Buffl

pharmacology

JB
by Julia B.

Nicorandil / Dancor

Definition

Nicorandil ist ein oraler Vasodilatator aus der Gruppe der Kaliumkanalöffner, der eine Relaxation der Gefäßmuskelzellen von Arterien und Venen bewirkt.

2. Wirkmechanismus

Nicorandil ist ein Nicotinamidderivat mit einer Nitratgruppe.

Der Wirkstoff bindet an die regulatorische Untereinheit des Sulfonylharnstoffrezeptors (SUR2) von ATP-abhängigen Kaliumkanälen in den Myozyten der Gefäße und steigert darüber die ATPase-Aktivität. Die Verminderung der zellulären ATP-Konzentration induziert die Öffnung der ATP-abhängigen Kaliumkanäle. Durch den Kaliumausstrom kommt es zur Hyperpolarisation der Gefäßmuskelzellen. Dies resultiert in der Relaxation der Gefäßmuskulatur und führt schließlich zu einer Vasodilatation.

Die Hyperpolarisation führt außerdem zum Schließen von spannungsabhängigen Calciumkanälen (VGCCs) und damit zu einer Reduktion des intrazellulären Calciums, was die Vasodilatation prolongiert.

Nicorandil zählt auch zu den Nitrovasodilatatoren, da es Stickstoffmonoxid (NO) freisetzt. Dies führt zur Aktivierung der Guanylatzyklase, welche die Synthese von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP) aus Guanosintriphosphat (GTP) katalysiert. Das cGMP aktiviert die Proteinkinase G, was die Myosin-leichte-Ketten-Phosphatase phosphoryliert und somit aktiviert. Diese dephosphoryliert das Myosin, womit es schließlich zur Relaxation kommt. Gleichzeitig wird durch NO die Thrombozytenaggregation gehemmt.

Nicorandil dilatiert die Gefäße also sowohl über eine Hyperpolarisation durch Kaliumausstrom, als auch über eine Dephosphorylierung des Myosins durch einen cGMP-Anstieg. Deshalb wirkt es sowohl im arteriellen (eher über K-ATP-Kanalöffnung) als auch im venösen (eher über NO) Gefäßsystem und senkt damit Vorlast und Nachlast des Herzens.

Pharmakokinetik

Der orale Vasodilatator wird enteral gut aufgenommen und hat dadurch eine relativ hohe Bioverfügbarkeit von circa 75%. Mit einer Plasmaproteinbindung von 25% und einem Verteilungsvolumen von circa 1,3 Liter/kg wird die maximale Plasmakonzentration bereits nach 30-60 Minuten erreicht. Nicorandil wird großteils hepatischmetabolisiert: nach einer Denitrierung, folgen die Metaboliten dem Nikotinamid-Stoffwechsel. Der Hauptmetabolit 2-Nicotinamidethanol wird überwiegend renal ausgeschieden mit einer Clearance von 1,1 Liter/min. Die Halbwertszeitvon Nicorandil beträgt circa eine Stunde.

4. Indikationen

Nicorandilpräparate werden nur als Zweitlinientherapie verwendet. Indikationen sind:

  • stabile Angina pectoris, wenn die Erstlinientherapie mit Betablockern oder Calciumantagonisten nicht ausreicht oder kontraindiziert sind

  • arterielle Hypertonie, wenn Mittel der Erstlinientherapie (ACE-Hemmer, Diuretika usw.) nicht ausreichen oder kontraindiziert sind

Nicorandil scheint im Gegensatz zu anderen NO-Donatoren keine Nitrattoleranz zu induzieren.

5. Nebenwirkungen

Viele der folgenden Nebenwirkungen können durch die Vasodilatation der Gefäße erklärt werden:

  • Kopfschmerzen (am häufigsten)

  • Lethargie und Schwäche

  • Hypotonie

  • reflektorische Tachykardie

  • Flush Symptomatik mit Erythem der Haut, Hitzegefühl

  • gastrointestinale Beschwerden wie Nausea, Emesis, Diarrhoe oder Ulzera des GI-Trakts

  • paradoxe Nitratwirkung mit einer Verschlechterung der Symptomatik der Angina pectoris

