Erkläre inwiefern Populationsabhängigkeit eine wichtige Eigenschaft von Traits ist
Man braucht Referenz um Wert einer Person einzuordnen-> Referenz basiert auf Population!
-> absoluter Wert nicht interpretierbar, relativer schon
-> je nach Populaion (referenz) ist Ausprägung unterschiedl. zu interpretieren
Was hätte man in der Berlin Speed Dating Studie noch erheben müssen um die Unterschiede bei der Wahl zwischen den Geschlechtern zu erklären
ggf. noch Gesprächsqualität
-> Vermutung, dass Frauen mehr Wert darauf legen und daher den Mann eher wählen -> könnte erklären, wieso Frauen extravertierte Männer eher wählen
-> Männer hingegen weniger Wert vermutlich auf Gesprächsqualität -> daher wählen sie auch schüchterne Frauen
ggf. Beziehungsintention
-> ggf. wählen Frauen eher Männer, die extravertiert sind, da sie eher einen Gesprächspartner suchen = langfristige Beziehung während ggf. Männer auch schüchterne Frauen wählen, da sie mehr Wert auf das sexuelle legen also kurzfristige Partnerschaft
Ergebnise Berlin Speed Dating Studie
Anzahl die einen wählen vs. Vermutung
-> 0 Korrelation -> Personen können nicht einschätzen wie viele Personen einen wählen
Erklärung: Flirten steht nicht immer für Interesse, wird aber so interpretiert
Wählen vs Gewählt werden
-> physisch Attraktive werden am meisten gewählt (obwohl Frauen angeben, dass ihnen dies nicht so wichtig sei!)
-> Attraktive Männer, die ihren PArtnerschaftswert hoch einsch#tze
-> Soziosexuell unrestriktive, extravertierte und nicht schüchterne Männer werden eher gewählt
Flirting Verhalten
-> Extravertierte flirten mehr
-> Attraktive flirten mehr und werden eher angeflirtet
-> Soziosexuell unrestriktive Männer und extravertierte werden eher angeflirtet
was sind durchschnittliche Veränderungen durch Lebensereignisse und was verändert sich damit für die Forschung
Geburt erstes Kind -> Abfall Exraversion
Hochzeit -> Abfall Offenheit
Erster Job -> Anstieg Selbstwert und Gewissenhaftigkeit
Erste Beziehung -> Anstieg Gewissenhaftigkeit
-> aber interindividuelle Unterschiede wie man auf Lebensereignisse reagiert
-> kaum konsistente Effekte
-> Ereignisse sind eher Katalysatoren für differentielle Veränderungen
daher: wichtig, dass man Mikroprozesse betrachtet und an diesen forscht!
Diagnosticity
Trait x Information
Erkläre was Indirekte Tests sind
Beispiel ist der implizite Assoziationstest
aber unklar was genau gemessen wird
implizites Selbstkonzept
geringe Stabilität
Wertebereiche nach Schwartz: Nennen Sie einen Wertebereich pro Werthaltung an und geben sie pro Wertebereich zwei konkrete Wertvorstellung an.
