Informationelle Selbstbestimmung 2
Jeder entscheidet selbst welche Daten er preisgibt
Wie die verwendet werden
Datenschutz 3
Persönliche Daten sind rechtlich geschützt
Verwendung nur wenn
Person das einwilligt
Durch eine gesetzliche Vorschrift erlaubt
Datenschutzrechtliche Einwilligung 2
Einwilligung: persönliche Daten dürfen verarbeitet werden
In Nutzungsbedingungen enthalten
Datensicherheit/IT Sicherheit 6
Tech/Organisatorische Maßnahme:
persönliche Daten werden geschützt vor
Diebstahl
Fälschung
Missbrauch
Beschädigung
Anti-Viren Programme, Verschlüsseln von Daten
Personenbezogene Daten 4
konkreter Bezug zu einer Person
Auch ohne Namen (Kontoauszüge, Telefonnummer)
Warum werden Sie erfasst?
Damit man einen Auftrag ausführen kann, zum Beispiel online Bestellung, neue Küche
Gesetzliche Vorschrift zur Erlaubnis
Datenschutz in der Steuerkanzlei 3
Steuerberater verarbeiten personenbezogene Daten täglich
Davor muss folgendes geschehen
Mandant: Steuervollmacht
Steuerfachangestellte: Verschwiegenheitserklärung
Personenbezogene Daten in der Steuerkanzlei
name
Adresse
Geburtstag
Steuernummer
Gehalt
Finanzielle Situation (hohe Schulden)
Persönliche Situation (Scheidung, Schwangerschaft, Todesfall, Erbfall)
Kinder (Kindergeld, leibliche, was macht Kind
Versicherungen, Spenden
Krankheiten
Konfession
Politik
Verhaltensregeln, zur Datensicherheit in der Kanzlei 5
Kopie, Ausdrucke – Fachgerecht entsorgen (Schredder)
Diskretion beim telefonieren
Rechner mit Passwort schützen
Vertrauliche Dokumente nicht offen liegen lassen
Steuer Vollmacht prüfen
Pflicht von Arbeitnehmer 8
Passwort Sicherheit herstellen
Aktenvernichter zu Vernichtung von Papier mit sensiblen Daten nutzen
Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen melden
E-Mail mehrfach Versand mit ausreichender Sicherheit
Verschwiegenheitserklärung einhalten
Sorgfaltspflicht bei mündlichen Austausch (beruflicher Kontext)
Datensicherung bei Dateien (physisch oder digital)
Geschäft und Betriebsgeheimnisse nicht an andere weitergeben
Unproblematische Informationen 4
Mitarbeiterzahl
Kantinenpreise
Unternehmens Anschrift
Datum einer Betriebsfeier
Geschäfts und Betriebsgeheimnisse 7
Kontostand Betriebsgirokonto
Daten von geplantem Projekt
Angaben zur Forschung und Entwicklung
Zeichnung neuer Maschinenkonstruktion
Sterne Arbeitsanweisungen
Unterlagen, Kreditwürdigkeit eines Unternehmens
Umsatzzahlen
Vertragsunterlagen neuer Geschäftspartner
Pflichten Unternehmer 10
Hinweis geben – ob personenbezogene Daten an jemand anderes weitergegeben werden
Auskunftspflicht, wofür die personenbezogene Daten verarbeitet werden
Aufbewahrungspflicht beachten
Einsatz von Sicherheitsprogrammen
Datenschutzbeauftragte bestellen
Widerruf eines Kunden zur Datennutzung ausführen
Einwilligungserklärung zur Datenerhebung (in AGB vorsehen)
Datenschutzerklärung veröffentlichen
Löschung personenbezogenen Daten, wenn kein verbundene Zweck erreicht wurde
Datenvermeidung und Datensparsamkeit
Brief von Kunden senden 3
geschlossene Tasche – nicht rausfallen, gestohlen
Nicht irgendwo liegen lassen
Anschrift für andere nicht sehbar
E-Mail an mehrere Kundinnen senden 2
Bcc nutzen
aufpassen Adresse richtig eingeben, nicht an unberechtigte Dritte verschicken
Unterlagen von Kunden im Café vergessen 3
so schnell wie möglich Daten sichern
Café anrufen - Fragen, ob Unterlagen dort sind - Bitte bewahren Sie diese sicher ich hol sie ab
Ausbildungsleiter informieren -> Er entscheidet, ob Kunde davon wissen wird
Feierabend was tun bevor Büro verlassen? 3
Dokumente, Akten im Schrank einsperren
Arbeitsergebnisse des Tages speichern, verschlüsseln, falls nötig
Sicherheitsvorgaben, Sorgfaltspflichten des Unternehmens beachten
Vom ehemaligen Kollegen auf einmal Zeugnis auf Boden 3
Zeugnis nehmen
Wer das erstellt hat, dem geben
Wenn du nicht weißt, wem geben Ausbildungsleiter geben und sagen, Wie gefunden
Einem Freund von Arbeit erzählen, was beachten
Keine persönliche Infos über Kunden, Mitarbeiter, Geschäfts und Betriebsgeheimnisse
Kunde will private Telefonnummer des Kollegen 2
ohne Einverständnis nicht geben
Nur schriftlich, nicht per Telefon, falls Kollege einverstanden ist
Damit man weiß, wer genau fragt und ob sie diese Info halten darf
Kollegin lässt Akten offen, auch wenn sie weggeht 2
mit ihr reden und der erklären, dass alles gesichert werden muss und den Schrank muss
Wenn weiter passiert, zu Ausbildungsleiter gehen und sagen
Frage: wozu diese ganzen Daten, die ich Ihnen gebe eigentlich muss man darauf antworten?
ja, er ist verpflichtet Mitzuteilen, wozu er ihre Daten braucht und an wen welche Daten übermittelt werden
Bei Verwendung ihrer Daten zu Werbezwecken eingewilligt, kann sie jetzt verlangen, dass es aufhört
Ja, sie kann ohne Angabe von Gründen verlangen, dass die Nutzung ihrer Daten zu Werbezwecken aufhört
Ihr Sohn bekommt auch Werbung, ohne dass die Eltern eingewilligt haben darf. Sie verlangen, dass alles alle gespeicherten Daten gelöscht werden?
