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by tired. P.

Demokratietheorien

Identitätstheorie Jean Jacques Rousseau

die Theorie ist normativ und beschreibt einen Idealzustand der Selbstbestimmung

  • Menschenbild: der Mensch ist von Natur aus gut, wird aber durch die Gesellschaft korrumpiert.

  • Volonte Generäle: es gibt einen objektiven einheitlichen, gemeinenwillen

  • Struktur: Identität von herrschenden und beherrschten direkte Demokratie ohne Repräsentanten oder Parteien

  • Kritik: Gefahr, der Tyrannei, der Mehrheit oder Totalitarismus.

Konkurrenztheorie (James Madison,Joseph Schumpeter)

Die Theorie ist empirisch realistisch und beschreibt Demokratie als Methode der Elitenauswahl

  • Menschenbild: Individuen verfolgen egoistische eigene Interessen. Die Gesellschaft ist heterogen

  • Struktur: repräsentative Demokratie Parteien konkurrieren wie auf einem Markt und Wähler Stimmen.

  • Gemeinwohl: entsteht erst im Nachhinein durch Ausgleich von Interessen

  • Kritik:Reduzierung des Bürgers auf die Stimmabgabe, Gefahr der Elite, Herrschaft und Bürger passiert Passivität.

Pluralismustheorie (Ernst Fraenkel)

theoretische Grundlage der modernen Bundesrepublik Deutschland

Kern: Anerkennung einer Vielzahl von Interessen ,Gruppen und verbänden

zwei Bereiche Modell:

nicht Kontroverse Sektor : Minimalkonsens über Spielregeln und Grundwerte der unantastbar ist Kontroverse Sektor: Raum für freien Wettbewerb und Kompromissfindung zwischen verschiedenen Interessen Gruppen

Staat: fungiert als Schiedsrichter und stellt das Gemeinwohl als Ergebnis des fairen InteressenAusgleichs sicher

Fachbegriffe

normativ: wie es sein sollte

deskriptiv empirisch: wie es tatsächlich ist

Das Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland

Parlamentarische Demokratie

Das Konzept der GewaltenVerschränkung

  • Gewalten Verschränkung zwischen Legislative und Exekutive

  • Wahlfunktion. Das Parlament (Bundestag) wählt den Chef der Exekutive (Bundeskanzler)

  • Personelle Verflechtung:Regierungsmitglieder sind in der Regel gleichzeitig Abgeordnete des Bundestags

  • Politische Einheit: Die ParlamentsMehrheit und die Regierung bilden eine politische Aktions Reinheit, während die eigentliche Kontrolllinie zwischen der Regierungsmehrheit und der Opposition verläuft.

Die vertikale Gewaltenteilung (Föderalismus)

Staatsgewalt auf zwei Ebenen aufgeteilt, Bund und 16 Länder

  • Bundesrat: das Organ, über das die Länder an der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes mitwirken

  • Subsidiarität: Aufgaben sollen nach Möglichkeit auf der kleinstmöglichen Ebene, Kommune, Land gelöst werden

  • Vetomacht: Bei Zustimmungsgesetzen, kann der Bundesrat Gesetze endgültig blockieren.

Stabilisierungsmechanismen (Lehren aus Weimar)

Hürden, um die Stabilität des Systems zu garantieren

  • konstruktives Misstrauensvotum : Art. 67 GG. Der Bundestag kann den Kanzler nur stützen, wenn er gleichzeitig mit absoluter Mehrheit. Eine Nachfolger wählt

  • Fünf-Prozent-Hürde verhindert eine Zersplitterung des Parlaments durch Kleinstparteien

  • Starke Stellung des Bundesverfassungsgerichts als Hüter der Verfassung, kann es Gesetze aufheben und wacht über die Einhaltung der Grundrechte

Die wehrhafte streitbare Demokratie

  • Ewigkeitsklausel Art. 79 Abs. 3 GEG Kernprinzipien wie Menschenwürde, Demokratie und Föderalismus dürfen niemals abgeschafft werden

  • Partei, Verbote das Bundesverfassungsgericht kann verfassungsfeindliche Parteien verbieten

Parteien,Verbändend öffentliche Verwaltung

Politische Parteien

Parteien haben in Deutschland, Verfassungsrang Art. 21 GG und ein Monopol auf die Besetzung politischer Ämter

Zentrale Funktionen:

  • Interessensartikulation und Aggregation: Aufnahme von Förderungen aus der Bevölkerung und Bündelung zu Parteiprogrammen

  • Rekrutierungsfunktion: Auswahl und Ausbildung von Personal für politische Ämter (Kandidaten Aufstellung)

  • Partizipationsfunktion: Ermöglichung, der Bürgerbeteiligung und politischer Bildung

  • Legitimationsfunktion: Herstellung einer Verbindung zwischen Volk und Staatsgewalt

  • Rechtliche Stellung: das Parteien Gesetz regelt die innere Ordnung ( Demokratieprinzip und die Finanzierung (staatliche Teil Finanzierung versus Spenden)

Interessensverbände (Lobbyismus)

Verbände vertreten spezifische Interessen, ohne selbst bei Wahlen anzutreten

  • Abgrenzung zu Parteien verbände haben ein sektoral begrenztes Programm (Ein-Punkt-Themen) und streben kein öffentliches Mandat an.