Offenheit für Wandel: Stimulation
-> z.B. aufregendes Leben, abwechslungsreiches Leben
Bewahrung: Sicherheit
-> nationale Sicherheit, Gesundheit
Selbsttranszendenz: Wohlwollen
-> Ehrlichkeit, Loyalität
Selbsterhöhung: Macht
-> Reichtum, Authorität
Was sind typische Communion Skills und Situationen
Eigenschaften: warmherzig, freundliches und mitfühlendes Verhalten, wenn es die zwischenmenschliche Situation erfordert
Situationen: Traurigkeit, Verzweiflunf, Hilfsbedürftigkeit
Was sind typische Interpersonelle Resilienz Skills und Situationen
Eigenschaften: emotional gelassenes, entspanntes und gelassenes Verhalten, wenn es die zwischenmenschliche Situation erfordert
Situationen: leistungsbezogene stressoren, soziale Stressoren, Zeitdruck
definiere den Eigenschaftsbegriff
mittel oder langfristig stabile interne Faktoren,die das Erleben und Verhalten eines Menschen konsistent und einzigartig machen
-> überdauernde, nicht pathologische und verhaltensrelevante individuelle Besonderheit von Menschen innerhalb einer Population
Vor und Nachteile Big Five
Vorteile
konsenusfähiger Rahmen für Forschung und Praxis
deskriptive Zusammenfassung
Nachteile:
Big Five ist us keiner Theorie entstanden-> induktiver Ansatz -> entstand aus Laienbegriffen
wahre Persönlichkeitsmerkmale könne man nicht in Alltagssprache suchen
Big Five keine funktionale Analyse -> erklärt nicht wie Persönlichkeit zustande kommt und die Prozesse
Erkläre Inwiefern Intelligenz zu höherer Lebensdauer führt (Mediatoren etc)
Faktoren, die zu Intelligenz führen:
Genetik
Hoher sozioökonomischer Status
Ernährung
Mediatoren Intelligenz-> LD
sozioökonomischer Status
psychische Erkrankungen
Krankheiten und Prävention+ Umgang damit
Drittvariable:
social integrity (kognitive Leistung) führt zu Intelligenz und zu erhöhten Lebensdauer
Gewissenhaftigkeit und Neurotizismus Erfolg
Gewissenhaftigkeit führt vor allem im job und akademischen Kontext zu Erfolg
Neurotizismus führt vor allem im Job Kontext zu keinem Erfolg!
nenne jeweils hohe/niedrige Ausprägung in den sozialen Kompetenzen
Zu Cattels Würfel zuordnen:
Personenorientierte transsituative Konsistenz
Profilkonsistenz
Personenorientierte Stabilität
Profilstabilität
variablenorientierte transsituative Konsistenz
Merkmalskonsistenz
variablenorientierte Stabilität
Merkmalsstabilität
Folge davon, dass Persönlichkeitseigenschaften nicht experimentell variierbar sind
kausale Prüfung von Persönlichkeitseffekten nur schwer prüfbar
-> Menschen haben schon persönlichkeitseigenschaft mit enen man arbeiten muss
—-> oftmals nur Korrelation, da Drittvariabeln fasst nicht auszuschließen chtchat
Fasse die Erkenntnisse zum genetischen Varianzanteil zusammen
der genetische Varianzanteil ist abhängig von der Varianz der Umwelt in der Population, abhängig vom Alter, Kultur, historisch bedingt, abhängig von Eigenschaft
substantieller Einfluss der Genetik auf Persönlichkeit (ca. 40-50 Prozent)
-> am meisten für IQ und Extraversion, Einstellungen, Interesse, Werte aber weniger für selbstbezogene Dispositionen und Ziele
Erkläre Handlungs vs. Lageorientierung
Handlungsorientierung: zupackend, ausdauernd, anstrebend
Lageorientierung: zögerlich, unterbrechend, vermeidend
Erkläre was Cattell sagt zu Intelligenz
vereint Spearmans und Thurstones Theorie
G faktor und Unterfaktoren
vertikale Hierarchie
2 Unterarten
kristalline Intelligenz: Fähigkeiten durch kumulierte Effekte der vorangegangenen Erfahrungen
fluide Intelligenz: Fähigkeit, sich neue Problemen anzupassen, ohne dabei wesentlich auf frühere Lernerfahrungen zurückgreifen zu müssen
Erklären Sie warum der Big Five Ansatz keine Theorie der Persönlichkeit darstellt
Big Five keine funktionale Analyse, die Prozesse beschreibt, wie Persönlichkeit genau auf Verhalten wirkt usw., sondern entstand lediglich aus der Sedimentationshypothese (Persönlichkeitseigenschaften haben sich in unserem Wortschatz niedergeschlagen) und dem darauf aufbauenden lexikalischen Ansatz heraus
Ermöglicht konsensusfähigen Rahmen für Forschung und Praxis
-> Big Five ausschließlich deskriptive Zusammenfassung von Eigenschaften und als Taxonomie zu verstehen auf die man funktionale Analyse wie Handlungsregulationsmodell aufbauen kann
Je extravertierter eine Person ist, desto mehr unterscheidet sie sich in ihrer Fröhlichkeits Variabilität- also wie sehr sie in ihrer Fröhlichkeit über Situationen und Zeitpunkten schwankt- zu anderen Personen
K: Ihre Forschungsfrage lautet „Die Variable Lock-Down (ja/nein) moderiert den in der ersten Hypothese angenommenen Zusammenhang. Erklären Sie diese Hypothese in einfachen Worten. Formulieren Sie außerdem eine Vermutung darüber, wie genau diese Moderation ausfällt und begründen Sie ihre Vermutung
Bei einem Lockdown wird der Zusammenhang zwischen der Extraversion und den Unterschieden in der Fröhlichkeits-Variabilität verringert -> Bedeutet also, dass es sein kann, dass sich bei einem Lockdown ,Personen mit einer hohen Extraversion noch mehr in der Fröhlichkeitsvariabilität zu anderen unterscheiden oder sich der Gesamtbevölkerung annähern.