  • Orthostatische Dysregulationen

6. Kontraindikationen

  • Allergie gegen Nicorandil

  • Schock, schwere Hypotonie oder schwere Hypovolämie

  • Patienten die PDE-5-Hemmer oder Stimulatoren der Guanylatzyklase einnehmen

  • akutes Lungenödem

  • Schwangerschaft und Stillzeit

Sevoflurane

Anwendung

Sevofluran ist für die Einleitung und Aufrechterhaltung der Allgemeinanästhesie bei Erwachsenen und Kindern zugelassen. Es wird in verschiedenen chirurgischen Eingriffen eingesetzt, um Bewusstlosigkeit und Schmerzfreiheit während der Operation zu gewährleisten. Sevofluran ist aufgrund seiner schnellen An- und Abflutungseigenschaften sowie der guten Steuerbarkeit besonders für ambulante Eingriffe sowie für die Anästhesie bei Kindern geeignet.

Anwendungsart

Sevofluran wird individuell dosiert und durch einen speziell kalibrierten Verdampfer verabreicht.

Wirkmechanismus

Sevofluran ist ein inhalatives Anästhetikum, das die Wirkung von Gamma-Aminobuttersäure (GABA), dem wichtigsten inhibitorischen Neurotransmitter im Zentralnervensystem, potenziert. In der Folge kommt es zu einer verstärkten inhibitorischen Neurotransmission und einer Dämpfung der neuronalen Aktivität. Sevofluran beeinflusst ebenfalls Glycinrezeptoren und inhibiert NMDA-Rezeptoren, was die Schmerzweiterleitung reduziert. Darüber hinaus moduliert Sevofluran Kaliumkanäle und bestimmte spannungsabhängige Natriumkanäle, was zu einer weiteren Verringerung der neuronalen Erregbarkeit führt. Diese kombinierte Wirkung führt zu Bewusstlosigkeit, Analgesie und Muskelrelaxation, was Sevofluran für den Einsatz in der Anästhesie während chirurgischer Eingriffe geeignet macht.

Dosierung

Narkoseeinleitung

  • Beginnt mit 0,5 – 1,0% Sevofluran in Sauerstoff, optional mit Lachgas, und kann bis auf maximal 8% gesteigert werden.

  • Bei Erwachsenen sind bis zu 5% und bei Kindern bis zu 7% Sevofluran üblich, um innerhalb von zwei Minuten die erforderliche Narkosetiefe zu erreichen.

Aufrechterhaltung

  • 0,5 – 3 % Sevofluran in Sauerstoff, mit oder ohne Lachgas, halten die Narkosetiefe aufrecht.

Ältere Patienten

  • Die benötigte Konzentration zur Erreichung der minimalen alveolären Konzentration (MAC) verringert sich mit dem Alter.

  • Bei einem 80-Jährigen ist etwa die Hälfte der Dosis eines 20-Jährigen erforderlich.

Kinder und Jugendliche

  • Die MAC-Werte variieren je nach Alter.

  • Generell benötigen jüngere Patienten höhere Konzentrationen.

Aufwachphase

  • Ist typischerweise kurz, wobei postoperative Schmerzmittel früh benötigt werden können.

Nebenwirkungen

Sehr häufig kann es unter der Anwendung von Sevofluran zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Unruhe

  • Bradykardie

  • Hypotonie

  • Übelkeit

  • Erbrechen

Wechselwirkungen

Folgende Wechselwirkungen sind bei der Anwendung von Sevofluran zu beachten:

  • Lachgas: Die Kombination mit Lachgas reduziert den benötigten Sevofluran-Wert um etwa 50 % bei Erwachsenen und 25 % bei Kindern, was die Narkoseaufrechterhaltung beeinflusst.

  • Muskelrelaxanzien: Sevofluran verstärkt die Wirkung nichtdepolarisierender Muskelrelaxanzien(z.B. Pancuronium, Vecuronium, Atracurium), was eine Anpassung der Dosierung erforderlich macht. Die Dosierung sollte für die Intubation nicht reduziert, aber während der Narkoseaufrechterhaltung kann sie wahrscheinlich gesenkt werden, wobei eine relaxometrische Überwachung empfohlen wird.

  • Benzodiazepine und Opioide: Diese Substanzen senken wahrscheinlich die MAC-Werte von Sevofluran, ähnlich wie bei anderen Inhalationsanästhetika. Ihre Verwendung ist mit Sevofluran unter üblichen chirurgischen Bedingungen kompatibel. Die Kombination mit Sevofluran kann jedoch zu einem synergistischen Abfall der Herzfrequenz, des Blutdrucks und der Atemfrequenz führen.