    Funktionen:

  • Informationsfunktion: Bereitstellung von Experten, Wissen für die Politik

  • Einflussnahme durch Lobbying, Stellungnahme oder Kampagnen

  • Kritik: Pluralismus versus Korporatismus: sorge vor einer ungleichen Machtverteilung und dem Verlust der Gemeinwohl Orientierung

Öffentliche Verwaltung (Exekutive)

Setzt politische Beschlüsse in konkretes Handeln um

Aufgaben:

  • Ordnungsverwaltung: Gewährleistung von Sicherheit in Ordnung

  • Leistungsverwaltung: Bereitstellung öffentlicher Güter und Sozialleistungen

  • Strukturprinzipien: Bürokratiemodell nach Max Weber, Hierarchie, Schriftlichkeit, RegelGebundenheit und Unparteilichkeit

    Aktuelle Herausforderungen

  • Digitalisierung und Entbürokratisierung

  • Fachkräftemangel

Einfluss der Medien

Funktion der Medien in der Demokratie

Medien sind das Scharnier zwischen Staat und Volk (intermediäre)

Hauptaufgaben:

  • Informationsfunktion

  • Meinungsbildungsfunktion

  • Kontrolle und Kritikfunktion

Der Wandel der Medienlandschaft (Digitalisierung)

Klassische Medienstruktur hat sich verändert

  • Partizipation VS. GateKeeper: früher wurden Informationen durch Redaktionen gefiltert (Gate Keeper). Heute kann jeder etwas veröffentlichen ohne Filter

  • Fragmentierung: Öffentlichkeit zerfällt in Teil Öffentlichkeiten Menschen konsumieren nur noch Medien, die ihr eigenes Weltbild bestätigen. Echokammern,Filterblasen

  • Ökonomisierung: Medien stehen unter hohem Klick und Zeitdruck das führt zu Sensationsjournalismus (Clickbait) statt tiefgründigen Recherchen

Gefahren für die politische Willensbildung

  • Fake News und Desinformation : gezielte Falschinformation zur Manipulation, politischer Prozesse, oft durch Bots, oder ausländische Einflussnahme

  • Populismus: Medien können als Verstärker für vereinfachte emotionale Botschaften dienen

  • Algorithmen: Programmierung von Plattformen bevorzugt auf polarisierende Inhalte, da diese mehr Interaktion erzeugen

Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

  • Auftrag: Grundversorgung mit Bildung, Informationen Unterhaltung

  • Finanzierung: durch den Rundfunkbeitrag an Unabhängigkeit von Staat und Werbemarkt zu garantieren

  • Debatte: Diskussion über Reformen Kosten und die Frage, wie neutral der Rundfunk in einer polarisierten Gesellschaft bleibt

Fachbegriffe

Agenda Setting: Medien bestimmt nicht, was die Menschen denken. Aber worüber sie nachdenken Sie setzen Themen

Framing: die Art der Einbettung eine Nachricht in einem Deutungsrahmen beeinflusst die Wahrnehmung

Mediatisierung : Politik passt sich zunehmend der Logik der Medien an

Politische Mitbestimmung im europäischen Rahmen

Ebenen der Mitbestimmung

  • Direkt demokratisch: die europäische Bürger Initiative ermöglicht es Bürgern, die EU Kommission direkt aufzufordern, ein Rechts Akt vorzuschlagen

  • Repräsentativ: das europäische Parlament ist das einzige direkt gewählte Organ der EU

  • Indirekt: über den Rat der europäischen Union Fachminister der National Staaten bestimmen die Bürger indirekt über ihre gewählten National Regierung mit

Das institutionelle Dreieck (Gesetzgebung):

Mitbestimmung bedeutet, in der EU vorallem Teilhabe am Gesetzgebungsprozess

EU Kommission: besitzt das alleinige Initiativrecht für Gesetze

Europäisches Parlament und Rat: fungieren als zwei Kammersystem das Gesetzes Vorschläge beraten und verabschieden muss

Strukturprinzipien der Partizipation

  • :Entscheidungen sollen so Bürger nah wie möglich getroffen werden. EU darf nur tätig werden, wenn ein Ziel auf nationaler oder lokale Ebene besser erreicht werden kann.

  • Unionsbürgerschaft: jeder Staatsangehörige ist automatisch Unionsbürger. Das beinhaltet das aktive und passive Wahlrecht.

Das Demokratiedefizit

Argument für ein Defizit: Die Kommission hat das Initiativrecht nicht das Parlament. Zudem fehlt ein einheitliches, europäisches Volk, und die Wahlbeteiligung ist oft niedrig.

