Botanischer Name: Fragraria x ananassa
Deutscher Name: Gartenerdbeere
Familie: Rosaceae
Pflanzengruppe: Scheinfrucht -> Sammelnussfrucht (die kleinen gelben Früchte sitzen gesammelt auf dem herangewachsenen roten Blütenboden)
Herkunft: Nord- und Südamerika; zufällige Kreuzung vor ca 200 Jahren aus Fragraria virginiana (Scharlach-Erdbeere, kleinfrüchtig) und Fragraria chiloensis (Chile-Erdbeere, großfrüchtig)
Sorten: remontierende und einmal tragende Sorten: Clery, Elsanta, Malvina, Rumba, Aprica, Faith, Sonata, Darselect, Korona, Lambada,
Besonderheiten: weiße Erdbeeren (z.B. Hansawhit-Snow White)
https://www.bogl-bw.de/category/erdbeeren-erwerb/
https://www.ble.de/SharedDocs/Downloads/DE/Ernaehrung-Lebensmittel/Vermarktungsnormen/VermarktungsnormenObstGemuese/Flyer/Erdbeeren.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Beschreibung
Lebensform/Habitus: ausdauernd krautig (kein sekundäres Dickenwachstum -> schwach/keine Verholzung; mehrjährig) -> Staude
Wuchs: Rosettenförmig; Wurzelstock mit fadenförmigen Ausläufern; 20-40cm
Blatt: dunkelgrün; ledrig; Oberseite fast kahl, Unterseite behaart;
wechselständig, grundständig (Blätter sitzen an der Basis der Sprossachse -> rosettenartig), gestielt;
dreiteilig bis selten fünftteilig gefingert; gezähnt;
Nebenblätter sitzen an der Basis des Blattstiels (-> nahe der Sprossachse)
Blüte: weiß - selten gelblich; 1,5 - 5cm groß; Trugdolde*;
Radiär-symmetrisch*; meist zwittrig (männliche und weibliche Geschlechtsorgane zusammen); fünf-zählig (fünf grüne Kelchblätter mit fünf kleineren Nebenkelchblättern und fünf weiße rundliche Kronblätter); ca 20 gelbe Staubblätter;
-> die meisten Sorten haben zweittrige Blüten und sind selbstfruchtbar
Knospe:
Chromosomenzahl: 8n=56 (octoploid; x=7)
Blütezeit: April-Juni;
Frucht: saftig, fleischige Scheinbeere; Fruchtfleisch aus verdickter Blütenachse; 2,5 - 6cm; hoher Polyphenolgehalt und Ballaststoffe; komplexes Aroma
Verwendung: kommerzieller Anbau seit ca 1850 in Deutschland; heute zweitwichtigste Frucht im deutschen Obstanbau; Frucht als Tafel- oder Industrieobst (Verarbeitung Marmelade, gefriergetrocknete Früchte),
Anbauformen: in der Erde - Freiland/Folientunnel (mit Stroh, Vlies- oder Folienunterlage als Schutz für die Früchte); Stellage mit Substrat unter Glas oder Folie; einjährig oder zweijährig -> Überwinterung mit kurzem Wurzelstock;
Ernte- und Vermarktungszeit: hauptsächlich Mai - Juni/Juli (Mitteleuropa), sonst auch April-Oktober möglich; remontierende Sorten eine Haupternte im Sommer und nach einer Pause kleinere Ernten bis in den Herbst; einmal tragende Sorten Ernefenster von 16-30 Tagen; immertragende Sorten reift nicht nach, daher vollreif oder nahezu vollreif ernten -> keine weißen Stellen mehr, glänzende Oberfläche (matt-dunkelrote Oberfläche = überreif-gärend, verliert Aroma)
Lagerfähigkeit: 4-5 Tage bei 0-2° und 95% Luftfeuchtigkeit; zu besseren Erhaltung des Aromas jedoch besser 7-10°
Standort (gemäßigte Zonen der Nordhalbkugel)
Lichtansprüche: sonnig [-> bodennahe Kultur, daher frostempfindlich = Spätfrostlagen vermeiden!]
Temperaturansprüche: ab -5° abdecken
Substrat/Boden: tiefgründiger wasser- und luftdurchlässiger Boden mit hohem Humusgehalt (leicht sandige Lehmböden);
leicht sauer (pH 5,5-6,5)
[-> schwere Böden können vermehrt zu Wurzel- und Rhizomkrankheiten führen]
Feuchtebedarf:
Nährstoffbedarf: gering, Erhaltungsdüngung, etwas mehr Kalibedarf
Fruchtfolge/Nachbau: Getreide als Vorkultur, auf direkten Nachbau verzichten
Pflanzgut
Pflanzen:
Grünpflanzen: Pflanzung August oder September für nächstes Jahr
Frigopflanzen: im Kühlhaus gelagerte Pflanzen für Frühjahr-, Sommer- oder Herbstpflanzung
Vermehrung:
Samen; Ausläufer
Unterlagen:
Züchtungsziel: Ertrag, Größe, Festigkeit, Aussehen, Geschmack, Toleranz gegen Botrytis, Verticillium ssp und Phytophtora fragariae
Schadbilder, Schädlinge, Krankheiten
Pilze:
Grauschimmel-Fruchtfäule (Botrytis cinerea) -> Fruchtschaden (verbräunte Stellen, weiche Frucht bis grauer Pilzrasen)
Lederbeerenfäule (Phytophthora cactorum) -> Fruchtschaden (Braunfärbung, gummi-/lederartige Struktur, Verfärbungen weißlich bis blauviolett, bitterer Geschmack)
Rhizomfäule (Phytophthora cactorum) [Rhizom = unterirdisch oder dicht über dem Boden wachsendes Sprossachsensystem] -> oberirdische Pflanzenteile (welken, verbräunen, absterben)
Rote Wurzelfäule (Phytophthora fragariae) -> Gesamt (gehemmtes Blattwachstum und Verfärbung, geringer Fruchtansatz und kleine Früchte, Wurzeln verfaulen)
Erdbeermehltau (Sphaerotheca macularis) -> Blätter, Blüten, Frucht (weißer Mehltaubelag, rötlich-violette Verfärbungen an Blättern, gehemmter Wuchs von Blüten, Früchte reifen nicht aus)
Weißfleckenkrankheit (Mycosphaerella fragariae) -> Blätter (runde, braun-rötliche Flecken mit weißem Zentrum)
Rotfleckenkrankheit (Diplocarpon earliana) -> Blätter, evtl. Fruchtstiele und Kelchblätter (kleine, unregelmäßig geformte rot bis rotbraune Flecken
Krankheitskomplex:
Schwarze Wurzelfäule [verschiedene Pilze, Nematoden, abiotische Faktoren, Bakterien] -> Wurzelbefall (gesamte Wurzel verfault)
Schädlinge:
Erdbeerblütenstecher (Anthonomus rubi) -> Blütenstiel der Knospe (angefressen und knickt ab)
Erdbeermilbe (Steneotarsonemus pallidus fragariae) -> Herzblätter (?) (nesterweise Befall, Kräuselung, gehemmter Wuchs, graue-braunrote Verfärbung, absterben)
Blatt- und Stengelälchen (Aphelenchoides fragariae, A ritzemabosi, Ditylenchus sipsaci) -> Stengel, Blattstiele, Blätter (verkürzt und verdickte Stengel und Stiele; Blätter verdreht, gefaltet oder aufgewölbt und gehemmmt im Wachstum)
