Was ist die Regelveranlagung und wer ist betroffen?
Die Regelveranlagung ist der gesetzliche Normalfall der Einkommensteuerveranlagung. Nach Ablauf des Kalenderjahres (= Veranlagungszeitraum) wird die ESt auf Basis der Steuererklärung festgesetzt.
Merkmale:
Eigenhändig unterschriebene Steuererklärung erforderlich
Elektronische Übermittlungspflicht bei Einkünften aus Land-/Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb und selbständiger Arbeit (§ 2 Abs. 1 Nr. 1–3 EStG)
Ausnahme von der Veranlagung: § 43 Abs. 5 EStG (Abgeltungswirkung) und § 46 EStG (Arbeitnehmer)
Welche Voraussetzungen müssen vorliegen, damit Ehegatten zwischen den Veranlagungsarten wählen können?
§ 26 Abs. 1 EStG
Das Wahlrecht zwischen Einzel- und Zusammenveranlagung besteht, wenn alle drei Voraussetzungen erfüllt sind:
Nr.
Voraussetzung
1
Beide Ehegatten sind unbeschränkt einkommensteuerpflichtig (§ 1 Abs. 1, 2 oder § 1a EStG)
2
Sie leben nicht dauernd getrennt
3
Die Voraussetzungen 1 und 2 haben zu Beginn des VZ vorgelegen oder sind im Laufe des VZ eingetreten
Wie wird die Wahl der Veranlagungsart ausgeübt und was gilt, wenn kein Wahlrecht ausgeübt wird?
Die Wahl wird durch Angabe in der Steuererklärung getroffen.
Situation
Rechtsfolge
Ein Ehegatte wählt Einzelveranlagung
→ Beide werden einzeln veranlagt
Beide wählen Zusammenveranlagung
→ Zusammenveranlagung
Kein oder unwirksames Wahlrecht
→ Zusammenveranlagung von Amts wegen
Fundstelle: § 26 Abs. 2 u. 3 EStG
Kann die Wahl der Veranlagungsart nach Bestandskraft des Bescheids noch geändert werden?
Grundsätzlich nein – nach Eintritt der Unanfechtbarkeit ist die Wahl bindend. Eine Änderung ist ausnahmsweise möglich, wenn alle drei folgenden Voraussetzungen kumulativ vorliegen:
Ein die Ehegatten betreffender Steuerbescheid wird aufgehoben, geändert oder berichtigt
Die Änderung der Wahl wird der Finanzbehörde bis zur Unanfechtbarkeit des Änderungsbescheids schriftlich/elektronisch mitgeteilt oder zu Protokoll erklärt
Der Unterschiedsbetrag zwischen bisheriger und neuer Veranlagungsart ist positiv (= Steuerersparnis entsteht)
Kann die Wahl der Veranlagungsart innerhalb der Einspruchsfrist geändert werden?
Ja.
Wie funktioniert das Ehegattensplitting?
Das Splittingverfahren läuft in vier Schritten:
Schritt 1 – Einkünfte zusammenrechnen Die zu versteuernden Einkommen beider Ehegatten werden addiert.
Schritt 2 – Halbieren Die Summe wird durch zwei geteilt (= „gesplittet").
Schritt 3 – Tarif anwenden Auf den halbierten Betrag wird der Grundtarif (§ 32a Abs. 1 EStG) angewendet.
Schritt 4 – Verdoppeln Die so ermittelte Steuer wird verdoppelt → das ist die gemeinsame Steuerschuld.
Ab VZ 2026 gilt folgende Zoneneinteilung:
Zone
zvE
Formel / Steuersatz
Grundfreibetrag
bis 12.348 €
0 €
1. Progressionszone
12.349 € – 17.799 €
(914,51 · y + 1.400) · y
2. Progressionszone
17.800 € – 69.878 €
(173,10 · z + 2.397) · z + 1.034,87
Spitzensteuersatz
69.879 € – 277.825 €
0,42 · x – 11.135,63
Reichensteuer
ab 277.826 €
0,45 · x – 19.470,38
Wann gilt das Splittingverfahren auch für Verwitwete (Witwensplitting)?
Das Splittingverfahren wird auf Verwitwete angewendet für den Veranlagungszeitraum, der dem Todesjahr des Ehegatten folgt (= 1 Jahr nach dem Tod), wenn:
Der verstorbene Ehegatte und der Steuerpflichtige im Todeszeitpunkt die Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 S. 1 EStG erfüllt haben (= beide unbeschränkt steuerpflichtig, nicht dauernd getrennt lebend)
Beispiel: Ehegatte stirbt im März 2025 → Witwensplitting gilt noch für VZ 2026, danach nicht mehr.
