(Folie 4) Welche vier Merkmale definieren eine Organisation laut Kieser & Walgenbach (2007)?
Eine Organisation ist …
• ein soziales Gebilde
• das dauerhaft ein Ziel verfolgt
• eine formale Struktur aufweist
• bei dem Aktivitäten der Mitglieder mithilfe dieser Struktur auf das Ziel ausgerichtet werden
(Folie 4) Warum werden Organisationen überhaupt gebildet?
Organisationen entstehen, um Aufgaben gemeinschaftlich zu bewältigen,
• weil sie nur kollektiv erfüllbar sind
• oder weil sie so wirksamer bzw. wirtschaftlicher gelöst werden können
(Folie 6) Was bedeutet Partizipation im Kern – und welche zwei Grundformen unterscheidet Wilpert (1993)?
Partizipation ist die Mitbestimmung von Beschäftigten.
Sie umfasst:
• Direkte Partizipation → unmittelbare, persönliche Beteiligung
• Indirekte Partizipation → Beteiligung über Vertreter oder Institutionen
Ziel:
Durch selbstbestimmte Wahl möglicher Handlungen eigene Interessen sichern.
(Folie 6) Was macht laut Definition außerdem die Intensität von Partizipation aus?
Partizipation variiert in ihrer Intensität:
• von geringfügiger Beteiligung
• bis zu umfassender Mitbestimmung
Sie betrifft Individuen, Gruppen oder Kollektive.
(Folie 7–8) Welche zentralen Dimensionen strukturieren Partizipation?
Partizipation lässt sich unterscheiden nach:
• De jure – De facto → rechtlich festgelegt vs. tatsächlich praktiziert
• Direkt – indirekt → persönlicher Einbezug vs. Wahl von Repräsentanten
• Intensität → von Information bis Entscheidungsbefugnis
• Inhalt/Reichweite → z.B. Investitionen, organisationale Veränderungen, Personalentscheidungen
• Ebenen
(Folie 9) Wie steigt die Intensität von Partizipation im norwegischen Industrial-Democracy-Projekt (Heller, 1998)?
Sechs Stufen der Intensität:
Nicht beteiligt (kaum/keine Information)
Information vor Entscheidung
Information + Stellungnahme möglich
Meinung wird berücksichtigt
Gleichberechtigte Entscheidungsteilnahme
Eigenständige Entscheidung
→ Von reiner Information bis vollständiger Entscheidungsautonomie.
(Folie 10) Auf welchen Ebenen kann Partizipation stattfinden – vom Arbeitsplatz bis zum Kunden?
Partizipation kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden:
• Arbeitsplatz → Handlungsspielraum, Freiheitsgrade, Kontrolle
• Gruppe → z.B. Qualitätszirkel, Problemlösegruppen, Gesundheitszirkel, Projektgruppen, teilautonome Arbeitsgruppen
• Abteilung → Partizipatives Management
• Betrieb/Unternehmen → Industrielle Demokratie
• Konzern → Konzern-, Betriebsrat, Aufsichtsrat
• Kunde → Partizipative Produktentwicklung
(Folie 11) Was regelt das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) zur indirekten Partizipation?
Das BetrVG regelt die Arbeitnehmervertretung (Betriebsrat):
• §7 → Ab 5 Beschäftigten darf ein Betriebsrat gewählt werden
Wahlberechtigt: über 18 Jahre + Zeitarbeitnehmer (> 3 Monate)
• §8 → Wählbar: Wahlberechtigte mit mindestens 6 Monaten Betriebszugehörigkeit
• §9 → Größe richtet sich nach Anzahl der Wahlberechtigten
• §13 → Wahlperiode: in der Regel 4 Jahre
(Folie 11) Warum ist der Betriebsrat ein Beispiel für indirekte Partizipation?
Weil Beschäftigte nicht selbst direkt entscheiden, sondern:
• Vertreter wählen,
• die ihre Interessen im Unternehmen wahrnehmen.
→ Mitbestimmung erfolgt mittelbar über Institutionen.
(Folie 12) Welche positiven Bereiche beeinflusst Partizipation laut Übersichtsgrafik?
