6 Phasen kollegiale Fallberatung Tietze
Casting
Spontanerzählung
Schlüsselfrage
Methodenwahl
Beratung
Abschluss
Beratungsrollen kollegiale Beratung
ratsuchender / Fallerzähler
Moderator
Berater
Sekretär / Protkollführer
Big Five LP Persönlichkeit
1. Emotionale Stabilität
2. Extraversion
3. Offenheit für Erfahrungen
4. Verträglichkeit
5. Gewissenhaftigkeit
Beschreiben Sie aus welchen Komponenten sich die Handlungskompetenz einer Lehrkraft zusammensetzt.
1. Fachliche Kompetenz (sicheres und fundiertes Fachwissen, Kenntnis aktueller fachwissenschaftlicher Entwicklungen, Fähigkeit zur fachlichen Strukturierung und Systematisierung von Inhalten, Verknüpfung von Fachwissen mit Lebensweltbezügen der SuS, Kenntnis relevanter Bildungsstandards und Lehrpläne, …)
2. Didaktisch-methodische Kompetenz (Planung zielgerichteter, kompetenzorientierter UE, Auswahl geeigneter Methoden für unterschiedliche Lernziele und -typen, Differenzierung und Individualisierung des Unterrichts, Einsatz digitaler und analoger Medien zur Unterstützung des Lernens, klar strukturierte und transparente Unterrichtsführung, …)
3. Soziale Kompetenz (Beziehungs-, Konflikt-, Kooperations-, Wahrnehmungsfähigkeit, …)
4. Personale Kompetenz (Fähigkeit zur Echtheit [z.B. Lehrperson hat Humor, kann Grenzen setzen, ist als Individuum deutlich erkennbar, …], Fähigkeit zu Ehrlichkeit, Er- und Austragen von Spannungen, Fähigkeit zum initiativen Handeln, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Entwicklungsfähigkeit)
Beschreiben Sie im modifizierten Wertequadrat von Schulz von Thun die positiven Werte mit deren jeweiligem Gegenteil.
- Positiver Wert: Wertschätzung (Verständnis, Akzeptanz, fördernde Haltung) à führt bei Übertreibung zu negativer Übersteigerung: Harmoniesucht, unkritische Idealisierung, Konflitscheu, Anbiederung
- Positiver Wert: Konfrontation (sich abgrenzen, Kritik, fordernde Haltung) à führt bei Übertreibung zu aggressiver Herabsetzung, geringschätzender Strenge
Skizzieren Sie ein mögliches Kennenlernspiel und erläutern Sie mögliche Vor- und Nachteile.
Kennenlernbingo
Jeder SuS erhält eine Bingo-Karte mit unterschiedlichen Aussagen (z.B. „Hat ein Haustier“…). Während des Spiels laufen die SuS herum und sprechen miteinander, um herauszufinden, wer zu den Aussagen passt. Sobald sie jemanden finden, auf den eine Aussage zutrifft, fragen sie nach dem Namen und lassen die entsprechende Person das Feld unterschreiben. Es ist wichtig, dass jede Person nur einmal auf der Karte unterschreibt. Ziel des Spiels: Horizontale, vertikale oder diagonale Reihe von Unterschriften sammeln um „Bingo“ zu rufen.
Vorteile: Besonders geeignet für Klassen die neu zusammen gekommen sind. Großer Austausch zwischen allen SuS über privates – so können Gemeinsamkeiten gefunden werden.
Nachteile: Nicht so geeignet für Klassen, die sich bereits kennen. Als LK lernt man die SuS weniger kennen, großer Raum benötigt um Bewegung zu ermöglichen.
Diskutieren Sie Vor- und Nachteile von Kennenlernspielen
Vorteile:
- Stärkung der Klassengemeinschaft
- Förderung von sozialen Kompetenzen der SuS
- Vorbeugung von Gruppenbildungen
- LK kann die Klasse kennenlernen
Nachteile:
- Absprache mit anderen LKs nötig
- SuS ggfs. unmotiviert, wenn sie den ganzen Tag nur Kennenlernspiele machen
- Räumlichkeiten können einschränken (viel Platz nötig)
- Schüchterne SoS können sich überfordert fühlen
3 zentrale Aufgaben der Schulentwicklung
Schulentwicklung zielt auf eine qualitative Verbesserung von Schule und Unterricht ab. Sie ist langfristig angelegt, berücksichtigt die gesamte Schule als Organisation und soll vor allem bei den SuS Wirkung entfalten.
Die drei Hauptaufgabenfelder sind:
o die Verbesserung der schulorganisatorischen Abläufe, (z.B. digitale Vertretungspläne)
o die Verbesserung des Schulklimas, (Einführung Klassenrat / STARK)
o die konkrete Verbesserung des Unterrichts. (Fächerübergreifendes Projekt…)
Didaktische Überlegungen bei der Medienwahl
· Lernzielorientierung: Welches Medium unterstützt am besten das gesetzte Ziel?
