Wie unterscheiden sich die Ablauf Organisation und die Ablauforganisation?
Definiere beides, gehe auf Ziele und Herausforderungen ein.
Ordne “structure follows process” einem Organisationstypen zu und erkläre was damit gemeint ist.
Definiere “Aufgabe”
Was sind die 5 Gliederungskriterien?
Durch 5 Merkmale gekennzeichnet
Erkläre wie sich Stelle, Abteilung und Arbeitsplatz voneinander abgrenzen
Stellen
kleinste organisatorische Gliederungseinheit
Personenbezogener Aufgabenkomplex
Abteilung
Instanz die Koordination der Funktionsbereiche von mehreren Stellen übernimmt
Primärabteilungen <-> Sekundärabteilungen
»Leitungsspanne« = Zahl der von einer Instanz beherrschbaren Stellen
»Leitungstiefe« = Anzahl der Hierarchieebenen
Arbeitsplatz
Instrumentelle Einheit einer Aufbauorganisation (ungleich Stelle)
Umfasst alle Arbeitsmittel, die einem MA zur Erfüllung seiner Aufgaben zur Verfügung stehen
Zwischen den Grundzielen der Ablauforganisation, der Stellenbezogenheit und der Objektbezogenheit, besteht ein Zielkonflikt. Benennen Sie diesen.
• Stellenbezogenheit (Maximierung der Kapazitätsauslastung): Das Ziel ist es, die Auslastung der Sachmittel (Maschinen) und der Aufgabenträger (Mitarbeiter) zu maximieren. Um dies zu erreichen, müssen Wartezeiten und Leerzeiten minimiert werden, was in der Praxis oft dadurch geschieht, dass man einen Vorrat an zu bearbeitenden Objekten (Aufträge/Material) vor der Stelle ansammelt, damit diese nie stillsteht.
• Objektbezogenheit (Minimierung der Durchlaufzeit): Das Ziel ist es, ein einzelnes Objekt (z. B. ein Produkt oder einen Kundenauftrag) so schnell wie möglich durch den gesamten Prozess zu schleusen. Dies wird erreicht durch die Reduktion von Bearbeitungs-, Transport- und insbesondere Liegezeiten.
Der Kern des Konflikts
Der Konflikt besteht darin, dass eine maximale Kapazitätsauslastung (Stellenbezogenheit) meistens zu Lasten der Durchlaufzeit (Objektbezogenheit) geht und umgekehrt:
1. Um eine Stelle zu 100 % auszulasten, benötigt man Puffer und Warteschlangen vor den Arbeitsstationen, damit bei Schwankungen immer Arbeit bereitsteht. Diese Puffer erhöhen jedoch die Liegezeiten der Objekte und damit die gesamte Durchlaufzeit.
2. Um eine minimale Durchlaufzeit zu garantieren (das Objekt „fließt“ ohne Stopp), müsste an jeder Station sofort eine freie Kapazität verfügbar sein. Dies führt zwangsläufig zu Leerzeiten bei den Mitarbeitern oder Maschinen, wenn gerade kein Objekt zur Bearbeitung ansteht, was die Kapazitätsauslastung senkt.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Hohe Auslastung führt zu langen Warteschlangen (lange Durchlaufzeit), während kurze Durchlaufzeiten oft freie Kapazitäten (geringe Auslastung) erfordern.
Erkläre die Aufgaben Analyse und die Aufgaben Synthese
Defniere Daten
Gebilder aus Zahlen und Funktionen
stellen aufgrund von Abmachungen Informationen dar
Zweck der Verarbeitung
Welche Ziele verfolgt die Einführung eines ERP Systems?
Nenne 2 Vor- und Nachteile.
Ziele:
-> Minimierung Durchlaufzeit
-> Minimierung Terminabweichungen
-> Hohe kapazitätsauslastung
-> Optmierte Lagerbestände
Vorteile
Nachteile
Guter Gesamtüberblick
Zentrale Kostenerfassung
Geschäftdaten sind Abteilungsübergreifend zugänglich
Anapssung Geschäftprozesse an das System
Hohe Kosten
Oft unübersichtlich
Was sind die 2 Schwächen großen Schwächen von ERP Systemen?
Kundenindividuelle Produktion
ERP Systeme können nicht mit Sonderwünschen umgehen
Keine abbildung von Personalkapazität und -einsatzplanung
Arbeit/Mensch als unbeschränkte Ressource gesehen
Wie ist ein Geschäftprozess definiert?
Wie ist ein Kernprozess definiert?
Geschäftprozess:
betriebliche Aktivität, die einen Wert erzeugen
Kernprozess
betriebliche Aktivitäten, die für externen Kunden einen Wert erzeugen
aggregierte Arbeitsflüsse, die die Kernkompetenzen eines Unternehmens darstellen.
Was ist Wert und was ist Verschwendung?
Wert ist, wofür der Kunde bereit ist zu zahlen.
