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PGW LK Wirtschaft

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by tired. P.

Bedürfnisse,Güter und das wirtschaftliche Prinzip

-Fundament der Ökonomie

Bedürfnisse (Die Nachfrageseite)

-Bedürfnisse sind Empfindungen eines Mangels,verbunden mit dem Wunsch,diesen zu beheben

  • Dringlichkeit: Existenzbedürfnisse (Nahrung,Wohnung), Kulturbedürfnisse (Bildung,Reisen), Luxusbedürfnisse (Schmuck,Sportwagen)

  • Bedarf: Wenn ein Bedürfnis mit Kaufkraft (Geld) ausgestattet ist, wird es zum Bedarf

  • Nachfrage: Wenn dieser Bedarf am Markt wirksam wird (Kaufabsicht), spricht man von Nachfrage

  • Wandel: digitale Medien und Werbungen erschaffen künstliche neue Bedürfnisse

Güter (Die Angebotsseite)

-Güter sind Mittel, die der Bedürfnisbefriedigung dienen, das Hauptproblem ist ihre Knappheit

  • freie Güter: theoretisch unbegrenzt (Luft,Sonnenlicht) und kosten nichts, durch den Klimawandel werden viele freie Güter (sauberes Wasser,reine Luft…) zu knappen Gütern

  • Wirtschaftsgüter (knappe Güter): Müssen produziert werden und haben einen Preis

  • Sachgüter: Konsumgüter (Brot) vs Produktionsgüter (Maschinen)

  • Dienstleistungen: Friseur,ärztliche Behandlung

  • Rechte/Lizenzen: Softwarelizenzen

  • Öffentliche vs.Private Güter (Straßenbeleuchtung,Deiche) zeichnen sich durch nicht-Rivalität und Nicht-Ausschließbarkeit aus.

Das wirtschaftliche Prinzip (ökonomisches Prinzip)

-Da Bedürfnisse unendlich und Güter knapp sind muss gewirtschaftet werden. Das ökonomische Prinzip verlangt ein rationales Verhältnis von Einsatz (Input) und Ergebnis (Output)

  • Minimalprinzip: Ein vorgegebenes Ziel mit minimalen Einsatz an Mitteln erreichen

  • Maximalprinzip: Mit vorgegebenen Mitteln das maximale Ergebnis erzielen

  • Optimusprinzip: Input und Output so abstimmen, dass das Gesamtergebnis optional ist ( wird oft in der Realität angewendet, da Ziele und Mittel meist flexibel sind)

Kritische Perspektive:

  • ökologische Kritik: Das klassische ökonomische Prinzip ignoriert oft “externe Kosten” (Umweltschäden), daher weint es mittlerweile das Model der Nachhaltigkeit (ökologisch,ökonomisch,sozial)

  • Verhaltensökonomie: Menschen handeln oft nicht rational (Homo oeconomicus) sondern werden durch Emotionen,soziale Normen oder andere Faktoren beeinflusst.

Fachbegriffe:

  • Opportunitätskosten: Verzicht auf den Nutzen der nächstbesten Alternative

  • Grenznutzen: Der Nutzen,den die letzte konsumierte Einheit eines Gutes stiftet (nimmt meist ab)

  • Allokation: Die Zuweisung von knappen Ressourcen zu verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten

Die soziale Marktwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland

-So viel Markt wie möglich,so viel Staat wie nötig (Alfred Müller Armack)

Konstituierende Prinzipien (Grundlagen)

-basiert auf der Verbindung von wirtschaftlicher Freiheit und sozialer Gerechtigkeit

  • Wettbewerbsprinzip: Der Staat sichert den Wettbewerb und verhindert Monopole/Kartelle

  • Eigentumsrecht mit Sozialbindung: Privateigentum ist geschützt, soll aber zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen (Art. 14GG)

  • Haftungsprinzip: Wer wirtschaftlich entscheidet, muss auch für Verluste haften (Verantwortung)

  • Sozialprinzip: Der Staat greift korrigierend ein, um soziale Hörten abzufedern, durch Steuern,Sozialversicherungen,Transferleistungen…)

