Aberration
optischer Abbildungsfehler, bei dem Lichtstrahlen, die durch den Rand einer Linse oder eines Spiegels fallen, stärker gebrochen werden als strahlennähe, achsennahe Strahlen
Ursache: Sphärische (kugelförmige) Linsenflächen können Lichtstrahlen nicht perfekt in einem Punkt vereinigen, da ihre Krümmung am Rand stärker wirkt als im Zentrum.
Auswirkung: Das Bild erscheint unscharf. Besonders relevant ist dies bei Systemen mit großen Aperturen (kleinen Blendenzahlen), bei denen mehr Licht durch die Randbereiche fällt.
Asphäre
ine Asphäre (asphärische Linse) ist ein optisches Element, dessen Oberfläche nicht kugelförmig (sphärisch) gekrümmt ist. Diese Form erlaubt es, Abbildungsfehler wie die sphärische Aberration zu korrigieren, was zu schärferen Bildern, geringerem Gewicht und kompakteren Systemen führt. Asphären finden Anwendung in Kameras,
Dispersionsrelation
c = w/k = lamda * f
Phasenfront
Die Phasenfront einer Welle ist der Schwingungszustand mit einem bestimmten Wert der Phase: z.B. phi = pi/2 (Wellenberg) oder phi = 0 (Nulldurchgang)
bei: phi(t,x) = wt - kx = const
Um welchen Faktor ist die Lichtgeschw in Gläsern etc verringert?
Um den Brechungsindex n
Zusammenhanf I und E-Feld
I ist proportinal zum Quadrat des E-Felds
Was sind die schwingenden Größen einer optischen Welle?
magnetische und elektrische Feld
Wann tritt Reflexion auf?
an Grenzflächen zwischen zwei Medien mit unterschiedlicher Ausbreitungsgeschwindigkeit.
Die drei Prinzipien der geometrischen Optik
geradlinige Ausbreitung
Reflexionsgesetz
Brechungsgesetz
Snelliussche Brechungsgesetz
Was ist die optische Weglänge Lopt?
definiert als Zeit, die ein Lichtsrahl benötigt, um den Weg zwischen zwei Punkten zurückzulegen, multipliziert mit der Lichtgeschw c0
Was ist die f-Zahl (f/#)?
f/# = f/D beschreibt für ein Objekt im Unendlichen den Öffnungswinkel der Optik
Ist Quasi die blende bei einer Kamera
Was ist die Linsenmacherformel?
Beschreibt mit welchen Radien eine dünne Linse gefertigt werden muss um eine bestimmte Brennweite f zu erzeugen
nur für dünne Linse
Wie nennt man Flächen, welche einen Objektpunkt fehlerfrei in einem Bildpunkt darstellen?
Was wird in der Praxis verwendet?
kartesische Flächen
In der Praxis werden Kugelflächen verwendet, welche mit hoher Präzision herstellbar sind. —> KEINE FEHLERFREIE ABBILDUNG (Fehler = Aberrationen)
Diese Näherung der Abbildung wird “paraxiale Näherung” gennannt
Helmholtz-Lagrange-Invariante?
y*NA = y’*NA’
y= Ausdehnung (Quai Größe des Bilds und Abbildung) = Objekthöhe
NA = numerische Apertur (Produkt aus Brechnungsindex und Sinus des Öffnungswinkels)
Was kann bei einer dünnen Linse angenoimmen werden?
DIe Dicke d kann vernachlässigt werden
Was gibt es für Seidel Terme?
sphärische Aberration (eine SChale)
Astigmatismus (Pringels)
Koma
Bildfeldwölbung
Verzeichnung
Austrittspupille AP?
Komponenten im STrahlengang, die von der Bildseite aus gesehen die Objektstrahlenbündel begrenzt
Eintrittspupille EP
Komponente im Strahlengang, die von der Objektseite aus gesehen, die Objektstrahlenbündel begrenzt.
Aperturblende AB
begrenzt den Öffnungswinkel der Objektstrahlenbündel
zwischen welchen STrahlen unterscheidet man?
Randstrahlen (marginal rays): verlaufen von den Rändern des Objekts zur inneren Begrenzung der AB
Hauptrahl (chief ray): eines von einem Objektpunkt ausgehender Strahl, der durch das Zentrum von AB,EP, AP läuft
Was bedeutet OPD?
optische Weglängendifferenz:
ein reales System erzeugt eine gestörte Wellenfront. DIe Abweichung zum idealen paraxialen System wird auch Wellenfrontaberration gennant
Chromatische Aberration
wird nicht durch Seidel’sche Aberrationstheorie beschrieben
Ursache: Dispersion (veränderung des Brechungsindex mit der Wellenlänge)
Vorteile Ray-Tracing
höhere Genauigkeit bei der Beschreibung des optischen Systems (da jeder Strahl numerisch berechnet wird)
komplexe Systeme können einfach dargestellt werden, da hohe Rechenleistung verfügbar
Ray Tracing Programme erlauben eine automatische numerische Optimierung des Systems
Was kann man für Diagramme in Ray-Tracing Programmen sehen?