Gefurchter Dickmaulrüssler (Otiorrhynchus sulcatus) -> Blätter, Wurzeln, Rhizom (buchtförmiger Blattrandfraß, Fraß an Wurzeln und Rhizom, bei Trockenheit setzt Welke ein und evtl Absterben)
Radiär-symmetrisch:
Trugdolde:
Botanischer Name: Prunus persica var persica
Prunus persica var. persica = echter behaarter Pfirsich
= Nektarinen (unbehaarter oder Nackt- Pfirsich)
Deutscher Name: Pfirsich
Pflanzengruppe: Obstbaum - Steinobst
Herkunft: Mittel- und Nordchina; mit älteste kultivierte Obstart vor 4000 Jahren
bekannte Sorten: etwa 850 von ca 3000 Sorten sind kommerziell relevant; Früher (Roter) Alexander, Red Haven, Starcrest, Redtop, Roter Weinbergpfirsich [Clubsorten: Alexandra Zainara, Fidelia Zaifura, Barbara Zaibaba]
Varietät:
Nektarine (Prunus persica var. nucipersica) ist eine Knospenmutation des Pfirsichs! (Das für die Behaarung zuständige Gen fehlt)
Plattpfirsich (Prunus persica var platycarpa/compressa)
Hybride: Nectavigne [Nektarine x ‘Lyonaiser Weinbergpfirsich’]
Lebensform/Habitus: Baum
Wuchs: 1-8m, breit ausladend (Ausnahme “Pillar”-Gen für Säulenform); gerade, kahle Zweige (junge Zweige sonnenwärts rot und sonnenabgewandt grün), Langtriebe mit Terminalknospe, Seitenknospen (bei starken Langtrieben) oft zu dritt in Blattachseln und behaart
Blatt: wechselständig; lanzettlich mit lang gezogener Spitze (8-15cm lang/2-4cm breit), breiteste Stelle ab Mitte oder oberhalb; fein doppelt gesägt; dunkelgrün, kahl
Blüte: rosafarben; kurz gestielt, fast sitzend; zwittrig; radiär-symmetrisch, fünf-zählig; Kelchblätter wollig behaart und ganzrandig; ca 20 rötlich (selten gelbe) Staubblätter
Chromosomenzahl: 2n=16
Blütezeit: April (Mitteleuropa); vor Blattausprägung;
Frucht: kugelig bis platt; 4-10cm; Längsfurche; blassgrün oder gelb, auf der Sonnenseite rötlich; behaart (Pfirsich) oder unbehaart (Nektarine);
kugeliger harter Steinkern mit Furchen;
Fruchtfleisch je nach Sorte weiß (sauer/süß), gelb (süß) oder rot;
steinlösend (Kerngeber -> eher spät reifende Sorten) oder nichtsteinlösend (Durantien -> eher früh reifende Sorten), je nach Sorte;
Saftig, würzig-aromatisch
Verwendung: Anbau in Deutschland seit 19.Jh; Tafelobst, Industrieobst (Konserve, Kompott, Konfitüre, Nektar)
Anbauformen: Busch, Hohlkrone, Spindel, Spalier; geschützter Anbau, Freiland
Ernte- und Vermarktungszeit: Ende Juni (Deutschland); hartreif (im Präklimakterium) für Transportfähigkeit; reift jedoch nicht befriedigend nach, so dass sortentypische Aromen nicht erreicht werden; besser Direktvermarktung mit direkter Ausreifung am Baum
Lagerfähigkeit:
Standort
Lichtansprüche:
Temperaturansprüche: wärmeliebend -> Weinbauklima (Strenge Winterfröste führt zu Frostschäden an Holz)
Substrat/Boden:
Nährstoffbedarf:
Vorkultur/Nachbau:
Pflanze:
Okulation (zur Veredelung wird nur eine Knospe verwendet)
Pumiselekt (Selektion aus Prunus pumila), St Julien A, Prunus domestica ‘Wangenheim’, Myrobalane/Prunus cerasifera/Kirschpflaume (stark wachsend
Fruchtmonilia
Kräuselkrankheit
Pfirsich-Mehltau
Wespenfraß
Mechanische Einflüße:
Geplatzt
Virosen:
Scharka
Ringflecken
Zwergwuchs
Bakterien
Bakterienbrand
Wurzelkropf
!!!Vorlage!!!
Botanischer Name:
Deutscher Name:
Familie:
Pflanzengruppe:
Herkunft:
Bekannte Sorten:
(Besonderheiten):
Lebensform/Habitus:
Wuchs:
Rinde:
Blatt:
Blüte:
Chromosomenzahl:
Blütezeit:
Frucht:
Verwendung:
Anbauformen:
Ernte- und Vermarktungszeit:
Temperaturansprüche:
Fruchtfolge/Nachbau:
Züchtungsziel:
Bakterien:
Mechanische Einflüsse:
Botanischer Name: Prunus domestica subsp domestica
Deutscher Name: Zwetschge; Europäische Pflaume
Pflanzengruppe: Obstgehölz
Herkunft: Europa
Chromosomenzahl: x = 8, 2n = 48 -> Hexaploid (6n = 48)
Ribes nigrum
Deutscher Name: Schwarze Johannisbeere
Familie: Grossulariacea
Anbau- und Vermarktungszeit:
Vermehrung
Unterlagen
Pyrus communis
Deutscher Name: Kultur-Birne
Botanischer Name: Rubus idaeus
Deutscher Name: Himbeere
Pflanzengruppe: Beerenobst
Lebensform/Habitus: 0,5-3m; Sprossachse bleistiftförmig im Queerschnitt; meist zweijährig
Wuchs: aufrecht bis überhängend;
Rinde: im unteren Sprossachsbereich mit feinen dunkelvioletten Stacheln; gelblich-braun, braun bis rötlich-braun; anfangs blau bereift und spärlich wollig, nicht drüsig behaart, später mehr oder weniger kahl, evtl Drüsenhaare (Trichome)
Blatt: Blattstiel kann behaart oder bestachelt sein; unpaarig gefiederte Blätter (3, junge Triebe evtl 5, selten 7); unterseits dicht weißfilzig, oberseits grün kahl bis fein behaart; eiförmig bis eliptisch mit zugespitztem Rand, gesägt oder doppelt gezähnt;
Prunus armeniaca
Deutscher Name: Aprikose
Pflanzengruppe: Steinobst
Blütenfarbe: rot, rosa oder purpurn; weiß
Höhe/Länge von 2m bis 5m
Blütezeit von März bis April
Lebensraum: Gärten und Parks
Blütenstand: Rispe
Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig
Blattspreite: ungeteilt
Blattrand: gesägt
Fleischige Früchte: Steinfrüchte
Fruchtfarbe: gelb; orange
Häufigkeit: häufig
Lebensdauer: Holzgewächs
Lichtbedarf: Halbschatten
Nährstoffbedarf: basenreich; nährstoffreich
Bodenart: lehmiger Boden / Lehmboden
Bodenfeuchte: mäßig trocken
Botanischer Name: Ribes rubrum
Deutscher Name: Rote Johannisbeere
Familie: Grossulariaceae
Lebensform/Habitus: Strauch, Busch
Prunus avium subsp duracina oder Prunus avium subsp juliana
Deutscher Name: Süßkirsche
15-20 (selten 30) Meter hoch
breit kegelförmige Krone
Rinde bei jungen Zweigen grün, kahl, lederartig, glänzend; später rötlich, grau mit breiten rostfarbenen Lentizellen; Ringelborke (Borke löst sich waagerecht langsam ab -> führt evtl zu Immunität gegen Mistelbefall [?])
