontan durch persönliche Beziehungen
basieren auf Sympathie oder gemeinsamen Interessen
z. B. Freundeskreise im Betrieb
Primärgruppen
kleine, enge Gruppen mit persönlichem Kontakt
starke emotionale Bindung
z. B. enges Team
Sekundärgruppen
größere, eher unpersönliche Gruppen
sachliche Beziehungen stehen im Vordergrund
z. B. gesamte Organisation
Arbeitsgruppe
ziel- und aufgabenorientiert
klare Rollen, Struktur und Leistungsorientierung
Zusammenarbeit zur Zielerreichung
Lern-/Trainingsgruppe
themen- und problemorientiert
dient dem Lernen und der Entwicklung
Fokus auf Erkennen, Anwenden, Vermitteln
Welche wesentlichen Unterschiede zwischen Arbeitsgruppen und Teams können meist festgestellt werden?
Zielorientierung
Arbeitsgruppe: individuelle Ziele stehen im Vordergrund
Team: gemeinsames Ziel und gemeinsame Verantwortung
Zusammenarbeit
Arbeitsgruppe: eher lose Zusammenarbeit
Team: enge Kooperation, starkes Wir-Gefühl
Verantwortung
Arbeitsgruppe: jeder ist für seine eigene Leistung verantwortlich
Team: gemeinsame Verantwortung für das Ergebnis
Kommunikation
Arbeitsgruppe: oft formal und begrenzt
Team: offen, intensiv und regelmäßig
Synergieeffekte
Arbeitsgruppe: Ergebnisse = Summe der Einzelleistungen
Team: Ergebnisse > Summe der Einzelleistungen (Synergie)
Welche Funktionen sind in Arbeitsgruppen wahrzunehmen, damit sie arbeitsfähig sind?
1. Leitung
2. Beratung
3. Verhandlung
4. Mitglied
Beschreiben Sie die einzelnen Funktionen einer Arbeitsgruppe näher.
Leitung
plant Ziele, Aufgaben und Vorgehensweise
trifft Entscheidungen und koordiniert die Arbeit
sorgt für Struktur, Orientierung und Zielerreichung
Beratung
bringt Fachwissen, Erfahrungen und Ideen ein
analysiert Probleme und entwickelt Lösungsvorschläge
unterstützt die Entscheidungsfindung
Verhandlung
stimmt unterschiedliche Meinungen und Interessen ab
sucht Kompromisse und gemeinsame Lösungen
klärt Konflikte und sorgt für Einigung
Mitglied
führt Aufgaben konkret aus
beteiligt sich aktiv an der Zusammenarbeit
übernimmt Verantwortung für Teilaufgaben
Was ist in Arbeitsgruppen zu beachten, damit sie arbeitsfähig sind?
Arbeitsgruppen sind nur arbeitsfähig, wenn sowohl fachliche als auch soziale Faktoren berücksichtigt werden
Klare Zielsetzung (alle wissen, was erreicht werden soll)
Passende Zusammensetzung (fachliche und soziale Kompetenzen)
Gute Zusammenarbeit (Kommunikation, Vertrauen, Wir-Gefühl)
Klare Rollen und Aufgabenverteilung
Ausgewogenheit zwischen Sach- und Beziehungsebene
o fachliche Anforderungen klären
o zwischenmenschliche Aspekte berücksichtigen
Ausreichende Ressourcen (Zeit, Mittel, Informationen)
Was versteht man unter „Konsens“ und welchen Stellenwert hat er?
Konsens bedeutet, dass alle Mitglieder einer Gruppe einer Entscheidung zustimmen oder sie zumindest mittragen können, auch wenn sie nicht die persönliche Lieblingslösung ist.
Nachteil: Konsens braucht oft mehr Zeit, führt aber meist zu besseren und nachhaltigeren Lösungen
Stellenwert (4)
sorgt für hohe Akzeptanz von Entscheidungen
stärkt Zusammenhalt und Wir-Gefühl
reduziert Konflikte und Widerstände
erhöht die Umsetzungsbereitschaft
Warum kann man die Begriffe „Beziehung, Vertrauen und Kommunikation“ auch als den „sozialen Herzschlag“ einer Gruppe bezeichnen? Welche Rolle spielen sie?
