Was bezeichnet eine Prävention?
alle Maßnahmen, die darauf abzielen, Risiken und Gefahren zu vermeiden oder zu reduzieren, um unerwünschte Ereignisse oder Zustände zu verhindern.
( Im Kontext des Gesundheits- und Arbeitsschutzes bedeutet Prävention die systematische und vorausschauende Erkennung und Beseitigung von Gefahrenquellen, um die Gesundheit und Sicherheit von Menschen zu schützen.)
Was sind die drei Hauptarten von Prävention?
Nenne jeweils Ziele und Maßnahmen
1) Primäre Prävention:
Ziel: Verhinderung des Auftretens von Krankheiten oder Unfällen.
Maßnahmen: Impfungen, Gesundheitsaufklärung, Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz, ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen, Sicherheitsvorschriften
2) Sekundäre Prävention:
Ziel: Früherkennung und rechtzeitige Behandlung von Krankheiten oder die Abwendung drohender Gefahren.
Maßnahmen: Regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen, Screening-Programme, Überwachung der Arbeitsumgebung,Frühwarnsysteme
3) Tertiäre Prävention:
Ziel: Verhinderung des Fortschreitens einer bereits bestehenden Krankheit oder die Vermeidung von Rückfällen und Komplikationen.
Maßnahmen: Rehabilitation, Nachsorge, Rückfallverhütung, Anpassung der Arbeitsbedingungen an chronisch erkrankte Arbeitnehmer.
Was besagt das Mutterschutzgesetz (MuSchG).
( Rechtliche Grundlagen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz In Deutschland)
Arbeitgeber sind verpflichtet, die Aufsichtsbehörden umgehend zu informieren, sobald ihnen bekannt wird, dass eine Schwangerschaft vorliegt
Was gilt für Betriebsärtze?
(Rechtliche Grundlagen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz In Deutschland)
Betriebsärzte arbeiten unabhängig und alle Betriebe müssen betriebsärztliche Untersuchungen oder einen arbeitsmedizinischen Dienst anbieten.
Was kann man über das Dosis-Sirkungsprinzip sagen?
Die toxische Wirkung der meisten Schadstoffe ist von der Konzentration und der Dauer der Exposition abhängig.
! Oberhalb eines bestimmten Schwellenwertes sind gesundheitliche Effekte zu erwarten !
! Bei ionisierender Strahlung sowie teratogenen oder kanzerogenen Substanzen besteht jedoch bereits bei minimaler Exposition eine Gefährdung.!
Was sind anerkannte Ursachen berufsbedingter Bandscheibenerkrankng an der Lendenwirbelsäule (LWS)
Langjährige berufliche Tätigkeit (mindestens 10 Jahre) mit:
BK 2108: Regelmäßiges Heben und Tragen schwerer Lasten und/oder Arbeiten in extremer Rumpfbeugehaltung.
BK 2110: Vertikale Einwirkungen durch Ganzkörperschwingungen (5 Hz) in Sitzhaltung (z. B. bei Fahrern von Industriefahrzeugen wie LKWs, Baggern oder forstwirtschaftlichen Maschinen im Gelände).
Wie ist die Beschreibung einer Betufsbedingten Bandscheibenerkrankung / Symptome an der Halswirbelsäule (HWS)?
Lokales Zervikalsyndrom: Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich mit Muskelverspannungen und Bewegungseinschränkungen der HWS.
Zervikobrachiales Syndrom: Schmerzen, Sensibilitätsstörungen oder motorische Ausfälle im Arm, die von den Halswirbeln C5 und C6 ausgehen und durch Bandscheibenschäden verursacht werden
Zervikozephales Syndrom: Zentralnervöse Symptome wie Kopfschmerzen und Schwindel, ausgelöst durch eine Kompression der Arteria vertebralis und Irritation des Sympathikus
Was sind anerkannte Ursachen berufsbedingter Bandscheibenerkrankng an der Halswirbelsäule (HWS)?
Langjährige Tätigkeit (mindestens 10 Jahre) mit:
BK 2109: Tragen schwerer Lasten (mindestens 50 kg) auf der Schulter.
Wie ist die Klinik/ welche Symptome treten beim
1) Lokales Zervikalsyndom
2) Zervikobrachiales Syndrom
3) Zervikophales Syndrom
auf?
Lokales Zervikalsyndrom: Chronische, positionsabhängige Nacken- und Schulterschmerzen, begleitet von Muskelverspannungen und Bewegungseinschränkungen der HWS.
Zervikobrachiales Syndrom: Beschwerden wie ausstrahlende Schmerzen, Sensibilitätsstörungen oder motorische Ausfälle im Arm, die von Schädigungen der Bandscheiben ausgehen.
Zervikozephales Syndrom: Kopfschmerzen und Schwindelattacken durch eine Irritation des Sympathikus und eine Kompression der Arteria vertebralis.
Last changed12 hours ago