Wann gilt das Splittingverfahren nach einer Scheidung (Geschiedenensplitting)?
Das Splittingverfahren gilt ausnahmsweise auch für Geschiedene im Jahr der Eheauflösung, wenn alle drei folgenden Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind:
Der Steuerpflichtige und sein bisheriger Ehegatte haben im selben Kalenderjahr die Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 S. 1 EStG erfüllt
Der bisherige Ehegatte hat wieder geheiratet
Der bisherige Ehegatte und sein neuer Ehegatte erfüllen ebenfalls die Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 S. 1 EStG
Zweck: Verhindert, dass im Scheidungsjahr beide Ex-Ehegatten und deren neue Partner vom Splitting profitieren, ohne dass der „verlassene" Ehegatte leer ausgeht.
Wann müssen Arbeitnehmer zwingend eine Steuererklärung abgeben (Pflichtveranlagung)?
Eine Pflichtveranlagung von Amts wegen erfolgt, wenn mindestens einer der folgenden Tatbestände vorliegt:
Tatbestand
Nr. 1
Nebeneinkünfte (ohne LSt-Abzug) > 410 €
Nr. 2
Nebenarbeitsverhältnis nach Steuerklasse VI
Nr. 3a
Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen
Nr. 4
Progressionsvorbehalt (§ 32b EStG) greift
Nr. 5
Ehegatten mit Steuerklasse III/V oder IV mit Faktor
Nr. 6
Beschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer
Nr. 7
Bestimmte Fälle der Pauschalversteuerung beim Arbeitgeber
Fundstelle: § 46 Abs. 2 Nr. 1–7 EStG
Welche zwei Instrumente des Familienlastenausgleichs gibt es und wie unterscheiden sie sich?
Instrument
Art
Wirkung
Kinderfreibetrag
Steuervergünstigung
3.414 Euro pro Elternteil Mindert das zu versteuernde Einkommen
Kindergeld
Direkte Zahlung
259 € monatlich pro Kind (ab 2023)
Die Wahl zwischen beiden erfolgt automatisch durch die Günstigerprüfung von Amts wegen (§ 31 S. 4 EStG) – es gilt stets die für die Eltern vorteilhaftere Variante.
Bis zu welchem Alter und unter welchen Voraussetzungen wird ein Kind steuerlich berücksichtigt?
Was gilt für den Verlängerungstatbestand „arbeitssuchend" nach § 32 Abs. 4 Nr. 1 EStG?
Ein volljähriges Kind zwischen 18 und unter 21 Jahren wird berücksichtigt, wenn:
Es nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht (Minijob oder < 15 Stunden/Woche unschädlich)
Es bei einer Agentur für Arbeit (Inland, EU/EWR oder Schweiz) als arbeitsuchend gemeldet ist
Was versteht man unter einer „Berufsausbildung" im Sinne des § 32 Abs. 4 Nr. 2a EStG?
: Eine Berufsausbildung liegt vor, wenn das Kind Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen erwirbt, die gezielt auf einen konkreten Beruf ausgerichtet sind.
Anerkannte Ausbildungsformen:
Schulbesuch (allgemein- oder berufsbildend)
Hochschulstudium
Duale Ausbildung
Fernstudium / berufsbegleitende Weiterbildung
Praktikum zur Berufsfindung
Au-pair mit begleitendem Sprachunterricht (mind. 10 Stunden/Woche)
Vorbereitung auf Schulfremdenabitur (ab Anmeldung zur Prüfung)
Was ist der Kinderfreibetrag und wie hoch ist er?
Freibetrag
Betrag 2026 (je Elternteil)
Betrag 2024 (zusammenveranlagte Ehegatten)
Kinderfreibetrag (sachlich)
3 414 €
6.828
Betreuungs-/Erziehungs-/Ausbildungsbedarf (BEA)
1 464 €
2.928 €
Verdoppelung gilt auch für Alleinstehende, wenn:
Der andere Elternteil gestorben oder nicht unbeschränkt steuerpflichtig ist (§ 32 Abs. 6 S. 3 Nr. 1 EStG)
Der Steuerpflichtige das Kind alleine adoptiert hat
Das Kind nur zu ihm in einem Pflegschaftsverhältnis steht
Wie funktioniert die Günstigerprüfung zwischen Kindergeld und Kinderfreibetrag?
Die Günstigerprüfung läuft automatisch von Amts wegen (§ 31 S. 4 EStG):
Schritt 1: Steuerersparnis durch Kinderfreibetrag berechnen (zvE ohne Freibetrag – zvE mit Freibetrag) × persönlicher Steuersatz
Schritt 2: Vergleich mit Kindergeld (250 € × 12 = 3.000 € p. a.)
