Die Sustainable Depovelopment Goals wurden in 2015 von den Vereitenb Nationen als Teil der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet
A)Kein Armut
B) Frieden un Gerecgtigkeit
C) Förderung des internationalen Handels
C) Förderung des Internationalen Handels
Nennen sie 3 SDGs, die einen direkten Bezug zur Bauwirtschaft haben, und beschreiben sie jeweils ein Bespiel, wie diese im Bauwesen umgesetzt werden können
Nachhaltige Städte und Gemeiden
Nachhaltiger Konsum und Produktion
Industrie, Innovation und Infraestruktur
Um Gebäude klimaneutral betrieben zu könnnen, sollte deren Energieverbrauch im Betrieb so gering wie möglich sein
A) Wie lässt sich der nicht erneuebare Primärenergiebedarf von Gebäuden (Neubauten) geringhalten? Nennen Sie mindestens vier Aspekte, die bei der Plannung zu berücksichtigen sind
B)In Bestansgebäuden können Wärmebrücken einen größen Einfluss auf den Heizwärmebedarf haben. Nennen Sie drei typische kritische Stellen für Wärmebrucken bei Beständsgebäude.
A) Wärmedämmung der Gebäudehülle
Kompakter Baukörper
Einsatz erneubarer Energien
Effiziente Gebäudetechnik/ Heizung
Luftdichtheit
B) Heizkörpernischen
Rolladenkästen
Balkonplatten
Die Reduktion des Frischwasserbedarfs und Abwasseraufkommens in Gebäuden leistet einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung.
a) Welche besonderen Anforderungen und Herausforderungen sind bei der Nutzung von Regen- und Grauwasser in Gebäuden zu beachten? Gehen Sie bei Ihrer Antwort auf technische und regulatorische Anforderungen sowie wirtschaftliche und praktische Aspekte ein.
b) Nennen Sie drei weitere Maßnahmen, durch die der Frischwasserbedarf in Wohngebäuden reduziert werden kann.
Technische Anforderungen:
Trennung der Systeme: Es muss eine vollständige Trennung zwischen Trinkwasser- und Regen-/Grauwassersystemen gewährleistet sein, um eine Kontamination zu vermeiden. Hierfür sind Rückflussverhinderer und separate Leitungssysteme erfor derlich
Speicherung und Aufbereitung: Regenwasserspeicher müssen UV-beständig, belüf und vor Verschmutzung geschützt sein. Grauwasseraufbereitungssysteme erfor dern Filter- und Desinfektionseinheiten (z. B. UV-Larnpen).
Regulatorische Anforderungen
Hygienevorschriften: In Deutschland gelten strenge Vorschriften gemäß der Trinkwasserverordnung (ThinkV) und DIN-Normen (z. B. DIN 1988, DIN EN 1717).
Genehmigungen: Für den Anschluss einer Regen- oder Grauwasseranlage ist oft eine Genehmigung der örtlichen Wasserbehörde erforderlich.
Wirtschaftliche und praktische Aspekte
Kosten-Nutzen-Verhältnis: Die anfänglichen Investitionskosten für Tanks, Pumpen und Filter können hoch sein, amortisieren sich aber durch die Folgekosten für Wasser und Abwasser.
Platzbedarf: Regenwasserzisternen und Grauwasseraufbereitungsanlagen benötigen ausreichend Platz, idealerweise im Keller oder im Außenbereich.
Wartung und Betrieb
Regelmäßige Wartung: Filter- und Aufbereitungssysteme müssen regelmäßig gerieben oder ausgetauscht werden. Inspektionen der Leitungen und der Wasserqualität sind notwendig, um Funktionsfähigkeit und Hygiene zu gewährleisten
Sensibilisierung der Nutzer: Nutzer sollten über die Funktionen und die richtige Verwendung der Systeme informiert werden (z. B. welche Abwässer für Grauwassersysteme geeignet sind).
b)
Durchflussbegrenzer an Armaturen
Auf den Einbau von Badewannen verzichten
WC-Spülungen mit Stopp-Taste oder gestaffelter Spülmenge
Die Erstellung von Ökobilanzen ist ein wichtiges Instrument zur Bewertung der ökologischen Qualität von Gebäuden bzw, deren Betrieb.
a) Nennen Sie die vier Phasen einer Ökobilanz.
b) Der Lebensweg von Bauprodukten und Gebäuden wird gemäß DIN EN 15804 und DIN EN 15978 in standardisierte Module unterteilt. Wofür stehen die folgenden Module?
