Erklärt den Begriff Allergie und die Vorgänge im menschlichen Körper.
Definition: Erworbene Überempfindlichkeit gegenüber an sich nicht gefährlichen Antigenen –sogenannte Allergene
Eine Allergie ist eine erworbene Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems gegenüber eigentlich harmlosen Stoffen (Allergenen), wie z. B. Pollen, Tierhaaren oder bestimmten Lebensmitteln.
Dies führt zu SYMPTOME wie Juckreiz, Schwellung oder Atemnot
kennt die vier Typen der allergischen Reaktion.
Allergische Reaktion vom Typ I (Soforttyp)
➢ a.Bsp.: allergische Schnupfen, Asthma, Urtikaria, anaphylaktischer Schock
Allergische Reaktion vom Typ II (Zytotoxischer Typ)
➢ a.Bsp.: Blutgruppenunverträglichkeit
Allergische Reaktion vom Typ III (Immunkomplex-Typ)
➢ a.Bsp: Glomerulonephritis
Allergische Reaktion vom Typ IV (verzögerter Typ)
➢ a.Bsp.: Transplantatabstoßung, Kontaktallergien
nennt pflegerische Maßnahmen beim anaphylaktischen Schock.
Ein anaphylaktischer Schock ist eine sehr starke allergische Reaktion
👉 Er kann lebensgefährlich sein
1.Allergen stoppen
2.Arzt / Pflegefachkraft rufen
3.Vitalzeichen kontrollieren
4.Lagerung: flach + Beine hoch
5.Sauerstoff geben
6.Medikamente vorbereiten:AdrenalinAntihistaminikaKortison
7.venösen Zugang legen lassen
8.ggf. materialfür intubation vorbereiten bzw ,
9.Reanimation vorbereiten
erläutert die allergische Reaktion vom Typ I näher.
Typ I ist eine schnelle Allergie.
Die Reaktion kommt sofort oder nach ein paar Minuten.
Der Körper bildet beim ersten Kontakt Abwehrstoffe.
Diese heften sich an sogenannte Mastzellen.
Beim nächsten Kontakt wird Histamin freigesetzt.
Das macht Symptome wie Juckreiz, Niesen oder Atemprobleme.
Im schlimmsten Fall kann es zu einem allergischen Schock kommen.“
das ist lebensgefährlich.“
„Typ I ist eine schnelle Allergie.
Die Reaktion kommt sofort oder nach wenigen Minuten.
Beim ersten Kontakt bildet der Körper IgE-Antikörper.
Diese heften sich an Mastzellen.
Das führt zu Symptomen wie Juckreiz, Niesen oder Atemproblemen.
Im schlimmsten Fall kann es zu einem anaphylaktischen Schock kommen,
• erläutert die allergische Reaktion vom Typ IV näher.
„Typ IV ist eine verzögerte Allergie.
Die Reaktion kommt erst nach 1 bis 3 Tagen.
Hier sind keine Antikörper beteiligt, sondern T-Zellen.
Die Verursachen Entzündung .
Man sieht dann zum Beispiel Rötung, Juckreiz oder Hautausschlag.“
Oder zb die Kontaktallergie (z. B. Durch Nickel, Schmuck)
nennt Schritte der Allergiediagnostik und beschreibt diese näher.
Anamnese
Körperliche Untersuchung
Hauttest
Bluttest
Provokationstest
1. Gespräch (Anamnese)
Der Arzt fragt:
Wann tritt die Allergie auf?
Welche Symptome hast du?
Seit wann gibt es die Beschwerden?
2. Hauttests
👉 Prick-Test (Typ 1 Allergie)
Allergene kommen auf die Haut (meist Unterarm)
Haut wird leicht angeritzt
Nach 15–20 Minuten schaut man das Ergebnis an
Quaddel größer als 3 mm = positiv
👉 Epikutantest (Typ 4 Allergie)
Allergen wird mit Pflaster auf den Rücken geklebt
Nach 48 Stunden wird geschaut
Kontrolle nochmal nach 72 Stunden
3. Blutuntersuchung
Es wird IgE (Antikörper) gemessen
Hoher Wert = Hinweis auf Allergie
4. Provokationstest
Patient bekommt das Allergen (z. B. durch Atmen, Nase, Mund oder Haut)
Reaktion kommt sofort oder bis zu 48 Stunden später
Achtung: Risiko für starken allergischen Schock → oft im Krankenhaus
nennt Therapien bei Allergien, beschreibt diese näher und kennt den eigenen Kompetenzbereich bei Therapiemaßnahmen.
„Bei Allergien gibt es verschiedene Therapien.
Am wichtigsten ist, dass man den Auslöser vermeidet, zum Beispiel Pollen oder bestimmte Lebensmittel.
Man kann auch Medikamente geben, zum Beispiel gegen Juckreiz oder Entzündung.
Bei starken Reaktionen bekommt der Patient Adrenalin.
Es gibt auch die Hyposensibilisierung. Dabei gewöhnt sich der Körper langsam an das Allergen.
In der Pflege beobachte ich den Patienten, helfe bei der Behandlung und gebe Medikamente nach ärztlicher Anordnung.
Ich darf aber keine Therapie selbst entscheiden oder ändern.“
1. Allergen vermeiden
Kontakt mit dem Auslöser vermeiden 👉 z. B. kein Kontakt mit Pollen, Tierhaaren, bestimmten Lebensmitteln
2. Medikamente
👉 Antihistaminika :wirken gegen Histamin (Stoff, der Allergie auslöst)
helfen bei: Juckreiz,Schwellung,verstopften Bronchien
👉 Glukokortikoide (Kortison):wirken gegen Entzündungen
helfen schnell bei starken Beschwerden
3. Hyposensibilisierung
Patient bekommt kleine Mengen des Allergens
über längere Zeit (Jahre)
Ziel: Körper gewöhnt sich daran → Allergie wird schwächer
4. Notfallset
für Menschen mit starker Allergie
schützt bei allergischem Schock (Anaphylaxie)
Last changed5 days ago