Die Rolle des Staates (Ordnungspolitik)

-Staat setzt den Rahmen greift aber nicht direkt in den Preisprozess ein:

  • Konjunktursteuerung: Fiskal,Geldpolitik zur Glättung von Schwankungen

  • Bereitstellung öffentlicher Güter: Infrastruktur,Bildung und innere Sicherheit

  • Umweltverteilung: Korrektur der Marktergebnisse durch progressive Einkommenssteuer und Sozialleistungen zur Verringerung der sozialen Ungleichheit

Aktuelle Herausforderungen

  • Ökologische Transformation: Der Umbau zur Sozial- Ökologischen Marktwirtschaft

  • Demographischer Wandel: Finanzierung der Sozialsysteme wird schwieriger

  • Digitalisierung: Schutz der Arbeitnehmerrechte in der Plattformökonomie und Besteuerung globaler Tech-Konzerne

Das magische Viereck als Zielsystem:

-Stabilitätsgesetz von 1967 definiert die Ziele der Wirtschaftspolitik

  • Stabilität des Preisniveaus (Inflationsbekämpfung)

  • Hoher Beschäftigungsstand (Vermeidung von Arbeitslosigkeit)

  • Außenwirtschaftliches Gleichgewicht (Export/Import Verhältnis)

  • Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum

  • Erweiterung um Magischen Sechseck: Umweltschutz,Gerechte Einkommensverteilung

Magisch weil die Ziele sich gegenseitig negativ beeinflussen und nicht alle gleichzeitig erreicht werden können

Fachbegriffe:

  • Ordoliberalismus: geistige Wurzel der sozialen Marktwirtschaft

  • Tarifautonomie: Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände handeln Löhne ohne staatlichen Eingriff aus.

Wirtschafts-Sozial-Umwelt und Agrarpolitik im Rahmen der EU

Wirtschaftspolitik: Der Binnenmarkt und die Währungsunion

-EU primär gemeinsamer Wirtschaftsraum

  • vier Grundfreiheiten: freier Verkehr von Waren, Personen,Dienstleistungen und Kapital

  • Wettbewerbspolitik: EU Kommision fungiert als Kartellamt, um Monopole zu verhindern und faire Wettbewerbbsbedingungen zu sichern

  • Währungsunion (Eurozone): Die EZB steuert die Geldpolitik mit dem Hauptziel der Preisniveaustabilität,Debatte um fiskalische Stabilität (Schuldenregel)

Umweltpolitik: Der European Green Deal:

-Leitprojekt der EU bis 2050

  • Klimaneutralität: Bis 2050 erstes Klimaneutraler Kontinent sein, Zwischenziel 2030 -55% der Emissionen

  • Fit for 55: Ein Paket von Gesetzen, das u.a. Emissionshandel (ETS) verschärft und das Verbrenner-Aus für Neuwagen ab 2035 regelt

  • Grenzausgleichssystem (CBAM): Ein CO2 Zoll für Importe aus Nicht EU Ländern um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie trotz hohe Umweltauflagen zu dchützen

Agrarpolitik: Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)

-einer der ältesten und teuersten Politikbereiche

  • Säule 1 (Direktzahlungen): Einkommensstützung für Landwirte pro Hektar , Kritik: Fläche vor Ökologie

  • Säule 2 (Ländliche Entwicklungen): Förderung von Umweltschutzmaßnahmen und Strukturstärkung in Dörfern

  • Bauernproteste gegen starke Umweltauflagen (Pflanzenschutzmittelverbot,Flächenstillegung) zeigen den Konflikt zwischen Agrarlobby und Green Deal

Sozialpolitik:Begrenzte Kompetenzen

-primär Sache der Mitgliedsstaaten aber EU setzt Mindeststandards:

  • Europäische Säule sozialer Rechte: Ziele zu fairen Arbeitsbedingungen,Chancengleichheit und sozialem Schutz

  • Sozialer Klimafonds: Instrument ab 2025 um einkommensschwache Haushalte bei steigenden Kosten durch Emmissionshandel für Gebäude und Verkehr zu unterstützen

