Von welchen Fragen lenkt der Schulenfokus ab?
Unterschiedliche Ansätze von Verfahrensübergreifenden Ansätzen (zur optimierung therapie)
- Integrativ
- Mechanismenbasiert
- Personalisiert (Identifikation optimaler Kombination der Merkmale; Thera, Pat, Behandlung)
- Datengestützt
- Anteile am Therapieerfolg je nach Wirkfaktor + Unspezifische Wirkfaktoren
- Unspezifische Wirkfaktoren
o Hoffnung/Besserungserwartung
o Korrigierende emotionale Erfahrungen
o Therapiebeziehung/soziale Verbindung
o Perspektivwechsel
o Klärung und Einsicht
o Desensibilisierung/Problemaktualisierung/Habituation
o Kompetenzerwerb/-aktivierung
- Common Component Model (Frank)
o Erwartung von Hilfe/Glaube von therapie
§ Gestützt durch vertrauensvolle Therabeziehung und, Institutionalisierten Rahmen
o Gangbarer Lösungsweg (durch plausible Erklärung/Therapierational)
§ Unterstreichen kompetenz der Thera
§ Führen zu Auseinandersetzung mit problemen
o Untersuchung Therapiebeziehung
§ Definition: Übereinstimmung der Ziele und Aufgaben in der Therapie, wechselseitiges Vertrauen Helping Alliance Questionaire
§ Ergebnis
· Metanalyse 295 Studien
· g= .28
o Equally big as Empathie und etwas kleiner als persönliche Beziehungen der Klient*innen .38
o Besteht aus Thera, Patientinnen(am deutlichsten) und Beobachtersicht
o Bleibt bei diversen Kontrollen bestehen (ua. Verfahren, Länder, Setting)
o Untersuchung Erwartung
§ Positive Erwartung haben bei medizinischen und Pharmakologischen Therapien positiven Einfluss
§ Einfluss auf Erwartungen durch Dispo, Erfahrungen und soziale Medien
- Wirkfaktorenansatz nach Grawe
Übersicht
o Problemaktualisierung
§ Thematisierter Problembereich wird intensiv und in allen Facetten erlebt (Aktivierung gesamtes Störungsnetzwerk)
§ Prinzip der Realen Erfahrung Setting wählen in dem das Problem auch auftritt (bei interaktionellen problemen Gruppe, Phobie Expo, ggf auch übertragung)
§ Theras sollen möglichst viele Methoden zur Problemaktivierung kennen
o Motivationale Klärung
§ Schaffung kognitiver Repräsentationen zu problemrelevanten Sachverhalten
§ Motivationale Klärung = entwickung individuelles Zielsystem das hinter Problemverhaltens Steht
· Methoden
o GT: Verbalisieren Emotionaler Erlebnisse
o VT: Verhaltensanalyse/Plananalyse
o PA: Erzielen von Einsicht
o Ressourcenaktivierung und Komplementäre Beziehungsgestaltung
o Ressourcenaktivierung
§ Explizite und Implizite aktivierung/Nutzung der Stärken der Patientinnen
· Sollen intensiv erfahren
· Thera muss Ressourcen wahrnehmen und Belege dafür kennen
o Komplementäre Beziehungsgestaltung
§ Thera verhält sich so dass interpersonale Ziele des Pat erfüllt werden erhöht den Beziehungskredit
· Idr dass sich pat wohlfühlen und Thera mögen
§ Ziel: mit Beziehungskredit wirtschaften (nicht ausmaxxen)
o Problembewältigung
§ Ziel: Bewältigungsstrategien lernen und Selbstwirksamkeit steigern
§ Beispiele
o Implikation/Schlussfolgerung
§ In der Ausbildung : schulendenken überwinden störungsspezifsche Interventionen anhand der Evidenz + allgemeine Wirkfaktoren
§ Forschung:
· Identifikation weiterer übergreifender Wirkfaktoren
· Identifikation von Indikationsregeln (Bedingungen)
· Wirkfaktoren in konkrete Handlungsregeln übersetzen
Schwerpunkte der Ansätze
Probleme Aktueller Praxis
§ Durch Konkurrenz einsichts- und übender Verfahren wird sowohl als auch zu entweder oder
· einseitige Betrachtung von Problemen unter motivationalen vs Kompetenz Aspekten
§ Deutsches Ausbildung System durch die Schulen verankert
§ Übergreifende Wirkfaktoren sind sehr abstrakt und schwer in konkrete Interventionen zu übersetzen
o Häufigkeit von Verschlechterung/Abbruch der Therapie
o Prädiktoren ungünstiger Therapieverläufe
Patient Factors
Therapist Factors
Therapy Processes
Wider Context
o Einfluss Therapeutische Kompetenz Therapieoutcome
§ Deutliche Unterschiede zwischen Superschrinks (12,5%) großem Mittelfeld und Therapeutinnen mit durchschn. Verschlechterungen (11%)
§ Superschrink besonders ausgeprägt bei belasteten Patient*innen
§ Auch Theras durch Better than average effect betroffen (90% denken sie sind top 25%)
Eigenschaften Superschrinks
§ (weniger Therapeutische Erfahrung aber schlecht erforscht)
· Gute Therapiebeziehung
· Sehen mehr relevante Aspekte eines Problems
· Urteilen schneller u fehlerfreier
o Unterscheiden sichere und unsichere Schlüsse besser
· Besseres Selbstmonitoring
· Raupe nimmersatt beim Lernen
· Stabiles Selbstbewusstsein und demütige Haltung
· Ausgeglichenes Privatleben
Wie können Theras Therapieverläufe optimieren
§ Theras sind schlecht darin negative Verläufe zu sehen
· (selbst wenn explizite info 8% verschlechtern sich nur neg. prognose für 0.5% der Patienten
o Die als ungünstig einkategorisierten 0.5% nur jede 3te Person tatsächlich schlecht
o 37 Pat nicht erkannt oder Verschlechterung als besserung interpretiert
Feedback(Patient*innen Ratings) zu laufenden Therapien einholen + Hinweise zur Verbesserung = bessere Effekte bei schlecht laufenden Therapien
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