Die Grafik zeigt Partizipation im Zentrum mit Pfeilen zu:
• Handlungs- und Entscheidungsspielraum
• Kompetenzen/Fähigkeiten
• Motivation zu selbstbestimmtem Handeln
• Arbeitszufriedenheit & Commitment
• Leistungsbereitschaft
• Effizienz/Produktivität
• Vollständige Tätigkeiten
• Gesellschaftliches Engagement
→ Partizipation wirkt auf individuelle, organisationale und gesellschaftliche Ebene.
(Folie 13) Über welche zwei Ansätze werden die positiven Wirkungen von Partizipation erklärt?
Es gibt zwei Erklärungsansätze:
Kognitiver Erklärungsansatz
Motivationaler Erklärungsansatz
→ Sie unterscheiden sich darin, wo die Wirkung zuerst ansetzt.
Bei partizipativen Strukturen:
• werden mehr Informationen ausgetauscht
• entsteht ein gründlicheres Problemverständnis
• werden Entscheidungen besser, da Mitarbeitende ihr Wissen & ihre Erfahrungen einbringen
• wird die Umsetzung von Entscheidungen verbessert
• kommt es zur Erweiterung der Qualifikation
→ Direkter Effekt auf Produktivität
(Zufriedenheit ist Nebenprodukt)
(Folie 15) Wie erklärt der motivationale/affektive Ansatz die Wirkung von Partizipation?
Partizipation befriedigt Bedürfnisse höherer Ordnung:
• Autonomie
• Selbstbestimmung
• Anerkennung
• Gleichberechtigung
Folgen:
• mehr Kooperationsbereitschaft
• steigende Motivation
• weniger Widerstand
→ Zuerst steigt Zufriedenheit & Motivation,
→ danach wirkt sich das auf Produktivität aus.
(Folie 16) Was zeigen Metaanalysen zum Vergleich beider Ansätze?
Unterschiedliche Befunde:
• Miller & Monge (1986) → eher Evidenz für den motivationalen Ansatz
• Wagner et al. (1997) → leichter Vorteil für den kognitiven Ansatz
Die Grafik zeigt zwei mögliche Wirkungspfade:
Partizipation → Produktivität
Partizipation → Zufriedenheit/Motivation → Produktivität
(Folie 17) Welche negativen Folgen kann Partizipation haben?
Mögliche negative Auswirkungen:
• Arbeitszeitausdehnung (z.B. selbstverordnete Überstunden)
• Überforderung
• Frustrierte Partizipationserwartung
Bezug zum Kontext der gelernten Hilflosigkeit • mögliche negative Laufbahn-Implikationen für Interessenvertretung • Konflikt zwischen direkter und indirekter Mitbestimmung
(Folie 19) Was unterscheidet organisationale Demokratie von „normaler“ Partizipation?
Organisationale Demokratie bedeutet:
• Teilhabe nicht nur an operativen,
sondern auch an taktischen und strategischen Entscheidungen
→ Mitbestimmung reicht bis auf Unternehmensebene.
(Folie 19) Welche Ziele werden durch organisationale Demokratie gefördert?
Gefördert werden:
• Unternehmerisches Denken & höhere Wettbewerbsfähigkeit
• Humanistisch motivierte Ziele (Persönlichkeitsentwicklung)
• Wirtschafts- und gesellschaftspolitische Ziele
(Folie 20) Welche Beziehung besteht zwischen Partizipation und Kapitalbeteiligung?
Wichtig:
• Partizipation setzt keine Kapitalbeteiligung voraus
• Kapitalbeteiligung ist keine Garantie für Partizipation
Formen der Beteiligung:
• Eigenkapital
• Fremdkapital
• Mischformen
(Folie 20) Welche Faktoren beeinflussen die Wirkung von Mitarbeiterkapitalbeteiligung?
Die Evidenz zu positiven Effekten ist gemischt.
Relevante Moderatoren:
• Psychological ownership
• Grad der tatsächlichen Partizipation
(Folie 27) Welche Wirkungen haben demokratische Organisationsformen bei der Arbeit?
