1. Anatomische Gegebenheiten – Frau
Erste Abbildung der Geschlechtsorgane der Frau
Äußere und innere Geschlechtsorgane benennen
Äußere Geschlechtsorgane der Frau:
Große Schamlippen (Labia majora)
Kleine Schamlippen (Labia minora)
Klitoris (Kitzler)
Scheidenvorhof (Vestibulum vaginae) mit Harnröhrenöffnung und Scheideneingang
Innere Geschlechtsorgane der Frau:
Eierstöcke (Ovarien)
Eileiter (Tuben)
Gebärmutter (Uterus)
Scheide (Vagina)
Primäre (bei Geburt bereits vorhanden!) und sekundäre Geschlechtsmerkmale
Primäre Geschlechtsmerkmale:
Bereits bei der Geburt vorhanden
Dazu zählen die inneren und äußeren Geschlechtsorgane
Sekundäre Geschlechtsmerkmale:
Entwickeln sich erst in der Pubertät
Brustentwicklung
Scham- und Achselbehaarung
Typische weibliche Fettverteilung
Aufgaben des Ovars/ Beschreibung des Eisprunges
Aufgaben des Ovars:
Produktion von Eizellen
Produktion weiblicher Sexualhormone (Östrogene und Progesteron)
Eisprung:
Monatlich reift ein Follikel heran
Durch einen Anstieg des luteinisierenden Hormons (LH) wird der Eisprung ausgelöst
Die Eizelle wird aus dem Eierstock freigesetzt und vom Eileiter aufgenommen
Wird sie nicht befruchtet, stirbt sie nach kurzer Zeit ab
Anatomische Gegebenheiten der Brust
Die weibliche Brust (Mamma) ist eine Hautdrüse und besteht aus:
Drüsengewebe (Milchdrüse)
Fettgewebe
Bindegewebe
Sie zählt zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen. Die eigentliche Entwicklung der Brust erfolgt in der Pubertät unter dem Einfluss der weiblichen Sexualhormone. Jeder Drüsenlappen mündet über einen Milchausführungsgang an der Brustwarze (Mamille).
Was bedeutet Menarche/ Menopause
Menarche:
Erste Regelblutung
Tritt meist um das 12.–13. Lebensjahr auf
Menopause:
Letzte Regelblutung
Tritt durchschnittlich um das 50.–51. Lebensjahr auf
Danach beginnt die Postmenopause
Menstruationszyklus
Der Menstruationszyklus dauert durchschnittlich 25–35 Tage und besteht aus mehreren Phasen:
Menstruationsphase: Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut
Proliferationsphase: Aufbau der Gebärmutterschleimhaut unter Östrogeneinfluss
Sekretionsphase: Vorbereitung auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle durch Progesteron
Ischämiephase: Rückbildung des Gelbkörpers und Einleitung der nächsten Menstruation
2. Anatomische Gegebenheiten – Mann
Erste Abbildung der Geschlechtsorgane des Mannes
Äußere Geschlechtsorgane des Mannes:
Penis
Hodensack (Skrotum)
Innere Geschlechtsorgane des Mannes:
Hoden (Testes)
Nebenhoden (Epididymis)
Samenleiter (Ductus deferens)
Samenbläschen
Prostata
Cowper-Drüsen
Hoden, Penis und ableitende Samenwege
Bei Geburt vorhanden
Bartwuchs
Stimmbruch
Körperbehaarung
Muskelzunahme
Descensus testis (Hodenabstieg) erklären und verstehen
Der Hodenabstieg beginnt ab dem 3. Schwangerschaftsmonat. Die Hoden wandern aus dem Bauchraum durch den Leistenkanal in den Hodensack.
Bedeutung:
Niedrigere Temperatur im Hodensack
Voraussetzung für normale Spermienbildung
Fehlender Hodenabstieg erhöht das Risiko für Unfruchtbarkeit und Hodentumore
Funktionen der 3 männliche Geschlechtsdrüsen erklären (Prostata/Vorsteherdrüse liegt wo?)
Prostata (Vorsteherdrüse):
Liegt unterhalb der Harnblase
Umschließt die Harnsamenröhre
Produziert ein enzymreiches Sekret
Samenbläschen:
Produzieren fruktosereiches Sekret
Dient der Energieversorgung der Spermien
Cowper-Drüsen:
Geben schleimiges Sekret ab
Neutralisieren saure Urinreste in der Harnröhre
Anatomische Gegebenheiten - Penis und Spermium
Penis:
Besteht aus Peniswurzel, Penisschaft und Eichel
Enthält Schwellkörper zur Erektion
Spermium:
Besteht aus Kopf, Mittelstück und Schwanz
Dient der Befruchtung der Eizelle
3. Physiologische Vorgänge
weibliche und männliche Sexualhormone benennen und die Funktion dieser Hormone beschreiben
Weibliche Sexualhormone:
Östrogene: Entwicklung der Geschlechtsmerkmale, Aufbau der Gebärmutterschleimhaut
Progesteron: Vorbereitung der Gebärmutter auf Schwangerschaft
Männliche Sexualhormone:
Testosteron: Ausbildung der männlichen Geschlechtsmerkmale, Spermienbildung
4. Kontrazeption
• Verhütungsmethoden
Natürliche Methoden (z. B. Temperaturmethode)
Mechanische Methoden (Kondom, Diaphragma)
Hormonelle Methoden (Pille, Hormonspirale)
Intrauterinpessare (Kupferspirale, Hormonspirale)
Sterilisation
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