-> Zu vermuten ist, dass sich die Unterschiede zwischen Personen eher verringern und sich Extravertiere weniger von anderen hinsichtlich Variabilität unterscheiden. Dies liegt darin, dass zu vermuten ist, dass Extravertierte Menschen ohne Lockdown geselliger sind und ggf. dadurch eine geringere Fröhlichkeits-Variabilität haben als andere - also ihre Fröhlichkeit stabil und konsistent ist- dieses Bedürfnis nach Geselligkeit im Lockdown nicht mehr befriedigt werden kann und Extravertiere daher auch genauso wie andere mehr schwanken und sich in der Variabilität also dem Mittelwert annähern
Die Ergebnisse der Studien zu Termites und Nonnen zu Effekten von Persönlichkeitseigenschaften auf Lebensdauer scheinen sich zu widerspreche
Wie lassen sich die Unterschiede (abgesehen von Methodik) erklären?
Positive Affektivität ist mit positiv und negativ wirkenden Mediatoren verbunden
-> Je nach dem welche Prozesse überwiegen, resultiert ein positiver oder negativer Effekt
So kann Fröhlichkeit also über den Mediator Optimismus zu einer erhöhten Lebensdauer führen.
Fröhlichkeit kann aber wiederum auch zu einem erhöhten Risikoverhalten führen und die Lebensdauer senken
-> Hier spielt aber der Kontext als Moderator zwischen Fröhlichkeit und Risikoverhalten eine Rolle
—> Bei Nonnen verringert als ihr Glauben bzw. ihr Lebensstil den Zusammenhang zw. Fröhlichkeit und Risikoverhalten, d.h. sie zeigen weniger Risikoverhalten. Der positive Effekt überwiegt somit, während bei den hochintelligenten Kindern der negative Effekt überwiegt
Wirkung Intelligenz auf Lebensdauer
erhöht Lebensdauer
Moderator: Geschlecht
Frauen:
Bei Frauen gibt es hohen Zusammenhang zwischen hoher Intelligenz und Lebensdauer
-> Intelligenzunterschiede haben großen Effekt auf Unterschiede in der Lebensdauer
Männer:
Bei Männern gibt es Zusammenhang zwischen hoher Intelligenz und Lebensdauer
->Intelligenzunterschiede haben hier aber nicht so einen großen Effekt auf Unterschiede in der Lebensdauer
Wirkung Intelligenz auf Konflikte
Intelligenz bewirkt, dass man weniger Konflikte hat
—> Partiell mediiert durch Bildung (aber auch nach Kontrolle von Bildung bleibt Zusammenhang bestehen)
Erkläre Effektstärken im Bezug auf Persönlichkeit Zusammenhang mit Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensdauer
sehr kleine Effekte aber robust und replizierbar
genauso groß wie andere seit langem betrachtete Variabeln
AVS sind multi determiniert -> von einzelnen Prädiktoren sind größere Effekte nicht zu erwarten
kleine Effekte können hochgerechnet auf gesamte Population extrem große Auswirkungen haben
Weitere Verbesserung der Vorhersage durch:
Ergänzung alternativer Zugänge zur Persönlichkeit
Beachtung von Interaktionen mehrere Traits
Moderatoren
Mediatoren
Was besagt das Social Relation Modell
Sozialverhalten und Interpersonelle Wahrnehmung setzen sich in realen sozialen Kontexten aus 3 Komponenten zusammen
-> Actor/Partner/Relationship
-> Perceiver/Target/Relationship
—> die interindividuellen Unterschiede in Sozialverhalten und in der interpersonellen Wahrnehmung lassen sich mit Persönlichkeitsunterschieden erklären