· Kompetenzorientierung: Fördert das Medium fachliche, methodische oder soziale Kompetenzen?
· Schüleraktivierung: Fördert das Medium Interaktion, Motivation oder Selbstständigkeit?
· Anschlussfähigkeit: Passt das Medium zum Vorwissen und Lernstand der SuS?
· Technische Umsetzbarkeit: Verfügbarkeit und Nutzbarkeit der Medien im Klassenzimmer
Fach- und jahrgangsspezifische Beispiele:
· In Politik & Gesellschaft z. B. ein gestellter Twitter-Feed zur Analyse politischer Diskurse
· In Gesundheitswissenschaften z. B. ein Anatomie-Lernspiel zur Wiederholung biologischer Grundlagen
· In Pflege z. B. Lernvideos zur Wundversorgung oder Hygieneketten, kombiniert mit analogem Übungsmaterial
Definieren Sie den Begriff Impuls und erläutern Sie davon ausgehend Regeln für einen richtigen Impuls (allgemein).
Definition:
„Ein Impuls ist eine „geplante oder spontan geäußerte Einwirkung auf den Schüler, dessen Eigenaktivität bei der Bewältigung von Problemen und Aufgabenstellungen sowie bei Störungen im Lernprozess stimulieren, strukturieren und steuern soll.“ (KECK 1998, 13)
Do’s
- Sprachlich treffend
- Fachlich einwandfrei
- So knapp wie möglich
- SuS müssen Impuls verstehen
- Langsame Heranführung
Nennen Sie die drei Arten von Impulsen mit jeweils einer Erklärung und einem Beispiel.
verbale I.
Aussagen, Provokationen
…
nonverbale I.
alle Formen von Körpersprache, moderierend
z.B. Stirn runzeln, mit Geste auf Sprechenden aufmerksam machen
Sachimpulse
präsentieren von Gegenständen, Bildern, Skizzen, Tabellen
Lehrer verweist z.B. auf ein Bild
Erläutern Sie vier Bestandteile der Körpersprache mit jeweils positiven, die SuS bestärkenden Handlungen der Lehrkraft.
1. Mimik/Gestik
- Mimik à Gesichtsausdruck
- Gestik à hinweisende, illustrierende und imitative Funktion
- dienen im Unterricht einer möglichst eindeutigen Vermittlung und Absicherung von Sprachinhalten
2. Blickkontakt
- Aufbau einer Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden; Zuwendung, Neugier, Gleichgültigkeit oder Desinteresse können durch Aufnahmen, Halten bzw. Meiden von Blickkontakt zum Ausdruck gebracht werden
3. Proxemik
- Raumverhalten à durch Bewegungen im Raum können Vertrautheit bzw. Distanz vermittelt werden
- Zu viel Bewegung im Raum kann zu Unsicherheit und Verwirrung führen
- Abwendung von der Klasse (z.B. bei Tafelanschriften) unterbricht die Kommunikation
4. Körperkontakt
- jede Berührung greift in den persönlichen Bereich des Schülers ein
- durch Körperkontakt können Zuneigung, Aufmunterung, Lob und Verständnis signalisiert werden
Beschreiben Sie die Wetterkarte als mögliche Rückmeldung im Unterricht.
SuS können mit Hilfe von Bildzeichen (Wettersymbole) ihre momentane Stimmungslage zum Ausdruck bringen. Sie heften beispielsweise eine Wäscheklammer, die mit ihrem Namen versehen ist an der entsprechenden Bildkarte an. So ist auch das Stimmungsbild der Gesamtgruppe schnell ersichtlich und kann zugleich differenziert wahrgenommen werden.
Erläutern Sie den Mehrwert für SuS in der Reflexion von Lernprozessen.
· SuS erleben sich in hohem Maß als Subjekte ihres Lernens.
· Sie nehmen ihre besonderen Interessen, Stärken und Schwächen wahr, können gezielt an deren Ausdifferenzierung oder Behebung arbeiten und übernehmen aktiv Verantwortung für die Gestaltung eigener Lernprozesse.
· Indem SuS v.a. auch ihre Stärken wahrnehmen und darin gefördert werden, sie auch einzubringen stärkt das ihr Selbstbewusstsein und die Motivation, sich auch neuen Herausforderungen zu stellen.
· In einem Klima der Offenheit in der Klasse entwickeln und erleben die SuS eine Feedback-Kultur, die Grundlage eines partnerschaftlichen Miteinanders in der Klasse sein muss.
Diskutieren Sie den Einsatz von schriftlichen Feedbackbögen.