Schritt 3:
Ergebnis
Folge
Steuerersparnis > Kindergeld
Freibetrag günstiger → wird angewendet, bereits gezahltes Kindergeld wird angerechnet
Steuerersparnis ≤ Kindergeld
Kindergeld günstiger → bleibt es beim Kindergeld
⚠️ Die Prüfung erfolgt für jedes Kind getrennt – beim zweiten Kind kann Kindergeld bereits günstiger sein!
Was ist der Progressionsvorbehalt und was ist sein Zweck?
Der Progressionsvorbehalt bewirkt, dass steuerfreie Einkünfte zwar selbst nicht besteuert werden, aber dennoch den Steuersatz für das steuerpflichtige Einkommen erhöhen.
Zweck: Steuerpflichtige mit und ohne steuerfreie Einkünfte sollen gleich behandelt werden – die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit soll vollständig berücksichtigt werden.
⚠️ Die steuerfreien Leistungen selbst bleiben steuerfrei – nur der Steuersatz auf das reguläre Einkommen steigt!
Fundstelle: § 32b EStG
Welche Lohnersatzleistungen unterliegen dem Progressionsvorbehalt?
Folgende Leistungen unterliegen dem Progressionsvorbehalt:
Arbeitslosengeld I (ALG I)
Elterngeld
Mutterschaftsgeld und Zuschüsse
Kurzarbeitergeld
Insolvenzgeld
Krankengeld und Kinderkrankengeld
Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz
⚠️ Nicht dem Progressionsvorbehalt unterliegt z. B. das Arbeitslosengeld II (Bürgergeld), da es nicht in § 32b EStG aufgeführt ist!
Führen Lohnersatzleistungen zu einer Pflichtveranlagung?
Ja – wer Lohnersatzleistungen bezieht, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen, ist in der Regel zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.
Die Pflichtveranlagung greift, wenn die positive Summe der nicht dem Lohnsteuerabzug unterliegenden Einkünfte (abzüglich der Beträge nach §§ 13 Abs. 3 und 24a EStG) mehr als 410 € beträgt.
Praxisbeispiel: Wer im Jahr auch nur kurzzeitig Arbeitslosengeld I bezogen hat und daneben Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit hatte, muss eine Steuererklärung abgeben.
Fundstelle: § 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG
Was ist der negative Progressionsvorbehalt und wie wirkt er sich aus?
Der Progressionsvorbehalt kann in bestimmten Fällen auch steuerlich entlastend wirken – man spricht dann vom negativen Progressionsvorbehalt.
Fälle:
Verluste aus ausländischen Einkünften, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen → senken den Steuersatz
Rückzahlungen staatlicher Leistungen → mindern den Steuersatz
Andere negative Einkünfte unter Progressionsvorbehalt
Wirkung: Das fiktive Gesamteinkommen sinkt → niedrigerer Steuersatz → geringere Steuer auf das tatsächliche Einkommen.
Wie wirkt sich der Progressionsvorbehalt bei zusammen veranlagten Ehegatten aus?
Bei der Zusammenveranlagung werden die dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünfte beider Ehegatten gemeinsam berücksichtigt.
Folge: Bezieht ein Ehegatte z. B. Elterngeld oder Kurzarbeitergeld, erhöht dies den gemeinsamen Steuersatz und wirkt sich damit auch auf das Einkommen des anderen Ehegatten aus.
Beispiel:
Ehegatte A: 60.000 € steuerpflichtiges Einkommen
Ehegatte B: 12.000 € Elterngeld (steuerfrei)
Fiktives Gesamteinkommen für Steuersatzberechnung: 72.000 €
Der höhere Steuersatz aus 72.000 € wird auf das tatsächliche zvE angewendet
Fundstelle: § 32b EStG i.V.m. § 26b EStG
Welche zwei Gruppen außergewöhnlicher Belastungen unterscheidet das EStG und wie ist ihr Verhältnis zueinander?
Gruppe
Regelung
Merkmal
Allgemeine agB
§ 33 EStG
Nicht typisiert, Einzelnachweis, zumutbare Belastung wird abgezogen
Typisierte agB
§§ 33a, 33b EStG
Pauschbeträge/Höchstbeträge, keine zumutbare Belastung
Verhältnis (Konkurrenzverhältnis):
§ 33a EStG ist lex specialis gegenüber § 33 EStG → geht vor
Sind Voraussetzungen des § 33a EStG erfüllt, ist § 33 EStG für dieselben Aufwendungen ausgeschlossen (§ 33a Abs. 4 EStG)
§ 33b EStG: Hier ist alternativ ein Abzug nach § 33 EStG möglich (Wahlrecht)
Was sind die Tatbestandsvoraussetzungen der allgemeinen außergewöhnlichen Belastungen nach § 33 EStG (Prüfung in 2 Stufen)?
