Was regelt § 16 StVZO?
§ 16 StVZO regelt die Grundregel der Zulassung.
Welche Fahrzeuge sind nach § 16 Absatz 1 StVZO zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen?
Zum Verkehr auf öffentlichen Straßen sind alle Fahrzeuge zugelassen, die den Vorschriften der StVZO und der StVO entsprechen, soweit nicht für einzelne Fahrzeugarten ein Erlaubnisverfahren vorgeschrieben ist.
Welche Voraussetzung müssen Fahrzeuge nach § 16 StVZO grundsätzlich erfüllen?
Sie müssen den Vorschriften der StVZO und der Straßenverkehrs-Ordnung entsprechen.
Wann gilt die allgemeine Zulassung nach § 16 StVZO nicht?
Wenn für die Zulassung einzelner Fahrzeugarten ein Erlaubnisverfahren vorgeschrieben ist.
Welche Fortbewegungsmittel sind nach § 16 Absatz 2 StVZO keine Fahrzeuge im Sinne der StVZO?
Schiebe- und Greifreifenrollstühle, Rodelschlitten, Kinderwagen, Roller, Kinderfahrräder und ähnliche nicht motorbetriebene oder mit Hilfsantrieb ausgerüstete Fortbewegungsmittel bis höchstens 6 km/h.
Bis zu welcher bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit gelten bestimmte Fortbewegungsmittel nicht als Fahrzeuge?
Bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 6 km/h.
Was regelt § 17 StVZO?
§ 17 StVZO regelt Einschränkung und Entziehung der Zulassung.
Wann kann die Verwaltungsbehörde nach § 17 Absatz 1 StVZO einschreiten?
Wenn sich ein Fahrzeug, das nicht in den Anwendungsbereich der Fahrzeug-Zulassungsverordnung fällt, als nicht vorschriftsmäßig erweist.
Was kann die Verwaltungsbehörde bei einem nicht vorschriftsmäßigen Fahrzeug tun?
Sie kann dem Eigentümer oder Halter eine angemessene Frist zur Mängelbehebung setzen.
Was kann die Verwaltungsbehörde nötigenfalls zusätzlich anordnen?
Sie kann den Betrieb des Fahrzeugs im öffentlichen Verkehr untersagen oder beschränken.
Was muss der Betroffene bei einem Verbot oder einer Beschränkung nach § 17 beachten?
Der Betroffene hat das Verbot oder die Beschränkung zu beachten.
Wann kann die Verwaltungsbehörde nach § 17 Absatz 3 StVZO ein Gutachten oder die Vorführung des Fahrzeugs anordnen?
Wenn Anlass zur Annahme besteht, dass das Fahrzeug den Vorschriften der StVZO nicht entspricht.
Was kann die Behörde zur Vorbereitung einer Entscheidung nach § 17 Absatz 3 verlangen?
Sie kann ein Sachverständigengutachten oder die Vorführung des Fahrzeugs verlangen.
Was regelt § 18 StVZO?
§ 18 StVZO ist weggefallen.
Was regelt § 19 StVZO?
§ 19 StVZO regelt Erteilung und Wirksamkeit der Betriebserlaubnis.
Wann ist die Betriebserlaubnis nach § 19 Absatz 1 StVZO zu erteilen?
Sie ist zu erteilen, wenn das Fahrzeug den einschlägigen Vorschriften und Anforderungen der anwendbaren Einzelrechtsakte und Einzelregelungen entspricht.
Wann ist eine Betriebserlaubnis nach der StVZO nur zu erteilen?
Wenn die in § 19 Absatz 1 genannten EU-rechtlichen Einzelrechtsakte und Einzelregelungen nicht anwendbar sind.
Wie lange bleibt die Betriebserlaubnis eines Fahrzeugs wirksam?
Sie bleibt bis zur endgültigen Außerbetriebsetzung wirksam, wenn sie nicht ausdrücklich entzogen wird.
Wann erlischt die Betriebserlaubnis nach § 19 Absatz 2 StVZO?
Sie erlischt, wenn Änderungen vorgenommen werden, durch die die genehmigte Fahrzeugart geändert wird, eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist oder das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert wird.
Welche drei Hauptgründe führen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis?
Änderung der genehmigten Fahrzeugart, zu erwartende Gefährdung von Verkehrsteilnehmern oder Verschlechterung des Abgas- oder Geräuschverhaltens.
Dürfen Fahrzeughersteller, Importeure oder Gewerbetreibende Änderungen vornehmen, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen?
Nein, solche Änderungen dürfen sie nicht vornehmen oder vornehmen lassen.
Wann gilt das Verbot solcher Änderungen für Hersteller, Importeure oder Gewerbetreibende nicht?
Wenn unverzüglich eine Betriebserlaubnis nach § 21 für das Gesamtfahrzeug eingeholt wird.
Was kann die Verwaltungsbehörde tun, wenn Anlass zur Annahme besteht, dass die Betriebserlaubnis erloschen ist?
Sie kann ein Gutachten oder die Vorführung des Fahrzeugs anordnen.
Darf bei Verdacht auf Erlöschen der Betriebserlaubnis eine Prüfplakette zugeteilt werden?
Nein, eine Prüfplakette nach Anlage IX darf dann nicht zugeteilt werden.
Was ist bei Softwareänderungen von im Verkehr befindlichen Fahrzeugen zu beachten?
Zusätzlich sind amtlich bekannt gemachte Vorschriften zur Durchführung sowie der Stand der Technik zu beachten.
Für welche Spezialfahrzeuge bleibt die Betriebserlaubnis nach § 19 Absatz 2a nur zeitlich begrenzt wirksam?
Für Fahrzeuge, die nach ihrer Bauart speziell für militärische, polizeiliche Zwecke sowie für Brandschutz, Katastrophenschutz oder Rettungsdienst bestimmt sind.
Wie lange bleibt die Betriebserlaubnis solcher Spezialfahrzeuge wirksam?
Nur solange sie für Bundeswehr, Bundespolizei, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz oder Rettungsdienst zugelassen oder eingesetzt werden.
Wann erlischt die Betriebserlaubnis trotz Änderungen durch Ein- oder Anbau von Teilen nicht?
Wenn für die Teile eine gültige Betriebserlaubnis, Bauartgenehmigung, Genehmigung oder anerkannte internationale beziehungsweise europäische Genehmigung vorliegt und Einschränkungen sowie Einbauanweisungen beachtet werden.
Was passiert, wenn Einschränkungen oder Einbauanweisungen für genehmigte Teile nicht eingehalten werden?
Dann erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs.
Was muss der Fahrzeugführer bei bestimmten genehmigten An- oder Einbauten mitführen?
Den Abdruck, die Ablichtung oder einen Auszug der betreffenden Betriebserlaubnis, Bauartgenehmigung oder Genehmigung beziehungsweise einen Nachweis über ordnungsgemäßen Ein- oder Anbau.
Wem muss der Fahrzeugführer diese Nachweise auf Verlangen vorlegen?
Zuständigen Personen.
Wann muss der Fahrzeugführer solche Nachweise nicht gesondert mitführen?
Wenn die Zulassungsbescheinigung Teil I oder ein anderer vorgeschriebener Nachweis einen entsprechenden Eintrag einschließlich Beschränkungen oder Auflagen enthält.
Was darf mit einem Fahrzeug nicht geschehen, wenn die Betriebserlaubnis erloschen ist?
Das Fahrzeug darf nicht auf öffentlichen Straßen in Betrieb genommen werden; der Halter darf die Inbetriebnahme nicht anordnen oder zulassen.
Welche Fahrten sind bei erloschener Betriebserlaubnis ausnahmsweise zulässig?
Nur Fahrten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Erlangung einer neuen Betriebserlaubnis stehen.
Welche Kennzeichen dürfen bei Fahrten zur Erlangung einer neuen Betriebserlaubnis geführt werden?
Die bisherigen Kennzeichen oder rote Kennzeichen.
Wann bleibt die Betriebserlaubnis bei Erprobungsfahrzeugen von Herstellern trotz Änderungen wirksam?
Wenn die Fahrzeuge ausschließlich zur Erprobung verwendet werden und die Zulassungsbehörde bestätigt hat, dass das Fahrzeug als Erprobungsfahrzeug gemeldet ist.
Was regelt § 20 StVZO?
§ 20 StVZO regelt die Allgemeine Betriebserlaubnis für Typen.
Für welche Fahrzeuge kann eine Allgemeine Betriebserlaubnis erteilt werden?
Für reihenweise zu fertigende oder gefertigte Fahrzeuge.
Wem kann die Allgemeine Betriebserlaubnis grundsätzlich erteilt werden?
Dem Hersteller, wenn er die Gewähr für zuverlässige Ausübung der dadurch verliehenen Befugnisse bietet.
Kann eine Allgemeine Betriebserlaubnis mehreren Beteiligten gemeinsam erteilt werden?
Ja, wenn ein Fahrzeugtyp durch mehrere Beteiligte hergestellt wird.
Wer entscheidet über den Antrag auf Erteilung der Allgemeinen Betriebserlaubnis?
Das Kraftfahrt-Bundesamt entscheidet.
Wen kann das Kraftfahrt-Bundesamt mit der Begutachtung beauftragen?
Einen amtlich anerkannten Sachverständigen für den Kraftfahrzeugverkehr oder eine andere Stelle.
Wer bestimmt, welche Unterlagen für den Antrag auf Allgemeine Betriebserlaubnis beizubringen sind?
Das Kraftfahrt-Bundesamt.
Was kann das Kraftfahrt-Bundesamt bei wahlweiser Ausrüstung in die Allgemeine Betriebserlaubnis aufnehmen?
Welche Teile auch nachträglich an- oder eingebaut werden dürfen.
Was muss der Inhaber einer Allgemeinen Betriebserlaubnis für jedes zulassungspflichtige Fahrzeug ausfüllen?
Er muss einen Fahrzeugbrief ausfüllen.
Was muss der Inhaber einer Allgemeinen Betriebserlaubnis zusätzlich für jedes zulassungspflichtige Fahrzeug ausfüllen?
Eine Datenbestätigung nach Muster 2d.
Wozu dient die Datenbestätigung?
Sie enthält Angaben über die Beschaffenheit des Fahrzeugs und bestätigt die Übereinstimmung mit dem genehmigten Typ.
Wann ist eine Datenbestätigung entbehrlich?
Wenn das Kraftfahrt-Bundesamt für den Fahrzeugtyp Typdaten bereitgestellt hat und die zugeteilte Schlüsselnummer im Fahrzeugbrief eingetragen ist.
Wann sind Abweichungen von technischen Angaben einer Allgemeinen Betriebserlaubnis zulässig?
Wenn die Allgemeine Betriebserlaubnis durch Nachtrag ergänzt wurde oder das Kraftfahrt-Bundesamt erklärt hat, dass eine Nachtragserlaubnis nicht erforderlich ist.
Wann erlischt eine Allgemeine Betriebserlaubnis?
Nach Ablauf einer festgesetzten Frist, bei Widerruf durch das Kraftfahrt-Bundesamt oder wenn der genehmigte Typ den Rechtsvorschriften nicht mehr entspricht.
Wann kann das Kraftfahrt-Bundesamt eine Allgemeine Betriebserlaubnis widerrufen?
Wenn der Inhaber gegen Pflichten verstößt, unzuverlässig ist oder der Fahrzeugtyp den Erfordernissen der Verkehrssicherheit nicht entspricht.
Darf das Kraftfahrt-Bundesamt Pflichten des Inhabers einer Allgemeinen Betriebserlaubnis überprüfen?
Ja, es kann die Erfüllung der Pflichten jederzeit nachprüfen oder nachprüfen lassen.
Wer trägt die Kosten der Nachprüfung bei Pflichtverstoß?
Der Inhaber der Allgemeinen Betriebserlaubnis trägt die Kosten, wenn ihm ein Pflichtverstoß nachgewiesen wird.
Was regelt § 21 StVZO?
§ 21 StVZO regelt die Betriebserlaubnis für Einzelfahrzeuge.
Wann ist eine Betriebserlaubnis für ein Einzelfahrzeug zu beantragen?
Wenn ein Fahrzeug nicht zu einem genehmigten Typ gehört.
Wer beantragt die Betriebserlaubnis für ein Einzelfahrzeug?
Der Verfügungsberechtigte beantragt sie bei der nach Landesrecht zuständigen Behörde.
Was ist dem Antrag auf Betriebserlaubnis für ein Einzelfahrzeug beizufügen?
Ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers für den Kraftfahrzeugverkehr oder eines benannten Technischen Dienstes.
Was muss das Gutachten nach § 21 StVZO enthalten?
Die technische Beschreibung des Fahrzeugs im Umfang, der für die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II erforderlich ist.
Welche Anlage ist dem Gutachten beizufügen?
Eine Anlage mit den technischen Vorschriften, auf deren Grundlage dem Fahrzeug eine Betriebserlaubnis erteilt werden kann.
Was muss in Fällen einer erloschenen Betriebserlaubnis zusätzlich dargestellt werden?
Die Änderungen, die zum Erlöschen der früheren Betriebserlaubnis geführt haben.
Was bescheinigt der Sachverständige oder Technische Dienst im Gutachten?
Dass das Fahrzeug richtig beschrieben wurde und gemäß § 19 Absatz 1 vorschriftsmäßig ist.
Wann ist eine Begutachtung bei Fahrzeugen mit genehmigtem Typ oder vorhandener Einzelgenehmigung zulässig?
Nur wenn die Betriebserlaubnis nach § 19 Absatz 2 erloschen ist.
Wie lange müssen Gutachten und Prüfprotokolle nach § 21 StVZO aufbewahrt werden?
Zehn Jahre.
Was ist bei zulassungspflichtigen Fahrzeugen dem Antrag vorzulegen?
Die Zulassungsbescheinigung Teil II.
Was ist zu tun, wenn die Zulassungsbescheinigung Teil II noch nicht vorhanden ist?
Es ist zu beantragen, dass diese nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung ausgefertigt wird.
Was muss im Gutachten benannt werden, wenn zusätzlich eine Ausnahmegenehmigung nach § 70 erforderlich ist?
Die begutachtende Stelle muss die erforderliche Ausnahmegenehmigung benennen und stichhaltig begründen.
Was regelt § 21a StVZO?
§ 21a StVZO regelt die Anerkennung von Genehmigungen und Prüfzeichen aufgrund internationaler Vereinbarungen und europäischer Rechtsakte.
Welche ausländischen Genehmigungen und Prüfzeichen werden im Betriebserlaubnisverfahren anerkannt?
Genehmigungen und Prüfzeichen, die ein ausländischer Staat unter Beachtung der mit Deutschland vereinbarten Bedingungen erteilt hat.
Gilt die Anerkennung auch für Genehmigungen und Prüfzeichen aufgrund europäischer Rechtsakte?
Ja, § 21a gilt entsprechend für Genehmigungen und Prüfzeichen aufgrund von Rechtsakten der Europäischen Gemeinschaften.
Wie sieht das internationale Prüfzeichen nach § 21a Absatz 2 aus?
Es besteht aus einem Kreis mit dem Buchstaben „E“ und der Kennzahl des genehmigenden Staates sowie der Genehmigungsnummer.
Wie sieht das europäische Prüfzeichen nach § 21a Absatz 2 aus?
Es besteht aus einem Rechteck mit dem Buchstaben „e“ und der Kennzahl oder Kennbuchstaben des genehmigenden Staates sowie der Bauartgenehmigungsnummer.
Welche Kennzahl hat die Bundesrepublik Deutschland bei Prüfzeichen?
Die Kennzahl für Deutschland ist „1“.
Wann darf ein Ausrüstungsgegenstand oder Fahrzeugteil mit einem solchen Prüfzeichen gekennzeichnet sein?
Nur wenn er der Genehmigung in jeder Hinsicht entspricht.
Dürfen verwechslungsfähige Zeichen an Ausrüstungsgegenständen oder Fahrzeugteilen angebracht sein?
Nein, Zeichen, die zu Verwechslungen mit Prüfzeichen führen können, dürfen nicht angebracht sein.
Was regelt § 21b StVZO?
§ 21b StVZO regelt die Anerkennung von Prüfungen aufgrund europäischer Rechtsakte.
Welche Prüfungen werden im Betriebserlaubnisverfahren anerkannt?
Prüfungen, die aufgrund harmonisierter Vorschriften durchgeführt und bescheinigt worden sind.
Was regelt § 21c StVZO?
§ 21c StVZO ist weggefallen.
Was regelt § 22 StVZO?
§ 22 StVZO regelt die Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile.
Wann kann eine Betriebserlaubnis gesondert für Fahrzeugteile erteilt werden?
Wenn das Teil eine technische Einheit bildet, die im Erlaubnisverfahren selbstständig behandelt werden kann.
Wie kann die Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile beschränkt werden?
Sie kann darauf beschränkt werden, dass Teile nur an bestimmten Fahrzeugarten, Fahrzeugtypen oder bei bestimmter Art des Ein- oder Anbaus verwendet werden dürfen.
Wovon kann die Wirksamkeit der Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile abhängig gemacht werden?
Davon, dass der Ein- oder Anbau abgenommen worden ist.
Wer darf die Abnahme des Ein- oder Anbaus durchführen?
Ein amtlich anerkannter Sachverständiger oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder eine zugelassene sachverständige Person nach Anlage VIIIb.
Was muss die abnehmende Stelle bestätigen?
Den ordnungsgemäßen Ein- oder Anbau unter Angabe des Fahrzeugherstellers, Fahrzeugtyps und der Fahrzeug-Identifizierungsnummer.
Welche Vorschriften gelten für das Verfahren zur Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile entsprechend?
Die Vorschriften über die Erteilung der Betriebserlaubnis für Fahrzeuge gelten entsprechend.
Was muss der Inhaber einer Allgemeinen Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile anbringen?
Er muss auf jedem typentsprechenden Teil das vorgeschriebene Typzeichen anbringen.
Was bestätigt das Typzeichen bei Fahrzeugteilen?
Es bestätigt die Übereinstimmung des Teils mit dem genehmigten Typ.
Was muss jedem gefertigten Fahrzeugteil beigefügt werden?
Ein Abdruck, eine Ablichtung oder ein Auszug der Betriebserlaubnis und gegebenenfalls der Nachweis über den ordnungsgemäßen Einbau.
Können Teile zum nachträglichen An- oder Einbau auch im Rahmen einer Allgemeinen Betriebserlaubnis für ein Fahrzeug genehmigt werden?
Ja, anstelle einer Teilebetriebserlaubnis können sie auch im Rahmen einer Allgemeinen Betriebserlaubnis für ein Fahrzeug oder eines Nachtrags dazu genehmigt werden.
Was regelt § 22a StVZO?
§ 22a StVZO regelt die Bauartgenehmigung für Fahrzeugteile.
Welche Fahrzeugteile müssen in amtlich genehmigter Bauart ausgeführt sein?
Die in § 22a Absatz 1 aufgezählten Einrichtungen und Fahrzeugteile, zum Beispiel bestimmte Heizungen, Luftreifen, Scheiben aus Sicherheitsglas, Scheinwerfer, Leuchten, Rückstrahler, Warndreiecke, Fahrtschreiber, Sicherheitsgurte und Kinderrückhalteeinrichtungen.
Gilt die Bauartgenehmigungspflicht sowohl für zulassungspflichtige als auch zulassungsfreie Fahrzeuge?
Ja, die Pflicht gilt unabhängig davon, ob die Teile an zulassungspflichtigen oder zulassungsfreien Fahrzeugen verwendet werden.
Welche Heizungen sind nach § 22a bauartgenehmigungspflichtig?
Heizungen in Kraftfahrzeugen, ausgenommen elektrische Heizungen und bestimmte Warmwasserheizungen.
Welche Reifen sind bauartgenehmigungspflichtig?
Luftreifen.
Welche Scheiben sind bauartgenehmigungspflichtig?
Scheiben aus Sicherheitsglas und Folien für Scheiben aus Sicherheitsglas.
Welche lichttechnischen Einrichtungen sind unter anderem bauartgenehmigungspflichtig?
Scheinwerfer, Begrenzungsleuchten, Parkleuchten, Nebelscheinwerfer, Warnleuchten, Rückfahrscheinwerfer, Schlussleuchten, Bremsleuchten, Rückstrahler und Fahrtrichtungsanzeiger.
Welche Warneinrichtungen sind bauartgenehmigungspflichtig?
Einsatzhörner und Anhaltehörner.
Welche Sicherheitseinrichtungen sind unter anderem bauartgenehmigungspflichtig?
Sicherheitsgurte, andere Rückhaltesysteme und Rückhalteeinrichtungen für Kinder.
Wann dürfen bauartgenehmigungspflichtige Fahrzeugteile verwendet oder verkauft werden?
Nur wenn sie mit einem amtlich vorgeschriebenen und zugeteilten Prüfzeichen gekennzeichnet sind.