  • Arbeitsnehmerfreizügigkeit: Schafft Probleme wie Abwanderung von Fachkräften aus Europa und Debatten über Sozialtourismus

Ursachen und Formen von Arbeitslosogkeit

Grundlegende Formen und Ursachen

  • Friktionelle Arbeitslosigkeit (Sucharbeitslosigkeit)

    Ursache: Zeitverzögerung beim Wechsel von zwei Jobs (Übergangszeit)

    Merkmal: Meist kurzfristig und unvermeidbar in dynamischer Wirtschaft

  • Saisonale Arbeitslosigkeit

    Ursache: Klimatische Einflüsse oder jahreszeitliche Nachfrageschwankungen z.B. Baugewerbe im Winter

    Merkmal: Vorhersehbar und kurzfristig

  • Konjunkturelle Arbeitslosigkeit

    Ursache: Mangelnde Gesamtnachfrage während einer Rezession,Unternehmen produzieren weniger und entlassen Personal

    Politisch wird hier oft mit nachfrageorientierter Politik gegengesteuert

  • Strukturelle Arbeitslosigkeit (Die problematische Form):

    Ursache: Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt

    Unterarten:

  • Sektoral: Niedergang ganzer Branchen

  • Regional: Arbeitsplätze fehlen in bestimmten Gebieten

  • Technologisch/digital: Ersatz menschlicher Arbeit durch Maschinen oder KI

  • Qualifikationsspezifisch: Anforderungen der Unternehmen passen nicht zur Ausbildung der Arbeitslosen

Aktuelle Trends:

  • Transformationsbedingte Arbeitslosigkeit: Umbau zur klimaneutralen Wirtschaft (Dekarbonisierung) führt dazu, dass in der klassischen Industrie Stellen wegfallen und in der Green Economy neue entstehen

  • Digitaler Wandel: Routineberufe in der Verwaltung geraten durch generative KI unter Druck

Folgen von Arbeitslosigkeit

  • Individuell: Einkommensverlust,psychische Belastung,Verlust von sozialem Status

  • Gesellschaftlich: Gefährdung des sozialen Friedens ,Radikalisierungstendenz

  • Fiskalisch/Ökonomisch: Steuerausfälle,Belastung der Sozialversicherung,Sinken der Kaufkraft (Nachfragerückgang)

Politische Lösungsansätze

  • Angebotsorientierung: Senkung von Lohnnebenkosten,Flexibilisierung des Arbeitsmarktes,Bürokratieabbau um Investitionen attraktiver zu machen

  • Nachfrageorientierung: Staatliche Investitionsprogramme zur Schaffung von Arbeitsplätzen

  • Aktive Arbeitsmarktpolitik: Fokus auf Weiterbildung und Umschulung (z.B. durch das Weiterbildungsgesetz) um dem strukturellen Mangel zu begegnen

Fachbegriffe:

  • Arbeitslosenquote: Verhältnis der registrierten Arbeitslosen zu den Erwerbspersonen

  • Stille Reserve: Personen die arbeiten wollen,aber nicht registriert sind

  • Sockelarbeitslosigkeit: Der Anteil der Arbeitslosigkeit, der auch bei guter Konjunktur bestehen bleibt

  • Beveridge Kurve: Grafische Darstellung des Zusammenhangs zwischen offenen Stellen und Arbeitslosenzahl

Globalisierung und Folgen der Globalisierung

-multidimensionaler Prozess der Entgrenzug

-aktueller Fokus auf Deglobalisierung bzw Reglobalisierung (Umgestaltung von Lieferketten aufgrund geopolitischer Spannungen)

Dimension der Globalisierung

-Globalisierung findet auf versch. Ebenen statt,die sich gegenseitig beeinflussen

  • Ökonomisch: Zunahme des Welthandels,globale Produktionsketten,Dominanz transnationaler Konzerne und die weltweite Vernetzung der Finanzmärkte

  • Politisch: Bedeutungsverlust des Nationalstaats gegenüber supranationalen Organisationen(EU,UN,WTO,G20),Politische Probleme (Klima,Flucht) lassen sich nur noch global lösen