  • Betarezeptorenblocker: Die negativen ionotropen (Kraft der Herzkontraktion), chronotropen (Herzschlagrate) und dromotropen (Erregungsleitungsgeschwindigkeit im Herzen) Effekte von Betarezeptorenblockern können durch Sevofluran verstärkt werden, da es die kardiovaskulären Kompensationsmechanismen hemmt.

  • Adrenalin: Sevofluran sensibilisiert das Myokard ähnlich wie Isofluran und erhöht die Anfälligkeit für durch Adrenalin induzierte Herzrhythmusstörungen. Eine Schwellendosis von 5 μg/kg wurde für das Auftreten von multiplen, ventrikulären Arrhythmien identifiziert.

  • CYP2E1-Induktoren: Substanzen wie Isoniazid und Alkohol, die die Aktivität des Enzyms CYP2E1 erhöhen, können die Metabolisierung von Sevofluran beschleunigen und zu einer signifikanten Erhöhung der Plasma-Fluoridkonzentration führen. Die Kombination mit Isoniazid kann zudem die hepatotoxischen Effekte von Isoniazid verstärken.

  • Indirekt wirkende Sympathomimetika: Die gleichzeitige Anwendung von Sevofluran mit Substanzen wie Amphetaminen oder Ephedrin kann das Risiko einer akuten hypertensiven Krise erhöhen.

  • Verapamil: Die Kombination von Verapamil mit Sevofluran kann zu einer Störung der atrioventrikulären Überleitung führen.

  • Johanniskraut: Eine Langzeitbehandlung mit Johanniskraut kann bei Patienten, die eine Narkose mit halogenierten Inhalationsanästhetika, einschließlich Sevofluran, erhalten, zu schwerer Hypotonie und verzögertem Aufwachen führen.

  • Barbiturate: Sevofluran ist kompatibel mit Barbituraten und anderen üblichen intravenösen Anästhetika wie Propofol. Die Verwendung eines intravenösen Anästhetikums kann dazu führen, dass geringere Konzentrationen von Sevofluran erforderlich sind.

Kontraindikationen

Sevofluran darf nicht angewendet werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegenüber Sevofluran oder anderen halogenierten Anästhetika (z. B. bei Leberfunktionsstörung, ungeklärten Fieberzuständen oder Leukozytose nach einer Inhalationsnarkose in der Vorgeschichte)

  • Patienten, in deren Vorgeschichte es nach einer Inhalationsnarkose mit einem halogenierten Anästhetikum zu einer diagnostisch gesicherten Hepatitis oder zu einer ungeklärten mittelschweren bis schweren Leberfunktionsstörung mit Ikterus, Fieber und Eosinophilie gekommen ist

  • bekannter oder vermuteter genetischer Disposition für eine maligne Hyperthermie

  • Patienten, bei denen eine Allgemeinnarkose kontraindiziert ist

Anwendungshinweise

Folgende Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Anwendung von Sevofluran zu beachten:

  • Qualifizierte Anwendung: Sevofluran darf nur von Fachpersonal mit Erfahrung in der Allgemeinanästhesie verabreicht werden. Notwendige Ausrüstung für Intubation, Beatmung, Sauerstoffversorgung und Reanimation muss sofort verfügbar sein.

  • Ständige Überwachung: Patienten unter Sevofluran-Narkose müssen kontinuierlich überwacht werden, einschließlich EKG, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und CO2-Werte.

  • Exakte Dosierung: Die Sevofluran-Konzentration muss präzise bekannt sein und speziell kalibrierte Verdampfer sind zu verwenden. Die Anästhesie ist individuell anzupassen, um Hypotonie und Atemdepression zu vermeiden.

  • Blutdruckmanagement: Eine Erhöhung der Sevofluran-Konzentration kann den Blutdruck senken. Eine Korrektur kann durch Anpassung der Sevoflurankonzentration erfolgen.

  • Schnelle Aufwachphase: Patienten erlangen in der Regel schnell das Bewusstsein zurück, benötigen aber eventuell früh postoperative Schmerzmittel.

  • Koronare Herzerkrankung: Bei Patienten mit Koronarerkrankung ist auf hämodynamische Stabilität zu achten.

  • Geburtshilfe: Sevofluran sollte in der Geburtshilfe nur vorsichtig eingesetzt werden, da es die Uterusrelaxation und Blutungen verstärken kann.

