Definiere und unterscheide die Begriffe Unternehmen, Betrieb und Firma
Unternehmen: rechtlich-wirtschaftliche Einheit
Betrieb: technisch-produktionsbezogene Einheit
Firma: Name des Unternehmens
Nenne übliche Rechtsformen von privaten Unternehmen
Einzelunternehmen
Personengesellschaften
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
Offene Handeslgesellschaft (OHG)
Kommanditgesellschaft (KG)
Kapitalgesellschaften
Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
Aktiengesellschaft (AG)
Mischformen (GmbH & Co. KG)
Nenne Rechtsformen von öffentlichen Unternehmen
Verein (e.V.)
Genossenschaft (eG)
Anstalt öffentlichen Rechts
Warum sollte ein Unternehmen nachhaltig Wirtschaften statt den Gewinn zu maximieren?
Steigerung der Ressourceneffizienz & Vermeidung von Ressourcen verschwendung -> Kostenreduktion
Wettbewerbsvorteile
Hohe Produktqualität (Langlebigkeit, Design to Recycle)
Günstige Finanzierung durch Green Bonds
Wie sieht die Supply-Chain-Matrix aus?
Was ist der Reboundeffekt?
Phänomen, bei dem Effizienzsteigerungen bei Produkten oder Dienstleistungen zu unerwarteten Verhaltensänderungen führen, die den ursprünglichen Spareffekt teilweise oder ganz aufheben und somit das Ziel der Nachhaltigkeit gefährden
Was sind Green Bonds?
Green Bonds, oder „grüne Anleihen“, sind festverzinsliche Wertpapiere, mit denen Emittenten Kapital für ausschließlich umweltfreundliche und klimaschonende Projekte aufnehmen.
Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Anleihen ist die zweckgebundene Verwendung der Mittel für Projekte mit ökologischem Nutzen, wobei Transparenz und die Berichterstattung über die Mittelverwendung durch Standards wie die Green Bond Principles (GBP) gefördert werden.
Nenne die Ziele der Materialwirtschaft
Beschaffung & Bereitstellung der zur Produktion notwendigen Materialien
in der erforderlichen Art
in der erforderlichen Menge
in der erforderlichen Qualität
zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort
zu günstigen Preisen
Nenne alle gängigen Materialarten
Rohstoffe: Hauptbestandteil eines Produkts
Hilfsstoffe: Produktbestandteil mit wert- und mengenmäßiger geringer Bedeutung
Betriebsstoffe: Produkt, das für die Produktion, aber nicht das Produkt benötigt wird
Unfertige Erzeugnisse: Produkte, de noch nicht verkaufsreif sind
Fertigerzeugnisse
(Handels-)Waren: Produkte, die von anderen Herstellern erworben und ohne weitere Bearbeitung verkauft werden
Welche Akteure spielen eine Rolle in der Beschaffungslogistik?
Lieferant
Hersteller
Logistikdienstleister
Händler
Was sind die Aufgaben des Lieferanten
Auswahl Dienstleister
Produktionsplanung
Materialdisposition
Transportdisposition
Was sind die Aufgaben des Herstellers?
Auswahl des Lieferanten
Absatz-/Produktionsplanung
Programm-/Sequenzplanung
Feinabruf
Was sind die Aufgaben des Logistikdienstleisters?
Behälterdisposition
Fahrzeugdisposition
Tourenplanung
Sendungsbündelung
Was sind die Aufgaben eines Händlers?
Sortimentsplanung
Bedarfsprognosen
Nachschubplanung
Kommissionierung
Was sind die Interessen des Lieferanten?
Maximaler Verkaufspreis
100% Lieferservice
Sichere Produktionspläne
Minimale Bestände
Was sind die Interessen eines Herstellers?
Minimaler Einaufspreis
100% Termintreue
Fertigungsflexibilität
Was sind die Interessen eines Logistikdienstleisters?
Kostenbegrenzung
Kundenservice
Fuhrparkauslastung
Leerfahrtenminimierung
Was sind die Interessen eines Händlers?
Minimaler Einkaufspreis
Einkauf gängiger Artikel
Welche Phasen werden im Rahmen einer Einkaufsportfolio-Analyse durchgeführt?
Klassifizierung der Beschaffungsartikel
Analyse des Beschaffungsmarktes
Strategische Positionierung
Aktionspläne
Welche Beschaffungsartikel werden unterschieden im Rahmen der Klassifizierung?
Strategische Artikel: Großer Einfluss auf das Ergebnis, hohes Beschaffungsrisiko
Engpassartikel: Niedriger Einfluss auf das Ergebnis, hohes Beschaffungsrisiko
Hebelartikel: Großer EInfluss auf das Ergebnis, geringes Beschaffungsrisiko
Unkritische Artikel: Niedriger Einfluss auf das Ergebnis, geringes Beschaffungsrisiko
Welche Hauptaufgaben fallen bei der Beschaffung eines strategischen Artikels an?
Präzise Bedarfsprognose
Langfristige Lieferantenbeziehungen
Make or Buy
Risikoanalyse
Notfallplanung
Logistik-, Bestands- und Lieferantenkontrolle
Welche Informationen werden für die Beschaffung eines strategischen Artikels benötigt?
sehr detaillierte Marktdaten
Informationen über langfristige Angebots- & Bedarfsentwicklungen
Gute Kenntnis des Wettbewerbs
Industrie-Kostenkurve
Welche Hauptaufgaben fallen bei der Beschaffung eines Engpassartikels an?
Mengensicherung (wenn notwendig, gegen Aufpreis)
Lieferantenkontrolle
Bestandssicherheit
Ausweichpläne
Welche Hauptaufgaben fallen bei der Beschaffung eines Hebelartikels an?
Ausnutzen der vollen Einkaufsmacht
Lieferantenauswahl
Produktsubstitution
gezielte Preis- & Verhandlungsstrategie
Vertrags- & Spotmarkteinkäufe
Auftragsmengenoptimierung
Welche Hauptaufgaben fallen bei der Beschaffung eines unkritischen Artikels an?
Produktstandardisierung
Überwachung & Optimierung der Auftragsmengen
Effiziente Bearbeitung
Bestandsoptimierung
Welche Informationen werden für die Beschaffung eines Engpassartikels benötigt?
Prognose über mittelfristige Entwicklung von Angebot & Nachfrage
Sehr gute Marktdaten
Bestandskosten
Erhaltungspreis
Welche Informationen werden für die Beschaffung eines Hebelartikels benötigt?
Gute Marktdaten
Kurz- bis mittelfristige Bedarfsplanung
Exakte Lieferantendaten
Prognose von Preisentwicklungen und Frachtraten
Welche Informationen werden für die Beschaffung eines unkritischen Artikels benötigt?
