Frage: Was sind konjunktivische Relativsätze?
Relativsätze mit Konjunktiv, die nebenbei einen adverbialen Sinn haben (z. B. final oder konsekutiv).
Was ist das Besondere an konjunktivischen Relativsätzen?
Sie ersetzen oft einen Adverbialsatz oder eine Partizipialkonstruktion.
Wann muss man den adverbialen Nebensinn beachten?
Vor allem bei:
finalen Relativsätzen
konsekutiven Relativsätzen
Da diese im Deutschen nicht einfach mit Indikativ übersetzt werden können.
Was drückt ein finaler Relativsatz aus?
Einen Zweck (= „damit“)
Wie entspricht der finale Relativsatz einem ut-Satz?
Relativsatz: qui ... agant
ut-Satz: ut ... agant → gleiche Bedeutung: „damit …“
: Was drückt ein konsekutiver Relativsatz aus?
Eine Folge (= „so dass“, „dass“)
Wie entspricht der konsekutive Relativsatz einem ut-Satz?
Relativsatz: qui te deseram
ut-Satz: ut te deseram → Bedeutung: „dass / so dass …“
Was bedeutet die Konstruktion Sunt, qui …?
„Es gibt Menschen, die …“
Mit Nebensinn: „Es gibt Menschen, die so beschaffen sind, dass …“
Wie erkennt man konjunktivische Relativsätze?
Relativpronomen (qui, quae, quod)
Verb im Konjunktiv
oft ersetzbar durch ut + Konjunktiv
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