Verschwendung ist der Verbrauch von Ressourcen, ohne Wert zu erzeugen.
• Überproduktion und zu frühe Produktion
• Wartezeit
• Lager und Bestand
• Überflüssiger Transport
• Ungenügende Prozessgestaltung
• Unnötige Prozessschritte
• Herstellung fehlerhafter Produkte
Was ist eine Aktivität in der Prozessübersicht?
Elementare Tätigkeit auf der Ebene der Subprozesse
Wie unterscheiden sich Hauptnutzung und Nebennutzung von Betriebsmitteln.
Hauptnutzung
planmäßige, unmittelbare Nutzung zur Erfüllung der Aufgabe
Nebennutzung
mittelbare Nutzung
Vor- und Nachbereitung der Hauptnutzung
ZB Rüsten, Entnahmezeiten, Reparaturen
Wie ist Buiness Process Reengineering (BPR) definiert?
Nenne jeweils 2 Vor- und Nachteile
Maßnahme, die darauf abzielt Organisationsstruktur über eine tiefgreifende Analyse neu zu gestalten
-> Fundamentales Umdenken und radikales Neugestalten von Geschäftsprozessen.
-> Grundlegendes Überdenken des Unternehmens und seiner Geschäftsprozesse.
Wie ist ein Prozess aus IT Sicht definiert?
Umformung und/oder Transport von Materie, Energie und/oder Information. (nach DIN 66201)
Folge von Aktionen in einem Zustandsraum
Zustand (x1, . . . , xn) = Belegung von Zustandsvariablen
mit einem konkreten Wert (bspw. Zustand (x1, x2))
Aktion = Menge von Wertzuweisungen an Zustandsvariablen xi (bspw. {x2:= 2})
Prozedurale Programmiersprache (zB C++)
Wie ist der Herstellprozess/ Produktionsprozess definiert?
Technologisch, zeitlich und örtlich abgestimmtes Zusamenwirkung von Produktionsfaktoren zur Herstellung von Gütern in einer best. Qualität.
Wie ist ein Arbeitsprozess definiert?
Kette von Aktivitäten
ausgelöst durch Ereignis
beendet durch Ergebnis
Wie ist ein Flussdiagramm definiert?
Welche Symbole gibt es?
Nenne 2 Vor- und Nachteile
Normierte graphische Darstellung für Funktionen und Abläufe
Folge d. Prozessschritte (in einer Richtung; von oben nach unten) in logischer bzw. zeitlicher Reihenfolge
Logische Entscheidungen durch Verzweigungen und Rücksprünge modellierbar
Vorteile:
einfach zu bauen und ändern
schnell und leicht verständlich
Einfaches Hilfsmittel
schnell unübersichtlich
nur sauber bei 1-dimensionalen Prozessen
Hauptprozess nicht herausgestellt
keine Parallelisierung
Was ist ein Petri Netz definiert?
Nenne die Symbole.
In welchem Bereich findet es anwendung?
• Koordination von nebenläufigen kommunizierenden Prozessen (nach Petri 1962)
• Modellierung verteilter Systeme und ihrer Abläufe
• Gerichteter Graph bestehend aus »Knoten« und »Kanten«
• Knoten = Stellen oder Transitionen
• Stelle = passives Element (Systemzustand); Transition = aktives Element (Funktion)
• Nachteilig: Modellierung komplexer Geschäftsprozesse nur bedingt möglich
Anwendung in IT
Perplexity:
Modellierungstechnik für nebenläufige, verteilte, asynchrone Systeme (z.B. Software, Workflows, Logistik).
Bestehen aus Stellen (Zustände), Transitionen (Ereignisse/Aktionen), Kanten (Ablaufbeziehungen) und Marken/Tokens (aktuelle Systemzustände).
Marken liegen auf Stellen und repräsentieren die aktuelle Markierung (Systemzustand).
Eine Transition ist aktivierbar, wenn alle Eingabestellen genug Marken besitzen.
Beim Feuern einer Transition werden Marken aus Eingabestellen entfernt und in Ausgabestellen gelegt, wodurch sich der Zustand ändert.
Modellierung und Analyse von Programmabläufen, Kommunikations‑ und verteilten Systemen.
Darstellung und Überprüfung von Geschäftsprozessen, Workflows, Produktions‑ und Logistiksystemen.
Formale Analyse von Eigenschaften wie Erreichbarkeit, Parallelität, Synchronisation und Deadlocks.
Was ist die Integrierte Unternehmens Modellierung IUM?
Wie funktioniert sie?
Ermöglicht Abbildung, Beschreibung und Analyse von organisatorischen Prozessen.
Objektorientierter Ansatz mit wenigen Objektklassen
Einteilung aller Elemente eines Unternehmens in die drei generischen Objektklassen »Produkt«, »Ressource« und »Auftrag«
Durch das Element »Aktion« werden Tätigkeiten beschrieben, die die einzelnen Objekte miteinander verknüpfen und eine Veränderung der Objektzustände bewirken
Leicht verständlich und schnell erfassbar
Beschreibe das Prozesstool “Netzplangestaltung”
Alle Verfahren zur Analyse, Beschreibung, Planung, Steuerung und Überwachung von Abläufen auf der Grundlage der Graphentheorie, wobei Zeit, Kosten, Einsatzmittel und weitere Einflussgrößen berücksichtigt werden können.