Erkläre den Einfluss von Persönlichkeit auf die Partnerschaft
verwendete Kriterien:
individuelles Merkmal: Partnerschaftszufriedenheit
dyadisches Merkmal: Partnerschaftsstabilität
-> Trennung und geringe partnerschaftliche Unzufriedenheit: Neurotizismus, geringe Verträglichkeit und geringe Gewissenhaftigkeit
Akteureffekte wichtiger als Partnereffekte
Ähnlichkeitseffekte für Beziehungszufriedenheit sehr gering ! (wenn dann Einstellungen, Werte, Neurotizismus und Gewissenhaftigkeit)
—> Wichtig: Tatsache, dass sich Partner in Persönlichkeit ähneln spricht nicht unbedingt für Ähnlichkeitseffekte -> können auch durch gemeinsames soziales Umfeld vor Partnerschaft beruhen!
(Bedeutet also, dass ich Partner ähnlich sind, weil sie im gleichen sozialen Umfeld vorher waren, welcher einen glücklicher macht und NICHT die Ähnlichkeit per se glücklich macht )
KONFLIKTE
Persönlichkeit wirkt auf eigene Zufriedenheit aber auch auf die des Partners
Erklärbar mit den Mediatoren:
Persönlichkeit -> Emotionsregulation-> positive Interaktionserfahrung -> eigene/partnerschaftliche Zufriedenehit
Wieso emotionale Stabilität wichtig für Good Judge und Good Target
Je konsistener eine Person agiert, desto besser beurteilbar ist sie und desto konsistener beurteilen sie
Erkläre die Rolle von Beurteilern bei der Messung von Social Skills
Aggregation mehrere Kompetenzbeurteilungen je Person
ausgiebiges und kompetenzspezifisches Training der Beurteiler
Erkläre das Set Point Modell und was dafür spricht
interindividueller, stabiler Sollwert —> Persönlichkeitseigenschaft
-> kehren immer wieder zu diesem Wert zurück
nur kurzfristige Schwankungen
WB hat starke Korrelation mit Selbstwert, Extraversion, Neurotizismus und weniger mit Einkommen
Erkläre Studie Ukraine Krieg
Krieg -> geringes WB
aber: interindividuelle Unterschiede wie schnell sie wieder zzm Set Point kommen
-> bei Neurotizismus maladaptives Coping d.h. erreichen nicht so schnell Set Point
-> Interaktion zwischen Neurotizismus und Krieg
teils dauerhaft niedriges Niveau (NICHT NUR kurzfristige Schwankung)
Erkläre Studie Corona
Menschen mit hohem Neurotizismus haben eher negativen Affekt, beschäftigen sich mit Corona und machen sich Sorgen über eigene Gesundheit
sich mit Corona zu beschäftigen —> negativer Affekt
moderiert durch Neurozismus!
->starke Ereignisse haben längerfristige Effekte
Was hat positive Effekte auf Lebensdauer
Gewissenhaftigkeit
Intelligenz
geringe negative Affektivität
Verträglichkeit
—> aber unklar für positive Affektivität
Erkläre Mikroprozesse !
Ereignisse wie Hochzeit oder Geburt des Kindes sind eher Katalysatoren für differentielle Veränderungen
-> interindividuelle Unterschiede in Reaktionen auf Lebensereginisse
Mikroprozesse erklären wieso bestimmte Ereignisse zu P.veränderungen führen
soziogenomisches Modell: State-Veränderungen lösten Trait Veränderungen aus
—> Verändertes Erleben und Verhalten in sozialen Interaktionen!!
nicht:
Auslandsjahr —> Erhöhter Selbstwert
sondern: soziale Einbettung -> erhöhter Selbstwert (abhängig von Interaktionen!
