(Folie 4) Was bedeutet „Führung“ laut den Definitionen – worauf liegt der Kernfokus?
Führung ist bewusste und zielbezogene Einflussnahme auf Menschen.
Nach von Rosenstiel (2003):
• bewusst
• zielgerichtet
• Einflussnahme
Nach Wunderer (2001):
• ziel- und ergebnisorientiert
• wechselseitige soziale Beeinflussung
• zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben
• in einer strukturierten Arbeitssituation
(Folie 6) Welche zentralen Entwicklungsphasen der Führungsforschung zeigt die Timeline?
Die Timeline zeigt eine Entwicklung von personenbezogenen hin zu beziehungs- und werteorientierten Ansätzen:
Frühe Phase (ca. 1900–1950):
• Great Man Theory
• Fokus auf „geborene“ Führungspersönlichkeiten
Ab ca. 1950:
• Mitarbeiter- und Aufgabenorientierung
• Situative Führung
Ab ca. 1990:
• Transaktionale & transformationale Führung
• Dyadische Führung
Ab ca. 2000:
• Authentische Führung
• Ethische Führung
• Dienende Führung
• Abusive Supervision
Aktuelle Themen:
• Frauen und Führung
• Führung und Gesundheit
• Führung von unten
(Folie 6) Was macht die Entwicklung der Führungsansätze insgesamt deutlich?
Die Timeline zeigt:
• Führung wird zunehmend als interaktionaler Prozess verstanden
• Neue Ansätze berücksichtigen stärker Beziehung, Ethik und Gesundheit
• Neben „positiven“ Stilen werden auch negative Führungsformen untersucht (z. B. Abusive Supervision)
(Folie 8) Wovon geht die Great Man Theory aus – gibt es den „geborenen Leader“?
Grundannahme der Eigenschaftstheorie (Great Man Theory):
• Erfolgreiche Führungskräfte besitzen bestimmte stabile Eigenschaften
• Führungserfolg beruht auf Persönlichkeitsmerkmalen
Zentrale Frage:
→ Gibt es den geborenen „Leader“?
(Folie 9) Welche Persönlichkeitseigenschaften zeigen laut Metaanalysen Zusammenhänge mit Führungserfolg?
Metaanalysen zeigen Zusammenhänge zwischen Führungserfolg und:
Intelligenz
• r = .27
Big Five:
• Extraversion (r = .31)
• Gewissenhaftigkeit (r = .28)
• Offenheit (r = .24)
• Neurotizismus (r = -.24)
• Verträglichkeit (r = .08)
(Folie 9) Reichen Eigenschaften aus, um Führungserfolg zu erklären?
Nein.
• Zusammenhänge variieren stark je nach Branche, Berufsfeld und Erfolgskriterium
• Insgesamt erklären Eigenschaften Führungserfolg nicht hinreichend
(Folie 11) Wodurch zeichnet sich der autokratische Führungsstil nach Lewin aus – und wie wirkt er?
Merkmale:
• direktiv
• keine Partizipation
• persönliches Feedback
• unklare Kriterien
Wirkung:
• Zufriedenheit mit der Führungskraft: gering
• Aggression: mittel
(Folie 11) Was kennzeichnet den demokratischen Führungsstil – und wie wirkt er?
• weniger direktiv
• Gruppenentscheidungen
• unpersönliches Feedback
• klare Kriterien
• Zufriedenheit mit der Führungskraft: hoch
• Aggression: gering
(Folie 11) Was passiert beim Laissez-Faire-Stil – und welche Folgen zeigt die Grafik?
• keine Anweisungen
• keine Entscheidungen
• keine Kriterien
• Zufriedenheit mit der Führungskraft: mittel
• Aggression: hoch
(Folie 12) Haben die drei Führungsstile einen klaren Effekt auf Leistung?
• Im Mittel kein Effekt auf Leistung (Rosenstiel, 2006)
• Einzelstudien zeigen widersprüchliche Ergebnisse
(Folie 13) Wie unterscheiden die Michigan-Studien zwischen Mitarbeiter- und Aufgabenorientierung?
