Botanische Namen nennen von
Sauerkirsche
Quitte
Tafeltraube
Walnuss
Haselnuss
Himbeere
Pfirsich
Kiwi
Zwetschge
Rote Johannisbeere
Prunus cerasus
Cydonia oblonga
Vitis vinifera subsp vinifera
Juglans regia subsp regia
Corylus avellana
Rubus idaeus
Prunus persica
Actinidia deliciosa
Prunus domestica
Ribes rubrum
Botanischer Name der Erdbeere
Fragaria x ananassa
Botanischer Name Kulturapfel
Malus domestica
Botanischer Name Kulturbirne
Pyrus communis
Nennung jeweils drei Obstarten zu:
A) Kernobst
B) Steinobst
C) Beerenobst
D) Schalenobst
A) Malus domestica, Pyrus communis, Cydonia oblonga
B) Prunus persica, Prunus domestica, Prunus avium
C) Ribes-Arten, Rubus-Arten, Vaccinum corymbosum, Hippophae rhamnoides
D) Juglans regia subsp regia, Corylus avellana, Prunus dulcis, Castanea sativa
Pflanzenhormone
Pflanzenfarbstoffe, Sekundäre Pflanzenstoffe
Nährstoffe und deren Funktion
5 Gründüngungspflanzen (deutscher Name)
Sonnenblume, Inkarnatklee, (Feld-)Erbsen, Ölrettich, Gelbsenf, Phacelia (Bienenfreund), Buchweizen, Bitterlupine
Jeweils zwei Pflanzen (botanischer Name) die am Einjährigen oder zweijährigen Holz tragen
Am einjährigen Holz:
Prunus cerasus (Ausnahme sind neuere Sorten in denen Süßkirsche mit eingekreuzt wurde)
Am zwei- oder mehrjährigen jährigen Holz:
Prunus avium
Obstgehölze für Weinbauklima
Vitis vinifera supsp vinifera
Castanea sativa
Diospyros kaki
Ficus carica
Prunus dulcis
4 Wildobstarten mit botanischen Namen
Rosa rugosa - Kartoffelrose
Crataegus spina alba - Weißdorn
Prunus spinosa - Schlehe
Vaccinum myrtillus - Waldheidelbeere
Amelanchier lamarckii - Felsenbirne
Hippophae rhamnoides - Sandddorn
Cornus mas - Kornelkirsche
Aronia melanocarpa - Apfelbeere
Je drei Sorten(????) für
b) Steinobst
a)
b)
2 Befruchtersorten für Boskoop
Cox Orange
Goldparmäne
James Grieve
Weißer Klarapfel
7 Apfelsorten nach Reifezeit geordnet und zu drei Sorten eine Mutation
Mutationen:
Gala -> Schniga
Elstar -> Dalistar
Braeburn -> Mariri Red
Fuji -> Kiku
3 triploide Apfelsorten
Jonagold
Boskoop
Gravensteiner
Holsteiner Cox
5 Birnensorten nach Reifezeitpunkt geordnet
5 Apfelsorten und eine Mutation dazu
Gala -> Royal Gala
Berlepsch -> Roter Berlepsch
Jonagold -> Jonagored
2 Obstarten die zur Familie Rosaceae gehören
Malus domestica, Pyrus communis, Prunus
Beispiele für Artbastarde
Jostabeere -> Ribes x nidigrolia
Süßkirsche botanischer Name und drei Sorten
Sorten:
Burlat -> Reifezeit 2.-3. Kirschwoche
Bellise -> 3.-4. Kirschwoche
Samba -> 4.-5. Kirschwoche
Kordia -> 6. Kirschwoche
Regina -> 7. Kirschwoche
5 Pflaumen und Zwetschgensorten jeweils, nach Reife sortiert
Zwetschgen -> Erntezeit Anfang Juli - Ende September
Katinka -> Reifezeit 3.-4. Zwetschgenwoche (Mitte - Ende Juli)
Cacaks Schöne -> 5.-7. Zwetschgenwoche (Ende Juli - Mitte August)
Topfive -> 6.-8. ZW (Anfang - Mitte August)
Hanita -> 7.-9. ZW (Mitte - Ende August)
Große Hauszwetschge -> Ende August - Mitte September
Toptaste -> 8.-10. ZW (Anfang - Mitte September
Presenta -> 12.-13. ZW (Mitte - Ende September)
Pflaumen ->
Ontariopflaume (selbstfruchtbar) -> Anfang August - Anfang September
Avalon -> Mitte August
Königin Victoria (Selbstfruchtbar) -> Mitte August - Mitte September