Langtriebe mit Endknospe, Zweige sondt mit vielen Kurztrieben
wechselständig
2-7cm langer unbehaarter Blattstiel hat am oberen Ende zwei rote Nektardrüsen
Blattspreite verkehrteiförmig-elliptisch 3-15cm lang und 2-7cm breit, mehr oder weniger lang zugespitzt; Basis keilförmig oder rund
Knospe: eiförmig eliptisch
Malus domestica
Deutscher Name: Kultur-Apfel
Herkunft: Holzapfel (Malus sylvestris) x Malus praecox oder Malus dasyphylia; Asien (Kasachstan)
Wuchs: 8-15m, weit ausladend; jedoch sehr von Unterlagen abhängig
Blatt: wechselständig; oval, rund bis eiförmig oder elliptisch; meist gesägt, selten ganzrandig, manchmal gelappt
Blüte: einzeln oder doldige Schirmrispe (ähnlich Holunder); fünfzählig, radiär, viele Staubblätter; je nach Sorte gefüllt oder halbgefüllt; meist flach becherförmig; 2-5cm; weiß bis leichtrosa
Chromosomenzahl: diploid, triploid
Blütezeit: ca Mai, momentan teils schon April; 5% Befruchtung reucht aus für Vollertrag; hauptsächlich Bienen-/Insektenbefruchtung (?); Fremdbestäubung notwendig
Frucht: fleischioges Gewebe entsteht aus der Blütenachse (Scheinfrucht); Nachreifende Früchte (klimakterische Früchte durch Abgabe vom Pflanzenhormon Ethen);
Verwendung: Obstbau (Tafel- Industrieobst), Zierapfel, Holz
Anbauformen: Busch, Niederstamm, Hochstamm
Ernte- und Vermarktungszeit: Juni-November Ernte; Vermarktung ganzjährig im Lager
Lagerfähigkeit: Kühllager, CA-Lager
Lupine
Familie: Fabaceae - Schmeterlingsblütler
Lupinus angustifolius
Blaue Lupine
Blütenfarbe: blau, lila oder violett
Höhe/Länge von 40cm bis 80cm
Blütezeit von Mai bis August
Lebensraum: gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.
Blütenstand: Traube
Blattspreite: geteilt
Blattrand: ganzrandig
Trockenfrüchte: Hülse
Häufigkeit: selten
Lebensdauer: einjährig; zweijährig
Bodenart: kalkarmer / kalkfreier Boden; sandiger Boden / Sandboden;
Lupinus albus
Weiße Lupine
Blütenfarbe: weiß
Höhe/Länge von 30cm bis 1m
Blütezeit von Juni bis September
Lebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen
Behaarung: ganze Pflanze nicht oder nur wenig behaart
Verholzungsgrad: Stängel krautig
Lebensform: Therophyt (überwintern als Samen)
Lebensdauer: einjährig
Lichtbedarf: Licht
Nährstoffbedarf: mäßig nährstoffreich
Bodenart: lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; toniger Boden / Tonboden
Lupinus luteus
Gelbe Lupine
Blütenfarbe: blau, lila oder violett; weiß
Höhe/Länge von 30cm bis 60cm
Lebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Häufigkeit: zerstreut
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude)
Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Mittellage (450-1500m)
Höhenstufe min: 0m
Höhenstufe max. in den Alpen: 1200m
Nährstoffbedarf: nährstoffreich
Bodenart: kalkarmer / kalkfreier Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus
PH-Wert Boden: sauer
Bodenfeuchte: frisch
Botanischer Name: Trifolium incarnatum
Deutscher Name: Inkarnatklee
Familie: Fabaceae
Pflanzengruppe: Gründüngungspflanze, Bienenblume
Blütenfarbe: rot, rosa oder purpurn
Höhe/Länge von 20cm bis 50cm
Blütezeit von Juni bis August
Lebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Äcker, Getreidefelder, Brachen; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.
Blütenstand: Köpfchen, Körbchen
Blattrand: gezähnt
Besonderheiten Blatt/Pflanze: Nebenblätter (kleine Seitenblätter am Blattgrund)
Bodenart: kalkarmer / kalkfreier Boden; sandiger Boden / Sandboden
Vicia angustifolia ssp segetalis
Acker-Futter-Wicke /Acker-Schmalblatt-Wicke
Kategorie: Gründüngungspflanze
Blütenfarbe: blau, lila oder violett; rot, rosa oder purpurn
Höhe/Länge von 15cm bis 60cm
Blütezeit von Mai bis Juli
Lebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.
Blütenstand: Ähre oder Quirl
Besonderheiten Blatt/Pflanze: Mit Blattranken; Nebenblätter (kleine Seitenblätter am Blattgrund); Stengel rankend
Lebensdauer: einjährig-überwinternd
Höhenstufe max. in den Alpen: 600m
Bestäubungsart: Insektenbestäubung; Selbstbestäubung
Bodenart: lehmiger Boden / Lehmboden; Lößboden; sandiger Boden / Sandboden; toniger Boden / Tonboden
Sonnenblume (Gründüngung)
Helianthus annuus
Familie: Asteraceae - Korbblütler
-> tiefwurzelnd -> Bodenlockernd
Blütenfarbe: gelb; rot, rosa oder purpurn
Höhe/Länge von 1m bis 3m
Blütezeit von Juli bis Oktober
Lebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen; Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.
Behaarung: ganze Pflanze auffällig stark behaart
Trockenfrüchte: Achäne
Wasserbedarf: normal
Bodenfeuchte: feucht
Botanischer Name: Phacelia tanacetifolia
Deutscher Name: Rainfarn-Phazelie
Familie: Raublattgewächse (Boraginaceae) / Unterfamilie Wasserblattgewächse (Hydrophylloideae)
Gattung: Phacelia (Büschelschön)
Weitere Namen: Bienenweide, Bienenfreund, Büschelschön, Büschelblume
Lebensdauer: einjährig (sommerannuell)
Wuchsform: krautig, aufrecht, stark verzweigt
Wuchshöhe: 20 bis 120 cm
Blütezeit: Juni bis Oktober (je nach Aussaattermin)
Fruchtreife/Ernte: ungleichmäßig ab Spätsommer
Standort/Boden: sehr anspruchslos, trockenheitstolerant
Landwirtschaftlicher Nutzen: Gründüngung/Zwischenfrucht, Bienenweide (Trachtpflanze), vereinzelt Grünfutter
Fagopyrum esculentum
Echter Buchweizen
(Gründüngung)
Familie: Polygonaceae - Knöterichgewächse
Blütenfarbe: grün, braun oder unscheinbar; rot, rosa oder purpurn; weiß
Blattrand: ganzrandig; gewellt
Besonderheiten Blatt/Pflanze: Stengel rankend
Trockenfrüchte: Nüßchen
Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m)
Bestäubungsart: Windbestäubung
Nährstoffbedarf: basenarm; nährstoffreich
Bodenart: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden
PH-Wert Boden: mäßig sauer
Rubus Sect Rubus
Brombeere
Höhe/Länge von 15cm bis 3m
Lebensraum: Ebene; Gärten und Parks; Gebirge; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Halbmagerrasen; Halbtrockenrasen; Mittelgebirge; Steinrasen, Steinschuttfluren; Trockenrasen; Ufer, Dämme; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Blattrand: gesägt; gezähnt
Verholzungsgrad: Stängel holzig
Fleischige Früchte: Beeren
Fruchtfarbe: rot; schwarz
Höhenstufe max. in den Alpen: 1600m
Lichtbedarf: Halbschatten; Licht
Nährstoffbedarf: basenarm; basenreich; mäßig basenreich; mäßig nährstoffreich; nährstoffreich
Bodenart: +/- humoser Boden; kalkarmer / kalkfreier Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden
PH-Wert Boden: basisch; mild; neutral; sauer
Bodenfeuchte: feucht; frisch; mäßig trocken; wechselfeucht; wechseltrocken
Prunus domestica subsp syriaca
Mirabelle
Botanischer Name: Ribes uva-crispa
Deutscher Name: Stachelbeere
Botanischer Name: Actinidia arguta
Deutscher Name: Kiwibeere, Minikiwi, Scharfzähniger Strahlengriffel,
Familie: Actinidiaceae
Herkunft: östliches Asien (Ostrussland, Korea, Japan, Taiwan, Zentralchina, Himalaya)
Lebensform/Habitus: sommergrüne, verholzende Schling-/Kletterpflanze; überweigend flachwurzelnd (keine tiefe Bodenbearbeitung!)
