Grundsturktur Logische Planung
zielformulierung -> Analyse der Voraussetzungen -> Entwurf eines Handlungsplans -> Durchführen der Handlung -> Kontrolle der Zielerreichung
Mindestbestandteile UVP
Kopf: Klasse, Datum, Lernfeld, Thema, Dauer,
Phasen
Zeitangaben + ggfs. Uhrzeit
Lehrerhandlung + Impulse + SuS-Handlung + EsA
Sozialform / Methode
Material / Medien
Differenzierung
Vollständige Handlung nach Schelten
Orientieren
Informieren
planen & Durchführen
bewerten & präsentieren
reflektieren
dokumentieren
Unterrichtseinstieg
Stundeneröffnung vs unterrichtseinstieg
Unterrichtseinstieg = Beginn des Unterrichtsthema
Gütekriterien von Lernsituationen und konkrete Überlegungen für PuG
Problemhaltig
Berufs- oder Lebensweltbezug
Realistisch
Subjektiv bedeutsam
Komplex
Exemplarisch
Veranlasst ein Handlungsprodukt selbstständig zu erarbeiten
Ohne Arbeitsauftrag lösbar
Ergebnisoffen
Schritte für ein gutes Zfg
Betroffenheit der SuS herausarbeiten
Vorwissen äußern lassen
Überblick schaffen
Vermutungen sollen Raum bekommen
Problembewusstsein stärken
Ziel soll dann konkret herausgearbeitet werden, Struktur wird vorgegeben (P-W-Z) + Relevanz für SuS
Bedeutung von zFg
Lernsituation vorlesen lassen und wiederholen
Definition des Ziels der Stunde
Aktivierung von Vorwissen und Setzung von Vorwissen
Schwerpunkte festhalten
Planung der Vorgehensweise - wie gehen wir vor um eine Entscheidung fundiert treffen zu können
Erarbeitungsphase
Echte Informationsvorbereitung
Orientierung an der Handlungssituation -> Fokus auf Ziel -> Grundlage des roten Fadens
Methode soll Problemstellung unterstützen (Methode ist nicht im Vordergrund)
Angepasst an das Ziel der Stunde
Wir laufen durch die Reihe und geben sinnvoll zeitzuschlag, wir trainieren die SuS schneller zu werden
Differenzierung: Am Schluss wieder aufgreifen! Angemessene Differenzierung, Strukturierungshilfen und tiefergreifende Aufgaben
Differenzierung soll nicht die Reflektion vorwegnehmen sondern dazu hinführen
Präsentationsphase
Räumliches zurücknehmen LK
Vorgehen: 1. SuS wiederholenn lassen warum sie etwas erarbeitet haben
Lesen Schritt für Schritt der Handlungsprodukt vor
Klasse meldet sich für Fragen oder Ergänzungen
Präsentator moderiert
LK verbessert und hebt wichtiges hervor (an der Tafel) und lobt
Kriterien guten PuG Unterrichts
Kontroverse Darstellung von Themen
Unterhaltsamer & moderner / aktueller Unterricht
Realitätsnahe Inhalte / Darstellungen
Methodenvielfalt
Vermuttling von Werten
Gutes Klassenklima / freie Meinungsäußerung
Sinnstiftende Darstellung der Themen
Kompetenzen des PuG Unterrichts
Berufs- und Arbeitswelt,
Zusammenleben in der Gesellschaft
Politische Strukturen und Mitwirkung
Wirtschaft und internationale Politik
-> Partizipationskompetenz, Urteilskompetenz, Wertekompetenz, Methodenkompetenz
-> Demokratiekompetenz
Kompetenzen VS Lernziele
Kompetenz = Wissen + Wollen + Handeln
Kompetenz = handelnder Umgang mit Wissen und Werten
Kompetenzen werden im Halnden gelernt und im Handeln gezeigt
Kompetenzen mit Beispielen
Fachkompetenz : Was sind die Bundesorgane?