Ontario:
Avalon:
Königin Victoria:
3 essbare Wildfruchtobstgehölze
Crataegus succulenta - Saftweißdorn
Mespilus germanica - Mispel
Aronia melanocarpa - Apfelbeere, Aronia
Lonicera kamtschatka - Maibeere, sibirische Blaubeere
Sambucus nigra - Holunder
Prunus spinosa - Schlehe, Schwarzdorn
Rosa canina - Hundsrose, Hagebutte
Sorbus aucuparia - Eberesche, Vogelbeere
Hippophae rhamnoides - Sanddorn
Corylus avellana - Haselnuß
Berberis vulgaris - Berberitze
Apfelbäume mit verschiedenen Eigenschaften für:
1.) kleiner Hausgarten, frühe Reifezeit
2.) Streuobstwiese, mittlere Reifezeit
3.) Spalier, späte Reifezeit
1.) frühe Sorte, robust gegen Krankheiten, mittelschwachwachsend
Gerlinde (Ende August/Anfang Sept) -> resistent gegen Schorf, wenig anfällig für Mehltau
Alkmene (Anfang/Mitte September) -> robust, aber nicht schrofresistent
Rebella (Mitte September) -> allgemein resistent, Buschbaum/Spalier - mittelstarkwachsend
2.) robust gegen Krankheiten, mittlere Reifezeit, starkwüchsig
3.) späte Reifezeit, gute Verzweigung, mittelschwachwachsend Sorte
3 Apfelsorten für genossenschaftlicher Anbau
Allgemeine Kriterien: nicht ganz unbekannte Sorten, gut lager- und transportfähig, robuste Bäume, guter Absatz
Topaz -> gute Fruchtqualität, bekannte Sorte, hohe regelmäßige Erträge, relativ robust (Mono-Schorfresistenz, mittel Mehltau, Lentizellenfäule!, Kragenfäule/Zwischenveredelung) -> Lagerung bis Mai
Bonita -> guter Geschmack, bekannte Sorte (Mono-Schrofresistenz) gleichmäßige Reife -> lagerfähig bis Juni
Wurtwinning/Bloss -> Clubsorte, saftig knackig süß mit leichter Säure aromatisch (empfindliche Schale, Mono-Schorfresistenz, wenig Mehltau, geringe Anfälligkeit für Fäulnis und Lagerkrankheiten ) -> lagerfähig bis Mai
SQ 159/Natyra -> zwar Clubsorte, aber gut und bekannt, robust, saftig knackig süßlich (Mono-Schorfresistenz, wenig Mehltau, mittelmäßig Feuerbrand und Obstbaumkrebs) -> Lagerfähig bis Juli/August
Rustica/Rusticana -> hohe Festigkeit, knackig, säuerlich aromatisch (Mono-Schorfresistenz, wenig mehltauanfällig, !anfällig für Feuerbrand!) -> Lagerung bis Juli
Xeleven/Swing -> Clubsorte, saftig knackig süsslich (Mono-Schorfresistenz, wenig Mehltau) -> lagerfähig bis Juli/August
3 Süßkirschen-Unterlagen und Auswirkungen
Starkwachsend:
Vogelkirschensämling (Prunus avium)
Starkwüchsig
Später eintretender Ertragsbeginn
Mittlere Fruchtleistung
Für alle Böden
Langlebig
Frosthart
Gute Kompatibilität
F12/1 (Prunus avium)
S. Sämling
+ tolerant gegen Bakterienkrebs
Mittelstarkwachsend:
GiSelA 5 (Prunus cerasus x Prunus canescens)
Mittlerer Wuchs (< als 50% von Sämling)
Gut belüfteter Boden, sonst viele Typen
Früher Ertragseinsatz
Relativ standfest
Hoher Ertrag bei guter Fruchtgröße
Recht frosthart
Bewässerung notwendig bei Trockenheit
Piku 1
Mittlerer Wuchs (etwas mehr als GiSelA 5)
Für trockene, leichte Böden
Sehr fruchtbar
Bei reichtragenden Sorten, wo die Fruchtgröße auf GiSelA 5 zu klein ist
MaxMa Delbard 14 (Prunus avium x Prunus mahaleb)
Mittelstarker bis starker Wuchs (60% von Sämling)
Gut belüftete Böden -> keine Staunässe
Früher Ertragsbeginn
tolerant gegen Bakterienkrebs!