· Strukturierte Rückmeldung
o Fragen und Antwortmöglichkeiten sind klar vorgegeben
o Vergleichbarkeit und Auswertbarkeit der Ergebnisse
· Anonymität möglich
o Ehrlichere Antworten durch Schutz der Identität
o Besonders hilfreich bei sensiblen Themen
· Zeit zum Nachdenken
o Schüler*innen können in Ruhe reflektieren
o Weniger impulsive oder emotionale Antworten
· Dokumentation
o Schriftliches Feedback kann archiviert und mit späteren Ergebnissen verglichen werden
o Entwicklung über Zeit sichtbar
· Breite Beteiligung
o Alle SuS haben die gleiche Möglichkeit, sich zu äußern
o Kein „Redemonopol“ wie in offenen Runden
· Begrenzte Tiefe
o Wenig Raum für individuelle, differenzierte Aussagen
o Missverständnisse bei geschlossenen Fragen möglich
· Fehlende Rückfragen
o Keine Möglichkeit für direkte Klärung oder Nachhaken
o Keine Diskussion möglich
· Auswertungsaufwand
o Mühsam bei offenen Antworten
o Zeitaufwendig bei größeren Gruppen
· Technische/Organisatorische Hürden
o Erstellung und Verteilung (Papier oder digital) müssen gut vorbereitet sein
o Datenschutz bei digitalen Tools muss beachtet werden
Nennen Sie Möglichkeiten, wie die LK, SuS oder institutionelle/ äußere Faktoren den Unterricht stören können.
LK
· Mangelnde Selbstdisziplin und Verlässlichkeit
· Mangelnde Fachkenntnis
· Mangelnde eigene Unterrichtsvorbereitung
· Fehlender eigener Überblick
· Fehlendes Durchsetzungsvermögen
· Fehlende Wertschätzung des Gegenübers
· Fehlende Transparenz
SuS
· Grenzen testen
· Konzentrationsschwächen
· Bewegungsdrang, Hyperaktivität
· Familiäre Probleme
· Langeweile
· Pubertät
· Ablenkung
Institutionelle oder äußere Ursachen
· Lärmbelästigung von außen
· Durchsagen
· Klingeln der Schulglocke
· Mängel der technischen Ausrüstung
· Gehäufte Vertretungen
· Ungünstiger Stundenplan
Beschreiben Sie die Techniken/ Kriterien/ Merkmale der effektiven Klassenführung nach J. Kounin.
1. Allgegenwärtigkeit und Überlappung
· “Augen im Hinterkopf”
· Präsenz zeigen
· Multitasking
· Der richtige einzelne SuS wird bei beginnender Unruhe namentlich erwähnt
· Gleichzeitiges Bedienen von Geräten und Unterricht
2. Reibungslosigkeit und Schwung
· Ungemessenes/ möglichst schnelles Unterrichtstempo
· Weder SuS noch der Lehrer selbst stört durch Abschweifungen und Unterbrechungen
· Vermeidung von Sprunghaftigkeit, Fragmentierung
3. Aufrechterhaltung des Gruppen-Fokus
· Alle SuS fühlen sich aufgefordert, beschäftigt, angesprochen
· Keine Konzentration auf einzelne SuS
· Viele SuS haben das Gefühl, dass ihre Arbeit überprüft wird
4. Programmierte Überdrussvermeidung
· Fortschrittsempfinden
· Intellektuelle Herausforderung
· Lernbezogene Abwechslung (anspruchsvolle Aktivitäten mit Anforderungen an das Abstraktionsvermögen, die Kreativität und das Beurteilungsvermögen)
Verdeutlichen Sie das Vorgehen bei Unterrichtsstörungen anhand von jeweils zwei Beispielen auf der Unterrichtsebene, der Disziplinmanagementebene und der Beziehungsebene.
Unterrichtsebene:
· Gute Zeiteinteilung: keine Leerzeiten, aber auch keine Hektik
· Flüssiger Stundenverlauf: keine Bruchstellen, möglichst keine Ablenkungen durch Nebenschauplätze.
· Gute Struktur: motivierender Einstieg, progressive Folgen der Lernschritte, roter Faden
· Klare Arbeitsaufträge: Wer macht was bis wann mit wem und welchem Material?
· Methodenvielfalt: Vielfältige Möglichkeiten des Zugangs und der Erarbeitung werden angeboten.
Disziplinmanagementebene:
· Sitzordnung: Mit Blick auf die Persönlichkeit der SuS durchdacht.
· Rituale: Für Stundenanfang und Stundenende, aber auch bestimmte Arbeitsphasen gibt es abgesprochene, feste Vorgehensweisen.
· Regeln: Für das Lernen, Arbeiten und Zusammenleben werden gemeinsam Regeln erarbeitet.
· Konsequenzen: gemeinsam vereinbarte oder zumindest besprochene Maßnahmen, die bei Nichteinhaltung der Regeln ergriffen werden.