Mitarbeiterorientierung:
• Achtung
• Offenheit
• Freundlichkeit
• Mitsprache
• Sorge für den Mitarbeiter
Aufgabenorientierung:
• Klärung von Zielen
• Strukturierung von Arbeitsprozessen
• Kontrolle
• Aktivierung
Zusatz:
• Annahme einer bipolaren Dimension
(Folie 13) Worin unterscheiden sich die Ohio-State-Studies von den Michigan-Studien?
Auch hier:
• Mitarbeiterorientierung
• Aufgabenorientierung
Aber:
• Annahme von zwei unabhängigen Dimensionen
(nicht bipolar)
Messinstrument:
• Leader Behavior Description Questionnaire (LBDQ)
• Deutsche Version: FB zum Vorgesetztenverhalten (FVVB)
(Folie 14) Mit welchen Erfolgskriterien hängen Mitarbeiter- und Aufgabenorientierung zusammen?
Metaanalyse (Judge, Piccolo & Illies, 2004):
• Beide Dimensionen sind leicht positiv korreliert
• Mitarbeiterorientierung → stärkerer Zusammenhang mit
Zufriedenheit
Motivation
• Zusammenhang mit Leistung:
bei beiden Dimensionen ähnlich hoch,
aber insgesamt schwächer
(Folie 15) Was zeigt das Verhaltensgitter nach Blake & Mouton?
Zwei Achsen:
• Mitarbeiterorientierung (niedrig–hoch)
• Aufgabenorientierung (niedrig–hoch)
Fünf typische Kombinationen:
• Impoverished Management
→ geringstmögliche Einwirkung auf Leistung und Menschen
• Country Club Management
→ starke Beachtung zwischenmenschlicher Beziehungen
• Authority-Compliance Management
→ hohe Arbeitsleistung ohne Rücksicht auf Beziehungen
• Middle-of-the-Road Management
→ mittlere Ausprägungen beider Dimensionen
• Team Management
→ hohe Arbeitsleistung durch begeisterte MitarbeiterInnen
(Folie 16) Was ist das zentrale Fazit zu Aufgaben- und Mitarbeiterorientierung?
• Kein Stil ist überlegen
• Stile schließen sich nicht aus
• Ideal: Kombination beider Orientierungen
• Grundlage vieler Führungskräftetrainings
• Kombination ist nicht immer umsetzbar
• Situationsabhängige Variation kann sinnvoller sein
(Folie 18) Was ist die Kernaussage situativer Führungsansätze?
• Es gibt nicht das eine Führungsverhalten, das immer am besten ist.
• Situationsmerkmale und Rahmenbedingungen bestimmen,
welches Verhalten am erfolgreichsten ist.
(Folie 22) Was kennzeichnet transaktionale Führung?
Grundidee: „Rationales Tauschkonzept“
• Leistungsabhängiges Belohnungsverhalten
• Wenn Mitarbeitende die gewünschte Leistung zeigen →
erfolgt eine entsprechende Gratifikation
Beispielitem:
• „Meine Führungskraft spricht klar aus, was man erwarten kann, wenn die gesteckten Ziele erreicht worden sind.“
(Folie 22) Wodurch zeichnet sich transformationale Führung aus?
Die Führungskraft „verwandelt“ die Geführten in Verhalten und Selbstverständnis.
• Mitarbeitende unterstützen Ziele aus Überzeugung
• Vorbildlichkeit
• Inspiration
• Vertrauen & Respekt
• Berücksichtigung individueller Bedürfnisse
• „Meine FK macht mich stolz darauf, mit ihr zu tun zu haben.“
(Folie 23) Welche vier Subskalen umfasst transformationale Führung im MLQ?
Messinstrument: Multifactor Leadership Questionnaire (MLQ)
Subskalen:
Idealisierter Einfluss → Glaubwürdigkeit / Vorbildfunktion
Inspirierende Motivierung → Begeisternde Vision
Intellektuelle Stimulierung → Förderung kreativen Denkens
Individuelle Behandlung → Individuelle Unterstützung und Förderung
(Folie 24) Wie ist das Full-Range-of-Leadership-Modell aufgebaut?