Schwacher Wuchs:
Weiroot 72
Schwacher Wuchs
Sehr früher Ertragsbeginn
Hoher Ertrag und gute Fruchtgröße
Bewässerung bei Trockenheit
GiSelA 3
Nur für sehr gute Standorte!
3 neuere gegen Schorf robust/resistente Apfelsorten
Schorfresistente Gene sind Rvi 6/Vf als das bekannteste,
Bisher mehr als 20 solcher Schorfresistente Gene nachgewiesen. Jedoch noch nicht endgültig geklärt welche Mechanismen dafür verantwortlich sind, da Sorten mit gleichen Widerstandsgenen unterschiedlich reagieren.
https://www.kob-bavendorf.de/files/bereiche/%c3%96kologischer%20Obstbau/Publikationen/Obstbau/Schowi%20Apfelsorten%20Obstbau.pdf
Natyra (Rvi 6-Gen)
Deljonka (Rvi 6-Gen)
Allegro (polygen resistent)
Freya (Rvi 6-Gen)
5 marktgängige Zwetschgen nach Reifezeit geordnet
3 Pflanzmaterialien für Erdbeeren und deren typische Pflanzzeitpunkte
Topfgrünpflanzen (getopfte Jungpflanzen) -> Ende Juli bis MItte August, fruchttragend im nächsten Jahr (besser zu transportieren und lagern)
Wurzelnackte Grünpflanzen -> Ende Juli bis spätestens Mitte August, fruchttragend im nächsten Jahr (sehr empfindlich, wenig bis gar nicht lagerfähig)
Frigopflanzen (im Winter gerodet und tiefgekühlt gelagert) -> Frühjahr (ab Ende April) pflanzen, ermöglicht Ernte bereits 8-10 Wochen später
5 Wildobstarten zur Erneuerung des Sortiments
Rosa canina - Hagebutte
Lonicera caerulea var kamtschatica - sibirische Blaubeere, Maibeere
Sambucus nigra - Schwarzer Holunder
Morus rubra - Rote Maulbeere
Amelanchier - Felsenbirne
Lycium barbarum - Goji
4 Erdbeersorten geordnet nach Reifezeit
Was ist bei einer Boskoop-Pflanzung bei den Befruchtungsverhältnissen zu berücksichtigen
Boskoop ist Triploid -> kann keine anderen Sorten bestäuben, geringe Pollenzahl (5-10%, im Vgl 90-95% bei diploiden Sorten)
Die Blüte ist früh -> keine Spätfrostgefährdeten Lagen, frühblühende Bestäubersorten
-> Vorraussetzung für die Bestäubersorten sind gleiche oder minimal frühere Blühzeit und mindestens eine, besser zwei unterschiedliche Allele (Eine Sorte wird durch zwei Allele gekennzeichnet die auf die Entwicklung des Pollenkorns einwirken)
Befruchtersorten:
Alkmene
Arlet
Berlepsch
Danziger Kantapfel
Discovery
Idared
Ontario
Zuccalmaglio
Malus floribunda (Wildapfel) -> geringere Anfälligkeit für Krankheiten und Alternanz, längere Blühzeit
-> Pflanzung von Befruchtersorten nicht weiter als 50m entfernt, am besten in Reihen dazwischen (ca 7-10% der Baumgesamtzahl)
-> idealerweise zwei verschiedene Befruchtersorten pflanzen
Bienenfreundliche Umgebung (2 Bienenstöcke/ha bei Apfel; 4 Bienenstöcke/ha bei Birnen)