Erläuterung
1. Antrag
Muss in der Steuererklärung geltend gemacht werden
2. Belastung
Tatsächliche Aufwendungen in der persönlichen Lebenssphäre, die den StPfl. endgültig belasten
3. Keine BA/WK/SA
Nachrangig gegenüber anderen Abzugskategorien
4. Außergewöhnlichkeit
Aufwendungen, die der überwiegenden Mehrzahl von StPfl. gleicher Verhältnisse nicht entstehen
5. Zwangsläufigkeit
Aus rechtlichen, tatsächlichen oder sittlichen Gründen unvermeidbar (§ 33 Abs. 2 EStG)
Aufwendungen müssen auch der Höhe nach zwangsläufig sein
Keine Erstattung durch Dritte (Versicherung, Beihilfe etc.)
Abzug nur, soweit zumutbare Belastung überstiegen wird
Was versteht man unter Zwangsläufigkeit (§ 33 Abs. 2 EStG) und welche drei Arten gibt es?
: Zwangsläufig sind Aufwendungen, wenn sich der StPfl. ihnen nicht entziehen kann:
Inhalt
Beispiele
Rechtliche Gründe
Rechtspflicht, deren Ursache nicht in der vermeidbaren Handlung des StPfl. liegt
Schadensersatz bei leichter Fahrlässigkeit ✅; Strafverteidigungskosten ❌ (selbst verursacht)
Tatsächliche Gründe
Objektive Zwangslage durch äußere Ereignisse
Krankheit, Tod, Unfall, Naturkatastrophe, Behinderung
Sittliche Gründe
Gesellschaft erwartet die Aufwendungen ähnlich wie eine Rechtspflicht
Unterhalt für Lebensgefährtin bei Behinderung des Kindes
Was ist die behinderungsbedingte Fahrtkostenpauschale (§ 33 Abs. 2a EStG) und wie hoch ist sie?
Ab 2021 gilt anstelle des Einzelnachweises eine Pauschale für behinderungsbedingte Fahrten:
Personenkreis
Pauschale
GdB ≥ 80 oder GdB ≥ 70 + Merkzeichen „G"
900 €
Merkzeichen „aG", „Bl", „TBl" oder „H"
4.500 €
Wichtige Regeln:
Die Pauschalen sind alternativ – die 4.500 € schließen die 900 € aus
Abgeltende Wirkung – keine weiteren behinderungsbedingten Fahrtkosten als agB
Die Pauschale unterliegt ebenfalls der zumutbaren Belastung (§ 33 Abs. 2a S. 7 EStG)
Übertragung möglich, wenn Behinderten-Pauschbetrag nach § 33b Abs. 5 übertragen wurde
Was regelt § 33a Abs. 1 EStG und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
§ 33a Abs. 1 EStG regelt den Abzug von Unterhalts- und Berufsausbildungsaufwendungen für gesetzlich unterhaltsberechtigte Personen.
Voraussetzungen (kumulativ):
Tatsächliche Aufwendungen für Unterhalt und/oder Berufsausbildung
Begünstigte Person ist gegenüber StPfl. oder dessen Ehegatten gesetzlich unterhaltsberechtigt (§ 1601 BGB) oder gleichgestellt
Kein Anspruch auf Kindergeld oder Kinderfreibetrag für diese Person
4
Person hat kein oder nur geringes Vermögen (Grenze: 15.500 € Verkehrswert; angemessenes Hausgrundstück bleibt außer Betracht)
5
Angabe der Identifikationsnummer der unterhaltenen Person
6
Zahlung durch Banküberweisung auf das Konto der unterhaltenen Person
Höchstbetrag -> Grundfreibetrag 12 348
Welche Anforderungen stellt § 33a Abs. 1 EStG an die Form der Zahlung`?
Voraussetzung für den Abzug der Aufwendungen nach Satz 1 ist, dass bei Geldzuwendungen die Zahlung der Unterhaltsleistungen durch Überweisung auf das Konto der unterhaltenen Person erfolgt ist
Was gilt, wenn die unterhaltene Person nicht unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist gem. § 33a Abs. 1 EStG? (Auslandssachverhalt)
Die Aufwendungen können nur abgezogen werden, soweit sie nach den Verhältnissen des Wohnsitzstaates der unterhaltenen Person notwendig und angemessen sind.