Beziehungsebene:
· Beziehungen aufbauen: Sich Zeit für das Kennenlernen nehmen und persönliches Interesse an allen bekunden.
· Lehrerrolle: Sich bewusst werden, dass man als LK eine andere Rolle hat; Balance zwischen Nähe und Distanz.
· Organisieren: Vereinbarungen werden getroffen und eingehalten.
· Lebensnaher Unterricht: Die zu bearbeitenden Inhalte sind für die Lernenden relevant und knüpfen an der ihren Alltagserfahrungen an.
Beschreiben Sie zu folgenden Phasen vom Unterricht eine passende Methode und erklären Sie, wie Sie diese in ihrem Unterricht bereits umgesetzt haben.
Einstieg:
Stummer Impuls (Freie Assoziieren angeregt sowie Vorwissen aktiviert) - muss man eine kleine Weile wirken lassen und erst dann die Wortmeldungen ohne konkrete gestellte Frage entgegennehmen
Blitzlicht/Umfrage/Abstimmung
Provokative Aussage (Wachrütteln der SuS)
Arbeitsphase:
Think-Pair-Share; Fallarbeit, Stationenlernen, Planspiel, Projektarbeit, Gruppenpuzzle etc.
Ausstieg:
Take home message/ Kernsätze (Reflexion Hauptziel), Barometer
Erläutern Sie die Bedeutung eines vielfältigen Methodenrepertoires für die Planung und Durchführung von Unterricht.
- Heterogenität der Lernenden: In jeder Klasse gibt es unterschiedliche Lerntypen, Interessen, Vorerfahrungen und Leistungsniveaus. Durch abwechslungsreiche Methoden (z. B. Partnerarbeit, Planspiele, Stationenlernen etc.) kann man diesen Unterschieden besser gerecht werden und individuelle Zugänge zum Lernstoff ermöglichen.
- Förderung unterschiedlicher Kompetenzen: Nicht jede Methode trainiert dieselben Kompetenzen. Während z. B. eine Plenumsdiskussion die Argumentationsfähigkeit schult, fördert ein Gruppenpuzzle die Zusammenarbeit. Ein Methodenmix sorgt also dafür, dass verschiedene Kompetenzen umfassend entwickelt werden.
- Motivation und Aktivierung: Monotone Unterrichtsformen führen häufig zu Langeweile und sinkender Beteiligung. Ein Methodenwechsel sorgt für Abwechslung und hält die Lernmotivation hoch – insbesondere bei längeren oder komplexen Unterrichtseinheiten.
Nennen Sie drei Kriterien für gute Arbeitsblätter mit je zwei Beispielen.
- AB gibt den SuS Gelegenheit zu Aktivität und Selbsttätigkeit.
- Arbeitsauftrag ist verständlich formuliert (SuS brauchen keine weiteren Erklärungen)
- Arbeitsaufwand ist ergiebig à gutes Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag
- Aufgaben sind lösbar
- AB enthält stimulierende Bsp. und beispielhafte Lösungen
- Arbeitsauftrag ermöglicht kooperative Arbeitsweisen
- AB ist mit passenden Bilder, Grafiken, Schemata usw. illustriert, die den Text der die Aufgabe verständlicher machen oder die Arbeit auflockern.
Inhaltliche Kriterien
· AB ist sachlich richtig
· Enthält sinnvollen und wichtigen Inhalt
· gibt Quellen der Texte und Abb. an
Formale und ästhetische Kriterien
- AB wirkt anregend, auffordernd, motivierend
- Eindeutig identifizierbar (Kopfleiste mit Fach, Thema der UE, Lehrperson, ggf. Datum)
- Klare Struktur und übersichtliche Darstellung (z.B. sinnvolle Abschnitte, Zwischentitel, …)
- AB ist nicht zu überlasen
- Gutes Verhältnis zwischen Text und Illustration
- Genug Platz für Einträge der SuS
- Genügend großen linken Rand, damit nichts im gebundenen Ordner verdeckt wird
Sprachliche Kriterien
- Spricht SuS persönlich an
- Text ist kurz, prägnant und gut verständlich
- Wortwahl und Satzbau an SuS angepasst
Beschreiben Sie fünf häufige Fehler bei der Gestaltung und Lesefreundlichkeit von Texten für SuS.
- Textlöcher durch Blocksatz in schmalen Spalten
- Zu großer oder zu kleiner Zeilenabstand
- Zu geringer Abstand zwischen Rahmen und Text
- Zu lange Zeilen (ggf. lieber Spalten?)
- Zu viele verschiedene Schriften
- Unterstreichen von Titeln, Verwendung der Stile
- Verwendung von Leerschlägen zum Einrücken von Text (lieber Tabellen nutzen!)
Erläutern Sie die Begriffe innere Ordnung und äußere Gliederung in Bezug auf Texte für SuS.