Was gilt für Fahrzeugteile mit amtlich zugeteiltem Prüfzeichen?
Sie dürfen nur gekennzeichnet sein, wenn sie der Bauartgenehmigung in jeder Hinsicht entsprechen.
Dürfen verwechslungsfähige Zeichen an bauartgenehmigungspflichtigen Fahrzeugteilen angebracht werden?
Nein, solche Zeichen dürfen nicht angebracht sein.
Was regelt § 23 StVZO?
§ 23 StVZO regelt Gutachten für die Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer.
Was ist zur Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer erforderlich?
Ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers oder Prüfingenieurs.
Nach welcher Grundlage ist die Oldtimer-Begutachtung durchzuführen?
Nach einer im Verkehrsblatt bekannt gemachten Richtlinie.
Was ist im Rahmen der Oldtimer-Begutachtung zusätzlich durchzuführen?
Eine Untersuchung im Umfang einer Hauptuntersuchung nach § 29.
Wann ist bei der Oldtimer-Begutachtung keine zusätzliche Untersuchung im Umfang einer Hauptuntersuchung nötig?
Wenn mit der Begutachtung gleichzeitig ein Gutachten nach § 21 erstellt wird.
Was gilt für das Erteilen der Prüfplakette bei Oldtimer-Begutachtung?
Für das Erteilen der Prüfplakette gilt § 29 Absatz 3.
Was regeln §§ 24 bis 28 StVZO?
Die §§ 24 bis 28 StVZO sind weggefallen.
Was regelt § 29 StVZO?
§ 29 StVZO regelt die Untersuchung der Kraftfahrzeuge und Anhänger.
Welche Halter müssen ihre Fahrzeuge nach § 29 StVZO regelmäßig untersuchen lassen?
Halter von zulassungspflichtigen Fahrzeugen und kennzeichenpflichtigen Fahrzeugen müssen ihre Fahrzeuge regelmäßig untersuchen lassen.
Wer trägt die Kosten der Untersuchungen nach § 29 StVZO?
Der Halter trägt die Kosten.
Nach welchen Anlagen richten sich die Untersuchungen nach § 29 StVZO?
Sie richten sich nach Anlage VIII in Verbindung mit Anlage VIIIa.
Welche Fahrzeuge sind von der Untersuchungspflicht nach § 29 Absatz 1 StVZO ausgenommen?
Fahrzeuge mit rotem Kennzeichen und Fahrzeuge der Bundeswehr und Bundespolizei.
Wer entscheidet über Untersuchungen von Fahrzeugen der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes?
Die zuständigen obersten Landesbehörden entscheiden im Einzelfall oder allgemein.
Wodurch weist der Halter den Monat der nächsten Hauptuntersuchung nach?
Durch eine Prüfplakette nach Anlage IX auf dem Kennzeichen.
Wodurch weist der Halter den Monat der nächsten Sicherheitsprüfung nach?
Durch eine Prüfmarke in Verbindung mit einem SP-Schild nach Anlage IXb.
Wo wird die Prüfplakette angebracht?
Auf dem hinteren amtlichen Kennzeichen.
Wie muss die Prüfplakette angebracht sein?
Sie muss dauerhaft und gegen Missbrauch gesichert angebracht sein.
Was ist vor dem Anbringen einer neuen Prüfplakette zu entfernen?
Abgelaufene Prüfplaketten und gegebenenfalls vorhandene Plakettenträger sind zu entfernen.
Wann darf eine Prüfplakette zugeteilt und angebracht werden?
Nur wenn die Vorschriften der Anlage VIII eingehalten sind.
Was bescheinigt die Prüfplakette nach durchgeführter Hauptuntersuchung?
Sie bescheinigt, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Untersuchung vorschriftsmäßig ist.
Kann bei geringen Mängeln trotzdem eine Prüfplakette zugeteilt werden?
Ja, wenn die unverzügliche Beseitigung der Mängel zu erwarten ist.
Wann darf eine Prüfmarke zugeteilt und angebracht werden?
Wenn das Fahrzeug nach Abschluss der Sicherheitsprüfung keine Mängel aufweist.
Wofür muss der Halter bei Prüfplakette, Prüfmarke und SP-Schild sorgen?
Er muss dafür sorgen, dass sie in ordnungsgemäßem Zustand sind.
Dürfen Prüfplakette, Prüfmarke oder SP-Schild verdeckt oder verschmutzt sein?
Nein, sie dürfen weder verdeckt noch verschmutzt sein.
Wann werden Prüfplakette und Prüfmarke ungültig?
Sie werden mit Ablauf des jeweils angegebenen Monats ungültig.
Wann verlängert sich die Gültigkeit von Prüfplakette oder Prüfmarke um einen Monat?
Wenn bei Hauptuntersuchung oder Sicherheitsprüfung Mängel festgestellt werden, die vor der Zuteilung einer neuen Plakette oder Marke zu beheben sind.
Was kann die Behörde tun, wenn keine gültige Prüfplakette oder Prüfmarke vorhanden ist?
Was muss der Betroffene bei einem Betriebsverbot oder einer Betriebsbeschränkung beachten?
Dürfen Einrichtungen angebracht werden, die mit Prüfplakette oder Prüfmarke verwechselt werden können?
Nein, solche Einrichtungen dürfen an Kraftfahrzeugen und Anhängern nicht angebracht sein.
Was muss nach einer Hauptuntersuchung erstellt werden?
Ein Untersuchungsbericht.
Was muss nach einer Sicherheitsprüfung erstellt werden?
Ein Prüfprotokoll.
Wem sind Untersuchungsbericht oder Prüfprotokoll auszuhändigen?
Dem Fahrzeughalter oder seinem Beauftragten.
Wie lange muss der Halter den Untersuchungsbericht aufbewahren?
Mindestens bis zur nächsten Hauptuntersuchung.
Wie lange muss der Halter das Prüfprotokoll aufbewahren?
Mindestens bis zur nächsten Sicherheitsprüfung.
Wem muss der Halter Untersuchungsbericht oder Prüfprotokoll auf Anforderung aushändigen?
Zuständigen Personen und der nach Landesrecht zuständigen Behörde.
Was muss der Halter tun, wenn der letzte Untersuchungsbericht oder das letzte Prüfprotokoll nicht ausgehändigt werden kann?
Er muss auf eigene Kosten Zweitschriften beschaffen oder eine Hauptuntersuchung beziehungsweise Sicherheitsprüfung durchführen lassen.
Was regelt § 29a StVZO?
§ 29a StVZO regelt die Datenübermittlung nach Hauptuntersuchungen und Sicherheitsprüfungen.
Wer ist nach § 29a StVZO zur Datenübermittlung verpflichtet?
Die zur Durchführung von Hauptuntersuchungen oder Sicherheitsprüfungen berechtigten Personen.
An wen müssen die Daten nach § 29a StVZO übermittelt werden?
An das Kraftfahrt-Bundesamt.
Wozu werden die Daten nach § 29a StVZO übermittelt?
Zur Speicherung im Zentralen Fahrzeugregister.
Wann müssen Daten bei verkehrsunsicheren Fahrzeugen übermittelt werden?
Am selben Tag.
Wann müssen Daten sonst übermittelt werden?
Unverzüglich, spätestens innerhalb von zwei Wochen nach Abschluss der Hauptuntersuchung oder Sicherheitsprüfung.
Was regeln §§ 29b bis 29h StVZO?
Die §§ 29b bis 29h StVZO sind weggefallen.
Was regelt § 30 StVZO?
§ 30 StVZO regelt die Beschaffenheit der Fahrzeuge.
Wie müssen Fahrzeuge nach § 30 Absatz 1 StVZO gebaut und ausgerüstet sein?
Sie müssen so gebaut und ausgerüstet sein, dass ihr verkehrsüblicher Betrieb niemanden schädigt oder mehr als unvermeidbar gefährdet, behindert oder belästigt.
Wie müssen Fahrzeuge ihre Insassen nach § 30 StVZO schützen?
Die Insassen sollen insbesondere bei Unfällen möglichst vor Verletzungen geschützt werden, und Ausmaß sowie Folgen von Verletzungen sollen möglichst gering bleiben.
Wie müssen Fahrzeuge nach § 30 Absatz 2 StVZO hergestellt und erhalten werden?
Sie müssen in straßenschonender Bauweise hergestellt sein und in dieser erhalten werden.
Wie müssen wichtige, leicht abnutzbare Fahrzeugteile beschaffen sein?
Für Verkehrs- oder Betriebssicherheit wichtige Teile, die leicht abgenutzt oder beschädigt werden können, müssen einfach zu überprüfen und leicht auswechselbar sein.
Können anstelle der StVZO-Vorschriften auch EU-Einzelrechtsakte angewendet werden?
Ja, nach § 30 Absatz 4 können bestimmte EU-Einzelrechtsakte und Einzelregelungen angewendet werden.
Was regelt § 30a StVZO?
§ 30a StVZO regelt die durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit sowie maximales Drehmoment und maximale Nutzleistung des Motors.
Wie müssen Kraftfahrzeuge nach § 30a StVZO gegen technische Veränderungen geschützt sein?
Sie müssen entsprechend dem Stand der Technik so gebaut und ausgerüstet sein, dass Veränderungen der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit verhindert oder leicht erkennbar gemacht werden.
Was ist die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit?
Das ist die Geschwindigkeit, die ein Kraftfahrzeug nach seiner Bauart oder durch zusätzliche technische Maßnahmen auf ebener Bahn bei bestimmungsgemäßer Benutzung nicht überschreiten kann.
Was gilt für zweirädrige Kleinkrafträder und Krafträder bezüglich unbefugter Eingriffe?
Sie müssen hinsichtlich der Maßnahmen gegen unbefugte Eingriffe den genannten europäischen Vorschriften entsprechen.
Für welche Geschwindigkeit müssen Anhänger grundsätzlich gebaut und ausgerüstet sein?
Anhänger müssen für eine Geschwindigkeit von mindestens 100 km/h gebaut und ausgerüstet sein.
Was gilt, wenn Anhänger für eine niedrigere Geschwindigkeit gebaut oder ausgerüstet sind?
Sie müssen entsprechend § 58 für diese Geschwindigkeit gekennzeichnet sein.
Was ist bei bestimmten Kraftfahrzeugen zur Ermittlung der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit, des Drehmoments und der Nutzleistung anzuwenden?
Die im Anhang zu § 30a genannten Bestimmungen sind anzuwenden.
Was regelt § 30b StVZO?
§ 30b StVZO regelt die Berechnung des Hubraums.
Welcher Wert ist für Pi bei der Hubraumberechnung einzusetzen?
Für Pi ist der Wert 3,1416 einzusetzen.
In welcher Einheit werden Bohrung und Hub bei der Hubraumberechnung eingesetzt?
Bohrung und Hub werden in Millimeter eingesetzt.
Wie sind Bohrung und Hub zu runden?
Sie sind auf die erste Dezimalstelle hinter dem Komma auf- oder abzurunden.
Wie ist der Hubraum zu runden?
Der Hubraum ist auf volle Kubikzentimeter auf- oder abzurunden.
Wann wird bei der Hubraumberechnung abgerundet?
Wenn auf die zu rundende Stelle eine der Ziffern 0 bis 4 folgt.
Wann wird bei der Hubraumberechnung aufgerundet?
Wenn auf die zu rundende Stelle eine der Ziffern 5 bis 9 folgt.
Was regelt § 30c StVZO?
§ 30c StVZO regelt vorstehende Außenkanten und Frontschutzsysteme.
Was gilt für Teile, die am Umriss eines Fahrzeugs hervorragen?
Am Umriss der Fahrzeuge dürfen keine Teile so hervorragen, dass sie den Verkehr mehr als unvermeidbar gefährden.
Welche Vorschriften gelten für vorstehende Außenkanten von Personenkraftwagen?
Sie müssen den im Anhang zu § 30c genannten Bestimmungen entsprechen.
Welche Vorschriften gelten für vorstehende Außenkanten von zwei- oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen?
Welche Frontschutzsysteme müssen den Anhangsbestimmungen entsprechen?
Frontschutzsysteme an bestimmten Pkw, Lkw, Zugmaschinen und Sattelzugmaschinen mit mindestens vier Rädern, mehr als 25 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit und höchstens 3,5 t zulässiger Gesamtmasse.
Was regelt § 30d StVZO?
§ 30d StVZO regelt Kraftomnibusse.
Was sind Kraftomnibusse nach § 30d StVZO?
Kraftomnibusse sind Kraftfahrzeuge zur Personenbeförderung mit mehr als acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz.
Was gilt für Kraftomnibusaufbauten als selbstständige technische Einheiten?
Sie gelten als Kraftomnibusse, wenn sie die gesamte innere und äußere Spezialausrüstung dieser Kraftfahrzeugart umfassen.
Welchen Bestimmungen müssen Kraftomnibusse entsprechen?
Sie müssen den im Anhang zu § 30d genannten Bestimmungen entsprechen.
Welche Kraftomnibusse müssen zusätzliche Vorschriften für Personen mit eingeschränkter Mobilität erfüllen?
Kraftomnibusse mit Stehplätzen, zahlreichen Haltestellen und mehr als 22 Fahrgastplätzen.
Für welche anderen Kraftomnibusse gelten diese Vorschriften entsprechend?
Für andere Kraftomnibusse, die mit technischen Einrichtungen für die Beförderung von Personen mit eingeschränkter Mobilität ausgestattet sind.
Was regelt § 31 StVZO?
§ 31 StVZO regelt die Verantwortung für den Betrieb der Fahrzeuge.
Welche Voraussetzung muss erfüllen, wer ein Fahrzeug oder einen Zug miteinander verbundener Fahrzeuge führt?
Er muss zur selbstständigen Leitung geeignet sein.
Was darf der Halter nach § 31 Absatz 2 StVZO nicht anordnen oder zulassen?
Er darf die Inbetriebnahme nicht anordnen oder zulassen, wenn ihm bekannt ist oder bekannt sein muss, dass der Führer ungeeignet ist oder Fahrzeug, Zug, Gespann, Ladung oder Besetzung nicht vorschriftsmäßig sind.
Wann darf der Halter die Inbetriebnahme außerdem nicht zulassen?
Wenn ihm bekannt ist oder bekannt sein muss, dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch Ladung oder Besetzung leidet.
Was regelt § 31a StVZO?
§ 31a StVZO regelt das Fahrtenbuch.
Wann kann die Behörde gegenüber einem Fahrzeughalter ein Fahrtenbuch anordnen?
Wenn nach einer Zuwiderhandlung gegen Verkehrsvorschriften die Feststellung des Fahrzeugführers nicht möglich war.
Für welche Fahrzeuge kann ein Fahrtenbuch angeordnet werden?
Für ein oder mehrere auf den Halter zugelassene oder künftig zuzulassende Fahrzeuge.
Kann die Verwaltungsbehörde Ersatzfahrzeuge bestimmen?
Ja, sie kann ein oder mehrere Ersatzfahrzeuge bestimmen.
Was muss vor Beginn jeder Fahrt in das Fahrtenbuch eingetragen werden?
Name, Vorname und Anschrift des Fahrzeugführers, amtliches Kennzeichen des Fahrzeugs sowie Datum und Uhrzeit des Fahrtbeginns.
Was muss nach Beendigung jeder Fahrt ins Fahrtenbuch eingetragen werden?
Datum und Uhrzeit der Beendigung mit Unterschrift.
Wann müssen die Angaben nach Fahrtende eingetragen werden?
Unverzüglich nach Beendigung der Fahrt.
Wer muss die Eintragungen im Fahrtenbuch vornehmen?
Der Fahrzeughalter oder sein Beauftragter.
Wem ist das Fahrtenbuch auf Verlangen auszuhändigen?
Der anordnenden oder von ihr bestimmten Stelle sowie sonst zuständigen Personen.
Wo ist das Fahrtenbuch auf Verlangen auszuhändigen?
An dem von der anordnenden Stelle festgelegten Ort.
Wie lange muss das Fahrtenbuch nach Ablauf der Führungszeit aufbewahrt werden?
Sechs Monate.
Was regelt § 31b StVZO?
§ 31b StVZO regelt die Überprüfung mitzuführender Gegenstände.
Welche Pflicht haben Fahrzeugführer nach § 31b StVZO?
Sie müssen zuständigen Personen bestimmte mitzuführende Gegenstände auf Verlangen vorzeigen und zur Prüfung des vorschriftsmäßigen Zustands aushändigen.
Welche Gegenstände müssen nach § 31b StVZO vorgezeigt und ausgehändigt werden können?
Feuerlöscher, Erste-Hilfe-Material, Unterlegkeile, Warndreiecke, Warnleuchten, Warnweste, tragbare Blinkleuchten, windsichere Handlampen, Leuchten und Rückstrahler.
Was regelt § 31c StVZO?
§ 31c StVZO regelt die Überprüfung von Fahrzeuggewichten.
Wann muss der Fahrzeugführer Achslasten und Gesamtgewichte feststellen lassen?
Wenn er auf Verlangen einer zuständigen Person die Einhaltung der zugelassenen Achslasten und Gesamtgewichte nicht glaubhaft machen kann.
Wie müssen Achslasten und Gesamtgewichte festgestellt werden?
Nach Weisung der zuständigen Person auf einer Waage oder einem Achslastmesser beziehungsweise Radlastmesser.
Was ist dem Fahrzeugführer nach der Wägung zu erteilen?
Eine Bescheinigung über das Ergebnis der Wägung.
Wer trägt die Kosten der Wägung, wenn ein zu beanstandendes Übergewicht festgestellt wird?
Was kann die prüfende Person bei Überlastung fordern?
Sie kann eine der Überlastung entsprechende Um- oder Entladung fordern.
Wer muss einer Forderung zur Um- oder Entladung nachkommen?
Der Fahrzeugführer muss dieser Auflage nachkommen.
Wer trägt die Kosten der Um- oder Entladung bei Überlastung?
Was regelt § 31d StVZO?
§ 31d StVZO regelt Gewichte, Abmessungen und Beschaffenheit ausländischer Fahrzeuge.
Welche Vorschriften müssen ausländische Kraftfahrzeuge und Anhänger hinsichtlich Gewicht und Abmessungen erfüllen?
Sie müssen den §§ 32 und 34 StVZO entsprechen.
Welche Sicherheitsgurte müssen ausländische Kraftfahrzeuge besitzen?
Sie müssen an Sitzen, für die das Recht des Zulassungsstaates Sicherheitsgurte vorschreibt, über diese Sicherheitsgurte verfügen.
Was regelt § 31e StVZO?
§ 31e StVZO regelt geräuscharme ausländische Kraftfahrzeuge.
Worauf bezieht sich § 31e StVZO?
Auf ausländische Kraftfahrzeuge, die als geräuscharme Kraftfahrzeuge gekennzeichnet oder behandelt werden.
Was gilt für geräuscharme ausländische Kraftfahrzeuge?
Sie müssen die entsprechenden Voraussetzungen und Kennzeichnungsvorschriften erfüllen.
Was regelt § 32 StVZO?
§ 32 StVZO regelt die Abmessungen von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen.
Welche höchstzulässige Höhe gilt grundsätzlich für Kraftfahrzeuge, Fahrzeugkombinationen und Anhänger?
Die höchstzulässige Höhe über alles darf grundsätzlich 4,00 m nicht überschreiten.
Welche Einrichtungen bleiben bei der Messung der Fahrzeughöhe unberücksichtigt?
Antennen für Rundfunk, Navigation und Kommunikation sowie Scheren- oder Stangenstromabnehmer in gehobener Stellung bleiben unberücksichtigt.
Was ist bei Fahrzeugen mit Achshubeinrichtung bei der Höhenmessung zu beachten?
Die Auswirkung der Achshubeinrichtung ist zu berücksichtigen.
Welche höchstzulässige Länge gilt grundsätzlich für Kraftfahrzeuge und Anhänger außer Kraftomnibussen und Sattelanhängern?
Die höchstzulässige Länge darf grundsätzlich 12,00 m nicht überschreiten.
Welche höchstzulässige Länge gilt für zweiachsige Kraftomnibusse?
Zweiachsige Kraftomnibusse dürfen einschließlich abnehmbarer Zubehörteile höchstens 13,50 m lang sein.
Welche höchstzulässige Länge gilt für Kraftomnibusse mit mehr als zwei Achsen?
Kraftomnibusse mit mehr als zwei Achsen dürfen einschließlich abnehmbarer Zubehörteile höchstens 15,00 m lang sein.
Welche höchstzulässige Länge gilt für Gelenk-Kraftomnibusse?
Gelenk-Kraftomnibusse dürfen höchstens 18,75 m lang sein.
Wann darf die Länge von 12,00 m bei bestimmten Kraftfahrzeugen überschritten werden?