• Zwingt Mitarbeitende zu logischem Durchdenken des Projektablaufs
• Frühzeitige Absprache zwischen den Beteiligten an der Durchführung des Projekts
• Realistische Abschätzung der Zwischentermine und des Endtermins
• Ermittlung des zu erwartenden Betriebsmittel- und Finanzbedarfs
• Graphische Darstellungsübersicht über die Teilarbeiten und deren Abhängigkeiten
• Projektsteuerung aufgrund der gewonnenen Daten
• Sichtbarmachen von Abweichungen
Beschreibe das MTM als Prozes modell.
Wie viele Sekunde entspriche 1 TMU
Zerlegung des menschlichen Bewegungsablaufs in kleinste Schritte (Grundelemente)
Empirische Ermittlung des Zeitbedarfs der einzelnen Grundelemente (Tabellenerfassung)
Ziel:
Zeitanalyse zur Kalkulationszwecken
Verbesserung Arbeitsabläufe
Eine Time measure unit entspricht 0,036 sek
Wie ist Simulation definiert?
Anwendung von Modellen zur Datenerzeugung
Hilfe der Modellstruktur, z.B. zur Validierung oder zur Vorhersage der Systemreaktion.
-> Simulation wird eher zur Untersuchung technischer Systeme eingesetzt.
Was ist das Wert-Strom-Design nach Rother?
Was ist das Ziel?
Methode zur ganzheitlichen verbesserung der Wertschöpfungskette “Produktion”
Ziel sind reibungslose und effiziente Materialflüsse in der Produktion
Erläutern Sie aus welchen Prozessen der dreistufige
Kernprozess bei einem Chargenfertiger besteht.
Kernprozess bei einem Serienfertiger besteht.
Wie viele Stufen hat der Kernprozess für einen Anlagenbauer?
Anlagenbauer ist einstufig:
Was ist das Drei-Szenario-Volatilitäts-Paradigma? Beschreibe Wandlungsfähigkeit* und Flexibilität**
Modell zur strategischen Planung und Gestaltung von Arbeitsprozessen, um auf die zunehmende Volatilität (Schwankungsanfälligkeit) von Märkten zu reagieren.
Es basiert auf der grafischen Darstellung der erwarteten Verkaufsmenge über die Zeit und unterscheidet dabei drei grundlegende Entwicklungskorridore:
1. Negativszenario: Stellt einen Rückgang oder eine Krisensituation dar.
2. Trendszenario: Beschreibt die erwartete, normale Fortentwicklung des Absatzes.
3. Extremszenario: Bildet einen starken Zuwachs oder eine Boom-Phase ab.
Im Kontext dieses Paradigmas werden Wandlungsfähigkeit und Flexibilität wie folgt unterschieden:
Wandlungsfähigkeit (*)
• Definition: Bezieht sich auf die langfristige Bandbreite zwischen den verschiedenen Szenarien (vom Negativ- bis zum Extremszenario).
• Ziel: Es geht darum, den Wandel proaktiv vorzudenken und zu planen, anstatt nur reaktiv zu handeln.
• Umsetzung: In Abhängigkeit vom eintretenden Wandlungsszenario werden methodisch vorbereitete Instrumente (Maßnahmenbündel) aktiviert (z. B. eine „Krisen Toolbox“ oder eine „Boom Toolbox“).
Flexibilität ()**
• Definition: Beschreibt die Fähigkeit zur kurzfristigen Reaktion auf Schwankungen innerhalb eines bereits eingetretenen Szenarios (z. B. tägliche oder wöchentliche Abweichungen von der Trendlinie).
• Ziel: Schnelle Reaktionsfähigkeit zur Sicherstellung kurzer Lieferzeiten und zur Zufriedenheit der Kundschaft.
• Umsetzung: Die Regelung erfolgt kurzfristig innerhalb eines definierten Flexibilitätskorridors, beispielsweise durch Anpassungen der Arbeitszeit, des Personaleinsatzes oder durch Fremdvergabe.
Definiere den Bull-Whip-Effekt.
Was sind Ursachen und welche Gegenmaßnahmen können eingeleitet werden?
Beschreibung des Phänomens der Nachfrageschwankungen in Lieferketten. Die Verstärkung ist umso größer je weiter die Partner einer Lieferkette vom Endkunden entfernt sind.
-> Je weiter man sich entgegen dem Materialstrom bewegt, desto größer wird die Nachfrageschwankung (»aufgepeitscht«)!