Studium-> Erhöhte Extraversion
sondern: abhängig von Interaktionen!
PROZESSE erklären Gründe für Veränderungen
Parieto Frontal Integration Theory
bessere Verknüpfung von sensorischen Informationen und Problemlöseprozessen
Was beinhaltet Emotionale Intelligenz
Wahrnehmung, Bewertung und Ausdruck von Emotionen
Emotionale Förderung des Denkens
Verstehen und Analysieren von Emotionen
Reflexive Emotionsregulation
Erkläre wie man emotionale Intelligenz messen kann
Selbstkonzept mit klassischen Ratingitems
-> aber eher Messung von Temperament, Selbstkonzept
Leistungstests
—> objektives Erkennen von Emotionen
—> richtiges Verhalten auswählen
aber:
Validität des Kriteriums?
objektives Gütemaß?
Bedeutung für reales Leben?
Bewertung von emotionaler Intelligenz
Tests haben oft wenig mit Leistung z
unnötig von Intelligenz zu sprechen-> für unterschiedliche Dinge, sollte man unterschiedl Begriffe haben!
geringe Interkorrelation der Subtests-> es gibt keinen allemeinen “g” Faktor
problematische Kriterien für “ korrektes” Handeln —> Wertung
was sind typische Agency Situationen und Eigenschaften
Eigenschaften: durchsetzungsstark, entschlossen, selbstssicher, wenn es die zwischemenschliche Situation erfordert
Situationen: Reaktanz, Entscheidungen, Konflikte
Erkläre den konkreten Unterschied zwischen Kovarianz Gen und Umwellt + Interaktion Gen und Umwelt
Kovarianz= in bestimmten Umwelten sind bestimmte Gene zu finden, bestimmte Gene führen zu bestimmten Umwelte
Interaktion= Die Wirkung der Gene aufs Verhalten ist abhängig von der Umwelt bzw. die Wirkung der Umwelt aufs Verhalten ist abhängig von Gene
Nenne kurz Kernergebnisse der Kindesmisshandlungs-Studie
Haupteffekt Kindesmisshandlung, der zu antisozialem Verhalten führt
-> moderiert durch MAOA-Gen Aktivität
-> hohe Aktivität verringert Zusammenhang
Interaktion
Misshandlung -> Reduzierung der exzessiven Transmitterausschüttung (Genetische Wirkung)
Genetische Wirkung -> antisoziales Verhalten(oder keins)
Definitonvon Soziale Kompetenzen
Gesamtheit der Kompetenzen, welche effektives Handeln in zwischenmenschlichen Situationen fördern
-> bestimmte Verhaltensweisen zeigen, wenn es die zwischenmenschliche Situation erfordert
Wie zwischenmenschliches Verhalten messen
Selbstkonzept
-> wie gut glauben Personen, den Social skill zu beherrschen
Hypothetisches Verhalten
-> was Personen glauben wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten
Tatsächliches Verhalten
-> wie personen sich wirklich verhalten
Nenne die Modelle der Entwicklung
Umweltdetermination
-> Persönlichkeitsunterschiede als Resultat der Umwelt
allerdings:
Persönlichkeitsunterschiede entstehen nicht erst durch Lernprozesse nach der Geburt
es gibt genetische Prädisposition
Menschen gestalten Umwelt aktiv mit
Entfaltung
-> Persönlichkeitsunterschiede als Resultat der Genetik, Umwelt nur kurzfristige wirkung
Umwelt hat auch langfristige Wirkung
Kodetermination
-> Persönlichkeitsunterschiede als Resultat der Genetik, Umwelt hat langfristige Wirkung
Dynamische Interaktion
-> Persönlichkeitsunterschiede als Resultat der Genetik, Umwelt und dessen Interaktion
Annahmen zur Heritabilität