A1-A3:
A4-A5:
B1-B7:
C1-C4:
D:
c) Nennen Sie vier Wirkungskategorien bzw. Parameter zur Beschreibung des Ressourceneinsatzes, die üblicherweise in Ökobilanzen berücksichtigt werden, und geben Sie die zugehörigen Einheiten an.
A)
Festlegung des Ziels und des Untersuchungsrahmens
Sachbilanz
Wirkungsabschätzung
Auswertung
B)
A1-A3: Herstellungsphase.
A4-A5: Errichtungsphase
B1-B7: Nutzungsphase
C1-C4: Entsorgungsphase.
D: Vorteile und Belastungen außerhalb der Systemgrenze
C)
Primärenergiebedarf [MJ]
Frischwassereinsatz [m²]
Flächenverbrauch [m²]
Treibhauspotential (CD-Äquivalent)
Asbest gilt als häufig im Gebäudebestand auftretender Schadstoff.
a) Worauf ist die Gesundheitsgefährdung durch Asbest zurückzuführen?
b) Erläutern Sie stichpunktartig, welche Besonderheiten bei der Renovierung bzw. Sanierung von Gebäuden, in denen asbesthaltige Bauprodukte vorkommen, zu beachten sind.
C) Müssen asbesthaltige Bauprodukte, die im Gebäudebestand vorkommen, in jedem Fall entfernt werden? Begründen Sie Ihre Antwort.
A) Die Gesundheitsgefährdung durch Asbest ist auf die folgenden Faktoren zurückzuführen
Faserelgenschaften:
Asbest besteht aus sehr feinen, nadelförmigen Fasem, die leicht in die Luft gelangen und eingeatmet werden können.
Aufgrund ihrer geringen Größe (unter 5 Mikrameter) und hohen Biobeständigkeit kön nen die Fasem tief in die Lunge eindringen.
Wirkung im Körper:
Die Fasern können im Lungengewebe und in den Pleuralappen (Lungenfell) verbleiben. de sie nicht abgebaut werden können.
Langfristige Folgen sind chronische Erkrankungen wie Asbestose, Lungenkrebs oder das seltene Mesotheliom (Krebs des Lungenfells oder Bauchfells).
Gesundheitsgefährdungen treten häufig erst Jahrzehnte nach der Exposition auf (Latenzzeit).
B) Gefährdungsbeurteilung:
Vor Beginn der Arbeiten muss eine Gefährdungsbeurteilung durch sachkundige Perso nen erfolgen, um die Art und den Zustand der asbesthaltigen Produkte zu bewerten.
Es sind Analysen durchzuführen, insbesondere bei potenziell asbesthaltigen Materialien wie Bodenbelägen, Dichtungen, Fassadenplatten oder Spritzasbest.
Einhaltung von Vorschriften:
Arbeiten an Asbestprodukten unterliegen in Deutschland der Technischen Regel für Ge fahrstoffe (TRGS 519).
Es dürfen nur zugelassene Fachfirmen mit entsprechend geschultem Personal und spe zieller Ausrustung Arbeiten durchführen.
Schutzmaßnahmen:
Abschottung der Arbeitsbereiche: Luftdichter Abschluss, um die Ausbreitung von Asbestfasern zu verhindern.
Staubarmes Arbeiten: Verwendung von Werkzeugen mit Absaugvorrichtungen oder Ar beiten mit feuchten Verfahren zur Minimierung der Faserfreisetzung.
Persönliche Schutzausrüstung: Atemschutzgeräte (FFP3), Schutzanzüge und Hand-schuhe sind Pflicht.
Entsorgung:
Asbesthaltige Materialien müssen in speziell gekennzeichneten Behälten gesammelt und als Gefahrstoff entsorgt werden
Transport und Entsorgung erfolgen nach den Vorgaben des Abfallrechts
C) Nein, asbesthaltige Bauprodukte müssen nicht in jedem Fall entfernt werden.
Solange asbesthaltige Materialien intakt und unbeschädigt sind, stellen sie in der Regel keine akute Gesundheitsgefahr dar, da keine Fasem freigesetzt werden.