Argumente gegen ein Defizit: Durch den Vertrag von Lissabon, wurden die Rechte des EP massiv gestärkt. Doppelte Legitimation spiegelt die Charakter der EU Staaten Verbund.

Aktuelle Relevanz

Post wahl Phase: Nach der Europawahl steht die Umsetzung des neuen Arbeitsprogramms im Fokus, wobei das EP verstärkt auf Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit und Verteidigung drängt

Die Rechtstaatlichkeitsmechanismus :Mitbestimmung wird es Berichte zu Rechtsstaatlichkeit geschützt, um sicherzustellen, dass demokratische Standards in allen Mitgliedstaaten gewährt bleiben

Stellung und politischer Einfluss von Interessenorganisationen

Definition und Funktion

Verbände sind zusammenSchlüsse von Personen oder Unternehmen mit dem ziel spezifische Interessen gegenüber Politik und Gesellschaft durchzusetzen

  • Interessensartikulation: Sie geben gesellschaftlichen Bedürfnissen eine Stimme

  • Informationsfunktion

  • Aggregationsfunktion:sie bündeln Einzelinteressen zu einer gemeinsamen Position

  • Legitimationsfunktion: durch Beteiligung Betroffener an politischen Prozessen, erhöhen sie die Akzeptanz von Gesetzen

Wege der Einflussnahme

  • Direkte Kontakte: Teilnahme an Anhörungen im Bundestagsausschüssen

  • Personal Verflechtungen: ehemalige Politiker, Wechsel in Verbandspositionen

  • Öffentlichkeitsarbeit:Kampagnen und Demonstrationen

  • Expertisen: Erstellung von Gutachten

Theoretische Einordnung

Pluralismus: Wettbewerbvieler Interessen führt zum Gemeinwohl

Korporatismus: enge, privilegierte Zusammenarbeit zwischen Staat und großen verbänden

Kritische Analyse machtUngleichgewicht

  • Organisationsfähigkeit: Manche Gruppen können sich leicht organisieren, andere schwer

  • Konfliktfähigkeit Gruppen mit hoher wirtschaftlicher Macht haben einen größeren Hebel

  • Gefahr der Captive Politics: wenn kleine gut organisierte Gruppen particular Interessen auf Kosten der Allgemeinheit durchsetzen

Aktueller Stand

Lobbyregister: seit 2022 verpflichtend

NebenEinkünfte: strenge Regeln für Abgeordnete

Digitaler Lobbyismus: zunehmende Einfluss durch spezialisierte Agenturen

Fachbegriffe

Particular Interessen: Einzelinteressen

NGOs: Verbände mit ideellen Zielen

Sektorale verbände: vertreten Wirtschafts Zweige

Engagementpolitik für zukunftsfähige Städte und Gemeinden

Kommunalpolitik als Schule der Demokratie

Städte und Gemeinden sind unterste Ebene im Staatsaufbau

  • Subsidiarität: Probleme sollen dort gelöst werden, wo sie entstehen

  • Selbstverwaltungsgarantie Art. 28 GG: Gemeinden haben das Recht, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft eigenverantwortlich zu regeln

Handlungsfelder zukunftsfähiger Stadt Entwicklung

Ökologie: Klimaanpassung Energiewende Verkehrswende

Ökonomie: Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufer, Ansiedlung von Zukunftssichern Unternehmen, stabile Gewerbesteuer Einnahmen

Soziales: bezahlbarer Wohnraum, soziale Durchmischung,inklusive Infrastruktur

Formen des Engagements und der Mitbestimmung

Formelle Beteiligung: Bürgerbegehren und Bürgerentscheide auf kommunaler Ebene

Informelle Beteiligung: Zukunftswerkstätten, Stadtteil Konferenzen, Bürgerräte

Quatiersmanagment: enges Zusammenspiel von Verwaltung und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen

Herausforderungen und Konfliktfelder

Finanznot: viele Kommunen sind hoch verschuldet

NIMBY Phänom: Bürger unterstützen Energiewende, aber wehren sich gegen konkrete Baumaßnahmen vor ihrer Haustür.

Digitalisierung: Transformation zur digitalen Stadt bietet Chancen für Effizienz

Aktueller Kontext

Wärmeplanungsgesetz: Kommunen müssen bis spätestens 2028 konkrete Pläne vorliegen, wie sie klimaneutral heizen wollen.

Resilenz : nach extremen Wetter ereignissen. Umbau zu krisen, festen Kommunen.

Zusammenhalt: Städte und Kommunen haben die Aufgabe, soziale Räume der Begegnung zu erhalten

Fachbegriffe

Gentrifizierung: Aufwertung von Stadtteilen und Verdrängung einkommensschwache Mieter

Daseinsvorsorge: Grundversorgung der Bevölkerung

Partizipationsparadoxon: Diejenigen, die am stärksten von Veränderungen betroffen sind, beteiligen sich oft am wenigsten

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