Nenne drei Arten von Absatzverhalten mit jeweils einem Beispiel
Nenne 6 Instrumente zur Kapazitätsflexibilisierung
-> Viele Instrumente vorhanden - systematischer Einsatz erforderlich
Erläutern Sie, was man unter der Kapazitätssteuerung über Arbeit nach Bedarf versteht.
Unter der Kapazitätssteuerung über Arbeit nach Bedarf versteht man die dynamische Ausrichtung des personellen Kapazitätsangebots an den tatsächlichen, vom Markt oder Kunden ausgelösten Kapazitätsbedarf. Sie ist ein zentrales Element des sogenannten Work-on-Demand-Paradigmas, welches Arbeit als eine geregelte Größe im System betrachtet.
Die Umsetzung erfolgt dabei nach dem Prinzip eines Regelkreises:
• Messgrößen: Als Indikator für den Bedarf dient entweder die aktuelle Auftragswarteschlange vor einem Prozess oder der konkrete Verbrauch bzw. Bestand beim Kunden (z. B. nach dem KANBAN-Supermarktprinzip).
• Regler: Die operative Entscheidung über die Anpassung treffen meist die Verantwortlichen vor Ort, wie Teamleiter oder Meister.
• Stellgrößen: Um auf Bedarfsschwankungen zu reagieren, werden verschiedene Instrumente genutzt, insbesondere die Anpassung der Arbeitszeit, der gezielte Personaleinsatz, die Veränderung der Betriebszeit (z. B. durch Zusatzschichten) oder die Fremdvergabe von Aufgaben.
Ziele und Voraussetzungen:
• Reaktionsfähigkeit: Das wesentliche Ziel ist eine schnelle Reaktionsfähigkeit, um eine konstante Lieferfähigkeit und hohe Kundenzufriedenheit auch bei volatilen Märkten sicherzustellen.
• Flexibilität der Mitarbeitenden: In der Praxis erfordert dieses Modell oft eine Mehrfach-Qualifikation der Beschäftigten. Nur so können sie auftragsabhängig und flexibel an verschiedenen Arbeitsplätzen oder innerhalb unterschiedlicher Montagesysteme (z. B. in U-Linien) eingesetzt werden.
• Personalreserven: Die Steuerung kann zudem über ein System aus einer Stammbelegschaft (aktive MA) und einer eingeplanten Personalreserve erfolgen, um Spitzen abzufangen.
Zusammenfassend sorgt die Kapazitätssteuerung nach Bedarf dafür, dass Beschäftigung nicht starr fixiert ist, sondern als flexible Größe „nach Maß“ gehandhabt wird, um Verschwendung durch Überkapazitäten oder Lieferverzug durch Unterkapazitäten zu vermeiden.
Definition: Entgelt.
Nenne 3 Bespiele für Entgelt.
Gesamtheit aller barer und unbarer Leistungen, die ein Arbeitnehmer dafür erhält, dass er seine Arbeitskraft unter vertraglich bzw. gesetzlich geregelten Bedingungen zur Verfügung stellt.
Die Entlohnung setzt sich aus Grundlohn und Leistungslohn zusammen.
Wie sind diese definiert?
Grundlohn:
Objektiver Maßstab für Schwierigkeitsgrad der Arbeit
-> Festlegung durch Arbeitsbewertung
Leistungslohn:
Tatsächlich erbrachte Leistung des MA
-> Festlegung durch beurteilen, messen, zählen
Ziel: Entlohnung leistungsgerecht und anforderungsgerecht zu gestalten
Wie werden Anforderungsarten nach dem Genfer Schema unterschieden?
Zwischen geistigen und körperlichen Anforderungen
und in den Bereichn
Belastung, Können, Verantwortung, Arbeitsbedingungen
Die Verfahren der Arbeitsbewertung dienen dazu, die Arbeitsschwierigkeit unabhängig von der individuellen Person zu ermitteln, um eine anforderungsgerechte Bezahlung sicherzustellen. In der Arbeitswissenschaft werden diese Verfahren anhand von zwei zentralen Dimensionen differenziert und so in vier Grundtypen eingeteilt:
1. Die Differenzierungsmerkmale
Um die vier Arten zu unterscheiden, betrachtet man zwei methodische Ansätze:
Methode der qualitativen Analyse (Bewertungsumfang):
Summarisch: Die Arbeitsverrichtung wird als Ganzes bewertet; maßgebend ist der Gesamteindruck.
Analytisch: Die Tätigkeit wird in einzelne Anforderungsarten (z. B. nach dem Genfer Schema: Fachkenntnisse, Belastung, Verantwortung, Umgebungseinflüsse) zerlegt. Diese werden getrennt bewertet und zu einem Gesamturteil zusammengefasst.
Prinzip der Einstufung (Bewertungsform):
Reihung (Vergleich): Die Arbeiten werden direkt miteinander verglichen und in eine Rangfolge gebracht.
Stufung (Skalierung): Die Anforderungen werden mit fest definierten Richtbeispielen oder Skalen verglichen und bestimmten Stufen zugeordnet.