Beispiele: Unbeschädigte Asbestzementplatten oder fest gebundene Asbestprodukte wie alte PVC Bodenbeläge
Nennen Sie jeweils drei Aspekte, die den thermischen Komfort und den visuellen Komfort in Innenräumen beeinflussen.
Thermischer Komfort:
Temperatur
Relative Luftfeuchtigkeit
Luftbewegung
Angenehme Fullbodentemperatur
Visueller Komfort:
Tagestichtverfügbarkeit
Sichtbeziehung nach auflen
Blendfreiheit
Qualität des Kunstlichts
Das DGNB-System ist in Deutschland das am häufigsten angewendete Zertifizierungssystem für Nachhaltiges Bauen.
a) Nennen Sie zwei weitere Zertifizierungssysteme für die Nachhaltigkeit von Gebäuden, die in Deutschland angewendet werden können.
b) Welche Argumente sprechen für die Durchführung einer Nachhaltigkeitszertifizierung und welche dagegen? Nennen Sie jeweils drei Argumente:
c) Das DGNB-System für Neubauten bewertet die Nachhaltigkeit von Gebäuden anhand fest vorgegebener Kriterien, die in sechs Bereiche eingeteilt werden. Benennen Sie die Bereiche. Welche Bereiche werden in der Gesamtbewertung am stärksten gewichtet?
d) Nennen Sie insgesamt sechs Bewertungskriterien des DGNB-Systems für Neubauten und ordnen Sie jedes genannte Kriterium einem der unter c) genannten Bereiche zu
A) BREEAM, LEED, Nahwoh, BNB
B) Pro:
Geringe Betriebkosten durch höhere Effizienz
Höherer Marktwert/Wiederverkaufswert
Geringere Betriebskosten durch hättere Effizienz
Zufriedenere Nutzer
Einfacherer Zugang zu Fördermitteln
Beitrag zu Ressourcenschonung und Emissierisminderung durch optimierte Bauweise
Contra:
Finanzieller Mehraufwand für Auditorenleistungen, Zertifizierungsgebühren etc.
Evtl. verlängerte Bauzeit durch zusätzliche Nachweise
Möglicherweise unfaire/realitätsfeme Bewertung: Die Zertifikate basieren auf standar disierten Kntenen, die nicht immer optimal auf die lokalen Gegebenheiten und individu ellen Projektanforderungen zugeschnitten sind.
Okologische Qualitat
Okonomische Qualitat
Soziokulturelle und funktionale Qualität
Technische Qualität
Prozessqualität
Standortqualität
Die unterstrichenen Bereiche werden am stärksten gewichtet (jewells 22,5%)
D)
Zur Begrenzung des Klimawandels wird in Deutschland angestrebt, die Treibhausgasemissio nen bis 2045 auf null zu senken.
a) Nennen Sie drei Treibhausgase.
b) Die Strategien der Baustoffiridustrie zum Erreichen einer klimaneutralen Produktion bein halten die Anwendung der Technologien, Carbon Capture and Storage" (CCS) bzw. Carbon Capture and Use" (CCU). Erläutern Sie kurz die Grundprinzipien der Technologien.
c) Um ökonomische Anreize für die Investition in klimaschonende Technologien zu schaffen, wurde 2005 das System des europäischen Emissionshandels eingeführt. Seit 2021 gibt es in Deutschland außerdem einen nationalen Emissionshandel. Welche Bereiche sind vom europäischen Emissionshandel und welche vom deutschen Emissionshandel betroffen?
A) Kohlendioxid, Methan, Lachgas
Bei CCS wird Co2, das in industriellen Prozessen wie der Zementproduktion entsteht, direkt an der Emissionsquelle abgeschieden und aufgefangen, bevor es in die Atmosphäre ge langt. Das abgeschiedene Co2 wird gespeichert (z. B. erschöpften. Erdgasfeldern oder tiefen Gesteinsschichten) und leistet dadurch keinen Beitrag zum Kämawandel.
Bel CCU wird das aufgefangene COs nicht eingelagert, sondern weiterverwertet, z. B. als Rohstoff in der chemischen Industrie, bei der Herstellung von synthetischen Kraftstoffen oder in Baumaterialien wie karbonatisierten Betonrecyclingprodukten.
Europäisch: Kraftwerke, Industne, Flugverkehr
National: Wärmeerzeugung, Verkehr (Treibstoffe)
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