Gute Marktübersicht
Kurzfristige MArktprognose
Optimale Bestandshöhe für wirtschaftliche Auftragsgrößen
Was beinhaltet die Analyse des Beschaffungsmarktes
Antzipation der Machtverhältnisse zwischen Lieferanten und Nachfragern
Ausschlaggebende Faktoren für Bestimmung einer Lieferantenmacht
Marktgröße im Verhältnis zur Lieferantenkapazität
Marktwachstum im Verhältnis zur Kapazitätsausweitung
Kapazitätsauslastung
Kapazitätsflexibilität
Wettbewerbssituation
Markteintrittsbarrieren
Ausschlaggebende Faktoren für Bestimmung einer Nachfragemacht
Einkaufsmenge
Relativer Marktanteil
Ergebnisbeitrag der wichtigsten Fertigprodukte
Kosten- & Preisstruktur
Kosten bei Lieferausfall
Möglichkeiten zur Eigenfertigung
Kosten der Erschließung neuer Bezugsquellen im Verhältnis zu den Kosten einer Eigenfertigung
Welche Strategien gibt es im Rahmen einer Strategischen Positionierung
Abschöpfen
Diversifizieren
Abwägen
Wie sieht die Einkaufsportfoliomatrix aus?
Was versteht man unter Abschöpfen im Rahmen der strategischen Positionierung?
starke Marktstellung bzw. Verhandlungsposition
offensives Auftreten auf dem Markt möglich, um günstige Einkaufspreise auszuhandeln
ohne dabei jedoch langfristige Lieferantenbeziehungen zu gefährden
Was versteht man unter Disversifizieren im Rahmen der strategischen Positionierung?
Lieferant verfügt über die bessere Verhandlungsposition
nachfragende Unternehmen sollte nach Alternativen suchen -> z. B. andere Lieferanten, Substitute für die zu beschaffenden Artikel oder Eigenfertigung
Was versteht man unter Abwägen im Rahmen der strategischen Positionierung?
Weder Lieferant noch das nachfragende Unternehmen haben starke Marktstellung
Einzelfallentscheidung, ob Unternehmen eher zurückhaltend oder eher fordernd auftritt
Risiko und Nutzen eines aggressiven Vorgehens halten sich hier etwa die Waage
Welche Kriterien spielen bei Sourcing-Konzepten eine Rolle?
Beschaffungsareal
Lieferantenanzahl
Beschaffungsobjekt
Wertschöpfungsort
Beschaffungssubjekt
Welche Sourcing Konzepte gibt es bezogen auf das Beschaffungsareal?
Local Sourcing
Domestic Sourcing
Global Sourcing
Was versteht man unter Local Sourcing?
Beschaffung aus dem direkten, regionalen Umfeld
Was versteht man unter Domestic Sourcing?
Beschaffung im Inland
Was versteht man unter Global Sourcing?
Weltweite Beschaffung
Welche Sourcing-Konzepte gibt es bezogen auf die Lieferantenzahl?
Sole Sourcing
Single Sourcing
Dual Sourcing
Multiple Sourcing
Was versteht man unter Sole Sourcing?
Materialien ausschließlich von einem Lieferanten (Lieferant hat ein Monopol)
Was versteht man unter Single Sourcing?
Materialien ausschließlich von einem Lieferanten (mehrere Lieferanten stehen zur Auswahl)
Was versteht man unter Dual Sourcing?
Materialien von zwei Lieferanten
Was versteht man unter Multiple Sourcing?
Materialien von mehreren Lieferanten
Welche Sourcing-Konzepte in Bezug auf das Beschaffungsareal werden unterschieden?
Unit Sourcing
Black Box Sourcing
Modular Sourcing
System Sourcing
Was versteht man unter Unit Sourcing?
Beschaffung einzelner Materialien (z.B. Einzelteile, meist Vorprodukte mit geringer Komplexität)
Was versteht man unter Black Box Sourcing?
Beschaffung von Baugruppen (von einem Lieferanten entwickelt)
Was versteht man unter Modular Sourcing?
Beschaffung von Baugruppen (Baugruppe wird vom Unternehmen entwickelt und vom Lieferanten nach dessen Vorgaben gefertigt und ausgeliefert)
Was versteht man unter System Sourcing?
Beschaffung von Subsystemen (Partnerschaft mit Lieferanten z.B. ein vormontiertes PKW-Cockpit)
Welche Sourcing-Konzepte in Bezug auf den Wertschöpfungsort gibt es?
External Sourcing
Internal Sourcing
Was versteht man unter External Sourcing?
Wertschöpfung entsteht beim Lieferanten in der Produktionsstätte
Was versteht man unter Internal Sourcing?
Wertschöpfung entsteht intern in der eigenen Produktionsstätte durch den Lieferanten (Sicherstellung der unterbrechungsfreien Versorgung)
Welche Sourcing-Konzepte in Bezug auf das Beschaffungssubjekt werden unterschieden?
Individual Sourcing
Cooperative Sourcing
Was versteht man unter Individual Sourcing?
Beschaffung individuell für ein Unternehmen
Was versteht man unter Cooperative Sourcing?
Beschaffung in Kooperation mit weiteren Unternehmen
In welche Bereiche werden Sourcing Konzepte eingeteilt?
Welchen Schritte werden im Rahmen einer Lieferantenauswahl durchgeführt?
Anlegen eines Kriterienkatalogs
Bewertung durchführen
Durchschnittsnoten bilden
Rangordnung bilden
Welche Bereitstellungskonzepte werden im Rahmen der ABC-Analyse unterschieden?
Einzelbeschaffung im Bedarfsfall
Vorratsbeschaffung
Produktsynchrone Beschaffung
Was bedeutet eine Einzelbeschaffung im Bedarfsfall für ein Unternehmen?
Keine Lagerkosten
Zeitlich & preislich eingeschränkter Spielraum
Was bedeutet eine Vorratsbeschaffung für ein Unternehmen?
Lagerhaltungskosten
Hohe Materialverfügbarkeit
Preisrisiken reduzieren
Was bedeutet eine Produktionssynchrone Beschaffung für ein Unternehmen?
Geringere Lagerhaltungskosten
Just-in-Time Beschaffung (JIT)
Hoher Informationsaustausch zum Lieferanten
Was sind A-, B- & C-Teile nach der Klassifikation der Materialien im Rahmen einer ABC-Analyse
A-Teile: Kleine Teileanzahl (ca. 15%) und hoher Anteil (ca. 80%) am Gesamtwert
B-Teile: Mittlere Teileanzahl (ca. 35%) und mittlerer Anteil (ca. 15%) am Gesamtwert
C-Teile: Große Teileanzahl (ca. 50%) und geringer Anteil (ca. 5%) am Gesamtwert
Definiere Produktion
Die Produktion ist der Prozess, bei dem Inputs bzw. Produktionsfaktoren zu Output umgewandelt werden.
Der gewünschte Output ist üblicherweise ein oder mehrere Wirtschaftsgüt(er). Outputs sind außerdem auch Emissionen und Abfall.
Nenne 5 Arten von Produktionsfaktoren
allgemeine Produktionsfaktoren
Dispositiver Faktor
Verbrauchsfaktor
Potenzialfaktor
Zusatzfaktor
Was ist ein Produktionsfaktor?
Materielle und nicht-materielle Einsatzgüter, die im Produktionsprozess kombiniert werden, um Ausbringungsgüter zu erzeugen
Was ist ein Dispositiver Faktor?
Produktionsfaktor i.S.v. menschlicher Arbeitsleistung, welcher
die Geschäftsleitung und anderen Managementfunktionen in Form von
Planung, Steuerung und Kontrolle umfasst
Was ist ein Verbrauchsfaktor?