Heritabilität ist von Genvarianz und Umweltvarianz in Population abhängig
Heritabilität ist kultur und historisch abhängig
Heritabilität ist eigenschaftsabhängig
Heritabilität ist altersabhängig
Erkläre die direkte Umwelteinschätzung
Kandidatengenansatz
Korrelation einzelner Gene mit Trait
-> keine robusten /replizierbaren Zusammehänge
Genome-Wide association studies
Betrachtung von SNPS
Effekte einzelner SNPS sind winzig und kaum repkizierbar
Traits werden von mehreren tausenden SNPS und deren Interaktion abhängig
die gleiche Eigenschaft kann von mehreren Gene veursacht werden
Polygenetic Scores
Summe aller traiterhöhenden Allele gewichtet an Zusammenhang der SNPS mit Trait
Noch immer sehr kleine Effekte
rein additive keine Interaktion und keine Kausalität
Nenne typische universelle Veränderungen
Offenheit: Nimmt mit mittleren und hohen Erwachsenenalter ab
Verträglichkeit: Zunahme im jungen Erwachsenenalter
Neurotizismus: Abnahme junges und mittleres Erwachsenenalter
Gewissenhaftigkeit: Zunahme im jungen und mittleren Erwachsenenalter
Extraversion
-> Dominanz: Zunahme bis mittleres Erwachsenenalter
-> Geselligkeit: Abnahme bis Erwachsenenalter
Universelle Veränderungen Intelligenz
Fluide Intelligenz Abnahme bereits im jungem Erwachsenenalter, zunehmender Abfall im hohen
Kristalline Intelligenz Zunahme bis mittleres, danach stabil
Erkläre Studie Extraversionsentwicklung
Kohorte Psychologiestudenten längsschnittig verfolgt
wiederholte Messung Persönlichkeit und Freundschaftsstatus
Erfassung von Interaktionsqualität, eigenes Verhalten und Verhalten Interaktionspartner
ERGEBNISSE
Ähnlichkeit in Extraversion wird über positive Interaktion auf Freundschaft vermittelt
Die Extraversion des anderen wird über die Nachahmung dieser Extraversion auf eigene Extraversion vermittelt
-> man nähert sich Extraversionsscore an
Verbindung zum soziogenomischen Modell
-> State: Nachahmung Extraversion führt zu Trait veränderter Extraversion !
Wie Persönlichkeitstypen zwei Arten
Extremgruppenbildung
-> schüchtern vs. nicht schüchtern
aber: arbiträre Cut offs, Informationsverlust und sehr unübersichtlich
Ähnlichkeit in Persönlichkeitsprofilen
-> Gruppen von Menschen bilden, die ähnliche Profile aufweisen
Clusteranalyse : Typ Zuweisung mit kleinster Distanz zu Profil der Person)
Probleme existierender Typentests
keine wissenschaftliche Basis
bestimmte Persönlichkeitsaspekte kaum abgedeckt
bestimmte Kombnationen werden ausgeschlossen
Kompromiss:
Persönlichkeit als Profil welches dann dimensional aufgeschlüsselt wird
nicht: Du bist schüchtern sondern: Du bist eher introvertiert und hohe Gewissenhaftigkeit
herausstechende Werte in Profilen lassen sich trotzdem aufschlüsseln
aber in Wissenschaft komplette Informationen heranziehen OHNE Typen
Erklären Sie die personenorientierte differentielle Stabilität an einem eigenen Beispiel
- Eine Person wird anhand von mehreren Merkmalen beschrieben. Stabilität liegt vor, wenn die z Werte des Persönlichkeitsprofils einer Person über die Zeit hinweg stabil sind (Profilstabilität). Die z- Werte sind für die differentielle Einordnung entscheidend, um Rangordnungsveränderungen zwischen Merkmalen beobachten zu können.