Wuchs: Starker Wuchs
Rinde: anfangs braun, wollig behaart, keine Lentizellen erkennbar (mit bloßem Auge); später grau-braun, kahl mit kleinen Lentizellen
Blatt: eiförmig - fast kreisförmig; scharf gesägt; oben dunkelgrün, unten grün; unten selten wollig behaart
Blüte: eingeschlechtliche Blüten, d.h. Nur männliche oder nur weibliche Blüten (diözisch: männliche und weibliche Pflanzen); nur wenige selbstfruchtbare Sorten; Bestäubung durch Insekten
Knospe: hell-mittelbraune, behaarte seitenständige Blütenstände mit 1-7 Blüten; 4-6 zählig (Kelchblätter), grünlich-gelb oder weiß
Chromosomenzahl: 2 = 58
Blütezeit: April/Mai (spätzfrostgefährdet), Mitte -Ende Mai (ok)
Frucht: 2-3cm groß, länglich, grün oder rot, weiche Schale, aromatischer als Actinidia deliciosa
Verwendung: Tafelobst (Direktvermarktung), Verarbeitung (Nische)
Anbauformen: Spalier meist 4 Gerüstäste (D), Pergola
Ernte- und Vermarktungszeit: 10-30 kg/Pflanze an guten Standorten, 5-14kg/Pflanze durchschnittlich;
Lichtansprüche: sonnig, mild (Weinbaulagen), gut ausreifende Lagen; west-ost Bepflanzung gut
Temperaturansprüche: keine Spätfrostsenken, Kaltluftabfluss wegen Blütenfrost; ansonsten frosthart bis -30C° -> frosthärter als Actinidia deliciosa; mind. 150 frostfreie Tage; möglichst windgeschützt (Reibeschäden an den Früchten) [in natürlichen Lagen teils 700-3600m]
Substrat/Boden: leicht saure Böden (5,5 - 6,5PH), auch bis 7,2 PH (LWG Veitshöchsheim) möglich; weniger kalkempfindlich wie A.deliciosa; humoser Boden [ursprünglich Waldnah]
Feuchtebedarf: hoher Wasserbedarf, Zusatzbewässerung notwendig
Nährstoffbedarf: salzempfindlich, daher Mineraldünger schlecht; eher mulchen
Fruchtfolge/Nachbau: Phytophtorabefall bei Nachbau von Beeren, Apfel ok (am besten jungfräuliche Böden)
Pflanzen: diözisch (zweihäusig), also männliche und weibliche Pflanzen, im Verhältnis 1:5 - 1:8 pflanzen
!Anfälligkeit beim Einsatz von Herbiziden, vor allem in den ersten Jahren (evtl Mulchschicht, jedoch Mäusegefahr)!
-> ansonsten keine bekannten Schädlinge oder Krankheiten!!!
Mechanische Einflüsse: Früchte sensibel gegen Reibeschäden (Wind)
Aegopodium podagraria
Apiceae
Unkräuter
Name: Gewöhnlicher Giersch, Geißfuß (Aegopodium podagraria).
Wuchs: Ausläuferbildende Staude, die 30 bis 100 cm hoch wird; bildet dichte Teppiche.
Stängel: Kahl und im Querschnitt markant dreieckig.
Blätter: Doppelt dreizählig gefiedert; die Form erinnert an den Abdruck eines Ziegenfußes (daher der Name Geißfuß).
Blüten: Weiße Doppeldolden ohne Hüllen und Hüllchen; Blütezeit von Mai bis September.
Wurzeln: Kriechendes Rhizom, das bis zu 50 cm tief in die Erde reicht und sich stark ausbreitet.
Vorkommen: Stickstoffreiche, feuchte Böden in Gärten, Gebüschen und Wäldern
Höhe/Länge von 40cm bis 1m
Lebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen; Auen; Gärten und Parks; Ufer, Dämme; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Blütenstand: Doppeldolde zusammengesetzte Dolde
Trockenfrüchte: Doppelachäne (Apiaceae)
Häufigkeit: sehr häufig
Zeigerpflanze: Nährstoff / Stickstoffzeiger; Schattenzeige
Höhenstufe max. in den Alpen: 1400m
Lichtbedarf: Halbschatten; Schatten
Bodenart: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; toniger Boden / Tonboden
Aronia melanocarpa
Kahle Apfelbeere
Rosaceae
Kernobst
Blütenfarbe: weiß; Höhe/Länge von 80cm bis 2mBlütezeit von Mai bis AugustLebensraum: Gärten und Parks; Blütenstand: Doldenrispe, Scheindolde Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: ungeteilt Blattrand: gesägt; Fruchtfarbe: rot; schwarz; Häufigkeit: zerstreutLebensdauer: Holzgewächs; Bestäubungsart: Insektenbestäubung;
Die Schwarze Apfelbeere wächst als Strauch und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 2 Metern. Die Schwarze Apfelbeere ist der Filzigen Apfelbeere (Aronia arbutifolia) vom Laub und den Blüten sehr ähnlich, wobei die anfängliche Behaarung bald verschwindet; das Laub ist weniger glänzend.Die Blütezeit reicht in manchen Gebieten von Mai bis Juni (von Juli bis August). Die Blüten sind zwittrig und werden durch Insekten bestäubt.Die reifen Früchte sind schwarz und glänzend. Sie fallen im Herbst bald nach der Reife ab. Ihr Geschmack ist herb süßlich, das Fruchtfleisch ist meist rot gefärbt. Die Samen reifen von Oktober bis Dezember.
Die Früchte werden für die Herstellung von Gelee, Marmelade, Saft, Wein und Likör verwendet. Die Früchte haben einen herb-säuerlichen, etwas an Heidelbeeren erinnernden Geschmack. Die Kerne enthalten Amygdalin. Der Frischverzehr kleinerer Mengen ist aber durchaus unbedenklich. Zunehmend findet man ihren Saft, oft zusammen mit anderen Fruchtsäften, industriell verarbeitet. Die getrockneten Früchte können in Teemischungen als Ersatz für Hibiskusblüten dienen. Die Früchte sind ein wichtiger Lieferant für Lebensmittelfarbstoff zur Verarbeitung in der Lebensmittelindustrie.
