Wofür ist die Amygdala zuständig
Furchtkonditionierung
Was ist Gedächtnisspur
phyiologische Veränderungen im Gehirn durch Lernen
Erkläre Low und High Road
High Road
Augen nehmen Sinnesinformation CS wahr (z.B. Schlange)
Thalamus
Primär visuellr Kortex
Amygdala
-> hoch verarbeitet
Low Road
Augen nehmen Sinnesinformation wahr (konditionierten Stimulus)
-> geringere Verarbeitung, allerdings schnellere Reaktion -> Amygdala bewirkt z.B. Herzrasen
-> bei evolutionär bedingten Stimuli!
Wo sitzt Gedächtnisspur
im lateral Nucleus der Amygdala
-> CS / US Assoziation
Aus welchen zwei Kernen besteht die Amygdala
Lateral Nucleus
Central Nucelus
-> was geschieht bei Läsion
Bei Läsion:
es werden keine CR mehr erlernt
Bereits gelernt CS lösen keine CR mehr aus
Trotzdem normale Reaktion auf US
Aufgaben Lateral Nucleus
bekommen Input durch US und CS
Speichert die CS- US Assoziation
Wie kommen Signale in den Lateral Nucleus
Lateral Nucleus bekommt Input durch US und CS:
CS: es gibt synaptische Verbindungen vom auditiven Pfad zu Amygdala -> haben Synapse im lateralen Kern
US: es gibt synaptische Verbindungen vom somatosensorischen Cortex zu Amygdala -> haben Synapse im lateralen KErn
-> Lernen findet in Amygdala statt, wenn CS gleichzeitig mit US ankommt = Synapsen werden aktiviert im Lateralen Nucleus -> aktiviert Central Nucleus = Furchtreaktion
Wofür Hippocampus
Hippocampus notwendig für Kontextlernen und Spurenkonditionieren bei Lateral Nucleus
-> Amygdala allein reicht aus für Verzögerungskonditionieren aber Gedächtnisspur = Hippocampus!
ontextlernen: Wissen in welcher Situation was passiert
Spurenkonditionieren: zw. Reiz und Folge gibt es Zeitlücke 8Spur) —> diese muss überbrückt werden, sodass man US und CS trotzdem noch miteinander assoziiert
Amygdala als Furchtzentrum?
Die Amygdala ist kein Furchtzentrum
Manche Patienten mit Amygdala Läsion berichten normale empfundene Furcht
Geringe Korelation zw. physiologischer Furchtreaktion und Furchtgefühl
Manche angstauslösende Psychopharmaka haben vor allem physiologiche Effekte aber Angst ist EMOTION
denn: vor allem präfrontaler Cortex für emotionale Gefühle, Regulation und Interpretation zuständig
Was ist Central Nucleus und Folge bei Läsion
Kern der Amygdala
LA schickt Infos an Central Nucleus
Aktiviert die CR durch Verbindungen zu Hirnstamm u. Hypothalamus
Bei Stimulation der Gehirnregion : physiologische Furchtreaktion, Furcht-/Verteidigungsverhalten
Bei Läsion: keine CR mehr, aber UR intakt!
-> denn Outputstrukturen funktionieren nicht z.B. kein Freezing möglich, trotz CS
Wie nennt sich selektive Läsion der Amygdala
Urbach- Wiethe- Syndrom
Läsion der Amgydala Folge
Patientin SM
Selektive Läsionen der Amgydala ( nur ein Teil funktioniert z.b. Lateraler Kern) im Menschen sehr selten z.B. Urbach-Wiethe-Syndrom -> Verkalkung der Amygdala
Wenig Furchtverhalten, wenig Misstrauen, Schwierigkeiten mit Interpretation von Gesichtsausdrücken
-> Keine Furchtkonditionierung und wenig Lernen aus schlechten Erfahrungen
denn: US-CS Assoziation (lateral Nucleus) nicht möglich
= CR fällt ebenso weg
Manche Patienten normale emotionale Empfindung
Beispiel
Vermeidungslernen
Lernen, eine aversive SItuation zu vermeiden, wenn es zuvor eine Warnung gab
sehr löschungsresistent (da keine Exposition mit Reiz)
WAS IST DER VERSTÄRKER? -> es kommt ja zu keiner aversiven Situation
-> VZwei-Prozess-Theorie vs Ein Prozess Theorie
Was ist operantes Konditionieren
Verhalten beeinflusst durch Konsequenzen
Verstärker: Verhaltenswahrsch. wird erhöht
positiver= angenehmer Reiz wird hinzugefügt
negativer= unangenehmer Reiz wird entfernt
Bestrafung: Verhaltenswahrsch. wird verringert
direkte(positive)= unangenehmer Reiz wird hinzugefügt
indirekte (negative) = angenehmer Reiz wird entfernt
Was ist der diskriminative Stimulus
Diskriminativer Stimulus zeigt an, ob jetzt ein bestimmtes Verhalten verstärkt wird /welche Art Verstärker folgt
z.B. Herd diskriminater Stimulus -> Rot = wenn ich den anfasse dann direkte Bestrafung
Flucht lernen
Furcht ist nicht nur passive Reaktion sondern ein aktives Vermeidungsverhalten!!
