(Folie 6–8) Welche lernpsychologischen Grundlagen prägen die Verhaltenstherapie?
Zentrale Grundlage sind die Lerntheorien:
Klassische Konditionierung (Pawlow)
Behaviorismus (Watson)
Operante Konditionierung (Skinner)
→ Verhalten wird durch Reiz-Reaktions-Verknüpfungen und Konsequenzen erklärt.
(Folie 7–8) Was zeigt die klassische Konditionierung nach Pawlow?
Grundprinzip: Ein ursprünglich neutraler Reiz wird durch Kopplung mit einem unkonditionierten Reiz bedeutsam.
Ablauf (Mitschrift + Folie):
NS (Neutraler Stimulus)
US (Unkonditionierter Stimulus)
→ UR (Unkonditionierte Reaktion)
Nach wiederholter Kopplung:
NS wird zu CS (Konditionierter Stimulus)
→ CR (Konditionierte Reaktion)
Details merken:
• In der Mitschrift: Konditionierung kann wieder verlernt werden, wenn der CS längere Zeit ohne US dargeboten wird.
(Folie 9) Was demonstriert Watsons „Little Albert“-Experiment?
Zentrale Aussage:
Emotionen (z. B. Angst) können klassisch konditioniert werden.
Ablauf laut Mitschrift:
Baby hat zunächst keine Angst vor Tieren (NS)
Tier wird mit lautem Knall (US) gekoppelt
→ Angstreaktion (UR)
Tier wird zum CS
→ Angst (CR)
→ Furchtreaktionen sind erlernt.
(Folie 10–11) Was ist das Kernprinzip der operanten Konditionierung?
Lernen über Konsequenzen.
„Die Konsequenz eines Verhaltens beeinflusst die zukünftige Auftretenswahrscheinlichkeit.“
Zwei zentrale Wirkprinzipien:
Verhalten + angenehme Konsequenz → Reaktionszunahme
Verhalten + unangenehme Konsequenz → Reaktionsabnahme
(Folie 11) Welche vier Konsequenztypen unterscheidet die operante Konditionierung?
Konsequenz
Wirkung
Positive Verstärkung (C+)
Angenehmer Reiz → Reaktionszunahme
Negative Verstärkung (C−)
Wegfall eines unangenehmen Reizes → Reaktionszunahme
Direkte Bestrafung
Unangenehmer Reiz → Reaktionsabnahme
Indirekte Bestrafung (Time-Out)
Wegfall eines positiven Reizes → Reaktionsabnahme
Details merken (Mitschrift):
• Parallele zur Angststörung:
Verlassen einer Situation → kurzfristige Erleichterung → Verhalten wird verstärkt.
(Folie 12) Welche zwei Entwicklungsphasen der Verhaltenstherapie werden hier unterschieden?
1. Phase: Behaviorismus (seit 50er Jahren)
Fokus: Lerntheorien (klassische + operante Konditionierung)
2. Phase: Kognitive Wende / kognitiv-behaviorale Phase (seit 70er Jahren)
Fokus: kognitive Modelle + soziale Lerntheorien
(Folie 14) Warum wurde die rein behaviorale Perspektive erweitert – und wodurch?
Erweiterung um soziale Lerntheorie (ab 60er Jahren)
zentrale Annahme: Menschen sind soziale Wesen
Lernen geschieht durch Modelle (Modelllernen)
• genannt werden Albert Bandura und Arnold Lazarus.
(Folie 15) Was zeigt Banduras „Bobo Doll“-Beispiel zur sozialen Lerntheorie?
Kernaussage: Verhalten kann durch Beobachtung gelernt werden.
Kinder, die einen Film mit Gewalt gegen eine Puppe sehen, zeigen eher ähnliches Verhalten.
Wenn die Person im Film für Gewalt kritisiert wird, fällt die Ausführung weniger gewaltvoll aus (Lob/Kritik fließt ins Lernen ein).
(Folie 16–17) Was soll Köhlers Affenexperiment im Kontext der kognitiven Wende zeigen?
Lernen durch Einsicht statt nur Reiz–Reaktion.
Problem wird durch neue Kombinationen gelöst (z. B. Kisten stapeln / Stöcke kombinieren).