Drei Ebenen:
1️⃣ Transformationale Führung
• Idealized Attributes
• Idealized Behaviors
• Intellectual Stimulation
• Inspirational Motivation
• Individualized Consideration
2️⃣ Transaktionale Führung
• Contingent Reward
• Management by Exception – active
3️⃣ Reaktive / vermeidende Verhaltensweisen
• Management by Exception – passive
• Laissez-Faire
(Folie 24) Wie hängen die Führungsformen mit Erfolgskriterien zusammen?
Metaanalysen (Judge & Piccolo, 2004):
Transformationale Führung zeigt positive Zusammenhänge mit:
• Arbeitszufriedenheit
• Leistungsmotivation
• Gruppenleistung
Transaktionale Führung:
• ebenfalls positive, aber schwächere Zusammenhänge
Reaktive/Vermeidende Führung:
• negative Zusammenhänge
Auch für Führungserfolg zeigen sich:
• positive Werte für transformationale Führung
• negative Werte für reaktive/avoidante Verhaltensweisen
(Folie 26) Worum geht es im LMX-Ansatz – was steht im Zentrum?
Im Zentrum steht die Qualität der Beziehung zwischen Führungskraft (FK) und MitarbeiterIn (MA).
• basiert auf sozialem Austausch
• ist individuell
• variiert von Dyade zu Dyade
Austauschdimensionen:
• Affect
• Loyalty
• Professional Respect
• Perceived Contribution
(Folie 27) Mit welchen Kriterien hängt LMX empirisch zusammen?
Metaanalyse (Dulebohn et al., 2012):
LMX korreliert positiv mit:
• Bindung an die Organisation
• subjektiven Leistungsindikatoren
(Folie 28) Was unterscheidet In-Group und Out-Group im LMX-Modell?
🔹 In-Group
• wenige Teammitglieder
• spezielle Beziehung zur FK
• mehr Zeit & Aufmerksamkeit
• spezielle Privilegien & Möglichkeiten
🔹 Out-Group
• Mehrheit des Teams
• weniger Zeit & Aufmerksamkeit
• weniger Privilegien & Möglichkeiten
(Folie 29) Wie entwickelt sich eine dyadische Führungsbeziehung?
Phase 1:
Role-taking
• Eintritt ins Team
• FK bewertet Fähigkeiten & Talente
Phase 2:
Role-making
• informelle, unstrukturierte Aushandlung der Rollen
Phase 3:
Role-routinization
• Muster sozialer Interaktion etabliert sich
• Beziehung wird zur Routine
(Folie 31) Was macht eine authentische Führungskraft aus?
Eine authentische Führungskraft ist eine Person, die:
• sich ihrer eigenen Werte, Moralvorstellungen und Stärken bewusst ist
• sich des Kontextes ihres Handelns bewusst ist
• vertrauend, hoffnungsvoll, optimistisch handelt
• einen hohen moralischen Charakter besitzt
Messbeispiele:
• „… sagt genau, was sie meint.“
• „… ist bereit, begangene Fehler einzugestehen.“
• „… vermittelt Überzeugungen, die mit ihren Handlungen in Einklang stehen.“
(Folie 32) Wie wird ethische Führung definiert?
Eine ethische Führungskraft:
• verhält sich regelgerecht & angemessen
• bezieht sich auf
eigene Handlungen
zwischenmenschliche Beziehungen • fördert dieses Verhalten bei Mitarbeitenden
Beispielitems:
• Diskussion von Geschäftsethiken und -werten
• Bewertung von Erfolgen auch danach, wie sie erreicht wurden
• Frage bei Entscheidungen:
→ „Wie kann ich das Richtige tun?“
(Folie 33) Was kennzeichnet dienende Führung?
Eine dienende Führungskraft:
• stellt den Nutzen der Geführten über das eigene Selbstinteresse
• fördert Wertschätzung und Entwicklung der Geführten
• unterstützt den Aufbau einer Gemeinschaft
• hält sich im Hintergrund
• sucht keine Anerkennung
• freut sich über Erfolge anderer
• betont das Wohl der Allgemeinheit
(Folie 34) Wie unterscheiden sich die neuen Führungskonzepte empirisch?