Werkstoffe, die im Produktionsprozess etwa in Form von Rohstoffen, Hilfsstoffen (z. B. Schrauben), Bauteilen, Baugruppen oder Betriebsstoffen (z. B. Schmiermittel und Energie) verbraucht werden
Es werden unterschieden:
direkte Verbrauchsfaktoren (z.B. Roh- & Hilfsstoffe): Fließen in das Produkt ein
indirekte Verbrauchsfaktoren (z.B. Betriebsstoffe): Fließen nicht in das zu erzeugende Produkt ein
Was ist ein Potenzialfaktor?
Inputs, die ein Leistungs- bzw. Nutzungspotenzial besitzen, welches dem Produktionsprozess zur Verfügung gestellt wird; umfassen insbesondere die objektbezogene menschliche Arbeitsleistung und Betriebsmittel wie z. B. Maschinen, Anlagen, Grundstücke und Gebäude
Was ist ein Zusatzfaktor?
Leistungen von staatlichen Einrichtungen, Kreditinstituten und Versicherungen, für die u. a. Steuern, Gebühren oder Zinsen anfallen, sowie Informationen und Rechte
Nenne die 4 Repetitionstypen
Einzelproduktion
Serienproduktion
Massenproduktion
Sortenproduktion
Was versteht man unter Einzelproduktion?
Herstellung einzelner Produkte und oftmals kundenindividueller Unikate
Was versteht man unter Serienproduktion?
Herstellung einer begrenzten Stückzahl eines Produktes als Serie
Was versteht man unter Massenproduktion?
Herstellung ein und desselben Produkts über einen langen Zeitraum in großen Mengen
Was versteht man unter Sortenproduktion?
Zeitlich aufeinanderfolgende und durch Umrüstvorgänge unterbrochene Herstellung mehrerer, sehr ähnlicher Varianten eines Grundprodukts auf denselben Anlagen (z. B. Waschmittel); Spezialfall der Massenproduktion
Nenne die drei Anordnungstypen, die als Unterscheidungsmerkmal von Produktionssystemen gelten
Verrichtungsprinzip - Werkstattproduktion
Objektprinzip - Fließproduktionssysteme & Zentrenproduktion
Matrixproduktion
Was versteht man unter dem Verrichtungsprinzip?
Organisationsprinzip in Unternehmen, bei dem die Aufgaben nach Art der Tätigkeit gebündelt & zusammengefasst werden (typischerweise in der Einzelproduktion zu finden)
Was versteht man unter Objektprinzip?
Organisationsprinzip, bei dem sich die Anordnung der Produktiveinheiten an den Arbeitsplänen der herzustellenden Produkte orientiert.
Diese wird zusätzlich unterteilt in Fließproduktionssystem & Zentrenproduktion (beides in Massen- & Sortenproduktion zu finden)
Was versteht man unter einer MAtrixproduktion
Flexibles Fertigungssystem aus modularen Zellen zur kundenindividuellen Massenproduktion (Einzelfertigung von Produktvarianten zu Kosten einer Massenproduktion)
Was sind Zielsetzungen eines Produktionssystems?
Ökonomische Ziele
Ökologische Ziele
Soziale Ziele
Erfolg
Was beschreibt Erfolg im Allgemeinen?
Erfolg ist der Mehrwert des bewirkten Nutzens minus die hervorgerufenen Schäden einer Produktionsaktivität
Wie wird ökonomischer Erfolg gemessen?
Gewinn
Gewinn = Gesamterlös - Gesamtkosten
Was ist der Deckungsbeitrag?
Deckungsbeitrag ist stückbezogener Erfolgsbeitrag, denn er gibt an wie viel ein Erzeugnis zur Deckung der gesamten Fixkosten beiträgt -> Break-Even Point
Deckungsbeiträge dienen der Steuerung des (optimalen) Fertigungsprogramms
Aufnahme, wenn positive absolute Deckungsbeiträge
Bei knappen Kapazitäten: Bestimmung von engpassbezogenen Deckungsbeiträgen
Wie kann der Deckungsbeitrag errechnet werden?
D = L(var)-K(var)
L(var): variabler Erlös
K(var): variable Kosten
Wie kann der Gesamtgewinn errechnet werden?
G = L(var)+L(fix)-K(var)-K(fix)
L(fix): fixer Erlös
K(fix): fixe Kosten
Definiere den kurzfristigen Produktionsprozess
Periode, in der mindestens ein Produktionsfaktor fix ist (meist: Anlagevermögen). Unternehmen können dann nur die variablen Produktionsfaktoren wie bspw. Arbeit oder Energieeinsatz anpassen
Nachhaltigkeitsbezug: Effizienzsteigerung vorallem über Ressourcenschonung und optimierte Nutzung vorhandener Anlagen
Definiere den langfristigen Produktionsprozess
Zeitraum, in dem alle Produktionsfaktoren variabel sind. Unternehmen können Technologien, Anlagen und Organisationsstrukturen
Nachhaltigkeitsbezug: Umstieg auf ressourceneffiziente, emissionsarme und kreislauforientierte Produktsysteme
Was ist das Durchschnittsprodukt eines Produktionsfaktors?
Das Durchschnittsprodukt ist der Output pro Einheit eines Inputfaktors, also Gesamtoutput dividiert durch die eingesetzte Menge dieses Faktors.
Was ist das Grenzprodukt eines Produktionsfaktors?
Zusätzlicher Output, der entsteht, wenn ein Inputfaktor um eine Einheit erhöht wird, während alle anderen Inputs konstant bleiben.
Wie lautet das Gesetz des abnehmenden Grenzprodukts?
Steigt der Einsatz eines variablen Inputs bei mindestens einem fixen Input, nimmt ab einem bestimmten Punkt das zusätzliche Grenzprodukt jeder weiteren Einheit dieses Inputs ab.
Warum kann das Grenzprodukt eines Faktors negativ werden?
Wenn zu viele Einheiten eines variablen Inputs eingesetzt werden, behindern sie sich gegenseitig, wodurch der zusätzliche Output sinkt und sogar negativ werden kann.
Wie kann in der langen Frist der Zusammenhang zwischen Produktionsmenge und Emissionen durchbrochen werden?
In der langen Frist kann ein Unternehmen auf andere Energieträger oder effizientere Technologien umsteigen, sodass mehr Output mit relativ weniger Energieverbrauch oder Emissionen möglich ist (Substitution)
Was ist eine Isoquante?
Eine Isoquante zeigt alle Kombinationen von zwei Inputs (z.B. Arbeit und Kapital), mit denen dieselbe Outputmenge produziert werden kann.
Was bedeutet eine Bewegung entlang einer Isoquante?
Entlang einer Isoquante bleibt die Outputmenge konstant, es findet lediglich eine Substitution zwischen den Inputs statt (mehr von einem Input, weniger vom anderen).
Was bedeutet eine Bewegung von einer Isoquante zu einer weiter außen liegenden Isoquante?
Eine Bewegung nach außen bedeutet, dass eine höhere Outputmenge erreicht wird; nach innen entsprechend eine geringere Outputmenge.
Was ist die Grenzrate der technischen Substitution (GRTS)?