Diagramme für:
Wellenfronaberration (OPD)
transversale Strahlaberration TRF
Punktverteilungsdiagramm (Spot Diagramm)
….
Was für Koordinaten in Ray-Tracing Programmen?
normierte kartesische Koordinaten
Wie wird die OPD durch ein Programm bestimmt?
Programm berechnet eine bestimmte Anzahl von Strahlen durch das optische System. Programm bewstimmt sphärische Referenzwelle, welche von der numerisch bestimmten Wellenfront abgezogen wird. Das leifert die OPD
Mehr berechnete Strahlen —> höhere Genauigkeit
Wie ergibt sich die transversale oder longitudinale Strahlaberration?
lokale Ableitung der OPD nach der x- bzw. y- Koordinate
wofür steht TRF?
Transverse Ray Fan
= transversale oder longitudinale Strahlaberration
Spot Diagramm?
Berechnung für jeden Strahl aus der Eintrittspupille den jeweiligen Durchstoßpunkt durch die Beobachtungsebene
Punktmuster wird als SPotdiagramm dargestellt
paraxiale Linse —> Spot nur ein Punkt
transversale Strahlaberration —> Muster
Encircled Energy?
eingeschlossene Energie der Strahlen. Jede Strahl hat Anteil an gesamt Energie. 1 = 100 % Energie
Modulations-Transfer-Funkt ion (MTF)?
dient zur Charakterisierung der optischen Leistungsfähigkeit bildgebender Objektive
—> wie gut kann feines Linienmuster dargestellt werden (wenig Qualitätsverlust)
Qualität wird durch Modulation (Mod) gemessen
perfekte Mod ist gleich 1
Wie kann ein Ray-Tracing Programm ein System optimieren?
Variablen des Systems werden spezifiziert (welche Varaiblen sollen verändert werden)
was ist das Ziel der Optimierung (z.b. möglichst kleiner Fokusradius)
definierte Zielgrößen müssen quantitativ beschrieben und gewichtet werden —> bilden Summe der Mertit Funktion
Programm ändert Variablen bis lokales oder glabales Minimum der Merti-Funktion erreicht ist
Zielgrößen der MeritFunktion?
Schwerpunkt der Punktverteilung r Centroid
Radius einer Punktvertielung
Modulationsgrad einer OPD (kleienr grad —> OPD wird zu Ebene —> weniger Aberration) (Root Mean Square/ mittlere Fehlerquadrat (RMS); Peak to Valley/ maximale Auslenkung (PV))
Definition einer Merit Funktion
Einflüsse auf die Leistungsfähigkeit eines optischen Systems
Grundformen optischer Systeme
Abbe Zahl
charakterisiert, wie stark sich der Brechungsindey über den Wellenlängenbereich des sichtbaren Spektrums ändert und verwendet dafür die Differenz der Brechzahl bei der F- und C-Linie
große Abbe-Zahl —> kleine Dispersion
kleien Abbe-Zahl —> große Dispersion (starke Aufspaltung von weißem Licht in seine spektralen Bestandteile)
F-Linie : blau
C-Linie: rot
d-Linie: grün-gelb
Ausgangsmaterialien für Optiken
Schott Glasdiagramm
Das Glasdiagramm zeigt für kommerziell verfügbare optische Gläser den Hauptbrechungsindex nd und die Abbe-Zahl nd . Dabei ist zu beachten, dass sich kleine Abbe-Zahlen rechts auf der horizontalen Achse und große Abbe-Zahlen links auf dieser Achse befinden. Die vertikale Linie in der Mitte teilt die Krongläser mit kleinem Brechungsindex und kleiner Dispersion (d.h. großer Abbe-Zahl) von den Flintgläsern mit hohem Brechungsindex und großer Dispersion. Die Gläser sind entsprechend den im vorangegangenen Bild diskutierten Bezeichnungen gruppiert. Das ansteigende Band im unteren Bereich des Glasdiagramms beinhaltet die so genannten Normalgläser, die vergleichsweise einfach herzustellen sind. Gläser oberhalb dieses Bandes sind oft teuer in der Herstellung und teilweise schwierig verfügbar.
Formel für Transmission durch optische Materialien?
Lambert-beersches Gesetz I = I0 exp(-Kx)
Prinzip refelxionsminderde Beschichtungen
• Prinzip: destruktive Interferenz von Teilwellen, die an Schichtbzw. Substratoberflächen reflektiert werden
• Einfachster Fall: Einschichtsystem, senkrechter Einfall
—> Verlsute durch Reflexion sollen verhindert werden
Wie kriegt man gute Entspieglung hin?
besser Mehrfachschichten anstelle von EInfachschichten
Mehrfachschichten auch besser um breite Wellenlänge abzudecken
Transmissionsdiagramm
Vor- und Nachteile optischer Kunststoffe
optische Materialien für Infrarotbereich?