Demokratische Organisationsformen zeigen die allgemeinen Wirkungen von Partizipation:
• Gesundheit
• Arbeitsleistung
• Engagement
(Folie 27) Welche zusätzliche gesellschaftliche Wirkung wird genannt?
Demokratische Organisationsformen können außerdem:
• das allgemeine gesellschaftliche und politische Engagement der Beschäftigten fördern.
(Folie 29) Was bedeutet „organisationale Gerechtigkeit“?
Organisationale Gerechtigkeit beschreibt Bewertungen bezüglich:
• Distributiver Fairness → faire Verteilung von Ressourcen
• Prozeduraler Fairness → Fairness von Entscheidungsprozessen
• Interaktionaler Fairness → faire/respektvolle zwischenmenschliche Behandlung
• Es geht um subjektive Wahrnehmung,
• nicht zwingend um „objektive“ Gerechtigkeit.
(Folie 31) Was besagt die Instrumentalitätsannahme zur Bedeutung von Fairness?
Fairness ist wichtig, um:
• eigene Eigeninteressen durchzusetzen
• in sozialen Tauschprozessen den bestmöglichen individuellen Gewinn zu erzielen
Grundannahmen:
• Rational handelnder Mensch
• Streben nach Kontrolle über Entscheidungen und Prozesse
→ Kooperation ist langfristig notwendig.
(Folie 32) Wie erklärt der relationale Ansatz die Relevanz von Fairness?
Menschen streben nach:
• positiver sozialer Identität als Gruppenmitglied
Faire Behandlung signalisiert:
• Man ist ein respektiertes Mitglied der Gemeinschaft
→ Fairness ist Grundbaustein kooperativen Handelns.
(Folie 33) Was ist der Kerngedanke des deontologischen Ansatzes?
Gerechtigkeit:
• basiert auf abstrakten moralischen Prinzipien
• ist Zweck an sich, nicht nur Mittel
Menschen verurteilen Unfairness:
• auch wenn sie nicht selbst betroffen sind
→ Erweiterung der „should“-Komponente der Fairness Theory.
(Folie 34) Welche Bedürfnisse betont das Multiple-Needs-Model?
Menschen haben Bedürfnisse nach:
• Zugehörigkeit
• Kontrolle
• Sinnhaftigkeit
• Selbstwert
Ungerechte Behandlung bedeutet:
• Angriff auf diese Bedürfnisse
• Erleben eines Ungleichgewichtszustands als Stress
(Folie 36) Welche Theorien gehören zu den sozialen Austauschtheorien?
Fairness entsteht durch ein Gleichgewicht zwischen Tauschgütern.
Beispiele:
• Psychologischer Vertrag
• Gratifikationskrise
• Equity Theory
(Folie 37) Wann erlebt eine Person laut Equity Theory (Adams) eine Situation als gerecht?
Gerechtigkeit liegt vor, wenn:
Das Verhältnis von Beitrag (Input) zu Ergebnis (Outcome) ist im Vergleich mit einer anderen Person gleich.
(Folie 37) Wie reagieren Personen bei wahrgenommener Ungerechtigkeit?
Mögliche Reaktionen:
• Reduktion der eigenen Beiträge
• Erhöhung der eigenen Gewinne
• Wahl einer anderen Vergleichsperson
• Verlassen der Situation
(Folie 39) Welche drei Bewertungsprozesse beschreibt die Fairness Theory?
Eine Situation wird als unfair erlebt, wenn:
would → Ein besserer Zustand wäre möglich gewesen
could → Verantwortliche hätten anders handeln können
should → Es wurde eine moralische/ethische Norm verletzt
Alle drei Komponenten tragen zum Unfairness-Erleben bei.
(Folie 40) Was besagt die kognitive Referenz-Theorie?
Unfairness entsteht, wenn:
• ein bedeutsamer Zielzustand antizipiert wird
• das tatsächliche Ergebnis davon abweicht
• ein anderer (erwarteter) Zustand möglich gewesen wäre
→ Folge: Unfairness & negative Emotionen (z.B. Ärger)
(Folie 41) Was ist mit „vermeidbarem Ungleichgewicht“ gemeint?