Die GRTS misst, in welchem Verhältnis ein Input durch einen anderen ersetzt werden kann, ohne den Output zu verändern.
Was sind perfekte Substitute aus Sicht der Produktion?
Inputs, die sich vollständig gegenseitig ersetzen können; die Isoquanten sind gerade Linien mit konstanter Steigung und konstanter GRTS
Was sind perfekte Komplementärgüter aus Sicht der Produktion?
Inputs, die nur in festen Verhältnissen gemeinsam eingesetzt werden können; die Isoquanten sind L-förmig, da zusätzliche Einheiten eines Faktors ohne den anderen keinen zusätzlichen Output bringen.
Wie werden Fixkosten definiert?
Fixkosten sind Kosten, die in einem bestimmten Zeitraum unabhängig von der Produktionsmenge anfallen, z.B. Miete bei gegebener Vertragsbindung.
Wie werden variable Kosten definiert?
Variable Kosten hängen von der Produktionsmenge ab und verändern sich mit dem Output.
Wie setzen sich die Gesamtkosten zusammen und wie ist die Formel?
Gesamtkosten sind die Summe aus Fixkosten und variablen Kosten mit der Beziehung TK=FK+VK
Was sind Grenzkosten und wie lautet ihre Definition in Worten?
Grenzkosten sind der Anstieg der Gesamtkosten, wenn der Output um eine Einheit erhöht wird.
Welche typische Form haben Grenzkosten-, DVK- und DTK-Kurve und warum?
Grenzkosten-, DVK- und DTK-Kurve sind U‑förmig, weil bei zunächst steigendem variablen Input die Durchschnitts- und Grenzprodukte steigen und später durch das Gesetz des abnehmenden Grenzprodukts die Durchschnitts- und Grenzkosten wieder ansteigen.
Was unterscheidet die kurze von der langen Frist in der Kostenbetrachtung?
In der kurzen Frist gibt es fixe und variable Inputs sowie Fixkosten; in der langen Frist sind alle Inputs variabel und es gibt keine Fixkosten.
Welche ökonomische Größe beschreibt die Isokostengerade und wie lautet ihre Kostenfunktion?
Die Isokostengerade zeigt alle Kombinationen von K und L, für die die Gesamtkosten gleich hoch sind, mit TK=wL+rK, wobei w der Lohnsatz und r der Kapitalpreis ist.
Was ist die Bedingung für die kostenminimierende Inputwahl in Verbindung von Isoquante und Isokostengerade?
Im Optimum sind die Steigungen von Isoquante und Isokostengerade gleich
Wie wirkt sich eine Steuer auf einen Input auf die Isokostengerade aus?
Steigt durch eine Steuer der relative Preis eines Inputs wird die Isokostengerade im K–L-Diagramm steiler oder flacher, je nach betroffener Achse, und das Unternehmen substituiert tendenziell hin zu dem relativ günstigeren Input.
Was versteht man unter positiven Skaleneffekten?
Langfristige Durchschnittskosten sinken mit wachsendem Output, sodass eine Outputverdoppelung weniger als eine Verdoppelung der Kosten erfordert.
Was versteht man unter negativen Skaleneffekten und mögliche Ursachen?
Langfristige Durchschnittskosten steigen mit wachsendem Output, etwa durch Koordinationsprobleme, höhere Überwachungskosten oder Verlust von Teamgeist und Motivation.
Gilt das Gesetz des abnehmenden Grenzprodukts in der langen Frist?
In der langen Frist gilt es nicht, weil alle Inputs variabel sind und der Output durch Anpassung aller Faktoreinsätze gesteigert werden kann, sodass die Grenzprodukte nicht notwendigerweise fallen.
Wie unterscheiden sich Kostenanpassungen bei Wachstum eines Unternehmens in kurzer und langer Frist?
Kurzfristig ist eine Produktionserhöhung relativ teuer, da einige Inputs wie Kapital fix sind und die kostenminimierende Inputkombination nicht erreicht werden kann, während langfristig alle Inputs variabel sind und damit eine günstigere, kostenminimierende Produktionsweise möglich ist.
Was besagt das Gesetz der Nachfrage?
Bei steigendem Preis nimmt die nachgefragte Menge ab.
Welcher Zusammenhang besteht bei einer linearen Nachfrage zwischen Durchschnittserlös und Preis?
Bei linearer Nachfrage gilt DE=P, d.h. der Durchschnittserlös ist gleich dem Preis und entspricht der inversen Nachfragefunktion.
Wie wird der Grenzerlös definiert?
Der Grenzerlös ist die Änderung des Erlöses bei einer zusätzlichen verkauften Einheit, formal GE=ΔE/ΔQ
Warum ist bei einer fallenden Nachfragekurve der Grenzerlös kleiner als der Preis?
Um eine weitere Einheit zu verkaufen, muss der Preis für alle Einheiten gesenkt werden, deshalb ist der zusätzliche Erlös aus der letzten Einheit geringer als der neue Preis P
Wie wird die Preiselastizität der Nachfrage definiert?
Die Preiselastizität der Nachfrage ist Ed=(ΔQ/Q)/(ΔP/P), also prozentuale Mengenänderung geteilt durch prozentuale Preisänderung.
Wie lautet die Bedingung für die gewinnmaximierende & optimale Produktionsmenge?
Die gewinnmaximierende Menge ist erreicht, wenn Grenzerlös gleich Grenzkosten ist, also GE=GK.
Welche Entscheidungsregel gilt, wenn GE > GK bzw. GE < GK ist?
Ist GE>GK, sollte das Unternehmen den Output erhöhen; ist GE<GK, sollte es den Output verringern, bis GE=GK gilt.
Warum können Unternehmen mit geringerer Preiselastizität höhere Aufschläge auf die Grenzkosten verlangen?
Bei unelastischer Nachfrage reagieren Käufer wenig auf Preisänderungen, sodass höhere Aufschläge möglich sind, ohne dass die nachgefragte Menge stark sinkt.
Wie kann eine nachhaltige Preisgestaltung aussehen?
Kostenbasierte Preisbildung: Einbezug von Umwelt- & Sozialkosten
Wertbasierte Preisbildung: Wahrgenommener Wert des Produktes
Aufbau langfristiger Beziehungen: Keine kurzfristige Gewinnmaximierung; Fokus auf Qualität, Service und Vertrauen; Transparenz
Integration von CSR (bspw. Teil der Einnahmen für soziale oder nachhaltige Projekte spenden/investieren)
Wie unterscheiden sich Absatz und Marketing grundlegend?
Beim Absatz wird nach der Produktion nach Vertriebsmöglichkeiten gesucht, während beim Marketing Kundenwünsche und Kaufgewohnheiten bereits in die Entwicklung der Güter einfließen.
Was bedeutet Marketing im Sinne des Marketingmanagements?
Marketing (Marketing als Denkhaltung) bedeutet, dass das Management „vom Markt her“ denkt, also konsequent von den Bedürfnissen und dem Verhalten der Kunden ausgeht.
-> Ausrichtung des gesamten Unternehmens auf den Absatzmarkt
Welcher Nachhaltigkeitsvorwurf wird häufig gegen Marketing erhoben?
