Menschenbild, basis, Grundannahme
- Basis für Erklärungsmodelle primär Lerntheorien, für therapeutische Haltungen primär Humanismus (isb. Rogers)
- Grundannahme: Verhalten/Affekt/Kognition ist erlernt und somit durch veränderung von Gedanken und Verhaltensweisen beeinflussbar
- Menschenbild: lernfähing und Anpassungsfähiges Wesen, kann eigene Muster Erkennen und aktiv verändern
Prinzipien der VT
- Orientierung an der empirischen Psychologie (Objektivität, Reliabilität, Validität auch bei Prüfung der VT)
- Orientierung an aktuellen Problemen(aktueller Problematik, distale Bedingungen auch möglich aber nicht im Fokus)
- Bezug/Erklären von Bedingungen (prädisponierend, auslösend, aufrechterhaltend) und Ressourcen
- Zielorientierung (Gemeinsames Festlegen und operationalisieren)
- Handlungsorientierung ( aktive Mitarbeit ist vorraussetzung)
- Alltagsbezug
- Transparenz
- Hilfe zur Selbsthilfe
- Evaluation, Ausdifferenzierung, Weiterentwicklung der VT
Ätiologisches Grundverständnis (Psychische Störung, Prädispo, Auslöser, Aufrechterhaltung, Protektion)
Diagnostik
- Ablauf nach Hoyer und Knappe
o Anmeldung/Zuweisung
o Vorgespräch/Allgemeine Orientierung /Planung
o Säulen klinischer Diagnostik
o Intikationsentscheidung/Prognose/Therapieplan/Patientinnen Motivation
o Behandlungsdurchführung
o Kontrollmessungen
o Erfolgsbeurteilung
- Säulen klinischer Statusdiagnostik
Deep dive Säule 4: Analyse von Lebensbedingungen
Bereiche
(+ angabe fallpezifische Lebensereignisse und Probleme)
§ Ausbildung
§ Beruf
§ Ursprungsfamilie
§ Partnerschaft
§ Schwangerschaft/Kinder
§ Soziale Kontakte/Freizeit
§ Gesundheit krankheit
§ Wohnung
§ Finanzen
§ Gericht/Gesetz
§ Sonstiges
Biographische Analyse
Hauptpunkte
- Säule 5: funktionale Problemanalyse
Ziele -> Ansatz Therapie
§ Grundlage des Problemverhaltens (Verhaltens exzess/defizit/unangemessen)
§ Auslösebedingungen
§ Verhaltenskonsequenzen (nutzung zur Verhaltenssteuerung)
Internale Prozesse
Ebenen
§ Mikroanalyse oft über SORKC (alternativ Bedingungsmodell (ViS))
§ Vertikale Verhaltensanalyse
Funktionales Bedingungsmodell
Makroanalyse inhalt
· Entwicklung
· Beginn
· Prädispositionen
· Schwankungen im Verlauf
· Sekundäre probleme
· Verankerung Soziales Umfeld
· Lösungsversuche und subjektiver erfolg
· Übergeordnete Regeln, Pläne, Einstellungen, ect. Mit einfluss auf Verhaltenssteuerung
o Mehr oder weniger dysfunktional
o Automatisch/unbewusst müssen zugänglich gemacht werden
o Funktionales Bedingungsmodell
§ Fusion Mikro/Makro/Diagnostik
· Entstehung: Prädisposition, Auslöser, Grundlegendes Thema in lerngeschichte?
· Aufrechterhaltung: Aufrechterhaltung und Coping Strategien
- Basistechniken
o Verhaltensinterventionen Überblick
· Operante Verfahren
Verstärker, Shaping,Chaining,Prompting,Fading
Vorteile + Grenzen
o Verhaltensmodifikation durch op Konditionierung (Manipulation der Konsequenzen)
o Verstärker= Konsequenz mit einfluss auf Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens (Reduktion u Stärkung möglich)
§ Definition (primär,sekundär, generalisiert und sozialer Verstärker) aber basic
o Shaping = selektiv Verstärken von Vorläufern und annäherung an Zielverhalten
o Chaining = Kombination bereits erlernter sequenzen
o Fading= schrittweise Zurücknahme von Verstärkern/Hilfestellungen
o Prompting: (non)verbale Hilfestellung zur Aufmerksamkeitslenkung
· Vorteile und Grenzen
o Auf und Abbau Komplexer Verhaltensweisen in Systemen Kontrolle über die Verstärker (Tokens und Stimuluskontrolle)
o Token Systeme müssen schrittweise unter kontrolle anderer Verstärker gebracht werden (sonst weg sobald entwöhnt wird)
§ Aktivitätsaubau
· Annahme:Positive Aktivitäten angenehme Gefühle (Aufwärtsspirale)
· Ziel: Strukturaufbau, Erfolgserlebnisse, bessere Selbstwirksamkeit, Stimmung
· Bei Störungsbildern mit stark reduziertem Aktivitätsniveau (unipolare depresh)
· Praktische Durchführung:
o Arbeitsblätter:
§ 1. Messung aktuelles Aktivitätsniveau
§ 2 Aktivitätsplanung + erste Ausführung angenehmer
§ 3 Neue Tagesstuktur und integration von pflichten (nicht so angenehm)
4 Aufrechterhaltung
o Kognitive Interventionen Überblick
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