Apfelanlage in meiner Region anlegen mit 10 Sorten - nach Reifezeitpunkt ordnen
Grundlage: robuste Sorten, keine Clubsorten, Direktvermarktung, Weinbauklima, auf die Ernteaison verteilt
https://bergischer-streuobstwiesenverein.de/alte-und-neue-apfelsorten/h-j-banniers-apfelsorten-geordnet-nach-pflueckreife/
Allegro (Ende Juli/Anfang August), Schorf- und Mehltau-resistent, mehrmaliges furchpflücken, 4-5 Wochen lagerfähig -> Befruchter Malus ‘Evereste’ (Zierapfel)
Delcorf/Delbarestival (Ende August/Anfang September), mehrmaliges durchpflücken, lange lagerfähig für Frühapfel/Mitte Oktober -> befruchtet von Elstar
Elstar (Ende August/Anfang September - Mitte September), lagerfähig bis Februar -> Befruchter Pinova
Fresco/Wellant (Mitte September), lagerfähig bis März -> Befruchter Elstar
Wurtwinning (Mitte-Ende September) lagerfähig bis Mai -> Befruchter Elstar
Admiral (Ende September) lagerfähig bis Mai -> triploid - Befruchter Elstar, Pinova
Finkenwerder Herbstprinz (Ende Sept - Mitte Oktober ) -> Direktvermarktung, 3 Monate lagerfähig, robust
Pinova (Mitte - Ende Oktober), lagerfähig bis Ende April (Anfälligkeit für Topaz-Spots/Marssonina-Blattfallkrankheit, Fruchtfäule, Schorf und Mehltau) -> Befruchter Elstar
Topaz (ab Mitte Oktober) lagerfähig bis Ende April (Topaz-Spots/Marssonina-Blattfallkrankheit, Kragenfäule -> Zwischenveredelung, mehlige Apfelblattlaus, Fruchtfäule, Feuerbrand) -> Befruchtet von Pinova + Elstar
Fuji (Mitte -Ende Oktober) lagerfähig bis Juni (Glasigkeit) -> Befruchtersorte Elstar
[Nachfragen]
Je 2 Süßkirschensorten Erntezeitpunkte
A) früh
B) mittelfrüh
C) spät
KW = Kirschenwoche, meist in der Zeit Ende Mai - Ende Juni/Anfang August
Prim 1.9 (1.KW) -> 4-6 tage vor Burlat
Nimba (1,5.-2,5. KW) -> unterschiedliche Angaben
LWG vor oder mit Burlat
DLR-RLP 2 Tage nach Burlat
Burlat (2.-3. KW) -> 14. Juni
Bellise (3.-4. Kw)
Samba°/Sumste (4.-5. KW) -> 26. Juni
Kordia (5.-6. KW)
Regina (7. KW)
Final 12.1 (8. -9. KW) -> 10 Tage nach Regina
Kir Rosso (10.KW) -> 2-3 Wochen nach Regina
Ordne nach Blühzeiten:
Apfel, Himbeere, Pfirsich, Birne, Zwetschge, Aprikose, Süßkirsche
??? - nochmal checken!!!
(Mandel: Mitte Februar - MitteMärz)
Pfirsich: März
Aprikose: März
Zwetschge: März-Mai
Kirsche: April/Mai
Birne: April/Mai
(Mirabelle: April - Mai)
Apfel: Mitte April - Mitte Mai
(Walnuß: April/Mai)
(Feige: Mai-September)
(Quitte: Mai/Juni)
Beeren:
Erdbeeren: März - Juni
Johannisbeeren: April/Mai
Stachelbeeren: April/Mai
Brombeeren: Mai/Juni
Sommerhimbeeren: Juni?