Unternehmen wecken im eigenen Absatzinteresse überflüssige Bedürfnisse und heizen dadurch Ressourcennutzung, Konsum und Abfallaufkommen heizen.
Welche fünf Phasen des Marketings lassen sich unterscheiden und wie sind sie gekennzeichnet?
Produktionsorientierung: Anfang des 20. Jahrhunderts, Verkäufermarkt, nahezu alles Produzierte lässt sich absetzen.
Verkaufsorientierung: Mitte des 20. Jahrhunderts, Marktsättigung, starke Absatzorientierung und erste systematische Werbung.
Marktorientierung: Bedürfnisse der Kunden und Nachfrage stehen im Mittelpunkt, systematische Erforschung des Kundenverhaltens und Produktanpassung, Massenwerbung.
Umweltorientierung: Seit ca. 1970, Berücksichtigung von Stakeholder-Bedürfnissen sowie ökologischen und gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsaspekten.
Modernes Marketing: Einsatz von Digital Marketing und Social Media, stark personalisiertes Marketing
Nenne problematische Praktiken moderner Marketingmethoden.
Irreführende Werbung
Versteckte Gebühren
Manipulative Psychologie
Fehlinformationen in sozialen Medien
Gezielte Datenmanipulation
Welche positive Rolle kann Marketing im Kontext Nachhaltigkeit spielen?
Beitrag, dass nachhaltige Produkte am Markt den Erfolg erzielen, den sie aufgrund ihrer ökologischen und sozialen Vorteile verdienen.
Was ist Greenwashing kurz definiert?
Praxis, Umweltfreundlichkeit oder Nachhaltigkeit übertrieben oder fälschlich darzustellen, um Verbraucher zu täuschen, obwohl das Unternehmen tatsächlich nicht entsprechend nachhaltig agiert.
Was sind typische Techniken des Greenwashings?
Irreführende Sprache
Hervorheben kleiner „grüner“ Aspekte zur Verschleierung des Gesamtbildes
Ablenken von umweltschädlichen Praktiken
Definiere den Markt aus betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Sicht
BWL: Märkte sind die Gesamtheit aller Personen und Organisationen, die bereits Kunden sind oder als potenzielle Kunden in Frage kommen, mit Fokus auf der Nachfrageseite
VWL: Markt umfasst die Gesamtheit der Nachfragenden und Anbietenden für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung
Warum ist die richtige Segmentwahl im Marketing entscheidend?
Marketing muss im passenden Segment stattfinden; Überschneidungen können gewollt sein, aber ein unpassendes Positionierungskonzept kann dazu führen, dass ein Produkt in keinem Segment wirklich erfolgreich ist.
Was ist das Ziel der Preisdifferenzierung in der Preispolitik?
Bessere Abschöpfung unterschiedlicher Zahlungsbereitschaften, indem verschiedene Kundengruppen unterschiedliche Preise zahlen —> Realisiserung zusätzlicher Gewinne
Warum kann eine produktbezogene Preisdifferenzierung sinnvoll sein?
Kunden mit hohem Preis könnten eine direkte Preisdifferenzierung als unfair empfinden und abwandern ->Preisunterschiede durch geringfügige Produktunterschiede
Welches Ziel verfolgt die Produktpolitik im Kontext von Differenzierung?
Durch eigene Varianten (Qualität, Geschmack, Funktion, Herstellung) sollen Konkurrenzprodukte zu unvollkommenen Substituten werden, sodass Preisspielräume und Kundenbindung steigen.
Was sind die zentralen Aufgaben des Marketings?
Zentrale Aufgaben sind Marktforschung
Einsatz des Marketing-Mixes
Welche vier Instrumentbereiche umfasst der Marketing-Mix? (4Ps)
Produktpolitik (Product)
Preispolitik (Price)
Distributionspolitik (Place)
Kommunikationspolitik (Promotion).
Wie läuft ein typischer Marketing-Management-Prozess ab?
1) Markt- und Umweltanalyse
2) Bestimmung der Marketingziele
3) Festlegung der Marketingstrategie
4) Einsatz des Marketing-Mix
5) Controlling und Steuerung der Marketinginstrumente
Welche sieben Fragen sollten Sie über Ihren Absatzmarkt beantworten können? (7Ws)
Was wird verkauft
Wer gehört zum Markt
Warum wird gekauft
Wie wird gekauft
Wann wird gekauft
Wer beeinflusst die Kaufentscheidung
Wo wird gekauft
Was ist Customer-Relationship-Management (CRM)?
CRM umfasst alle Schritte, um Kund*innen zu gewinnen, Beziehungen aufzubauen, Käufe abzuwickeln und langfristig zu pflegen, um Wiederkäufe und Loyalität zu sichern.
Nenne typische Marketingziele
Erhöhung von Absatz
Marktanteil und Umsatz
Steigerung des Bekanntheitsgrades
Verbesserung des Images
Erschließung neuer Absatzgebiete.
Welche zentralen Schritte umfasst Customer-Relationship-Management (CRM)?
Kund*innen finden & verstehen (identifizieren, Infos sammeln & auswerten)
Kund*innen gewinnen (ansprechen, Bedarf treffen, verhandeln, Kauf abschließen)
Kund*innen betreuen (Lieferung & Bezahlung abwickeln, Service bieten)
Kund*innen binden (Kontakt halten, Image und Beziehungen pflegen)
Wofür steht die SMART-Formel?
Ziele sollen sein:
Spezifisch
Messbar
Attraktiv
Realistisch
Terminiert
Wie wird Marktforschung definiert?
Marktforschung ist die systematische, wissenschaftlich fundierte Gewinnung und Auswertung von Informationen über Marktstrukturen und -entwicklungen zur Bereitstellung objektiver Entscheidungsgrundlagen für Marketingmaßnahmen
Was unterscheidet Sekundär- von Primärdaten in der Marktforschung und welche typischen Sekundärquellen gibt es?
Sekundärdaten: Bereits vorhandene Daten, die „nur“ ausgewertet werden (z.B. Statistiken, Berichte).
Innerbetrieblich: Absatz- und Produktionsstatistiken, Berichte über Kundentermine und Messen.
Außerbetrieblich: Amtliche Statistiken, Veröffentlichungen von Verbänden/Institutionen, wissenschaftliche Publikationen, Studien von Marktforschungsinstituten.
Primärdaten: Daten, die gezielt neu für den aktuellen Forschungszweck erhoben werden.
Welche Formen der Primärdatenerhebung gibt es und wie unterscheiden sie sich?
Befragung:
Quantitativ: Viele Befragte, standardisierte Fragen, statistische Auswertung.
Qualitativ: Wenige Befragte, offene Fragen, Fokus auf Motive, Einstellungen, Meinungen.
Beobachtung:
Laborbeobachtung: Künstliche, kontrollierte Testsituation (Experiment).
Feldbeobachtung: Beobachtung im natürlichen Umfeld, z.B. am Regal im Supermarkt oder im realen Verkaufsgespräch
Wie werden Marktpotenzial, Marktvolumen und Marktanteil definiert?
Marktpotenzial: maximale mögliche Nachfrage
Marktvolumen: tatsächlich realisierte oder geschätzte Absatzmenge
Marktanteil: Absatz eines Unternehmens in Prozent des Marktvolumens.