  • Neurochirurgische Eingriffe: Bei erhöhtem intrakraniellem Druck ist Sevofluran nur unter Vorsicht und mit druckreduzierenden Maßnahmen anzuwenden.

  • Krampfanfälle: Sevofluran kann in seltenen Fällen Krampfanfälle auslösen. Eine sorgfältige Beurteilung bei Patienten mit Krampfrisiko ist erforderlich.

  • Maligne Hyperthermie: Sevofluran kann bei empfindlichen Personen maligne Hyperthermie auslösen, ein Zustand, der sofortige medizinische Intervention erfordert.

  • Neuromuskuläre Erkrankungen: Bei Kindern und Jugendlichen mit bestimmten neuromuskulären Erkrankungen kann die Anwendung von Sevofluran zu erhöhtem Serum-Kalium und Herzrhythmusstörungen führen.

  • Austrocknung des Kohlendioxidabsorbers: Austrocknung kann zu einer verstärkten Reaktion mit Sevofluran führen. Ausgetrockneter Absorber sollte vor der Anwendung ausgetauscht werden.

  • Kinder und Jugendliche: Sevofluran wurde mit dem Auftreten von Krampfanfällen in Verbindung gebracht, auch ohne vorherige Risikofaktoren. Eine sorgfältige klinische Beurteilung ist erforderlich. Zudem kann ein schnelles Aufwachen bei Kindern kurzzeitige Unruhezustände verursachen. Bei Kindern mit Morbus Pompe wurden Fälle von ventrikulären Arrhythmien berichtet. Dystonische Bewegungen können bei Kindern nach der Einleitung mit Sevofluran auftreten, deren Zusammenhang mit dem Anästhetikum jedoch unklar ist. Bei Kindern mit Down-Syndrom wurde eine erhöhte Prävalenz und Ausprägung von Bradykardien beobachtet

Camparison isoflurane desflurane

Property

Sevoflurane

Isoflurane

Desflurane

Pharmaceutics

Minimally soluble, light stable, not flammable. Formulated with 300ppm of H2O to prevent formation of HF acid by Lewis acids in glass.

Soluble in rubber, light stable, not flammable.

Light sensitive, flammable at 17%.

Structure

Molecular Weight

200.1

184.5

168.0

Boiling point

58.5°C

48.5°C

23.5°C

SVP (mmHg) at 20°C

158

239

669

Blood:gas coefficient

0.7

1.4

0.42

Oil:gas coefficient

50

98

29

MAC

2

1.15

6.6

Metabolism

3-5% CYP2E1 metabolism to hexafluoroisopropanol and inorganic F- (which may be nephrotoxic)

0.2% hepatic to nontoxic metabolites

Resp

Bronchodilation, ↓ MV. Smallest ↓ in VT and therefore smallest ↑ in PaCO2

Bronchodilation, airway irritability. ↓ MV (greater than halothane) with ↑ in RR

Airway irritability manifest as coughing and breath-holding, ↑ secretions

CVS

↑ QT, ↓ SVR causing ↓ MAP without a reflex ↑ HR. Inotropy unchanged. Smallest ↓ in BP of any inhalational agent.

Reflex ↑ HR due to ↓ MAP from ↓ SVR. Small ↓ inotropy and CO, equivalent to sevoflurane but greater than desflurane. May cause coronary steal.

Minimal ↓ inotropy (least of all inhalational agents), but greater ↓ in SVRand BP than sevoflurane. ↑ in HR, with a bigger increase at >1.5 MAC. Large ↑ in SNS tone with rapid ↑ in desflurane concentration.

CNS

↑ Post-operative agitation in children compared to halothane. Smallest ↑ in CBF at > 1.1 MAC, with no increase in ICP up to 1.5 MAC. Cerebral autoregulation intact up to 1.5 MAC.

Best balance of ↓ CMRO2 for ↑ in CBF.

Toxic Effects

Sevoflurane interacts with soda lime to produce Compound A(as well as B through E, which are unimportant), which is nephrotoxic in rats (but not, it seems, in humans).

-CHF2 group may react with dry soda lime to produce CO.

Desflurane has much greater greenhouse gas effects than sevoflurane or isoflurane.

Propofol

Propofol (2-6 di-isopropylphenol) is a phenolic derivative with effects on many receptors including:

  • GABAA Potentiates the effect of GABA, prolonging Cl- channel opening and hyperpolarising the cell.