Metaanalyse (Hoch et al., 2017):
• Alle neuen Konzepte korrelieren mit
Leistung
• Authentische & Ethische Führung
hohe konzeptionelle Überschneidung
hohe Korrelation mit transformationaler Führung
geringe inkrementelle Validität
distinkteres Konstrukt
höchste inkrementelle Validität gegenüber transformationaler Führung
(Folie 38) Was versteht man unter Abusive Supervision?
Definition (Tepper, 2000):
• Feindseliges Führungsverhalten gegenüber Mitarbeitenden
Beispiele (Abusive Supervision Scale):
• macht sich über mich lustig
• erniedrigt mich vor anderen
• erinnert an vergangene Fehler
• bricht Versprechen
• gibt negative Kommentare über mich ab
• sagt, ich sei unfähig
• lügt mich an
(Folie 39) Welche Folgen zeigt Abusive Supervision laut Metaanalyse?
Metaanalyse (Schilling & Schyns, 2012):
Positive Zusammenhänge mit:
• Kündigungsabsicht
• Stress
Negative Zusammenhänge mit:
• Wohlbefinden
Zusätzlich:
• negativer (aber geringerer) Zusammenhang mit individueller Leistung
Weiterer Befund:
• Trickling Down Effect
→ Erlebte Unfairness wird weitergegeben
(Folie 40) Welche drei Persönlichkeitsmerkmale umfasst die Dark Triad?
1️⃣ Narzissmus
• überhöhtes Selbstbild
• Selbstaufwertung
2️⃣ Machiavellismus
• manipulativ
• zynisches Menschenbild
• unmoralische Ansichten
3️⃣ Psychopathie
• Fehlen von Empathie
• Fehlen von Schuldgefühl
• impulsiv
(Folie 40) Welche Auswirkungen zeigen sich bei Geführten in Zusammenhang mit der Dark Triad?
Narzissmus:
• ↑ Bezahlung
• ↑ Beförderung
• ↑ CWB
Machiavellismus:
• ↓ Karrierezufriedenheit
• ↑ emotionale Erschöpfung
Psychopathie:
• ↓ Arbeitszufriedenheit
(Metaanalyse: O’Boyle et al., 2012; Längsschnitt: Volmer & Gauglitz, 2016)
(Folie 42) Was beschreibt das Glass-Ceiling-Phänomen?
• Frauen sind weiterhin in Führungspositionen –
insbesondere in höheren Positionen – unterrepräsentiert
→ Unsichtbare Barrieren verhindern den Aufstieg.
(Folie 43) Was bedeutet „Think manager – think male“?
Die Grafik zeigt eine Diskrepanz zwischen:
Stereotyp eines Mannes (Agency):
• decisive
• competitive
• risk-taking
• dominant
Stereotyp einer Frau (Communion):
• affectionate
• supportive
• caring
→ Das Bild einer erfolgreichen Führungskraft entspricht stärker dem männlichen Stereotyp.
(Folie 44) Welche zwei Vorurteile beschreibt die Rollenkongruenztheorie?
Aufgrund eines „Misfits“ zwischen Genderstereotyp und Führungsrolle entstehen:
1️⃣ Frauen werden als weniger geeignet für Führungspositionen wahrgenommen.
2️⃣ Führungsverhalten wird weniger positiv bewertet, wenn es von Frauen ausgeführt wird.
(Folie 45) Was bedeuten „Anticipatory Gender Sorting“ und „Third Party Prejudice“?
Anticipatory Gender Sorting:
• BewerberInnen werden in höher oder geringer bezahlte Jobs sortiert
• basierend auf antizipierten Präferenzen der KundInnen
Third Party Prejudice:
• Entscheidende berücksichtigen Vorurteile Dritter
• unabhängig von ihren eigenen Einstellungen
(Folie 46) Führen Frauen anders als Männer?
Metaanalysen zeigen:
• Frauen führen tendenziell partizipativer & demokratischer
• Frauen führen transformationaler (geringe Unterschiede)
• Frauen führen etwas gesundheitsförderlicher
• Insgesamt sehr geringe Unterschiede
• Unterschiede verschwinden häufig in selektiven Stichproben
(Folie 47) Wie wird Führungsverhalten von Frauen bewertet?
• Transformationale Führung von Männern wird von männlichen Mitarbeitenden als effektiver wahrgenommen.