-> Das BMF hat die Länder in Gruppen eingeteilt, nach denen sich der abzugsfähige Höchstbetrag richtet. Hintergrund: Das Preisniveau im Wohnsitzstaat der unterhaltenen Person beeinflusst, wie viel Unterhalt „notwendig und angemessen" ist.
Was hat sich in Bezug auf den Ländergruppenaufteilung in Bezug auf § 33a Abs. 1 EStG geändert?=
Ab 2025 erkennt das Finanzamt Unterhaltszahlungen ins Ausland grundsätzlich nur noch an, wenn sie per Banküberweisung auf ein Konto der unterstützten Person erfolgen. Barzahlungen werden nicht mehr akzeptiert (§ 33a Abs. 1 Satz 12 EStG).
Während bei Kinderfreibeträgen (§ 32) keine Kürzung mehr erfolgt, bleibt die Ländergruppeneinteilung für den Unterhalt (§ 33a Abs. 1) auch innerhalb der EU bestehen. Je nach Land kann der Abzugsbetrag also weiterhin auf 75 % oder 50 % gekürzt werden.
Was ist der Ausbildungsfreibetrag nach § 33a Abs. 2 EStG und welche Voraussetzungen gelten?
Der Ausbildungsfreibetrag beträgt 1.200 € jährlich und wird zur Abgeltung des Sonderbedarfs auswärtig untergebrachter Kinder in Berufsausbildung gewährt.
Kind befindet sich in Berufsausbildung
Kind ist volljährig (≥ 18 Jahre)
Kind ist auswärtig untergebracht (außerhalb des elterlichen Haushalts)
Anspruch auf Kinderfreibetrag oder Kindergeld besteht
Aufteilung bei mehreren Berechtigten:
Grundsätzlich hälftig auf beide Elternteile
Auf gemeinsamen Antrag abweichende Aufteilung möglich (§ 33a Abs. 2 S. 5 EStG)
Zeitanteilige Kürzung: Für jeden vollen Monat ohne Voraussetzungen → 1/12 (§ 33a Abs. 3 EStG)
⚠️ § 33 EStG für dieselben Aufwendungen ausgeschlossen (§ 33a Abs. 4 EStG)!
Wie hoch ist der Behinderten-Pauschbetrag (§ 33b EStG) und welche Voraussetzungen gelten?
Der Behinderten-Pauschbetrag ersetzt den Einzelnachweis behinderungsbedingter Aufwendungen.
Anspruchsvoraussetzung: GdB von mindestens 20 (§ 33b Abs. 2 EStG)
Höhe nach GdB:
GdB
Pauschbetrag
20
384 €
30
620 €
40
860 €
50
1.140 €
60
1.440 €
70
1.780 €
80
2.120 €
90
2.460 €
100
2.840 €
Hilflos (H), blind (Bl), taubblind (TBl) oder Pflegegrad 4/5
7.400 €
Unter welchen Voraussetzungen kann der Behinderten-/Hinterbliebenen-Pauschbetrag eines Kindes auf den Elternteil übertragen werden?
Übertragung nach § 33b Abs. 5 EStG möglich, wenn:
Anspruch
Kind hat Anspruch auf Pauschbetrag
Keine Nutzung durch Kind
Kind nimmt Pauschbetrag selbst nicht in Anspruch
Kindergeld/Freibetrag
StPfl. hat Anspruch auf Kinderfreibetrag (§ 32 Abs. 6) oder Kindergeld
Antrag
Übertragung erfolgt auf Antrag
Identifikationsnummer
IdNr. des Kindes muss angegeben werden
Aufteilung:
Ausnahme: Kinderfreibetrag wurde auf einen Elternteil übertragen
Auf gemeinsamen Antrag: abweichende Aufteilung möglich
⚠️ Nach Übertragung: kein zusätzlicher § 33 EStG-Abzug für dieselben Aufwendungen!
Was ist der Hinterbliebenen-Pauschbetrag (§ 33b Abs. 4 EStG)?
Personen mit laufenden Hinterbliebenenbezügen erhalten auf Antrag 370 € jährlich.
Anspruchsgrundlagen der Hinterbliebenenbezüge:
Vierzehntes Buch SGB (früher: Bundesversorgungsgesetz)
Gesetzliche Unfallversicherung
Beamtenrechtliche Vorschriften (Dienstunfall)
Bundesentschädigungsgesetz (Schäden an Leben, Körper, Gesundheit)
Soldatenentschädigungsgesetz
⚠️ Pauschbetrag wird auch gewährt, wenn:
Das Recht auf Bezüge ruht, oder
Anspruch durch Kapitalabfindung abgegolten wurde
Was ist der Pflege-Pauschbetrag (§ 33b Abs. 6 EStG) und welche Voraussetzungen gelten?