Sie enthalten als Wirkstoffe Anthocyanfarbstoffe und Flavonoide, besitzen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, darunter auffällig viel Folsäure, Eisen und Jod, daneben Zucker und geringe Mengen Gerbstoffe.
Pawpaw, Dreilappige Papau
Asimina triloba
Annonaceae
Obst
Bellis perennis
Gänseblümchen
Asteraceae - Korbblütler
Unkräuter (Salatpflanze)
Blütenfarbe: gelb; rot, rosa oder purpurn; weiß; Höhe/Länge von 5cm bis 15cmBlütezeit von Februar bis OktoberLebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Äcker, Getreidefelder, Brachen; Ebene; Gärten und Parks; Gebirge; Mittelgebirge; Blütenstand: Köpfchen, Körbchen Blattstellung: grundständige Blattrosette / Blätter Blattspreite: ungeteilt Blattrand: gesägt; gewellt; Verholzungsgrad: Stängel krautig Trockenfrüchte: Achäne Fruchtfarbe: blau; Häufigkeit: verbreitetLebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude); Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Mittellage (450-1500m); Höhenstufe min: 0mHöhenstufe max. in den Alpen: 2000mLichtbedarf: Licht; Nährstoffbedarf: nährstoffreich; Bodenart: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; toniger Boden / Tonboden; PH-Wert Boden: mäßig sauer; mild; neutral; Bodenfeuchte: frisch;
Brassica napus
Raps
Brassicaceae - Kreuzblütler
Gründüngung
Blütenfarbe: gelb; Höhe/Länge von 30cm bis 1,5mBlütezeit von April bis SeptemberLebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Blütenstand: Traube Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: geteilt Blattrand: ganzrandig; gewellt; gezähnt; Besonderheiten Blatt/Pflanze: Blätter stengelumfassend; Trockenfrüchte: Schote Häufigkeit: häufigLebensdauer: einjährig; einjährig-überwinternd; zweijährig; Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Mittellage (450-1500m); Höhenstufe min: 0mHöhenstufe max. in den Alpen: 1000mLichtbedarf: Licht; Nährstoffbedarf: basenreich; nährstoffreich; Bodenart: lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; Bodenfeuchte: frisch;
Buddleja davidii
Schmetterlingsstrauch
Scrophulariaceae - Braunwurzgewächse
Blühpflanzen/Bienenpflanze
Blütenfarbe: blau, lila oder violett; rot, rosa oder purpurn; weiß; Höhe/Länge von 1m bis 2mBlütezeit von Juli bis AugustLebensraum: Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Ufer, Dämme; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen; wärmeliebend; Blütenstand: Traube Blattstellung: mittlere Stängelblätter gegenständig Blattspreite: ungeteilt Blattrand: gekerbt; gesägt; Lebensdauer: Holzgewächs; Lichtbedarf: Licht; Bodenart: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; PH-Wert Boden: basisch; Bodenfeuchte: feucht;
Calystegia sepium
Gewöhnliche Zaunwinde
Convolvulaceae - Windengewächs
Blütenfarbe: weiß; Höhe/Länge von 1m bis 3mBlütezeit von Juni bis SeptemberLebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen; Auen; Gebirge; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Gewässer, Feuchtgebiete; Mittelgebirge; Staudenfluren, mont. und alp. Hochstaudenfluren; Ufer, Dämme; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen; wärmeliebend; Blütenstand: Traube Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: ungeteilt Blattrand: ganzrandig; Häufigkeit: sehr häufigLebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude); Höhenstufen: Mittellage (450-1500m); Höhenstufe min: 0mHöhenstufe max. in den Alpen: 900mLichtbedarf: Licht; Wasserbedarf: normalNährstoffbedarf: basenreich; nährstoffreich; Bodenart: lehmiger Boden / Lehmboden; toniger Boden / Tonboden; PH-Wert Boden: neutral; sauer; Bodenfeuchte: feucht; frisch;
Castanea sativa
Edelkastanie
Fagaceae
Wildobst
Blütenfarbe: grün, braun oder unscheinbar; weiß; Höhe/Länge von 1m bis 30mBlütezeit von Juni bis JuliLebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Gärten und Parks; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen; Blütenstand: Ähre oder Quirl Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: ungeteilt Blattrand: gesägt; gezähnt; Trockenfrüchte: Nuß Häufigkeit: häufigLebensdauer: Holzgewächs; Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Mittellage (450-1500m); Lichtbedarf: Licht; Wasserbedarf: normalNährstoffbedarf: mäßig basenreich; Bodenart: +/- humoser Boden; kalkarmer / kalkfreier Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus; PH-Wert Boden: sauer; Bodenfeuchte: frisch; mäßig trocken;
Cirsium arvense
Acker-Kratzdistel
Asteraceae
Blütenfarbe: blau, lila oder violett; rot, rosa oder purpurn; Höhe/Länge von 60cm bis 1,5mBlütezeit von Juni bis SeptemberLebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen; Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Mittelgebirge; Ufer, Dämme; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen; Blütenstand: Köpfchen, Körbchen Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: geteilt Blattrand: doppelt gesägt, schrotsägeförmig; gesägt; Trockenfrüchte: Achäne Häufigkeit: verbreitetLebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude); Zeigerpflanze: Nährstoff / Stickstoffzeiger; Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Mittellage (450-1500m); Höhenstufe min: 0mHöhenstufe max. in den Alpen: 2000mNährstoffbedarf: nährstoffreich; Bodenart: +/- humoser Boden; kalkarmer / kalkfreier Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus; Bodenfeuchte: frisch; mäßig trocken;
Bitterorange, Pomeranze
Citrus x aurantium
Rutaceae
Zitrusfrüchte
Botanischer Name: Actinidia deliciosa
Deutscher Name: Chinesischer Strahlengriffel, Kiwi
Prunus persica var nucipersica
Botanischer Name: Prunus persica var nucipersica
Deutscher Name: Nektarine
Botanischer Name: Trifolium repens
Deutscher Name: Weißklee, Kriechklee
Familie: Fabacea
Pflanzengruppe: Unkräuter/Wildkräuter
Blütenfarbe: weiß; Höhe/Länge von 15cm bis 40cmBlütezeit von Mai bis SeptemberLebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Äcker, Getreidefelder, Brachen; Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Blütenstand: Köpfchen, Körbchen Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: geteilt Blattrand: gesägt; gezähnt; Besonderheiten Blatt/Pflanze: Nebenblätter (kleine Seitenblätter am Blattgrund); Häufigkeit: verbreitetLebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude); Zeigerpflanze: Feuchtezeiger; Nährstoff / Stickstoffzeiger; Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Hochlage (1500-3000m); Mittellage (450-1500m); Höhenstufe min: 0mHöhenstufe max. in den Alpen: 2200mNährstoffbedarf: nährstoffreich; Bodenart: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; toniger Boden / Tonboden; PH-Wert Boden: mäßig sauer; mild; Bodenfeuchte: frisch;
Citrus x limon
Botanischer Name: Citrus x limon
Deutscher Name: Zitrone
Familie: Rutaceae
Pflanzengruppe: Zitrusfrüchte
Citrus reticula
Botanischer Name: Citrus reticulata
Deutscher Name: gewöhnliche Mandarine
Botanischer Name: Cornus mas
Deutscher Name: Kornelkirsche
Familie: Cornaceae - Hartriegelgewächse
Pflanzengruppe: Wildobst
Blütenfarbe: gelb; Höhe/Länge von 2m bis 5mBlütezeit von März bis AprilLebensraum: Auen; Gärten und Parks; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen; Blütenstand: einfache Dolde Blattstellung: mittlere Stängelblätter gegenständig Blattspreite: ungeteilt Blattrand: ganzrandig; Verholzungsgrad: Stängel holzig Fleischige Früchte: Beeren Fruchtfarbe: rot; Häufigkeit: häufigLebensdauer: Holzgewächs; Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Nährstoffbedarf: basenreich; Bodenart: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; PH-Wert Boden: mild; neutral; Bodenfeuchte: frisch; mäßig trocken;
Durch die frühe Blüte ist die Kornelkirsche eine besonders wichtige Bienennährpflanze, durch die Früchte ein Vogelschutz- und -nährgehölz. Der Strauch eignet sich auch für regelmäßige, geschnittene Hecken.