Wenn die Überschreitung ausschließlich durch ein verlängertes Führerhaus nach der einschlägigen EU-Verordnung erfolgt.
Welche höchstzulässige Länge gilt für Fahrzeugkombinationen mit weniger als vier Achsen?
Fahrzeugkombinationen mit weniger als vier Achsen dürfen höchstens 18,75 m lang sein.
Welche höchstzulässige Länge gilt für Züge mit Anhänger?
Für Züge mit Anhänger gilt grundsätzlich eine höchstzulässige Länge von 18,75 m.
Welche höchstzulässige Länge gilt für Sattelkraftfahrzeuge?
Für Sattelkraftfahrzeuge gilt grundsätzlich eine höchstzulässige Länge von 16,50 m.
Welche höchstzulässige Länge gilt für Fahrzeugkombinationen nach Art von Zügen zum Transport von Fahrzeugen?
Für diese Fahrzeugkombinationen gelten hinsichtlich der Länge die Vorschriften für Züge.
Welche Längenüberschreitungen bleiben bei Fahrzeugtransportern unberücksichtigt?
Längenüberschreitungen durch Ladestützen zur zusätzlichen Sicherung und Stabilisierung des zulässigen Überhangs bleiben unberücksichtigt, wenn die Ladung auch über die Ladestützen hinausragt.
Dürfen auf die in § 32 genannten Maße Toleranzen gewährt werden?
Nein, auf die genannten Maße dürfen keine Toleranzen gewährt werden.
Welche Breite dürfen Kraftfahrzeuge nach § 30a Absatz 3 grundsätzlich nicht überschreiten?
Krafträder sowie dreirädrige und vierrädrige Kraftfahrzeuge dürfen 2,00 m Breite nicht überschreiten.
Welche Breite dürfen zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor nicht überschreiten?
Sie dürfen 1,00 m Breite nicht überschreiten.
Welche Höhe dürfen Kraftfahrzeuge nach § 30a Absatz 3 nicht überschreiten?
Sie dürfen 2,50 m Höhe nicht überschreiten.
Welche Länge dürfen Kraftfahrzeuge nach § 30a Absatz 3 nicht überschreiten?
Sie dürfen 4,00 m Länge nicht überschreiten.
Was regelt § 32a StVZO?
§ 32a StVZO regelt das Mitführen von Anhängern.
Wie viele Anhänger dürfen hinter Kraftfahrzeugen grundsätzlich mitgeführt werden?
Hinter Kraftfahrzeugen darf grundsätzlich nur ein Anhänger mitgeführt werden.
Darf hinter Kraftfahrzeugen ein Omnibusanhänger zur Personenbeförderung mitgeführt werden?
Nein, ein Anhänger zur Personenbeförderung, also ein Omnibusanhänger, darf nicht mitgeführt werden.
Wann dürfen hinter Zugmaschinen zwei Anhänger mitgeführt werden?
Hinter Zugmaschinen dürfen zwei Anhänger mitgeführt werden, wenn die für Züge mit einem Anhänger zulässige Länge nicht überschritten wird.
Darf hinter Sattelkraftfahrzeugen ein Anhänger mitgeführt werden?
Nein, hinter Sattelkraftfahrzeugen darf kein Anhänger mitgeführt werden.
Welcher Anhänger darf hinter Kraftomnibussen mitgeführt werden?
Hinter Kraftomnibussen darf nur ein Anhänger mitgeführt werden, der lediglich für die Gepäckbeförderung bestimmt ist.
Dürfen hinter selbstfahrenden Arbeitsmaschinen Anhänger zur Güter- oder Personenbeförderung mitgeführt werden?
Grundsätzlich nein.
Welche Ausnahme gilt bei Anhängern hinter selbstfahrenden Arbeitsmaschinen?
Anhänger dürfen mitgeführt werden, wenn die Beförderung ausschließlich der Zweckbestimmung der selbstfahrenden Arbeitsmaschine dient.
Was regelt § 32b StVZO?
§ 32b StVZO regelt den Unterfahrschutz.
Wozu dient ein Unterfahrschutz?
Ein Unterfahrschutz soll verhindern oder vermindern, dass andere Verkehrsteilnehmer bei einem Unfall unter das Fahrzeug geraten.
Welche Fahrzeuge brauchen grundsätzlich einen hinteren Unterfahrschutz?
Bestimmte Kraftfahrzeuge und Anhänger mit entsprechendem Gewicht und Aufbau müssen mit einem hinteren Unterfahrschutz ausgerüstet sein.
Welche Fahrzeuge brauchen grundsätzlich einen vorderen Unterfahrschutz?
Bestimmte Lastkraftwagen, Zugmaschinen und ihnen gleichgestellte Fahrzeuge müssen mit einem vorderen Unterfahrschutz ausgerüstet sein.
Welche Fahrzeuge sind vom Unterfahrschutz ausgenommen?
Ausgenommen sind insbesondere Fahrzeuge, deren Verwendungszweck mit den Bestimmungen für den Unterfahrschutz nicht vereinbar ist.
Was regelt § 32c StVZO?
§ 32c StVZO regelt seitliche Schutzvorrichtungen.
Was sind seitliche Schutzvorrichtungen?
Seitliche Schutzvorrichtungen sollen verhindern, dass Fußgänger, Radfahrer oder Kraftradfahrer seitlich unter das Fahrzeug geraten und von den Rädern überrollt werden können.
Welche Fahrzeuge müssen mit seitlichen Schutzvorrichtungen ausgerüstet sein?
Lastkraftwagen, Zugmaschinen und gleichgestellte Kraftfahrzeuge mit mehr als 25 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit sowie ihre Anhänger, wenn ihr zulässiges Gesamtgewicht jeweils mehr als 3,5 t beträgt.
Wo müssen seitliche Schutzvorrichtungen angebracht sein?
Sie müssen an beiden Längsseiten angebracht sein.
Welche Fahrzeuge sind von seitlichen Schutzvorrichtungen ausgenommen?
Ausgenommen sind land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen und Anhänger, Sattelzugmaschinen, bestimmte Langgutanhänger und Sonderfahrzeuge, bei denen Schutzvorrichtungen mit dem Zweck unvereinbar sind.
Welchen Bestimmungen müssen seitliche Schutzvorrichtungen entsprechen?
Sie müssen den im Anhang zu § 32c genannten Bestimmungen entsprechen.
Was regelt § 32d StVZO?
§ 32d StVZO regelt Kurvenlaufeigenschaften.
Welche Ringfläche dürfen Kraftfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen bei einer Kreisfahrt nicht überschreiten?
Bei einer Kreisfahrt von 360 Grad darf die überstrichene Ringfläche mit äußerem Radius von 12,50 m keine größere Breite als 7,20 m haben.
Wie ist das Fahrzeug bei der Kreisfahrt nach § 32d zu führen?
Die äußerste Begrenzung des Kraftfahrzeugs muss auf dem Kreis von 12,50 m Radius geführt werden.
Wie weit darf ein Fahrzeug beim Einfahren aus der tangierenden Geraden in den Kreis nach außen überschneiden?
Kein Teil des Kraftfahrzeugs oder der Fahrzeugkombination darf die Gerade um mehr als 0,8 m nach außen überschneiden.
Welche Ausnahme gilt für selbstfahrende Mähdrescher beim Einfahren in den Kreis?
Selbstfahrende Mähdrescher dürfen die Gerade um bis zu 1,60 m nach außen überschreiten.
Was regelt § 32e StVZO?
§ 32e StVZO regelt Schutzstrukturen an land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen.
Wozu dienen Schutzstrukturen an land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen?
Sie dienen dem Schutz des Fahrzeugführers, insbesondere bei Umsturz oder vergleichbaren Gefährdungen.
Welche Nachweise werden für Schutzstrukturen nach § 32e anerkannt?
Prüfberichte nach den einschlägigen EU-Verordnungen und den dort genannten Anforderungen werden anerkannt.
Was regelt § 33 StVZO?
§ 33 StVZO regelt das Schleppen von Fahrzeugen.
Welche Fahrzeuge dürfen nicht als Anhänger betrieben werden?
Fahrzeuge, die nach ihrer Bauart zum Betrieb als Kraftfahrzeug bestimmt sind, dürfen nicht als Anhänger betrieben werden.
Was bedeutet § 33 StVZO praktisch?
Ein Kraftfahrzeug darf nicht einfach als Anhänger verwendet werden, wenn es seiner Bauart nach zum Betrieb als Kraftfahrzeug bestimmt ist.
Was regelt § 34 StVZO?
§ 34 StVZO regelt Achslast und Gesamtgewicht.
Was ist die Achslast?
Die Achslast ist die Gesamtlast, die von den Rädern einer Achse oder einer Achsgruppe auf die Fahrbahn übertragen wird.
Was ist die technisch zulässige Achslast?
Die technisch zulässige Achslast ist die Achslast, die unter Berücksichtigung der Werkstoffbeanspruchung und weiterer Vorschriften nicht überschritten werden darf.
Welche Vorschriften sind bei der technisch zulässigen Achslast besonders zu berücksichtigen?
Insbesondere Vorschriften zur Bereifung und zu Bremsen bestimmter Anhänger sind zu berücksichtigen.
Was ist das technisch zulässige Gesamtgewicht?
Das technisch zulässige Gesamtgewicht ist das Gewicht, das unter Berücksichtigung der Werkstoffbeanspruchung und weiterer Vorschriften nicht überschritten werden darf.
Welche Vorschriften sind beim technisch zulässigen Gesamtgewicht besonders zu berücksichtigen?
Insbesondere Vorschriften zur Motorleistung, Auflaufbremse und Dauerbremse sind zu berücksichtigen.
Was ist die zulässige Achslast?
Die zulässige Achslast ist die Achslast, die unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben nicht überschritten werden darf.
Was ist das zulässige Gesamtgewicht?
Das zulässige Gesamtgewicht ist das Gewicht, das unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben nicht überschritten werden darf.
Wann sind zulässige Achslast und zulässiges Gesamtgewicht einzuhalten?
Sie sind beim Betrieb des Fahrzeugs und der Fahrzeugkombination einzuhalten.
Welche zulässige Achslast gilt für Einzelachsen grundsätzlich?
Für Einzelachsen gilt grundsätzlich höchstens 10,00 t.
Welche zulässige Achslast gilt für angetriebene Einzelachsen?
Für angetriebene Einzelachsen gilt höchstens 11,50 t.
Welche zulässige Doppelachslast gilt bei Kraftfahrzeugen mit Achsabstand unter 1,0 m?
Sie beträgt höchstens 11,50 t.
Welche zulässige Doppelachslast gilt bei Kraftfahrzeugen mit Achsabstand von 1,0 m bis unter 1,3 m?
Sie beträgt höchstens 16,00 t.
Welche zulässige Doppelachslast gilt bei Kraftfahrzeugen mit Achsabstand von 1,3 m bis unter 1,8 m grundsätzlich?
Sie beträgt höchstens 18,00 t.
Wann darf die Doppelachslast von Kraftfahrzeugen bei Achsabstand 1,3 m bis unter 1,8 m 19,00 t betragen?
Wenn die Antriebsachse mit Doppelbereifung und Luftfederung oder gleichwertiger Federung ausgerüstet ist oder jede Antriebsachse Doppelbereifung hat und 9,50 t je Achse nicht überschritten werden.
Welche zulässige Doppelachslast gilt bei Anhängern mit Achsabstand unter 1,0 m?
Sie beträgt höchstens 11,00 t.
Welche zulässige Doppelachslast gilt bei Anhängern mit Achsabstand von 1,0 m bis unter 1,3 m?
Welche zulässige Doppelachslast gilt bei Anhängern mit Achsabstand von 1,3 m bis unter 1,8 m?
Welche zulässige Doppelachslast gilt bei Anhängern mit Achsabstand von 1,8 m oder mehr?
Sie beträgt höchstens 20,00 t.
Wann darf das zulässige Gesamtgewicht bei Kraftfahrzeugen mit alternativem Antrieb überschritten werden?
Es darf um bis zu 1,00 t überschritten werden, wenn das Mehrgewicht durch den alternativen Antrieb begründet ist.
Wann darf das zulässige Gesamtgewicht bei emissionsfreien Kraftfahrzeugen überschritten werden?
Es darf um bis zu 2,00 t überschritten werden, wenn das Mehrgewicht durch die emissionsfreie Technologie begründet ist.
Welche zulässige Gesamtmasse gilt für Fahrzeugkombinationen mit weniger als vier Achsen?
Sie darf höchstens 28,00 t betragen.
Welche zulässige Gesamtmasse gilt für bestimmte Fahrzeugkombinationen mit fünf oder sechs Achsen?
Sie darf grundsätzlich bis zu 40,00 t betragen.
Welche zulässige Gesamtmasse gilt für bestimmte Kombinationsverkehre?
Sie darf in bestimmten Fällen bis zu 44,00 t betragen.
Wie errechnet sich das zulässige Gesamtgewicht bei Zügen?
Es errechnet sich aus der Summe der zulässigen Gesamtgewichte des ziehenden Fahrzeugs und des Anhängers.
Wie errechnet sich das zulässige Gesamtgewicht bei Zügen mit Starrdeichselanhängern?
Es errechnet sich aus der Summe der zulässigen Gesamtgewichte, vermindert um den jeweils höheren Wert der zulässigen Stützlast.
Wie errechnet sich das zulässige Gesamtgewicht bei Sattelkraftfahrzeugen?
Es errechnet sich aus der Summe der zulässigen Gesamtgewichte von Sattelzugmaschine und Sattelanhänger, vermindert um den jeweils höheren Wert der zulässigen Sattellast oder Aufliegelast.
Welcher Mindestanteil muss im grenzüberschreitenden Verkehr auf der oder den Antriebsachsen liegen?
Bei Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeugen und Lastkraftwagenzügen müssen mindestens 25 Prozent des Gesamtgewichts auf der oder den Antriebsachsen liegen.
Welcher Mindestabstand muss zwischen letzter Achse eines Kraftfahrzeugs und erster Achse seines Anhängers grundsätzlich bestehen?
Der Abstand muss grundsätzlich mindestens 3,0 m betragen.
Welcher Mindestabstand gilt bei Sattelkraftfahrzeugen und land- oder forstwirtschaftlichen Zügen?
Der Abstand muss mindestens 2,5 m betragen.
Für welche Züge gilt der Mindestabstand nach § 34 Absatz 9 nicht?
Er gilt nicht, wenn das zulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs höchstens 7,50 t oder das des Anhängers höchstens 3,50 t beträgt.
Was regelt § 34a StVZO?
§ 34a StVZO regelt Besetzung, Beladung und Kennzeichnung von Kraftomnibussen.
Wie viele Personen und wie viel Gepäck dürfen in Kraftomnibussen befördert werden?
Es dürfen nicht mehr Personen und Gepäck befördert werden, als die Eintragungen in der Zulassungsbescheinigung Teil I, die angeschriebenen Fahrgastplätze und die Angaben zur Höchstmasse des Gepäcks ausweisen.
Wo müssen verminderte Platzzahlen bei Kraftomnibussen eingetragen werden?
Sie müssen in der Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen werden.
Wo müssen verminderte Platzzahlen bei Kraftomnibussen außerdem angegeben werden?
Sie müssen im Fahrzeug an gut sichtbarer Stelle in gut sichtbarer Schrift angeschrieben werden.
Was regelt § 34b StVZO?
§ 34b StVZO regelt Laufrollenlast und Gesamtgewicht von Gleiskettenfahrzeugen.
Was sind Gleiskettenfahrzeuge nach § 34b StVZO?
Gleiskettenfahrzeuge sind Fahrzeuge, die ganz oder teilweise auf endlosen Ketten oder Bändern laufen.
Welche Laufrollenlast darf bei Gleiskettenfahrzeugen auf ebener Fahrbahn nicht überschritten werden?
Die Last einer Laufrolle darf 2,00 t nicht überschreiten.
Was gilt für gefederte Laufrollen bei Gleiskettenfahrzeugen über 8 t Gesamtgewicht?
Die Last einer um 60 mm angehobenen Laufrolle darf bei stehendem Fahrzeug nicht mehr als doppelt so groß sein wie die zulässige Laufrollenlast auf ebener Fahrbahn.
Welchen Druck darf die Auflagefläche bei bestimmten ungefederten Gleiskettenfahrzeugen mit Gummiband nicht überschreiten?
Der Druck darf 0,8 N/mm² nicht überschreiten.
Was gilt als Auflagefläche einer Gleiskette?
Als Auflagefläche gilt nur der Teil einer Gleiskette, der tatsächlich auf einer ebenen Fahrbahn aufliegt.
Welches Gesamtgewicht dürfen Gleiskettenfahrzeuge nicht überschreiten?
Das Gesamtgewicht von Gleiskettenfahrzeugen darf 32,00 t nicht überschreiten.
Wie stark dürfen Gleiskettenfahrzeuge die Fahrbahn zwischen erster und letzter Laufrolle höchstens belasten?
Sie dürfen die Fahrbahn höchstens mit 9,00 t je Meter belasten.
Was regelt § 35 StVZO?
§ 35 StVZO regelt die Motorleistung.
Welche Mindestmotorleistung gilt für Lastkraftwagen, Kraftomnibusse einschließlich Gepäckanhänger, Sattelkraftfahrzeuge und Lastkraftwagenzüge?
Sie müssen eine Motorleistung von mindestens 5,0 kW je Tonne des zulässigen Gesamtgewichts des Kraftfahrzeugs und der jeweiligen Anhängelast haben.
Welche Mindestmotorleistung gilt für Zugmaschinen und Zugmaschinenzüge?
Sie müssen grundsätzlich eine Motorleistung von mindestens 2,2 kW je Tonne des zulässigen Gesamtgewichts des Kraftfahrzeugs und der jeweiligen Anhängelast haben.
Für welche Zugmaschinen gilt die Mindestmotorleistung von 2,2 kW je Tonne nicht?
Sie gilt nicht für Zugmaschinen für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke.
Für welche Fahrzeuge gilt § 35 StVZO bezüglich Mindestmotorleistung außerdem nicht?
Er gilt nicht für mit elektrischer Energie angetriebene Fahrzeuge.
Für welche langsamen Fahrzeuge gilt § 35 StVZO bezüglich Mindestmotorleistung nicht?
Er gilt nicht für Kraftfahrzeuge, auch mit Anhänger, mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h.
Was regelt § 35a StVZO?
§ 35a StVZO regelt Sitze, Sicherheitsgurte, Rückhaltesysteme, Rückhalteeinrichtungen für Kinder, Rollstuhlnutzer und Rollstühle.
Wie müssen Fahrersitz, Betätigungsraum und Einrichtungen zum Führen des Fahrzeugs beschaffen sein?
Sie müssen so angeordnet und beschaffen sein, dass das Fahrzeug sicher geführt werden kann.
Muss das Fahrzeug auch bei angelegtem Sicherheitsgurt sicher geführt werden können?
Ja, das Fahrzeug muss auch bei angelegtem Sicherheitsgurt oder anderem Rückhaltesystem sicher geführt werden können.
Welche Fahrzeuge müssen mit Sitzverankerungen und Sitzen ausgerüstet sein?
Personenkraftwagen, Kraftomnibusse und zur Güterbeförderung bestimmte Kraftfahrzeuge mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h.
Wann müssen vordere Außensitze zusätzlich mit Kopfstützen ausgerüstet sein?
Wenn die zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs nicht mehr als 3,5 t beträgt.
Womit müssen die in § 35a Absatz 2 genannten Kraftfahrzeuge bezüglich Sicherheitsgurten ausgerüstet sein?
Sie müssen mit Verankerungen zum Anbringen von Sicherheitsgurten ausgerüstet sein.
Womit müssen die in § 35a Absatz 2 genannten Kraftfahrzeuge außerdem ausgerüstet sein?
Sie müssen mit Sicherheitsgurten oder Rückhaltesystemen ausgerüstet sein.
Was gilt für Personenkraftwagen, in denen Rollstuhlnutzer sitzend im Rollstuhl befördert werden?
Sie müssen mit Rollstuhlstellplätzen ausgerüstet sein.
Womit muss jeder Rollstuhlstellplatz ausgerüstet sein?
Jeder Rollstuhlstellplatz muss mit einem Rollstuhl-Rückhaltesystem und einem Rollstuhlnutzer-Rückhaltesystem ausgerüstet sein.
Welche Anforderungen gelten für Rollstuhl-Rückhaltesysteme und Rollstuhlnutzer-Rückhaltesysteme?
Sie müssen einschließlich Verankerungen und Sicherheitsgurten den im Anhang genannten Bestimmungen entsprechen.
Wie sind vorgeschriebene Rollstuhl-Rückhaltesysteme beim Betrieb zu verwenden?
Sie sind in der vom Hersteller des Systems und des Rollstuhls vorgesehenen Weise zu betreiben.
