CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy, McCoullough)
integration und indikation
- Integration: VT,kognitiv, Übertragungsbasiertes Arbeiten PA
- Indikation: spezifisch chronische Depressionen
o Belasteter
o Häufiger Komorbidität, frühes Träume, Suizid
o Höhere Inanspruchnahme (Profitieren weniger von herkömmlichen Therapien, Placebo, Selbsthilfe)
CBASP
- Annahmen:
o kognitives Defizit in Äthiologie = erworbenes Lern und Reifungsdefizit in Entwicklung
o Wahrnehmung entkoppelt von Umwelt (Wahrnehmungsdilemma
§ Handlungskonsequenzen≠Handlungsleitend (Piaget präoperatorisches Funktionsniveau)
· Kann sich zwingenden Aspekten eines Unmittelbaren Reizes nicht entziehen
· Kann sich nicht vorstellen wie Objekt vor änderung ausgesehen hat
· Nimmt an, dass alle so denken (Egozentristisches Denken)
§ Dadurch Ursache und Aufrechterhaltung Kognitionen und Verhalten
§ Gewünschte interpersonelle Ergebnisse nicht erreichbar
Ziele und Wirksamkeit
§ Verhaltenskonsequenzen zu beachten
§ Authentische Empathie entwickeln
§ Soziale Problemlöse und Bewältigungsstrategien anwenden
§ Interpersonelle Heilung früher Traumata
- Wirksamkeit
o Metaanalyse von 6 RCTs
o CBASP vs TAU g=0.44
o Übersicht und Zeitanteile
o Thera bringt kontrolliert persönliches ein (KpE)
§ Annahme dass Schäden der Entwicklungsgeschichte eine konstruktive therapeutische Beziehung blockieren
§ Ziel neuer korrigierender Beziehungserfahrung in der Therapie
· Thera selbst ist Konsequenz indem eigenen Reaktion und Gefühle gezeigt werden
o Erwartungsverletzung (eg keine Negative Reaktion löscht vermeidungsverhalten)
o Interpersoneller Kontext zur Empathie-entwicklung
§ Herausforderungen (Kiesler Kreis)
· Distanz/Feindseeligkeit
§ Natürliche Reaktion: gleiches mit gleichem
§ Thera: reagiert freundlich, spricht es aber an
· Dominanzfalle (Dominanz führt typischerweise zu unterwürfigkeit und reversed)
o Interpersonelle Diskriminationsübung
§ Thera verdeutlicht unterschied zwischen eigenem Verhalten und dem Wichtiger Bezugspersonen
Situationsanalyse Inhalt+ Ablauf
§ Bestimmtes interpersonelles Ereignis im Fokus
§ Hausaufgabe: Copin Survey Questionaire
§ Erhebungsphase
· Was ist passiert
· Interpretation dessen
· Was hat man selbst getan
· Ende des Ereignisses/Ergebnis
· Gewünschtes Ergebnis
· Wurde das Ergebnis Erreicht ?
§ Lösungsphase
· Revision ungeeigneter Ziele (Erreichbar?)
· Revision ungeeigneter Interpretationen
o Zutreffend, hilfreich, fehlende Interpretationen hinzufügen
· Veränderung Verhalten
· Nachbereitung (Was gelernt?)
· Generalisierung auf andere Situationen
Ziele der Situationsanalyse
o Übertragungshypothesen
Emotionsfokussierte Therapie (Greenberg,McCoullough, Elliot)
Integration u Annahmen
- Integration: Humanistische Annahmen, Emotionstheorie und Gestalttherapie
- Annahmen
o Zentral: Erfahrungen gespeichert emotionale Schemata Bewertung von Erfahrungen
o Patient*in=Dynamisches System aus interagierenden Elementen Unterschiedliche emotionale Prozesse
§ Adaptiv vs maladaptiv (je nach auf Emotion folgende Handlung)
§ Primär vs Sekundär (je nachdem auf welche Emotion die Hadlung folgt)
§ Instrumentell (manipulative Handlung)
Therapieansatz
o Zwei Stuhl Dialog Betrachtung innerer Erlebnisbezogener Stimmen innere Prozesse erleb/bearbeitbar machen
o Grundprinzipien zum ändern von Emotionen: Wahrnehmung, Regulation, Reflexion, Transformation in neue Emotion
o Basis
§ Thera Beziehung
§ Direktiv, leitender Stil
§ Therapeutische techniken
§ Aktivierung adaptiver und Reflexion maladaptiver Emotionen
Für Paare
o Fokus auf Interaktionsmuster und Emotionen in Partnerschaft
o Ziele:
Mentalisierungsbasierte Therapie
Integration, Indi und Definition (ineffektives) Mentalisieren
- Integration: psychodynamische Therapien (und kognitionswissenschaften)
- Indikation: Persönlichkeitsstörung mit externalisierenden Problemen (v.a Borderline) früher nur stationär und Borderline heute auch ambulant und für andere Störungsbilder
- Mentalisieren (effektiv)
o Eigene Affekte Wahrnehmen und als Basis eigener Handlung begreifen
o Fähigkeit verhalten basierend auf mentaler Befindlichkeit zu interpretieren
o Einsicht dass eigene Interpretation Fehler enthalten kann Revidieren möglich
- Ineffektive Mentalisierung
o Teleologischer Modus ( Beobachtung X beweis dass Y)
o Psychische Äquivalenz (Wenn ich mich so fühle dann ist es so)
o Pseudomentalisieren (überinterpretieren, „Gedankenlesen“ anderer ohne das affektiv gespürt wird)
o Erstmal wohlwollend Patient*in ankommen lassen
o Bei hoher anspannung (non mentalistische modi Patient*innen hier nicht in der lage komplizierte Fragen zu beantworten andere Verfahren brechen zusammen)
§ Supportive Interventionen
§ Nicht effektives Mentalisieren unterbrechen/Pseudomentalisieren herausfordern
§ Stoppen und anhalten/Stoppen Zurückspulen und Explorieren
o Niedrige Anspannung
§ Mentalisierende Exploration von Fokalthemen
§ Aktiveiren von Mentalisierungsaspektien die Klient*in sonst wenig nutzt
o Keine Deutungen (werden oft aversiv erlebt, nicht verstanden
Ablauf
Wirksamkeit
o 75 RCTs
o Psychotherapie ist Effektiver als TAU, MBT und TAU haben keine signifikanten Unterschiede
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