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2. Die vier Arten der Arbeitsbewertung
Daraus ergeben sich die folgenden vier Verfahrensklassen:
A. Rangfolgeverfahren (Summarisch + Reihung)
Funktionsweise: Alle Anforderungen eines Arbeitssystems werden pauschal als Ganzes mit anderen Arbeitsplätzen verglichen und in einer Rangfolge (Platz 1, 2, 3...) angeordnet.
Vorteile: Es ist sehr einfach und leicht verständlich.
Nachteile: Der subjektive Einfluss ist mangels objektiver Maßstäbe groß. Es eignet sich nur für kleine Unternehmen mit wenigen, verschiedenartigen Arbeitsplätzen.
B. Lohngruppenverfahren (Summarisch + Stufung)
Funktionsweise: Die Gesamtanforderungen einer Tätigkeit werden als Ganzes mit Richtbeispielen in einem Katalog verglichen und einer entsprechenden Lohngruppe zugeordnet.
Vorteile: Einfach in der Ausführung und leicht verständlich.
Nachteile: Bestehende Kataloge veralten schnell oder werden den spezifischen betrieblichen Anforderungen oft nicht voll gerecht.
C. Rangreihenverfahren (Analytisch + Reihung)
Funktionsweise: Die Tätigkeit wird in Einzelkriterien zerlegt. Für jedes Kriterium (z. B. nur die „Körperliche Belastung“) wird eine eigene Rangreihe über alle zu bewertenden Stellen gebildet.
Vorteile: Durch die Zerlegung gibt es einen geringen Ermessensspielraum, was zu nahezu gleichen Ergebnissen führt, selbst wenn verschiedene Personen bewerten.
Nachteile: Es ist weniger flexibel gegenüber schnellen betrieblichen Entwicklungen.
D. Stufenverfahren / Punktbewertungsverfahren (Analytisch + Stufung)
Funktionsweise: Die Einzelkriterien der Gesamtanforderungen werden anhand eines gewichteten Schemas (Wertzahlen/Punkte) bewertet. Jedes Merkmal erhält eine Punktzahl, die Summe ergibt den Arbeitswert.
Vorteile: Ermöglicht eine leichte Umrechnung des Gesamtwertes in Geldeinheiten.
Nachteile: Das Verfahren kann aufgrund seiner Komplexität unübersichtlich wirken.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Während summarische Verfahren (A & B) schneller und einfacher sind, bieten analytische Verfahren (C & D) durch die Zerlegung in Einzelkriterien eine höhere Genauigkeit und Objektivität bei der Bewertung komplexer Arbeitssysteme.
Nenne jeweils einen Vor- und Nachteil des
Rangfolgeverfahrens
Lohngruppenverfahrens
Rangreihenverfahrens
Stufenverfahrens
Nenne die drei verschiedenen Lohnformen
Zeitlohn (mit & ohne Leistungszulage)
Prämienlohn
Akkordlohn (Stückakkord & Zeitakkord)
Erläutere den Zeitlohn.
Gehe auch auf Vor- und Nachteile ein.
Brutto-Zeitlohn = Arbeitsstunden x Stundenlohnsatz
Entlohnung nach Dauer der Arbeitszeit
keine Rücksicht auf tatsächlich geleistete Arbeit
einfache Abrechnung
Fester Stundenverdienst
Qualitätsfördernd
kein Anreiz zur Mehrleistung
Leistung des MA muss überwacht werden
MA auch bei geringer Leistung zu bezahlen
Leistungszulage
als Anreiz für MA
subjektiv und nicht immer akzeptiert
Erläutere den Akkordlohn.
Brutto-Geldakkordlohn = erarbeitete Menge x Geldakkordsatz
Entlohnung nach Mengenergebnis
Stundenlohn wird erhöht wenn Leistung gesteigert wird
Voraussetzungen:
Akkordfähigkeit: Arbeitsmenge und Zeitbedarf müssen messbar und bekannt sein
Akkordreife: Arbeit möglichst störungsfrei ablaufen
Anreize Mehrarbeit
Begrenzung Unternehmensrisiko
Risiko durch geringere Qualität
Überbeanspruchung von Menschen
hoher Aufwand für Systempflege
Unsicherheiten im Verdienst für MA
MA behält Verbesserungen für sich, um Akkordzeit zu schützen
Erläutere den Prämienlohn.
Brutto-Prämienlohn = Arbeitsstunden x Stundenlohnsatz
Zusamensetzung aus
Fixem Grundlohn (muss im Tarif liegen)
prämie für Leistungsgröße
Entlohnung nach Leistung
Garantie Tariflohn
vielseitig einsetzbar
Anreiz Mehrleistung ist geringer als bei Akkordlohn
Bestimmung der Kennzahlen aufwändig
Komplizierte Lohnabrechnung
Es gibt zwei Formen des Beteiligungslohns.
Erläutere beide Formen.
Gehe außerdem auf Vor- und Nachteile ein.