Wann muss der Fahrzeughalter der Zulassungsbehörde ein Gutachten oder einen Nachweis vorlegen?
Nach vorschriftsgemäßem Einbau oder Änderung eines Rollstuhlstellplatzes, Rollstuhl-Rückhaltesystems, Rollstuhlnutzer-Rückhaltesystems sowie deren Verankerungen und Sicherheitsgurte.
Was vermerkt die Zulassungsbehörde bei Rollstuhlstellplätzen in der Zulassungsbescheinigung Teil I?
Sie vermerkt das Datum des Einbaus oder der letzten Änderung.
Für welche vergleichbaren Kraftfahrzeuge gelten die Anforderungen zu Sitzen, Verankerungen, Sicherheitsgurten und Rückhaltesystemen entsprechend?
Für Kraftfahrzeuge über 25 km/h, die hinsichtlich Insassenraum und Fahrgestell den genannten Kraftfahrzeugen gleichzusetzen sind, ausgenommen land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen.
Welche Erleichterung gilt bei Wohnmobilen mit mehr als 2,5 t zulässiger Gesamtmasse?
Für die hinteren Sitze genügen Verankerungen zur Anbringung von Beckengurten und Beckengurte.
Was gilt für Sicherheitsgurte und Rückhaltesysteme in Kraftomnibussen?
Sie müssen den im Anhang zu § 35a genannten Bestimmungen entsprechen.
Was gilt für nach hinten gerichtete Kinderrückhalteeinrichtungen auf Beifahrersitzen mit Airbag?
Sie dürfen dort nur verwendet werden, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen eingehalten werden und der Airbag keine Gefahr bildet.
Welche Warnung ist bei Beifahrerplätzen mit Airbag wichtig?
Es muss vor der Verwendung nach hinten gerichteter Rückhalteeinrichtungen für Kinder auf Beifahrerplätzen mit Airbag gewarnt werden.
Was gilt für Beifahrersitze auf Krafträdern?
Für Beifahrer muss ein geeigneter Sitz vorhanden sein.
Wie müssen Sitze, Sitzlehnen und ihre Befestigungen beschaffen sein?
Sie müssen sicher beschaffen und befestigt sein.
Was gilt für klappbare Sitze und Rückenlehnen?
Sie müssen selbsttätig verriegeln können.
Was gilt für Entriegelungseinrichtungen klappbarer Sitze und Rückenlehnen?
Sie müssen zugänglich sein.
Was gilt für Sicherheitsgurte bei dreirädrigen oder vierrädrigen Kraftfahrzeugen?
Sie müssen die vorgeschriebenen Verankerungen und Sicherheitsgurte besitzen.
Was gilt für Rückhalteeinrichtungen für Kinder bis zu einem Alter von 15 Monaten?
Sie müssen grundsätzlich nach hinten oder seitlich gerichtet angebracht sein.
Was regelt § 35b StVZO?
§ 35b StVZO regelt Einrichtungen zum sicheren Führen der Fahrzeuge.
Wie müssen Einrichtungen zum Führen von Fahrzeugen beschaffen sein?
Sie müssen so beschaffen sein, dass das Fahrzeug sicher geführt werden kann.
Was muss bezüglich des Sichtfeldes des Fahrzeugführers gewährleistet sein?
Das Sichtfeld des Fahrzeugführers muss ausreichend sein.
Warum sind die Einrichtungen zum sicheren Führen wichtig?
Sie sollen sicherstellen, dass der Fahrzeugführer das Fahrzeug sicher bedienen und den Verkehr ausreichend überblicken kann.
Was regelt § 35c StVZO?
§ 35c StVZO regelt Heizung und Lüftung.
Was müssen geschlossene Führerräume bezüglich Heizung und Lüftung ermöglichen?
Sie müssen ausreichend beheizt und belüftet werden können.
Welchen Zweck haben Heizung und Lüftung nach § 35c StVZO?
Sie dienen der sicheren Benutzbarkeit des Fahrzeugs und der Sicht- beziehungsweise Bedienfähigkeit des Fahrzeugführers.
Welche Heizanlagen müssen bestimmten Anhangsbestimmungen entsprechen?
Heizanlagen für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger müssen den im Anhang zu § 35c genannten Bestimmungen entsprechen.
Was regelt § 35d StVZO?
§ 35d StVZO regelt Einrichtungen zum Auf- und Absteigen an Fahrzeugen und den Betätigungsraum.
Wozu dienen Einrichtungen zum Auf- und Absteigen?
Sie sollen ein sicheres Ein- und Aussteigen beziehungsweise Auf- und Absteigen ermöglichen.
Welche Fahrzeuge brauchen geeignete Einrichtungen zum Auf- und Absteigen?
Fahrzeuge, bei denen Bauart oder Höhe solche Einrichtungen erforderlich machen.
Was ist beim Betätigungsraum zu beachten?
Der Betätigungsraum muss so gestaltet sein, dass der Fahrzeugführer die für das Führen des Fahrzeugs wichtigen Einrichtungen sicher erreichen und bedienen kann.
Was regelt § 35e StVZO?
§ 35e StVZO regelt Türen.
Wie müssen Türen an Fahrzeugen beschaffen sein?
Türen müssen sicher schließen und dürfen sich während der Fahrt nicht unbeabsichtigt öffnen.
Was darf durch Türen nicht gefährdet werden?
Der Verkehr und die Fahrzeuginsassen dürfen durch Türen nicht mehr als unvermeidbar gefährdet werden.
Was gilt für Türen von Kraftomnibussen?
Türen von Kraftomnibussen müssen den besonderen Anforderungen an sichere Benutzung, Fahrgastschutz und Notfallmöglichkeiten entsprechen.
Was regelt § 35f StVZO?
§ 35f StVZO regelt Notausstiege in Kraftomnibussen.
Welche Fahrzeuge müssen Notausstiege besitzen?
Kraftomnibusse müssen nach den gesetzlichen Anforderungen mit Notausstiegen ausgerüstet sein.
Welchen Zweck haben Notausstiege in Kraftomnibussen?
Sie ermöglichen Fahrgästen im Notfall das Verlassen des Kraftomnibusses.
Wie müssen Notausstiege beschaffen sein?
Sie müssen so angeordnet, gekennzeichnet und benutzbar sein, dass sie im Notfall wirksam verwendet werden können.
Was regelt § 35g StVZO?
§ 35g StVZO regelt Feuerlöscher in Kraftomnibussen.
Welche Fahrzeuge müssen Feuerlöscher mitführen?
Kraftomnibusse müssen nach § 35g StVZO mit Feuerlöschern ausgerüstet sein.
Welchen Zweck haben Feuerlöscher in Kraftomnibussen?
Sie dienen dazu, Entstehungsbrände zu bekämpfen und die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen.
Wie müssen Feuerlöscher in Kraftomnibussen untergebracht sein?
Sie müssen an den dafür vorgesehenen Stellen untergebracht sein.
Wie müssen die Unterbringungsstellen für Feuerlöscher gekennzeichnet sein?
Die Unterbringungsstellen müssen deutlich gekennzeichnet sein.
Was regelt § 35h StVZO?
§ 35h StVZO regelt Erste-Hilfe-Material in Kraftfahrzeugen.
Was muss in Kraftomnibussen bezüglich Erste-Hilfe-Material vorhanden sein?
In Kraftomnibussen müssen Verbandkästen beziehungsweise Erste-Hilfe-Material nach den gesetzlichen Anforderungen vorhanden sein.
Wie müssen Verbandkästen in Kraftomnibussen untergebracht sein?
Wie müssen Unterbringungsstellen für Verbandkästen in Kraftomnibussen gekennzeichnet sein?
Welche anderen Kraftfahrzeuge müssen Erste-Hilfe-Material mitführen?
Andere Kraftfahrzeuge mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h müssen Erste-Hilfe-Material mitführen.
Welche Fahrzeuge sind von der Pflicht zum Mitführen von Erste-Hilfe-Material ausgenommen?
Ausgenommen sind Krankenfahrstühle, Krafträder, Zug- oder Arbeitsmaschinen in land- oder forstwirtschaftlichen Betrieben sowie andere einachsige Zug- oder Arbeitsmaschinen.
Welcher DIN-Norm muss das Erste-Hilfe-Material mindestens entsprechen?
Es muss mindestens DIN 13 164, Ausgabe Januar 1998 oder Ausgabe Januar 2014, entsprechen.
Wie muss Erste-Hilfe-Material verpackt sein?
Es muss in einem Behältnis verpackt sein.
Wovor muss das Behältnis das Erste-Hilfe-Material schützen?
Es muss den Inhalt ausreichend vor Staub, Feuchtigkeit sowie Kraft- und Schmierstoffen schützen.
Darf auch anderes Erste-Hilfe-Material mitgeführt werden?
Ja, wenn es bei gleicher Art, Menge und Beschaffenheit mindestens denselben Zweck zur Erste-Hilfe-Leistung erfüllt.
Was regelt § 35i StVZO?
§ 35i StVZO regelt Gänge, Anordnung von Fahrgastsitzen und Beförderung von Fahrgästen in Kraftomnibussen.
Wie müssen Fahrgastsitze in Kraftomnibussen angeordnet sein?
Sie müssen so angeordnet sein, dass der Gang in Längsrichtung frei bleibt.
Welcher Anlage müssen Anordnung und Mindestabmessungen der Fahrgastsitze entsprechen?
Sie müssen Anlage X entsprechen.
Welcher Anlage müssen die Mindestabmessungen der für Fahrgäste zugänglichen Bereiche entsprechen?
Dürfen Fahrgäste in Kraftomnibussen liegend befördert werden?
Nein, Fahrgäste dürfen in Kraftomnibussen grundsätzlich nicht liegend befördert werden.
Welche Ausnahme gilt beim Verbot liegender Beförderung in Kraftomnibussen?
Das Verbot gilt nicht für Kinder in Kinderwagen.
Was regelt § 35j StVZO?
§ 35j StVZO regelt das Brennverhalten der Innenausstattung bestimmter Kraftomnibusse.
Für welche Kraftomnibusse gilt § 35j StVZO?
Er gilt für Kraftomnibusse, die weder für Stehplätze ausgelegt noch für die Benutzung im städtischen Verkehr bestimmt und mit mehr als 22 Sitzplätzen ausgestattet sind.
Welchen Anforderungen muss die Innenausstattung bestimmter Kraftomnibusse entsprechen?
Sie muss den im Anhang zu § 35j genannten Bestimmungen über das Brennverhalten entsprechen.
Warum sind Vorschriften zum Brennverhalten der Innenausstattung wichtig?
Sie sollen die Brandgefahr und die Ausbreitung von Feuer im Fahrzeuginneren verringern.
Was regelt § 36 StVZO?
§ 36 StVZO regelt Bereifung und Laufflächen.
Woran müssen Maße und Bauart der Reifen angepasst sein?
Maße und Bauart der Reifen müssen den Betriebsbedingungen, besonders der Belastung und der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs, entsprechen.
Was gilt, wenn land- oder forstwirtschaftliche Kraftfahrzeuge Reifen mit niedrigerer Höchstgeschwindigkeit haben?
Was gilt, wenn Kraftfahrzeuge des Straßenunterhaltungsdienstes Reifen mit niedrigerer Höchstgeschwindigkeit haben?
Auch sie müssen entsprechend § 58 für diese Geschwindigkeit gekennzeichnet sein.
Welche Unebenheiten dürfen Reifen oder andere Laufflächen nicht haben?
Sie dürfen keine Unebenheiten haben, die eine feste Fahrbahn beschädigen können.
Wie müssen eiserne Reifen beschaffen sein?
Eiserne Reifen müssen abgerundete Kanten haben.
Was gilt für Nägel an eisernen Reifen?
An eisernen Reifen verwendete Nägel müssen eingelassen sein.
Welche Reifen müssen den im Anhang zu § 36 genannten Bestimmungen entsprechen?
Luftreifen, auf die sich die im Anhang genannten Bestimmungen beziehen.
Womit müssen Räder von Kraftfahrzeugen und Anhängern grundsätzlich versehen sein?
Sie müssen grundsätzlich mit Luftreifen versehen sein.
Was sind Luftreifen im Sinne des § 36 StVZO?
Luftreifen sind Reifen, deren Arbeitsvermögen überwiegend durch den Überdruck des eingeschlossenen Luftinhalts bestimmt wird.
Wie müssen Luftreifen an Kraftfahrzeugen und Anhängern hinsichtlich Profil beschaffen sein?
Sie müssen am ganzen Umfang und auf der ganzen Breite der Lauffläche mit Profilrillen oder Einschnitten versehen sein.
Welche Mindestprofiltiefe muss das Hauptprofil grundsätzlich haben?
Das Hauptprofil muss am ganzen Umfang mindestens 1,6 mm Profiltiefe haben.
Was gilt als Hauptprofil?
Als Hauptprofil gelten die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffläche, der etwa drei Viertel der Laufflächenbreite einnimmt.
Welche Mindestprofiltiefe genügt bei Fahrrädern mit Hilfsmotor?
Bei Fahrrädern mit Hilfsmotor genügt eine Profiltiefe von mindestens 1 mm.
Welche Mindestprofiltiefe genügt bei Kleinkrafträdern?
Bei Kleinkrafträdern genügt eine Profiltiefe von mindestens 1 mm.
Welche Mindestprofiltiefe genügt bei Leichtkrafträdern?
Bei Leichtkrafträdern genügt eine Profiltiefe von mindestens 1 mm.
Was gilt für bestimmte M+S-Reifen an Fahrzeugen der Klasse L?
Für bestimmte M+S-Reifen an Fahrzeugen der Klasse L gilt Absatz 5 entsprechend.
Welche Geschwindigkeitsbeschränkung gilt allgemein für Gleiskettenfahrzeuge wegen Laufflächen und Federung?
Allgemein ist die Geschwindigkeit auf 8 km/h beschränkt.
Welche Geschwindigkeitsbeschränkung gilt bei Gleiskettenfahrzeugen mit 40 mm hohen Gummireifen an den Laufrollen oder Gummipolster an den Auflageflächen?
Die Geschwindigkeit ist auf 16 km/h beschränkt.
Welche Geschwindigkeitsbeschränkung gilt bei ungefederten Laufrollen und außen vollständig aus Gummiband bestehenden Gleisketten?
Die Geschwindigkeit ist auf 30 km/h beschränkt.
Wann ist die Geschwindigkeit von Gleiskettenfahrzeugen nicht beschränkt?
Wenn die Laufflächen gummigepolstert sind oder die Gleisketten außen vollständig aus Gummiband bestehen und die Laufrollen mit 40 mm hohen Gummireifen versehen oder besonders abgefedert sind.
Was regelt § 36a StVZO?
§ 36a StVZO regelt Radabdeckungen und Ersatzräder.
Womit müssen die Räder von Kraftfahrzeugen und Anhängern versehen sein?
Sie müssen mit hinreichend wirkenden Abdeckungen versehen sein.
Welche Abdeckungen nennt § 36a StVZO als Beispiele?
Kotflügel, Schmutzfänger oder Radeinbauten.
Für welche Kraftfahrzeuge gilt die Pflicht zu Radabdeckungen nicht?
Sie gilt nicht für Kraftfahrzeuge mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h.
Welche Ausnahme gilt bei Sattelzugmaschinen?
Die Pflicht gilt nicht für Hinterräder von Sattelzugmaschinen, wenn ein Sattelanhänger mitgeführt wird, dessen Aufbau die Räder überdeckt und eine volle Radabdeckung nicht zulässt.
Was genügt bei der Ausnahme für Hinterräder von Sattelzugmaschinen?
Abdeckungen vor und hinter dem Rad, die bis zur Höhe der Radoberkante reichen.
Welche weiteren Fahrzeuge sind von der Pflicht zu Radabdeckungen ausgenommen?
Eisenbereifte Fahrzeuge, Straßenroller, langsam gekennzeichnete Anhänger bis 25 km/h, land- oder forstwirtschaftliche Arbeitsgeräte, bestimmte Sitzkarren und Vorderräder bestimmter Langholzanhänger.
Was gilt für außen am Fahrzeug mitgeführte Ersatzräder?
Für sie müssen Halterungen vorhanden sein, die die Ersatzräder sicher aufnehmen und allen betriebsüblichen Beanspruchungen standhalten.
Wie müssen außen mitgeführte Ersatzräder gegen Verlieren gesichert sein?
Sie müssen durch zwei voneinander unabhängige Einrichtungen gegen Verlieren gesichert sein.
Was regelt § 37 StVZO?
§ 37 StVZO regelt Gleitschutzeinrichtungen und Schneeketten.
Welche Gleitschutzeinrichtungen dürfen an Kraftfahrzeugen und Anhängern nicht verwendet werden?
Gleitschutzeinrichtungen, die die Fahrbahn beschädigen können, dürfen nicht verwendet werden.
Welche Schneeketten dürfen verwendet werden?
Schneeketten dürfen verwendet werden, wenn sie die Fahrbahn nicht mehr als unvermeidbar beschädigen.
Welche Geschwindigkeitsregel gilt bei Schneeketten nach der StVO?
Für Kraftfahrzeuge mit Schneeketten gilt auch unter günstigsten Umständen eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
Was regelt § 38 StVZO?
§ 38 StVZO regelt die Lenkeinrichtung.
Wie müssen Lenkeinrichtungen beschaffen sein?
Lenkeinrichtungen müssen leichtes und sicheres Lenken ermöglichen.
Was darf durch die Lenkeinrichtung nicht beeinträchtigt werden?
Die Verkehrssicherheit darf durch die Lenkeinrichtung nicht beeinträchtigt werden.
Welche Fahrzeuge müssen mit einer geeigneten Lenkeinrichtung ausgerüstet sein?
Kraftfahrzeuge und Anhänger müssen nach den gesetzlichen Anforderungen mit geeigneten Lenkeinrichtungen ausgerüstet sein.
Was regelt § 38a StVZO?
§ 38a StVZO regelt Sicherungseinrichtungen gegen unbefugte Benutzung von Kraftfahrzeugen.
Welchen Zweck haben Sicherungseinrichtungen gegen unbefugte Benutzung?
Sie sollen verhindern, dass Kraftfahrzeuge unbefugt benutzt oder weggefahren werden.
Welche Kraftfahrzeuge müssen Sicherungseinrichtungen gegen unbefugte Benutzung besitzen?
Kraftfahrzeuge müssen nach Maßgabe der gesetzlichen Anforderungen mit Sicherungseinrichtungen gegen unbefugte Benutzung ausgerüstet sein.
Was gilt für Wegfahrsperren nach § 38a StVZO?
Wegfahrsperren müssen den im Anhang zu § 38a genannten Bestimmungen entsprechen.
Was gilt für Sicherungseinrichtungen und Wegfahrsperren an Kraftfahrzeugen, für die sie nicht vorgeschrieben sind?
Auch sie müssen den Vorschriften des § 38a entsprechen.
Was regelt § 38b StVZO?
§ 38b StVZO regelt Fahrzeug-Alarmsysteme.
Welche Fahrzeug-Alarmsysteme müssen den Anhangsbestimmungen zu § 38b entsprechen?
In Personenkraftwagen sowie in Lastkraftwagen, Zugmaschinen und Sattelzugmaschinen mit höchstens 2,00 t zulässigem Gesamtgewicht eingebaute Fahrzeug-Alarmsysteme.
Was gilt für Fahrzeug-Alarmsysteme in anderen Kraftfahrzeugen?
Sie müssen sinngemäß den Vorschriften des § 38b entsprechen.
Was regelt § 39 StVZO?
§ 39 StVZO regelt den Rückwärtsgang.
Welche Kraftfahrzeuge müssen vom Führersitz aus zum Rückwärtsfahren gebracht werden können?
Kraftfahrzeuge müssen grundsätzlich vom Führersitz aus zum Rückwärtsfahren gebracht werden können.
Welche Fahrzeuge sind von der Pflicht zum Rückwärtsfahren vom Führersitz aus ausgenommen?
Ausgenommen sind einachsige Zug- oder Arbeitsmaschinen mit höchstens 400 kg zulässigem Gesamtgewicht sowie Krafträder mit oder ohne Beiwagen.
Was regelt § 39a StVZO?
§ 39a StVZO regelt Betätigungseinrichtungen, Kontrollleuchten und Anzeiger.
Welche Fahrzeuge müssen gekennzeichnete Betätigungseinrichtungen, Kontrollleuchten und Anzeiger haben?
Personenkraftwagen, Kraftomnibusse, Lastkraftwagen, Zugmaschinen und Sattelzugmaschinen, ausgenommen land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen.
Welchen Anforderungen muss die Kennzeichnung von Betätigungseinrichtungen, Kontrollleuchten und Anzeigern entsprechen?
Sie muss den im Anhang zu § 39a genannten Bestimmungen entsprechen.
Was gilt für Kraftfahrzeuge nach § 30a Absatz 3?