Selbstkompetenz: eigene Interessen vertreten, eigene Handlungstendenzn reflektieren -> Blickwecksel
Sozialkompetenz: Gruppenarbeit, Diskussionen, Feedback geben und annehmen
Demokratiekompetenz: Relevanz der Demokratie kennen
Partizipationskompetenz: Handlungen ausführen, Bereitschaft an der Demokratie teilzunehmen
Urteilskompetenz: komplexe Situationen beurteilen, eisnchätzen und abgabe von Empfehlungen
Wertekompetenz: Erziehung zum mündigen Bürger, Fähigkeit zur toleranten Entwicklung
Methodenkompetenz
-> Handlungskompetenz = Bereitschaft und Befähigung der SuS sich in beruflichen, privaten und gesellschaftlichen Situationen sachgerecht, durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten
Sprache im PuG Unterricht
Impulse statt Fragen
Differenziertes Feedback
Bewusste Frage
Macht des Schweigens
Besonderheiten der Sprache im Fach PuG
Sprache Erstezen! Mimik, Gestik, stumme Impulse
Denkmuster über Sprache beeinflussen
Raum nutzen
Fragetechnik
Möglichkeiten zur Reflektion
Abstimmung - Analog per Handzeichen, Rot-grün-gelb-Abstimmung, Positionslinie
-> Nachfragen nach Gründen bei den SuS !!
Perspektivwechsel
Hüte Methode nach De Bono
Bildimpulse
ZfG Impulstechnik
Impulse:
- Stummer Impuls: Lehrkraft stellt keine Frage, sondern gibt einen non-verbale Anregung
(z.B. Zitat, Bild, Grafik), SuS werden durch Impuls aktiviert und motiviert
- Einsetzen von Mimik und Gestik (z.B. Hinweis auf das Whiteboard)
- Provokanter Impuls: bewusst kontroverse Aussage, die die Denkprozesse der SuS
anregt (Bsp.: „Wir kommen der Aufforderung einfach nach, alle vorgeschlagenen
Kandidaten auf die BR-Wahl-Liste aufzunehmen. Passt bestimmt.“)
Fragetechniken:
- Stellen offener Fragen und Vermeidung geschlossener Fragen, um Denkprozesse
anzuregen
- Vermeidung von Kettenfragen
- Sprechpausen einlegen, um Impulse/Fragen wirken zu lassen und Bedenkzeit zu
geben
- Vermeidung von Suggestivfragen
- Operatoren statt W-Fragen, um Frage-Antwort-Ping-Pong zu vermeiden, SuS sollen
mit Handlungsaufforderungen umgehen
Operatoren:
- handlungsleitende Verben, die den SuS klarmachen, was von Ihnen erwartet wird (z.B.
nennen, beschreiben, zusammenfassen, erläutern)
- ersetzen teilweise (W-)Fragen
- SuS erlernen gezielt verschiedene Kompetenzen
- Beispiele:
o „Erklärt bitte, wo in der Situation das Problem liegt.“ anstatt „Wer kann mir das
Problem nennen?“
o „Formuliert das Ziel.“ anstatt „Was ist das Ziel?“
o „Nennt mir Möglichkeiten, wie wir vorgehen können.“ anstatt „Wer weiß, was
wir machen können?“
Alle SuS fühlen sich angesprochen/abgeholt und kommen weniger durch die W-Fragen in den Rechtfertigungsmodus.
Aspekte zur Reflexionsphase PuG Unterricht
Perspektivenwechsel:
- Schüler betrachten ein Thema nicht nur aus ihrer eigenen Sichtweise, sondern
versuchen bewusst, sich in andere Rollen, Gruppen oder Positionen
hineinzuversetzen.
- Ziel ist es, die Komplexität politischer und gesellschaftlicher Themen zu erkennen,
andere Meinungen zu verstehen und zu respektieren.
- Der Perspektivwechsel passt besonders gut zu den Zielen des bayerischen
Lehrplans:
o Förderung von Mündigkeit und Urteilsfähigkeit
o Stärkung der Diskussionskompetenz
o Sensibilisierung für Pluralität und unterschiedliche gesellschaftliche Interessen
- Beispiel: Der Betriebsrat vertritt die Interessen der Arbeitnehmer. Inwiefern kann der
Betriebsrat auch positiv für die Arbeitgeberseite zu bewerten sein?
Demokratie- und Wertebildung:
- Auf der Grundlage des im Grundgesetz verankerten Menschenbildes – das
insbesondere auf der Achtung der Menschenwü rde, dem Schutz der Persönlichkeits-
und Freiheitsrechte und einer demokratischen Gesellschaftsordnung beruht –
entwickeln die SuS Demokratiekompetenz.