Erfolgsbeteiligung
Mitarbeitende haben in Form zusätzlicher Zahlungen Anteil am betrieblichen Erfolg, der anhand einer Erfolgsgröße gemessen wird
Kapitalbeteiligung
betrifft die Verwendung der Erfolgsanteile
Teilnahme am Unternehmenserfolg
Rentable Kapitalanlage
Förderung der Identifikation mit dem Unternehmen
Erhöhung der Firmenliquidität
Ausfall der Gewinnbeteiligung
Teilhabe am Verlust
Bezug zu eigenen Leistungen nicht immer erkennbar
Verwaltungsaufwand
Nenne jeweils zwei Formen der immatriellen MA-Beteiligung.
Gesetzlich
Freiwillig
Gesetzlich:
Individuelle mitbestimmung am Arbeitsplatz
Betriebliche Mitbestimmung
Unternehmensmitbestimmung
Autonome arbeitsgruppe
Kooperative Führungsformen
Fortbildung o.Ä.
Beförderungen (partizipative Karriereplanung)
Was bezeichnet man als Tarifautonomie?
Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften regeln gemeinsam die konkreten Arbeitsbedingungen der Beschäftigten, ohne dass der Staat Einfluss nimmt.
Was regelt ein Tarifvertrag?
Wie unterscheiden sich
Manteltarifvertrag
Rahmentarifvertrag
Lohntarifvertrag
Rechte und Pflichten der Tarifvertragsparteien, Inhalt, Abschluss und Beendigung von Arbeitsverhältnissen, betriebliche und betriebsverfassungsrechtliche Fragen.
regelt allg Arbeitsbedingungen wie Urlaube, Kündigungsfristen
regelt Lohngruppeneinteilung nach Tätigkeitsmerkmalen
regelt Löhne, Gehälter, Ausbildungsvergütungen
Laufzeit kürzer als die anderen (meist 1 Jahr)
Was umfasst das Entgelt-Rahmen Abkommen (ERA)?
-> Einheitliches Entgeltsystem für Arbeiter und Angestellte
Beseitigt unterschiedliche Maßstäbe bei der Entgeltfindung für Arbeiter, technische und kaufmännische Angestellte
Erleichterte Entgeltfindung
unterstützt moderne Arbeitsorganisationen, zB in Teams
Oftmals ist der Grundlohn nur ein kleiner Teil des ganzen Entgelt-Modulkastens.
Nenne drei weitere Module mit jeweils einem Beispiel.
Was ist bei den Kompenten zu beachten, dass diese motivierend sind?
-> keine Komponente sollte kleiner als 5% sein
-> Erreichbarkeit der Zielvorgaben
-> Tranparenz!
Welche Gestaltungsrfeiräume bleiben in der Entgeltgestaltung?
Entgelt kann frei gezahlt werden, wenn es mit Gesetz und Tarif vereinbar ist
Nutzung von Öffnungsklauseln
Gewährung übertraiflicher Bezahlung an alle oder einzelne ist immer möglich
Was sind typische Herausforderungen in der Leistungsbeurteilung?
Das “Einbahnstrraßenprinzip”
MA werden nie schlecher beurteilt als im vorherigen Beurteilungszeitraum
Höhe der Leistungszulage entspricht Betriebsangehörigkeit
Was sind aktuelle Trends in der Entgeltgestaltung?
• Erhöhung variabler (leistungsabhängiger) Entgeltkomponenten
• Zunahme kollektiver Entgeltbestandteile
• Erweiterung des Leistungsbegriffs - Einbeziehung mehrerer Faktoren
• Messung indirekter Bereiche am Erfolg direkter Bereiche
• Kopplung der Auszahlung an den Unternehmenserfolg
• Zielvereinbarungen und Leistungsbeurteilungen
• Zunahme nicht-monetärer Entgeltkomponenten
• Kreativität als Entgeltkomponente
• Modifikation der Arbeitsbewertungsverfahren
Nenne die vier Regelungsebenen für betriebliche Arbeitszeit
Gesetzliche Regelungen
Tarifliche Regelungen
Betriebsvereinbarungen
Arbeitsverträge
Was versteht man unter Betriebszeit und Stillstandzeit)
Wie ist die Arbeitszeit definiert?
Was gilt für Pause- und Wegezeiten?
Gehe auf Regelungen zu
Zeit Begrenzungen
Nachtarbeit
Sonn- und Feiertags arbeit
ein
Zeit, in der Arbeitnehmende ihre Arbeitsleistung dem Betrieb gegen Entgelt zur Verfügung stellt.
»Vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne Ruhepausen. Nicht zur Arbeitszeit zählt der Zeitaufwand für den Weg zur und von der Arbeitsstätte.«
Regelungen:
8h/tag Schnitt nicht überschritten innerhalb von 24 Wochen
nicht über 10h/ tag
Abweichungen für Tarifverträge möglich
60 Tage im Jahr darf AZ auf 10h verlängert werden ohne Ausgleich
Nachtarbeit falls zwischen 23-6 Uhr und >2h
dann Recht auf freie Tage und medizinische Untersuchungen
Sonn- und Feiertagsruhe
Ausnahmen: soziale Sicherung, Freizeit,
Ausnahme in der industrie falls:
Produktion schon Mo-Sa lief, dann darf Sonntag auch
Sonst Wettbewerbsnachteil mit dem Ausland bestehen würde
Wie sind die Regelungen für Ruhezeiten am Arbeitsplatz?
Wenn die Arbeitszeit/Tag 6-9 Std. beträgt, dann mind. 30 min Pause, über die Aufteilung entscheidet der Arbeitgeber mit dem Betriebsrat
Wenn die Arbeitszeit/Tag > 9 Std. beträgt, dann mind. 45 min Pause, über die Aufteilung entscheidet der Arbeitgeber mit dem Betriebsrat
Nach 6 Std. Arbeit muss eine Pause eingelegt werden
Wie ist Gleitzeit definiert?
Arbeitszeitmodell zur Flexibilisierung und Individualisierung der Arbeitszeit. Die Arbeitszeit wird nicht auf bestimmte Anfangs- und Endtermine festgelegt. Die Arbeitnehmenden können innerhalb eines bestimmten Rahmens den Zeitpunkt des persönlichen Arbeitsbeginns und -endesselbst bestimmen.
Erkläre das Fraunhofer IAO Gleitzeitmodell.
Nenne jeweils 3 Vor- und Nachteile für den Arbeitnehmenden und den Betrieb.
Arbeitnehmer
Vergrößerung Freizeit
Anapssung Arbeitszeit an Lebensrhytmus
Erarbeitung Gleittage
Gefahr von Klassenbildung bei nicht allgemeingültiger Gleitzeit
Einkommenswegfall durch weniger Überstunden
Kontrolle durch elektronische Zeiterfassung
Betrieb
Bessere Maschinenauslastung
Höhere Attraktivität für Arbeitnehmer
Geringerer Anfall von Überstunden
Notwendigkeit zur Umgewöhnung
Eingeschränkte Kommunikation außerhalb Kernzeiten
Kosten Zeiterfassungsssysteme
Vertrauen an MA muss hoch sein
Stellvertretungsprobleme
Definiere Schichtarbeit.
Was sind 3 Motivationsmotive um Schichtarbeit einzuführen?
Arbeitsgestaltung, bei der Arbeitnehmende nach einem bestimmten Zeitplan versetzt nacheinander an der gleichen Arbeitsstelle eingesetzt werden.
-> Arbeit wird innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu unterschiedlichen Zeiten verrichtet
Wie unterscheiden sich permanente Schichtsysteme von Wechselschichtsystemen?
Permanente Schichtsysteme:
◦ In diesem Modell arbeiten die Beschäftigten dauerhaft zu konstanten Zeiten.
◦ Beispiele: Dauerfrüh-, Dauerspät- oder Dauernachtschichten sowie geteilte Dienste (z. B. in Krankenhäusern oder der Gastronomie), bei denen die Arbeitsphasen über den Tag verteilt, aber zeitlich fixiert sind.
Wechselschichtsysteme:
◦ Hierbei verrichten die Mitarbeitenden ihre Arbeit innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu unterschiedlichen Zeiten nach einem festgelegten Plan.
◦ Regelmäßige Wechselschicht: Erfolgt meist mit einer festen Anzahl an Schichtbelegschaften (z. B. 3-Schicht-System mit 3 Belegschaften à 8 Stunden).
◦ Unregelmäßige Wechselschicht: Zeichnet sich durch Variationen in der Schichtdauer, den Wechselzyklen oder den Anfangszeiten aus.
◦ Differenzierung: Man unterscheidet zudem zwischen Systemen ohne Nachtschicht, mit Nachtschicht (diskontinuierlich) und Systemen mit Nacht- sowie Wochenendarbeit (kontinuierliche Arbeitsweise).
Gehe auf 4 Kriterien für ergonomische Schichtsysteme ein.
Nicht mehr als 3 aufeinanderfolgende Nachtschichten
der Körper gewöhnt sich nicht an Nachtschichten
Freizeit und Schichten unvereinbar
24h Freizeit nach einer Nachtschichtphase
Nachtarbeit ist schwerstarbeit für den Körper
Freizeitblock am WE ist besser als einzelne freie Tage
zwei Zusammenhängende Tage wichtig für Erholung
Mehr Freizeit für Mehrbelastung
Vorwärts rotierende Schichtsysteme
Früh > Spät > Nacht macht weniger Beschwerden
Frühschicht nicht zu früh
erschwert Rhytmuswechsel
führt zu Schlafdefziten, Übermüdung
Nachtschichtende nicht zu spät
je früher sie endet desto besser
Kurze Schichtdauer bei schwerer Arbeit
Gehe auf Vor- und Nachteile von Schichtarbeit für Arbeitnehmer und den Betrieb ein
Nachteil
ökonomische Vorteile
Bessere Abstimmung mit Öffnungszeiten von öffentlichen Einrichtungen
gesundheitliche Beschwerden
soziale Einschränkungen
Bessere Nutzung von Anlagen und Gebäuden
höhere Produktivität
Senkung Msschinenstundensatz
Verkürzung Lieferzeiten
Energiekosten (Strom nachts günstiger)
höhere Lohnkosten
Problem Personalbeschaffung durch Unattraktivität
Höhere Qualifikationsanforderungen
Nenne drei Beispiele für Arbeitszeitmodelle
Was versteht man unter der Flexibilitäts Dilemma in der Produktion
Früher: Konstante Auslastung und fixe Kapazität führt zu langen und schwankenden Lieferzeiten.
