- Philosophische Vorstellungen (KT)
o Sokrates bemühen dingen auf den Grund zu gehen und nicht bei Augenscheinlichkeit bleiben
o Epiktet: Dinge nicht mit Vorstellungen verwechseln/Vorstellung statt Dingen beunruhigt Menschen
Definition Kognition
- Unterschiedlich von therapieansatz zu Therapieansatz
o Wahrnehmung/Interpretation von ereignissen
o Selbstgespräche
o Situationsübergreifende Annahmen/Schemata
o Automatische Gedanken
o Innere Bilder/Vorstellung
Rational-emotive Therapie (Ellis)
Beginn+Annahmen
- Beginn 1957
- Annahme: Erleben geprägt durch innere Leitsätze, Neruotisches Verhalten ist Folge irrationaler Annahmen (Studien belegen Assoziation der beiden: r=0.38)
o Absolute Forderungen (xY muss…)
o Globale negative Selbst und Fremdbewertung
o Katastophendenken
o Niedrige frustrationstoleranz (I cant stand this)
Methoden/Modelle
- Sekundäres ABC/Symptomstress: Symptom Konsequenz einer Situation (zb.Angst) wird selbst zur Auslösenden Situation einer neuen ABC Bewertungskette
- Arten der Disputation (abcDe)
o Logischer Disput: Klient*in auf Logische fehler/Wiedersprüche zwischen zwei Aussagen konfrontiert
o Empirischer Disput: aussagen der Kient*in werden bezüglich Wiedersprüchen zu erfahrbaren Welt konfrontiert (zb.Verhalten, Erlebnisse, Leistungen)
o Hedonistischer Disput: Konfrontation mit negativen Konsequenzen einer Aussage/Annahme
Therapeutischer Prozess
Kognitive Therapie nach Aaron T Beck
Basics und Modell
- Unzufrieden mit PA Depressionstherapie
- Zusätzlich zu Ellis nicht nur algemeine einstellung sondern Betonung der einzelnen Gedanken (automatic thoughts)
Grundannahme Kognitiver Verfahren und Maladaptive Kognition
- Grundannahme: Situation/Activating event Kognition/Belief Reaktion/Consequence
o Im Störungsfall: Situation maladaptive Bewertung Psych. Störung
- Maladaptive Kognition
o Nicht realitätsgerecht/verzerrt, unlogisch, empirisch unbelegbar
Selbstschädigend, nicht zielführend
- Liste Der Denkverzerrungen nach Beck
o Willkürliches Schlussfolgern (Schlüsse ohne Faktenbeleg)
o Selektive Abstraktion (Fixierung auf Details die andere übersehen)
o Übergeneralisieren ( X ist/passiert IMMER)
o Maximieren und Minimieren (Kadastrophendenken/Erfolge abwerten)
o Personalisieren (Äußeres auf sich beziehen)
o Dichotomes Denken (Alles oder nicht)
§ Überschneidungen Möglich/geringe Trennschärfe
Ziel und MEthoden
o Ziel: Rationales/wissenschaftliches Denken beibringen emotionale -/Verhaltenssymptome reduzieren
o Methoden
§ Vermittlung des Kognitiven Modells
§ Identifikation dysfunktionaler Gedanken/Grundannahmen
§ Überprüfung der Richtigkeit von Gedanken an Realität
§ Bewertung der Funktionalität von Gedanken
§ Umsetzen ins Handeln
· Thera is Aktiv Problem = gemeinsame Aufgabe
o Eigene Wertesysteme züchückhalten, Patientinnen durch Fragen zur eigenen Schlussfolgerung bringen guided discovery
Metakognitive Ansätze
BAsics
- Annahme, Psychische Störung= nicht nur andere kognitive Inhalte sondern abweichende kognitive Prozesse
o Positive Metakognition: alle Annahmen das gedankengänge zielführend sind (selbst wenn Falsch/maladaptiv)
o Negative Metakognition negative Annahmen über Gedankengänge
- Umgangsstile mit Trauriger Stimmung (immer auch inhalte vermischt)
o Grübeln (aufmerksamkeitslenkung negative Gedanken)
§ Ruminativer Denkstil mit (Vulnerabilität, Anfängen von Episoden, und länge und schwere) Depression assoziiert
o Ablenkung (Aufmerksamkeitslenkung angenehm/neutrale Gedanken)