- Innere Ordnung: Sätze stehen nicht beziehungslos nebeneinander, sondern sind folgerichtig aufeinander bezogen. Die Informationen werden in einer sinnvollen Reihenfolge dargeboten.
- Äußere Gliederung: Der Aufbau des Textes wird sichtbar gemacht. Zusammengehörige Teile sind übersichtlich gruppiert, z.B. durch überschriftete Absätze. Vor- und Zwischenbemerkungen gliedern den Text. Wesentliches wird von weniger Wichtigem sichtbar unterschieden, z.B. durch Hervorhebungen (Fettdruck oder kursiv) oder durch Zusammenfassungen.
Erläutern Sie systematisch, wie Sie bei der didaktischen Reduktion eines komplexen Themas im Fach Gesundheitswissenschaften vorgehen würden, und beurteilen Sie an einem selbstgewählten Unterrichtsbeispiel die Chancen und Grenzen einer didaktischen Reduktion für den Lernerfolg.
· Sachanalyse als Ausgangspunkt: Fachlich korrekte Durchdringung des Themas (z. B. „Pflegeprozess“) für LK selbst
· Didaktische Analyse: Welche Kompetenzen sollen aufgebaut werden? Welche Lernziele sind für meine Klasse realistisch? Was sollen die SuS am Ende vom Unterricht unbedingt wissen
· Auswahl der Reduktionsstrategie:
o Elementarisierung: Welche Grundprinzipien liegen dem Thema zugrunde?
o Schlüsselbegriffe: z. B. bei „Pflegeprozess“ → Anamnese, Planung, Evaluation
o Exemplarische Auswahl: Konkreter Patientenfall mit Pflegeplanung als zentrales Beispiel
o Verwendungssituation: Auswahl eines Falls, der für die Klasse relevant ist (z. B. älterer Patient nach OP in der Reha)
Chancen:
· Ermöglichung von Tiefenverstehen statt Überforderung durch Informationsfülle
Grenzen / Risiken:
· Gefahr der Trivialisierung: wichtige Zusammenhänge könnten verloren gehen
· Gefahr eines verzerrten Fachbildes, wenn die Reduktion nicht sauber begründet ist
· Übervereinfachung kann falsche Vorstellungen verfestigen (z. B. „Pflege ist nur Planerstellung“)
Erläutern Sie, was unter didaktischer Reduktion zu verstehen ist.
Die didaktische Reduktion ist ein zentrales Prinzip der Unterrichtsplanung. Sie bedeutet, komplexe fachliche Inhalte so aufzubereiten, dass sie für die jeweilige Lerngruppe verständlich, zugänglich und lernwirksam sind – ohne dabei die fachliche Substanz zu verfälschen.
Es gibt zwei Formen der Reduktion:
· Quantitative Reduktion: Konzentration auf wenige zentrale Inhalte (Weglassen oder Zusammenfassen von Randaspekten), angepasst an Lernzeit und Zielgruppe.
· Qualitative Reduktion: Vereinfachung und Veranschaulichung der Inhalte – z. B. durch Beispiele, Bilder, Alltagssprache oder lebensnahe Situationen.
Typische Strategien sind:
· Elementarisierung: Rückführung auf Grundstrukturen oder Prinzipien
· Schlüsselbegriffe: Konzentration auf zentrale Konzepte, die das Thema strukturieren
· Exemplarische Auswahl: Ein Fallbeispiel, das das Wesentliche eines größeren Zusammenhangs verdeutlicht
· Verwendungssituationen: Auswahl von Themen, die für die Zielgruppe besonders relevant oder praxisnah sind
Nennen Sie zwei Möglichkeiten, um eine schnelle erste Didaktische Reduzierung durchzuführen.
Überprüfen des LehrplanPLUS, um zu sehen, welche Bereiche und bereits vorgeschlagenen Abgrenzungen zu den Themen vorgegeben sind
Vergleichen der Abschlussprüfungen, um zu sehen welche Felder bzw. Schwerpunkte getroffen werden und wo der Fokus bei der Bearbeitung von Themen ist (Physiologie, Anatomie, Epidemiologie, Krankheitsverlauf etc; Fallbezogen oder eher Wissensabfrage etc.)
Nennen Sie je drei Aufgaben der Klassenleitung in den Bereichen “Klassenklima, Kooperation, Verwaltung”.
Klassenklima:
· Klassenraum einrichten
· Rituale einführen und pflegen
· Gesprächskultur entwickeln und fördern
· Beratungsgespräche führen
· Klassenrat intiieren und begleiten
Kooperation:
· Elternabende
· Elterngespräche
· Unternehmungen und Feste
· Werkstattabende
· Mit KollegInnen und der Schulleitung kooperieren
· Klassenkonferenzen
Verwaltung:
· Adress- und Telefonnliste(n) führen
· Klassenbuch betreuen
· Anwesenheit aller SuS kontrollieren
· Zeugnisse schreiben
· Geld einsammeln
· Klassenkasse verwalten
Nennen Sie Parteien, die Ansprüche an eine Klassenleitung stellen können.