Auch deren Betätigungseinrichtungen, Kontrollleuchten und Anzeiger müssen eine Kennzeichnung nach den Anhangsbestimmungen haben.
Was gilt für land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen nach § 39a?
Ihre Betätigungseinrichtungen müssen hinsichtlich Einbau, Position, Funktionsweise und Kennzeichnung den Anhangsbestimmungen entsprechen.
Was regelt § 40 StVZO?
§ 40 StVZO regelt Scheiben, Scheibenwischer, Scheibenwascher sowie Entfrostungs- und Trocknungsanlagen für Scheiben.
Aus welchem Material müssen Fahrzeugscheiben grundsätzlich bestehen?
Sämtliche Scheiben müssen grundsätzlich aus Sicherheitsglas bestehen.
Welche Scheiben sind von der Sicherheitsglas-Pflicht ausgenommen?
Spiegel sowie Abdeckscheiben von lichttechnischen Einrichtungen und Instrumenten.
Was gilt als Sicherheitsglas?
Sicherheitsglas ist Glas oder ein glasähnlicher Stoff, dessen Bruchstücke keine ernstlichen Verletzungen verursachen können.
Wie müssen sicherheitsrelevante Scheiben für die Sicht des Fahrzeugführers beschaffen sein?
Sie müssen klar, lichtdurchlässig und verzerrungsfrei sein.
Womit müssen Windschutzscheiben versehen sein?
Windschutzscheiben müssen mit selbsttätig wirkenden Scheibenwischern versehen sein.
Wie muss der Wirkungsbereich der Scheibenwischer bemessen sein?
Er muss so bemessen sein, dass ein ausreichendes Blickfeld für den Fahrzeugführer geschaffen wird.
Welche Fahrzeuge nach § 30a Absatz 3 müssen besondere Einrichtungen für Scheiben besitzen?
Dreirädrige Kleinkrafträder und dreirädrige oder vierrädrige Kraftfahrzeuge mit Führerhaus.
Womit müssen diese Fahrzeuge ausgestattet sein?
Sie müssen mit Scheiben, Scheibenwischern, Scheibenwaschern sowie Entfrostungs- und Trocknungsanlagen ausgerüstet sein, die den Anhangsbestimmungen entsprechen.
Was regelt § 41 StVZO?
§ 41 StVZO regelt Bremsen und Unterlegkeile.
Womit müssen Kraftfahrzeuge nach § 41 Absatz 1 StVZO grundsätzlich ausgerüstet sein?
Sie müssen zwei voneinander unabhängige Bremsanlagen haben oder eine Bremsanlage mit zwei voneinander unabhängigen Bedienungseinrichtungen.
Was muss jede der zwei Bedienungseinrichtungen leisten können?
Jede muss auch dann wirken können, wenn die andere versagt.
Wie müssen die voneinander unabhängigen Bedienungseinrichtungen grundsätzlich wirken?
Sie müssen durch getrennte Übertragungsmittel auf verschiedene Bremsflächen wirken.
Was gilt, wenn mehr als zwei Räder gebremst werden können?
Gemeinsame Bremsflächen und teilweise gemeinsame mechanische Übertragungseinrichtungen dürfen benutzt werden, wenn beim Bruch eines Teils noch mindestens zwei nicht auf derselben Seite liegende Räder gebremst werden können.
Worauf müssen alle Bremsflächen wirken?
Alle Bremsflächen müssen auf zwangsläufig mit den Rädern verbundene, nicht auskuppelbare Teile wirken.
Wie muss ein Teil der Bremsflächen wirken?
Ein Teil der Bremsflächen muss unmittelbar auf die Räder oder auf ohne Ketten oder Getriebeteile mit den Rädern verbundene Bestandteile wirken.
Welchen Zweck haben Bremsvorschriften nach § 41 StVZO?
Sie sollen sicherstellen, dass Kraftfahrzeuge und Anhänger zuverlässig verzögert und gehalten werden können.
Was muss bei Bremsen von Fahrzeugen allgemein gewährleistet sein?
Die Bremsanlagen müssen betriebssicher, ausreichend wirksam und nach den gesetzlichen Anforderungen ausgeführt sein.
Was sind Unterlegkeile?
Unterlegkeile sind Sicherungsmittel, mit denen Fahrzeuge gegen Wegrollen gesichert werden können.
Welche Fahrzeuge müssen nach § 41 StVZO Unterlegkeile mitführen?
Bestimmte schwere Kraftfahrzeuge und Anhänger müssen nach den gesetzlichen Anforderungen mit Unterlegkeilen ausgerüstet sein.
Wie müssen Unterlegkeile beschaffen und angebracht sein?
Sie müssen sicher verwendbar, ausreichend wirksam und am Fahrzeug leicht zugänglich sowie sicher angebracht sein.
Was regelt § 41a StVZO?
§ 41a StVZO regelt Druckgasanlagen und Druckbehälter.
Welche Druckbehälter müssen den Anhangsbestimmungen zu § 41a entsprechen?
Druckbehälter für Druckluftbremsanlagen und Nebenaggregate.
Dürfen Druckbehälter auch aus anderen Werkstoffen als Stahl und Aluminium hergestellt sein?
Ja, wenn sie den Anhangsbestimmungen entsprechen und gleiche Sicherheit sowie Gebrauchstüchtigkeit nachgewiesen ist.
Wie müssen Druckbehälter gekennzeichnet sein?
Druckbehälter sind entsprechend des Anhangs zu kennzeichnen.
Was regelt § 41b StVZO?
§ 41b StVZO regelt den automatischen Blockierverhinderer.
Was ist ein automatischer Blockierverhinderer?
Er ist der Teil einer Betriebsbremsanlage, der selbsttätig den Schlupf in Drehrichtung des Rads an einem oder mehreren Rädern während der Bremsung regelt.
Welche Fahrzeuge mit mehr als 60 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit müssen mit automatischem Blockierverhinderer ausgerüstet sein?
Lastkraftwagen und Sattelzugmaschinen über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht, Anhänger über 3,5 t, Kraftomnibusse und Zugmaschinen über 3,5 t.
Wann gilt die ABS-Pflicht bei Sattelanhängern über 3,5 t?
Sie gilt nur, wenn das um die Aufliegelast verringerte zulässige Gesamtgewicht 3,5 t übersteigt.
Welche anderen Fahrzeuge müssen ebenfalls mit automatischem Blockierverhinderer ausgerüstet sein?
Fahrzeuge, die hinsichtlich ihrer Baumerkmale des Fahrgestells den genannten Fahrzeugen gleichzusetzen sind.
Welchen Bestimmungen müssen Fahrzeuge mit automatischem Blockierverhinderer entsprechen?
Sie müssen den im Anhang zu § 41b genannten Bestimmungen entsprechen.
Welche Verbindungsvoraussetzung gilt für Anhänger mit ABS, aber ohne automatisch-lastabhängige Bremskraftregeleinrichtung?
Sie dürfen nur mit Kraftfahrzeugen verbunden werden, die die Funktion des automatischen Blockierverhinderers im Anhänger sicherstellen.
Für welche Fahrzeuge gilt die ABS-Pflicht nach § 41b Absatz 2 nicht?
Sie gilt nicht für Anhänger mit Auflaufbremse und für Kraftfahrzeuge mit mehr als vier Achsen.
Was regelt § 42 StVZO?
§ 42 StVZO regelt die Anhängelast hinter Kraftfahrzeugen und das Leergewicht.
Was ist die gezogene Anhängelast?
Die gezogene Anhängelast ist das tatsächliche Gewicht des Anhängers abzüglich der Stützlast, die vom ziehenden Fahrzeug aufgenommen wird.
Welche Anhängelast darf hinter Kraftfahrzeugen grundsätzlich nicht überschritten werden?
Die zulässige Anhängelast darf grundsätzlich nicht überschritten werden.
Wovon hängt die zulässige Anhängelast ab?
Sie hängt unter anderem von der Fahrzeugart, der Bremsanlage des Anhängers und den technischen Angaben des Herstellers ab.
Was ist beim Betrieb mit Anhänger immer zu beachten?
Die zulässige Anhängelast und die zulässige Stützlast dürfen nicht überschritten werden.
Was ist das Leergewicht nach § 42 StVZO?
Das Leergewicht ist das Gewicht des betriebsfertigen Fahrzeugs ohne austauschbare Ladungsträger und ohne Ladung.
Was gehört beim Leergewicht zum betriebsfertigen Fahrzeug?
Zum betriebsfertigen Fahrzeug gehören Fahrzeug, Kraftstoff, Betriebsstoffe, Ausrüstung und der Fahreranteil nach den gesetzlichen Vorgaben.
Was regelt § 43 StVZO?
§ 43 StVZO regelt Einrichtungen zur Verbindung von Fahrzeugen.
Wie müssen Einrichtungen zur Verbindung von Fahrzeugen beschaffen sein?
Sie müssen sicher und betriebsfest sein.
Was muss bei Anhängekupplungen und Verbindungseinrichtungen gewährleistet sein?
Die Verbindung zwischen ziehendem und gezogenem Fahrzeug muss betriebssicher hergestellt werden können.
Wie muss die Zuggabel von Mehrachsanhängern beschaffen sein?
Die Zuggabel von Mehrachsanhängern muss bodenfrei sein.
Wie muss die Zugöse bei Mehrachsanhängern einstellbar sein?
Sie muss jeweils in Höhe des Kupplungsmauls einstellbar sein.
Welche Ausnahme gibt es für Anhänger hinter Elektrokarren?
Die Anforderungen an bodenfreie Zuggabel und einstellbare Zugöse gelten nicht für Anhänger hinter Elektrokarren bis 25 km/h, wenn das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers höchstens 2 t beträgt.
Welche Kraftfahrzeuge brauchen vorn eine Einrichtung zum Befestigen einer Abschleppstange oder eines Abschleppseils?
Mehrspurige Kraftfahrzeuge mit mehr als einer Achse müssen vorn eine ausreichend bemessene und leicht zugängliche Einrichtung besitzen.
Welche Personenkraftwagen brauchen auch hinten eine Abschleppeinrichtung?
Personenkraftwagen brauchen auch hinten eine solche Einrichtung, außer wenn nach der Betriebserlaubnis keine Anhängelast zulässig ist.
Wo darf die Abschleppeinrichtung bei selbstfahrenden Arbeitsmaschinen und Staplern angeordnet sein?
Sie darf hinten angeordnet sein.
Wie groß darf der lichte Abstand beim Abschleppen mit Abschleppstange oder Abschleppseil höchstens sein?
Der lichte Abstand vom ziehenden zum gezogenen Fahrzeug darf höchstens 5 m betragen.
Wie müssen Abschleppstangen und Abschleppseile kenntlich gemacht werden?
Sie müssen ausreichend erkennbar gemacht werden, zum Beispiel durch einen roten Lappen.
Wie müssen Anhängekupplungen grundsätzlich wirken?
Anhängekupplungen müssen grundsätzlich selbsttätig wirken.
Wann sind nicht selbsttätige Anhängekupplungen zulässig?
Sie sind unter anderem bei bestimmten Zugmaschinen, selbstfahrenden Arbeitsmaschinen, Staplern, Krafträdern, Personenkraftwagen und bestimmten Anhängern zulässig.
Was muss bei nicht selbsttätigen Anhängekupplungen immer möglich sein?
Die Herstellung einer betriebssicheren Verbindung muss leicht und gefahrlos möglich sein.
Was gilt für Verbindungseinrichtungen an zwei- oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen?
Sie und ihre Anbringung müssen den im Anhang zu § 43 genannten Bestimmungen entsprechen.
Was regelt § 44 StVZO?
§ 44 StVZO regelt Stützeinrichtung und Stützlast.
Welche Anhänger müssen eine Stützeinrichtung haben oder aufnehmen können?
Sattelanhänger müssen eine Stützeinrichtung haben oder eine solche angebracht bekommen können.
Welche besondere Stützeinrichtung brauchen bestimmte Sattelanhänger mit selbsttätigen Anschlüssen?
Sie müssen eine Stützeinrichtung haben, die sich nach dem Ankuppeln selbsttätig vom Boden abhebt.
Welche Anhänger müssen vorn mit Stützeinrichtungen ausgerüstet sein?
Starrdeichselanhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 2 t müssen vorn mit Stützeinrichtungen ausgerüstet sein, wenn die Stützlast mehr als 50 kg beträgt.
Wann müssen Stützeinrichtungen höhenverstellbar sein?
Stützeinrichtungen müssen höhenverstellbar sein, wenn es zum sicheren Abstellen oder Ankuppeln erforderlich ist.
Wer legt die technisch zulässige Stützlast des Zugfahrzeugs fest?
Der Hersteller legt die technisch zulässige Stützlast des Zugfahrzeugs fest.
Wie gering darf die technisch zulässige Stützlast des Zugfahrzeugs grundsätzlich nicht sein?
Sie darf grundsätzlich nicht geringer als 25 kg sein.
Für welche Fahrzeuge gilt die Mindeststützlast von 25 kg nicht?
Sie gilt nicht für Krafträder.
Welche Mindeststützlast gilt bei Starrdeichselanhängern über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht?
Sie muss mindestens 4 Prozent des tatsächlichen Gesamtgewichts des Anhängers betragen.
Muss die Mindeststützlast bei Starrdeichselanhängern über 3,5 t mehr als 500 kg betragen?
Nein, sie braucht nicht mehr als 500 kg zu betragen.
Wie hoch darf die maximal zulässige Stützlast bei Starrdeichselanhängern grundsätzlich sein?
Sie darf höchstens 15 Prozent des tatsächlichen Gesamtgewichts betragen, aber nicht mehr als 2 t.
Welche Stützlast darf bei Starrdeichselanhängern nie überschritten werden?
Die für die Anhängekupplung oder Zugeinrichtung zulässige Stützlast und die vom Hersteller des ziehenden Fahrzeugs angegebene Stützlast dürfen nicht überschritten werden.
Was regelt § 45 StVZO?
§ 45 StVZO regelt Kraftstoffbehälter.
Wie müssen Kraftstoffbehälter beschaffen sein?
Kraftstoffbehälter müssen korrosionsfest und dicht sein.
Bei welchem Druck müssen Kraftstoffbehälter dicht sein?
Sie müssen bei doppeltem Betriebsüberdruck, mindestens aber bei 0,3 bar Überdruck, dicht sein.
Was gilt für weichgelötete Kraftstoffbehälter?
Sie müssen auch nach dem Ausschmelzen des Lotes zusammenhalten.
Wie muss Überdruck im Kraftstoffbehälter ausgeglichen werden?
Überdruck muss sich durch geeignete Einrichtungen wie Öffnungen oder Sicherheitsventile selbsttätig ausgleichen.
Wogegen müssen Entlüftungsöffnungen von Kraftstoffbehältern gesichert sein?
Sie müssen gegen Hindurchschlagen von Flammen gesichert sein.
Wie müssen weich angelötete Teile am Kraftstoffbehälter zusätzlich befestigt sein?
Sie müssen zugleich vernietet, angeschraubt oder auf andere Weise sicher befestigt sein.
Darf Kraftstoff bei Schräglage, Kurvenfahrt oder Stößen ausfließen?
Nein, Kraftstoff darf aus Füllverschluss oder Überdruckeinrichtungen nicht ausfließen.
Wo dürfen Kraftstoffbehälter für Vergaserkraftstoff nicht liegen?
Sie dürfen nicht unmittelbar hinter der Frontverkleidung des Fahrzeugs liegen.
Wie müssen Kraftstoffbehälter vom Motor getrennt sein?
Sie müssen so vom Motor getrennt sein, dass auch bei Unfällen eine Entzündung des Kraftstoffs nicht zu erwarten ist.
Was regelt § 46 StVZO?
§ 46 StVZO regelt Kraftstoffleitungen.
Wie müssen Kraftstoffleitungen ausgeführt sein?
Sie müssen so ausgeführt sein, dass Verwindungen des Fahrzeugs, Bewegungen des Motors und Ähnliches ihre Haltbarkeit nicht nachteilig beeinflussen.
Wie müssen Rohrverbindungen in Kraftstoffleitungen hergestellt sein?
Sie müssen durch Verschraubung ohne Lötung oder mit hart aufgelötetem Nippel hergestellt sein.
Welche Absperreinrichtung muss in die Kraftstoffleitung eingebaut sein?
Eine vom Führersitz aus während der Fahrt leicht zu bedienende Absperreinrichtung.
Wann darf die Absperreinrichtung in der Kraftstoffleitung fehlen?
Sie darf fehlen, wenn die Fördereinrichtung den Kraftstoffzufluss bei stehendem Motor unterbricht oder das Fahrzeug ausschließlich mit Dieselkraftstoff betrieben wird.
Welche Schläuche dürfen als Kraftstoffleitungen eingebaut werden?
Fugenlose elastische Metallschläuche oder kraftstofffeste andere Schläuche aus schwer brennbaren Stoffen.
Wogegen müssen Kraftstoffschläuche geschützt sein?
Sie müssen gegen mechanische Beschädigungen geschützt sein.
Wogegen müssen Kraftstoffleitungen, Vergaser und andere kraftstoffführende Teile geschützt sein?
Sie müssen gegen betriebstörende Wärme geschützt sein.
Wie müssen kraftstoffführende Teile angeordnet sein?
Sie müssen so angeordnet sein, dass abtropfender oder verdunstender Kraftstoff sich nicht ansammelt und sich nicht an heißen Teilen oder elektrischen Geräten entzünden kann.
Wo dürfen Kraftstoffleitungen bei Kraftomnibussen nicht liegen?
Sie dürfen nicht im Fahrgast- oder Führerraum liegen.
Wie darf Kraftstoff bei Kraftomnibussen nicht gefördert werden?
Bei Kraftomnibussen darf Kraftstoff nicht durch Schwerkraft gefördert werden.
Was regelt § 47 StVZO?
§ 47 StVZO regelt Abgase.
Welche Kraftfahrzeuge müssen hinsichtlich Abgasverhalten bestimmten Vorschriften entsprechen?
Kraftfahrzeuge mit Fremdzündungs- oder Selbstzündungsmotor mit mindestens vier Rädern, mindestens 400 kg zulässiger Gesamtmasse und mindestens 50 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit müssen den einschlägigen Abgasvorschriften entsprechen.
Welche Fahrzeuge sind bei § 47 Absatz 1 StVZO ausgenommen?
Ausgenommen sind insbesondere land- oder forstwirtschaftliche Zug- und Arbeitsmaschinen sowie andere Arbeitsmaschinen und Stapler.
Worauf beziehen sich die Vorschriften über Abgase?
Sie beziehen sich auf das Abgasverhalten und die Anforderungen in Bezug auf Kraftstoffe.
Welche Stelle ist Technischer Dienst und Prüfstelle im Sinne bestimmter Abgasregelwerke?
Die Abgasprüfstelle der TÜV-Nord Mobilität GmbH & Co. KG in Essen.
Können auch andere Stellen Abgasprüfungen durchführen?
Ja, auch andere Technische Prüfstellen oder von der obersten Landesbehörde anerkannte Stellen können prüfen, wenn sie über die erforderlichen Mess- und Prüfeinrichtungen verfügen.
Was müssen Prüfstellen bezüglich ihrer Mess- und Prüfeinrichtungen tun?
Sie müssen die verwendeten Mess- und Prüfeinrichtungen regelmäßig mit dem Technischen Dienst abgleichen.
Was regelt § 47a StVZO?
§ 47a StVZO ist weggefallen.
Was regelt § 47b StVZO?
§ 47b StVZO ist weggefallen.
Was regelt § 47c StVZO?
§ 47c StVZO regelt die Ableitung von Abgasen.
In welche Richtungen dürfen Mündungen von Auspuffrohren gerichtet sein?
Sie dürfen nur nach oben, nach hinten, nach hinten unten oder nach hinten links bis zu einem Winkel von 45 Grad zur Fahrzeuglängsachse gerichtet sein.
Wie müssen Auspuffrohre angebracht sein?
Sie müssen so angebracht sein, dass das Eindringen von Abgasen in das Fahrzeuginnere nicht zu erwarten ist.
Dürfen Auspuffrohre über die Fahrzeugbegrenzung hinausragen?
Nein, sie dürfen weder über die seitliche noch über die hintere Begrenzung der Fahrzeuge hinausragen.
Was regelt § 47d StVZO?
§ 47d StVZO regelt Kohlendioxidemissionen, Kraftstoffverbrauch, Reichweite und Stromverbrauch.
Wie sind Werte für Kohlendioxidemissionen, Kraftstoffverbrauch, Reichweite und Stromverbrauch zu ermitteln?
Sie sind nach den Vorgaben der jeweils einschlägigen EU-Verordnungen zu ermitteln.
Was gilt, wenn keine EG-Übereinstimmungsbescheinigung vorliegt?
