SYMPTOME nach Janis
überzogenes Selbstbewusstsein:
Illusion der Unverwundbarkeit
Gruppe als moralische Instanz
Tunnelblick der Mitglieder:
Stereotypisierung Ingroup/Outgroup
Kollektives Rationalisieren (das eigene Handeln kann nicht falsch sein)
großer Konformitätsdruck
Folgen von Groupthink
Handlungsalternativen sind limitiert
ernsthafte Reflexion der Zwecke und Ziele unterbleibt
keine Diskussion des Handlungsverlaufs, selbst angesichts auftretender Probleme
Informationen außerhalb der Gruppengrenzen werden nicht berücksichtigt
= inadäquate Entscheidung
Voraussetzungen
hohe Kohäsion der Gruppe
Fehlen klarer Entscheidungsregeln und -methoden
ähnlicher Hintergrund/Meinung der Mitglieder
Abschottung von der realen Welt
autoritärer Führungsstil
Stress als weiterer Faktor
Kognitive Rigidität
passende Auslegung und / oder Gewichtung von Informationen
Informationen, die vorgefertigte Schemata bestätigen werden vorzugsweise berücksichtigt
Analogien
Generalisierung von Lehren aus der Vergangenheit
Einordnung in den Kontext der Vorlesung
Bottom-up Ausrichtung, Analyseebene: Individuum
Vermeidung von Groupthink
Verantwortungsübertragung auf alle Mitglieder
Offenheit der Gruppe nach außen
heterogene Zusammensetzung
Diskussion von Problemen in Kleingruppen
abweichende Meinungen werden ermutigt
Führender legt die Position nicht vorab fest
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