5 Wissensfelder/Komponenten der Wissenstreppe
Wissensstrategie:
Ziel
• Wissen und Lernen als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie
• Ableitung von Kernkompetenzen und Wissenszielen
Maßnahmen
• Identifikation, Überprüfung und Kommunikation der Kernkompetenzen
• Kompetenzzentren für Schlüsselthemen → Alleinstellungsmerkmale & Themenführerschaft
• Personalentwicklung → Kernkompetenzen & Wissenszielen
Lernen und Kompetenzentwicklung:
• Systematische Evaluation der Kompetenzen der Mitarbeiter und deren Förderung
• Integration gemeinsamen Lernens in den Geschäftsalltag
• Skill-Management Kompetenzen identifizieren und planmäßig entwickeln
• Schlüsselexperten identifizieren & in Leistungsprozess integrieren
• Communities of Practice „Kollegen lernen von und mit Kollegen“ fördern
• Lessons learned Lernen in und aus Projekten • Der Fehler des Monats Fehlerkultur leben
• Ideenmanagement/KVP beleben.
Wissensorientierte Kultur und Führung:
• Kultur der Wissensteilung & Zusammenarbeit → Wissen teilen ist Macht
• Zusammenarbeit ist gelebter Wert einer offenen Organisation
• Anlässe für Austausch schaffen → gemeinsames Frühstück, Kicker-Duell
• Skip-Level-Meeting
• MA-Beurteilung Kompetenzentwicklung & Wissensweitergabe
• Job-Rotation
• Zeit für Wissensaustausch
Wissensidentifikation:
• Wissensträger sind identifiziert und ansprechbar (→ Gelbe Seiten)
• Einarbeitung & Ausarbeitung werden systematisch begleitet (Onboarding, Offboarding)
Informationsverfügbarkeit
• Pull-System → Informationen sind einfach abrufbar
• Push-System → Übermittlung ausgewählter Informationen an Interessenten
• Themen-Moderatoren → für kritische Informationen
• Nutzerbezogene Informationsstrukturierung • Nutzerfreundliches DMS
• Wiki‘s, Blogs etablieren • Mülltage etablieren alte Informationen aufräumen, wegwerfen
3 Handlungsfelder der Wissenstreppe
Strategisches Wissensmanagement
▪ Top-Down
▪ Welche Kompetenzen, Wissen und Können sind nötig, um wettbewerbsfähig zu sein (und zu bleiben)
▪ Wissensziele sind aus Unternehmenszielen abzuleiten
▪ Schaffung von Rahmenbedingungen
Operatives Wissensmanagement
▪ Vernetzung von Informationen zu → Wissen, Handeln und Kompetenz
▪ Prozessgestaltung zur Übertragung von individuellem Wissen → kollektives Wissen kollektivem Wissen → individuelles Wissen
▪ Schaffung von Anreizen für Wissensaufbau, -teilung und -nutzung
Informations- und Datenmanagement
▪ Grundlage des Wissensmanagements
▪ Bereitstellung und Verteilung von Informationen ▪ Voraussetzung für Wissensaufbau und -transfer
Fünf Aufgaben und Ziele des Wissenmanagements
Wissensbeschaffung
▪ Sicherstellen, dass für Geschäftsentwicklung und Geschäftsprozesse benötigtes Wissen zur Verfügung steht ▪
Wissensentwicklung
▪ Sicherstellen, dass Wissen an den bestgeeigneten Stellen entwickelt wird
Wissenstransfer
▪ Sicherstellen, dass Wissen optimal nutzbar gemacht wird
Wissensaneignung
▪ Sicherstellen, dass Organisation und Mitarbeiter lernfähig sind
Wissensweiterentwicklung
▪ Wissen wird aktualisiert und fortentwickelt, aber auch wieder verlernt
4 K´s der Kollaboration
Kollaboration
-Ist die Arbeit zwischen zweien oder mehreren Individuen an gemeinsamen Material um ein gemeinsames
Gruppenziel zu erreichen.
-Zur erreicht dieses Gruppenzieles sind Kommunikation, Koordination und Kooperation der beteiligten Akteuren notwendig.
- Eng Verwandt zu Kooperation
-Fokus auf gemeinsames Gruppenziel
- Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologie
Kommunikation ist das aufeinander bezogene Verhalten zweier oder mehrerer Personen
• deren Interaktionen mit dem Ziel der Übertragung von Informationen und dem Verständnis von
Bedeutungsinhalten.
Kommunikation als Prozess
- Kommunikator (Sender)
- Kommunikant (Empfänger)
- Kommunikationsmittel, -kanäle
Koordination
• Abstimmung dezentraler Handlungen und Entscheidungen interdependenter organisatorischer Einheiten im
Hinblick auf die optimale Erfüllung der Ziele.
-In Zusammenarbeitsprozessen dient nicht jede Kommunikation der Koordination
- Kommunikation ist notwendig zu Koordination
-
Kooperation
• Ist das Tätigsein von zwei oder mehreren Individuen, das bewusste planvoll aufeinander abgestimmte die
Zielerreichung eines jeden beteiligten Individuums in gleichen Maßen gewährleistet.
-Kooperierende Systeme sind aufeinander bezogen
- Mehrere Akteure arbeiten an einem gemeinsamen Material
Wissensstrategie
Lern und Kompetenzentwicklung
Wissensorientierte Kultur und Führung
Wissensidentifikation
Last changed18 days ago