Was ist Marktsegmentierung und welche Ziele verfolgt sie?
Aufteilung des Gesamtmarktes in homogene Käufergruppen nach bestimmten Kriterien, um diese effizient und erfolgreich bearbeiten zu können.
Nenne vier typische Segmentierungskriterien.
Geografisch (z.B. Region)
Demografisch (z.B. Alter, Einkommen)
Sozialpsychologisch (z.B. Lebensstil, Werte)
Verhaltensbezogen (z.B. Kaufgewohnheiten, Produktbindung, Informationsquellen).
Welche typischen Phasen durchläuft ein Produkt im Lebenszyklus?
Produkteinführung
Produktwachstum
Produktreife
Produktsättigung
Produktrückzug
Produktaustritt
Nenne zentrale produktpolitische Gestaltungsmaßnahmen.
Produkt im Markt halten
Produktvariation
Produktdifferenzierung
Aufnahme neuer Produkte ins Programm
Produktinnovationen
Produktauslistung
Was beschreibt die Ansoff-Matrix in der Produktpolitik?
Sie unterscheidet Marktdurchdringung, Produktentwicklung, Marktentwicklung und Diversifikation als strategische Optionen zur Wachstums- bzw. Marktbearbeitung.
Was ist Marktdurchdringung nach der Ansoff-Matrix?
Die Steigerung des Absatzes eines bestehenden Produkts im bestehenden Markt, z.B. durch Preissenkungen oder höhere Werbeaufwendungen -> Eroberungsstrategie
Was ist Produktentwicklung nach der Ansoff-Matrix?
Weiterentwicklung eines bestehenden Produktangebots, das das bisherige Angebot substituieren oder ergänzen soll -> Substitutionsstrategie
Was ist Marktentwicklung nach der Ansoff-Matrix?
Der Einsatz eines vorhandenen Produkts in neuen Märkten, etwa durch Erschließung eines anderen Landes -> Internationalisierungsstrategie
Was meint Diversifikation in der Ansoff-Matrix?
Ausweitung des bisherigen Angebots um neue Produkte, mit denen zugleich neue Märkte erschlossen werden -> Erweiterungsstrategie
Welche vier Felder umfasst die Produkt-Portfolio-Analyse (BCG-Matrix)?
Question Marks
Stars
Cash Cows
Poor Dogs
Welche Handlungsempfehlungen gelten typischerweise nach der Produkt-Portfolio-Analyse?
Cash Cows: im Markt halten und Gewinne abschöpfen
Stars: halten und weiter investieren
Question Marks: selektiv investieren oder aus dem Markt nehmen
Poor Dogs: Vom Markt nehmen
Was ist das Hauptziel der Kommunikationspolitik?
Kund*innen über das Produkt informieren, Aufmerksamkeit erzeugen und Werte, Einstellungen sowie Überzeugungen zum Produkt bzw. Unternehmen vermitteln.
Welche kommunikativen Schwerpunkte bestehen im Produktlebenszyklus?
Einführung: Bekanntmachung und Markenaufbau
Wachstum: Abwehr von Nachahmern, ggf. Kommunikation von Modifikationen
Sättigung: Produkt/Marke aktuell halten, ggf. Neupositionierung
Was sind die Instrumente der Kommunikationspolitik?
Werbung
Verkaufsförderung
Direktmarketing
Persönlicher Verkauf
Öffentlichkeitsarbeit
Was kennzeichnet klassische Werbung?
Unpersönliche, bezahlte Präsentation von Ideen, Gütern oder Dienstleistungen in Massenmedien zur Information, Aufmerksamkeitssteigerung und Vergleichbarkeit; ethisch kritisch bei Irreführung.
Was sind typische Merkmale der Multimedia-Kommunikation?
Einsatz von Internet und Handy (Website, Banner, Social Media), Echtzeit- und Lokalisierungsmöglichkeiten; Kommunikationspull (z.B. Website) vs. Kommunikationspush (z.B. Pop-Ups)
Was umfasst Verkaufsförderung (Sales Promotion)?
Kurzfristige Maßnahmen wie Sonderpreise, Gutscheine, Außendienstwettbewerbe oder Händleranreize zur Beeinflussung von Kaufentscheidungen.
Was ist Direktmarketing und wie wird es umgesetzt?
Direkte, meist personalisierte Ansprache einzelner Empfänger, z.B. durch Briefe, Mailings, Anrufe oder E-Mails.
Was kennzeichnet den persönlichen Verkauf?
Mündliche Präsentation im direkten Kontakt (zweiseitige Kommunikation) mit dem Ziel, zu verkaufen und eine persönliche Beziehung aufzubauen
Was versteht man unter Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations)?
Aufbau guter Beziehungen zu relevanten Öffentlichkeitsteilen, um positive Berichterstattung und Assoziationen zu fördern und ein Vertrauensverhältnis zu schaffen
Was ist Sponsoring und welches Nachhaltigkeitsrisiko besteht dabei?
Bereitstellung von Geld/Sachmitteln für Organisationen gegen Kommunikationsrechte
Risiko: Imageverlust bei Fehlverhalten des Gesponserten, insbesondere im Hinblick auf glaubwürdige Nachhaltigkeit
Was ist Eventmarketing und welche Nachhaltigkeitsaspekte sind zu beachten?
Inszenierung erlebbarer Ereignisse, um positive Produkt- oder Unternehmensassoziationen zu schaffen
Zu beachten sind u.a. Erreichbarkeit, Energieverbrauch, Abfallaufkommen und Arbeitsbedingungen
Was ist das Ziel der Distributionspolitik?
Sicherzustellen, dass Kund*innen das Produkt möglichst einfach bestellen, bezahlen und erhalten können
Welche Absatzkanäle werden in der Distributionspolitik unterschieden?
Direkt: Werksverkauf, eigener Onlineshop, eigene Filialen etc.
Indirekt: Verkauf über Groß- und Einzelhandel
Was sind die drei zentralen Fragen im Bereich Finance?
Welche Investitionen soll das Unternehmen tätigen?
Wie sollen diese Investitionen finanziert werden?
Wie bleibt das Unternehmen jederzeit zahlungsfähig (liquide)?
Welche drei Funktionen hat Geld?
Geld dient als
Zahlungsmittel
Wertaufbewahrungsmittel
Maßeinheit
-> alles, was diese drei Funktionen erfüllt, kann als Geld bezeichnet werden.
Was ist der Unterschied zwischen Anleihen und Aktien?
Anleihen sind verzinste Schuldverschreibungen ohne Mitbestimmungsrecht
Aktien sind Unternehmensanteile, die Eigentums- und Mitbestimmungsrechte der Aktionär*innen begründen.
Was bedeutet Sparen und was bedeutet Leihen im Zwei-Perioden-Modell?
Sparen: Konsum < Einkommen, es entsteht verzinstes Guthaben
Leihen: Konsum > Einkommen, finanziert durch Kredit, auf den Zinsen gezahlt werden müssen.
Was zeigt die intertemporale Budgetrestriktion und wie ist ihre Steigung?
Sie zeigt alle möglichen Kombinationen von heutigem und zukünftigem Konsum, die finanziert werden können; ihre Steigung beträgt −(1+r) und hängt vom Zinssatz rr ab
Was ist der Net Present Value (NPV) eines Investitionsprojekts und wie lautet die Entscheidungregel?
