Vorgehen bei der Entwicklung eines FHIR Datensatzes für den Notfallausweis?
- Requirements Analyse
- fachliche Anforderungen mit Ansprechpartnern (klinisch/ethisch) zusammentragen
- konkrete Use Cases modellieren
- notwendige FHIR Ressourcen identifizieren
- einsclhießlich Profile/Extensions zu spezifizieren
- falls es schon MIOs gibt dann unter Berücksichtigung dieser um Interoperabilität zu gewährleisten
- alles unter enger Abstimmung mit der gematik
- Validierung des Ansatzes mit FHIR validtor und Testservern
- kurze Feeback loops, das falls man mal in die falsche Richtung marschiert, sich schnell wieder re-orientieren kann
Herausforderungen bei der Integration eines neuen Datensatzes in die ePA?
- Kompatibilität der semantischen und technischen Interoperabilität
- Anforderungen an die Integration sind FHIR-Konformität aber auch das Gerechtwerden der ePA Spezifikationen und der gematik
- Abbildung von sensiblen Daten erfordert immer eine Abwägung von Berechtigung für Access der Daten
- was sind die Restriktionen, Einwilligungen, wer darf welche Daten wie verarbeiten?
- was sind die Patienten wünsche hinsichtlich der Einsicht der Daten?
- Generell das Rad möglichst nicht neu erfinden, sondern etablierte Modelle und Standards verwenden
- bspw. SNOMED CT (Ontologie) (Knowledge Graph)
- erlaubt maschinelles reasoning -> machine can interpret the data
- applikation kann medizinische zusammenhänge verstehen
- eine Art medizinisches Wörterbuch das Begriffe numerisch eindeutig abbildet (IDs)
- liefert dadruch eineindeutigkeit selbst wenn unterschiedliche Begriffe verwendet werden (Myokardinfarkt/STEMI/Herzinfarkt)
- durch die IDs bekommt SNOMED CT semantische relevanz (eine Art Knowledge Graph)
- und natürlich auch wieder enge Abstimmung mit Stakeholdern / kurze Feedbackloops, kleine iterationen regelmäßig präsentieren
Welche Rolle spielt die Telematikinfrastruktur bei diesem Projekt, und welche Erfahrungen bringen Sie mit?
- Sinn und Zweck der TI ist es keine isolierten Datensilos zu verwalten, sondern Daten dort zur Verfügung zu stellen wo sie gebraucht werden
- TI beinhaltet ja die ePA, E-Rezept, KIM sicherer Email-Dienst (Kommunikaiton im Medizinwesen), eMP (Elektronischer Medikationsplan) (automatische Wechselwirkung erkennen)
- TI ist daher ein integraler Aspekt für das DNA projekt, weil es ja um die ePA geht und wahrscheinlich in gewissem Kontext auch noch die anderen Aspekte des TI mit betrifft
- Wichtig ist früh die TI-Vorgaben zu Berücksichtigen, damit später wenige Anpassungen notwendige sind
- Konnektor:
- Sicherheits-Gateway zwischen Praxisnetz und dem Internet
- Verschlüsselung von Patientdaten für den Austausch in Internet
- KIM
- sicherer Email-Dienst
- nutzt den Konnektor
- 1. Verzeichnesdienst
- 2. Verschlüsselung über S/MIME
- 3. KIM-Client-Modul - setzt Ver-/Entschlüsselung um
- ePA
- Datentresor
- bspw. FHIR
- Benutzeroberflächen
- ePA-App
- Primärsysteme
- Sicherheits- und Identitätskomponenten
- IDP (Identity Provider)
- Berechtigungsmanagement
- Verzeichnesdienst
- Gematik
- 4-S-Modell
1. Struktur
- Wie greifen Konektor, Akten und Karten ineinander?
2. Schnittstellen
- Interoperabilität: wie können FHIR und APIs kompatibel mit einander interagieren
3. Sicherheit
- Verschlüsselung, Smartcards, VPN
4. Szenarien
- Konkrete Abläufe und Anwengungsfälle
Was sind die grundlegenden Komponentent der TI?
Das Projekt verbindet Medizin, Ethik und Informatik. Wie gehen Sie mit den unterschiedlichen Perspektiven/Anforderungen um?
- essentiell, da nur so passgenaue Lösungen entwickelt werden können
- kurze Feebackloops, Use-Case Beschreibungen sind wichtig für den Erfolg
- Workshops spielen auch ein ebenso wichtige Rolle
- life präsentation, fragen können direkt gestellt werden von den usern
- und natürlich können dadurch auch ethishe aspekte besser berücksichtigt werden
Was motiviert Sie, an einem Porjekt zur digitalen Notfallplanung zu arbeiten?
- gesellschaftliche Relevanz ist ein großer Faktor für die Motivation
- Mehrwert für die Nutzer
- Patienten wünsche können auf kurzen Wegen und in kritischen Situationen besser berücksichtigt werden
- patientengerechte Versorgung ist ein weiterer motivierender Aspekt
what is the 80/20 Rule of FHIR
- core resources only include 80% of world wide used implementations
- the remaining 20% a reserved for specialized local data, which keeps the standard simple while allowing for high customization
What are the main concepts of HL7/FHIR
# Clinical core
## Condition
- list of diagnoses/issues
- FHIR maps this list to the condition resource
## Observation
- most used concept
- holds all information observed about a patient
- blood pressure, lab results etc.
## Allergy & Intolerance
- tracks adverse reactions to substances
- treated as risks which influence clinical decisions
## Medication Management
Split into
- Perscription
- Dispensing
- Administration
to match pharmacy-workflow
# Contextual Framework
## Patient
- central hub
- the described resource by the standard
- every resource has "subject" pointing back to patient
## Encounter
- EHRs organize data by "visits"/"stays"
## Practitioner
- healthcare provider
- separates the person from their role at a specific organization
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