Vollreife Früchte als Vitamin-C-reiche Rohkost (auch nach erster Frosteinwirkung); Früchte für Tiefkühlung mit Verarbeitung im Winter geeignet. Herstellen von Trockenprodukten ist in der Sonne oder bei künstlicher Wärme möglich. Säfte, Süßmost sind sehr erfrischend. Likör, Wein von ausgezeichnetem Geschmack, ebenso in Alkohol eingelegte Früchte, von hervorragender Qualität sind Sirup, Gelee und Konfitüre. Marmelade kann mit säurearmen Fruchtarten wie Birne, Apfel, Holunder, Zwetsche sowie Melone und Kürbis zusammen hergestellt werden. Verarbeitungsprodukte weisen eine schöne rosarote Färbung auf.
In dem um 1920 erschienenen Standardwerk Illustrierte Flora von Mittel-Europa von Gustav Hegi heißt es zur Verwendung der „Kirschen“, sie würden entweder roh oder kandiert genossen oder mit Zucker oder Essig zu Kompott verarbeitet.Auch Marmeladen, Gallerten und Fruchtsäfte ließen sich daraus bereiten. Die Fruchtsäfte seien unter dem Namen Scherbet oder Hoschaf besonders im südöstlichen Europa beliebt, namentlich bei den Türken.
Botanischer Name: Corylus avellana
Deutscher Name: gewöhliche Haselnuss
Familie: Betulaceae - Birkengewächse
Pflanzengruppe: Schalenobst
Blütenfarbe: gelb; grün, braun oder unscheinbar; Höhe/Länge von 2m bis 6mBlütezeit von Februar bis AprilLebensraum: Ebene; Gärten und Parks; Gebirge; Mittelgebirge; Steinrasen, Steinschuttfluren; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen; Blütenstand: Kätzchen / Zapfen (diözische Pflanze) Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: ungeteilt Blattrand: doppelt gesägt, schrotsägeförmig; gesägt; gezähnt; Trockenfrüchte: Nuß Häufigkeit: verbreitetLebensdauer: Holzgewächs; Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Mittellage (450-1500m); Höhenstufe min: 0mHöhenstufe max. in den Alpen: 1500mBestäubungsart: Windbestäubung; Lichtbedarf: Halbschatten; Licht; Nährstoffbedarf: nährstoffreich; Bodenart: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus; PH-Wert Boden: mäßig sauer; mild; Bodenfeuchte: frisch;
Botanischer Name: Crataegus monogyna
Deutscher Name: Eingriffliger Weißdorn
Pflanzengruppe: Wirtspflanze
Blütenfarbe: rot, rosa oder purpurn; weiß; Höhe/Länge von 1m bis 10m Blütezeit von Mai bis Juni Lebensraum: Ebene; Gebirge; Mittelgebirge; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen; Blütenstand: Rispe Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: geteilt Blattrand: gesägt; Besonderheiten Blatt/Pflanze: Nebenblätter (kleine Seitenblätter am Blattgrund); Verholzungsgrad: Stängel holzig Fleischige Früchte: Apfelfrucht Häufigkeit: sehr häufig Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude); Holzgewächs; Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Mittellage (450-1500m); Höhenstufe min: 0m Höhenstufe max. in den Alpen: 1000m Lichtbedarf: Halbschatten; Licht; Nährstoffbedarf: basenreich; Bodenart: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus; PH-Wert Boden: mild; Bodenfeuchte: frisch; mäßig trocken; trocken;
Botanischer Name: Cydonia oblonga
Deutscher Name: echte Quitte
Pflanzengruppe: Kernobst
Blütenfarbe: blau, lila oder violett;???
Höhe/Länge von 1m bis 6mBlütezeit von Mai bis JuniLebensraum: Gärten und Parks;
Blütenstand: Rispe ???
Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: ungeteilt Blattrand: ganzrandig; Lebensdauer: Holzgewächs;
Diospyros Kaki
Botanischer Name: Diospyros kaki
Deutscher Name: Kaki, Kakipflaume, Chinesische Quitte
Familie: Ebenaceae (Ebenholzgewächse)
Herkunft: Asien
Verwendung: Tafelobst, getrocknet/gedörrt
Anbau
Diospyros lotus
Botanischer Name: Diospyros lotus
Deutscher Name: Lotuspflaume
Familie: Ebenaceae
Pflanzengruppe: Unterlage für Kaki
Botanischer Name: Ficus carica
Deutscher Name: echte Feige
Familie: Moraceae
Pflanzengruppe: Obst
Blütenfarbe: grün, braun oder unscheinbar; Höhe/Länge von 3m bis 10mBlütezeit von Februar bis SeptemberLebensraum: Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Mauern, Felsen, Felsspalten; Steinrasen, Steinschuttfluren; wärmeliebend; Blütenstand: Endständige Einzelblüte Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: geteilt Blattrand: ganzrandig; Häufigkeit: zerstreutLebensdauer: Holzgewächs; Nährstoffbedarf: nährstoffreich; Bodenart: kalkarmer / kalkfreier Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; salzertragend; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden; Bodenfeuchte: frisch; mäßig feucht; mäßig trocken;
Botanischer Name: Hippophae rhamnoides
Deutscher Name: Sanddorn
Familie: Eleagnaceae
Blütenfarbe: grün, braun oder unscheinbar;
Höhe/Länge von 50cm bis 5m
Blütezeit von März bis Juni
Lebensraum: Auen; Meerestrand und -küste, Dünen, Salzwiesen; Ufer, Dämme; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen;
Blütenstand: Ähre oder Quirl (diozische Pflanze)
Blattrand: ganzrandig;
Besonderheiten Blatt/Pflanze: Blattfarbe deutlich blaugrün (=glauk);
Fruchtfarbe: orange;
Lebensdauer: Holzgewächs;
Zeigerpflanze: Sandzeiger;
Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Mittellage (450-1500m);
Lichtbedarf: Licht;
Wasserbedarf: gering
Nährstoffbedarf: basenreich;
Bodenart: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus;
PH-Wert Boden: mild; sauer;
Bodenfeuchte: mäßig trocken; nass; trocken; wechseltrocken;
Als Getränk wird Sanddorn als orangefarbener dicker Fruchtsaft, Nektar und als Bestandteil von Mixgetränken und Cocktails angeboten. Die Beeren werden auch zu alkoholischen Getränken wie Obstwein und Likör (Fasanenbrause) verarbeitet. Der in Indien gewonnene Sanddorntee wird aus den Früchten des Sanddorns produziert. Wegen seiner leicht berauschenden Wirkung wird der Sanddorntee dort auch bei Festen getrunken.