Fundstelle: § 33b Abs. 6 EStG
Der Pflege-Pauschbetrag entlastet Personen, die unentgeltlich häuslich pflegen, pauschal.
Voraussetzungen:
Pflege persönlich in der eigenen oder der Wohnung der gepflegten Person
Unentgeltlich – keine Einnahmen (Ausnahme: Pflegegeld von Eltern für behindertes Kind)
Wohnung in EU/EWR-Staat
Angabe der Identifikationsnummer der gepflegten Person
Höhe nach Pflegegrad:
Pflegegrad
600 €
1.100 €
4 oder 5
1.800 €
Hilflos i.S.d. § 33b Abs. 3 S. 4
Was sind Sonderausgaben und welche wichtigen Typen (ohne Vorsorgeaufwendungen) gibt es?
Sonderausgabe
Fundstelle
Kirchensteuer
§ 10 Abs. 1 Nr. 4 EStG
Realsplitting (Unterhalt geschiedener Ehegatte)
§ 10 Abs. 1a Nr. 1 EStG
Kinderbetreuungskosten
§ 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG
Erste Berufsausbildung/Erststudium
§ 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG
Schulgeld
§ 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG
Spenden und Mitgliedsbeiträge
§ 10b EStG
Wann ist die Kirchensteuer als Sonderausgabe abzugsfähig?
Fundstelle: § 10 Abs. 1 Nr. 4 EStG
Die Kirchensteuer ist abzugsfähig, wenn sie an eine Religionsgemeinschaft gezahlt wird, die als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt ist.
Nicht abzugsfähig:
Freiwillige Zuwendungen an Religionsgemeinschaften
Im Rahmen der Abgeltungsteuer einbehaltene Kirchensteuer (§ 10 Abs. 1 Nr. 4 Hs. 2 EStG)
Was ist das Realsplitting und welche Voraussetzungen gelten?
Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrenntlebenden unbeschränkt steuerpflichtigen Ehegatten können als Sonderausgaben abgezogen werden.
Antrag des Leistenden
Zustimmung des Empfängers (schriftlich, bindend bis Widerruf)
Widerruf nur vor Beginn des Kalenderjahres möglich
Angabe der Steuer-IdNr. des Empfängers
Empfänger versteuert die Leistungen als sonstige Einkünfte (§ 22 Nr. 1a EStG)
Höchstbetrag 2026: 13.805 € (erhöhbar um KV/PV-Beiträge)
⚠️ Alternative ohne Zustimmung: Abzug als agB nach § 33a Abs. 1 EStG → dann beim Empfänger steuerfrei!
Fundstelle: § 10 Abs. 1a Nr. 1 EStG; § 22 Nr. 1a EStG
Welche Voraussetzungen und Grenzen gelten für Kinderbetreuungskosten?
Abzugsfähiger Anteil
2/3 der Aufwendungen (ab 2025: 80 %)
Höchstbetrag
4.000 € je Kind/Jahr (ab 2025: 4.800 €)
Altersgrenze
Bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres
Nachweis
Rechnung + Überweisung (Barzahlung ❌)
Kürzung
Um steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse (§ 3 Nr. 33 EStG)
Begünstigt: Kindergarten, Kita, Hort, Tagesmutter, Babysitter, Au-pair (soweit Betreuung)
Nicht begünstigt: Unterricht, Nachhilfe, Sport-/Freizeitaktivitäten, Vereinsmitgliedschaft, Verpflegung
⚠️ Kein zusätzlicher Abzug nach § 35a EStG für dieselben Aufwendungen!
Fundstelle: § 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG
Wann sind Kosten der ersten Berufsausbildung/des Erststudiums als Sonderausgaben abzugsfähig?
Kosten der ersten Berufsausbildung sind als Sonderausgaben abzugsfähig, wenn noch keine abgeschlossene Berufsausbildung vorliegt.
6.000 € pro Kalenderjahr
Ende der Erstausbildung
Mit erstem berufsqualifizierenden Abschluss
Danach
Weitere Ausbildungskosten als Werbungskosten (§ 9 Abs. 1 EStG)
Beispiel: Steuerfachangestellter → Steuerfachwirt → Steuerberater: Bereits der Abschluss als Steuerfachangestellter = erste Berufsausbildung!
Fundstelle: § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG
Was sind die Voraussetzungen und Grenzen beim Schulgeld (§ 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG)?
30 % des Schulgelds
5.000 € je Kind/Jahr
Schule
Freie Trägerschaft oder überwiegend privat finanziert
Belegenheit
EU/EWR-Staat oder Deutsche Schule im Ausland (auch Drittland!)