• Agentisches Verhalten von Frauen führt zu „backlash penalties“
→ negativere Bewertung.
(Folie 48) Welche Strategien werden für Frauen im Umgang mit Bias genannt?
• Implizite Dominanz zeigen
(z. B. Blickkontakt statt direkte Forderungen)
• Mischung aus agentischem Auftreten und
Einstehen für andere
• Wissen über Bias gegen agentisches Verhalten
und gegenregulierendes Handeln von PersonalerInnen
(Folie 51–52) Warum ist Führung für die Gesundheit von Beschäftigten relevant?
• Hohe subjektive Bedeutung von Führung für Beschäftigte
• „Schlechte“ Führung zählt zu den relevantesten Faktoren für
Fehlbeanspruchungen
bis hin zu Herzerkrankungen
Metaanalysen & Reviews bestätigen:
→ Zusammenhang zwischen Führungsverhalten und Gesundheit der Geführten
(Folie 53) Über welche drei Funktionen kann Führung auf Gesundheit wirken?
Führung wirkt über:
1️⃣ Aufgabengestaltung
2️⃣ Beziehungsgestaltung
3️⃣ Vorbild Gesundheit
(Folie 54) Wie wirkt Führung über Beziehungsgestaltung auf Gesundheit?
Führung (z. B. LMX) beeinflusst:
Aspekte der Beziehung:
• Wertschätzung
• Vertrauen
• Interaktionale Gerechtigkeit
• soziale Unterstützung
• Authentizität
→ wirkt auf die Gesundheit der Geführten
(Folie 55) Wie wirkt Führung über Arbeitsgestaltung auf Gesundheit?
Führung (z. B. Transformationale Führung) beeinflusst:
Arbeitsbelastungen
• Überforderung
• Rollenkonflikte
Ressourcen
• Autonomie
• Feedback
• Sinnhaftigkeit
→ beeinflusst die Gesundheit der Geführten
(Folie 56) Wie wirkt Führung als Vorbild?
Führung (z. B. Transformationale Führung) wirkt über:
• Selbstführung & Self-Care der Führungskraft
• Wahrnehmung eigener Belastungen & Ressourcen
• Kommunikation von Gesundheitsthemen
→ Einfluss auf die Gesundheit der Geführten
(Folie 57) Wie kann gesundheitsbezogenes Führungsverhalten gefördert werden?
1️⃣ Führung als Beziehungsgestaltung
• Kommunikationstrainings
• Training von Wertschätzung
2️⃣ Führung als Arbeitsgestaltung
• Sensibilisierung für Rolle als Arbeitsgestalter
• Wissen zur Arbeitsgestaltung
3️⃣ Führung als Vorbild
• Selbstführung
• Gesundheitsverhalten der Führungskraft
(Folie 59) Welche strukturellen Herausforderungen haben Führungskräfte laut Folie?
• „Sandwich“-Position
→ geringe zeitliche Ressourcen und Gestaltungsspielräume
• Belastung der Führungskräfte
• Wahrgenommene Verantwortung / Aufgabenverständnis
(Folie 60) Welche offenen Fragen werden zur Zukunft von Führung gestellt?
• Ist eine Führungskraft immer gleich?
• Neue Ansätze zur situativen Führung?
• Unternehmens- oder jobkulturspezifische Führung?
• Eine Führungskraft mit mehreren Führungsstilen?
• Führung großer Gruppen indirekt über andere Führungskräfte?
• Passen bestimmte Führungsstile besser zu bestimmten Geführten?
(Folie 62) Welche zentralen Wissensinhalte sollen Sie beherrschen?
Sie sollen u. a.:
• die Great Man Theory einordnen können
• Mitarbeiter- und Aufgabenorientierung beschreiben und begründen
• Transaktionale & Transformationale Führung inkl. Subskalen kennen
• neuere Führungstheorien benennen und kritisch einordnen
• Dyadische Führung (LMX) inkl. In-/Outgroup erklären
• Auswirkungen von Abusive Supervision & Trickling Down erklären
• die Dark Triad unterscheiden
• den Glass Ceiling Effect erklären
• die 3 Gesundheitspfade benennen
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