Herbsthimbeeren: später
Himbeersorten
A) 3 Sommerhimbeeren
B) 2 Herbsthimbeeren
A) Sommerhimbeeren
Willamette -> robust, intensiver Geschmack
Glen Ample -> mittelfrüh süß-Saüerlich, guter Ertag
Tulameen -> spätere Sorte, süß, konisch
B) Herbsthimbeeren
Autumn Bliss -> großfrüchtig, hohe Erträge
Aroma Queen -> intensiver Geschmack, hohe Erträge
Himbo-Top -> großfrüchtig, leuchtend, intensiver Geschmack
6 Kirschsorten nach Blühzeit ordnen
Prim 1.9
Sumste/Samba -> 4.-18.April
Nimba
Bellise
Burlat -> 6. -24. April
Fertille
Final 12.1
C) mittelspät
Kordia -> 11. - 28. April
Summit
D) spät
Regina
Kir Rosso
3 Himbeersorten nach Reifezeit ordnen
Juni
Willamette
Elida
Juli
Glen Ample
Tulameen
Herbst (August - Oktober)
Autumn Bliss
Aroma Queen
Himbo Top
Drei negative Effekte von Unkräuter in einem Pflanzenbestand
-> vor allem bei Jungbäumen problematisch!
-> generell abhängig von Baumalter, Standort, Bodenbeschaffenheit, Niederschlagsverhältnissen
Nährstoffkonkurrenz
Konkurrenz für Wasser (besonders bei flachwurzelnden Unkräuter und Tröpfchenbewässerung)
Wachstumsdepression
Es dauert länger bis der Boden warm wird nach dem Winter bzw geringere Wärmestrahlung (bspw ind Frostnächten)
Bei hohen Gräsern größere Gefahr von Mäusen
erhöhter Druck von Krankheiten u.a. durch Kragenfäule (Phytophtera cactorum) und Obstbaumkrebs (Neonectria ditissima) durch schlechte Belüftung bzw anhaltende Feuchte am Stammbereich
5 Wurzelunkräuter deutsch und botanischer Name
-> Ausdauernde/mehrjährige Pflanzen, die einen Wurzelstock oder Speicherwurzeln besitzen (können sich generell aber auch über Samen vermehren)
Cirsium arvense - Acker-Kratzdistel
Equisetum arvense - Ackerschachtelhalm
Plantago major subsp major - Breitwegerich
Elymus repens - Gemeine Quecke
Aegopodium podagraria - Giersch
Urtica dioica - Große Brennessel
Tussilago farfara - Huflattich
Rumex acetosella - Kleiner Sauerampfer
Taraxacum sect ruderalia - Löwenzahn
5 Samenunkräuter deutsch und botanischer Name
-> i.d.R. 1jährige Pflanzen, die sich über Samen vermehren
Galinsoga parviflora - Kleinblütiges Knopfkraut (Franzosenkraut)
Artiplex patula - Gemeine Melde
Senecio vulgaris - Gemeines Kreutzkraut
Capsella bursa-pastoris - Hirtentäschelkraut
Galium aparine - Klettenlabkraut
Solanum nigrum - Schwarzer Nachtschatten
Stellaria media - Vogelmiere
3 Unkräuter die einen nährstoffreichen Boden anzeigen
Taraxacum sect ruderalis - Löwenzahn
2 Unkräuter die einen feuchten Boden anzeigen
Symphytum officinale - Gemeiner Beinwell
Ranunculus repens - Kriechender Hahnenfuß
Jeweils 4 marktfähige Sorten nach Reifezeitpunkt
A) Birnen
B) Zwetschgen
C) Kirschen
Williams Christ
Conference
Alexander Lucas
Novembra/Xenia
Cacaks Schöne
Topfive
Toptaste
Hauszwetschge
Presenta
Burlat
Samba
Nach Blühzeiten ordenen:
Aprikose (März/April)
Pfirsich (März/April)
Zwetschge (April/Mai)
Süßkirsche (April oder Mai)
Birne (April/Mai -> ca 2 Wochen vor Äpfeln)
Apfel (Mitte April/Mitte Mai)
Himbeere (Sommerh. -> Mai/Juni, Herbsth. Juli/August)
Wozu dient eine Zweischenveredelung bei Birne
Inkompatabilität mit gängiger Quitten-Unterlage umgehen
Krankheitsresistenz
Stammbildner -> gerader Stamm
Jeweils zwei Arten (deutsch und botanischer Name)
A) Samenunkräuter
B) Wurzelunkräuter
Galinsoga parviflora - Kleinblütiges knopfkraut/Franzosenkraut
Welche Apfelsorten sollten auf Standorten, ohne vorigen Anbau von Kernobst auf EM 27 gepflanzt werden?