Beziehung
schafft die Grundlage für Zusammenarbeit
bestimmt, wie oAen und kooperativ Mitglieder miteinander umgehen
Vertrauen
ermöglicht Offenheit, Ehrlichkeit und gegenseitige Unterstützung
reduziert Angst und Unsicherheit
Voraussetzung für funktionierende Teamarbeit
sorgt für Informationsaustausch und Abstimmung
klärt Missverständnisse und verhindert Konflikte
verbindet alle Mitglieder miteinander
Warum „sozialer Herzschlag“?
Diese drei Faktoren halten die Gruppe „lebendig“. Ohne sie funktioniert Zusammenarbeit nicht, sie bestimmen maßgeblich die Arbeitsfähigkeit, das Klima und den Erfolg der Gruppe.
Skizzieren Sie die grundsätzlich möglichen Lebenseinstellungen von Menschan anhand des „ok-corrals“ aus der Transaktionsanalyse.
Welche 3 Arten von Transaktionen werden anhand des Kommunikationsmodells der Transaktionsanalyse beschrieben?
Komplementäre (parallele) Transaktionen
Antwort erfolgt aus dem erwarteten Ich-Zustand
Kommunikation verläuft störungsfrei und stabil
Gekreuzte Transaktionen
Antwort kommt aus einem anderen als dem erwarteten Ich-Zustand
führt zu Missverständnissen oder Konflikten
Verdeckte (ulteriore) Transaktionen
es gibt eine oAene und eine verdeckte Botschaft gleichzeitig
häufig indirekte oder „zwischen den Zeilen“ gesendete Kommunikation
Wann kann von „Kränkung“ gesprochen werden und welche Auswirkung kann sie haben?
Von „Kränkung“ kann gesprochen werden, wenn jemand eine Situation als Verletzung des eigenen Selbstwerts erlebt, zum Beispiel durch Abwertung, Zurückweisung, Bloßstellung, Nichtbeachtung oder mangelnde Anerkennung.
Eine Kränkung ist also nicht nur das äußere Ereignis, sondern vor allem die innere Bewertung: „Ich werde nicht respektiert / ich bin weniger wert / ich werde nicht ernst genommen.“
Mögliche Auswirkungen:
Eine Kränkung kann zu Konflikten führen oder bestehende Konflikte verschärfen. Je nach Grundhaltung kann sie unterschiedliche Reaktionen auslösen:
Kampf / Verteidigung, wenn jemand sich angegriffen fühlt und zurückschlägt.
Unterwerfung / Überanpassung, wenn jemand sich selbst abwertet.
Verdrängung / Resignation, wenn jemand sich zurückzieht.
Im günstigsten Fall Verhandlung / Kooperation, wenn die Kränkung bewusst gemacht und angesprochen wird.
Was versteht man unter einem Konflikt und wie können wir ihn definieren?
Konflikt = Aufeinandertreffen widersprüchlicher Erwartungen, Bedürfnisse oder Handlungen. Die Beteiligten empfinden dies als Problem oder Belastung, oft verbunden mit emotionaler Spannung
Charakteristische Merkmale eines Konflikts
es gibt mindestens zwei Beteiligte
Gegensätze (z. B. Interessen, Meinungen, Ziele)
diese Gegensätze werden als Problem oder Spannung wahrgenommen
es kommt zu Spannungen oder Auseinandersetzungen
Welche grundlegenden Konfliktlösungsmodelle gibt es und welche Auswirkungen haben sie im Einzelnen?
Wie können sich Menschen in Konfliktsituationen verhalten? Welchen Einfluss haben Lebens-Grundpositionen und Persönlichkeitsausprägungen?
Menschen können in Konflikten unterschiedlich reagieren, z. B.:
Kampf (Konfrontation)
Durchsetzen der eigenen Interessen
oft Machtkampf, „Recht haben wollen“
Flucht (Vermeidung)
Konflikt wird ignoriert oder verdrängt
Rückzug, Ausweichen
Kompromiss / Delegation / Konsens
gemeinsame Lösung wird gesucht
Verhandlung, Ausgleich der Interessen
Konsens = beste kooperative Lösung
Was ist unter dem Begriff „Führung“ zu verstehen und welche Einflüsse auf den Führungserfolg gibt es grundsätzlich?
