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by Stef L.

Pflegeberatung

Konzept der Integrativen Beratung nach Sue Culley

Strategien der Anfangsphase

Explorieren

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Ziel: Klient*innen unterstützen ihre Anliegen zu artikulieren

Wie?

  • konkrete und spezifische Formulierung von Gedanken, Gefühlen und Verhalten anregen bzw. dazu ermutigen

    “Wie geht es Ihnen?” -> “Wie ist es Ihnen letzte Woche ergangen?”

    “Mit Ihrem Leben sind Sie nicht zufrieden?” -> “Was ist denn im Besonderen schief gelaufen?”

    Beispiele zur Konkretisierung anbieten oder nach konkreten Beispielsituationen fragen

  • konzentrierte Arbeit am Thema unterstützen

    z. B. ein Thema noch einmal ansprechen, wenn Klient*innen schnell zwischen Themen springen

    „Vorher haben Sie darüber gesprochen, dass …. Möchten dazu noch etwas sagen oder wollen wir lieber zum Thema X weiter sprechen?

    =>Veränderung des Verhaltens setzt voraus, dass Klient*innen verstehen, wie sie fühlen, denken und handeln und in welcher Weise dies hinderlich ist.

  • Klient*innen ermuntern über sich, anstatt bedeutsame andere Personen zu sprechen

    —>Klient in Absichtslosigkeit (Andere haben Schuld)

    • nur das eigne Verhalten und Denken kann verändert werden ->Verantwortung für sich und eignes Handeln übernehmen lernen

  • Kontrastieren: Klient*in auffordern sich vorzustellen, dass sie sich anders als bisher verhalten

    ->Klient stellt sich vor wie verändertes Verhalten konkret aussieht

    —>klares Teilergebnis möglich

    —>konkrete Art des Verhaltens durch Klient

    z. B. „Wie würden Sie sich denn verhalten, wenn Sie nicht scheu wären?“

    z. B. „Wenn Sie sich vorstellen, dass Sie sich gern gegenüber Ihrem Kollegen anders verhalten wollen: Wie würde dieses Verhalten aussehen? ODER Was für ein Bild haben Sie davon?“ „Woran könnte der Kollege, ihr neues Verhalten erkennen?“







Motivierende Gesprächsführung

Steigern des Problembewusstseins: Bewusstsein/ Leidensdruck erhöhen àohne „Du musst… .“ „Es wäre besser…“

Wahrnehmen förderlichen Umweltbedingungen: Wie ist die Umgebung/ das Umfeld?

Selbstneubewertung: Von „Ich kann das nicht.“ zu „Ich kann das doch.“

Selbstverpflichtung: Was bin ich mir selbst wert?

Von Aufrechterhaltung: Rückfallprophylaxe ->6 Monate, bis Verhaltensänderung implementiert ist, davor immer Handlung

 

 

Wahrnehmungsförderung ->in Absichtslosigkeit

  • psychische Signale lassen sich körperlich identifizieren

  • Jedes Gefühl wird durch körperliche Reaktionen begleitet und wird damit der Wahrnehmung zugänglich

  • Körper und Psyche brauchen gute Rahmenbedingungen für ein gemeinsames Schwingen

  • Aktualisierung lässt sich durch körperliche Prozesse unterstützen und aufrechterhalten

->“Ich kann bei Stress nicht schlafen.”

 

Einsichtsförderung ->für Absichtsbildung

  • Körperliches und psychisches Wohlbefinden beeinflussen sich wechselseitig

  • Selbstmanagement schließt die Achtung und Berücksichtigung von körperlichen und psychischen Bedürfnissen ein

  • Der Körper ist Vehikel und Spiegel der psychischen Prozesse

->Person erkennt an, dass die körperliche Reaktion durch den Schlafmangel kommt

 

Handlungsregulation ->Enbodiment ->in Vorbereitung

  • Achtsamkeit für körperliche und psychische Signale ist eine Grundvoraussetzung für eine zielführende Bedürfnis- bzw. Handlungsregulation

  • Körperliches und psychisches Selbstmanagement sind Grundvoraussetzung für ein zufriedenstellendes Leben

->Person wird achtsam gegenüber körperlichen Signalen - Aufgaben Priorisiern, weniger Stress

 





Author

Stef L.

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