· Klasse mit SuS
· Andere Lehrkräfte
· Schulleitung
· Erziehungsberechtigte
· Betriebe
Beschreiben Sie die Rahmenbedingungen, die Rollen, sowie den Ablauf eines Klassenrats.
· Demokratisches Forum einer Klasse
· Wöchentliche Sitzungen der SuS
· Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in Klasse und Schule, über aktuelle Probleme und Konflikte, über gemeinsame Planungen
Rollen:
- Vorsitzender ("Ich führe durch die Tagesordnung und leite die Diskussion, damit wir zu Ergebnissen kommen.”)
- RegelwächterIn (“Ich passe auf, dass sich jede an unsere Regeln hält, damit unser Klassenrat funktioniert.”
- ProtokollantIn (“Ich schreibe unsere Anliegen und Beschlüsse auf, damit wir uns später daran erinnern.”)
- ZeitwächterIn (“Ich achte auf die Zeit, damit wir alle Anliegen besprechen können.”)
- RatsmitgliederInnen (“Wir bringen unsere Anliegen in den Klasenrat ein und äußern unsere Meinung, damit wir im Klassenrat Lösungen für unsere Anliegen finden.”)
Ablauf:
1. Begrüßung
2. Vorlesen des letzten Protokolls: Wurden die Beschlüsse umgesetzt.
3. Tagesordnung mit Zeiten festlegen
4. Anliegen besprechen, Beschlüsse fassen
5. Beschlüsse zusammenfassen und den Klassenrat beenden.
Diskutieren Sie Vor- und Nachteile des Klassenrats.
· Demokratiebildung
o SuS lernen, mitzubestimmen und Verantwortung zu übernehmen
o Förderung von Mitbestimmung und politischer Mündigkeit
· Stärkung sozialer Kompetenzen
o Fördert Kommunikationsfähigkeit, Zuhören, Empathie
o Konstruktive Konfliktlösung wird eingeübt
· Förderung der Klassengemeinschaft
o Schafft Zusammenhalt und Vertrauen
o Gemeinsame Entscheidungen stärken das Wir-Gefühl
· Partizipation und Eigenverantwortung
o SuS erleben Selbstwirksamkeit
o Verantwortung für eigene Anliegen und das Klassenklima
· Strukturierter Umgang mit Konflikten
o Regelmäßiger Raum für Anliegen und Konflikte
o Deeskalation durch sachliche Diskussion
· Zeitaufwendig
o Regelmäßige Durchführung benötigt Zeit im Stundenplan
o Kann zu Lasten anderer Fächer gehen
· Ungleichheiten im Redeverhalten
o Dominante SuS sprechen viel
o Ruhigere Schüler*innen kommen ggf. zu kurz
· Mangelnde Ernsthaftigkeit
o Ohne klare Regeln verkommt der Klassenrat zur "Plauderrunde"
o Gefahr von Unverbindlichkeit oder Albernheit
· Konfliktpotenzial
o Emotionale Themen können zu Streit führen
o Ohne gute Gesprächsführung besteht Eskalationsgefahr
· Umsetzung von Beschlüssen
o Wenn Ergebnisse nicht umgesetzt werden, sinkt Motivation
o Gefahr, dass Schüler*innen den Klassenrat nicht mehr ernst nehmen
Die didaktische Jahresplanung dient als Überbegriff für drei aufeinander abgestimmte Planungsinstrumente. Nenne Sie diese.
1. Lernsituationsbeschreibung/Lernarrangement
2. Didaktischer Jahresplan
3. Organisationsstruktur
In der Lernsituationsbeschreibung / dem Lernarrangement wird eine ausführliche Verlaufsplanung dargestellt. Dabei wird festgelegt, wie die Schüler die vollständige Handlung bei der Bearbeitung der Lernsituation durchlaufen und welche Kompetenzen veranlagt bzw. gefördert werden. Der didaktische Jahresplan dokumentiert alle Kompetenzdimensionen (Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz) und die Bezüge zu weiteren Unterrichtsfächern. Die Organisationsstruktur zeigt auf einer Zeitschiene die Anordnung der Lernfelder und Lernsituationen.
Erklären Sie die Vorteile der Lernsituationsbeschreibungen / der Lernarrangements.
· Sie unterstützen das Lehrerteam, Unterricht gemeinsam zu planen.
· Sie dienen dem Lehrerteam, Unterricht an Hand von Qualitätskriterien zu evaluieren, zu verbessern und damit die Unterrichtsqualität zu sichern.
· Sie dienen im laufenden Prozess durch die Planungsdokumentationen als Basis für Teambesprechungen.