Führung (= Mitarbeiterführung) ist das Ausrichten des Handelns von Individuen und Gruppen auf Unternehmensziele
Ziel: Realisation vorgegebener Unternehmensziele
Voraussetzung: psychologische und soziale Fähigkeiten der Führungskraft im Umgang mit Menschen
Einflussfaktoren auf den Führungserfolg
Führung als wechselseitige Beziehung
o zwischen Führungskraft und Mitarbeiter
Zielgerichtete Beeinflussung
o Verhalten wird auf Ziele ausgerichtet
Sachaufgabe (Situation)
o z. B. Aufgabenstruktur, Rahmenbedingungen
Personenaufgabe (Personalführung)
o Verhalten der Beteiligten
o Persönlichkeit von Führungskraft und Mitarbeiter
Vertrauen / Misstrauen
o beeinflusst Motivation und Zusammenarbeit
Führungssituation (günstig / ungünstig)
o wirkt auf Zielerreichung und Produktivität
Auswirkungen auf Mitarbeiter o Arbeitszufriedenheit o Motivation o Gruppenzusammenhalt alles zusammen bestimmt den Führungserfolg
Welche gängigen Führungsprinzipien gibt es? Beschreiben Sie diese kurz.
Management by Delegation
Übertragung von Aufgaben, Verantwortung und Entscheidungsspielraum an Mitarbeiter
Voraussetzung: klare Aufgaben und Kompetenzen
Management by Exception
Dezentrale Entscheidungen im normalen Ablauf
Führungskraft greift nur ein bei Abweichungen / Problemen
Management by Objectives (MbO)
gemeinsame Zielvereinbarung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter
stärkt Identifikation und Motivation
Zielvereinbarung = Management by Objectives
Eingreifen nur bei Ausnahme = Management by Exception
Welche grundsätzlichen Führungsstile können unterschieden werden und wie unterscheiden sie sich?
Autoritärer Führungsstil
Entscheidungen trifft allein die Führungskraft
klare Anweisungen, starke Kontrolle
wenig Mitbestimmung der Mitarbeiter
Autoritär kann in Krisen sinnvoll sein.
Laissez-Faire Führungsstil
kaum Eingreifen der Führungskraft
Mitarbeiter handeln weitgehend selbstständig
wenig Kontrolle und Struktur
Laissez-faire ist nicht automatisch ideal.
Kooperativer Führungsstil
Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungen
Zusammenarbeit und Kommunikation im Vordergrund
höhere Motivation und Verantwortung
Kooperativ basiert auf Wertschätzung.
Situativer Führungsstil
Führungsverhalten wird an die jeweilige Situation angepasst
berücksichtigt Aufgabe, Mitarbeiter und Umfeld
Unterscheidung
Führungsstile unterscheiden sich vor allem durch den Grad an
Mitbestimmung
Kontrolle
Flexibilität
Welche Erwartungen an Führungskräfte sind realistisch?
Realistische Erwartungen
Mitarbeiter nicht „einfach motivieren“
Motivation entsteht auch aus der Person selbst
Führungskraft kann nur Rahmenbedingungen schaffen
Keine perfekte „Allround-Person“
Führungskraft ist nicht automatisch Coach, Freund und Experte zugleich Führung ist erlernbar man muss nicht „geboren“ sein, sondern kann sich entwickeln
Realistische Anforderungen (4)
psychologische und soziale Kompetenzen im Umgang mit Menschen
Empathie und Kommunikationsfähigkeit
Selbstreflexion und Wahrnehmung
situationsgerechtes Handeln
Welche Auswirkungen auf das Führungsverhalten hat die Persönlichkeitsausprägung der Führungskraft?
Persönlichkeit prägt Führungsstil direkt: Verhalten, Entscheidungen und Umgang mit Mitarbeitern hängen stark von der Persönlichkeit ab
Narzisstische Struktur
sucht Bewunderung
neigt zu Selbstinszenierung und Personenkult
Schizoide Struktur
vermeidet Nähe
führt eher sachlich, über Zahlen und Kontrolle
Depressive Struktur
sucht Wärme und Akzeptanz
eher kooperativer Führungsstil, Fokus auf Betriebsklima
Zwangsstruktur
Bedürfnis nach Ordnung und Kontrolle
viele Regeln, Vorschriften und Kontrolle
Hysterische Struktur
sucht Aufmerksamkeit und Abwechslung
improvisiert viel, legt Wert auf Auftreten
Welche 2 gängigen Lebensprinzipien auf Basis von Konditionierung kennen wir in den Verhaltenswissenschaften? Welche Auswirkungen hat „Strafe“ dabei?