Dann sind die ermittelten Werte in einer Bescheinigung anzugeben.
Wem ist die Bescheinigung nach § 47d Absatz 3 StVZO zu übergeben?
Sie ist dem Fahrzeughalter beim Kauf des Fahrzeugs zu übergeben.
Was regelt § 47e StVZO?
§ 47e StVZO regelt Genehmigung, Nachrüstung und Nachfüllen von Klimaanlagen.
Welche Kraftfahrzeuge mit Klimaanlage müssen § 47e StVZO entsprechen?
Kraftfahrzeuge mit Klimaanlage, die in den Anwendungsbereich der einschlägigen europäischen Vorschriften über Emissionen aus Klimaanlagen fallen.
Seit wann müssen diese Klimaanlagen den Vorschriften entsprechen?
Mit Wirkung vom 1. Juni 2012.
Was regelt § 47f StVZO?
§ 47f StVZO regelt Kraftstoffe, emissionsbedeutsame Betriebsstoffe und Systeme zur Verringerung der Stickoxid-Emissionen.
Mit welchen Kraftstoffen darf ein Kraftfahrzeug grundsätzlich betrieben werden?
Nur mit den vom Hersteller in der Betriebsanleitung oder anderen Unterlagen angegebenen Qualitäten von flüssigen, gasförmigen oder festen Kraftstoffen.
Wann darf ein Kraftfahrzeug mit anderen Kraftstoffqualitäten betrieben werden?
Wenn die Einhaltung der Anforderungen des § 38 Absatz 1 Bundes-Immissionsschutzgesetz an das Fahrzeug sichergestellt ist.
Gilt § 47f Absatz 1 StVZO auch für ergänzende Betriebsstoffe?
Ja, er gilt auch für ergänzende Betriebsstoffe, die zur Einhaltung von Emissionsvorschriften erforderlich sind.
Was ist bei Systemen zur Verringerung der Stickoxid-Emissionen verboten?
Die Manipulation eines solchen Systems ist verboten.
Was ist beim Betrieb eines Fahrzeugs mit Reagens-System verboten?
Der Betrieb ohne ein sich verbrauchendes Reagens oder mit einem ungeeigneten Reagens ist verboten, wenn das Emissionsminderungssystem ein solches Reagens erfordert.
Was regelt § 48 StVZO?
§ 48 StVZO regelt Emissionsklassen für Kraftfahrzeuge.
Wozu dienen Emissionsklassen nach § 48 StVZO?
Sie dienen der Einordnung von Kraftfahrzeugen nach ihrem Emissionsverhalten.
Welche Anlage ist für Emissionsklassen besonders wichtig?
Für Emissionsklassen ist Anlage XIV wichtig.
Was regelt § 49 StVZO?
§ 49 StVZO regelt Geräuschentwicklung und Schalldämpferanlage.
Wie dürfen Kraftfahrzeuge und Anhänger hinsichtlich Geräuschentwicklung nicht beschaffen sein?
Sie dürfen nicht mehr Geräusche verursachen, als nach dem Stand der Technik unvermeidbar ist.
Was muss die Schalldämpferanlage bewirken?
Sie muss die Geräuschentwicklung wirksam vermindern.
Darf die Schalldämpferanlage unwirksam gemacht werden?
Nein, die Schalldämpferanlage darf nicht verändert oder unwirksam gemacht werden, wenn dadurch die Geräuschentwicklung erhöht wird.
Warum sind Vorschriften zur Geräuschentwicklung wichtig?
Sie dienen dem Schutz vor vermeidbarem Verkehrslärm.
Was regelt § 49a StVZO?
§ 49a StVZO regelt allgemeine Grundsätze für lichttechnische Einrichtungen.
Was sind lichttechnische Einrichtungen?
Lichttechnische Einrichtungen sind Scheinwerfer, Leuchten, Rückstrahler, Leuchtstoffe und rückstrahlende Mittel.
Wie müssen lichttechnische Einrichtungen angebracht sein?
Sie müssen vorschriftsmäßig, fest angebracht, gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert und ständig einsatzbereit sein.
Dürfen lichttechnische Einrichtungen verdeckt sein?
Nein, lichttechnische Einrichtungen dürfen nicht verdeckt sein.
Dürfen Scheinwerfer, Leuchten und Energiequellen abnehmbar sein?
Ja, sie dürfen abnehmbar sein, müssen aber bei Dämmerung, Dunkelheit oder entsprechenden Sichtverhältnissen angebracht werden.
Dürfen lichttechnische Einrichtungen zusammengebaut, ineinandergebaut oder kombiniert sein?
Ja, soweit die StVZO nichts anderes bestimmt.
Welche Ausnahme gilt beim Kombinieren lichttechnischer Einrichtungen?
Fahrtrichtungsanzeiger dürfen grundsätzlich nicht mit anderen lichttechnischen Einrichtungen kombiniert werden.
Dürfen sich lichttechnische Einrichtungen gegenseitig beeinflussen?
Nein, sie dürfen sich in ihrer Wirkung gegenseitig nicht beeinflussen.
Welche Lichtquellen dürfen in Scheinwerfern und Leuchten verwendet werden?
Es dürfen nur die nach ihrer Bauart dafür bestimmten Lichtquellen verwendet werden.
Was muss für Scheinwerfer und Signalleuchten elektrisch sichergestellt sein?
Es muss unter üblichen Betriebsbedingungen eine ausreichende elektrische Energieversorgung vorhanden sein.
Wann dürfen nach vorn wirkende lichttechnische Einrichtungen grundsätzlich nur einschaltbar sein?
Sie dürfen grundsätzlich nur zusammen mit Schlussleuchten und Kennzeichenbeleuchtung einschaltbar sein.
Welche Ausnahmen gibt es von der gemeinsamen Einschaltbarkeit nach vorn wirkender Einrichtungen?
Ausnahmen bestehen unter anderem für Parkleuchten, Fahrtrichtungsanzeiger, Leuchtzeichen, bestimmte Arbeitsscheinwerfer und Tagfahrleuchten.
Was darf auf einem abnehmbaren Leuchtenträger angebracht sein?
Unter anderem Schlussleuchten, Nebelschlussleuchten, Umrissleuchten, Bremsleuchten, hintere Fahrtrichtungsanzeiger, Rückstrahler, Rückfahrscheinwerfer und Kennzeichenbeleuchtung.
Bei welchen Fahrzeugen können Leuchtenträger verwendet werden?
Unter anderem bei bestimmten land- oder forstwirtschaftlichen Anhängern, Straßenrollern, Bootsanhängern, Turmdrehkränen, abgeschleppten Fahrzeugen und Fahrgestellen.
Was regelt § 50 StVZO?
§ 50 StVZO regelt Scheinwerfer für Fern- und Abblendlicht.
Welche Lichtfarbe darf für die Beleuchtung der Fahrbahn verwendet werden?
Für die Beleuchtung der Fahrbahn darf nur weißes Licht verwendet werden.
Womit müssen Kraftfahrzeuge grundsätzlich nach vorn ausgerüstet sein?
Kraftfahrzeuge müssen grundsätzlich mit zwei nach vorn wirkenden Scheinwerfern ausgerüstet sein.
Wie viele Scheinwerfer brauchen Krafträder?
Krafträder, auch mit Beiwagen, brauchen grundsätzlich einen Scheinwerfer.
Wann genügt bei mehrspurigen Kraftfahrzeugen ein Scheinwerfer?
Bei mehrspurigen Kraftfahrzeugen mit einer Breite von höchstens 1 000 mm genügt ein Scheinwerfer.
Wann genügen Leuchten ohne Scheinwerferwirkung?
Bei Kraftfahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 8 km/h.
Was gilt für bestimmte Fahrzeuge des Straßendienstes mit verdeckten Scheinwerfern?
Sie dürfen zusätzliche Scheinwerfer für Fern- und Abblendlicht haben, wenn Arbeitsgeräte die vorschriftsmäßigen Scheinwerfer verdecken.
Wann dürfen höher angebrachte zusätzliche Scheinwerfer des Straßendienstes eingeschaltet werden?
Nur wenn die unteren Scheinwerfer verdeckt sind.
Wie müssen Scheinwerfer befestigt sein?
Scheinwerfer müssen einstellbar und so befestigt sein, dass sie sich nicht unbeabsichtigt verstellen können.
Wie hoch darf der niedrigste Punkt der Spiegelkante bei Abblendscheinwerfern mindestens liegen?
Der niedrigste Punkt der Spiegelkante darf grundsätzlich nicht unter 500 mm über der Fahrbahn liegen.
Wie hoch darf der höchste Punkt der leuchtenden Fläche bei Abblendscheinwerfern grundsätzlich höchstens liegen?
Er darf grundsätzlich nicht höher als 1 200 mm über der Fahrbahn liegen.
Was regelt § 51 StVZO?
§ 51 StVZO regelt Begrenzungsleuchten, vordere Rückstrahler und Spurhalteleuchten.
Wozu dienen Begrenzungsleuchten?
Begrenzungsleuchten machen die seitliche Begrenzung eines Fahrzeugs nach vorn kenntlich.
Welche Kraftfahrzeuge brauchen grundsätzlich zwei Begrenzungsleuchten?
Kraftfahrzeuge, außer Krafträder ohne Beiwagen und Kraftfahrzeuge mit einer Breite von weniger als 1 000 mm.
Welche Farbe müssen Begrenzungsleuchten haben?
Begrenzungsleuchten müssen weißes Licht haben.
Dürfen Begrenzungsleuchten blenden?
Nein, sie dürfen nicht blenden.
Wann müssen Begrenzungsleuchten leuchten?
Sie müssen auch bei Fernlicht und Abblendlicht ständig leuchten.
Wo muss bei Krafträdern mit Beiwagen eine Begrenzungsleuchte angebracht sein?
Auf der äußeren Seite des Beiwagens.
Dürfen Krafträder ohne Beiwagen eine Leuchte nach Art der Begrenzungsleuchten führen?
Ja, sie dürfen im Scheinwerfer eine solche Leuchte führen.
Welche Anhänger müssen an der Vorderseite zwei Begrenzungsleuchten haben?
Anhänger, deren äußerster Punkt des Fahrzeugumrisses mehr als 400 mm über die Begrenzungsleuchten des Zugfahrzeugs hinausragt.
Welche Rückstrahler dürfen an Anhängern vorne angebracht sein?
An allen Anhängern dürfen vorne zwei nicht dreieckige weiße Rückstrahler angebracht sein.
Was regelt § 51a StVZO?
§ 51a StVZO regelt die seitliche Kenntlichmachung.
Wozu dient die seitliche Kenntlichmachung?
Sie macht Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen seitlich besser erkennbar.
Welche Farbe haben seitliche Rückstrahler und Seitenmarkierungsleuchten grundsätzlich?
Sie sind grundsätzlich gelb.
Wann darf eine hintere Seitenmarkierungsleuchte auch rot sein?
Wenn sie mit einer Schlussleuchte, Umrissleuchte, Nebelschlussleuchte oder Bremsleuchte zusammengebaut, kombiniert oder ineinandergebaut ist oder Teil einer gemeinsam leuchtenden Fläche mit dem Rückstrahler bildet.
Wie müssen Fahrzeugkombinationen mit Nachläufern zum Langmaterialtransport seitlich kenntlich gemacht werden?
Über die gesamte Länge einschließlich Ladung durch gelbes retroreflektierendes Material.
Welche Unterbrechungen sind bei der seitlichen Kenntlichmachung von Langmaterialtransporten zulässig?
Kurze Unterbrechungen sind zulässig, wenn sie durch Ladung oder Fahrzeugkonstruktion bedingt sind.
Wie tief sind seitliche Kenntlichmachungen anzubringen?
So tief, wie es die konstruktive Beschaffenheit der Fahrzeuge und der Ladung zulässt.
Was regelt § 51b StVZO?
§ 51b StVZO regelt Umrissleuchten.
Was sind Umrissleuchten?
Umrissleuchten sind Leuchten, die die Breite über alles eines Fahrzeugs deutlich anzeigen.
Wozu sollen Umrissleuchten dienen?
Sie sollen Begrenzungs- und Schlussleuchten ergänzen und auf besondere Fahrzeugumrisse aufmerksam machen.
Welche Fahrzeuge müssen Umrissleuchten haben?
Fahrzeuge mit einer Breite von mehr als 2,10 m müssen Umrissleuchten haben.
Welche Fahrzeuge dürfen Umrissleuchten haben?
Fahrzeuge mit einer Breite von mehr als 1,80 m bis höchstens 2,10 m dürfen Umrissleuchten haben.
Welche Farbe haben nach vorn wirkende Umrissleuchten?
Sie wirken nach vorn weiß.
Welche Farbe haben nach hinten wirkende Umrissleuchten?
Sie wirken nach hinten rot.
Wie groß muss der Abstand zwischen Umrissleuchte und Begrenzungs- oder Schlussleuchte auf derselben Fahrzeugseite sein?
Der Abstand zwischen den leuchtenden Flächen muss mehr als 200 mm betragen.
Für welche Fahrzeuge sind Umrissleuchten nicht erforderlich?
Sie sind nicht erforderlich an land- oder forstwirtschaftlichen Zug- und Arbeitsmaschinen, deren Anhängern sowie Anbau- und Anhängegeräten hinter land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen.
Was gilt, wenn Umrissleuchten an Fahrzeugen angebracht werden, für die sie nicht vorgeschrieben sind?
Dann müssen sie den Vorschriften für Umrissleuchten entsprechen.
Was regelt § 51c StVZO?
§ 51c StVZO regelt Parkleuchten und Park-Warntafeln.
Wozu dienen Parkleuchten?
Parkleuchten dienen der Kenntlichmachung abgestellter Fahrzeuge.
Welche Fahrzeuge dürfen mit Parkleuchten ausgerüstet sein?
Kraftfahrzeuge und Anhänger dürfen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften mit Parkleuchten ausgerüstet sein.
Was sind Park-Warntafeln?
Park-Warntafeln sind Warneinrichtungen zur Kenntlichmachung abgestellter Fahrzeuge oder Anhänger.
Was regelt § 52 StVZO?
§ 52 StVZO regelt zusätzliche Scheinwerfer und Leuchten.
Welche zusätzlichen Scheinwerfer nennt § 52 StVZO unter anderem?
§ 52 nennt unter anderem Nebelscheinwerfer, Suchscheinwerfer und Arbeitsscheinwerfer.
Welche Farbe müssen Nebelscheinwerfer grundsätzlich haben?
Nebelscheinwerfer müssen weißes oder hellgelbes Licht haben.
Wann dürfen Nebelscheinwerfer verwendet werden?
Sie dürfen nur bei den in der StVO geregelten Sichtbehinderungen verwendet werden.
Welche Warnleuchten nennt § 52 StVZO?
§ 52 nennt unter anderem Warnleuchten für blaues Blinklicht, rotes Blinklicht als Anhaltesignal und gelbes Blinklicht.
Welche Fahrzeuge dürfen mit blauem Blinklicht ausgerüstet sein?
Bestimmte Einsatzfahrzeuge, insbesondere von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, dürfen blaues Blinklicht haben.
Wozu dient gelbes Blinklicht?
Gelbes Blinklicht dient der Warnung vor Gefahren, besonderen Fahrzeugen oder besonderen Einsatzsituationen.
Was sind Arbeitsscheinwerfer?
Arbeitsscheinwerfer sind Scheinwerfer, die Arbeitsstellen oder Arbeitsgeräte ausleuchten.
Dürfen Arbeitsscheinwerfer während der Fahrt im öffentlichen Verkehr beliebig benutzt werden?
Nein, sie dürfen nur zweckentsprechend und nicht zur normalen Fahrbahnbeleuchtung verwendet werden.
Was regelt § 52a StVZO?
§ 52a StVZO regelt Rückfahrscheinwerfer.
Womit müssen Kraftfahrzeuge hinten bezüglich Rückwärtsfahrt ausgerüstet sein?
Kraftfahrzeuge müssen hinten mit einem oder zwei Rückfahrscheinwerfern für weißes Licht ausgerüstet sein.
Sind Rückfahrscheinwerfer an Anhängern zulässig?
Ja, an Anhängern sind hinten ein oder zwei Rückfahrscheinwerfer zulässig.
Wie tief darf der niedrigste Punkt der leuchtenden Fläche eines Rückfahrscheinwerfers mindestens liegen?
Er darf nicht weniger als 250 mm über der Fahrbahn liegen.
Wie hoch darf der höchste Punkt der leuchtenden Fläche eines Rückfahrscheinwerfers höchstens liegen?
Er darf nicht mehr als 1 200 mm über der Fahrbahn liegen.
Wann dürfen Rückfahrscheinwerfer leuchten können?
Sie dürfen nur bei eingelegtem Rückwärtsgang leuchten können, wenn die Einrichtung zum Anlassen oder Stillsetzen des Motors in der Betriebsstellung steht.
Was gilt, wenn Rückwärtsgang oder Betriebsstellung nicht vorliegen?
Rückfahrscheinwerfer dürfen dann nicht eingeschaltet werden können oder eingeschaltet bleiben.
Wie müssen Rückfahrscheinwerfer grundsätzlich ausgerichtet sein?
Sie müssen so geneigt sein, dass sie die Fahrbahn auf nicht mehr als 10 m hinter der Leuchte beleuchten.
Für welche Fahrzeuge sind Rückfahrscheinwerfer nicht erforderlich?
Nicht erforderlich sind sie unter anderem an Krafträdern, land- oder forstwirtschaftlichen Zug- oder Arbeitsmaschinen, einachsigen Zugmaschinen, Arbeitsmaschinen, Staplern und Krankenfahrstühlen.
Was gilt, wenn Rückfahrscheinwerfer freiwillig angebracht werden?
Dann müssen sie den Vorschriften des § 52a entsprechen.
Was regelt § 53 StVZO?
§ 53 StVZO regelt Schlussleuchten, Bremsleuchten und Rückstrahler.
Womit müssen Kraftfahrzeuge und Anhänger hinten grundsätzlich ausgerüstet sein?
Sie müssen hinten mit zwei ausreichend wirkenden Schlussleuchten für rotes Licht ausgerüstet sein.
Wie viele Schlussleuchten brauchen Krafträder ohne Beiwagen?
Krafträder ohne Beiwagen brauchen nur eine Schlussleuchte.
Wie tief darf der niedrigste Punkt der leuchtenden Fläche von Schlussleuchten grundsätzlich mindestens liegen?
Er darf grundsätzlich nicht tiefer als 350 mm über der Fahrbahn liegen.
Wie tief darf der niedrigste Punkt der leuchtenden Fläche von Schlussleuchten bei Krafträdern mindestens liegen?
Er darf bei Krafträdern nicht tiefer als 250 mm über der Fahrbahn liegen.
Wie hoch darf der höchste Punkt der leuchtenden Fläche von Schlussleuchten grundsätzlich höchstens liegen?
Er darf grundsätzlich nicht höher als 1 500 mm über der Fahrbahn liegen.
Wie hoch darf der höchste Punkt der leuchtenden Fläche bei Arbeitsmaschinen, Staplern und land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen höchstens liegen?
Er darf nicht höher als 1 900 mm über der Fahrbahn liegen.
Womit müssen Kraftfahrzeuge und Anhänger bezüglich Bremsen nach hinten ausgerüstet sein?
Sie müssen mit Bremsleuchten ausgerüstet sein, die rotes Licht abstrahlen.
Wann müssen Bremsleuchten aufleuchten?
Bremsleuchten müssen beim Betätigen der Betriebsbremse aufleuchten.
Womit müssen Kraftfahrzeuge und Anhänger hinten bezüglich Rückstrahlung ausgerüstet sein?
Sie müssen mit Rückstrahlern ausgerüstet sein.
Welche Farbe müssen hintere Rückstrahler haben?
Hintere Rückstrahler müssen rot sein.
Welche Form dürfen hintere Rückstrahler an Kraftfahrzeugen grundsätzlich nicht haben?
Sie dürfen nicht dreieckig sein.
Welche Form müssen hintere Rückstrahler an Anhängern grundsätzlich haben?
Sie müssen dreieckig sein.
Dürfen Schlussleuchten, Bremsleuchten oder Rückstrahler an beweglichen Fahrzeugteilen angebracht sein?
Grundsätzlich dürfen sie nicht an beweglichen Fahrzeugteilen angebracht sein.
Was regelt § 53a StVZO?
§ 53a StVZO regelt Warndreieck, Warnleuchte, Warnblinkanlage und Warnweste.
Welche Kraftfahrzeuge müssen ein Warndreieck mitführen?
Mehrspurige Kraftfahrzeuge müssen grundsätzlich ein Warndreieck mitführen.
Welche Fahrzeuge müssen zusätzlich eine Warnleuchte mitführen?
Bestimmte Kraftfahrzeuge mit höherem zulässigem Gesamtgewicht und bestimmte Kraftomnibusse müssen zusätzlich eine Warnleuchte mitführen.