Details merken (Folie 17):
• Bezug: Buch von 1917, fand erst ab den 50er Jahren wissenschaftliche Beachtung.
(Folie 18) Was sagt das Epiktet-Zitat über die kognitive Perspektive aus?
Nicht die Dinge selbst, sondern Vorstellungen über die Dinge beunruhigen Menschen.
→ Psychisches Erleben hängt stark davon ab, wie etwas innerlich bewertet/vorgestellt wird.
(Folie 19) Welche Grundannahme macht die kognitive Perspektive über Erleben & Verhalten?
Annahme:
Erleben, Verhalten und Körperreaktionen werden maßgeblich durch kognitive Prozesse beeinflusst.
Implikation für Therapie:
Ziel ist die Veränderung kognitiver Prozesse.
(Folie 19) Was umfasst der Begriff „Kognitionen“ laut Folie?
Kognitionen = Aspekte des Denkens & der Informationsverarbeitung, z. B.:
Wahrnehmungen, Erwartungen, Interpretationen
Bewertungen von Ereignissen
Lebensregeln, Schemata, Einstellungen, Überzeugungen
Grundhaltungen, Grundannahmen, innere Bilder
(Folie 20) Welche zwei zentralen Begriffe stehen bei Ellis und Beck im Vordergrund?
Rational-Emotive Therapie (Ellis, ab 1957): Bedeutung „irrationaler Annahmen“
Kognitive Therapie (Beck): Rolle „automatischer Gedanken“ und Grundannahmen
(Folie 21) Wie ist das ABC-Modell der kognitiven Therapie aufgebaut?
A:
A – Activating Event
→ Auslösendes Ereignis
B – Belief
→ Bewertung / Überzeugung
C – Consequence
→ Emotionale & verhaltensbezogene Konsequenz
→ Nicht das Ereignis selbst (A), sondern die Bewertung (B) bestimmt die Reaktion (C).
(Folie 22) Wie beschreibt Beck den Zusammenhang zwischen Grundannahmen und Reaktion?
Struktur laut Folie:
Grundannahmen / Schemata („Ich bin nicht liebenswert“, „Allein bin ich hilflos“)
↓ beeinflussen Regeln / bedingte Annahmen („Sage und mache nichts Unangebrachtes, sonst wirst du abgelehnt“)
↓ führen in konkreten Situationen zu Automatischen Gedanken
→ daraus entstehen Emotionen & Verhalten
(Folie 22) Wie sieht das konkrete Beispiel im kognitiven Modell aus?
Situation:
Bekannte erscheint nicht zur Verabredung
Automatische Gedanken:
„Ich muss etwas falsch gemacht haben.“
„Ich bin schuld.“
„Ich habe mich lächerlich benommen.“
Emotion / Verhalten:
Traurigkeit, Schamgefühl
Rückzugsverhalten, Vermeidung des Sportvereins
(Folie 23) Welche drei Entwicklungsphasen der Verhaltenstherapie werden insgesamt unterschieden?
1️⃣ 1. Phase: Behaviorismus (seit 50er Jahren)
→ Klassische & operante Konditionierung
2️⃣ 2. Phase: Kognitive Wende / kognitiv-behaviorale Phase (seit 70er Jahren)
→ Kognitive Modelle + soziale Lerntheorien
3️⃣ 3. Phase: „Dritte Welle“ (seit 90er Jahren)
→ Integrative Ansätze
→ Einbezug von Emotionen, Achtsamkeit, spezifischen Therapien
(Folie 24) Wie wird Verhaltenstherapie (VT) definiert?
Verhaltenstherapie (VT):
Erklärung und Behandlung psychischer Störungen mittels lerntheoretischer Prinzipien
Offizieller Name eines Richtlinienverfahrens
(Folie 24) Was kennzeichnet die Kognitive Therapie (KT)?
Kognitive Therapie (KT):
Zentrale Rolle dysfunktionaler Kognitionen für Entstehung & Aufrechterhaltung psychischer Störungen
Therapie zielt auf Veränderung der Kognitionen
(Folie 24) Was ist die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)?