Erklären Sie die variablenorientierte differentielle Stabilität an einem eigenen Beispiel
Die variablenorientierte, differentielle Stabilität bedeutet, dass eine Variable anhand von mehreren Personen beobachtet wird und sich z Werte über Zeitpunkte hinweg innerhalb einer Situation nicht verändern. Die z Werte sind für die differentielle Einordnung entscheidend, um die Rangordnungsveränderungen zwischen Personen beobachten zu können
Erklären Sie an einem eigenen Beispiel was variablenorientierte transsituative Konsistenz ist
Die variablenorientierte transsituative Konsistenz bedeutet, dass sich die z Werte von z.B. Gewissenhaftigkeit über Situationen hinweg nicht verändern. So ist es also möglich, dass sich die Rohwerte in Gewissenhaftigkeit zwischen Arbeitsplatz, Party und beim Hobby verändern, allerdings müssen die z Werte stabil bleiben und somit auch die Rangordnung zwischen Personen. Äquivalent zu Merkmalskonsistenz
Erklären Sie an einem eigenen Beispiel was personenorientierte transsituative Konsistenz ist
Ist äquivalent zur Profilkonsistenz und bedeutet, dass sich die z Werte zwischen den Merkmalen zwischen Situationen nicht verändern und die Rangordnung der Merkmale über Situationen hinweg gleichbleibt
liegt transsituative Konsistenz vor, worin unterscheiden sich Personen?
unterscheiden sich nur hinsichtlich dessen wie stark eine Eigenschaft ausgeprägt ist
-> Rangordnung in allen Situationen ähnlich
Studie zur Selbstwertentwicklung
Selbstwertentwicklung bei Austauschschülern
erfasst vor, nach und 1 jahr später
monatliche Erfassung von State Selbstwert und wahrgenommene soziale Einbettung
Ergebnisse:
geringe Korrelation zw. Trait t1 und t2 —> soziale Einbettung hat Trait Selbstwert erhöht
hohe Korrelation t2 und t3 -> State zu Trait !!! (soziogenomisches Modell)
= differentielle Veränderungen !
Haupteffekt Ausland : Ausland -> erhöhter Selbstwert
-> Selbstwert bei denen ohne AJ höhere Korrelation
—> Effekte am stärksten bei denen, die zuvor geringeren Selbstwert hatten
-> Effekte niedrig bei denen die eh schon hohen Selbswert hatten
->Ausland -> erhöhter Selbstwert moderiert durch Selbstwert T1
Inwiefern können sich Menschen hinsichtlich Handlungsbewertung unterscheiden
Wertehaltungen
Selbstwert
Pro Kontra Persönlichkeitstypen
Pro:
reichhaltige Beschreibung mit nur einem Begriff
einfaches Verständnis
in Praxis besser zu vermitteln
Kontra:
grob kategoriale statt fein graduell
Informationsverlust -> geringere prädiktive Validität!
Gefahr des Schubladendenkens
Problem Persönlichkeitstypen über Extremgruppenbildung
Was sind die prototypischen Profile der 3 Persönlichkeitstypen der BIg FIve
Resilienz -> Hohe Gewissenhaftigkeit, Niedriger Neurotizismus
Überkontrolliert -> Hoher Neurotizismus, geringe Extraversion
Unterkontrolliert-> niedrige Gewissenhaftigkeit
Nenne die Facetten der Big Five
Neurotizismus: Niedergeschlagenheit, Ängstlichkeitm Unbeständigkeit der Gefühle
Extraversion: Geselligkeit, Durchsetzungsvermögen, Aktivität
Verträglichkeit: Höflichkeit, Mitgefühl, zwischenmenschliches Vertrauen
Gewissenhaftigkeit: Ordnungsliebe, Fleiß, Verlässlichkeit
Offenheit: Intellektuelle Neugierde, äesthetisches Empfinden, kreativer Einfallsreichtum
Was beschreiben die Wertehaltungen
Wertehaltung
-> Offenheit für Wandel vs Bewahrung, Selbsttranszendenz vs. Selbsterhöhung
Unterschiede in der Bewertung abstrakter Ziele
-> Was sollte man im Leben verfolgen? Was ist wichtig?
Wertebereiche:
-> die 10 nach Schwartz
Wertehaltungen:
pro Wertebereich Ziele
Was sind Wertehaltungen
-> Was sollte man im Leben verfolgen?
-> Was ist wichtig im Leben?