Was ist eine Warnblinkanlage?
Eine Warnblinkanlage lässt alle Fahrtrichtungsanzeiger gleichzeitig blinken, um vor Gefahren zu warnen.
Welche Fahrzeuge müssen mit einer Warnblinkanlage ausgerüstet sein?
Kraftfahrzeuge müssen nach den gesetzlichen Anforderungen mit einer Warnblinkanlage ausgerüstet sein.
Welche Kraftfahrzeuge müssen Warnwesten mitführen?
In Kraftfahrzeugen müssen nach § 53a Warnwesten mitgeführt werden, soweit keine Ausnahme gilt.
Welchen Zweck hat die Warnweste?
Sie erhöht die Sichtbarkeit von Personen bei Panne, Unfall oder Gefahrensituation.
Was regelt § 53b StVZO?
§ 53b StVZO regelt Ausrüstung und Kenntlichmachung von Anbaugeräten und Hubladebühnen.
Wozu dienen Vorschriften über Anbaugeräte und Hubladebühnen?
Sie sollen sicherstellen, dass hervorstehende oder verdeckende Teile gut erkennbar sind.
Welche lichttechnischen Einrichtungen können bei Anbaugeräten erforderlich sein?
Je nach Bauart können Begrenzungsleuchten, Schlussleuchten, Bremsleuchten, Rückstrahler oder Fahrtrichtungsanzeiger erforderlich sein.
Wozu dienen rot-weiße Warnmarkierungen an Hubladebühnen?
Sie machen ausgefahrene oder hinausragende Hubladebühnen erkennbar.
Was regelt § 53c StVZO?
§ 53c StVZO regelt Tarnleuchten.
Für welche Fahrzeuge sind Tarnleuchten besonders relevant?
Tarnleuchten sind vor allem für besondere Fahrzeuge, insbesondere militärische Fahrzeuge, relevant.
Welchen Zweck haben Tarnleuchten?
Sie ermöglichen eine besondere Beleuchtung unter Tarn- oder Einsatzbedingungen.
Was regelt § 53d StVZO?
§ 53d StVZO regelt Nebelschlussleuchten.
Welche Farbe haben Nebelschlussleuchten?
Nebelschlussleuchten haben rotes Licht.
Wozu dienen Nebelschlussleuchten?
Sie machen Fahrzeuge bei starkem Nebel nach hinten besser erkennbar.
Wann dürfen Nebelschlussleuchten benutzt werden?
Sie dürfen nur bei den in der StVO vorgesehenen Sichtverhältnissen benutzt werden.
Wo sind Nebelschlussleuchten am Fahrzeug angebracht?
Sie sind hinten am Fahrzeug angebracht.
Was gilt, wenn Nebelschlussleuchten angebracht sind?
Sie müssen den gesetzlichen Anforderungen an Anbau, Schaltung und Wirkung entsprechen.
Was regelt § 54 StVZO?
§ 54 StVZO regelt Fahrtrichtungsanzeiger.
Wozu dienen Fahrtrichtungsanzeiger?
Fahrtrichtungsanzeiger zeigen anderen Verkehrsteilnehmern eine beabsichtigte Richtungsänderung an.
Welche Farbe müssen Fahrtrichtungsanzeiger grundsätzlich haben?
Fahrtrichtungsanzeiger müssen gelbes Blinklicht abstrahlen.
Wie müssen Fahrtrichtungsanzeiger wirken?
Sie müssen so wirken, dass die beabsichtigte Fahrtrichtungsänderung deutlich erkennbar ist.
Welche Fahrzeuge müssen mit Fahrtrichtungsanzeigern ausgerüstet sein?
Kraftfahrzeuge und Anhänger müssen nach den gesetzlichen Anforderungen mit Fahrtrichtungsanzeigern ausgerüstet sein.
Was gilt für Fahrtrichtungsanzeiger an mehrspurigen Kraftfahrzeugen?
Sie müssen so angebracht sein, dass sie von vorn und hinten erkennbar sind.
Was gilt für Fahrtrichtungsanzeiger an Anhängern?
Anhänger müssen hinten mit Fahrtrichtungsanzeigern ausgerüstet sein.
Wann müssen zusätzliche Fahrtrichtungsanzeiger angebracht sein?
Wenn die vorgeschriebenen Fahrtrichtungsanzeiger durch Fahrzeugaufbau, Ladung oder Anbaugeräte verdeckt werden können.
Was muss der Fahrzeugführer über die Funktion der Fahrtrichtungsanzeiger erkennen können?
Er muss erkennen können, ob die Fahrtrichtungsanzeiger ordnungsgemäß arbeiten.
Was gilt bei Ausfall eines Fahrtrichtungsanzeigers?
Ein Ausfall muss dem Fahrzeugführer nach den gesetzlichen Anforderungen erkennbar gemacht werden.
Was regelt § 54a StVZO?
§ 54a StVZO regelt die Innenbeleuchtung in Kraftomnibussen.
Welche Fahrzeuge müssen nach § 54a StVZO eine Innenbeleuchtung haben?
Kraftomnibusse müssen eine ausreichende Innenbeleuchtung haben.
Wozu dient die Innenbeleuchtung in Kraftomnibussen?
Sie dient dazu, den Fahrgastraum, die Einstiege, Ausstiege und gegebenenfalls Gänge ausreichend zu beleuchten.
Was darf die Innenbeleuchtung in Kraftomnibussen nicht verursachen?
Sie darf den Fahrzeugführer nicht blenden oder beim sicheren Führen des Fahrzeugs behindern.
Was regelt § 54b StVZO?
§ 54b StVZO regelt die windsichere Handlampe.
Welche Fahrzeuge müssen eine windsichere Handlampe mitführen?
Bestimmte Kraftomnibusse müssen eine windsichere Handlampe mitführen.
Wozu dient eine windsichere Handlampe?
Sie dient der Beleuchtung und Sicherung bei Störungen, Pannen oder Notfällen.
Wie muss eine windsichere Handlampe beschaffen sein?
Sie muss so beschaffen sein, dass sie auch bei Wind zuverlässig verwendet werden kann.
Was regelt § 55 StVZO?
§ 55 StVZO regelt Einrichtungen für Schallzeichen.
Womit müssen Kraftfahrzeuge ausgerüstet sein?
Kraftfahrzeuge müssen mit mindestens einer Einrichtung für Schallzeichen ausgerüstet sein.
Welche Schallzeichen müssen Einrichtungen nach § 55 StVZO abgeben?
Sie müssen ein gleichbleibendes, nicht belästigendes und ausreichend lautes Schallzeichen abgeben.
Dürfen Einrichtungen für Schallzeichen verschiedene Tonfolgen abgeben?
Grundsätzlich nein, Tonfolgen sind nur für besonders zugelassene Warneinrichtungen vorgesehen.
Welche Warneinrichtung mit Tonfolge ist für Einsatzfahrzeuge besonders relevant?
Das Einsatzhorn mit einer Folge von Klängen verschiedener Grundfrequenz.
Wann dürfen Einsatzhörner verwendet werden?
Sie dürfen nur bei Fahrzeugen verwendet werden, für die solche Warneinrichtungen zugelassen sind.
Welche besonderen Schallzeichen nennt § 55 StVZO außerdem?
Unter anderem Anhaltehörner und weitere besondere Warneinrichtungen nach den gesetzlichen Voraussetzungen.
Was gilt für Schallzeichen an Fahrrädern?
Für Fahrräder gelten eigene Vorschriften zu Einrichtungen für Schallzeichen.
Was regelt § 55a StVZO?
§ 55a StVZO regelt die elektromagnetische Verträglichkeit.
Was bedeutet elektromagnetische Verträglichkeit?
Elektromagnetische Verträglichkeit bedeutet, dass elektrische oder elektronische Einrichtungen andere Systeme nicht unzulässig stören und selbst gegen Störungen ausreichend geschützt sind.
Welche Fahrzeuge und Einrichtungen müssen Anforderungen zur elektromagnetischen Verträglichkeit erfüllen?
Kraftfahrzeuge und ihre elektrischen beziehungsweise elektronischen Einrichtungen müssen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Warum ist elektromagnetische Verträglichkeit wichtig?
Sie verhindert, dass Fahrzeugtechnik durch elektromagnetische Störungen unsicher wird oder andere Geräte unzulässig beeinflusst.
Was regelt § 56 StVZO?
§ 56 StVZO regelt Spiegel und andere Einrichtungen für indirekte Sicht.
Womit müssen Kraftfahrzeuge ausgerüstet sein, damit der Fahrzeugführer nach hinten, zur Seite und unmittelbar vor dem Fahrzeug beobachten kann?
Sie müssen mit Spiegeln oder anderen Einrichtungen für indirekte Sicht ausgerüstet sein.
Was muss der Fahrzeugführer durch Spiegel oder indirekte Sicht erkennen können?
Er muss alle für ihn wesentlichen Verkehrsvorgänge beobachten können.
Welche Einrichtungen zählen zu Einrichtungen für indirekte Sicht?
Dazu gehören Spiegel sowie kamera- oder monitorbasierte Sichtsysteme, soweit sie den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Welche Fahrzeuge müssen besondere Anforderungen an Spiegel und indirekte Sicht erfüllen?
Insbesondere Kraftfahrzeuge mit geschlossenen Aufbauten, Lastkraftwagen und Kraftomnibusse müssen entsprechende Einrichtungen besitzen.
Was gilt für die Anbringung von Spiegeln?
Sie müssen so angebracht sein, dass sie ein ausreichendes Sichtfeld bieten und sicher befestigt sind.
Was dürfen Spiegel und Einrichtungen für indirekte Sicht nicht verursachen?
Sie dürfen den Fahrzeugführer nicht gefährden und das sichere Führen des Fahrzeugs nicht beeinträchtigen.
Was regelt § 57 StVZO?
§ 57 StVZO regelt Geschwindigkeitsmessgerät und Wegstreckenzähler.
Womit müssen Kraftfahrzeuge grundsätzlich ausgerüstet sein?
Kraftfahrzeuge müssen mit einem Geschwindigkeitsmessgerät ausgerüstet sein.
Was zeigt ein Geschwindigkeitsmessgerät an?
Es zeigt dem Fahrzeugführer die gefahrene Geschwindigkeit an.
Welche Fahrzeuge brauchen grundsätzlich zusätzlich einen Wegstreckenzähler?
Bestimmte Kraftfahrzeuge müssen zusätzlich mit einem Wegstreckenzähler ausgerüstet sein.
Was zeigt ein Wegstreckenzähler an?
Er zeigt die zurückgelegte Wegstrecke an.
Warum sind Geschwindigkeitsmessgerät und Wegstreckenzähler wichtig?
Sie ermöglichen die Kontrolle der Geschwindigkeit und der zurückgelegten Strecke.
Was gilt für Genauigkeit und Beschaffenheit dieser Geräte?
Sie müssen den gesetzlichen und technischen Anforderungen entsprechen.
Was regelt § 57a StVZO?
§ 57a StVZO regelt Fahrtschreiber und Kontrollgerät.
Wozu dienen Fahrtschreiber und Kontrollgeräte?
Sie zeichnen insbesondere fahrzeug- und fahrerbezogene Daten wie Geschwindigkeit, Strecke, Lenkzeiten oder Betriebszeiten auf.
Welche Kraftfahrzeuge müssen mit Fahrtschreiber oder Kontrollgerät ausgerüstet sein?
Bestimmte Kraftfahrzeuge zur Güter- oder Personenbeförderung müssen nach den gesetzlichen Anforderungen damit ausgerüstet sein.
Was muss ein Fahrtschreiber oder Kontrollgerät aufzeichnen können?
Er muss die gesetzlich vorgeschriebenen Fahr-, Arbeits-, Ruhe- oder Fahrzeugdaten aufzeichnen können.
Darf ein vorgeschriebener Fahrtschreiber oder ein vorgeschriebenes Kontrollgerät manipuliert werden?
Nein, Manipulationen sind unzulässig.
Was muss der Fahrzeugführer beim Betrieb eines Kontrollgeräts beachten?
Er muss das Kontrollgerät nach den gesetzlichen Vorgaben benutzen und betreiben.
Was regelt § 57b StVZO?
§ 57b StVZO regelt die Prüfung der Fahrtenschreiber und Kontrollgeräte.
Wann müssen Fahrtenschreiber und Kontrollgeräte geprüft werden?
Sie müssen nach Einbau, Reparatur, Änderung und in regelmäßigen Abständen geprüft werden.
Wer darf Prüfungen von Fahrtenschreibern und Kontrollgeräten durchführen?
Prüfungen dürfen nur von dazu berechtigten oder anerkannten Stellen durchgeführt werden.
Was wird bei der Prüfung von Fahrtenschreibern und Kontrollgeräten kontrolliert?
Es wird geprüft, ob Einbau, Funktion, Einstellung und Messgenauigkeit den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
Was muss nach der Prüfung angebracht oder ausgestellt werden?
Nach der Prüfung werden die gesetzlich vorgesehenen Nachweise, Plombierungen oder Prüfkennzeichnungen angebracht beziehungsweise ausgestellt.
Was regelt § 57c StVZO?
§ 57c StVZO regelt die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen mit Geschwindigkeitsbegrenzern und ihre Benutzung.
Wozu dient ein Geschwindigkeitsbegrenzer?
Ein Geschwindigkeitsbegrenzer begrenzt die erreichbare Geschwindigkeit des Fahrzeugs auf den vorgeschriebenen Wert.
Welche Fahrzeuge müssen mit Geschwindigkeitsbegrenzern ausgerüstet sein?
Bestimmte schwere Kraftfahrzeuge und Kraftomnibusse müssen nach den gesetzlichen Anforderungen mit Geschwindigkeitsbegrenzern ausgerüstet sein.
Dürfen vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzer außer Betrieb gesetzt werden?
Nein, sie müssen ordnungsgemäß benutzt werden und dürfen nicht unzulässig außer Betrieb gesetzt oder manipuliert werden.
Was gilt beim Betrieb von Fahrzeugen mit Geschwindigkeitsbegrenzer?
Der Geschwindigkeitsbegrenzer muss wirksam sein und bestimmungsgemäß funktionieren.
Was regelt § 57d StVZO?
§ 57d StVZO regelt Einbau und Prüfung von Geschwindigkeitsbegrenzern.
Wer darf Geschwindigkeitsbegrenzer einbauen und prüfen?
Der Einbau und die Prüfung dürfen nur durch dafür berechtigte Stellen erfolgen.
Was wird beim Geschwindigkeitsbegrenzer geprüft?
Geprüft werden insbesondere Einbau, Einstellung, Funktion und Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben.
Was muss nach Prüfung eines Geschwindigkeitsbegrenzers erfolgen?
Es müssen die vorgeschriebenen Nachweise, Kennzeichnungen oder Plombierungen erfolgen.
Was regelt § 58 StVZO?
§ 58 StVZO regelt Geschwindigkeitsschilder.
Welche Fahrzeuge müssen mit Geschwindigkeitsschildern gekennzeichnet sein?
Fahrzeuge, deren bauartbedingte oder zulässige Geschwindigkeit begrenzt ist, müssen nach den gesetzlichen Anforderungen mit Geschwindigkeitsschildern gekennzeichnet sein.
Was zeigen Geschwindigkeitsschilder an?
Sie zeigen die zulässige oder bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs oder Anhängers an.
Wo sind Geschwindigkeitsschilder grundsätzlich anzubringen?
Sie sind am Fahrzeug so anzubringen, dass sie gut sichtbar sind.
Welche Form haben Geschwindigkeitsschilder grundsätzlich?
Sie sind rund.
Welche Farbe haben Geschwindigkeitsschilder grundsätzlich?
Sie haben grundsätzlich schwarzen Rand, weiße Grundfläche und schwarze Ziffern.
Warum sind Geschwindigkeitsschilder wichtig?
Sie informieren andere Verkehrsteilnehmer und Kontrollpersonen über die zulässige Geschwindigkeit des Fahrzeugs.
Was regelt § 59 StVZO?
§ 59 StVZO regelt Fabrikschilder, sonstige Schilder und die Fahrzeug-Identifizierungsnummer.
Womit müssen Kraftfahrzeuge und Anhänger grundsätzlich versehen sein?
Sie müssen mit einem Fabrikschild versehen sein.
Welche Angaben enthält ein Fabrikschild?
Das Fabrikschild enthält insbesondere Herstellerangaben und technische Fahrzeugdaten.
Was ist die Fahrzeug-Identifizierungsnummer?
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist eine eindeutige Nummer zur Identifizierung des Fahrzeugs.
Wie muss die Fahrzeug-Identifizierungsnummer angebracht sein?
Sie muss dauerhaft und gut lesbar am Fahrzeug angebracht oder eingeschlagen sein.
Darf die Fahrzeug-Identifizierungsnummer verändert oder unkenntlich gemacht werden?
Nein, sie darf nicht unzulässig verändert, beseitigt oder unkenntlich gemacht werden.
Wozu dient die Fahrzeug-Identifizierungsnummer?
Sie dient der eindeutigen Zuordnung und Identifizierung eines Fahrzeugs.
Was regelt § 59a StVZO?
§ 59a StVZO regelt den Nachweis der Übereinstimmung mit der Richtlinie 96/53/EG.
Worauf bezieht sich § 59a StVZO?
Er bezieht sich auf den Nachweis der Übereinstimmung bestimmter Fahrzeuge mit den Vorgaben der Richtlinie 96/53/EG.
Was betrifft die Richtlinie 96/53/EG im Zusammenhang mit § 59a StVZO?
Sie betrifft höchstzulässige Abmessungen und Gewichte bestimmter Straßenfahrzeuge.
Wozu dient der Nachweis nach § 59a StVZO?
Er dient dem Nachweis, dass ein Fahrzeug die maßgeblichen europäischen Vorgaben zu Abmessungen und Gewichten erfüllt.
Was regelt § 60 StVZO?
§ 60 StVZO regelt Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen.
Welche Flüssiggasanlagen müssen nach § 60 Absatz 1 StVZO geprüft werden?
Flüssiggasanlagen in zulassungspflichtigen und kennzeichenpflichtigen Fahrzeugen mit einem Höchstverbrauch von 1,5 kg/h, die nicht zum Antrieb dienen, müssen geprüft werden.
Wer muss die Prüfung von Flüssiggasanlagen nach § 60 Absatz 1 StVZO veranlassen?
Der Halter muss die Prüfung auf seine Kosten veranlassen.
Wann müssen Flüssiggasanlagen nach § 60 Absatz 1 StVZO geprüft werden?
Vor der erstmaligen Inbetriebnahme, vor Wiederinbetriebnahme nach prüfpflichtigen Änderungen und danach wiederkehrend alle 24 Monate.
Wie oft muss eine Wiederholungsprüfung nach § 60 Absatz 1 StVZO stattfinden?
Alle 24 Monate zur vorausgegangenen Prüfung.
Wann endet die Frist für eine Wiederholungsprüfung der Flüssiggasanlage?
Sie endet mit Ablauf des vierundzwanzigsten Monats.
Welche Fahrzeuge sind von der Prüfungspflicht nach § 60 Absatz 1 StVZO ausgenommen?
Ausgenommen sind Fahrzeuge mit rotem Kennzeichen, Kurzzeitkennzeichen, Fahrzeuge der Bundeswehr und bestimmte Einsatzfahrzeuge.
Was gilt für gewerblich genutzte Fahrzeuge mit Flüssiggasanlagen zu Brennzwecken?
Deren Flüssiggasanlagen sind nach den Vorgaben der Betriebssicherheitsverordnung prüfen zu lassen.
Was gilt für gewerblich genutzte Fahrzeuge mit Flüssiggas-Verbrennungsmotoren zu Antriebszwecken?
Deren Flüssiggasanlagen sind nach der Betriebssicherheitsverordnung prüfen zu lassen, soweit sie nicht der wiederkehrenden Prüfung nach § 41a Absatz 6 unterliegen.
Was muss mit den Ergebnissen der Prüfung von Flüssiggasanlagen geschehen?
Die Ergebnisse sind aufzuzeichnen und aufzubewahren.
Was regelt § 60a StVZO?
§ 60a StVZO ist weggefallen.
Was regelt § 61 StVZO?
§ 61 StVZO regelt Halteeinrichtungen für Beifahrer sowie Fußstützen und Ständer von zweirädrigen Kraftfahrzeugen.
Womit müssen zweirädrige Kraftfahrzeuge ausgerüstet sein, wenn ein Beifahrer befördert werden darf?
Sie müssen mit einem Haltesystem für den Beifahrer ausgerüstet sein.
Welchen Bestimmungen muss das Haltesystem für Beifahrer entsprechen?
Es muss den im Anhang zu § 61 genannten Bestimmungen entsprechen.