Diamant als Material
optische Komponenten aus Metall
Reflexionsvermögen von Metallen
Zweistrahlinterferenz
Voraussetzungen:
Wellen haben gleiche Frequenz
Feldvektoren sind parallel
Beispiele für Zweistrahlinterferenzen
Fresnel´sches Beugungsintegral
Mit der Fresnel‘schen Näherung wird aus dem Kirchhoff‘schen Beugungsintegral das so genannte Fresnelsche Beugungsintegral, das die Beugung einer Welle an einer Blende mit der Öffnung S beschreibt.
Mit Hilfe der sogenannten Fresnelzahl NF ist es möglich, das Integral in dimensionsloser Form zu schreiben. Dies bedeutet, dass die Feldverteilung hinter der Blende nur noch von der in NF gegebenen Kombination der Parameter Blendenradius a, Abstand von der Blende L und Wellenlänge l und nicht mehr von den Größen individuell abhängt. Bei gleicher Fresnelzahl ergeben sich also gleiche Lösungen hinter der Blende, auch wenn einzelne Parameter (Radius, Abstand, Wellenlänge) verschieden sind. Die Fresnelzahl ist also ein Ähnlichkeitsparameter, wie etwa die Reynoldszahl in der Strömungsmechanik.
Formel Fresnel-Zahl
Beschreibt Weglängenunterschied zwischen Randwelle und Welle im Zentrum
große NF —> Weglängenunterschied groß
Nf >> 1
geometrische Optik
scharfe Grenzen zwischen Bereichen mit und ohne Strahlung
Intensitätsverteilung ändert sich hinter Blende nicht
Nf << 1
Frauenhofer-Beugung
gleiche Gestalt der Beugungsfigur unabhängig der Entfernung
Strahl wie bei Punktförmige Licht mit Durchmesser 2a
alpha ist der Frauenhoferscher Beugungswinkel
Welcghe FUnktionen können aus der Beugung einer ebenen WElle an einer SPalt- oder Kreisblende hergeleitet werden?
Bessel FUnktion aus Kreisblende
Sinc-Funktion aus Spaltblende
Wann gilt Fernfeld
großer Abstand zwischen Beobachtungsebene und beugender Blende
L muss viel größer sein als Quadrat vom Blendendurchmesser dividiert durch die Wellenlänge
Nf —> 0
minimaler FOksuradius
gegeben durch Produkt aus Wellenlänge und F-Zahl (F-Zahl maximal ungefähr 1) —> Wellenlänge muss angepasst werden
Was ist der Gauß-Strahl
ist eine fundamentale, rotationssymmetrische, spezielle Eigenlösung der paraxialen Wellengleichung
besteht aus Amplitudenfaktor und Phasenfaktor
Zusammenhang z-Koordinate und Krümmungsradius R
Bei zR (Rayleigh-Länge) ist R minimal (maximale Krümmung der Phasenfront)
Strahlparameterprodukt
Produkt aus Strahlradius in der Tailie w0 und dem Fernfeld-Divergenzwinkel
Strahlparameterprodukt für allgemeine Strahlen
Fokussierung eines Gauß-Strahls
Prinzip Lupe
wie funktioniert Mikroskop
Das Mikroskop stellt eine zweistufige Abbildung zur Verfügung, bei der das reelle Zwischenbild G‘ des Objektivs durch eine Abbildung mit einer Lupe, dem sogenannten Okular nachvergrößert wird. Die Gesamtvergrößerung des zusammengesetzten Mikroskops liegt typischerweise im Bereich 20 – 300 und ergibt sich als Produkt aus dem Abbildungsmaßstab des Objektivs (typisch 2-20) und der Vergrößerung des Okulars (typisch 10-15). Im Mikroskop wird durch geeignete Wahl der Abstände das reelle Zwischenbild G´ in die gegenstandsseitige Brennebene des Okulars gelegt und damit ein entspanntes Betrachten des in Okular erzeugten Bildes ermöglicht.
F-Theta-Bedingung?
Was ist Raytracing?
Die strahlenoptische Berechnung (Raytracing) optischer Systeme wird seit bekanntwerden des Brechungsgesetzes durch Snellius durchgeführt
Was gibt es für solves im Programm?
Optimierung: Quick Focus
Was ist eine Aperatur? Was ist eine Aperaturblende=
definiert den Lichteinfall in das optische System
F zahl formel
Was ist OPD?
Was ist MTFß
seidl teerme
Merit funktion Lösungsalgorithmus
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