M27:
sehr schwachwachsend
benötigt fruchtbare, reiche Böden
Fruchtgröße und - geschmack insgesamt nur gut
-> starkwachsende, evtl. triploide Sorten
Jonagold/Jonagored
Sortiment aus 3 Sorten Rote Johannisbeere - nach Reifezeit ordnen
Jonkher van Tets -> Ende Juni - Anfang Juli
Rolan -> Mitte Juli
Rovada -> Ende Juli
Wie wirken sich Unterlagen auf die Edelsorte auf
Baumgröße
Fruchtgröße
Standfestigkeit
Ertragsbeginn
Welche Zwetschgen-Unterlagen sind für sandige Böden geeignet
Schwachwachsend:
WaVit -> anspruchslos für leichte wie für schwere Böden geeignet
WeiWa -> anspruchslos für alle Böden geeignet
Myrobalane -> für alle Böden, besonders für trockene, sandige Böden
3 Apfelunterlagen die für eine Dichtpflanzung auf guten Böden geeignet sind
M9 (East Malling 1917) - Pflanzabstände 1,75 - 2,25m
-> leicht anfällig für Kragenfäule, sehr anfällig für Feuerbrand und Apfelblutlaus
-> nur für gute Böden
M27 (East Malling) - Pflanzabstände 1,5 - 2m
G11 (Geneva 11 -> USA) -> feuerbrand-, phytophtora- und blutlausresistent
Unterlagen Obstarten zuordnen
A) M9
B) St. Julien A
C) F12/1
D) Ribes aureum
A) Apfel
B) Pflaume/Zwetschge, Pfirsich, Aprikose
C) Kirsche
D) Rote und schwarze Johannisbeere, Stachelbeere
Was muss beachtet werden bei Unterlage M27?
sehr schwachwüchsige Unterlage -> braucht starkwüchsige Sorten
nur für gute, nährstoffreiche Böden geeignet
Auswirkung auf Fruchtgröße und -qualität nur ‘gut’ -> es empfehlen sich triploide Sorten
Je 2 gebräuchliche Unterlagen
B) Kirsche
C) Zwetschge
D) Birne
M27 -> sehr gute oder jungfräuliche Böden
M9, G11 (110% M9)-> schlechtere Standorte
GiSelA 5 -> schwachwachsend, braucht Bewässerung
PiKu 1 -> mittelschwachwachsend, für warme sandige Böden
Prunus avium (Vogelkirsche) -> starkwachsend
St Julien A -> mittelstarkwachsend, keine Wurzelausläufer (weniger Scharka anfällig)
Brompton -> starkwachsend
Myrobalane (Kirschpflaum) -> starkwachsend
Quitte C -> schwachwachsend
Quitte A -> mittelschwachwachsend
Pyrodwarf -> sehr gute Verträglichkeit, mittelstarkwachsend
Je eine stark- und schwachwachsende gebräuchliche Unterlage
c) Pflaume
M9
Bittenfelder Sämling
GieSelA 5
Prunus avium (Vogelkirsche)
C) Pflaume
St Julien A
Myrobalane (kirschpflaume)
Eine stark- und schwachwachsende Unterlage für Malus domestica mit Eigenschaften
schwachwachsend
nicht standfest, brüchige Wurzeln
schlechte Frosthärte
Trockenheitsempfindlich
Anfällig für Feuerbrand, Kaninchen und Wühlmäusen
frühe und hohe Ertragsleistung
kaum Alternanz
gute Fruchtqualität
Starkwachsend
hohe Standfestigkeit
gute Bodenanpassung
Langlebigkeit
geringe Anfälligkeit für Krankheiten (frosthart, trockenheitstolerant, kaum Obstbaumkrebs)
Später ertragseintritt
Sortenbedingte Alternanz
3 Unterlagen für Süßkirschen mit denen ein schwächerer Wuchs ereicht wird
GieSelA 3
PiKu 1
WeiGi 1
3 unterlagen für Birnen
Quitte A
Quitte Adams
Pyrodwarf