Abschluss
Führt zu anerkanntem allgemein- oder berufsbildendem Abschluss
Kind hat Anspruch auf Kinderfreibetrag oder Kindergeld
Nicht abzugsfähig: Kosten für Beherbergung, Betreuung, Verpflegung
Fundstelle: § 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG
Welche Voraussetzungen gelten für den Spendenabzug nach § 10b EStG?
Zweck
Gemeinnützig (§ 52 AO), mildtätig (§ 53 AO) oder kirchlich (§ 54 AO)
Empfänger
Juristische Person des öffentlichen Rechts oder § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG-Körperschaft
Geld, Sachen, Verzicht auf Aufwendungsersatz
20 % des GdE oder 4 ‰ der Umsätze + Löhne/Gehälter (der höhere Betrag gilt)
Vortrag
Nicht abgezogene Spenden → Zuwendungsvortrag in Folgejahre
Zeitpunkt
Abflussprinzip § 11 Abs. 2 EStG
Wer ist bei der Einkommensteuer weiterhin zur Zahlung des Soli verpflichtet?
Nur „Spitzenverdiener“, deren festgesetzte Einkommensteuer die Freigrenze übersteigt.
Singles: ab ca. 20.350 € Steuer (ca. 92.000 € Brutto).
Verheiratete: ab ca. 40.700 € Steuer.
Gilt die Freigrenze beim Solidaritätszuschlag auch für Kapitalerträge?
Nein. Bei der Abgeltungsteuer gibt es keine Freigrenze (§ 3 Abs. 1 Nr. 5 SolZG). Der Soli (5,5 %) fällt auf jeden Euro an, der den Sparer-Pauschbetrag übersteigt.
Müssen Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) weiterhin Solidaritätszuschlag zahlen?
Ja. Für die Körperschaftsteuer gilt die Freigrenze nicht (§ 1 Abs. 2 SolZG). Unternehmen zahlen grundsätzlich 5,5 % Soli auf ihre festgesetzte Steuer.
Was regelt § 35 EStG und wie funktioniert die Gewerbesteueranrechnung?
35 EStG vermeidet die steuerliche Schlechterstellung von Einzelunternehmen/Personengesellschaften gegenüber Kapitalgesellschaften durch pauschale Anrechnung der Gewerbesteuer auf die ESt.
Anrechnungsbetrag: 4 × Gewerbesteuermessbetrag (ab VZ 2020)
Drei Begrenzungen (kumulativ):
Begrenzung
1. Ermäßigungshöchstbetrag
ESt-Anteil, der auf gewerbliche Einkünfte entfällt: (Summe positive gewerbliche EK ÷ Summe positive EK) × tarifliche ESt
2. Tatsächlich gezahlte GewSt
Anrechnung max. in Höhe der wirklich entrichteten Gewerbesteuer
3. Positive gewerbliche EK
Nur horizontaler Verlustausgleich erlaubt – kein vertikaler!
⚠️ Anrechnungsüberhänge verfallen – kein Vor- oder Rücktrag möglich! ⚠️ GewSt ist nach § 4 Abs. 5b EStG nicht als BA abzugsfähig.
Fundstelle: § 35 EStG; § 4 Abs. 5b EStG; BMF v. 03.11.2016/17.04.2019
Welche drei Begünstigungstatbestände enthält § 35a EStG und wie hoch sind die jeweiligen Höchstbeträge?
Alle drei Tatbestände gewähren eine Ermäßigung von 20 % der Aufwendungen:
§ 35a Abs. 1 EStG – Haushaltsnahes geringfügiges Beschäftigungsverhältnis (Minijob gem. § 8a SGB IV)
Höchstbetrag: 510 €
Barzahlung erlaubt
§ 35a Abs. 2 EStG – Sonstige haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, Dienstleistungen und Pflege/Betreuung
Höchstbetrag: 4.000 €
Überweisung auf Konto des Leistungserbringers erforderlich
§ 35a Abs. 3 EStG – Handwerkerleistungen (Renovierung, Erhaltung, Modernisierung)
Höchstbetrag: 1.200 €
Nur Arbeitskosten begünstigt (inkl. Maschinen- und Fahrtkosten), keine Materialkosten
Welche Voraussetzungen gelten für § 35a EStG (persönlich, räumlich, formal)?