- Wertekompetenz: Vermittlung und Reflexion von Werten wie Gerechtigkeit, Freiheit,
Solidarität, Gleichberechtigung, Toleranz und Rechtsstaatlichkeit.
- Demokratiekompetenz: Verständnis für Grundrechte, Beteiligungsformen und
gesellschaftliche Aushandlungsprozesse.
- Beispiel: Inwiefern spiegeln sich demokratische Prinzipien und die Grundrechte im
Betriebsratsgremium wider?
Politisches Warum:
Das „Politische Warum“ ein Ansatz, der SuS dazu anregt, die Hintergründe, Ursachen und
Zusammenhänge politischer Themen und Entscheidungen zu hinterfragen. Es geht nicht nur
um das „Was“ (Inhalte und Fakten) oder das „Wie“ (Prozesse), sondern darum, warum
politische Strukturen, Gesetze oder Entscheidungen existieren und welche Werte und
Interessen dahinterstehen.
- Tiefere Reflexion: SuS lernen, nicht nur oberflächliche Fakten zu betrachten, sondern
die Ursachen und Beweggründe politischer Entscheidungen zu erkennen.
- Verbindung zur Lebenswelt: Das „Warum“ hilft den SuS zu verstehen, warum
politische Maßnahmen sie persönlich betreffen, z. B. der Betriebsrat
- Beispiel: Warum ist die Existenz eines Betriebsrats so wichtig?
Kopfstand-Methode: Was wäre, wenn es keinen Betriebsrat gäbe?
Nennen Sie 1-5 Bereiche in welchen der PuG-Unterricht eine Lebens- und
Orientierungshilfe sein soll. Erklären Sie, anhand eines Bereiches, wie dieser mittels PuG-
Unterricht gefördert wird.
Berufs – und Arbeitswelt
Zusammenleben in der Gesellschaft,
politische Strukturen und Mitwirkung sowie
Wirtschaft und
internationale Politik
hier Beispiel aus eigenem Unterricht z.B. Betriebsrat als Mitbestimmungsorgan innerhalb des
Betriebs für Azubis, Tarifverträge und ihre Vorteile hinsichtlich Arbeitsbedingungen usw
Kompetenzen PuG
Demokratiekompetenz:
- Fähigkeit und Bereitschaft, die Möglichkeiten politischer Beteiligung zu kennen und zu
nutzen,
- sowie Chancen des erfolgreichen Einsatzes in konkreten Situationen zu beurteilen.
Partizipationskompetenz:
Urteilskompetenz:
Fähigkeit und Bereitschaft zu differenzierter und rationaler Sach– und Wertebeurteilung
sozialer Prozesse und politischer Entscheidungen.
Wertekompetenz:
- Fähigkeit und Bereitschaft zu toleranter Auseinandersetzung im Rahmen der
verfassungsrechtlichen Bestimmungen mit anderen Standpunkten sowie
Fragenkatalog PuG Goldberg
- die Entwicklung eigener Wertvorstellungen auf der Basis des Wertekanons des
Grundgesetzes und der Landesverfassung.
Methodenkompetenz:
- Fähigkeit und Bereitschaft sich die Informationsgrundlage für eine erfolgreiche Orientierung
und Lebensgestaltung in der freiheitlich-demokratischen Gesellschaft zu schaffen.
UVP Ziele
Frage 1: „Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg“ – Was bedeutet diese Aussage
konkret in Bezug auf unseren (PuG-)Unterricht?
- Ohne Ziel kein Weg – erst mit festgelegtem Ziel kann ich Unterricht planen
- Ohne Ziele ist der Lernerfolg nicht überprüfbar
- Der Unterricht muss den Lehrplan erfüllen
Dort sind die Kompetenzen aufgeführt
(Zu Beginn der U-Planung muss ich mir anhand des Lehrplans überlegen, welche Inhalte
thematisiert und welche Kompetenzen genau gefördert werden sollen. Dann erst kann ich
Problemsituation, Methodik, Material etc. entwerfen.)
Checkliste zur Vermeidung des Abreißens des roten Fadens
Kriterien der Lernsituation einhalten
Lässt die LS ein Handlungsprodukt zu welches die Handlung löst?
Gibt es Impulse / Fragen die das ZfG stimmig auf das Provlem & Ziel lenken
Erarbeitung: Ist das LS stehts erforderlich?
steht am Ende der Stunde die Lösung für das Problem?
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