Flucht:
Lernen, aus einer aversiven Situation zu entkommen
-> Schock wird erlebt und dann wird reagiert durch Flucht
Aufrechterhaltung der Angst durch negative Verstärkung
Verhalten
Verstärker
Schock
Sprung über Barriere
Schock hört auf
Welche Art der Konditionierung Flucht und Vermeidungslernen
Unterschied Flucht vs. Vermeidung
Flucht: Lernen aus einer aversiven Situation zu entkommen
Vermeidung: Lernen eine aversive Situation zu vermeiden
Erkläre die Zwei Prozess Theorie
Grundfrage: Welcher Verstärker hält das Vermeidungsverhalten aufrecht?
Prozess 1: Klassisches Konditionieren bewirkt konditionierte emotionale Reaktion -> ich assoziiere also nun Ton (CS) mit Schock (US) = Furchtreaktion (CR)
Prozess 2: Operantes Konditionieren Gelernt wird Flucht vor Furcht und nicht Vermeidung von Schock
Verstärker: keine Furcht mehr! -> negativer Verstärker
—> dies erklärt auch wieso es so löschungsresistent ist, da z.B. Ratte nicht merkt, dass es gar keine Schocks (US) mehr gibt
Erkläre die Ein Prozess Theorie
Erwartung als Verstärker
-> geringere Häufigkeit als erwartet, dass der Schock kommt
Belege: Ratten lernen Taste zu drücken, denn dadurch weniger Schocks als erwartet
-> Reduktion von Schocks wirkt als Verstärker
Extinktion des Verhaltens durch:
Entsteht nicht durch die Präsentation von CS ohne US (z.B. Ton ohne Schock)
SONDERN: wenn Vermeidung verhindert wird und kein US (also kein Schock) kommt —> Abnahme der Erwartung und so kann Vermeidung überwunden werden
Problem der Zwei Prozess Theorie
Nach wiederholter Vermeidung löst CS (z.B. Ton) keine Angst mehr aus
-> Tiere nehmen sich viel Zeit, um auf Plattform zu gelangen-> zeigen zwar Vermeidungsverhalten d.h. springen irgendwann drauf
ABER: “Keine Furcht mehr” demnach vermutlich nicht der VErstärker
Wie Vermeidungsverhalten auslöschen laut Ein Prozess Theorie
nicht: CS ohne US
sondern: Vermeidung wird verhindert und es kommt kein US = Abnahme der Erwartung
Wieso ist basaler Verstärker für Vermeidungslernen nicht einfach, dass Schock ausbleibt
nur weil etwas nicht eintritt, ist es noch lange kein Verstärker
Womit beschäftigen sich Ein Prozess und Zwei Prozess Theorie
Was ist Verstärker des Vermeidungslernens
Konditionierung in der Therapie
Was sind Furchtstörungen bei Menschen, wie werden sie erlent
Furcht ohne spezifische Bedrohung
-> Bedürfnis nach Vermeidung
-> Furcht als Lernergebnis
entsteht durch:
CS US Assoziation z.B. Assoziation CS Hund mit US Biss
Vermeidungsverhalten = Aufrechterhaltung der Erwartung= löschungsresistent
Wieso ist Vermeidung so löschungsresistent?
negativer Verstärker: geringere Häufigkeit des US als erwartet
-> US wird weiterhin vermieden
Vermeidung nur löschen indem man Vermeidung verhindert und man sieht, dass kein US kommt = Erwartungsverletzung = Abnahme der Erwartung
Umgang Furcht in Therapie: Gegenkonditionierung
Gegenkonditionierung -> Mary Cover Jones
-> Furcht als gelernte Reaktion:
Little Peter Experiment:
schrittweise Gegenkonditionierung von Kaninchenphobie mit Milch und Keksen
Idee: positive Assoziation muss negative überwiegen, um Furcht zu überwinden
-> Kind isst Milch u. Kekse in Anwesenheit von Kaninchen
-> US (Milch/Kekse) wird nun mit CS (Kaninchen) positiv assoziiert = Furcht wird weniger
Umgang mit Furcht in Therapie: Systematische Desensitivierung nach Wolpe
Furcht Hierarchie erstellen
-> schrittweise Annäherung ohne dass Furcht entsteht
nur Imagination nutzen: 1) Sich Fahrstuhl vorstellen, 2) Fahrstuhl betreten in Vorstelllung 3) Fahrstuhl fahren
—-> Imagination nutzen und dabei gleichzeitig progressive Muskelentspannung
Wieso wirkt das?
Gegenkonditionierung
-> aversive CR wirkt inhibiert durch positive CR
Nenne ein Beispiel für Gegenkonditionierung
Systematische Desensitivierung nach Wolpe
Umgang mit Furcht in Therapie: Extinktion
Flooding/Expositionstherapie
-> CS ohne US : “ nicht Vermeidung” ohne US
—-> CS wird präsentiert, aber US tritt nicht ein = Extinktion
z.B. Konfrontation mit Kaninchen (CS) und es passiert nicht (kein US)
-> Wirksamkeit bestätigt
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