Womit müssen zweirädrige Kraftfahrzeuge für Fahrer und Beifahrer ausgerüstet sein?
Sie müssen beiderseits mit Fußstützen ausgerüstet sein.
Womit muss jedes zweirädrige Kraftfahrzeug mindestens ausgerüstet sein?
Jedes zweirädrige Kraftfahrzeug muss mindestens mit einem Ständer ausgerüstet sein.
Welchen Bestimmungen muss der Ständer eines zweirädrigen Kraftfahrzeugs entsprechen?
Er muss den im Anhang zu § 61 genannten Bestimmungen entsprechen.
Was regelt § 61a StVZO?
§ 61a StVZO regelt besondere Vorschriften für Anhänger hinter Fahrrädern mit Hilfsmotor.
Wann werden Anhänger hinter Fahrrädern mit Hilfsmotor wie Anhänger hinter Fahrrädern behandelt?
Wenn die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des ziehenden Fahrzeugs 25 km/h nicht überschreitet oder die Anhänger vor dem 1. April 1961 erstmals in den Verkehr gekommen sind.
Welche bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit ist bei § 61a StVZO wichtig?
25 km/h.
Welches Datum ist bei alten Anhängern hinter Fahrrädern mit Hilfsmotor wichtig?
Der 1. April 1961.
Welche Vorschriften gelten für andere Anhänger hinter Fahrrädern mit Hilfsmotor?
Auf sie sind die Vorschriften über Anhänger hinter Kleinkrafträdern anzuwenden.
Was regelt § 62 StVZO?
§ 62 StVZO regelt elektrische Einrichtungen von elektrisch angetriebenen Kraftfahrzeugen.
Wie müssen elektrische Einrichtungen von elektrisch angetriebenen Kraftfahrzeugen beschaffen sein?
Sie müssen so beschaffen sein, dass bei verkehrsüblichem Betrieb durch elektrische Einwirkung weder Personen verletzt noch Sachen beschädigt werden können.
Was soll § 62 StVZO verhindern?
Er soll verhindern, dass elektrische Einrichtungen Personen verletzen oder Sachen beschädigen.
Was regelt § 63 StVZO?
§ 63 StVZO regelt die Anwendung der für Kraftfahrzeuge geltenden Vorschriften auf andere Straßenfahrzeuge.
Welche Vorschriften gelten für andere Straßenfahrzeuge entsprechend?
Vorschriften über Abmessungen, Achslast, Gesamtgewicht und Bereifung von Kraftfahrzeugen und Anhängern gelten entsprechend.
Welche Paragraphen nennt § 63 StVZO ausdrücklich?
§§ 32, 34 und § 36 Absatz 1 StVZO.
Welche Besonderheit gilt bei der Nachprüfung der Achslasten anderer Straßenfahrzeuge?
§ 31c gilt mit der Abweichung, dass der Umweg zur Waage nicht mehr als 2 km betragen darf.
Was regelt § 63a StVZO?
§ 63a StVZO regelt Fahrräder und Fahrradanhänger.
Worauf bezieht sich § 63a StVZO allgemein?
Auf Anforderungen an Fahrräder und Fahrradanhänger als andere Straßenfahrzeuge.
Warum ist § 63a StVZO wichtig?
Er ordnet spezielle Anforderungen für Fahrräder und Fahrradanhänger im Rahmen der StVZO ein.
Was regelt § 64 StVZO?
§ 64 StVZO regelt Lenkeinrichtung, sonstige Ausrüstung und Bespannung.
Wie müssen Fahrräder und andere Straßenfahrzeuge bezüglich Lenkung beschaffen sein?
Sie müssen eine sichere Lenkeinrichtung haben.
Wie müssen Sitze, Einrichtungen zum Auf- und Absteigen und sonstige Ausrüstung beschaffen sein?
Sie müssen so beschaffen sein, dass die sichere Benutzung des Fahrzeugs möglich ist.
Was gilt für die Bespannung von Fuhrwerken?
Die Bespannung muss so beschaffen sein, dass das Fuhrwerk sicher geführt werden kann.
Was regelt § 64a StVZO?
§ 64a StVZO regelt Einrichtungen für Schallzeichen.
Welche Fahrräder müssen mit einer Einrichtung für Schallzeichen ausgerüstet sein?
Fahrräder müssen mit mindestens einer helltönenden Glocke ausgerüstet sein.
Welche Schallzeichen sind bei Fahrrädern nicht zulässig?
Andere Einrichtungen für Schallzeichen als Glocken sind nicht zulässig.
Sind Radlaufglocken bei Fahrrädern zulässig?
Nein, Radlaufglocken sind nicht zulässig.
Was gilt für Schlitten nach § 64a StVZO?
Schlitten müssen nach den gesetzlichen Anforderungen mit einer Einrichtung für Schallzeichen ausgerüstet sein.
Was regelt § 64b StVZO?
§ 64b StVZO regelt Kennzeichnung.
Welche Fahrzeuge betrifft § 64b StVZO besonders?
§ 64b betrifft die Kennzeichnung von Gespannfahrzeugen.
Wozu dient die Kennzeichnung nach § 64b StVZO?
Sie dient dazu, Gespannfahrzeuge im öffentlichen Verkehr erkennbar zu machen.
Was regelt § 65 StVZO?
§ 65 StVZO regelt Bremsen.
Welche Fahrzeuge müssen Bremsen haben?
Andere Straßenfahrzeuge müssen Bremsen haben, soweit dies nach ihrer Bauart und Nutzung erforderlich ist.
Wie müssen Bremsen anderer Straßenfahrzeuge beschaffen sein?
Sie müssen sicher wirken und das Fahrzeug zuverlässig verzögern und festhalten können.
Was gilt für Bremshilfsmittel nach § 65 StVZO?
Bremshilfsmittel müssen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und dürfen die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen.
Warum sind Bremsen bei anderen Straßenfahrzeugen wichtig?
Sie sollen sicherstellen, dass das Fahrzeug kontrolliert verlangsamt und angehalten werden kann.
Was regelt § 66 StVZO?
§ 66 StVZO regelt Rückspiegel.
Welche Fahrzeuge müssen Rückspiegel besitzen?
Andere Straßenfahrzeuge müssen Rückspiegel besitzen, soweit dies nach Bauart und Nutzung vorgeschrieben oder erforderlich ist.
Wozu dient ein Rückspiegel nach § 66 StVZO?
Er dient dazu, den rückwärtigen Verkehr beobachten zu können.
Was regelt § 66a StVZO?
§ 66a StVZO regelt lichttechnische Einrichtungen.
Welche Fahrzeuge betrifft § 66a StVZO?
§ 66a betrifft lichttechnische Einrichtungen an anderen Straßenfahrzeugen.
Wie müssen andere Straßenfahrzeuge bei Dunkelheit oder schlechter Sicht kenntlich gemacht werden?
Sie müssen nach den gesetzlichen Anforderungen mit Leuchten und Rückstrahlern ausgerüstet oder kenntlich gemacht sein.
Wie müssen Leuchten nach § 66a StVZO angebracht sein?
Sie müssen möglichst weit links und ausreichend sichtbar angebracht sein.
Wie weit dürfen Leuchten höchstens von der breitesten Stelle des Fahrzeugumrisses entfernt sein?
Sie dürfen nicht mehr als 400 mm von der breitesten Stelle des Fahrzeugumrisses entfernt angebracht sein.
Was gilt für paarweise verwendete Leuchten nach § 66a StVZO?
Sie müssen gleich stark leuchten, in gleicher Höhe angebracht sein und dürfen nicht mehr als 400 mm von der breitesten Stelle des Fahrzeugumrisses entfernt sein.
Was genügt bei bespannten land- oder forstwirtschaftlichen Fahrzeugen mit leicht brennbarer Ladung?
Eine nach vorn und hinten gut sichtbare Leuchte mit weißem Licht auf der linken Seite genügt.
Womit müssen alle Fahrzeuge nach § 66a Absatz 4 StVZO an der Rückseite ausgerüstet sein?
Mit zwei roten Rückstrahlern.
Wo dürfen rote Rückstrahler höchstens angebracht sein?
Sie dürfen höchstens 900 mm über der Fahrbahn angebracht sein.
Welche Farbe müssen seitliche Rückstrahler haben?
Seitliche Rückstrahler müssen gelb sein.
Wo müssen seitliche Rückstrahler angebracht sein?
An den Längsseiten, nicht höher als 600 mm und so tief wie möglich.
Dürfen zusätzliche gelbe rückstrahlende Mittel nach der Seite wirken?
Ja, zusätzliche nach der Seite wirkende gelbe rückstrahlende Mittel sind zulässig.
Was gilt für Leuchten und Rückstrahler nach § 66a StVZO?
Sie dürfen nicht verdeckt oder verschmutzt sein.
Dürfen Leuchten nach § 66a StVZO blenden?
Nein, Leuchten dürfen nicht blenden.
Was regelt § 67 StVZO?
§ 67 StVZO regelt lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern.
Wann dürfen Fahrräder im öffentlichen Straßenverkehr in Betrieb genommen werden?
Nur wenn sie mit den vorgeschriebenen und bauartgenehmigten lichttechnischen Einrichtungen ausgerüstet sind.
Welche Energiequellen dürfen Fahrräder für Scheinwerfer und Schlussleuchte haben?
Eine Lichtmaschine, eine Batterie, einen wieder aufladbaren Energiespeicher oder eine Kombination daraus.
Welche lichttechnischen Einrichtungen an Fahrrädern müssen den Anforderungen des § 22a entsprechen?
Alle lichttechnischen Einrichtungen, außer Batterien und wieder aufladbaren Energiespeichern.
Dürfen Fahrrad-Scheinwerfer und Fahrrad-Leuchten abnehmbar sein?
Ja, abnehmbare Scheinwerfer und Leuchten sind zulässig.
Wann müssen abnehmbare Fahrrad-Scheinwerfer und Fahrrad-Leuchten angebracht werden?
Bei Dämmerung, Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern.
Welche Farbe muss der Scheinwerfer am Fahrrad nach vorn haben?
Der Scheinwerfer muss weißes Licht haben.
Welche Farbe muss die Schlussleuchte am Fahrrad nach hinten haben?
Die Schlussleuchte muss rotes Licht haben.
Welche Rückstrahler sind am Fahrrad hinten wichtig?
Fahrräder brauchen rote Rückstrahler nach den gesetzlichen Anforderungen.
Welche Rückstrahler sind an Pedalen wichtig?
Pedale müssen mit nach vorn und hinten wirkenden gelben Rückstrahlern ausgerüstet sein.
Welche seitliche Kenntlichmachung ist bei Fahrrädern wichtig?
Seitliche gelbe Rückstrahler oder retroreflektierende Mittel an Rädern, Reifen, Felgen, Speichen oder Speichenhülsen sind wichtig.
Dürfen Fahrräder zusätzliche lichttechnische Einrichtungen haben?
Ja, zusätzliche lichttechnische Einrichtungen sind zulässig, wenn sie den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Dürfen lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern verdeckt sein?
Nein, sie dürfen nicht verdeckt sein.
Dürfen Fahrrad-Leuchten blenden?
Was regelt § 67a StVZO?
§ 67a StVZO regelt lichttechnische Einrichtungen an Fahrradanhängern.
Wann dürfen Fahrradanhänger im öffentlichen Straßenverkehr in Betrieb genommen werden?
Nur wenn sie mit den vorgeschriebenen lichttechnischen Einrichtungen ausgerüstet sind.
Welche lichttechnischen Einrichtungen an Fahrradanhängern müssen den Anforderungen des § 22a entsprechen?
Die vorgeschriebenen lichttechnischen Einrichtungen müssen den Anforderungen des § 22a entsprechen.
Welche Rückstrahler brauchen Fahrradanhänger nach vorn?
Fahrradanhänger brauchen nach vorn wirkende weiße Rückstrahler.
Welche Rückstrahler brauchen Fahrradanhänger nach hinten?
Fahrradanhänger brauchen nach hinten wirkende rote Rückstrahler.
Wann brauchen Fahrradanhänger eine Schlussleuchte für rotes Licht?
Wenn sie die Schlussleuchte des Fahrrads verdecken oder aufgrund ihrer Breite eine eigene Schlussleuchte erforderlich ist.
Welche seitliche Kenntlichmachung brauchen Fahrradanhänger?
Sie brauchen seitliche gelbe Rückstrahler oder vergleichbare retroreflektierende Mittel.
Dürfen lichttechnische Einrichtungen an Fahrradanhängern verdeckt oder verschmutzt sein?
Nein, sie dürfen nicht verdeckt oder verschmutzt sein.
Dürfen Leuchten an Fahrradanhängern blenden?
Was regelt Abschnitt C der StVZO?
Abschnitt C regelt Durchführungs-, Bußgeld- und Schlussvorschriften.
Was regelt § 68 StVZO?
§ 68 StVZO regelt Zuständigkeiten.
Welche Behörden können nach § 68 StVZO zuständig sein?
Zuständig können die nach Landesrecht bestimmten Behörden, höhere Verwaltungsbehörden, oberste Landesbehörden oder besonders benannte Stellen sein.
Welche Bedeutung hat § 68 StVZO praktisch?
§ 68 bestimmt, welche Behörden für die Durchführung bestimmter Vorschriften der StVZO zuständig sind.
Was regelt § 69 StVZO?
§ 69 StVZO ist weggefallen.
Was regelt § 69a StVZO?
§ 69a StVZO regelt Ordnungswidrigkeiten.
Wann handelt jemand nach § 69a StVZO ordnungswidrig?
Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen bestimmte Vorschriften der StVZO verstößt, handelt ordnungswidrig.
Welche Verstöße gegen Zulassungsvorschriften können ordnungswidrig sein?
Verstöße gegen Vorschriften zur Zulassung, Betriebserlaubnis, Untersuchungspflicht oder Fahrzeugbeschaffenheit können ordnungswidrig sein.
Welche Verstöße gegen Betriebserlaubnis-Vorschriften können ordnungswidrig sein?
Ordnungswidrig kann handeln, wer ein Fahrzeug trotz erloschener Betriebserlaubnis in Betrieb nimmt oder dessen Inbetriebnahme anordnet oder zulässt.
Welche Verstöße gegen Mitführ- und Vorlagepflichten können ordnungswidrig sein?
Ordnungswidrig kann handeln, wer vorgeschriebene Nachweise, Bescheinigungen oder Prüfunterlagen nicht mitführt, nicht aufbewahrt oder nicht auf Verlangen vorlegt.
Welche Verstöße gegen Untersuchungspflichten können ordnungswidrig sein?
Ordnungswidrig kann handeln, wer vorgeschriebene Hauptuntersuchungen, Sicherheitsprüfungen oder andere Prüfungen nicht, nicht rechtzeitig oder nicht ordnungsgemäß durchführen lässt.
Welche Verstöße gegen Prüfplaketten oder Prüfmarken können ordnungswidrig sein?
Ordnungswidrig kann handeln, wer Prüfplaketten, Prüfmarken oder SP-Schilder verdeckt, verschmutzt, missbräuchlich anbringt oder verwechslungsfähige Einrichtungen verwendet.
Welche Verstöße gegen Bau- und Betriebsvorschriften können ordnungswidrig sein?
Ordnungswidrig können Verstöße gegen Vorschriften über Beschaffenheit, Abmessungen, Achslasten, Bremsen, Bereifung, Beleuchtung, Schallzeichen oder sonstige Fahrzeugausrüstung sein.
Welche Verstöße gegen Fahrtenbuchauflagen können ordnungswidrig sein?
Ordnungswidrig kann handeln, wer ein vorgeschriebenes Fahrtenbuch nicht führt, nicht richtig führt, nicht aufbewahrt oder nicht aushändigt.
Welche Verstöße gegen Gewichtskontrollen können ordnungswidrig sein?
Ordnungswidrig kann handeln, wer eine angeordnete Wägung, Um- oder Entladung nicht duldet oder einer entsprechenden Auflage nicht nachkommt.
Welche Verstöße gegen lichttechnische Einrichtungen können ordnungswidrig sein?
Ordnungswidrig kann handeln, wer vorgeschriebene lichttechnische Einrichtungen nicht besitzt, nicht richtig verwendet, verdeckt, verschmutzt oder unzulässig verändert.
Welche Verstöße gegen Fahrradbeleuchtung können ordnungswidrig sein?
Ordnungswidrig kann handeln, wer ein Fahrrad oder einen Fahrradanhänger ohne vorgeschriebene lichttechnische Einrichtungen im öffentlichen Verkehr in Betrieb nimmt.
Was regelt § 69b StVZO?
§ 69b StVZO ist weggefallen.
Was regelt § 70 StVZO?
§ 70 StVZO regelt Ausnahmen.
Wer kann Ausnahmen von Vorschriften der StVZO genehmigen?
Ausnahmen können von den zuständigen höheren Verwaltungsbehörden, obersten Landesbehörden oder anderen nach Landesrecht bestimmten Behörden genehmigt werden.
Wer kann allgemeine Ausnahmen von der StVZO genehmigen?
Allgemeine Ausnahmen können durch die zuständigen obersten Landesbehörden oder durch bestimmte zuständige Stellen genehmigt werden.
Wer ist für Ausnahmen bei bestimmten Bundesfahrzeugen zuständig?
Für bestimmte Fahrzeuge des Bundes, der Bundeswehr, Bundespolizei oder anderer Bundesstellen können die jeweils zuständigen Bundesbehörden zuständig sein.
Welche Organisationen sind nach § 70 Absatz 4 StVZO von Vorschriften der StVZO befreit?
Bundeswehr, Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr, andere Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes sowie der Zolldienst.
Wann sind diese Organisationen von Vorschriften der StVZO befreit?
Soweit dies zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dringend geboten ist.
Welche Abweichungen sind trotz Befreiung nach § 70 Absatz 4 StVZO nicht zulässig?
Abweichungen von Vorschriften über Warnleuchten, Einsatzhorn und Sirenen sind nicht zulässig.
Können Landesregierungen Zuständigkeiten nach § 70 StVZO anders bestimmen?
Ja, Landesregierungen können durch Rechtsverordnung bestimmen, dass andere Behörden zuständig sind.
Können Landesregierungen diese Ermächtigung übertragen?
Ja, sie können diese Ermächtigung auf oberste Landesbehörden übertragen.
Was regelt § 71 StVZO?
§ 71 StVZO regelt Auflagen bei Ausnahmegenehmigungen.
Können Ausnahmegenehmigungen nach der StVZO mit Auflagen verbunden werden?
Ja, die Genehmigung von Ausnahmen kann mit Auflagen verbunden werden.
Was muss der Betroffene bei Auflagen zu Ausnahmegenehmigungen tun?
Der Betroffene hat den Auflagen nachzukommen.
Was regelt § 72 StVZO?
§ 72 StVZO regelt Übergangsbestimmungen.
Wozu dienen Übergangsbestimmungen in § 72 StVZO?
Sie regeln, welche alten oder bisherigen Vorschriften für Fahrzeuge, Systeme, Bauteile und selbstständige technische Einheiten weiterhin gelten.
Welche Grundregel enthält § 72 Absatz 1 StVZO für ältere Fahrzeuge und Bauteile?
Für Fahrzeuge, Systeme, Bauteile und selbstständige technische Einheiten, die vor dem 20. Juni 2024 erstmals in den Verkehr gebracht wurden, gelten grundsätzlich die zum Zeitpunkt des jeweiligen Inverkehrbringens geltenden Bauvorschriften.
Was gilt für Nachrüstvorschriften bei älteren Fahrzeugen?
Die für solche Fahrzeuge erlassenen Nachrüstvorschriften bleiben zu beachten.
Bis wann konnte § 19 Absatz 1 StVZO auch in der alten Fassung angewendet werden?
Bis zum 31. Oktober 2024.
Was enthalten die Übergangsbestimmungen außerdem?
Sie enthalten zahlreiche Sonderregelungen zu einzelnen technischen Vorschriften, Prüfpflichten, Ausrüstungen und Fahrzeugarten.
Warum sind Übergangsbestimmungen für die Prüfung wichtig?
Sie bestimmen, ob für ein Fahrzeug aktuelle Vorschriften oder frühere Vorschriften weitergelten.
Was regelt § 73 StVZO?
§ 73 StVZO regelt technische Festlegungen.
Worauf bezieht sich § 73 StVZO?
§ 73 bezieht sich auf DIN-Normen, ISO-Normen und VDE-Bestimmungen, auf die die StVZO verweist.
Wo sind DIN- und ISO-Normen nach § 73 StVZO erschienen?
Sie sind im Beuth Verlag erschienen.
Wo sind VDE-Bestimmungen nach § 73 StVZO erschienen?
VDE-Bestimmungen sind auch im VDE-Verlag erschienen.
Wo sind die Normen archivmäßig gesichert niedergelegt?
Beim Deutschen Patent- und Markenamt in München.
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