Botanischer Name: Juglans regia
Deutscher Name: Walnuss
Familie: Juglandaceae
Blütenfarbe: gelb; grün, braun oder unscheinbar; Höhe/Länge von 5m bis 25m Blütezeit von Mai bis Mai Lebensraum: Auen; Gärten und Parks; Gebirge; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen; Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: geteilt Blattrand: ganzrandig; Verholzungsgrad: Stängel holzig Trockenfrüchte: Nuß Häufigkeit: zerstreut Lebensform: Chamaephyten (gr. chamaí = auf der Erde (befindlich)) Lebensdauer: Holzgewächs; Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Hochlage (1500-3000m); Mittellage (450-1500m); Höhenstufe min: 100m Höhenstufe max. in den Alpen: 1000m Lichtbedarf: Licht;
Botanischer Name: Mespilus germanica (früher Crataegus germanica)
Deutscher Name: echte Mispel
Blütenfarbe: weiß; Höhe/Länge von 2m bis 5m Blütezeit von Mai bis Juni Lebensraum: Ebene; Gärten und Parks; Gebirge; Mittelgebirge; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen; Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: ungeteilt Blattrand: ganzrandig; Häufigkeit: sehr selten Lebensdauer: Holzgewächs; Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Mittellage (450-1500m); Höhenstufe min: 0m Höhenstufe max. in den Alpen: 1100m Lichtbedarf: Halbschatten; Licht; Nährstoffbedarf: basenreich; Bodenart: kalkarmer / kalkfreier Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus; PH-Wert Boden: basisch; mäßig sauer; mild; neutral; Bodenfeuchte: frisch; mäßig trocken;
Botanischer Name: Lonicera caerulea var kamtschatika
Deutscher Name: Honigbeere, Maibeere, sibirische Blaubeere, blaue Heckenkirsche
Familie: Caprifoliaceae
Blütenfarbe: gelb; weiß; Höhe/Länge von 60cm bis 1,5mBlütezeit von Mai bis JuniLebensraum: Gärten und Parks; Blütenstand: einfache Dolde Blattstellung: mittlere Stängelblätter gegenständig Blattspreite: ungeteilt Blattrand: ganzrandig; Besonderheiten Blatt/Pflanze: Stengel rankend; Fleischige Früchte: Beeren Fruchtfarbe: blau; Lebensdauer: Holzgewächs; Höhenstufen: Hochlage (1500-3000m); Höhenstufe min: 800mHöhenstufe max. in den Alpen: 2000mBestäubungsart: Bienenbestäubung; Hummelbestäubung; Insektenbestäubung;
Musa acuminata
Botanischer Name: Musa acuminata
Deutscher Name: Dessert-Banane, Kochbanane
Familie: Musaceae
Botanischer Name: Prunus cerasifera
Deutscher Name: Kirschpflaume, Myrobalane
Pflanzengruppe: Steinobst, Unterlage (für Prunus domestica?)
Blütenfarbe: rot, rosa oder purpurn; weiß; Höhe/Länge von 2m bis 5mBlütezeit von März bis AprilLebensraum: Gärten und Parks; Gewässer, Feuchtgebiete; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen; Blütenstand: Traube Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig Blattspreite: ungeteilt Blattrand: gesägt; Fleischige Früchte: Steinfrüchte Fruchtfarbe: rot; Lebensdauer: Holzgewächs; Bodenfeuchte: feucht;
Botanischer Name: Prunus cerasus
Deutscher Name: Sauerkirsche, Weichsel
Höhe/Länge von 1m bis 10m
Blütezeit von April bis Mai
Lebensraum: Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Blütenstand: einfache Dolde
Blattrand: doppelt gesägt, schrotsägeförmig; gesägt
Fruchtfarbe: rot
Lebensdauer: Holzgewäche
Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Hochlage (1500-3000m); Mittellage (450-1500m)
Höhenstufe max. in den Alpen: 1800m
Bodenart: lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden
Prunus dulcis
Botanischer Name: Prunus dulcis
Deutscher Name: Mandelbaum
Botanischer Name: Prunus mahaleb
Deutscher Name: Steinweichsel, Felsenkirsche
Höhe/Länge von 2m bis 6m
Lebensraum: Mauern, Felsen, Felsspalten; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Zeigerpflanze: Kalkzeiger
Bodenart: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Botanischer Name: Prunus spinosa
Deutscher Name: Schlehe, Schwarzdorn
Pflanzengruppe: Steinobst, Wildobst, Unterlage
Höhe/Länge von 3m bis 6m
Lebensraum: Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Halbmagerrasen; Halbtrockenrasen; Magerrasen; Magerwiesen; Mauern, Felsen, Felsspalten; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Fruchtfarbe: blau
Nährstoffbedarf: mäßig basenreich; mäßig nährstoffreich
Bodenart: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; steiniger Boden / Kies / Grus
PH-Wert Boden: basisch
Bodenfeuchte: frisch; mäßig trocken
Punica granatum
Botanischer Name: Punica granatum
Deutscher Name: Granatapfel
Familie: Lythraceae
Botanischer Name: Pyracantha coccinae
Deutscher Name: Mittelmeer-Feuerdorn
Blütezeit von Mai bis Juni
Lebensraum: Ebene; Gärten und Parks; Mittelgebirge
Blattrand: gekerbt; gesägt
Fleischige Früchte: Apfelfrucht
Fruchtfarbe: orange
Pyrus pyrifolia var culta
Botanischer Name: Pyrus pyrifolia var culta
Deutscher Name: Nashi, Asienbirne,
Botanischer Name: Rosa canina
Deutscher Name: Hagebutte, Hundsrose
Pflanzengruppe: Blühpflanze
Blütezeit von Juni bis Juni
Lebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Häufigkeit: verbreitet
Höhenstufe max. in den Alpen: 1700m
Lichtbedarf: Halbschatten; Licht;
Nährstoffbedarf: basenreich
Bodenart: +/- humoser Boden
PH-Wert Boden: mäßig sauer; mild
Botanischer Name: Rosa rugosa
Deutscher Name: Kartoffelrose
Pflanzengruppe: Blühpflanze, Wildobst
Höhe/Länge von 1m bis 1,5m
Botanischer Name: Sambucus nigra
Deutscher Name: Schwarzer Holunder
Familie: Viburnaceae - Schneeballgewächse (früher Adoxaceae)
Höhe/Länge von 2m bis 10m
Blütezeit von Juni bis Juli
Lebensraum: Auen; Ebene; Gärten und Parks; Gebirge; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Mittelgebirge; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Blütenstand: Doldenrispe, Scheindolde
Blattstellung: mittlere Stängelblätter gegenständig
Fruchtfarbe: schwarz
Zeigerpflanze: Nährstoff / Stickstoffzeiger
Bodenfeuchte: feucht; frisch;
Sorbus domestica
Speierling
Lebensraum: Gärten und Parks; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Fruchtfarbe: grün; rot
Häufigkeit: sehr selten
Bodenart: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden
Heute werden sie zu Mus, Marmeladen und zu Speierlingsbrand verarbeitet. Die Fruchterträge sind beachtlich: So bringt der größte existierende Speierling in Österreich, der einen Stammdurchmesser von 1 ½ Meter aufweist, im Jahr rund 500 Kilogramm Früchte.
