Begriff “Social Media”
Technologizentriertes, nicht ausschließlich technologisches Ökosystem, in dem vielfältige und komplexe Reihe von Verhaltensweisen, Interaktionen und Austauschprozessen zwischen versch., miteinander verbundenen, Akteuren (Einzelpersonen und U, Organisationen und Institutionen) stattfinden kann.
Web 3.0
“Beschriebt Entwicklung eines dezentralen Internets, basierend auf Blockchain-Technologie. Soll für Nutzer mehr Kontrolle u Eigentum über Daten, Identität und dig. Transaktionen.”
Zentrale Merkmale:
Dezentralisierung: Verteilung Kontrolle ü. daten und Inhalte auf viele Teilnehmer
Nutzerkontrolle und -eigentum: Volle Kontrolle der Nutzer ü Daten und Identität
Smart Contracts: Autom., sichere TA auf Blockchain ohne Mittelsmänner
Token-basierte Ökonomie: Nutzung von Kryptowährungen u dig. Tokens für neue Geschäftsmodelle
Charakteristika von Social Media
Interaktivität (Liken, Kommentieren)
Echtzeit-Kommunikation (Interaktion mit Konsumenten)
Viralität
Partizipation (User-genrated Content)
Personalisierung
Transparenz und Sichtbarkeit (z.B: Kommentieren von beiträgen anderer Marken)
Faktoren, die die Viralität von Inhalten in Sozialen Medien steigern
Inhaltliche Faktoren
Positivität
Emotionalität/emotionale Erregung
Informativität
Dramaturgie/Spannung
Sprachliche Faktoren
Verständlichkeit
Konkrete Sprache
Visuelle Faktoren
Präsenz von Bildern
Emoji Nutzung
Steigende Ausgaben für Social Media Werbung, wobei Abnahme des Wachstum
Mobile Endgeräte zentrale Rolle; stationäre Engeräte verlieren bedeutung
2025 3370 mio. € für mobile social media werbung
Gründe für Nutzung Social Media Marketing
➡️ Hauptsächlich Marketing u Akquise; aber auch Community Building und Betreuung Kunden/ Reklamation
Motivationsfaktoren zur Nutzung von Social Media für Konsumenten
Hindernisse für die aktive Beteiligung in sozialen Medien
Social Media Plattformen
“Webbasierte Technologien die Entwicklung, Bereitstellung und Verwaltung von Inhalten und Diensten in soz. Medien ermöglichen”
Typen von Social Media Plattformen
VL 5 s. 26
Zentrale Handlungsfelder im Social Media Marketing
Social Media Influencer
Person mit großer u engagierter Followerschaft auf soz. Medien, deren Bekanntheit oft auf best Zielgruppen beschränkt ist - i.d.R. kennt man sie nur, wenn man ihnen aktiv folgt.
Online Vergleiche in Sozialen Medien
“beschreiben Tenedenz von Nutzern, bei Gebrauch sozialer Medien verstärkt Vergleiche m anderen anzustellen und dabei negative Gefühle zu erleben.”
Chancen und Risiken Virtueller Influencer
Chancen
Hohe Kontrollierbarkeit der Inhalte und Markenbotschaften
Innovatives Markenimage
Keine Skandalgefahr oder unvorhersehbares Verhalten
Kosteneffizienz
Risiken
Gefahr geringer Authenzität
eingeschränkte Fähigkeit z Aufbau echter emotionaler Bindung
künstliche/unpersönliche Wahrnehmung
hoher initialer Entwicklungsaufwand
Fear-of-Missing-out (FoMo)
und
Social Media Müdigkeit
Fomo: “Gefühl der Besorgnis und Unruhe bei Social Media Nutzern, von Erlebnissen ausgeschlossen oder nicht Teil von Erfahrungen zu sein, die andere gerade machen.”
SM-Müdigkeit “beschreibt selbstregulierte, unangenehme Gefühle oder mentale Erschöpfung, die durch Nutzung v SM Technologien sowie Informations-/Kommunikationsüberflutung entstehen.”
Empirische Ereignisse:
FoMo ist frühindikator für SM-Müdigkeit
Nutzer vgl sich ständig mit anderen in Bezug auf Status und Erfolg
FoMo und soziale Vergleiche wirken als Stressfaktoren
= Negative Folgen für das persönliche Wohlbefinden
Ansätze zur bewältigng der Negativen Folgen:
Tägliche Updates -> weniger Druck ständig Online zu sein
Sensilibiesierungsprogramme: Förderung gesunder Mediennutzung bei Jugendlichen
Bildungsinitiativen -> Medienkompetenz & Ressilienz fördern
Data Analytics
“beschreibt Anwendung von statistischen, verarbeitenden und analytischen Methoden auf Big Data, um geschäftliche Entwicklungen voranzutreiben.
Ermöglichen Gewinnung wertvoller Erkenntnisse über Konsumverhalten und Präferenzen v Konsumenten.”