Persönliche Voraussetzungen:
Nur natürliche, unbeschränkt steuerpflichtige Personen
Beschränkt Steuerpflichtige ausgeschlossen (§ 50 Abs. 1 S. 3 EStG)
Räumliche Voraussetzungen (§ 35a Abs. 4 EStG):
Leistung im Haushalt des StPfl. in Inland, EU oder EWR
Maßgeblich grundsätzlich die Grundstücksgrenzen
Ausnahmsweise auch angrenzende öffentliche Flächen begünstigt (z. B. Winterdienst)
Haushalt im Heim (Altenheim) begünstigt, wenn abgeschlossen, individuell nutzbar und eigene Wirtschaftsführung nachweisbar
Formale Voraussetzungen:
§ 35a Abs. 1: Bescheinigung der Minijobzentrale (Haushaltsscheckverfahren)
§ 35a Abs. 2/3: Rechnung + Überweisung auf Konto des Leistungserbringers; Zahlung von Drittkonto unschädlich, wenn Rechnung auf StPfl. lautet
Was ist bei § 35a EStG haushaltsnah und was nicht?
Begünstigte Tätigkeiten:
Reinigung der Wohnung, Kochen, Wäschepflege
Gartenpflege, Winterdienst
Pflege und Betreuung von Kindern, Kranken, Alten
Handwerkerleistungen (Renovierung, Modernisierung, Erhaltung)
Umzugsdienstleistungen
Nicht begünstigte Tätigkeiten:
Unterricht jeder Art (Sprach-, Nachhilfe, Musikunterricht)
Vermittlung besonderer Fähigkeiten
Sport- und Freizeitaktivitäten
Materialkosten bei Handwerkerleistungen
Neubaumaßnahmen vor Fertigstellung und Bezug
Was regelt § 35b EStG und wie wird die Ermäßigung berechnet?
Abmilderung der Doppelbelastung mit Erbschaft- und Einkommensteuer bei Erwerb von Todes wegen.
Was regelt § 35c EStG und welche Voraussetzungen gelten?
Zweck: Steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen an selbstgenutzten Wohngebäuden zur CO₂-Reduktion; progressionsunabhängige Steuerschuldermäßigung.
Zeitlicher Anwendungsbereich: Maßnahmenbeginn nach 31.12.2019, Abschluss vor 01.01.2030 (§ 52 Abs. 35a EStG)
Natürliche Person, unbeschränkt steuerpflichtig (beschränkt Steuerpflichtige ausgeschlossen, § 50 Abs. 1 S. 3 EStG)
Objekt liegt in EU/EWR und wird zu eigenen Wohnzwecken genutzt
Objekt ist mindestens 10 Jahre alt (Maßstab: Herstellungsbeginn/Bauantrag)
Maßnahme aus dem abschließenden Katalog des § 35c Abs. 1 S. 3 EStG
Durchführung durch ein Fachunternehmen
Bescheinigung des Fachunternehmens nach amtlichem Muster
Rechnung in deutscher Sprache mit Angabe der Maßnahme, Arbeitsleistung und Adresse
Unbare Zahlung auf Konto des Leistungserbringers
Kein anderweitiger steuerlicher Abzug (BA/WK/SA/agB) und keine öffentliche Förderung (z. B. KfW, BAFA)
Antrag des StPfl.
Welche energetischen Maßnahmen sind nach § 35c EStG förderfähig?
örderfähig nach § 35c Abs. 1 S. 3 EStG sind ausschließlich:
Wärmedämmung von Wänden
Wärmedämmung von Dachflächen
Wärmedämmung von Geschossdecken
Erneuerung von Fenstern oder Außentüren
Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage
Erneuerung der Heizungsanlage
Einbau digitaler Systeme zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung
Optimierung bestehender Heizungsanlagen, sofern diese älter als 2 Jahre sind
Zusätzlich begünstigt sind Kosten für einen Energieberater, jedoch mit einem abweichenden Fördersatz von 50 % (§ 35c Abs. 1 S. 4 EStG).
⚠️ Nicht begünstigt sind reine Neubaumaßnahmen sowie Maßnahmen, für die eine andere öffentliche Förderung (z. B. KfW) in Anspruch genommen wird.
Wie hoch ist die Förderung nach § 35c EStG und wie verteilt sie sich auf 3 Jahre?
Förderung über 3 Jahre:
Jahr des Abschlusses: 7 % der Aufwendungen, max. 14.000 €
1. Folgejahr: 7 % der Aufwendungen, max. 14.000 €
2. Folgejahr: 6 % der Aufwendungen, max. 12.000 €
Gesamthöchstbetrag je Objekt: max. 40.000 €
Wichtige Besonderheiten:
Die Ermäßigung ist auf die tarifliche ESt begrenzt – kein Vor- oder Rücktrag bei zu niedriger ESt
Maßnahme gilt als abgeschlossen, wenn Leistung erbracht, Schlussrechnung erhalten und Zahlung erfolgt ist
Unwesentliche Restarbeiten sind unschädlich
Last changed12 hours ago