  • Kulturell: Verbreitung westlicher Lebensstile (Amerikanisierung) aber auch Gegenbewegungen (Anpassung globaler Produkte an lokale Kulturen)

  • Technologisch: Digitalisierung und das Internet als “Beschleuniger”, die Raum und Zeit (Transportkosten gegen Null) schrumpfen lassen

Ökonomische Folgen

Vorteile: Sinkende Preise für Konsumenten,technologische Innovationen,Wirtschaftswachstum in Schwellenländern und hunderte Millionen Menschendie der absoluten Armut entkommen

Nachteile:

  • Standort Wettbewerb: Staaten senken Steuern und Sozialstandards um Unternehmen anzuziehen

  • Externalisierung: Umwelt und Sozialkosten werden oft in den globalen Südem verlagert

  • Prekarisierung: In Industrieländern wie Deutschland geraten einfache Industriearbeitsplätze durch Outsourcing unter Druck

Geopolitische Wende & Resilenz

  • Unternehmen bauen Puffer auf und diversifizieren Lieferkettem um unabhängiger von autoritären Staaten zu werden

  • Produktion wird in befreundete Länder zurückverlagert um die Versorgungssicherheit zu erhöhen

  • Es entstehen neue Blöcke dadurch wird der freie Welthandel geschwächt

Ökologische Folgen

-Haupttreiber der CO2 Emmisionem

Fachbegriffe

Komparativer Kostenvorteil (David Ricardo): theoretische Rechtfertigung für Freihandel

Protektionismus: Handelshemmnisse (Zölle,Quoten) zum Schutz der eigenen Wirtschaft

Internationale Arbeitsteilung: Zerlegung der Produktion in viele globale Schritte

Global Governance: Versuch der politischen Gestaltung der Globalisierung durch internationale Regeln

Grundlagen der Wirtschaft- historische Entwicklung

Von der Agrar und Industriegesellschaft (18./19.Jh.)

  • Industrielle Revolution (Übergang von menschlicher/tierischer Arbeit zu Maschienen > Entstehung Sekundärer Sektor

  • Wirtschaftsliberalismus (Adam Smith): Theorie der unsichtbaren Hand Das Streben des Einzelnen nach Eigenschutz führe zum Wohle der Sllgemeinheit, der Staat soll sich raushalten

  • Folge: Enormes Wachstum, aber auch massive soziale Ausbeutung

Weltwirtschaftskrise 1929 und der Paradigmenwechsel

  • Marktversagen (Krise zeigte Märkte können sich nicht immer selber heilen, Folge: extreme Arbeitslosigkeit und Deflation

  • Keynesianismus (John Maynard Keynes): Gebursstunde der Nachfrageorientiertung, Erkenntnis das der Staat in Krisen die Ncahfrage durch Investitionen künstlich ankurbeln muss

Entstehung der sozialen Marktwirtschaft nach 1945

  • Ordoliberalismus: Theoretiker wie Walter Euken forderten dass der Dtaat einen starken Ordnungsrahmen (Wettbewerbsschutz,Haftung) setzen muss um Monopolbildung zu verhindern

  • Ludwig Erhard und Alfred Armack: Umsetzung des Leitbildes Wohlstand für alle, Verknüpfing von freiem Wettberwerb mit sozialem Ausgleich, Bis heute Fundament der deutschen Wirtschaft

Bretton Woods und die Globalisierung (Nachkriegszeit)

  • Gründung von Institutionen Weltbank usw die stabilen Welthandel ermöglichten

  • Stabilitätsgesetz 1967

Die Neoliberalisierung und Monetarismus (ab 1970/80)

  • Stagflation: Keynesianismus versagt gleichzeitig Inflation und Arbeitslosigkeit

  • Monetarismus (Milton Friedmann): Fokus auf Geldmengensteuerung durch Zentralbanken

  • Angebotsorientierung: Thatcher und Reagon , Ziel: Steuersenkung,Deregulierung,Privatisierung,Investitionen,prägte globale Wirtscchaft bis in die 2000er

Aktuell:

  • Finanzkrise 2008 & Pandemie 2020 führten zu einer Rückkehr des Staates als Krisenmanager