Vaccinum corymbosum
Vaccinum macrocarpon
Vaccinum myrtillus
Waldheidelbeere, Blaubeere
Familie: Ericaceae
Höhe/Länge von 15cm bis 50cm
Blütezeit von April bis August
Lebensraum: Gebirge; Gewässer, Feuchtgebiete; Heide; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Blattrand: ganzrandig; gesägt; gezähnt
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude); Holzgewächs
Zeigerpflanze: Magerkeitszeiger; Säurezeiger
Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Hochlage (1500-3000m)
Höhenstufe max. in den Alpen: 2300m
Nährstoffbedarf: basenarm; mäßig nährstoffreich; nährstoffarm
Bodenart: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus
Vaccinum vitis-idaea
Vitis vinifera subsp vinifera
Tafeltraube, Weinrebe
Familie: Vitaceae - Weinrebengewächse
Blütenfarbe: grün, braun oder unscheinbar
Höhe/Länge von 10m bis 20m
Lebensraum: Weinberge
Fruchtfarbe: blau; gelb; grün; rot
Bodenart: kalkarmer / kalkfreier Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; Lößboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus
PH-Wert Boden: mäßig sauer; mild; neutral
Bodenfeuchte: frisch; mäßig trocken; trocken
Botanischer Name: Elymus repens
Deutscher Name: Kriech-Quecke
Familie: Poaceae
Pflanzengruppe: Unkräuter Wildkräuter
Höhe/Länge von 50cm bis 1,5m
Lebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen; Auen; Gebirge; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Ufer, Dämme
Besonderheiten Blatt/Pflanze: parallele Blattnerven ( Kl.:Monocotyledoneae);
Zeigerpflanze: Nässezeiger
Höhenstufe max. in den Alpen: 1100m
Bodenfeuchte: frisch; mäßig trocken; wechselfeucht
Botanischer Name: Galinsoga parviflora
Deutscher Name: kleinblütiges Knopfkraut, Franzosenkraut
Familie: Asteraceae
Blütenfarbe: gelb; weiß
Höhe/Länge von 10cm bis 60cm
Blütezeit von Mai bis Oktober
Botanischer Name: Heracleum mantegazzianum
Deutscher Name: Riesen-Bärenklau, Herkulesstaude
Familie: Apiaceae
Höhe/Länge von 2m bis 3m
Blütezeit von Juli bis September
Lebensraum: Auen; Ebene; Gewässer, Feuchtgebiete; Ufer, Dämme; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Besonderheiten Blatt/Pflanze: Blätter stengelumfassend
Lebensform: Hemikryptophyten (Überdauerungsknospen liegen an der Erdoberfläche)
Bodenart: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; toniger Boden / Tonboden; Bodenfeuchte: feucht; frisch
Botanischer Name: Oxalis corniculata
Deutscher Name: Hornfrüchtiger Sauerklee, Gelber Sauerklee
Familie: Oxalidaxeae
Blütenfarbe: gelb
Höhe/Länge von 10cm bis 50cm
Lebensraum: Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude); einjährig; einjährig-überwinternd
Bodenart: +/- humoser Boden; kalkarmer / kalkfreier Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden
Botanischer Name: Plantago major subsp major
Deutscher Name: Gewöhnlicher Breitwegerich, Großer Breitwegerich
Familie: Plantaginaceae
Blütenfarbe: blau, lila oder violett; grün, braun oder unscheinbar; weiß
Höhe/Länge von 5cm bis 30cm
Blütezeit von Juni bis Oktober
Lebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Ufer, Dämme; Blütenstand: Ähre oder Quirl
Besonderheiten Blatt/Pflanze: parallele Blattnerven ( Kl.:Monocotyledoneae)
Höhenstufe max. in den Alpen: 2400m
Botanischer Name: Ranunculus repens
Deutscher Name: Kriechender Hahnenfuß
Familie: Ranunculaceae
Lebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Äcker, Getreidefelder, Brachen; Auen; Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen;
Zeigerpflanze: Lehmzeiger; Verdichtungszeiger
Bodenart: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden
PH-Wert Boden: mäßig sauer; mild; sauer
Bodenfeuchte: feucht; frisch
Botanischer Name: Rumex acetosa
Deutscher Name: Großer Sauerampfer, Wiesen-Sauerampfer
Familie: Polygonaceae
Blütenfarbe: grün, braun oder unscheinbar; rot, rosa oder purpurn
Lebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Äcker, Getreidefelder, Brachen; Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Bodenart: lehmiger Boden / Lehmboden; toniger Boden / Tonboden; torfiger Boden / Torfboden
Botanischer Name: Solidago canadensis
Deutscher Name: Kanadische Goldrute
Höhe/Länge von 50cm bis 2m
Blütezeit von August bis Oktober
Lebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen; Auen; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Staudenfluren, mont. und alp. Hochstaudenfluren; Trockenrasen; Ufer, Dämme; wärmeliebend
Zeigerpflanze: Nährstoff / Stickstoffzeiger; Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Mittellage (450-1500m)
Bestäubungsart: Fliegenbestäubung
Bodenfeuchte: feucht; frisch; mäßig feucht;
Botanischer Name: Stellaria media
Deutscher Name: Vogelmiere, Vogel-Sternmiere
Familie: Caryophyllaceae
Pflanzengruppe: Unkräuter, Wildkräuter
Höhe/Länge von 5cm bis 40cm
Blütezeit von Januar bis Dezember
Lebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen; Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Weinberge
Trockenfrüchte: Kapsel
Höhenstufe max. in den Alpen: 1900m
Bodenart: +/- humoser Boden; sandiger Boden / Sandboden
PH-Wert Boden: mild
Botanischer Name: Tussilago farfara
Deutscher Name: Huflattich
Höhe/Länge von 10cm bis 30cm
Blütezeit von Februar bis April
Lebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen; Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Steinrasen, Steinschuttfluren; Ufer, Dämme; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Zeigerpflanze: Feuchtezeiger
Bodenart: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden
Botanischer Name: Urtica dioica subsp dioica
Deutscher Name: Große Brennnessel, Gewöhliche Brennnessel
Familie: Urticaceae
Höhe/Länge von 30cm bis 3m
Lebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Äcker, Getreidefelder, Brachen; Auen; Ebene; Gärten und Parks; Gebirge; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Gewässer, Feuchtgebiete; Mittelgebirge; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Zeigerpflanze: Feuchtezeiger; Nährstoff / Stickstoffzeiger
Bestäubungsart: Windbestäubung; Lichtbedarf: Halbschatten; Licht
Bodenart: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; toniger Boden / Tonboden
PH-Wert Boden: mild; neutral
Botanischer Name: Taraxacum officinale
Deutscher Name: Wiesen-Löwenzahn, Gewöhnlicher Löwenzahn
Blütezeit von April bis Juni
Lebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Äcker, Getreidefelder, Brachen; Ebene; Gärten und Parks; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Mauern, Felsen, Felsspalten
Blattstellung: grundständige Blattrosette / Blätter
Blattrand: doppelt gesägt, schrotsägeförmig
Besonderheiten Blatt/Pflanze: Pflanze mit Milchsaft
Verholzungsgrad: Stängel krautig Trockenfrüchte: Achäne
Höhenstufe max. in den Alpen: 2500m
Bodenart: lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden
Prunus avium subsp avium
Vogelkirsche
Unterlage für Prunus avium subsp duracina oder Prunus avium subsp juliana
Höhe/Länge von 1,5m bis 25m
Blütezeit von März bis Mai
Lebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Ebene; Gebirge; Mittelgebirge; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen
Fleischige Früchte: Steinfrüchte Fruchtfarbe: grün; rot
Zeigerpflanze: Lehmzeiger
Bestäubungsart: Bienenbestäubung; Insektenbestäubung
Bodenart: lehmiger Boden / Lehmboden; Mullboden
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