· In der Planungsphase treffen die Lehrkräfte bewusste Entscheidungen für die Gestaltung des Unterrichts.
Skizzieren Sie den Prozess der didaktischen Jahresplanung.
1. Schritt: Lehrplan und Kompetenzen im Lernfeld analysieren
2. Schritt: Handlungsstruktur/-produkt aus dem Lernfeld ableiten
3. Lernsituationen ausgestalten, Lernsituationsbeschreibung/Lernarrangement ausführen
4. Didaktischen Jahresplan ableiten
Lernfeld, Lernsituation, Zeitrichtwert übertragen und Handlungskompetenz zusammenfassen
Reihenfolge der Lernsituationen innerhalb eines Lernfeldes festlegen
Verknüpfungen zu anderen Lernsituationen und Fächern (Sk, D, …) herstellen und dokumentieren
Leistungserhebungen, didaktische Maßnahmen, Verantwortlichkeiten, usw. dokumentieren
5. Lernsituationen in der Organisationsstruktur anordnen und damit die Jahresorganisation visualisieren.
Erläutern Sie die Phasen der vollständigen Handlung.
1. Orientieren
· = Selbstständige Problemerkennung
· SuS erhalten von Praxisanleitung den Auftrag, leicht verständlichen Flyer für PatientInnen zum Thema Osteoporose zu erstellen.
2. Informieren
· = Informationsbeschaffung via Fachbücher, Fachzeitschriften, Internet, Artikel
· SuS recherchieren Ursachen, Symptome, Risikofaktoren und einfache Präventionsmaßnahmen (z. B. Bewegung, Ernährung, Vitamin D).
3. Planen
· = Selbstständige Planung der Aufgabe (z.B. Aufgabenverteilung)
· SuS entscheiden, welche Inhalte in den Flyer sollen (kurze Texte, Bilder, Layout), ggf. mit Absprache in der Praxis.
4. Durchführen
· = Selbstständige Lösung der Aufgabe (Umsetzung der geplanten Handlung)
· SuS gestalten den Flyer (digital oder auf Papier).
5. Bewerten
· = Bewertung des Arbeitsergebnisses
· Klasse/Lehrkraft gibt Feedback zur Verständlichkeit und Gestaltung.
6. Reflektieren
· = Reflexion des Problemlöseprozesses
· z.B. via Blitzlicht, Zielscheibe, Fünf-Finger-Methode
Beschreiben Sie drei Reflexionsmethoden.
· Blitzlicht
o Das Blitzlicht ist eine schnelle, mündliche Reflexionsmethode, bei der alle SuS kurz ihre Meinung, ein Gefühl oder eine Erkenntnis äußern.
o Ablauf: Eine bestimmte Frage/ Aussage wird gegeben (z. B. „Ich nehme aus der Stunde mit...“ oder „Ich habe mich heute gefühlt...“, “Darüber möchte ich noch länger nachdenken”). Alle geben reihum ein kurzes Statement ab – ohne Diskussion.
· Bewertungsbögen
o Bewertungsbögen sind strukturierte schriftliche Reflexionshilfen, mit denen SuS bestimmte Inhalte, Methoden oder ihr eigenes Verhalten einschätzen und bewerten können. Sie dienen sowohl der Selbstreflexion als auch dem Feedback an die Lehrkraft.
o Ablauf: Die SuS erhalten einen standardisierten oder individuell erstellten Bogen (Papier oder digital). Der Bogen enthält Fragen oder Skalen zu verschiedenen Aspekten. Die SuS füllen den Bogen aus (anonym oder namentlich). Die LK wertet den Bogen aus (ggf. mit Rückmeldung an die Klasse).
· Zielscheibe
o Die Zielscheibe ist eine visuelle Methode zur Einschätzung bestimmter Aspekte (z. B. eigene Leistung, Gruppenarbeit, Verständnis).
o Ablauf: Eine große Zielscheibe mit mehreren konzentrischen Kreisen wird gezeigt (z. B. auf Papier, Whiteboard oder digital). Die SuS markieren ihre Einschätzung zu einer Frage (z. B. „Wie gut habe ich heute mitgearbeitet?“) mit einem Punkt, Sticker oder Magnet: Innenkreis = sehr gut, Außenkreis = gar nicht zufrieden
o Das Ergebnis kann anonym oder offen visualisiert werden.
· Fünf-Finger-Methode
o Die Fünf-Finger-Methode nutzt die Hand als Symbol für verschiedene Reflexionsaspekte. Jeder Finger steht für eine bestimmte Reflexionsfrage.
o Ablauf: Daumen: Was war gut?, Zeigefinger: Was nehme ich mit?, Mittelfinger: Was hat mir nicht gefallen?, Ringfinger: Was war mir wichtig?, Kleiner Finger: Was kam zu kurz?