  • Glycine

  • Nicotinic ACh

  • D2 receptors

Property

Action

Class

Phenolic derivative

Uses

Induction of anaesthesia, sedation, TIVA

Presentation

White oil-in-water emulsion at a pH of 7-8.5 containing: - 10-20mg.ml-1 propofol - 10% Soybean oil (solubilising agent) - 1.2% Purified egg phosphatide (emulsifier) - 2.25% Glycerol (for tonicity) Bacteriostatic additives including: - Generics: Sodium metabisulfite - Diprivan: Disodium edetate (less allergenic) Risk of bacterial contamination limits shelf life. Energy content is 1.1kcal.ml-1

pKa

11 - almost all is unionised (and active) at physiologic pH

Route of Administration

IV only

Dosing

Induction: 1-2.5mg.kg-1 Maintenance: 4-12mg/kg/hr. Target plasma concentration of 4-8μg.ml-1 to maintain general anaesthesia

Distribution

98% protein bound. Very high VD at 4L.kg-1. Rapid initial distribution: t1/2α (fast) 1-3 minutes, intermediate distribution t1/2α (slow) 30-70 minutes. t1/2ke0</sub> of 2.7 min.

Metabolism

Hepatic and extra-hepatic metabolism to inactive glucuronides and sulphates; t1/2β 2-12 hours. Clearance of 30-60ml.kg.min-1, unaffected by renal and hepatic disease. Context sensitive half-time peaks at 50 minutes following a 9 hour infusion.

Elimination

Tri-exponential. Renal elimination of inactive metabolites.

Resp

Respiratory depression, apnoea. Strong suppression of laryngeal reflexes. ↓ Response to hypoxia and hypercapnea. Bronchodilation.

CVS

↓ Arterial and venous vasodilation (via stimulating NO release) causing ↓ SVR and ↓ VR, with ↓ BP. ↓ Inotropy via ↓ in SNS tone, ↓ MVO2. Depresses baroreceptor reflex. Pain on injection due to lipid emulsion.

CNS

Hypnosis. Rapid LoC (within 1 arm-brain circulation time). ↓ CMRO2, CBF, and ICP. Anticonvulsant. ↓ IOP. Paradoxical excitatory effects seen in ~10% - dystonic movements of subcortical origin. EEGdemonstrates non-specific seizure-like activity.

MSK

Pain on injection into small veins

Renal

Green urine

GIT

Anti-emetic. ↓ Hepatic Blood Flow

Metabolic

Fat overload syndrome, lipaemia following prolonged infusion. Inhibits mitochondrial function.

Toxic Effects

Propofol infusion syndrome: Acidosis, bradycardia, and MODS following prolonged infusion (>24 hours), particularly with high doses (>4mg.kg-1.hr-1), in children, and potentially in the presence of mitochondrial defects. Believed due to inhibition of mitochondrial

Ketamine 2

Ketamine is a phencyclidine derivative used for induction, sedation, analgesia, and as a bronchodilator in severe asthma.

Ketamine acts via:

  • Non-competitive antagonist of NMDA and glutamate receptors in the CNS

  • Reduces presynaptic glutamate release

  • Sodium channel inhibition Local anaesthetic-like effect.

  • Potential monoaminergic, muscarinic, and nicotinic antagonism

Property

Action

Class

Phencyclidine derivative

Uses

Induction of anaesthesia, sedation, analgesia, asthma

Presentation

Clear, colourless solution forming an acidic solution (pH 3.5-5.5)

Isomerism

Racemic mixture or the single S(+) enantiomer, which is 2-3x as potent as the R(-) enantiomer but has less bronchodilatory properties

Route of Administration

IV, IM, PO, PR, PN, via epidural (with preservative-free solution)

Dosing

Induction: 1-2mg.kg-1 IV, 5-10mg.kg-1 IM, Sedation: 0.2-0.5mg.kg-1IV

Distribution

25% protein bound. t1/2α 10-15 minutes

Metabolism

Hepatic metabolism to active norketamine by CYP450 and then to inactive metabolites, t1/2β 2-4 hours

Elimination

Renal elimination of inactive metabolites. Action of norketamine prolonged in renal failure.

Resp

Bronchodilation, tachypnea, relative preservation of laryngeal reflexes. Apnoea with rapid injection. Preserved central response to CO2.