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT):
Annahme: Psychische Störungen entstehen durch → Lernprozesse → kognitive Prozesse
Therapie mittels → behavioraler Methoden → kognitiver Methoden
• Am gebräuchlichsten
• Wird oft synonym für VT verwendet
(Folie 25) Was sind die 9 Grundprinzipien der Verhaltenstherapie?
Orientierung an der empirischen Psychologie
Orientierung an aktuellen Problemen
Bezug auf prädisponierende, auslösende und aufrechterhaltende Bedingungen sowie Ressourcen
Zielorientierung
Handlungsorientierung
Alltagsbezug
Transparenz
Hilfe zur Selbsthilfe
Evaluation, Ausdifferenzierung, Weiterentwicklung
(Folie 26) Welche drei Hauptgruppen von Strategien der Verhaltenstherapie werden unterschieden?
Laut Übersicht (Folie 26):
1️⃣ Fertigkeiten- / verstärkungsbasierte Strategien
2️⃣ Kognitive Strategien
3️⃣ Expositionsbasierte Strategien
(Folie 26 + Mitschrift) Was sind typische fertigkeiten- bzw. verstärkungsbasierte Strategien?
Fertigkeiten- / verstärkungsbasierte Strategien:
Selbstbeobachtung
Entspannung
Verhaltensaktivierung
Verhaltensverträge
Münzverstärkung (Token Economy)
Problemlösetraining (z. B. soziale Kompetenzen)
(Folie 26 + Mitschrift) Welche kognitiven Strategien werden genannt?
Kognitive Strategien:
Veränderung von Grundüberzeugungen → beeinflusst automatische Gedanken
Kognitive Umstrukturierung
Imagination & kognitive Probe
Modelldarbietung
Kognitionsevozierung
(Folie 26 + Mitschrift) Welche expositionsbasierten Strategien gehören zur VT?
Expositionsbasierte Strategien:
Exposition / Konfrontation
Reaktionsverhinderung
Cue Exposure
Imagery Rescripting & Reprocessing
• Ziel: Vermeidungsverhalten abbauen
• Reaktionsverhinderung: In der Situation bleiben, ohne das alte Verhalten auszuführen
(Folie 28) Wie beginnt der Therapieablauf in der Verhaltenstherapie?
Erste Schritte:
Anmeldung
Zuweisung
Vorkontakt
Erstgespräch
→ Einstieg in Diagnostik & Fallverständnis.
(Folie 31) Welche diagnostischen Schritte gehören zum Erstgespräch / zu den Sprechstunden?
Im Überblick:
Anamnese der Symptomatik
Klassifikatorische Diagnostik (ICD-10)
Psychopathologischer Befund
Psychometrische Diagnostik
Abklärung körperlicher Faktoren
ggf. ärztliches Konsil
(Folie 31) Was geschieht in den probatorischen Sitzungen?
Schwerpunkte:
Persönlichkeitsdiagnostik
Biographische Anamnese
Analyse von Lebensbedingungen
Funktions- und Bedingungsanalyse (SORKC)
(Folie 29 + 34) Welche Diagnosen erhält Frau H. laut Fallbeispiel?
Diagnosen:
F43.1 Posttraumatische Belastungsstörung
F33.0 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode
(Folie 33) Welche zentralen Aspekte zeigt der psychopathologische Befund bei Frau H.?
Ausgewählte Punkte:
Freundlich, zugewandt, guter Kontakt
Wach, bewusstseinsklar, orientiert
Keine formalen Denkstörungen oder psychotischen Symptome
Fast täglich Flashbacks
Stimmungsschwankungen
Leicht geminderter Antrieb
Suizidalität ausgeschlossen
(Folie 34) Welche somatischen Aspekte sind relevant?
Rechtsseitige Vertebralisdissektion als Folge des Unfalls
Marcumar 3 mg täglich
Keine somatischen Einschränkungen gegen Psychotherapie
Leichtes Übergewicht (BMI 24,6)
(Folie 35) Welche zwei Hauptziele verfolgt die Diagnostik in der Verhaltenstherapie?
Ziele der Diagnostik:
1️⃣ Ein Grundverständnis für die Problematik gewinnen
2️⃣ Ziele und Ansatzpunkte für die Therapie ableiten
→ Grundlage für Fallkonzeption & Therapieplanung.