Erkläre was mit Person-Situation- Interaktionismus gemeint ist
Liegt vor, wenn die Stärke des Effektes von Persönlichkeitseigenschaften aufs Verhalten durch die Situation beeinflusst wird
oder anders
Dass die Stärke des Effekte von Situation aufs Verhalten durch die Persönlichkeit beeinflusst wird
—> Situation beeinflusst Stärke und Richtung der Persönlichkeitseffekte aufs Verhalten
(Stärke: wie stark ist Einfluss? Richtung: Hemmt oder Verstärkt Situation das Trait)
Wie Variabilität berechnen
Varianz (zwische und/oder innerhalb Situation)
-> je höher Varianz,innerhalb Situation, desto instabiler
bzw. je höher Varianz zwische Situationen, desto ausgeprägter
Inwiefern können sich Menschen in Handlungsplanung entscheiden
Spannungsfelder-> Stärke und Lösung der trade offs
Motive
Ziele
Erwartungsstil
Inwiefern interindividuelle Unterschiede in Handlungsdurchführung
Temperamentunterschiede
Interpersoneller Stil
mittlere Effektstärke in der Persönlichkeitspsychologie
r=0.2
-> klassische Richtlinien von Cohen sind nicht mehr zeitgemäß
2 Perspektiven auf individuelle States
Frage nach mittlerer Tendenz -> Wie extravertiert ist eine Person im Durchschnitt über Messungen?
Frage nach Schankungen-> Wie sehr schwankt die Extraversion einer Person über Messungen?
2 Arten von Variabilitätsunterschieden
Messung in unterschiedl. Situationen
Messung in unterschiedl. Zeitpunkten aber gleiche Situation
Was versteht man allgemein unter Person-Situation- Interaktionismus!!!
Liegt vor, wenn die Stärke des Effektes von Persönlichkeitseigenschaften aufs Verhalten durch die Situation beeinflusst wird! -> also : der Einfluss von Persönlichkeitseigenschaften auf Verhalten variiert systematisch über Situationen
Was sind Situationskategorien, was sind Situationsdimensionen
Benötigt man über für die Ausprägung der Variabilität (Konsistenz)
Kategorien: Kontexte (Familie, freunde usw), Rollen
Dimensionen: Positivität, Soziabilität etc
Variationsforschung
variablenorientiert
WIe ist die durchschnittliche Ausprägung und Streuung eines Traits über Personen hinweg?
Korrelationsforschung
-> Wie stark korrelliert Trait x mit Trait y über Personen hinweg?
Psychographie
personenorientiert
Welche Ausprägung hat die Person in den verschiedenen, differentiell gemessenen Traits?
-> Beschreibung einer einzelnen Person anhand ihrer Trait-Ausprägungen
Komparisationsforschung
->Wie stark korrelliert Profil A mit Profil B über Traits hinweg?
Persönlichkeitstypen in der Praxis
keine wissenschafliche Basis
oft werden Persönlichkeitseigenschaften nicht abgedeckt und Kombinationen nicht möglich
daher:
man sollte Laienideen der Typen übersetzen in dimensionale Profile !!!!
-> fokus auf herausstechende Werte und immer ALLE Traits heranziehen
nenne jeweils hohe/niedrige Ausprägung Big Five
hoch: höflich, freundlich, hilfsbereit
niedrig: zynisch, kalt, respektlos
hoch: organisiert, verlässlich, pünktlich
niedrig: unordentlich, vergesslich, ungenau
hoch: gesellig, durchsetzungsstark, aktiv
niedrig: schüchtern, zurückhaltend, passiv
Offenheit
hoch: kreativ, neugierig, wissbegierig
niedrig: einseitig, gelangweilt, einfach
Neurotizismus
hoch: unsicher, nervös, vermeidend
niedrig: mutig, entspannt, ruhig
Was kann der individuumzentrierte Ansatz nicht und was schonB
Beim individuumzentrierten Ansatz gibt es keinen differentiellen vergleich mit einer Referenzpopulation
-> Kann die individuelle Organisation des Verhaltens beschreiben aber NICHT Persönlichkeitseigenschaften /Persönlichkeit
Erkläre was Kompetenzen sind
maximal performance -> wie gut?
Wissen-> tätigkeits/berufspezifisches und allgemeines Wissen
Fertigkeiten-> leistungsbezogene Verhaltensaspekte, die stärker erlernbar sind
Fähigkeiten-> Leistungsaspekte, die eher weniger erlenbar sind
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