Arten von Social Media Daten
Text,
Audio,
Video,
Visuelle Inhalte
Vorteile von Social Media Daten
Echtzeit-Verfügbarkeit der Daten
Nutzerverhalten u Meinungen sofort erfasst und analysiert
Höhere Genauigkeit
Direkte Äußerungen anstatt künstlich erzeugte Antworten in Befragungen
Datenverfügbarkeit vor Produkteinführung
Frühzeitige indikatoren zu Trends o Produktresonanz
Skalierbarkeit und Kosteneffizienz
Keine Verzerrungen durch klassische Umfragen
Keine Begrenzung best. Zielgruppen; freiwillig & authentische Äußerung der Nutzer; kein Einfluss durch Fragenformulierung/ reihenfolge
Virtual Assistants
Computerprogramme, die Benutzeranfragen verstehen und begrenzte Anzahl v Aufgaben für Benutzer ausführen können.
Chatbots
virtuelle Assistenzsoftware, führen Gespräche über Audio oder Text, mit Ziel menschlicher Gespräche zu simulieren.
Grundlage ist verarbeitung natürlicher Sprache (NLP).
Vorteile KI-gestützter Kundenkommunikation
Bessere Entscheidungen durch personalisierte Beratung.
Proaktive Empfehlungen durch Social Listening und Predictive Analytics auf Plattformen.
Vertrauensaufbau durch intelligente/empathisch designte SM Chatbots.
Strategische u Operative Vorteile für U
Skalierbarkeit im Service
Verfügbarkeit 24/7
Kostenersparnis vgl. zu menschlicher Service
Datengetriebene Optimierung d Kundenkontakts
Augemnted Reality (AR)
Technologie, bei der digitale Informationen in reale Welt integriert werden.
Social AR
Einsatz von AR-Technologien zur Förderung sozialer Interktion, Produktempfehlungen und gemeinsamer Entscheidungsfindung.
Konsumenten können somit gemeinsame virtuelle Perspektive auf reale Umgebung einnehmen.
Metaverse
Virtuelle Welten, in denen Nutzer in Echtzeit via Avatare miteinander interagieren können.
-> Metaverse nächste Entwicklungsstufe d Internets, hohes wirtschaftl und gesellschaftliches Transformationspotenzial
Chancen und Herausforderungen Metaverse
Multisensorische Echtzeit-Interaktionen (RMSIs)
Soziale Präsenz (Gefühl, man ist wirklich da)
Innovationspotenzial (neue Möglichkeiten f Marketing, Bildung u dig. Zusammenarbeit)
Herausforderungen
Mentale / Physische Erschöpfung
Gesellschaftliche u Ethische Risiken: Datenschutz, virtuelle Belästigung u Deepfakes
Neue Anwendungsmöglichekieten im Metaverse
Marketing
Virtuelle Markenerlebnisse
Marken eröffnen Showroom in denen Nutzer produkte virtuell anprobieren oder personalisieren können
Produktinszenierungen in 3D
Storytelling-Kampagen
interaktive VR-Erlebnisse bei denen Konsumenten in Markenwelt eintauchen
Kundenservice
Virtuelle Supporträume
Beratung in 3D Servicecenter durch Avatare
Produkt-Simulation
Training und Self-Service in VR
Kunden lernen durch virtuelle Anleitungen Umgang m komplexen Produkten
Virtual Reality (VR)
“Basiert auf virtuellen Daten und versetzt Nutzer in vollständige, sythetische, virtuelle Umgebung”
Herausfordrungen in digitalen Shopping umgebungen
Fehlende Haptik!
aber:
Anwesenheit einer virtuellen Hand kann dazu führen, dass wir uns stärker mit Produkt verbunden fühlen (Ersatz für “echtes” anfassen)
Vier zentrale Datenschutzbedenken im zsh. mit der Nutzung von Social Media Daten
Mangelnde Kontrolle über Datenerfassung
-> Folge: Unsicherheit und Zurückhaltung bei Interaktion
Keine freie Entscheidung über Datenfreigabe
-> Folge: Ablehnung von Gewinnspielen/ Newsletter-Anmeldungen
Angst vor Cyberkriminalität oder Identitätsdiebstahl
-> Folge: Geringere Teilnahme
Wahrgenommene Verletzbarkeit und Ausgeliefertheit
-> Folge: Ablehnung von personalisierten Empfehlungen/ negativere Markenwahrnehmung
Durch gewissenhafte Vorbereitung von Posts können Shitstorms oder negative Rezensionen vermieden werden, welche insbesondere aufgrund der Macht der Viralität entstehen.
Der Social Media-Account des Unternehmens bedarf geschulter Marketing Mitarbeiter, da aufgrund der möglichen Viralität und Interaktivität von Social Media Inhalten ein professionelles Management sehr wichtig ist.
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