3 Süßkirschenunterlagen und deren Eigenschaften
schwachwachsend (ca. 50% von P.avium)
für gute Böden
braucht Zusatzbewässerung
sehr verträglich
begünstigt bei ‘Kordia’ und ‘Regina’ einen spindelförmigen Baumaufbau
früher Ertragsbeginn
virustolerant
frosthart
kaum Wurzelausläufer
mittelschwachwachsend
für warme, sandige Böden
hohe Verzweigungsdichte
Wuchs und Ertragsverhalten sehr stark vom Standort abhängig
Maxma Delbard 14
mittelstarkwachsend
nur auf warmen, trockenen Böden -> Anfällig für Staunässe
späterer Ertragsbeginn
Prunus avium (Vorgelkirsche)
starkwachsend
für weniger gute oder steinige Böden
Später Ertragsbeginn
hohe Verträglichkeit mit Edelsorten
Was wird unter ‘Artenschutz’ verstanden?
Schutz bedrohter Arten, Erhaltung ihrer lebensräume (Biotope) und Pflege ihrer Population
3 ursachen für Artensterben in Deutschland
Klimawandel
Vernichtung natürlicher Lebensräume
bspw Moore durch Trockenlegung
maximale Landwirtschaftliche Nutzung (statt Hecken und Baumreihen)
Umweltverscmutzung
jeweils 2 Zeigerpflanzen für
A) feuchten Boden
B) Bodenverdichtung
C) hohe Nährstoffversorgung
Cirsium arvense - Ackerkratzdistel
Plantago - Wegerich-Arten
Senecio vulgaris - Gewöhnliches Kreutzkraut
Taraxacum sect Ruderalia - Löwenzahn
A) Was versteht mensch unter Zeigerpflanzen?
B) 2 typische zeigerpflanzen und was sie anzeigen
A) Durch Standortbedingungen entwickeln sich ohne Eingriffe typische Pflanzengesellschaften, die wiederum Rückschlüsse auf die Standort- und Bodenbedingungen geben können.
B)
Trifolium repens - Weißklee -> nährstoffarme Böden
Senecio vulgaris - Gewöhnliches Kreutzkraut -> nährstoffreiche Böden
4 Qualitätskriterien für einen Spindelbusch
Klare Mitte/Stammverlängerung
Kegelform - 4 längere Leitäste und darüber Fruchtäste an der Stammmitte die nach oben hin kürzer werden
Gleichmäßige spindelartige Astverteilung an der Stammitte
Verzweigung auf 40-60 cm
Flache Seitenäste -> leichjt nach außen ansteigend
5 Wildobstarten für Nischenproduktion
Lonicera cearulea var kamtschatka - Sibirische Blaubeere, Maibeere
Eleagnus multiflora - Ölweide
4 Auswirkungen der Unterlage auf die Edelsorte
Wuchseigenschaften (Größe, Wuchsform)
Fruchtgröße- und Qualität
Krankheitsresistenz bzw -anfälligkeit
Was sind 4 Qualitätskriterien für eine schlanke Spindel bei einer Neupflanzung
gerade und klare Stammverlängerung
flach abgehende Leitäste
Leitäste auf ca 40-60cm
gut verteilte Fruchtäste an der Stammverlängerung
6 Apfelsorten die unter Sortenschutz stehen
Pia 41
Topaz
Pinova
Wurtwinning
Santana
Was bedeutet Sortenschutz
-> die kommerzielle Nutzung, Vermehrung und der Verkauf einer geschützten Sorte ist nur mit Zustimmung des Züchters erlaubt
Schutz der Züchtungsarbeit
Lizenzgebühren und Marktexklusivität
Qualitätsssicherung
Förderung von Innovation durch Schutz
Unterscheidbarkeit von Sorten
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