NPV = Barwert der zukünftigen Zahlungen minus Investitionskosten
Ist der NPV positiv, sollte das Projekt durchgeführt werden, ist er negativ, sollte es abgelehnt werden
Wie wird der Present Value (Barwert) eines Future Value berechnet?
Der Barwert ist PV=FV/1+r
Was zeigt der Net Present Value (NPV) im Zusammenhang mit dem Wert eines Investitionsprojekts?
Der NPV zeigt, um wie viel ein Investitionsprojekt die intertemporale Budgetrestriktion nach außen verschiebt und damit den gesamtlebenszeitlichen Konsumraum erweitert
Als Differenz aus Barwert der Zahlungsströme und Investitionskosten misst er genau den zusätzlichen Wohlstand, den das Projekt schafft.
-> Ist der NPV positiv: Durchführung des Projekts
-> Ist der NPV negativ: Keine Durchführung des Projekts
Wie wird der Diskontierungszins (Abzinsungssatz) interpretiert?
Er spiegelt die Opportunitätskosten des Kapitals wider, also die Rendite, die bei alternativer Verwendung erzielt werden könnte
Je höher der Zinssatz, desto geringer der heutige Wert zukünftiger Zahlungen.
Was ist ein Diskontierungszins (auch Abzinsungssatz)?
Zinsatz, mit dem zukünftige Zahlungen auf ihren heutigen Wert (Barwert) abgezinst werden
Was sind zentrale Methoden zur Bewertung von Investitionsprojekten?
Statische Verfahren
(Kostenvergleichsrechnung
Gewinnvergleichsrechnung
Rentabilitätsrechnung
Amortisationsrechnung)
Dynamische Verfahren
Kapitalwertmethode/NPV
Annuitätenmethode
Interne-Zinsfuß-Methode
vollständiger Finanzplan/VOFI
Wie würde die traditionelle BWL Investitionsprojekte anhand des NPV auswählen?
Traditionell gilt: Führe alle Projekte mit positivem NPV durch
Reicht die vorhandene Kapazität nicht, sollen zusätzliche Produktionsfaktoren eingesetzt werden, sodass das Unternehmen wächst
Wie erweitert die nachhaltigkeitsorientierte BWL den Blick auf Investitionsprojekte?
Betrachtung neben der ökonomischen Dimension auch ökologische und soziale Wirkungen
Orientierung an den drei Nachhaltigkeitsdimensionen sowie den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs)
Wie kann Nachhaltigkeit bei der Projektauswahl konkret berücksichtigt werden?
Scoring-Modelle, die wirtschaftliche, technische, soziale und ökologische Kriterien gemeinsam bewerten
Was ist das Ziel der Finanzplanung in Unternehmen?
Finanzplanung soll sicherstellen, dass das Unternehmen jederzeit liquide bleibt und gleichzeitig die Finanzierungskosten inklusive Opportunitätskosten möglichst gering gehalten werden.
Warum ist Finanzplanung notwendig?
Ein- und Auszahlungen fallen zu unterschiedlichen Zeitpunkten an (Investitionen, Auftragsspitzen, Saisonalität), sodass ohne Planung Zahlungsunfähigkeit drohen kann.
Aus welchen zwei Komponenten setzt sich der gesamte Finanzbedarf zusammen?
Aus dem strukturellen Kapitalbedarf durch das Anlagevermögen und dem kurzfristigen Liquiditätsbedarf durch das Umlaufvermögen.
Wodurch entsteht der Kapitalbedarf des Anlagevermögens typischerweise?
Durch Erwerb von Grundstücken, Bau/Kauf von Gebäuden, Maschinen, Erweiterung der Ausstattung sowie Auszahlungen für Gründung und Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs.
Was zählt zum durch Umlaufvermögen verursachten Liquiditätsbedarf?
Finanziert werden müssen Vorräte (Rohstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse) sowie Forderungen und liquide Mittel (z.B. Wertpapiere, Bankguthaben).
Wie wird ein Finanzplan typischerweise aufgebaut und geplant?
Alle zukünftigen Ein- und Auszahlungen werden betrags- und zeitgenau für meist bis zu 12 Monate erfasst, oft ergänzt durch kurzfristigere Planungen (Monate/Wochen) bis hin zu tagegenauer Liquiditätsplanung in großen Unternehmen.
Welche Rolle spielen Sicherheitsreserven im Finanzplan?
Es sollte ein Puffer für verzögerte oder ausfallende Einzahlungen eingeplant werden; oft wird zusätzlich eine etwas höhere Kreditlinie bei der Hausbank vereinbart, um Schwankungen abzufangen.
Welche zwei grundlegenden Finanzierungsarten werden unterschieden?
Innenfinanzierung (z.B. durch einbehaltene Gewinne) und Außenfinanzierung (Eigenfinanzierung oder Fremdfinanzierung).
Was kennzeichnet Eigenfinanzierung und was spricht dafür bzw. dagegen?
Eigenfinanzierung nutzt Eigenkapital der Eigentümer*innen oder z.B. Kapitalerhöhungen
Vorteile: keine feste Rückzahlung, oft „günstiger“
Nachteile: bestehende Eigentümer müssen mehr Kapital einbringen oder Anteile abgeben.
Was kennzeichnet Fremdfinanzierung und welches Risiko besteht besonders bei kurzfristiger Fremdfinanzierung?
Fremdfinanzierung nutzt Kapital von Dritten (Bankkredite, Anleihen, Green Bonds)
Bei kurzfristiger Finanzierung langfristiger Projekte droht Zahlungsunfähigkeit, wenn Kredite fällig werden, bevor das Projekt Rückflüsse bringt
Welche Formen kurz- und mittelfristiger Fremdfinanzierung gibt es?
Kredite von Handelspartnern (z.B. Anzahlungen, Lieferantenkredit), Bankkredite, Kredite vom Geldmarkt und Commercial Papers.
Welche Formen langfristiger Fremdfinanzierung gibt es?
Langfristige Bankdarlehen (gegen Sicherheiten), Schuldverschreibungen/Anleihen (typisch für Großunternehmen, handelbar an der Börse) und Genussscheine als Mischform aus Eigen- und Fremdkapital.
Was versteht man unter Leasing, und was ist ein möglicher Vorteil gegenüber dem Kauf?
Leasing bedeutet, Vermögensgegenstände (z.B. Dienstwagen) langfristig zu mieten statt zu kaufen
Vorteile können u.a. steuerliche Effekte sein, anstelle von Zins- und Tilgungszahlungen fallen regelmäßige Leasingraten an
Was ist Factoring und welcher Hauptvorteil ergibt sich daraus?
Factoring ist der Verkauf von Forderungen an einen Factor
Das Unternehmen erhält sofortige Zahlungsmittel statt auf Kundenzahlungen warten zu müssen, zahlt dafür aber eine Gebühr.
Welchen zusätzlichen Vorteil haben Leasing und Factoring aus organisatorischer Sicht?
Auslagerung (Outsourcing)bestimmter verwaltungstechnischer Tätigkeiten (z.B. Debitorenmanagement, Fuhrparkverwaltung), sodass sich das Unternehmen stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann.
