horizontale Gewaltenteilung
Legislative
Exekutive
Judikative
vertikale Gewaltenteilung
Bund
Länder
Kommunen
temporale Gewaltenteilung
Begrenzung der Macht auf Zeit
Art der Gleichheit in der attischen Bevölkerung
exklusive Gleichheit
Isonomie
attische Demokratie
Prinzipien und Wertehaltungen
demokratisch 3
Rechtsgleichheit und bürgerliche Gleichheitsrechte
vergleichsweise moderne individuelle Rechte und Möglichkeiten persönlicher Verwirklichung
hoher Grad politischer Aktivierung im demokratischen Prozess
undemokratisch 4
Fehlen rechtsstaatlicher Kernelemente, v.a. von Menschenrechten
rechtlich positivierte Diskriminierung aller Bevölkerungsgruppen
struktureller Ausschluss von Frauen aus dem demokratischen Prozess
Zwang zu politischer Partizipation <-> moderne Grundrechtsvorstellung
Organe und Institutionen
demokratisch 5
Phylengliederung
bürgerliche Mitbestimmung in der Ekklesia: Durchführung von Abstimmungen und Gesetzgebungsakten, Recht der Steuerbewilligung
gegenseitige Kontrolle der einzelnen Gremien
schnelle Rotation von Amtsträgern
-> Annuität von Beamtemposten
verfassungmäßige Haftbarkeit bei Amtsmissbrauch
Fehlen entwickelter Gewaltenteilung
Bestimmung von Ratsmitgliedern und Amtsträgern durch Los, unabhängig von ihrer tatsächlichen Kompetenz
kollektiv und öffentlich verhängte Individualstrafen (zB Ostrakismos) <-> rechtsstaatliche Prinzipien
erhebliche Machtkonzentration bei der Volksversammlung, wobei viele Personen aus strukturellen Gründen nicht teilnehmen können, zB Bürger des Umlands
Ausübung von Herrschaft
demokratisch 2
zeitliche Beschränkung des Archontats, keine Wiederwahl als Archon
Überprüfbarkeit der Regierungsgeschäfte
undemokratisch 2
keine Volkssouveränität (kein dauerhaft tagendes Parlament)
keine Grundsätze demokratischer Wahlen (zB keine geheime Abstimmung)
politische Willensbildung
demokratisch 1
freie politische Willensbildung durch Deliberation und Dialog
Großteil der attischen Bevölkerung von Willensbildung ausgeschlossen
Fehlen grundlegender Informationsstrukturen (zB freie Presse), da weitgehend orale Gesellschaft
Polis als politische, rechtliche und kultische Gemeinschaft
Demokratie
Autonomie
Autarkie
HRR
Karte
das Reich als Dachverband
Deutscher König und Stände
Machtbalance
Aufgeteilt in viele Fürstentümer/Reichsstädte
geistliche und weltliche Gewalt/Macht
Verhältnis von geislicher und weltlicher Macht heute
Artikel 4 GG
Glaubensfreiheit
Religionsfreiheit/Freiheit diese auszuüben
Verhältnis von weltlicher und geistlicher Macht im HRR
2-Schwerter-Lehre:
Jesus teilt Macht auf König/Kaiser und Papst auf
wichtige Ereignisse auf dem Weg zur Trennung von geistlicher und weltlicher Macht
12
800: Kaiserkrönung Karls des Großen
-> Kirche und weltl. Macht arbeiten eng zusammen
Reichskirchensystem
-> Bischöfe übernehmen Verwaltung für Kaiser und König
-> Könige/Kaiser setzen selbst Bischöfe ein (konnten lesen)
1076: Beginn Investiturstreits
1077: Gang nach Canossa
1122: Wormser Konkordat (Ende Investiturstreit)
1302: Bulle “Unam Sanctam” -> Dekret des Papstes:
Papst stellt sich über Könige und Kaiser
1303: Attentat von Anagni
-> Versuch der Könige Einfluss zu nehmen (Philipp der Schöne)
1517-1530: Reformation ind Deutschland
1530-1618: Hochphase der Konfessionalisierung
1555: Augsburger Religionsfrieden
-> Fürsten dürfen sich aussuchen welche Konfession in welchem Gebiet
1618-1648: 30 jähriger Krieg und westfälischer Frieden
18. Jhdt. Aufklärung
1802/03: engültige Trennung zwischen Kirche und Staat durch die Säkularisation Napoleons
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