Welche Zusatzfunktionen kann ein WMS anbieten?
Chargennummerverwaltung
Mindesthaltbarkeitsdatumverwaltung
Mandantenverwaltung
getrennte Bestandsverwaltung für jeden Mandanten
Transportmittelverwaltung
Ladehilfsmittel / Leergutverwaltung
Retourenplanung
Rampen/ Hofmanagement
Value Adding Services
Kundenspezifische Verpackung
Konfektionierung ( verkauf von Meterware)
Zusammenstellung von Aktionssets
Pick-by-Light
Welche Kernfunktionen erfüllt ein Warehouse-Managementsystem / WMS?
Stammdatenverwaltung (eindeutig & langfristig)
Artikel
Lagerplätze
Mitarbeiter
Bestandsführung
mengenmäßige Erfassung aller Artikel
Verwaltung und Überwachung von Beständen (Auslsung von Nachschubaufträgen)
Aufragsbearbeitung
Erfassen, Prüfen und Verwalten von Kundenaufträgen
Auftragsfreigabe
Priorisierung der Kunde und Kommissionieraufträge
Prüfung des bearbeitungsstandes
Durchührung von Inventuren
regelmäßige Bestandsaufnahme
Einsicht in das dokumentationssystem
Erstellung von Datenauswertungen
Statistiken
KPIs
Wie unterscheiden sich Stamm- und Bewegungsdaten?
Der wesentliche Unterschied zwischen Stamm- und Bewegungsdaten liegt in ihrer zeitlichen Stabilität und ihrer Funktion innerhalb der logistischen Prozesse:
• Stammdaten: Diese Daten zeichnen sich durch eine langfristige Gültigkeit aus. Sie beschreiben die eindeutigen und statischen Eigenschaften von Systemelementen, die als Basis für die Planung und Steuerung von Ressourcen im Distributionszentrum dienen.
◦ Beispiele: Zu den Stammdaten zählen Informationen über Artikel (z. B. Artikelnummer, Gewicht, Maße, ABC-Klasse), Lagerplätze (z. B. Abmessungen, Lagerbereiche) und Mitarbeiter.
◦ Bedeutung: Sie bilden das Fundament des Systems; ohne korrekte Artikelstammdaten könnte ein WMS beispielsweise keine automatische Lagerplatzvergabe oder Volumenberechnung durchführen.
• Bewegungsdaten: Im Gegensatz dazu sind Bewegungsdaten dynamisch und beziehen sich auf konkrete, zeitlich begrenzte Vorgänge im Lager. Sie entstehen durch die operativen Funktionen des WMS und verändern sich laufend.
◦ Beispiele: Typische Bewegungsdaten sind Kundenaufträge, Bestandsveränderungen (Zu- und Abgänge), Transportaufträge oder Quittierungen von Entnahmen.
◦ Bedeutung: Bewegungsdaten nutzen die Stammdaten als Referenz. So enthält ein Kundenauftrag (Bewegungsdaten) einen Verweis auf eine Artikelnummer (Stammdaten), um die physische Abwicklung zu ermöglichen.
Zusammenfassend bilden Stammdaten das statische Gerüst (Wer? Was? Wo?), während Bewegungsdaten das aktuelle Geschehen (Wieviel? Wann? Wohin?) im Lager abbilden. Jede Bestandsführung oder Auftragsfreigabe basiert darauf, dass das System die aktuellen Bewegungsdaten (Verfügbarkeit) gegen die hinterlegten Stammdaten und Kapazitäten prüft.
Warum wird Prototyping im Rahmen einer WMS-Einführung durchgeführt?
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