Welche drei Liquiditätsgrade werden unterschieden?
Liquidität 1. Grades (Barliquidität)
Liquidität 2. Grades (einzugsbedingte Liquidität)
Liquidität 3. Grades (umsatzbedingte Liquidität).
Wie lauten die von Kreditinstituten üblicherweise präferierten Zielbereiche für die Liquiditätsgrade und das Net Working Capital eines Unternehmens?
eine Liquidität 1. Grades im Bereich von etwa 10–30%,
eine Liquidität 2. Grades von über 100%,
eine Liquidität 3. Grades von über 120%
Positives Net Working Capital -> das kurzfristige Umlaufvermögen soll die kurzfristigen Verbindlichkeiten übersteigen und damit die kurzfristige Zahlungsfähigkeit sichern
Was misst die Eigenkapitalquote und warum ist sie wichtig?
Die Eigenkapitalquote ist das Verhältnis von Eigenkapital zu Gesamtkapital und dient als Risikoindikator
Je höher diese ist, desto größer ist die Chance, dass Fremdkapitalgeber im Insolvenzfall vollständig bedient werden
Wie unterscheiden sich internes und externes Rechnungswesen hinsichtlich Ziel und Adressaten?
Intern:
Adressat: GF & Mitarbeitende
Ziel: Steuerung, Entscheidungsunterstützung
Extern:
Adressat: Stakeholder, Finanzamt, Banken, Anleger*innen
Ziel: Information, Rechenschaft, Besteuerung, Kreditwürdigkeit
Welche zentralen Ziele verfolgt das interne Rechnungswesen?
Erfassung aller Kosten
Verteilung der Kosten
Ermittlung Betriebs- und Produkterfolg
Infos für Kontrolle, Kalkulation, Planung
Welche typischen Fragen beantwortet das interne Rechnungswesen?
Wie hoch sind die Kosten?
Wie verteilen sie sich auf Produkte?
Welche Inputs verursachen welche Kosten?
Welcher Preis führt zu Gewinn?
Welche Nachhaltigkeitsdimension kann neben der ökonomischen im internen Rechnungswesen ergänzt werden?
Ökologische Kosten
Soziale Kosten
->Ziel: nachhaltigere Entscheidungen ermöglichen
Welche zentralen Ziele verfolgt das externe Rechnungswesen?
Dokumentation der finanziellen Lage
Darstellung von Gewinn und Umsatz
Basis für Steuern, Kreditwürdigkeit, Unternehmensbewertung
Wer sind typische Adressaten des externen Rechnungswesens?
Finanzamt
Banken, Gläubiger
Anleger*innen
Weitere externe Stakeholder
Aus welchen Elementen besteht der Jahresabschluss im externen Rechnungswesen?
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Anhang (bei größeren Unternehmen)
Welche Funktionen erfüllt der Jahresabschluss?
Gläubigerschutz
Dokumentation
Information
Zahlungsbemessung (z.B. Steuern, Ausschüttung)
Welche rechtlichen Grundlagen sind für das externe Rechnungswesen wichtig?
Handelsgesetzbuch (HGB)
International Financial Reporting Standards (IFRS)
Was ist die Aufgabenfolge in der klassischen Kostenrechnung?
Kostenartenrechnung: Welche Kosten?
Kostenstellenrechnung: Wo fallen Kosten an?
Kostenträgerrechnung: Wofür fallen Kosten an (Produkte)?
Was sind Einzelkosten?
Direkt zurechenbar (Kostenträger/-stelle)
Beispiele: Materialkosten, Fertigungslohn
Meist variable Kosten
Was sind echte Gemeinkosten?
Nicht direkt zurechenbar
Beispiele: Abschreibung, Versicherung, Strom, Wasser
Meist Fixkosten
Was sind unechte Gemeinkosten?
Könnten direkt zugeordnet werden
Direkte Erfassung zu teuer
Beispiel: Hilfsstoffe (Leim, Nägel)
Was sind relevante und irrelevante Kosten? Und welche Auswirkung hat die Kostenrelevanz bei Entscheidungen?
Grundsatz Kostenrelevanz: Alle Kosten existieren und sind grundsätzlich relevant.
Entscheidungsbezug: Für eine konkrete Entscheidung sind jedoch nur jene Kosten relevant, die sich durch die Entscheidung verändern.
Relevant: verändern sich durch die Entscheidung
Irrelevant: bleiben unabhängig von der Entscheidung gleich
Was sind versunkene Kosten (Sunk Costs)?
Kosten, die nicht ungeschehen gemacht werden können. Für zukünftige Entscheidungen zu ignorieren.
Was sind Opportunitätskosten?
Kosten des entgangenen Nutzens
Beste Alternative der Ressourcennutzung
Als kalkulatorische Kosten erfasst (z.B. kalkulatorische Miete)
Was ist die Grundidee der Gemeinwohlökonomie?
Kritik an Gewinnmaximierung als Hauptziel
Gemeinwohl im Zentrum
Berücksichtigung sozialer und ökologischer Aspekte
Was ist die Gemeinwohlbilanz?
Bewertet Beitrag zum Gemeinwohl
Dimensionen: z.B. Menschenwürde, ökologische Nachhaltigkeit, Mitbestimmung
Ergänzung zur Finanzbilanz
Welchen Nutzen hat die Gemeinwohlbilanz intern?
Sichtbar machen von Stärken/Schwächen
Strukturierung von Change-Prozessen
Konkretere Nachhaltigkeitsziele
Welchen Nutzen hat die Gemeinwohlbilanz extern?
Transparente Kommunikation
Profilierung als nachhaltiges Unternehmen
Signal für Kundschaft, Öffentlichkeit, Banken, Partner
Welche Themenbereiche werden durch die CSRD-Berichterstattung inhaltlich abgedeckt?
Umwelt: Klimaschutz und -anpassung, Wasser- und Meeresressourcen, Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft, Umweltverschmutzung, Biodiversität und Ökosysteme
Soziales/Menschenrechte: Gleichbehandlung und Chancengleichheit, Arbeitsbedingungen, Achtung der Menschenrechte
Governance: Unternehmensethik und -kultur, Lobbying, faire Geschäftsbeziehungen
Welche wesentlichen, übergeordneten unternehmerischen Themen müssen im Rahmen von CSRD offengelegt werden?
Governance-Strukturen
Geschäftsmodell und Strategie
Sorgfaltspflichten-Prozesse (Due Diligence) und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt
Risiken/Chancen, Ziele, Maßnahmen
Kennzahlen, Wesentlichkeitsanalyse
Was legt die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) im Detail fest?
Berichtspflichtige Unternehmen: große kapitalmarktorientierte Unternehmen, weitere große Kapitalgesellschaften, kapitalmarktorientierte KMU.
Berichtsinhalte: Governance-Strukturen, Geschäftsmodell und Strategie, Due-Diligence-Prozesse, wesentliche Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen, Ziele, Maßnahmen, Kennzahlen, Wesentlichkeitsanalyse.
Berichtsanforderungen: Orientierung an EU-Standards, externe Prüfung der Nachhaltigkeitsinformationen, begrenzte Prüfungssicherheit.
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