Fairnessurteile entstehen durch:
• Ungleichgewicht zwischen antizipierten Zielen und Ergebnissen
• oder zwischen erbrachten und erhaltenen Leistungen im Vergleich mit anderen
• Verantwortung wird zumindest teilweise anderen Personen zugeschrieben
• Nicht nur das Ergebnis zählt, sondern auch wie es zustande gekommen ist
(Folie 43) Welche drei Facetten organisationaler Fairness werden unterschieden?
Es gibt drei Dimensionen:
• Distributive Fairness → Fairness der Ergebnisse (Outcomes)
• Prozedurale Fairness → Fairness des Entscheidungsprozesses
• Interaktionale Fairness → Faire und respektvolle Behandlung durch Führungskräfte
(Folie 44) Welche drei Prinzipien können bei distributiver Fairness angewendet werden?
Drei Verteilungsprinzipien:
• Leistungsprinzip (Equity) → Verteilung nach Beitrag/Fähigkeiten
• Gleichheitsprinzip (Equality) → Alle erhalten das Gleiche
• Bedarfsprinzip (Need) → Ressourcen nach Bedürftigkeit
(Folie 46) Welche Kriterien kennzeichnen einen fairen Entscheidungsprozess (Leventhal, 1980)?
Sechs Kriterien prozeduraler Fairness:
Konsistenz
Unparteilichkeit
Korrigierbarkeit
Genauigkeit
Partizipation
Einhaltung ethischer und moralischer Standards
(Folie 48) Welche zwei Komponenten umfasst interaktionale Fairness?
Interaktionale Fairness besteht aus:
• Interpersonale Komponente → Menschen mit Würde und Respekt behandeln
• Informationale Komponente → Angemessene Kommunikation und Erklärung von Entscheidungen
(Folie 50) Auf welche drei Bereiche wirkt sich (Un)Fairness aus?
Un/Fairness beeinflusst:
1. Einstellungen
• Arbeitszufriedenheit
• Commitment
• Kündigungsabsichten
2. Verhalten
• OCB (Organizational Citizenship Behavior)
• Counterproductive Work Behaviour
• Absentismus
3. Befinden/Gesundheit
• Psychische Störungen
• Herzerkrankungen
(Folie 51) Was zeigt die Studie zu Gerechtigkeit am Arbeitsplatz und Herzerkrankungen?
Untersuchung mit 804 Fabrikarbeitern (Follow-up: 25,6 Jahre).
Ergebnis:
• Beschäftigte mit hoher wahrgenommener Gerechtigkeit hatten ein
45 % geringeres Risiko, an kardiovaskulären Erkrankungen zu sterben
(im Vergleich zu niedriger/intermediärer Gerechtigkeit)
→ Fairness am Arbeitsplatz hängt mit Gesundheit und Mortalität zusammen.
(Folie 52) Wie sieht die mögliche Wirkungskette von Unfairness aus?
UNFAIRNESS führt zu:
• Negative emotionale Reaktion / Stress / psychologischer Kummer
→ Beeinflussung von
kardiovaskulären & Immunprozessen
Schlafstörungen
→ mögliche Folgen:
• Tod
• psychiatrische Störungen
• schlechte Gesundheit (inkl. Gesundheitsverhalten)
(Folie 54) Was ist ein psychologischer Vertrag?
Ein psychologischer Vertrag ist:
• die Überzeugung einer Person,
• dass zwischen ihr und einer anderen Partei (z.B. Arbeitgeber)
gegenseitige Verpflichtungen bestehen.
Diese Überzeugung basiert auf:
• der Wahrnehmung eines Versprechens
• und einer Gegenleistung,
→ die beide Seiten an reziproke Verpflichtungen bindet.
(Folien 56–57) Welche zwei Haupttypen psychologischer Verträge werden unterschieden?