(Folie 36) Welche Schritte umfasst der therapeutische Prozess als Problemlöseprozess?
Ablaufmodell:
Problemstellung
Problemanalyse
Zielanalyse
Mittelanalyse
Erprobung / Bewertung
→ Therapie = strukturierter Problemlöseprozess.
(Folie 37) Wann wird ein Zustand laut Problemlösemodell zum „Problem“?
Definition (nach Dörner, 1976):
Ein Problem entsteht, wenn:
sich eine Person in einem unerwünschten Zustand befindet
und nicht über die Mittel verfügt, diesen in einen erwünschten Zustand zu überführen.
(Folie 37) Nach welchen Kriterien wird ein Problem für die Therapie ausgewählt?
Problemauswahl-Kriterien:
1️⃣ Leidensdruck
2️⃣ Dringlichkeit
3️⃣ Veränderungsbereitschaft
4️⃣ Erfolgsaussichten / Realisierbarkeit
5️⃣ Äußerer Druck (Folgen eines Aufschubs)
(Folie 38) Was ist das Ziel der Bedingungs- und Funktionsanalyse?
Ziele:
(Problem-)Verhalten beschreiben, verstehen, erklären und vorhersagen
Ein schlüssiges Störungs- und Behandlungsmodell entwickeln
Therapieziele ableiten und passenden Behandlungsplan erstellen
(Folie 39) Was unterscheidet horizontale und vertikale Ebene?
Horizontale Ebene (Mikroanalyse):
Beschreibung des konkreten Problemverhaltens
Fokus: aktuelle Situation
Vertikale Ebene (Makroanalyse):
Analyse der Entstehung (Bedingung)
Analyse der Aufrechterhaltung (Funktion)
(Folie 40) Wofür steht das SORKC-Modell?
S – Stimulus
O – Organismus
R – Reaktion
K – Kontingenz
C – Konsequenz
→ Instrument der Mikroanalyse.
(Folie 42) Auf welchen vier Ebenen wird die Reaktion (R) analysiert?
1️⃣ Kognitiv (Gedanken)
2️⃣ Emotional (Gefühle)
3️⃣ Physiologisch (Körperreaktionen)
4️⃣ Verhaltensbezogen (Motorik)
(Folie 43) Welche kurzfristigen und langfristigen Konsequenzen zeigt das Beispiel von Frau H.?
Kurzfristig:
Reduktion von Anspannung (C−)
Erleichterung (C+)
Langfristig:
Aufrechterhaltung von Vermeidungsverhalten
Aufrechterhaltung dysfunktionaler Kognitionen
Depressive Entwicklung
Verschlechterung des Selbstbildes
(Folie 44) Welche Rolle spielt „O“ (Organismus) im Modell?
O = Schnittstelle zur Makroanalyse
Umfasst:
Selbstregulationssystem
Biologisch-physiologische Faktoren
Psychosoziale Faktoren
Lebensgeschichte
Persönlichkeitsstruktur
Kognitiv-emotionale Schemata
Grundbedürfnisse, Ziele, Werte
→ Beeinflusst, wie ein Stimulus verarbeitet wird.
(Folie 46) Was umfasst die Makroanalyse?
Makroanalyse ≈ Vertikale Verhaltensanalyse
Zwei Bestandteile:
1️⃣ Bedingungsanalyse
Prädisponierende Bedingungen
Auslösende Faktoren
2️⃣ Funktionsanalyse
Aufrechterhaltende Bedingungen
Funktionalität der Symptome
Leitfrage:
Warum entwickelt Person X jetzt diese Symptome –
und warum verschwinden sie nicht von selbst?
(Folie 47) Welche drei zentralen Elemente enthalten die meisten Störungsmodelle?
Laut Folie:
1️⃣ Prädisponierende Faktoren
2️⃣ Auslösende Faktoren
3️⃣ Aufrechterhaltende Faktoren
→ Diese drei Ebenen strukturieren die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen.
(Folie 47) Wie ist das Vulnerabilitäts-Stress-Modell zeitlich aufgebaut?