Heute: Flexible Kapazitäten machen kurze Lieferzeiten möglich
Welche Auswirkung hat die starre Arbeitszeit-Betriebszeit-Koppelung auf die anlagen ausnutzung.
Anlagennutzung sinkt auf 20-30 %.
-> Verringerung von Öffnungszeiten
-> Verlängerung von Amortationszeiten
-> Erhöhtes Überstundenpensum
Nenne jeweils 2
humane
ökonomische
organisatorische
Ziele vno flexibler Arbeitszeitstrukturen
Was ist die Definition von Kurzarbeit?
Nenne drei Vorteile für das Unternehmen
vorübergehender Ausnahmezustand im Arbeitsverhältnis aufgrund eines wirtschaftlich oder durch ein unabwendbares Ereignis bedingten Arbeitsausfalls
reduzierte Regelarbeitszeit oder vollständiger Arbeitseinstellung bei gleichzeitiger Entgeltreduzierung
Vorteile für Betrieb.
Entlastung durch niedrige Personalkosten
erhaltung Arbeitsplatz
erhaltung Know-How durch AN
Weiterbildungsmöglichkeit für AN
Vergleiche ein Szenario einer Krisensituation von einem Unternehmen welches in Kurzarbeit gehen muss und einem Unternehmen dass Langzeitarbeitszeitkonten hat.
Bei Kurzarbeit steigen die Kosten pro Arbeitsstunde extrem, während das netto entgelt für den MA sinkt
-> Verlust für beide Seiten
Beschreibe das Spanungsfeld der Arbeitszeitflexibilität zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Nenne jeweils 3, aufgrund derer jede Seite Interesse an Flexibilität hat.
Im Rahmen des »Embedded Engineerings« können unterschiedliche Prozesskettentypen für die Auftragsabwicklung existieren. Nennen Sie 4 dieser Prozesskettentypen.
CtO - Konfig to order
Konfiguration von Produkten durch die Kundschaft anhand vonv orgegebenen Parametern. Der Konfigurationsprozess liefert neben der Produktspezifikation auch die Produktionsunterlagen wie Stückliste, Arbeitsplan und Zeichnung (z.B. Maßanfertigung, Kleidung).
BtO - Built to order
Vollständige auftragsspezifische Fertigung und Montage eines typisierten bzw. konfigurierbaren Produktes, aus Komponenten die zum Teil die gesamte Prozesskette durchlaufen (z.B. Maschinenbau)
EtO - Engineer to Order
Entwicklung und Konstruktion von Produkten nach den Bedürfnissen. der individuellen Kundschaft. Gilt auch für Produkte mit einem hohen Anteil an auftragsspezifischer Änderungs- und Anpassungs-konstruktion, z.B. Projektgeschäft. (Spezialfall: Config-to-Order).
PoD - Production on demand
Auftragsspezifische Fertigung und Montage eines variantenreichen Produktes aus zum Teil vorgefertigten Komponenten (Artikelspezifikation vollständig vorhanden) für die Kundschaft.
AtO - Assemble to order
Auftragsspezifische Endmontage eines variantenreichen Produktes aus vorgefertigten Komponenten, die im Zwischenlager vorgehalten werden. Produktion erfolgt nach »Stückliste der Kundschaft«.
MtS - Make to stock
Lagerfertigung von Endprodukten ohne speziellen Auftrag der Kundschaft. Kundschaft kann lediglich zwischen bereits vorgefertigten Produkten auswählen.(z.B. Artikel im Supermarkt, Katalogprodukte)
Definition: OPP (Order Penetration Point)
Produktionsstufen an dem der Kundenauftrag in die Produktion eingeht
Übergang von Kundenunabhängiger zu kundenspezifischer produktion
An OPP muss sich ein Puffer oder Lager befinden
Erläutern Sie die 5 Paradigmen des Ansatzes der arbeitswissenschaftlichen Prozessgestaltung auf Unternehmensebene
Nenne 5 Handlungsoptionen für Prozessgestaltung auf Unternehmensebene
Späte Variantenbildung
Produziere nach Kundenauftrag
Steuere die Nachproduktion mit KANBAN
Parallelisiere Prozesse
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