o Achtsamkeitsbasierte Selbstaufmerksamkeit ( nicht wertende Bewusstheit augenblicklicher mentaler Zustände)
Techniken
MEtakognitive ansätze
Inhalte
o Aufmerksamkeitstraining (weg von negativ-selbstfokussiert external)
o Losgelöste Achtsamkeit
o Disputation metakognitiver Überzeugung (Positiver und negativer metakognition)
o Verhaltensexperimente
Achtsamkeitsbasierte Ansätze
Allgemein
- Weniger Inhalte, Fokus noch mehr auf prozessen
o Anders als bei klassischer CT: Ziel ≠ Veränderung Gedanken Andere Einordnung/Haltung gegenüber Gedanken als Passageres Phänomen
- Mindfulness Based Cognitive Therapie
- Acceptance and Commitment Therapy
o Basierend auf MB- Stress Reduction entwickelt zur Rückfallprophylaxe bei Depression, da Annahme:
§ Neigung zu rumination
§ Negative Gedankenmuster können wiederaktiviert werden
o Ziel: dysfunktionale Denkmuster/Rumination erkennen u stoppen
o Dauerhafte Kultivierung von Achtsamkeit (nicht wertende Aufmerksamkeitslenkung)
o Anwendung: Gruppenkurse (ambu u stationär)
o Elemente aus GT, VT, Achtsamkeit
o Tendenz aversiver Erfahrungen zu meiden psychische Störung
§ Symptomkontrollversuche =Aufrechterhaltung
o Akzeptanz und Aushalten negativer Emotionen (negatives als notwendig sehen)
o Verhalten ≠Schmerzreduktion Erreichen von Zielen
§ Arbeit an Persönlichen Zielen die eigenverantwortich verfolgt werden
- Potentielle Wirkmechanismen Achtsamkeitsbasierter Ansätze
Kritik und Evidenz an der 3ten Welle
- Kritik an Begriff: 3.Welle
o Neuentwicklungen lassen sich mit Begrifflichkeiten und Modellen der CBT beschreiben und nutzen auch ihre Methoden
o Unklare Zuordnung der Verfahren
o Mangelnde Konzeptionelle Homogenität
- Vergleichbare Evidenz/keine Überlegenkeit CBT
o Verbesserungen auf verschiedenen Wegen Erreichbar= größerer Therapeutischer Handlungsspielraum
Wirksamkeit der KVT(=CBT)
Lage,Effekte,Responseraten
- Studienlage : 10 Mal so viele Studien wie für alle anderen Therapieformen zusammen (dutzende bis hundert zu Jedem Störungsbild und Erwachsene vs Kiju)
- Effektstärken im Schnitt
o Bei schweren Störungen (Sucht, BiPolD, Schizo) =klein bis mittel
o Affektiv und Angst = groß
§ Stabil (sogar Wachstum im Follow up) und auch auf komorbide Probleme/Lebensqualität (keine Symptomverschiebung)
- Responseraten bei vielen Problemen Höher (va Angst/Zwang)
- Wirkfaktoren KVT
o Metaanalyse Basierend auf Umfassenden Metaanalysen(558 Stück)
o Beste Evidenz: kognitive du verhaltensorienierte Intervention bei Angst und Depression
o Within Session: therapeutischen allianz und Hausaugaben= Prädiktoren positiver Veränderung
o Aber weiterhin bedarf nach mehr und spezifischerer Forschung (klinische Kontexte, Elemente der Beziehung ect.) Forschungslücke
Wissenschafltliche und Sozialrechtliche Anerkennung
- WBR 2003: Anerkennung in allen Bereichen außer Hirnorganisch (Bei kindern alle 7 geprüfte Bereiche)
- Sozial Recht:
o Erste Richtlinie vertragsärztliche Versorgung 1967: nur Analytische und TP 1987 aufnahme VT
§ Damals noch keine Methodenbewerdung/Evidence based medicin
o 2007 Antrag durch Vorgäger des Spitzenverbandes bund der KrankenK.: „ Prüfung aller drei zugelassenen Verfahren
§ 2019 Einstellung des Prüfverfahrens durch GBA, da methodische und kozeptionelle einschänkungen und parallele Entwicklungen (anerkennung systemischer Verfahren) wichtiger.
Entwicklungsfelder der KVT
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