CVS

↑ Sympathetic outflow: ↑ HR, ↑ BP, ↑ SVR, ↑ MVO2. Acts directly as a myocardial depressant - beware maximally stimulated patient. Depresses baroreceptor reflex.

CNS

Dissociation, analgesia, emergence phenomena (hallucinations, delirium) reduced by concurrent BDZ administration (increasing risk with higher doses and rapid administration). Produces dissociative anaesthesia within 90 seconds by dissociating thalamocortical and limbic systems on EEG. Purposeful movements unrelated to stimulus may occur even during surgical anaesthesia. ↑ IOP.

Renal

Cystitis with long-term, high-dose use

GIT

N/V

Benzodiazepine

Benzodiazepines are double-ringed positive allosteric modulators of the GABA receptors in the CNS. They:

  • Bind to the α/γ interface of the receptor, increasing affinity of the receptor for GABA

  • This leads to hyperpolarisation of the cell membranes and decreased neuronal transmission The mechanism varies between receptors:

    • GABAA is a ligand gated post-synaptic Cl- ion channel Activation increases Cl- conductance via increasing frequency of channel opening.

    • GABAB is a pre- and post-synaptic G-protein coupled receptor Activation increases K+ conductance.

Common Features of Benzodiazepines

Property

Action

Uses

Sedation, anxiolysis, hypnotic, anticonvulsants, amnestic, muscle relaxation

Absorption

Distribution

Highly lipid soluble and protein bound, very low VD

Metabolism

Generally active metabolites.

Elimination

Renal elimination of active and inactive metabolites.

Resp

↓ VT, ↑RR, apnoea.

CVS

↓ SVR, ↓SBP, ↓ DBP, ↑HR. Typically stable CO.

CNS

Hypnosis, sedation, anterograde amnesia, anticonvulsant, ↓ CBF. ↓ MAC.

MSK

Skeletal muscle relaxation.

Metabolic

↓ Adrenergic stress response.

Comparison of Benzodiazepines

Property

Midazolam

Diazepam

Clonazepam

Physicochemical

pKa 6.5. Structure is dependent on surrounding pH - at a pH < 4 its ring structure opens and it becomes water soluble.

40% propylene glycol.

Route of Administration

PO/IV/IM.

PO/IV/IM.

PO.

Absorption

50% PO bioavailability.

Good PO bioavailability.

Distribution

VD 1.5L.kg-1, 95% protein bound.

95% protein bound.

Metabolism

Partially metabolised to oxazepam and 1-α-hydroxy-midazolam. Clearance ~7ml.kg-1.min-1.

Hepatic to all active metabolites including oxazepam, temazepam, and des-methyl-diazepam (has t1/2β up to 100 hours).

Hepatic to inactive metabolites.

Elimination

t1/2β 2-4 hours, prolonged with cirrhosis, CHF, obesity

glyceryl trinitrate

Name

Glyceryl trinitrate (GTN)

Class

Nitrate vasodilator

Chemistry

Organic nitrate

Routes of administration

Oral, sublingual, intravenous, transdermal (as patch or cream)

Absorption

40% sublingual biavailability (but only 1% orally)

Solubility

pKa -5.6; very poor water solubility (and excellent fat solubility).

Distribution

3.3L/kg VOD; 60% protein-bound.

Metabolism

Metabolised in the liver (by reductase enzymes) but also has extrahepatic sites of metabolism, including vascular cell walls and RBC cell walls.

Elimination

Elimination half-life is about 30 minutes

Time course of action

Onset of the vasodilatory effect occurs approximately 1 to 3 minutes after sublingual nitroglycerin administration and reaches a maximum by 5 minutes postdose. Effects persist for at least 25 minutes

Target receptor

Guanylate cyclase

Mechanism of action

Acts as a donor of nitric oxide (NO) which activates guanylate cyclase, resulting in an increase of guanosine 3'5' monophosphate (cyclic GMP) in vascular smooth muscle. This hyperpolarises the membrane by increasing potassium channel conductivity and decreases the availability of inracellular calcium, thereby decreasing the resting tone and contractility of vascular smooth muscle.

Clinical effects

Systemic vasodilation - preferentially venodilation and cornary arterial dilation; reduced preload, reduced afterload. Increased intracranial pressure, headache, reflex tachycardia, methaemoglobinaemia (rare). Tolerance develops over sustained use (tachyphylaxis).

Author

Julia B.

Information

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