Wichtige Lernprinzipien:
Klassische Konditionierung (Pawlow)
Verhalten wird durch Reize und Reaktionen gelernt
Verknüpfung von Reiz → automatische Reaktion
Operante Konditionierung (Skinner)
Verhalten wird durch Konsequenzen gesteuert
Belohnung verstärkt Verhalten, negative Folgen schwächen es
Strafe
führt oft zu Vermeidungsverhalten statt gewünschtem Verhalten
kann Angst und Unsicherheit erzeugen
Verhalten wird nicht wirklich gelernt, sondern nur unterdrückt
kann Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter verschlechtern
Wie können Veränderungsprozesse auf Basis des Modells von E. Schein gesteuert werden?
Grundidee: Lernen und Veränderung entstehen nur, wenn der Mensch einen inneren Anstoß hat zwei zentrale Faktoren:
Überlebensangst (Notwendigkeit zur Veränderung erkennen)
Lernangst (Angst vor Neuem, Unsicherheit)
Veränderung gelingt nur, wenn Überlebensangst > Lernangst ist
Steuerung von Veränderungsprozessen
Ziel: Lernangst reduzieren und Veränderung erleichtern 6 Schritte
Sinn und Notwendigkeit der Veränderung erklären
klare Ziele definieren
konkret zeigen, wie künftig gearbeitet wird
Training und Coaching anbieten
neues Verhalten durch positive Verstärkung festigen
laufende Kommunikation während des gesamten Prozesses
Beschreiben Sie die Hemmnispyramide bei Veränderungsprozessen.
Die Hemmnispyramide zeigt, welche inneren Hürden Menschen überwinden müssen, um Veränderungen umzusetzen.
Was kann in Bezug auf den „Wert und die Würde menschlicher Arbeit“ gesagt Was versteht man unter „Personalmanagement“ und welche Ziele werden werden? damit verknüpft?
Wert und Würde menschlicher Arbeit
Arbeit steht im Spannungsfeld zwischen Individuum, Unternehmen und Gesellschaft
Ziel ist eine menschenwürdige, mitarbeiterorientierte Gestaltung der Arbeit
Wichtig ist dabei:
Wertschätzung der Mitarbeiter
Chancengleichheit
Vertrauensaufbau
Fokus auf Stärken der Menschen
Arbeit hat nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch sozialen und ethischen Wert
Was ist „Personalmanagement“?
Personalmanagement = Summe aller mitarbeiterbezogenen Gestaltungsmaßnahmen im Unternehmen
Ziel: Erreichung der strategischen und operativen Unternehmensziele
dabei werden berücksichtigt:
soziale
rechtliche
kulturelle Rahmenbedingungen
Ziele des Personalmanagements
Ökonomische Ziele
z. B. Produktivität, Effizienz, Unternehmenserfolg
Individuelle Ziele
z. B. Zufriedenheit, Entwicklung, Motivation der Mitarbeiter
Was versteht man unter „Unternehmenskultur“ und „Corporate Identity“? Welche 3 Wirkungsebenen sind in einem Unternehmen zu beachten?
Unternehmenskultur
System von Werten, Normen, Denk- und Verhaltensweisen im Unternehmen
wird von Mitarbeitern erlernt und akzeptiert
sorgt dafür, dass sich Unternehmen voneinander unterscheiden
Corporate Identity Gesamtbild / Persönlichkeit eines Unternehmens setzt sich zusammen aus:
Verhalten (Corporate Behavior)
Kommunikation (Corporate Communication)
Erscheinungsbild (Corporate Design)
Einstellungen/Werte (Corporate Attitudes)
3 Wirkungsebenen im Unternehmen
Normative Ebene
Werte, Einstellungen, Grundhaltungen
Verhaltensebene
tatsächliches Verhalten der Mitarbeiter
Prozessebene
Abläufe, Strukturen im Unternehmen
Was ist unter „Personalpolitik“ in einem Unternehmen zu verstehen?
Personalpolitik
Grundsatz- und Einzelentscheidungen im Personalbereich eines Unternehmens
Ziel: sicherstellen, dass personelle Faktoren bei Unternehmensentscheidungen berücksichtigt werden
Richtlinien der Personalpolitik
Personalplanung
Personalbeschaffung
Personaleinsatz
Mitarbeiterführung
Entlohnungspolitik
Karrieremöglichkeiten
betriebliche Sozialleistungen
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