Ja, weil ohne Zustimmung der Eltern darf man sowas nicht machen
Man möchte Urlaub stornieren Reisebüro Daten. Angestellter sagt ja ich gebe das Ihnen schnell per E-Mail Bescheid. Darf man so
Ja, er ist verpflichtet die Daten kostenfrei mitzuteilen und eine E-Mail reicht aus
Kann man Schadenersatz fordern, wenn ungefragt Bilder von dir veröffentlicht werden
Ja, kann man unternehmen musste zumindest bei der Veröffentlichung dich darüber informieren
Datenschutzbeauftragter muss sein wenn
mindestens 20 Arbeitnehmer, die mit personenbezogenen Daten vertraut sind
gesetzliche Bestimmungen zum Datenschutz
Datenschutzbeauftragter hilft bei Fragen zum Umgang mit sensiblen Daten / Umsetzung der Verschwiegenheitserklärung
Datenschutzbeauftragter/Mitarbeiter prüfen Arbeitsvorgänge, um Verstöße zu verhindern
Unternehmer muss gemäß gesetzlicher Vorgaben Datenschutzbeauftragten bestellen
Bedeutung Datensicherheit
technische, organisatorische Maßnahmen, die Datenmissbrauch vorbeugen
DSGVO
Datenschutz Grundverordnung
BDSG
Bundesdatenschutzgesetz
Aufbewahrungspflicht
Personenbezogene Daten nicht löschen wenn gesetzl. Aufbewahrungspflichten bestehen
so sichern dass Mitarbeiter oder Dritte für andere Zwecke nix verwenden werden
Grundsatz der Zweckbindung
personen bezogene Daten nur zweckgemäß verarbeiten
Beispiel: Ein unternehmer kann sein produkt nach vereinbarung senden aber keine newsletter
für Newsletter eine andere Zustimmung
grundsatz transparenz
Betroffene dürfen wissen wie und ob Ihre Daten verwendet werden
Kunden dürfen Daten löschen, berichtigen oder sperren lassen
Pflicht zur Datensicherheit
Organisatorische/Technische Maßnahmen damit daten sicher sind
Verschlüsseln, Archivierungprogramm, Firewall
Was macht ein Datenschutzbeauftragter
schauen dass Datenschutzrechtliche Bestimmungen einbehalten werden
Haben verstimmtes Wissen, Verantwortung
Prüfen Arbeitsvorgänge von Mitarbeiter um Verstöße zu verhindern
recht auf Info
Unternehmer muss Kunden vorab informieren
wofür personen bezogene daten verwendet werden
an wen übermittelt (nur wenn Kunde ja sagt)
Dritte dürfen dann auch nur so verwendet wie Kunde das zugestimmt hat
Recht auf Schadenersatz
dürfen Schadenersatz verlangen wenn durch nicht richtige Datenverarbeitung Schaden entstand
mussen beweisen dass der Schaden dadurch entstand
Folgen beim Verstößen
hohes Bußgeld
schadenersatzforderungen
Rufschaden
Ermahnung
fristlose Kündigung
Strafverfahren
Datenschutzerklärung
auf Internetseite des Unternehmens
beschriebt wie man mit Daten umgeht und wofür diesen verwendet werden
Verschwiegenheitserklärung
Verpflichtung Datengeheimnisse & Geschäftsgeheimnisse einhalten
Daten nd weitergeben, manchmal auch andere Kollegen
Verstoß Arbeitsrechtliche Konsequenzen & Schadenersatz
Was sollen Mitarbeiter machen zb
ausreichend starke Passwörter
Akten nach Gebrauch im Schrank einsperren
Pflichten bei Transport mit Personen bezogenen Daten
Dokumente/USB Sticks nicht lose - geschlossen in einer Tasche, Tasche nicht aus dem Auge lassen
Pflichten beim Emailverkehr
wenn Nachricht an mehrere Personen drauf achten dass sie nicht adressen von allen sehensondern nur Ihre
Pflichten beim Gespräch
keine persönliche oder sachliche verhältnisse preis geben
beim telefonieen oder kommunizieren so machen dass andere diese infos nicht mitbekommen
flüstern, anderen Mitarbeitern weiterleiten, keine Namen erwähnen, um rückruf bitten, eine email stattdessen schicken
Pflichten beim Vernichten von solchen Daten
Daten sollen nicht in fremde Hände geraten
Aktenvernichter statt Papierkorb
Schredder
Verhalten bei Verstößen
Wenn Kollegen merken dass andere datenschutzbezogen etwas falsch machen sie darauf hinweisen
Wenn man herausfindet dass Daten zu falschen leuten gelangt sind dann Vorgesetzte, Ausbildungsleiter informieren
An Datenschutzbeauftragte sich wenden
Dann an zuständige Aufsichtsbehörde und betroffene melden
Last changed16 days ago