Es gibt:
Transaktionaler Vertrag
• Kurze Dauer
• Rein ökonomischer Austausch
• Eng, klar definierter Aufgabenbereich
• Geringer persönlicher Bezug zum Unternehmen
Relationaler Vertrag
• Längere Dauer
• Geprägt von Loyalität und Vertrauen
• Beziehung steht im Vordergrund
• Beiträge weniger klar definiert
• Größerer impliziter Anteil an Versprechen
(Folie 58) Welche Folgen hat ein Bruch des psychologischen Vertrages?
Mögliche Auswirkungen:
• Vermindertes Vertrauen in die Organisation
• Erhöhte Kündigungsabsichten oder tatsächliche Kündigung
• Erhöhte psychische Beanspruchung
• Geringeres Commitment
• Reduziertes Arbeitsengagement & Leistung
• Weniger Organizational Citizenship Behavior
(Wissensfrage 1) Was ist eine Organisation – und warum wird sie gebildet?
Eine Organisation ist:
• mit dauerhaftem Ziel
• mit formaler Struktur, die Aktivitäten auf das Ziel ausrichtet
Sie wird gebildet, weil Aufgaben:
• nur kollektiv erfüllbar sind
• oder so wirksamer/wirtschaftlicher gelöst werden können
(Wissensfrage 2) Wie ist Partizipation definiert und wie weit kann sie reichen?
Partizipation = Mitbestimmung von Beschäftigten
(direkt oder indirekt, in unterschiedlicher Intensität)
Reichweite:
• Von Information
• bis zu eigenständiger Entscheidung
Ebenen:
• Arbeitsplatz → Gruppe → Abteilung → Unternehmen → Konzern → Kunde
Unterscheidung:
• De jure = rechtlich festgelegt
• De facto = tatsächlich praktiziert
(Wissensfrage 3) Was ist indirekte Partizipation? Nenne ein Beispiel.
Indirekte Partizipation bedeutet:
• Mitbestimmung über gewählte Vertreter oder Institutionen
Beispiel:
• Betriebsrat (geregelt im BetrVG)
(Wissensfrage 4) Wie wirkt Partizipation laut kognitivem und motivationalem Ansatz?
Kognitiver Ansatz:
• Mehr Informationsaustausch
• Besseres Problemverständnis
Motivationaler Ansatz:
• Befriedigung höherer Bedürfnisse (Autonomie etc.)
→ Erst Zufriedenheit/Motivation,
→ dann Produktivität
(Wissensfrage 5) Was bedeutet organisationale Demokratie – und welche Vor- & Nachteile gibt es?
Bedeutung:
• Teilhabe an operativen, taktischen und strategischen Entscheidungen
Wirkungen:
• gesellschaftliches/politisches Engagement
Mögliche Nachteile (aus Partizipation):
• Arbeitszeitausdehnung
• Konflikte direkter/indirekter Mitbestimmung
(Wissensfrage 6) Welche drei Facetten von Fairness gibt es?
• Distributive Fairness → faire Ergebnisse
• Prozedurale Fairness → faire Entscheidungsprozesse
• Interaktionale Fairness → respektvolle Behandlung
(Wissensfrage 7) Warum ist Fairness von großer Relevanz?
Instrumental → Durchsetzung eigener Interessen
Relational → Positive soziale Identität
Deontologisch → Moralischer Selbstzweck
Zusätzlich (Multiple-Needs-Model):
Fairness schützt Bedürfnisse nach:
• Sinn
(Wissensfrage 8) Wie erklären Equity Theory und Fairness Theory das Erleben von Unfairness?
Equity Theory:
Unfairness entsteht bei
Ungleichgewicht von Input/Outcome-Verhältnissen.
Fairness Theory:
Unfairness bei
• would (besser möglich)
• could (anders möglich)
• should (moralisch geboten)
(Wissensfrage 9) Was ist ein psychologischer Vertrag – und wie unterscheiden sich transaktional & relational?
Psychologischer Vertrag:
• Wahrgenommene gegenseitige Verpflichtungen
• Basierend auf Versprechen + Gegenleistung
Transaktional:
• Kurzfristig
• Ökonomischer Austausch
Relational:
• Langfristig
• Loyalität & Vertrauen
• Implizite Versprechen
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