Nennen Sie vier Gütekriterien für eine gelungene Lernsituation.
· wird mit einem hohen Grad an beruflicher Identität und authentischen handlungssituationen gestaltet.
· veranlasst SuS, eigenständig die vollständige Handlung auszuführen.
· enthält konkrete Angaben, Daten, Zahlen, Briefe, Angebote, Statistiken.
· enthält Verben, die zur vollständigen Handlung auffordern.
· fördert Kompetenzen, v.a. die Entwicklung der beruflichen Handlungskompetenz.
Erklären Sie unterschiedliche Ansätze der inneren Differenzierung.
Innere Differenzierung nach…
1. unterschiedlich anspruchsvollen Zielsetzungen und Lerninhalten.
Differenzierung nach Inhalt und Niveau entweder durch zusätzlichen Erweiterungsbereich (Aditum) oder verbindlichen Kernbereich (Fundamentum)
= gestufte Anforderungen und Aufgabendifferenzierung
1. unterschiedlichen Methoden und Medien
Differenzierung nach Lerntempo, mediale Differenzierung, Differenzierung in der Sozialform, differenzierte Lernhilfen, methodische Differenzierung
gestufte Hilfestellung und unterschiedliche Lernwege/-strategien
Erläutern Sie eine Methode zur Inneren Differenzierung.
z.B. Gruppenpuzzle
Stammgruppe -> Expertengruppe -> Stammgruppe
Die Klasse wird in Stammgruppen eingeteilt. Jede Teilnehmerin bzw. jeder Teilnehmer einer Stammgruppe wird zur Expertin bzw. zum Experten eines Teilbereichs ernannt und trifft sich mit den jeweiligen Expertinnen bzw. Experten aus den anderen Stammgruppen und informiert sich über die Inhalte seiner Thematik. Zurück in der Stammgruppe werden die anderen Gruppenmitglieder über den Teilbereich informiert und man bekommt die restlichen Teilbereiche erklärt.
Pro: Differenzierung nach Medien, in der Sozialform, in den Lernhilfen und Strategien
Kontra: Große Vorarbeit, Probleme in der Gruppenbildung, keine Differenzierung nach Inhalten, Lerntempo oder in der Methode
Erklären Sie die Vor- und Nachteile von „Setzgruppen“.
Vorteil:
- Gruppenzusammensetzung kann über einen längeren Zeitraum stabil gehalten werden
- Heterogene Gruppe, insgesamt aber ähnlich leistungsstark wie die anderen Gruppen
- Positive Abhängigkeiten der Gruppenmitglieder fördern den Teamgeist
Nachteil:
- Einteilung sehr zeitintensiv
- Erfordert genaue Kenntnisse über die Leistungsfähigkeit und die besonderen Begebenheiten der Klasse
- Gefahr der vorschnellen Etikettierung von SuS im positiven wie im negativen Sinn
Nennen Sie Vorteile von Projektarbeit.
- Förderung von Handlungskompetenzen
- Stärkung sozialer Kompetenzen
- Individualisierung und Differenzierung
- Förderung kreativen und kritischen Denkens
Beschreiben Sie Grenzen von Projektarbeit.
- Zeitliche Begrenzung (Lehrplanbindung à erfordert mehr Zeit als regulärer Unterricht), Organisation im Stundenplan (gibt es genug (zusammenhängende) Stunden à insb. an BS problematisch)
- Heterogenität (unterschiedliche Leistungsniveaus führen ggf. zu Ungleichgewichten in Mitarbeit und/oder zwischen verschiedenen Gruppen)
- Hoher Betreuungsaufwand (Unterstützung der SuS, transparente und kontinuierliche Dokumentation und Bewertung)
- Hoher Bedarf an Ressourcen (z.B. Reservierung von PC-Arbeitsräumen oder Laptopwägen, ggf. mehr als ein Raum notwendig, …)
- Institutionelle Rahmenbedingung (Klausurtermine, Prüfungsdruck, …)
Skizzieren Sie den Verlauf des Projektunterrichts.
- Einstieg ins Projekt (Rahmensetzung, Wahl des Themas/ der Inhalte, Gruppenbildung)
- Projektplanung (Zielsetzung & Arbeitsplanung)
- Realisation
- Höhepunkt & Abschluss (Präsentation, Bewertung, Kritik & Besinnung)
-> anhand eines Beispiels
Beurteilen Sie die Sinnhaftigkeit einer Projektarbeit in Bezug auf handlungsorientiertes Lernen.
- SuS arbeiten selbstorganisiert
- SuS sind frei in der Gestaltung
- SuS sollen Zeit eigenständig managen
- SuS lösen Konflikte innerhalb der Gruppe eigenständig
- SuS müssen kooperieren, um die Handlung auszuführen
à fördert Methoden-, Sozial-, Selbst-, Fachkompetenz
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