Drei Phasen:
1️⃣ Prädisposition / Vulnerabilität
→ Grundlegende Verletzlichkeit
2️⃣ Ausbruch / Exazerbation
→ Akuter Stressor führt zum Störungsbeginn
3️⃣ Aufrechterhaltung / Zukunftserwartungen
→ Mechanismen, die die Störung stabilisieren
(Folie 47) Welche zusätzlichen Einflussfaktoren nennt das Modell?
Zusätzlich berücksichtigt werden:
Personmerkmale × Umwelt-Interaktion
Eigendynamik der Störung
(Folie 47 + Mitschrift) Was versteht man unter der „Eigendynamik einer Störung“?
Eine Störung entwickelt ein Eigenleben.
Details aus Mitschrift:
Symptome können neue Symptome erzeugen
Beispiel: „Angst vor der Angst“ bei Panik
→ Störung stabilisiert sich selbst.
(Folie 47 + Mitschrift) Was sind aufrechterhaltende Faktoren?
Mechanismen, die bewirken, dass eine Störung nicht von selbst verschwindet.
Details merken (Mitschrift-Beispiel Frau H.):
Vermeidungsverhalten bringt kurzfristige Erleichterung
verhindert langfristiges Lernen
negative Erwartungen bleiben bestehen
→ Teufelskreis.
(Folie 52) Welche Schritte folgen nach Diagnostik und Probatorik im Therapieablauf?
Nach Erstgespräch & Probatorik folgen:
1️⃣ Indikationsentscheidung
2️⃣ Therapieziele & Prognoseeinschätzung
3️⃣ Therapieplanung
→ Danach: Durchführung der Psychotherapie
→ Begleitend: Monitoring & Verlaufsdiagnostik
(Folie 52 + Mitschrift) Was bedeutet Indikationsentscheidung?
Professionelle Entscheidung:
Liegt eine psychische Störung mit Krankheitswert vor?
Ist die Verhaltenstherapie geeignet?
Ist die Person fähig und motiviert, eine Therapie durchzuführen?
→ Kurzfrage: Ist die Therapie sinnvoll, notwendig und erfolgversprechend?
(Folie 53) Welche allgemeinen Ziele verfolgt Psychotherapie?
Reduktion von Leiden und Beeinträchtigung
Reduktion von Symptomatik
Veränderung belastender oder gefährlicher Verhaltens-, Emotions- und Einstellungsmuster
Entwicklung von Fähigkeiten zur Lebens- und Problembewältigung
(Folie 54) Was wird zu Beginn der Therapie gemeinsam geklärt?
Erwartungen
Konkrete Therapieziele
Zusätzlich wird unterschieden:
• Therapiemotivation
→ Motivation, Therapie zu beginnen und fortzuführen
• Veränderungsmotivation
→ Motivation, notwendige Veränderungen vorzunehmen
(Folie 54 + Mitschrift) Wovon hängt die Prognoseeinschätzung ab?
Laut Mitschrift:
Schwere der Störung
Ressourcen der Patientin/des Patienten
Wirksamkeit der gewählten verhaltenstherapeutischen Methoden
→ Einschätzung der Wahrscheinlichkeit, die Ziele zu erreichen.
(Folie 56) Was ist das zentrale Ziel der therapeutischen Beziehungsgestaltung?
Der Patient soll sich
gut aufgehoben fühlen
sich öffnen können
Die positive Beziehung unterstützt:
Anamnese
Diagnostik
Behandlungsplanung
Umsetzung auch belastender Interventionen (z. B. Konfrontation)
(Folie 57) Welche Basistechniken der Gesprächsführung werden genannt?
Basistechniken:
Aktives Zuhören
Empathie
Akzeptanz (achtsam, respektvoll, nicht wertend)
Struktur
Konkretisieren, Präzisieren, Spezifizieren
Geleitetes Entdecken
Zusammenfassen und Rückmelden
(Folie 58) Welche praktischen Maßnahmen stärken die therapeutische Beziehung?
Praktische Maßnahmen:
Positive Erfolgserwartung vermitteln
Glaubwürdiges Erklärungsmodell für Störung & Intervention
Gute Vorbereitung auf Übungen
Soziale Verstärkung
Häufige Zusammenfassungen & Rückmeldungen
Motivorientierte Beziehungsgestaltung
Unterstützendes nonverbales Verhalten
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