  • Zeitenwende 2022-2025 Übergang zu einer Werte und sicherheitsorientierten Wirtschaftspolitik, historische Entwicklung mündet in sozialökonomische Marktwirtschaft in der Klimaschutz zum zentralen Ziel wird

Fachbegriffe

  • Wirtschaftsordnung: langfristiger Rahmen

  • Strukturwandel: ständige Veränderung der Wirtschaft durch technischen Fortschrutt

Angebotsorientierte und/oder nachfrageorientierte Politik

  • 2025 wurden beide Konzepte kombiniert um die Doppeltransformation Klima und Digitalisierung zu bewältigen

Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik (Keynesianismus)

  • Grundannahmen: wirtschaftliche Entwicklung hängt von der Gesamtnachfrage ab, ist diese zu gering entsteht Arbeitslosigkeit

  • Hauptvertreter: John Maynard Keynes

  • Rolle des Staates: Der Staat muss die Wirtschaft aktiv steuern (Antizyklische FiskalPolitik)

  • In der Krise: Staatsausgaben erhöhen (Investitionen,Konsumanreite), Steuern senken,Schulden

  • Im Boom: Ausgaben senken, Steuern erhöhen um Schukden abzubauen

  • Kritik: Zeitverzögerung,wachsende Staatsschulden,Verdrängung privater Investoren,Schwierigkeit im Boom die Ausgaben wirklich zu kürzen

Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik (Monetarismus)

  • GrundAnnahme: Wirtschaftswachstum entsteht durch gute ProduktionsBedingungen für Unternehmen. Investitionen schaffen Arbeitsplätze

  • Hauptvertreter: Milton Friedman

  • Rolle des Staates :der Staat soll sich heraus halten und nur einen stabilen Rahmen setzen. (Ordnungspolitik)

  • Maßnahmen: Senkung von Unternehmenssteuern und Lohnnebenkosten ,DeRegulierung ,Abbau von Bürokratie Flexibilisierung des Arbeitsmarktes ,Privatisierung

  • Geldpolitik: Zentralbank -Preisniveaustabilität

  • Kritik, Gefahr einer sozialen Abwärtsspirale, Vernachlässigung der Nachfrage, wachsende soziale Ungleichheit

Aktueller Bezug:

  • Regierung setzt auf angebotsorientierte StrukturVerbesserungen, zum Beispiel Steuersenkung für Forschung kombiniert mit nachfrageorientierten InvestitionsProgrammen, zum Beispiel Subventionen für grüne Energie

  • Schuldenbremse zentraler Streitpunkt: Nachfrager Wollen Sie lockern Für Investitionen ,Anbieter wollen Sie halten zur Stabilität.

Fachbegriffe

  • Multiplikatoreffekt ein Euro Staatsausgabe für zu mehr als einem Euro Volkseinkommen

  • Say’sches Theorem: Jedes Angebot schafft sich seine Nachfrage selbst

  • Stagflation: Gleichzeitige Inflation und Stagnation

Qualitatives und/oder quantitatives Wachstum

Quantitatives Wachstum (Das klassische Modell)

  • Messgröße: das reale Bruttoinlandsprodukt misst den Marktwert aller für den Endverbrauch bestimmten Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr im Inland produziert wurden

  • Ziel: Schaffung von Arbeitsplätzen, Sicherung der Sozialsysteme und Steigerung des materiellen Wohlstands

  • Kritik, das BIP erfasst keine ökologischen Schäden, Reparaturkosten keine unbezahlte Care Arbeit und sagt nichts über die Einkommensverteilung aus

Qualitatives Wachstum (das moderne Leitbild)

  • Das Konzept zielt darauf ab, das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Es geht nicht nur um das wie viel, sondern auch um das wie

    Ziele:

  • Ökologische Nachhaltigkeit: der natürlichen Lebensgrundlagen,Reduzierung von CO2 Emissionen ,Kreislaufwirtschaft

  • soziale Gerechtigkeit:Verbesserung der Lebensqualität. Faire Arbeitsbedingungen, BildungsChancen und soziale Sicherheit.

