Buffl

Woche 1-3

YM
by Yanik M.

behavioristischen SORCK-Schema

Reiz (S), Organismusvariablen (O), Reaktion (R), Konsequenz (C) und Kontingenz (K). Dabei werden sowohl Mikroebene (kognitive, emotionale und körperliche Symptome) als auch Makroebene (Lebenssituation, zeitliche Entwicklung, psychosoziale Faktoren) berücksichtigt. Die Verhaltenstherapie baut somit auf einem systematischen Modell auf, das durch Prozessdiagnostik kontinuierlich überprüft und angepasst wird.


  1. S – Stimulus / Reiz

    • Alles, was eine Reaktion auslöst.

    • Kann extern sein (z. B. eine Situation, Geräusch, Person) oder intern (Gedanke, körperliches Symptom).

  2. O – Organismusvariablen

    • Individuelle Faktoren, die die Reaktion beeinflussen.

    • Dazu gehören körperliche Faktoren, Emotionen, Gedanken, Temperament, frühere Erfahrungen.

  3. R – Reaktion

    • Das beobachtbare Verhalten oder die körperliche/emotionale Reaktion auf den Reiz.

    • Auf Mikroebene: z. B. Zittern, Angst, Grübeln.

    • Auf Makroebene: z. B. Rückzug aus sozialen Situationen, Konflikte im Alltag.

  4. C – Konsequenz

    • Was auf die Reaktion folgt, beeinflusst, ob das Verhalten verstärkt oder abgeschwächt wird.

    • Positive/negative Verstärkung, Bestrafung, kurzfristige Erleichterung etc.

  5. K – Kontingenz

    • Das Verhältnis zwischen Reiz, Reaktion und Konsequenz.

    • Gibt an, wie zuverlässig oder regelmäßig ein Verhalten auf einen Reiz folgt.

    • Wichtig für die Planung von therapeutischen Interventionen.

Praxisbezug in der Verhaltenstherapie

  • Analyse: Mithilfe von SORCK werden problematische Verhaltensmuster systematisch untersucht.

  • Therapieplanung: Auf Basis der Analyse werden Verhaltensänderungen gezielt trainiert (z. B. Konfrontation, kognitive Umstrukturierung, Selbstkontrolle).

  • Prozessdiagnostik: Kontinuierliche Überprüfung, ob Interventionen wirken, und ggf. Anpassung der Therapie.


Author

Yanik M.

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