  • Lebensqualität :Fokus auf Wohlbefinden statt reinen Konsum

  • Messgrößen BIP Alternativen, um qualitatives Wachstum messbar zu machen werden alternative Indikatoren genutzt, wie der W3 Indikator, Wohlstand und Wohlergehen im Wege des Deutschen Bundestages und oder der human development Index der UN.

Die zentrale Debatte ist, ob qualitatives Wachstum möglich ist

  • Relativen Kopplung. Die Wirtschaft wächst schneller als der Ressourcenverbrauch steigt. Die Effizienz nimmt zu.

  • Absoluten Kopplung. Die Wirtschaft wächst während der Ressourcenverbrauch und die Emissionen sinken. Dies ist das Ziel des europäischen Green Deals bleibt aber ökonomisch hoch umstritten.

  • Grünes Wachstum: die Überzeugung, dass technischer Fortschritt und Marktwirtschaft die Klimakrise lösen können, ohne auf Wachstum zu verzichten

  • post Wachstumsökonomie:die These, dass unendliches Wachstum auf einem unendlichen Planeten unmöglich ist. Vertreter fordern eine bewusste Reduktion der Produktion und einer Abkehr vom Wachstumszwang.

In Deutschland und der EU wird versucht, qualitatives Wachstum durch Gesetze zu steuern

  • taxonomie Verordnung :liegt fest, welche Investitionen als grün gelten dürfen

  • Lieferketten Gesetz :soll soziale Standards im qualitativen Wachstum weltweit absichern

Fachbegriffe:

  • externe Effekte: kosten, die nicht im Preis enthalten sind

  • planetaren Grenzen: Belastungsgrenzen der Erde

  • Suffizienz: Strategie der Genügsamkeit als Teil des qualitativen Wachstums

Wirtschaft und Ethik

Spannung zwischen Gewinnmaximierung, ökonomisches Prinzip und gesellschaftlicher Verantwortung moralische Normen

Theoretische Ansätze der Wirtschafts Ethik

  • Makroebene (die Rahmen Ethik ):der Staat setzt ethische Leitplanken für gesamte Wirtschaft

  • Makro Ebene (Unternehmens Ethik) das einzelnen Unternehmen entscheidet sich für ethisches Handeln

  • Mikroebene (individual Ethik )das Verhalten des Einzelnen als Konsument

Corporate Social Responsibility

Beschreibt die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen

  • Triple Bottom line: unternehmen sollen nicht nur den finanziellen Gewinn, sondern auch ihre sozialen und ökologischen Auswirkungen bilanzieren.

  • ESG Kriterien: in der Finanzwelt wird erfolg nach Environmental Social und governance gemessen.

Marktmoral VS. Wettbewerbsdruck.

  • Gefahr des Wettbewerbs Nachteil : wenn ein Unternehmen ethisch handelt, könnte es von skrupellosen Konkurrenten unterboten werden.

  • Marktversagen: Wenn die Moral am Markt keinen Preis hat, muss der Staat durch Ordnungspolitik eingreifen.

  • Greenwashing :die Gefahr, das Unternehmen sich ethisch darstellen, ohne sich tatsächlich nachhaltig zu verhalten.

Aktuelle Themen:

  • Ethik und KI

  • LieferkettenSorgfaltspflichtenGesetz

  • CO2 Bepreisung

Wirtschafts Modelle und Ethik

  • Homo oeconomicus: Ignoriert soziale Motive und Fairness

  • Gemeinwohl Ökonomie, alternatives Modell, das den wirtschaftlichen Erfolg an der Mehrung des Gemeinwohls misst

Ethik kann langfristig ökonomisch sinnvoll sein, da Unternehmen, die ethisch handeln weniger Reputationsrisiken motivierte Mitarbeiter und besseren Zugang zu Kapital haben da Banken auf ESG Kriterien achten

Fachbegriffe

Externalisierung: abwälzen von Kosten auf die Allgemeinheit unethisch

Internalisierung:einPreisen dieser Kosten

Stakeholder-Ansatz: Einbeziehung aller Betroffenen statt nur der Aktionäre

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